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  • BVB und Fans setzen Zeichen

    BVB und Fans setzen Zeichen



    Dortmund. Die BVB-Fanabteilung lässt eine Aktion von 2015 wiederaufleben. Kneipengäste bekommen Deckel mit dem Aufdruck: „Kein Bier für Rassisten“.

    Die Fanabteilung von Borussia Dortmund setzt in diesen Tagen mit einer besonderen Aktion wieder ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Unter dem Motto „Kein Bier für Rassisten“ verteilt sie Bierdeckel an Kneipen im gesamten Dortmunder Stadtgebiet. Es ist die zweite Runde der Kampagne, die 2015 ihre Premiere hatte. Damals wurden eine Million Bierdeckel an Kneipen, Bars und Restaurants im Stadtgebiet ausgehändigt. Das Erstarken rechtsextremer Parteien und Meinungen in Politik und Gesellschaft habe sie zehn Jahre danach dazu veranlasst, die Aktion wieder aufleben zu lassen, erklärt die BVB-Fanabteilung in ihrer Mitteilung. „Eine offene und tolerante Gesellschaft ist die Grundlage unseres Vereins- und Zusammenlebens. Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, dass eine menschenverachtende Weltanschauung nicht zu Borussia Dortmund passt“, sagt Tobias Westerfellhaus, Vorstandsmitglied der Fanabteilung. BVB-Präsident Lunow: „Werte, die uns Borussen verbinden“ Die Gäste der Dortmunder Lokalitäten bekommen ihre Getränke nun gemeinsam mit einer klaren Botschaft serviert: „Kein Bier für Rassisten – Fußball. Bier. Weltoffenheit.“ BVB-Präsident Reinhold Lunow sagt: „In einer Zeit, in der diskriminierende Äußerungen immer salonfähiger werden, sind wir als BVB-Familie dazu aufgerufen, uns ganz klar gegen rassistische Parolen zu positionieren. Ich bin stolz darauf, dass die Fan- und Förderabteilung mit der Wiederauflage ihrer Aktion erneut ein starkes Zeichen für ein buntes und tolerantes Miteinander setzt – Werte, die uns Borussen verbinden.“

    Die BVB-Fanabteilung präsentiert im Zuge der Aktion auch inhaltliche Argumente gegen rassistische Parolen. Sie stellt auf einer Webseite 19 Behauptungen jeweils mehrere Fakten gegenüber. Die Argumente können auch über einen QR-Code auf dem Bierdeckel aufgerufen werden.



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  • Borussia Dortmund: Nach Mislintat-Aus – bittere Folgen für BVB!

    Borussia Dortmund: Nach Mislintat-Aus – bittere Folgen für BVB!



    Die Stimmung bei Borussia Dortmund dürfte nach der 1:2-Niederlage gegen Stuttgart ihren nächsten Tiefpunkt erreicht haben. Durch den verpassten Sieg gegen den VfB wird der Rückstand auf die internationalen Plätze wieder größer, was bei den Fans für mächtig Frust sorgt.Doch nicht nur auf sportlicher Ebene rumort es bei Schwarz-gelb in diesen Tagen. Auch die Entlassung von Sven Mislintat sorgte für eine Menge Diskussionsstoff. Nun kommen die bitteren Folgen der Trennung ans Licht – sie dürften Borussia Dortmund mächtig wehtun!Borussia Dortmund droht Mega-Abfindung für MislintatNicht einmal ein Jahr hat die zweite Zusammenarbeit zwischen Sven Mislintat und dem BVB gedauert. Insbesondere zwischen Sportdirektor Sebastian Kehl und dem 52-Jährigen sollen immer wieder die Fetzen geflogen sein, eine Trennung schien am Ende unausweichlich. Bitter für den BVB: Das Mislintat-Aus dürfte auch auf finanzieller Ebene seine Spuren hinterlassen.Auch interessant: Direkt nach BVB-Abgang: Schallende Ohrfeige für Donyell Malen – es gibt kein Zurück mehrDenn wie der Pay-TV-Sender „Sky“ berichtet, soll der Vertrag des ehemaligen BVB-Bosses, der in Dortmund die Rolle des technischen Direktors inne hatte, entgegen früherer Annahmen bis 2028 laufen. Bedeutet: Für die fast dreieinhalb Jahre Restvertragslaufzeit muss Mislintat noch bezahlt werden. Weil der frühere Arsenal-Chefscout in Dortmund rund eine Million Euro jährlich verdient haben soll, stehen Mislintat für die restliche Vertragslaufzeit noch etwa drei Millionen Euro zu. Ein finanzielles Fiasko.Mislintat-Transfers zünden noch nicht Der BVB selbst wollte sich auf Nachfrage von „Sky“ nicht zu der Angelegenheit äußern. Schwarz-gelb könnte jedoch auch noch auf anderer Ebene unter der kurzen Mislintat-Ära leiden. Denn die Sommerneuzugänge wie Pascal Groß oder Waldemar Anton, an deren Verpflichtung der Ex-BVB-Boss maßgeblich beteiligt gewesen sein soll, zünden bislang noch nicht wie gewünscht. Borussia Dortmund und Sven Mislintat – diese Zusammenarbeit kann wohl keineswegs als Erfolgsstory betitelt werden. Trotz seines Abgangs dürfte der BVB an dieser Personalie noch etwas zu knabbern haben.



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  • Handball Bundesliga Frauen: THC und BVB siegen, Blomberg…

    Handball Bundesliga Frauen: THC und BVB siegen, Blomberg…


    Der Mittwoch startet mit zwei spannenden Duellen und möglicherweise fiel schon eine Vorentscheidung über den Heimvorteil in den Play-offs: Der Vierte Thüringer HC reiste mit sechs Zählern Polster zum Fünften VfL Oldenburg – und siegte dort. Die HSG Blomberg-Lippe reiste als Dritter zum Auswärtsspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach und büßte dort mit einer klaren Niederlage zwei Punkte des Vorsprungs ein.

    Eine klare Sache war in der Partie zwischen dem Zweiten Borussia Dortmund und dem punktlosen Schlusslicht TSV Bayer 04 Leverkusen erwartet worden, am Ende setzte sich der Favorit aber beim 30:27 nur mit Mühe durch. Am Donnerstag ist dann der Deutsche Meister HB Ludwigsburg gegen den Buxtehuder SV gefordert. Das Team von Dirk Leun hat sich auf Platz 8 vorgearbeitet, der am Ende für die Play-offs reichen würde.

    Am Samstag sind vor allem Buxtehudes direkte Konkurrenten im Einsatz. Frisch Auf Göppingen hat zwei Zähler Rückstand auf den BSV und zwei Punkte mehr als der Kontrahent von der Sport-Union Neckarsulm. Der Pokalsieger TuS Metzingen hat schon doppelt so viele Punkte sammeln können, wie Gegner BSV Sachsen Zwickau, wo Anna Frankova nach ihrem Abschied wieder ins Ermstal kommt.

    Information: Ein Klick auf das jeweilige Spiel führt entweder zum Liveticker – oder nach Spielende direkt zum Spielbericht.

    1. Bundesliga Frauen am Mittwoch

    Vor 1.446 Zuschauern trafen zwei Tabellennachbarn aufeinander – allerdings lagen sechs Punkte zwischen dem als Tabellenvierten angereisten Thüringer HC und dem Fünften Oldenburg. Die Gastgeberinnen agierte allerdings bis in die Schlussphase auf Augenhöhe, sie liefen allerdings fast durchgehend einem Rückstand hinterher.

    Mit einer Dreier-Serie hatte der THC den ersten Treffer der Oldenburgerinnen gekontert und legte in der Folge vor – auf mehr als drei Tore ließ der VfL die Gäste aber nicht davonziehen. Beim 25:27 hofften die Hausherrinnen noch, ein Doppelschlag besiegelte dann aber das 25:29, bei der es bei Sieger aus Thüringen insgesamt elf verschiedene Torschützinnen gab.

    Die HSG Blomberg-Lippe plagen Personalsorgen, mit Amber Verbraeken fiel eine weitere Spielerin aus. Im Duell der beiden Halbfinalisten des Final4 der Frauen konnten die Gäste diese bei der HSG Bensheim/Auerbach nicht kompensieren, der Tabellendritte kassierte eine deutliche 21:31-Niederlage.

    Nach einem frühen 1:6 kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, sie konnten aber nicht entscheidend verkürzen – auch nicht als sie nach dem 10:16 zur Pause die siebte Feldspielerin brachten. “Wir haben alles versucht, was wir heute machen konnten. Leistungstechnisch lagen diese zehn Tore zwischen uns und den Flames”, räumte HSG-Coach Steffen Birkner nach dem 21:31 offen ein.

    Die Favoritenrolle ist klar verteilt, wenn der Zweite Borussia Dortmund auf das punktlose Schlusslicht Bayer Leverkusen trifft. Zumal sich der BVB noch einmal hochkarätig mit Lois Abbingh verstärkt hat – mit Liv-Stine Eckardt stand zudem eine neue Torhüterin erstmals im Kader, der heute insgesamt zwölf verschiedene Torschützinnen aufwies.

    Die Favoritinnen legten zwar von der ersten Minute an vor, bis zum 8:8 hielt das Schlusslicht aber mit. Eine Vierer-Serie schien die Kräfteverhältnisse dann gerade zu rücken, doch Leverkusen blieb im Spiel und kam im zweiten Abschnitt nach zwischenzeitlichem Sieben-Tore-Rückstand kurz vor Schluss wieder auf zwei Tore heran – die Zeit reichte aber nicht mehr für eine Wende

    1. Bundesliga Frauen am Donnerstag

    Meister HB Ludwigsburg führt die Liga mittlerweile souverän an, der Buxtehuder SV hat sich nach dem Re-Start auf Rang 8 vorgearbeitet. Dennoch müssen die Niedersächsinnen weiter punkten, wenn man am Ende in die Play-offs will. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison treffen beide Teams aufeinander, der Deutsche Meister konnte sowohl das DHB-Pokal-Achtelfinale (37:27) als auch das HBF-Hinspiel (41:34) in der Hansestadt für sich entscheiden.

    Buxtehude plagt zudem die Grippewelle. Gleich vier Leistungsträger bleiben grippekrank daheim: Laura Kuske, Levke Kretschmann, Isa Ternede und Lotta Heider. Weiterhin fehlen werden auch die verletzten Jolina Huhnstock und Maja Schönefeld. Zudem hat sich der Klub auch noch von Mie Elen Rakstad getrennt.

    1. Bundesliga Frauen am Samstag

    Zwei Zähler trennen die Sport-Union Neckarsulm und Frisch Auf Göppingen vor dem Schwaben-Derby. Die Gäste könnten mit einem Sieg zum Buxtehuder SV aufschließen. Es geht um Big Points im Kampf um die Play-offs.

    Die TuS Metzingen ist unter der neuen Cheftrainerin Miriam Hirsch in Schwung gekommen, hat sich im sicheren Mittelfeld etabliert und ihr Punktekonto ausgeglichen. Der BSV Sachsen Zwickau hatte nach gutem Saisonstart eine Negativserie und hat aber noch einmal nachgelegt. Neben Anna Frankova, die aus Metzingen zurückkehrte, schlug man auch beim CS Gloria 2018 Bistrita-Nasaud in Rumänien zu und holte die Französin Deborah Kpodar für den Rückraum.



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