Rumms!
Borussia Dortmund steht nach einem schmucklosen 0:0 gegen Sporting Lissabon im Playoff-Rückspiel im Achtelfinale der Champions League (3:0 im Hinspiel). Ein richtiger Mutmacher-Auftritt sieht jedoch anders auch.
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Borussia Dortmund steht nach einem schmucklosen 0:0 gegen Sporting Lissabon im Playoff-Rückspiel im Achtelfinale der Champions League (3:0 im Hinspiel). Ein richtiger Mutmacher-Auftritt sieht jedoch anders auch.
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Das Erreichen des Champions-League-Achtelfinals zahlt sich für den FC Bayern München und Borussia Dortmund aus. Beide Vereine kassieren mehrere Millionen Euro Prämien.
Der FC Bayern und Borussia Dortmund sind noch im Rennen um den Gewinn der Champions League – was sich nicht nur sportlich, sondern auch finanziell auszahlt.
Für den Einzug ins Achtelfinale erhalten sowohl der BVB als auch die Münchener eine Summe von elf Millionen Euro Prämie. Auch Bayer Leverkusen durfte sich schon über denselben Betrag freuen. Die Werkself konnte sich bereits in der Ligaphase direkt für das Achtelfinale qualifizieren.
Durch den 6. Platz, den die Mannschaft von Xabi Alonso in der Ligaphase erreichte, hat Leverkusen bereits größer Kasse gemacht – dank der Platzierungsprämie, die auf der Vorrunde beruht.
Besagte Prämie wird nach folgenden Schema kalkuliert: Der letzte unter den 36 Teams erhält eine Zahlung von 275.000 Euro. Das beste Team sackt 9,9 Millionen Euro ein. Dazwischen sind die Beträge mit einem Unterschied von je 275.000 Euro gestaffelt.
Die Bayern erhielten in der Ligaphase eine Platzierungsprämie von 6,875 Millionen Euro. Der BVB liegt mit 7,425 Millionen Euro knapp davor. Zusätzlich bekamen der BVB und die Münchner jeweils eine Millionen Euro für eine Platzierung zwischen Platz neun und Platz 16.
Leverkusen strich als Platzierungsprämie rund 8,5 Millionen Euro ein. Zusätzlich erhielt Bayer eine Prämie von zwei Millionen Euro für eine Platzierung unter den besten acht Mannschaften.
Wer nun noch weiter kommt, erhält logischerweise auch noch mehr Geld: Im Viertelfinale winken 12,5 Millionen Euro, im Halbfinale 15 Millionen Euro und im Finale sogar 18,5 Millionen Euro. Der Champions-League-Sieger erhält weitere 10,5 Millionen Euro.
Bei einem Durchmarsch ins Finale, das in diesem Jahr in der Allianz Arena in München stattfindet, könnten die Teams alleine durch die Prämien für Siege in der K.o.-Runde bis zu 63,5 Millionen Euro einnehmen.
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Der Motor bei Borussia Dortmund stottert seit Wochen extrem. Ein Gesicht der Krise ist Jamie Gittens, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt – und zuletzt von einer BVB-Legende zerpflückt wurde.
Von Chris Lugert
Es ist das bestimmende Thema der vergangenen Monate bei Borussia Dortmund: Zwischen der individuellen Qualität im Kader und den Leistungen auf dem Platz herrscht eine unerklärliche Diskrepanz.
Rein auf dem Papier verfügt der BVB über eine eindrucksvolle Mannschaft, die es aber unter keinem Trainer schafft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sinnbildlich für diese Problematik steht Toptalent Jamie Gittens.
Mit einem Marktwert in Höhe von 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist der Engländer derzeit der wertvollste Spieler im gesamten Dortmunder Kader. Auch dem FC Bayern wurde immer wieder Interesse nachgesagt. Doch seit Wochen läuft der 20-Jährige seiner Form hinterher.
Im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) war er neben Serhou Guirassy der schwächste Dortmunder Spieler auf dem Feld (ran-Note 5) und wurde bereits in der Halbzeitpause von Niko Kovac ausgewechselt. Seine Fähigkeiten im Dribbling brachte er erneut viel zu selten ein, stattdessen verzettelte er sich und verlor viel zu häufig den Ball.
Dabei hat Gittens bereits mehr als nur angedeutet, wozu er imstande sein kann. Sein Start in die Saison war stark, zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt traf er doppelt, ebenso im ersten Champions-League-Spiel in Brügge.
Zudem schien er in den Wochen vor und unmittelbar nach der Winterpause endlich seine Konstanz gefunden zu haben. Zwischen dem elften und 17. Spieltag erzielte er in der Bundesliga fünf Tore und gab zwei Assists, unter anderem traf er beim 1:1 gegen die Bayern.
Die Münchner, so berichtete unter anderem “Sky”, sollen Gittens längst auf der Liste für mögliche Neuzugänge haben, sollten Spieler wie Leroy Sane und/oder Serge Gnabry und/oder Kingsley Coman den Klub verlassen. Auch bei anderen europäischen Klubs, besonders in England, steht er hoch im Kurs.
Doch seit seinem Tor in Kiel, als der BVB ohnehin völlig unter die Räder kam, herrscht bei Gittens eine derbe Flaute. Neun Pflichtspiele ist er inzwischen ohne jede Torbeteiligung, längst ist der gebürtige Londoner ein Sinnbild der Krise und der gesamten Dortmunder Probleme.
Denn Gittens reiht sich ein in eine Riege junger, hochtalentierter Spieler wie Karim Adeyemi und Maximilian Beier, die sich beim BVB aktuell schwer damit tun, den nächsten Schritt zu gehen. Was auch daran liegt, dass die Gesamtsituation des Klubs gerade diesen Spielern aktuell wenig Möglichkeiten gibt, befreit aufzuspielen.
BVB-Ikone Kevin Großkreutz holte zuletzt bereits zu einem Rundumschlag gegen Gittens aus. In seinem eigenen Podcast “Viertelstunde Fußball” bemängelte der langjährige Fanliebling die Inkonstanz des Außenstürmers.
“Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalenliga spielen”, sagte Großkreutz, der nach dem Ende seiner Profikarriere inzwischen beim SV Wacker Obercastrop in besagter Westfalenliga kickt.
Harte Worte, die Gittens aktuell aber gut beschreiben. Die Weltklasse trägt er in sich, er hat es bereits bewiesen. Und doch muss er irgendwann anfangen, ein prägender Unterschiedsspieler in Dortmund zu werden. An mangelnden Gelegenheiten, sich zu beweisen, liegt es nicht. Von den 34 Pflichtspielen des BVB in dieser Saison stand er 29-mal in der Startelf.
Diesbezüglich hat er den nächsten Schritt im Vergleich zur Vorsaison bereits gemacht. Damals pendelte er unter Edin Terzic wesentlich häufiger zwischen Startelf und Jokerrolle. Entsprechend mau waren seine individuellen Statistiken. Inzwischen aber ist er unumstrittene Stammkraft.
Mit sieben Toren und vier Vorlagen in der laufenden Bundesligasaison hat er längst persönliche Bestmarken aufgestellt, obwohl er seit Mitte Januar keinen Scorerpunkt mehr hinzufügen konnte. Die Entwicklung insgesamt ist positiv, allerdings ist die Delle der vergangenen Wochen extrem – und muss langsam ausgebeult werden.
Doch das gilt nicht nur für Gittens, sondern für den gesamten BVB. Das weiß auch Julian Brandt, der seinerseits selbst nach Konstanz sucht. “Das Selbstverständnis ist seit Wochen nicht da, wir stehen uns teilweise gegenseitig auf den Füßen. Es ist ein Spiegelbild, dass es in den letzten Wochen offensiv hakt”, sagte er nach dem Spiel gegen Sporting bei “DAZN”.
Und weiter meinte Brandt: “Es ist Sand im Getriebe, da hilft auch kein Schamane mehr.” Kovac wiederum will es nicht mit Zauberei, sondern mit positiver Ansprache versuchen. “Wir wissen, dass der Kopf eine große Rolle spielt, wir versuchen den Jungs die Sachen zu zeigen, die sie richtig gut können. Ich glaube fest an die Jungs”, sagte der Kroate.
Gittens wäre hier einer der ersten Adressaten, bei denen er diese Herangehensweise ausprobieren kann. Denn an der Qualität mangelt es nicht.
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Der Motor bei Borussia Dortmund stottert seit Wochen extrem. Ein Gesicht der Krise ist Jamie Gittens, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt – und zuletzt von einer BVB-Legende zerpflückt wurde.
Von Chris Lugert
Es ist das bestimmende Thema der vergangenen Monate bei Borussia Dortmund: Zwischen der individuellen Qualität im Kader und den Leistungen auf dem Platz herrscht eine unerklärliche Diskrepanz.
Rein auf dem Papier verfügt der BVB über eine eindrucksvolle Mannschaft, die es aber unter keinem Trainer schafft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sinnbildlich für diese Problematik steht Toptalent Jamie Gittens.
Mit einem Marktwert in Höhe von 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist der Engländer derzeit der wertvollste Spieler im gesamten Dortmunder Kader. Doch seit Wochen läuft der 20-Jährige seiner Form hinterher.
Im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) war er neben Serhou Guirassy der schwächste Dortmunder Spieler auf dem Feld (ran-Note 5) und wurde bereits in der Halbzeitpause von Niko Kovac ausgewechselt. Seine Fähigkeiten im Dribbling brachte er erneut viel zu selten ein, stattdessen verzettelte er sich und verlor viel zu häufig den Ball.
Dabei hat Gittens bereits mehr als nur angedeutet, wozu er imstande sein kann. Sein Start in die Saison war stark, zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt traf er doppelt, ebenso im ersten Champions-League-Spiel in Brügge.
Zudem schien er in den Wochen vor und unmittelbar nach der Winterpause endlich seine Konstanz gefunden zu haben. Zwischen dem elften und 17. Spieltag erzielte er in der Bundesliga fünf Tore und gab zwei Assists, unter anderem traf er beim 1:1 gegen die Bayern.
Die Münchner, so berichtete unter anderem “Sky”, sollen Gittens längst auf der Liste für mögliche Neuzugänge haben, sollten Spieler wie Leroy Sane und/oder Serge Gnabry und/oder Kingsley Coman den Klub verlassen. Auch bei anderen europäischen Klubs, besonders in England, steht er hoch im Kurs.
Doch seit seinem Tor in Kiel, als der BVB ohnehin völlig unter die Räder kam, herrscht bei Gittens eine derbe Flaute. Neun Pflichtspiele ist er inzwischen ohne jede Torbeteiligung, längst ist der gebürtige Londoner ein Sinnbild der Krise und der gesamten Dortmunder Probleme.
Denn Gittens reiht sich ein in eine Riege junger, hochtalentierter Spieler wie Karim Adeyemi und Maximilian Beier, die sich beim BVB aktuell schwer damit tun, den nächsten Schritt zu gehen. Was auch daran liegt, dass die Gesamtsituation des Klubs gerade diesen Spielern aktuell wenig Möglichkeiten gibt, befreit aufzuspielen.
BVB-Ikone Kevin Großkreutz holte zuletzt bereits zu einem Rundumschlag gegen Gittens aus. In seinem eigenen Podcast “Viertelstunde Fußball” bemängelte der langjährige Fanliebling die Inkonstanz des Außenstürmers.
“Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalenliga spielen”, sagte Großkreutz, der nach dem Ende seiner Profikarriere inzwischen beim SV Wacker Obercastrop in besagter Westfalenliga kickt.
Harte Worte, die Gittens aktuell aber gut beschreiben. Die Weltklasse trägt er in sich, er hat es bereits bewiesen. Und doch muss er irgendwann anfangen, ein prägender Unterschiedsspieler in Dortmund zu werden. An mangelnden Gelegenheiten, sich zu beweisen, liegt es nicht. Von den 34 Pflichtspielen des BVB in dieser Saison stand er 29-mal in der Startelf.
Diesbezüglich hat er den nächsten Schritt im Vergleich zur Vorsaison bereits gemacht. Damals pendelte er unter Edin Terzic wesentlich häufiger zwischen Startelf und Jokerrolle. Entsprechend mau waren seine individuellen Statistiken. Inzwischen aber ist er unumstrittene Stammkraft.
Mit sieben Toren und vier Vorlagen in der laufenden Bundesligasaison hat er längst persönliche Bestmarken aufgestellt, obwohl er seit Mitte Januar keinen Scorerpunkt mehr hinzufügen konnte. Die Entwicklung insgesamt ist positiv, allerdings ist die Delle der vergangenen Wochen extrem – und muss langsam ausgebeult werden.
Doch das gilt nicht nur für Gittens, sondern für den gesamten BVB. Das weiß auch Julian Brandt, der seinerseits selbst nach Konstanz sucht. “Das Selbstverständnis ist seit Wochen nicht da, wir stehen uns teilweise gegenseitig auf den Füßen. Es ist ein Spiegelbild, dass es in den letzten Wochen offensiv hakt”, sagte er nach dem Spiel gegen Sporting bei “DAZN”.
Und weiter meinte Brandt: “Es ist Sand im Getriebe, da hilft auch kein Schamane mehr.” Kovac wiederum will es nicht mit Zauberei, sondern mit positiver Ansprache versuchen. “Wir wissen, dass der Kopf eine große Rolle spielt, wir versuchen den Jungs die Sachen zu zeigen, die sie richtig gut können. Ich glaube fest an die Jungs”, sagte der Kroate.
Gittens wäre hier einer der ersten Adressaten, bei denen er diese Herangehensweise ausprobieren kann. Denn an der Qualität mangelt es nicht.
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Der BVB folgt dem FC Bayern und Bayer Leverkusen ins Achtelfinale der Champions League. Die nur je zwei möglichen Gegner in der K.o.-Runde sind durch den neuen Modus bekannt. Fest steht: Ein Finale wie 2013 wird es nicht geben.
Bayern gegen Bayer als Königsklassen-Doppelpack mit K.o.-Charakter im März? Oder folgt das große deutsche Kräftemessen mit den Top-Klubs aus Madrid? Vor der Auslosung des Achtelfinals der Champions League am Freitag (12.00 Uhr) bei der Uefa in Nyon sind die Optionen für die drei deutschen Starter zwar begrenzt – doch Spannung ist garantiert.
Der FC Bayern München trifft in der nächsten Runde auf den deutschen Meister Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid, die einzige Alternative für den Werksklub zu den Münchnern ist Rekordsieger Real Madrid – ein hartes Los.
Nicht ganz so schwierig geht es für Borussia Dortmund weiter. Der Vorjahresfinalist trifft nach dem Weiterkommen gegen Sporting Lissabon nun auf OSC Lille aus Frankreich oder den englischen Premier-League-Club Aston Villa. „Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir spielen“, sagte Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 0:0 Play-off-Rückspiel gegen Sporting Lissabon (Hinspiel 3:0), „der Fokus liegt jetzt einzig und allein auf Union Berlin. Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen.“ Am Samstagabend (18.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) empfängt der BVB den Tabellen-13 aus Köpenick.
Der neue Modus macht es möglich. Anders als bislang wird nicht aus zwei Töpfen mit je acht Teams nur die nächste K.o.-Runde gelost. Abhängig von der Platzierung in der Vorrunde haben alle Teams eine Setznummer. Bayer wurde 6. Die Dortmunder 10. und die Bayern 12.
Jedem Team werden ähnlich zum Setzbaum beim Tennis zwei Gegneroptionen zugeordnet. Die Top-Teams FC Liverpool (1) und FC Barcelona (2) spielen zum Beispiel gegen die Nummer 15, Paris St. Germain oder 16, Benfica Lissabon. So wird ein Tableau bis zum Finale am 31. Mai im Münchner Stadion vorgegeben.
Ja, aber sehr begrenzt. Neben dem Achtelfinal-Kracher Bayern gegen Bayer sind folgende Paarungen möglich: Bayern gegen Dortmund ist nur im Halbfinale denkbar, nicht aber davor oder im Endspiel, da beide Teams fix in der unteren Setz-Hälfte sind. Eine Neuauflage des Finals von 2013 (2:1 für Bayern) ist also nicht möglich.
Trifft Leverkusen nicht auf die Bayern, wäre das deutsche Top-Duell hingegen erst im Finale möglich, da Leverkusen dann in die vordere Turnierbaum-Hälfte mit Real wandern würde. Leverkusen gegen Dortmund könnte es erst im Halbfinale oder Finale heißen.
Nach den Achtelfinal-Spielen am 4./5. und 11./12. März, in denen die Bayern und Dortmund zuerst zu Hause, Leverkusen hingegen zuerst auswärts spielt, ginge es für das deutsche Trio im Erfolgsfall so weiter:
Im Viertelfinale wären entweder der FC Arsenal oder Inter Mailand und in jedem Fall Feyenoord Rotterdam die Kandidaten. Für das Halbfinale gibt es noch sechs Optionen, darunter auch Liverpool und Barcelona und den BVB. Erst im ersehnten „Finale dahoam“ könnte es unter anderem gegen Real oder wie 2020 gegen Paris St. Germain gehen.
Im Viertelfinale ginge es auch für Bayer gegen Arsenal, Inter oder Feyenoord. Zusätzliche Option wäre die PSV Eindhoven. Für den Werksklub gibt es bislang noch je acht mögliche Gegner für Halbfinale und bis Freitag sogar 15 für das Endspiel, diese Anzahl reduziert sich mit der Los-Zeremonie auch auf acht.
Im Viertelfinale ginge es für den BVB gegen Benfica Lissabon oder Barcelona oder Liverpool weiter. Ob Barca oder Liverpool möglich ist, entscheidet sich am Freitag. Im Halbfinale sind, Stand jetzt, die Bayern und Feyenoord und entweder Arsenal oder Inter und Leverkusen oder Atlético mögliche Kontrahenten. Für das Finale gibt es auch noch zwölf Optionen, ab Freitag nur noch acht.
Letztmals werden in dieser Saison Kugeln in Nyon gezogen. Das Tableau ist am Freitag fix. Festgelegt per Los werden für Viertel- und Halbfinale auch, wer zuerst zu Hause antritt und wer entsprechend im Rückspiel Heimrecht hat. Für das Finale in München wird aus formalen und organisatorischen Gründen ein mögliches Heimteam bestimmt.
dpa/pk
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Essen. Das war‘s für Manchester City: Im Giganten-Duell gegen Real Madrid zieht die Startruppe den Kürzeren. Dies öffnet den Wettbewerb – auch dem BVB.
Das war eine sehr harte Landung für Manchester City: Bis zur vergangenen Saison waren sie neben Real Madrid der absolute Branchenprimus im europäischen Spitzenfußball – und damit gleichbedeutend auch auf der Weltbühne. Die Mannschaft von Pep Guardiola spielte nahezu jeden Gegner bedingungslos an die Wand.
Doch in der Übertruppe des Champions-League-Siegers von 2023 menschelte es in dieser Spielzeit gewaltig. Guardiola wirkte zunehmend verzweifelt, zwischen Ende Oktober und Ende Dezember des vergangenen Jahres gewann City lediglich eines von 13 Pflichtspielen.
Zwar fing sich die Mannschaft um Superstar Erling Haaland in der Liga wieder, doch international gab es nun den harten Knall mit den zwei Niederlagen (2:3 und 1:3) und dem damit verbundenen Aus in den Play-offs der Champions League gegen Real Madrid. Die ausgebuffte Truppe von Carlo Ancelotti zog Guardiolas Team den Zahn, zudem kommt Kylian Mbappé bei den Königlichen nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser in Form. Der Franzose legte die Engländer mit einem Dreierpack im Rückspiel quasi im Alleingang lahm.
Kylian Mbappé (l.) jubelt nach einem seiner Treffer gegen Manchester City. 
© AFP | JAVIER SORIANO
Und dennoch: Auch Real ist in dieser Spielzeit verwundbar und glänzte nun in erster Linie, weil City nicht mehr das City vergangener Tage ist. Heißt: Der Wettbewerb in der Königsklasse ist so offen wie selten in den vergangenen Jahren.
Viele der noch verbleibenden 16 Mannschaften können den großen Coup landen.. Und damit auch der BVB, wenngleich wenige nach dem erneut dürftigen 0:0 gegen Sporting Lissabon daran glauben dürften.
Dennoch zeigten die Schwarz-Gelben bereits in der vergangenen Saison, dass mit ihnen in K.o.-Spielen zu rechnen ist und es mit einem guten Run auch ins Finale gehen kann. Die schlechte Nachricht: Auch dieses Jahr können die Borussen dort auf die Madrilenen treffen.
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“Trifft mich schon sehr”: BVB-Star wird emotional
Aktualisiert am 20.02.2025 – 08:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Borussia Dortmund erreicht das Achtelfinale der “Königsklasse”. Doch die aktuelle Situation bei den Schwarz-Gelben ist besonders an einem Spieler nicht spurlos vorübergegangen.
“Ich bin mit am längsten im Verein. Das geht nicht spurlos an mir vorbei. Die Situation trifft mich schon sehr”, sagte der 28-Jährige nach dem 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Sporting am Mittwochabend zu Sky. “Eine solche Situation hatte ich in den vergangenen sechs Jahren so auch noch nicht.”
Die Dortmunder durchleben aktuell die größte sportliche Krise seit Jahren, stehen in der Bundesliga nur auf Platz elf, die ersten beiden Bundesligaspiele unter Neu-Trainer Niko Kovač, der auf den glücklosen Nuri Şahin folgte, gingen verloren (1:2 gegen den VfB Stuttgart, 0:2 beim VfL Bochum). Immerhin setzten sich die Schwarz-Gelben aber in der Champions League gegen Sporting durch.
Brandt aber erinnerte auch an die scharfen Anfeindungen, die er persönlich in den vergangenen Wochen ob durchwachsener Leistungen erhielt. “Ich muss ehrlich sagen: Die persönliche Kritik, ob gerechtfertigt oder ungerechtfertigt, die bekomme ich selbst nicht so sehr mit. Aber ich bin mittendrin. Ich stehe auf dem Platz, ich weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren.”
Er wisse, “dass, wenn du viele Spiele nicht gewinnst, es dich alleine schon aus fußballerischer Natur trifft. Ich sehe Reaktionen auf den Rängen von unseren Fans.” Zwar sei er persönlich “keiner, der Emotionen freien Lauf lässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst innen drin aus.” Die aktuelle Situation sei aber “schwer” und “auch ein Grund dafür, dass am Ende das Selbstverständnis und die Leichtigkeit fehlen.”
Mehr noch: “Es ist ein Kampf, da musst du herauskommen. Es gehört zum Leben dazu und wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich den Weg zu den Siegen finden.” Am kommenden Bundesligaspieltag treffen die Dortmunder auf Union Berlin (Samstag ab 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online).
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BVB-Trainer Kovač widerspricht Kapitän Can
20.02.2025 – 08:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Der BVB kam gegen Sporting nicht über ein Remis hinaus. Im Anschluss äußerte sich Dortmunds Kapitän Emre Can und löste Verwirrung aus.
Zwar schaffte es Borussia Dortmund durch das 0:0 gegen Sporting Lissabon am Mittwochabend in das Achtelfinale der Champions League. Allerdings ging die Mannschaft von Trainer Niko Kovač nicht als Sieger vom Platz. Im Anschluss sprach Kapitän Emre Can über die Leistung – und irritierte auch seinen eigenen Coach.
Can sagte am Mikrofon von DAZN: “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.” Dann fügte der 31-Jährige an: “Wir müssen lernen, wir müssen die Mentalität reinkriegen, dass wir solche Spiele gewinnen.” Niko Kovač war mit der Ansicht seines Führungsspielers nicht gänzlich einverstanden.
Der Trainer erklärte bei DAZN in Bezug auf die Aussagen von Can: “Wenn man 0:0 spielt, dann ist das richtig. Er hat als Kapitän das Recht, Verantwortung zu übernehmen und muss das auch. Ich sehe das aber nicht so ganz, dass wir nur das gemacht haben, was wir machen wollten. Wir wollten das Spiel gewinnen.”
Seit Kovač als Nachfolger von Nuri Şahin im Amt ist, gelang dem BVB allerdings nur ein Sieg. Im Hinspiel gegen Sporting mit 3:0. In der Bundesliga gab es zuletzt zwei Niederlagen gegen Stuttgart (1:2) und Bochum (0:2). Zudem sind die Dortmunder in der Liga weit abgeschlagen auf dem elften Rang und ganze 26 Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München.
DAZN-Moderatorin Laura Wontorra zeigte sich überrascht über die Aussagen von Emre Can im Interview. “‘Nicht mehr gemacht als nötig’ – das war sein erster Satz. Ist das die richtige Antwort auf das Bochum-Spiel?” Experte Sebastian Kneißl ordnete die Situation etwas anders ein. Er erklärte: “Man muss mit einberechnen, dass Sporting einen großen Anteil daran hat, dass das Spiel so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Sie haben es so kompakt gemacht und wollten nichts aus diesem Spiel mitnehmen.”
Kovač äußerte sich nach der Partie am Mittwochabend auch selbstkritisch: “Ich wollte hier das erste Spiel in diesem Stadion gewinnen, das waren meine Ambitionen. Aber wir haben es in der Box einfach nicht richtig gemacht. Bis zur Box war es in Ordnung, in der Box kann es besser werden.”
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