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  • Heja, BVB!: Ein Fußballspiel, das selbst den Teufel verschreckt

    Heja, BVB!: Ein Fußballspiel, das selbst den Teufel verschreckt



    Heja, BVB!

    Ein Fußballspiel, das selbst den Teufel verschreckt

    Es gibt sie noch, die gute Nachrichten für Borussia Dortmund. Der verzwergte Fußball-Gigant aus dem Ruhrgebiet gehört nach diesem Mittwochabend offiziell zu den 16 besten Mannschaften Europas. Warum das so ist, konnte der BVB aber nicht beantworten.

    Sporting Lissabon hatte sich schon vor dem Spiel als ambitionierter Teilnehmer abgemeldet. Für das zweite Duell mit Borussia Dortmund erfüllten die Portugiesen lediglich die Mindestanforderung der UEFA: Antreten. Vielmehr muss man zur Leistung von Sporting an diesem Mittwochabend nicht wissen. Die 0:3-Hypothek aus dem Playoff-Hinspiel hatte Trainer Rui Borges als dermaßen unerreichbar eingestuft, dass er mit seinem Superstürmer Viktor Gyökeres und Trincao zwei Spitzenspieler direkt zuhause ließ. Die heimischen Journalisten waren einigermaßen fassungslos. Freie Bahn also für den BVB. Und der kam mit diesem geschenkten Glück augenscheinlich gar nicht klar. Per quälend langweiligem Dienst nach Vorschrift zog er ins Achtelfinale der Champions League ein.

    0:0 ging das Spiel aus. Die Dortmunder hatten einen Elfmeter verschossen. Serhou Guirassy (59.) scheiterte. Sie schossen einen Ball an den Pfosten. Giovanni Reyna war der Verantwortliche (69.). Und sie erzielten ein Tor. Der Kapitän Emre Can hatte den Kopf hingehalten (73.). Dem Treffer aber wurde die Anerkennung verweigert, weil Can im Abseits stand. Immerhin lief mal die Tormusik. Das war ein schöner Moment, er wurde schnell zerstört.

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon 0:0

    Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer (89. Anton), Groß – Adeyemi (89. Bensebaini), Brandt (69. Duranville), Gittens (46. Beier) – Guirassy (69. Reyna); Trainer: Kovac
    Lissabon: Rui Silva – Ricardo Esgaio, Diomande, Goncalo Inacio (56. Afonso Moreira) – Quaresma, Simoes (40. Debast), Hjulmand (46. Brito), Matheus Reis – Quenda (84. Anjos), Harder, Gabriel Teixeira (56. Maxi Araujo); Trainer: Borges
    Schiedsrichter: Davide Massa (Italien)
    Tore: Fehlanzeige
    Bes. Vorkommnis: Rui Silva (Lissabon) hält Foulelfmeter von Guirassy (59.)
    Gelbe Karten: Sabitzer – /
    Zuschauer: 80.300

    Weitere Akte der Zerstörung gab es nicht. Aber was hätte noch kaputtgehen sollen? Der Scherbenhaufen BVB war in den vergangenen Wochen größer und größer geworden. Eine neue, gigantische Ladung war am Samstag aus Bochum angekarrt worden. Dort waren die Borussen vom Tabellenletzten so sehr blamiert worden, dass ihnen historische Horrorszenarien für diesen Champions-League-Abend aufgezeichnet worden waren. Nur noch ein weiteres Debakel waren die Dortmunder vom Höllenschlund entfernt. Aus dem guckte der Teufel an diesem Mittwoch im mit 80.300 Zuschauern nur fast ausverkauftem Westfalenstadion kurz zu und verschwand unverrichteter Dinge. Zu erschrocken war er von dem, was er sah.

    Emre Can sagt ein ganz bitteren Satz

    “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, sagte Kapitän Can. Das ist ein Satz, der ihm und der Mannschaft noch um die Ohren fliegen könnte. Und den sein Trainer so nicht stehen lassen wollte. Er sagte, der BVB habe auf Sieg gespielt. Besser wäre das, schließlich stand der BVB doch irgendwie in der Pflicht, den Horrornachmittag aus dem Ruhrstadion vergessen zu machen. Das Spiel in Bochum sei “sehr kritisch miteinander besprochen” worden, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab ein Versprechen: “Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.” Das Spiel gegen Lissabon war in dieser Hinsicht der kleinstmögliche Schritt nach vorn. Beim VfL im Krisenwettbewerb Bundesliga fehlte den Schwarzgelben alles: Vertrauen, Mut, Kreativität, Zweikampfstärke, Aufmerksamkeit. Immerhin jene kehrte nun zurück. In keiner Sekunde kam die Borussia in die Verlegenheit, hier ein Tor zu kassieren. Aber von Mut, Selbstvertrauen und Spielfreude war nichts zu sehen. Eine Kompensation mit Verve für das Leiden von Bochum wurde den abermals treuen Fans nicht angeboten.

    Dabei begann der Abend mit einem tüchtigen Knall. Die Fans aus Lissabon hatten Raketen und Pyros mitgebracht. Die erste Rakete knallte so laut, dass sich ein paar Spieler beim Erklingen der Königsklassen-Hymne erschrocken nach hinten drehten und schauten, was da los war. Ein Wachmacher war das Spektakel nicht. Wären die ersten 45 Minuten verfilmt worden, sie wären in aussichtsreiche Konkurrenz zu “Plan 9 aus dem Weltall” getreten. Das “Meisterwerk” von Regisseur Ed Woods aus dem Jahr 1957 ist ein Science-Fiction-Film über Außerirdische, die Tote wiederbeleben, 1980 wurde er bei den Golden Turkey Awards zum “schlechtesten Film aller Zeiten” gekürt. Über dem Westfalenstadion wurden an diesem Abend auch keine Außerirdischen gesichtet. Auf dem Platz hat sich mit Jude Bellingham der letzte in Reihen des BVBs vor langer Zeit verabschiedet.

    Und so war es, wie es zu oft ist: Das Spiel hatte keinen Rhythmus, kein Tempo, keine großen Momente. Nicht mal richtige Zweikämpfe. Es ging einfach alles ohne Puls vor sich hin. Die Fans sangen. Sie sangen alles, worauf sie Lust hatten. Am Verlauf des Spiels orientierten sie sich nicht. Sie wären auch desorientiert gewesen. In vorderster Linie schimpfte Stürmer Guirassy schon nach 15 Minuten laut und gestenreich. Er hatte andere Ideen, wie seine Mitspieler ihn mal in Szene setzen sollten. Adressaten waren der oft fahrige Karim Adeyemi und der völlig neben sich stehende Jamie Gittens.

    Was ist nur Gittens los?

    Der bemühte Marcel Sabitzer feuerte ein paar Mal aus der Distanz los, einmal rutschte Pascal Groß ganz knapp an einer Hereingabe von Adeyemi vorbei. Das war schon alles. Manchmal vergaßen die Fußballer auf dem Platz zu laufen, weil es irgendwie keinen Sinn ergab. Manchmal spielten sie den Ball irgendwo hin, weil sie dachten, dort könnte ein Mitspieler sein. Vielleicht dachten sie auch, dass es gut wäre, wenn jemand genau dort wäre. Dann war Pause. Ein paar Pfiffe gab es, ein bisschen Applaus. Und belanglose Popmusik zur Erheiterung.

    Die Optimisten im Stadion erinnerten sich an das Hinspiel, als Trainer Kovac nach bedenklichen 45 Minuten den erfolgreichen Notfallsanitäter in sich entdeckte und seine Mannschaft auf erstaunliche Weise wiederbelebte. Sollte es an diesem Mittwochabend das Déjà-vu geben? Die Dortmunder kamen auf jeden Fall aggressiver aus der Kabine und ohne Gittens. Der bereits zum nächsten 100-Millionen-Euro-Mann hochgehypte junge Engländer befindet sich seit Wochen in einer tiefen Schaffenskrise. Die Leichtigkeit ist weg, jede Entscheidung am Ball wirkt irgendwie wie die falsche. Die Fans im Stadion verlieren langsam die Geduld. Zur Pause wurde er erlöst.

    Dortmund presste nun früher und erfolgreicher. Dortmund erspielte sich ein paar Chancen. Das war besser als zuvor. Und trotzdem war immer noch viel zu viel pomadig und ideenlos. Sporting rüstete dagegen weiter ab. Kapitän Morten Hjulmand blieb in der Kabine, er hatte in der ersten Halbzeit auch irgendetwas abbekommen. Immer mehr Spieler standen nun auf dem Feld, die gerade mal einen oder unwesentlich mehr Einsätze in dieser Saison abgegriffen hatten. Das hatte was von einem Casting für die kommenden Liga-Aufgaben und in keiner Sekunde etwas von einem ernsthaften Versuch, die Dinge hier zu den eigenen Gunsten zu verändern.

    “Natürlich ist ein 0:0 ein gutes Ergebnis”

    Um so erschreckender, dass der BVB nur selten Mittel fand, Lissabon in Verlegenheit zu bringen. Offensiv ist beim BVB auch unter Kovac weiter keine Idee zu erkennen, die einen Gegner wirklich herausfordert. Tiefenläufe und Tempo sind ein dauerhafter Versuch, der mit Spielern in dieser Verfassung aber nicht aufgeht. “Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert. Wir haben nichts zugelassen”, befand Kovac, um den es am Mittwoch noch aufsehenerregende Gerüchte gegeben hatte. So schrieb die “Sport Bild”, dass das Szenario der Trennung im Sommer bereits vorab diskutiert worden sei, für angeblich 3,5 Millionen Euro sei das möglich. “In der ersten Halbzeit haben wir selbst auch wenig Möglichkeiten kreiert, aber in der zweiten Halbzeit gab es dann mit dem Pfostentreffer und dem Elfmeter doch ein paar Chancen auf den Sieg. Wir hätten sicherlich gewinnen müssen, aber wir sind weiter und das zählt.”

    Wie weit es noch geht? Wer mag über diesen BVB eine Prognose abgeben? Aston Villa oder OSC Lille sind die möglichen Gegner, am Freitag wissen die Dortmunder mehr. Die Fans pfeifen auf alles und nicht mal gegen die eigene Mannschaft. Sie berauschen sich an sich selbst und (noch) an den ihnen verbleibenden Königsklassen-Abenden und schrien mit allem, was sie haben:

    Erste Runde Krankenschein, dann die Omma tot,
    Überstunden nehmen wir zur Not!
    Dann kommt die Kündigung – scheißegal!
    Borussia Dortmund international!
    Europapokal, Europapokal, Europapokal, Europapokal!
    Europapokal, Europapokal, Europapokal, Europapokal!

    Diese seltsame Ambitionslosigkeit an den eigenen Anspruch teilt der BVB in diesen Tagen mit dem FC Bayern. Auch der betonte nach dem CL-Zitterspiel gegen Celtic Glasgow, dass es derzeit nur um Ergebnisse geht. Die Giganten verzwergen sich. Das ist für die Leistungsfähigkeit der Bundesliga keine gute Nachricht. Wo soll das nur weitergehen? “Natürlich ist ein 0:0 ein gutes Ergebnis”, befand Can. Auch dieser Satz ist überraschend. Aber er sagte auch: “Aber wir müssen diese Mentalität wieder an den Tag legen, so ein Spiel gewinnen zu wollen.”



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  • Borussia Dortmund vs. Sporting Lissabon heute live im TV und Stream

    Borussia Dortmund vs. Sporting Lissabon heute live im TV und Stream


    Der BVB steht heute vor einer vermeintlich leichten Aufgabe: Im Play-off-Rückspiel in der Champions League spielt der BVB im eigenen Stadion gegen den 20-maligen portugiesischen Meister. Aber: Nach dem glücklichen 1:1 der Bayern gegen Celtic sind die Borussen gewarnt. Wo gibt es die Play-off-Spiele der Königsklasse im TV und Stream?

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    22%

    DAZN Unlimited

    Dortmund – Sporting Lissabon: Übertragungen

    Im deutschen Free-TV sind wie üblich keine Live-Bilder zu sehen. Die Partie BVB gegen Sporting läuft hierzulande exklusiv beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN.

    • Anstoß: Mittwoch, 19. Februar 2025, 18:45 Uhr
    • Spielort: Signal Iduna Park (Dortmund)
    • Wettbewerb: Champions League, Play-off-Rückspiel
    • Übertragung in Deutschland: DAZN, linear auf DAZN 1
    Erst im Nachgang bekommen Sie im frei empfangbaren Fernsehen Bewegtbilder der Partie zu sehen. Einerseits die Zusammenfassung im ZDF Sportstudio ab 23:05 Uhr, andererseits überträgt der Sender DF1 die Wiederholung des Spiels am Freitag, dem 21. Februar 2025, um 20:15 Uhr in voller Länge auf seinem Kanal. DF1 empfangen Sie unter anderem via Kabel und Satellit, aber auch im Stream etwa bei Waipu.tv.

    Champions League live sehen

    In Deutschland teilen sich derzeit mehrere Anbieter die Übertragungsrechte für die Champions League. Um alle Spiele der Königsklasse live zu sehen, brauchen Sie kostenpflichtige Abos von DAZN und Amazon Prime. DAZN strahlt 186 Spiele aus, Amazon zeigt immer dienstags bei Prime Video eine Begegnung live (insgesamt 17 Duelle). Lediglich das Finale am 31. Mai 2025 gibt es in Deutschland im Free-TV beim ZDF.

    Tipp: DAZN gibt es nicht nur via Stream in der DAZN-App. Beispielsweise empfangen Kunden, die DAZN über Sky buchen, die linearen Sender DAZN 1 und DAZN 2 per Sky-Receiver via Kabel oder Satellit. Auf den Sendern strahlt der Anbieter auch Spiele der Champions League aus. Am 19. Februar 2025 läuft auf DAZN 1 um 18:45 Uhr die Partie Dortmund gegen Lissabon. Bei DAZN 2 folgt ab 21 Uhr die Konferenz der anderen Spiele.

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    24%

    Sky Entertainment, Bundesliga, DAZN

    Dortmund gegen Sporting kostenlos streamen

    Neben der Live-Übertragung bei DAZN existieren weitere Möglichkeiten, das Spiel gratis live zu sehen. In Irland überträgt der Sender Virgin Media Two Dortmund gegen Sporting kostenlos im Live-Stream. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Sprecherkommentare sind allerdings auf Englisch. Aufgrund von Geoblocking ist der Stream außerhalb Irlands nur mit einem VPN-Dienst zugänglich.

    Reicht das 3:0 zum Weiterkommen?

    Mit dem 3:0-Sieg in Lissabon verschaffte sich der BVB eine sehr gute Ausgangsposition. Natürlich darf Borussia Dortmund die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Gastgeber im ehemaligen Westfalenstadion und vor der gelben Wand das Weiterkommen noch aus der Hand geben.

    Zur Statistik: Dortmund und Sporting trafen in der Champions League bislang sechsmal aufeinander. Fünfmal siegte das Team aus dem Ruhrpott, nur einmal gewann der Traditionsklub aus der portugiesischen Hauptstadt.



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  • «Nicht mehr als nötig»: Tristes 0:0 bringt Dortmund weiter

    «Nicht mehr als nötig»: Tristes 0:0 bringt Dortmund weiter


    Champions League

    “Nicht mehr als nötig”: Tristes 0:0 bringt Dortmund weiter

    Aktualisiert am 19.02.2025 – 21:04 UhrLesedauer: 3 Min.

    Borussia Dortmund - Sporting LissabonVergrößern des Bildes

    Euphorie sieht anders aus: Emre Can und seine Teamkollegen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)

    Der BVB darf noch etwas Champions-League-Luft schnuppern. Gegen das komplett harmlose Sporting Lissabon gelingt der ungefährdete Achtelfinal-Einzug. Die Verunsicherung scheint riesig.

    Die Bosse von Borussia Dortmund schauten ernst und ratlos, die Fans schickten ihre schwer verunsicherten Profis mit verhaltenem Applaus in die Kabine. Der BVB steht nach einer trostlosen Nullnummer gegen Sporting Lissabon zwar im Achtelfinale der Champions League – hat dabei aber alles andere als eine magische Europacup-Nacht erlebt.

    Dem in der Bundesliga übel abgestürzte Revier-Riesen bleibt die Königsklasse immerhin als Trostpflaster. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Es war ein kontrolliertes Weiterkommen, würde ich sagen. Nichtsdestotrotz müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen”, sagte Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Playoff-Rückspiel.

    Der verschossene Elfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute) stand sinnbildlich für den wankenden BVB, der vom deutlichen 3:0 in Portugal im Hinspiel zehrte. Auf der Tribüne zeigten Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer grimmige Mienen, die so gar nicht zum Erreichen der Runde der letzten 16 passten. Wohl aber zur gezeigten Leistung vor 80.300 Zuschauern im nicht komplett ausverkauften EM-Stadion.

    Am Freitag (12.00 Uhr) wird dem BVB entweder der OSC Lille oder Aston Villa als Gegner für das Achtelfinale zugelost. Auch dies scheint trotz der aktuellen Lage des kriselnden Bundesliga-Elften machbar. “Ich schätze die Mannschaften ähnlich stark ein”, sagte Can. Als deutsche Vertreter stehen zudem Bayer Leverkusen und Bayern München unter den letzten 16 Teams.

    Trainer Niko Kovac hatte vor dem Spiel angekündigt, das ramponierte Selbstbewusstsein seiner Profis stärken und in erster Linie über deren Stärken sprechen zu wollen. “Der Kopf macht die Beine müde beziehungsweise schwer. Wir müssen schauen, dass der Kopf frei und leicht ist”, hatte der neue BVB-Coach unmittelbar vor der Partie bei DAZN gesagt.

    So erhielten einige der zuletzt so enttäuschenden Spieler trotz der beiden Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter Kovac erneut eine Chance. Unter anderem blieb auch Marcel Sabitzer in der Startelf. Der Österreicher war es auch, der nach 27 Minuten mit einem satten Schuss ein erstes Zeichen setzte. Sporting-Keeper Rui Silva musste mit einer Glanztat retten.

    Dortmunder spielte recht gefällig und war klar spielbestimmend. Viele Torchancen kamen dabei aber nicht herum. Lissabon war zudem offensiv extrem ungefährlich und das Spiel somit recht ereignisarm.

    Zur zweiten Halbzeit hatte Kovac dann aber offenbar genug vom erneut ganz schwachen und lustlos wirkenden Jungstar Jamie Gittens. Der Engländer musste in der Pause runter, für ihn kam Maximilian Beier. Die Dortmunder blieben feldüberlegen, agierten aber zumeist ungefährlich. Die Verunsicherung der jüngsten Bundesliga-Ereignisse spielte beständig mit.

    Wie es um das Nervenkostüm bestellt ist, zeigte sich nach knapp einer Stunde, als Guirassy einen Foulelfmeter kläglich verschoss. Die Ausführung des Angreifers, die Silva fangen konnte, kam einem Rückpass gleich. Der Sporting-Keeper hatte Karim Adeyemi zuvor von den Beinen geholt. Kurz darauf musste auch Guirassy runter.

    Der BVB hatte weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, es fehlte aber der letzte Zug zum Tor. Überhaupt wirkte das gesamte Spiel pomadig und tempoarm. Trotz des Weiterkommens dürfte Kovac noch viel Arbeit vor sich haben. Der 53-Jährige hatte ohnehin die Champions League derzeit nur als I-Tüpfelchen bezeichnet.

    Entscheidend ist für Kovac vorerst das Auftreten in der Liga. Dort ist am Samstag gegen Union Berlin ein Sieg Pflicht, um eine erneute Teilnahme an der Champions League nicht völlig unwahrscheinlich werden zu lassen. Aktuell liegen die Westfalen acht Punkte hinter Rang vier.



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  • Neuer Zehner für den BVB?

    Neuer Zehner für den BVB?


    Der Start für Niko Kovac bei Borussia Dortmund wird äußerst turbulent. Der 53-Jährige übernimmt nicht nur einen krisengebeutelten Klub im Chaos, er muss auch direkt wichtige Entscheidungen treffen. Der Coach hat bis 2026 unterschrieben und deshalb auch in der Kaderplanung ein Wörtchen mitzusprechen. Da der Transfermarkt am Montag schließt, muss Kovac daher schon jetzt wissen, welche Spieler er für seine Philosophie bei den Schwarz-Gelben noch benötigt.

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    Ein Name, der im Umfeld des BVB seit vielen Monaten kursiert, ist Rayan Cherki. Der 21-Jährige würde rund 22 Millionen Euro kosten und zudem noch ein recht hohes Gehalt von rund sechs Millionen jährlich beziehen. Laut ‚Sport Bild‘ wird über eine mögliche Verpflichtung des Franzosen auf der Führungsebene der Dortmunder jetzt heiß diskutiert. Kovac soll dabei der entscheidende Faktor dafür sein, ob der hochveranlagte Zehner letztlich auf der Zielgeraden der Transferperiode verpflichtet wird.

    Konkurrenz aus der Bundesliga

    Finanziell stemmbar wäre der Transfer von Cherki durch die Millionen aus dem Verkauf von Donyell Malen (26). Nötig ist er, da aktuell weder Julian Brandt (28) noch Marcel Sabitzer (30) die Offensive der Dortmunder entscheidend weiterbringen. Letztgenannter wird zudem durch den wochenlangen Ausfall von Felix Nmecha (24) eine Reihe weiter hinten eher gebraucht, daran wird wohl auch der Leihabbruch von Salih Özcan (27) nichts ändern.

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    Gibt Kovac das Go, könnte es doch noch mit dem ersten namhaften Neuzugang für den BVB im Winter klappen. Doch die Konkurrenz ist groß. Alleine aus der Bundesliga signalisieren auch der FC Bayern und Bayer Leverkusen Interesse am Spieler von Olympique Lyon.



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  • BVB mit gemischten Gefühlen nach Achtelfinal-Einzug: Brandt „erleichtert“ und getroffen

    BVB mit gemischten Gefühlen nach Achtelfinal-Einzug: Brandt „erleichtert“ und getroffen


    Minimalfußball gegen Sporting 

    BVB mit gemischten Gefühlen nach Achtelfinal-Einzug: Brandt „erleichtert“ und getroffen

    ©IMAGO

    Pflichtaufgabe erfüllt, jetzt zählt erst einmal nur die Bundesliga. Selbst die Achtelfinal-Auslosung der Champions League interessiert Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nur am Rande. „Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen“, sagte Kehl nach dem mageren 0:0 im Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. Das Hinspiel hatte Dortmund 3:0 gewonnen.

    Wenn am Freitag in Nyon dem BVB LOSC Lille oder Aston Villa als Achtelfinalgegner zugelost werden, sind die Dortmunder längst in der Vorbereitung auf das Bundesligaspiel einen Tag später gegen Union Berlin (18.30 Uhr/Sky). „Der Fokus liegt jetzt einzig und allein auf Union Berlin. Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen“, betonte Kehl.

    Erstmals seit 2015/16 Champions League ohne BVB?

    Er hätte auch sagen können: Wir müssen unbedingt gewinnen. Denn nach zuletzt zwei Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter dem neuen Trainer Niko Kovac liegt die einstige zweite Kraft im deutschen Fußball in der Bundesliga nur auf Platz elf und hat bereits acht Punkte Rückstand auf das Minimalziel Rang vier.

    Erstmals seit zehn Jahren droht damit eine Saison ohne Königsklasse in Dortmund. „Natürlich müssen wir uns mit diesen Szenarien beschäftigen. Es gibt unterschiedliche Kalkulationen, die wir angestellt haben. Wir haben in diesem Wettbewerb aber noch Chancen, Einnahmen zu generieren, mit denen wir nicht geplant haben“, so Kehl bei „DAZN“. Denn ein Weiterkommen gegen Lille oder Aston Villa erscheint für die Schwarz-Gelben absolut möglich. „Natürlich wollen wir auch die weitere Runde überstehen“, versicherte Kehl.

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    Brandt über Lage beim BVB: „An mir geht das nicht spurlos vorbei“

    Dafür muss die Mannschaft sich aber stabilisieren und in zwei Partien gute Leistungen abrufen. Während Kapitän Emre Can zwar meinte, dass man im Rückspiel gegen Sporting „nicht mehr als nötig“ gemacht habe und „es ein kontrolliertes Weiterkommen“ war, gab es Kritik von außerhalb, ob der BVB wirklich zu jeder Zeit zu einer Steigerung imstande gewesen wäre.

    Bei Julian Brandt hörte sich das Fazit anders an: „Wie in den vergangenen Wochen ist noch eine Menge Luft nach oben. Unsere Defensive hat das gut gemacht, aber nach vorne waren wir nicht scharf genug. Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber ich gehe mit verschiedenen Gefühlen nach Hause. Froh und erleichtert, dass wir diesen Zwischenschritt geschafft haben. Aber wir haben zu Hause wieder nicht gewonnen. Wir hatten uns vorgenommen, den Fans schöne Momente zu bereiten. Das haben wir nicht geschafft, es war ein plätscherndes Spiel.“

    Das Selbstverständnis sei schon seit mehreren Wochen nicht da, so der 28-Jährige. 2025 stehen für den BVB bislang sechs Niederlagen, zwei Remis und drei Siege zu Buche. „Da ist Sand im Getriebe, den müssen wir rauskriegen durch Tore, Leistungen oder Siege. Alles andere bringt nichts. Da hilft auch kein Schamane mehr.“

    Auch Brandt selbst stand zuletzt als Vizekapitän, der eigentlich mit vorangehen sollte, immer wieder in der Kritik. „An mir geht das nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation. Die persönliche Kritik kriege ich nicht mal so mit, aber ich stehe auf dem Platz und weiß, wie wir spielen, ich kann das reflektieren. Das trifft einen schon allein aus fußballerischer Natur. Ich sehe die Reaktionen unserer Fans auf den Tribünen. Ich bin keiner, der Emotionen frei herauslässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst aus. Es ist eine schwere Situation und das ist auch ein Grund dafür, weshalb Selbstverständnis und Leichtigkeit fehlen. Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen. Aber das gehört zum Leben dazu.“



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  • «Egal»: BVB-Sportdirektor Kehl gibt nicht viel auf Auslosung

    «Egal»: BVB-Sportdirektor Kehl gibt nicht viel auf Auslosung


    Pflichtaufgabe erfüllt, jetzt zählt erst einmal nur die Bundesliga. Selbst die Achtelfinal-Auslosung der Champions League interessiert Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nur am Rande. «Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen», sagte Kehl nach dem 0:0 am Abend im Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. Das Hinspiel hatte Dortmund 3:0 gewonnen.

    Wenn am Freitag in Nyon dem BVB der OSC Lille oder Aston Villa als Achtelfinalgegner zugelost werden, sind die Dortmunder längst in der Vorbereitung auf das Bundesligaspiel einen Tag später gegen Union Berlin (18.30 Uhr/Sky). «Der Fokus liegt jetzt einzig und allein auf Union Berlin. Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen», sagte Kehl.

    Erstmals seit 2015/2016 Champions League wieder ohne BVB?

    Er hätte auch sagen können: Wir müssen unbedingt gewinnen. Denn nach zuletzt zwei Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter dem neuen Trainer Niko Kovac liegt die selbst ernannte zweite Kraft im deutschen Fußball in der Bundesliga tatsächlich nur auf Platz elf. Und hat bereits acht Punkte Rückstand auf das Minimalziel Rang vier.

    Erstmals seit zehn Jahren droht damit eine Saison ohne Königsklassen-Fußball in Dortmund. «Natürlich müssen wir uns mit diesen Szenarien beschäftigen. Es gibt unterschiedliche Kalkulationen, die wir angestellt haben. Wir haben in diesem Wettbewerb aber noch Chancen, Einnahmen zu generieren, mit denen wir nicht geplant haben», sagte Kehl dazu bei DAZN.

    Ganz so uninteressant ist die Champions League für den BVB dann also natürlich doch nicht. Zumal die Auslosung günstig und ein Weiterkommen auch in der nächsten Runde absolut möglich erscheint. «Natürlich wollen wir auch die weitere Runde überstehen», sagte Kehl dazu. Das Achtelfinal-Hinspiel findet bereits in zwei Wochen, das Rückspiel in drei Wochen statt.



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  • BVB in der Champions League: Minimalisten in Schwarz-Gelb

    BVB in der Champions League: Minimalisten in Schwarz-Gelb


    Dortmunds Spieler bedanken sich nach dem Spiel bei den Fans.

    Dortmund steht im Achtelfinale der Champions League.

    Quelle: dpa / Bernd Thissen


    In Dortmund dauerte das Spiel eine gute halbe Stunde, auf dem Rasen plätscherte das Spielgeschehen träge vor sich hin, als die Fans die Dinge kurzerhand in die eigenen Hände nahmen: Diejenigen unter den 80.000, die sich Schwarzgelb verbunden fühlen, erhoben sich von ihren Sitzen – auf der Südtribüne stehen sie ja sowieso – und begannen, Rabatz zu machen.

    Irgendjemand musste ja für die Show sorgen, wenn sich schon die 22 Profis auf dem Rasen weigerten, die zahlende Klientel angemessen zu unterhalten. Am Ende einigten sich Borussia Dortmund und Sporting Lissabon auf Remis. Es war eine Nullnummer der mitleiderregenden Art, die dem BVB nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel reichte, um ins Achtelfinale der Champions League einzuziehen, wo bei der Auslosung am Freitag (ZDF-Livestream) Aston Villa aus der englischen Premier League oder der französische Spitzenklub OSC Lille als mögliche Gegner warten.
    Dortmunds Serhou Guirassy im Zweikampf mit Lissabons Eduardo Quaresma.

    Ohne größere Gegenwehr schafft Borussia Dortmund den Sprung ins Achtelfinale. Sporting Lissabon liefert einen uninspirierten Auftritt beim BVB, dem ein 0:0 reicht.19.02.2025 | 2:59 min


    Can: “Nicht mehr gemacht als nötig”

    Warum es der BVB geradezu fahrlässig versäumte, gegen einen biederen Kontrahenten das ramponierte Image aufzupolieren, bleibt unergründlich. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, räumte Kapitän Emre Can freimütig ein und versprach Besserung:

    Wir müssen lernen, solche Spiele zu gewinnen.

    BVB-Kapitän Emre Can

    Trainer Niko Kovac sah den lahmen Kick von der pragmatischen Seite: “Wir haben das erreicht, was wir wollten. Wir sind weitergekommen. Das steht über allem.” Der Kroate hatte sogar ein Lob für seine kickende Belegschaft im Repertoire: “Die Jungs haben das sehr konzentriert und fokussiert runtergespielt.”

    Sporting schenkte frühzeitig ab

    Die Gastgeber hatten das Duell gegen den portugiesischen Hauptstadtklub im Grunde genommen schon für sich entschieden, als die Mannschaft des Gegners das Ruhrgebiet noch gar nicht erreicht hatte. Sportings Trainer Rui Borges hatte sich dafür entschieden, neben dem Wunderstürmer Viktor Gyökeres auch noch den pfeilschnellen Außenstürmer Trincao daheim zu lassen und das Kräftemessen damit quasi abgeschenkt.

    Die Personalrochade sorgte in Portugal für einen wütenden Aufschrei, während Kovac und seine Belegschaft frühzeitig mit der nächsten Runde planen konnten, die dem börsenorientierten Fußballunternehmen aus dem Revier einen weiteren Millionensegen garantiert.

    Niko Kovač | Trainer Borussia Dortmund

    Niko Kovac – der neue Trainer beim BVB.05.02.2025 | 1:30 min


    Guirassy vergibt Foulelfmeter

    Doch anstatt einen Gegner, der sich längst aufgegeben hatte, zu besiegen, schoben sich die Dortmunder den Ball uninspiriert hin und her. So viel ist klar: Dieser Kick wird unter den zahlreichen legendären Europapokal-Auftritten unter Flutlicht mit Sicherheit keinen Platz unter den Top 100 erhalten.

    Einige vielversprechende Weitschüsse von Marcel Sabitzer, Karim Adeyemi und Daniel Svensson, ein Pfostentreffer von Giovanni Reyna – das war die magere Ausbeute aus 90 trostlosen Minuten. Da passte es ins Bild, dass Mittelstürmer Serhou Guirassy einen Foulelfmeter kläglich vergab und es damit versäumte, seine Führung in der Torjägerwertung der Königsklasse auf elf Treffer auszubauen.

    Gegen Union Berlin wird es erheblich schwerer

    Dass Dortmund minimalistisch agierte, anstatt einen sichtbaren Schritt aus der Krise zu machen, nahm Kovac mit einem Achselzucken zur Kenntnis:

    Das war kein Zauberfußball, aber man kann in der Champions League auch nicht in jedem Spiel ein Feuerwerk abbrennen.

    BVB-Trainer Niko Kovac

    Bei der Suche nach Stabilität und Spielfreude waren die 90 Minuten gegen Sporting ein Muster ohne Wert. Dass die taumelnde Dortmunder Mannschaft am Samstag im Bundesliga-Alltag gegen Union Berlin erheblich härter gefordert sein wird, weiß auch Kovac: “Da haben wir einen sehr ernstzunehmenden Gegner vor der Brust.”
    UEFA Champions League

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    Quelle: Reuters


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  • Was war das, BVB? Guardiola am Boden zerstört: Der Sport-Tag

    Was war das, BVB? Guardiola am Boden zerstört: Der Sport-Tag


    Der ganze Frust über die Lehrstunde von Kylian Mbappé und Real Madrid zeigte sich bei Pep Guardiola im TV-Interview unmittelbar nach dem frühen Champions-League-Aus. “Glauben Sie, dass er nicht spielen würde, wenn er fit wäre? Dann vielen Dank für die Frage“, blaffte der Startrainer von Manchester City den Reporter an und verschwand danach. Der hatte ihn nach dem Grund gefragt, warum Top-Stürmer Erling Haaland beim 1:3 im Playoff-Rückspiel in Madrid nicht eingesetzt worden war.

    “Ich weiß, manchmal treffe ich komische Entscheidungen”, sagte Guardiola mit ironischem Unterton, “aber Haaland lasse ich natürlich spielen. Der war verletzt”. Knieprobleme zwangen den Norweger zum Zuschauen. Und was Haaland von der Bank aus tatenlos mit ansehen musste, war ein hilfloses Man City, das nicht nur dem Dreierpacker Mbappé nicht gewachsen war.



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  • BVB, News und Gerüchte: Top-Klub arbeitet schon an

    BVB, News und Gerüchte: Top-Klub arbeitet schon an


    1. BVB, News und Gerüchte: Top-Klub arbeitet schon an Sommer-Transfer von Karim Adeyemi  SPOX
    2. “Verkaufskandidat Nummer eins”: BVB will offenbar Karim Adeyemi im Sommer loswerden  Goal.com
    3. Borussia Dortmund: Star wird immer begehrter – Abgang unausweichlich?  DER WESTEN
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    BVB-Sportdirektor Kehl gibt nicht viel auf Auslosung


    Champions League

    “Egal”: BVB-Sportdirektor Kehl gibt nicht viel auf Auslosung

    Aktualisiert am 20.02.2025 – 05:12 UhrLesedauer: 2 Min.

    Borussia Dortmund - Sporting LissabonVergrößern des Bildes

    Sebastian Kehl fordert volle Konzentration auf die Bundesliga (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)

    Die Champions League ist nach dem Achtelfinal-Einzug für den Moment schnell abgehakt beim BVB. In der Bundesliga müssen unbedingt Siege her. Darin erinnerte Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Pflichtaufgabe erfüllt, jetzt zählt erst einmal nur die Bundesliga. Selbst die Achtelfinal-Auslosung der Champions League interessiert Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nur am Rande. “Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen”, sagte Kehl nach dem 0:0 am Abend im Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. Das Hinspiel hatte Dortmund 3:0 gewonnen.

    Wenn am Freitag in Nyon dem BVB der OSC Lille oder Aston Villa als Achtelfinalgegner zugelost werden, sind die Dortmunder längst in der Vorbereitung auf das Bundesligaspiel einen Tag später gegen Union Berlin (18.30 Uhr/Sky). “Der Fokus liegt jetzt einzig und allein auf Union Berlin. Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen”, sagte Kehl.

    Er hätte auch sagen können: Wir müssen unbedingt gewinnen. Denn nach zuletzt zwei Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter dem neuen Trainer Niko Kovac liegt die selbst ernannte zweite Kraft im deutschen Fußball in der Bundesliga tatsächlich nur auf Platz elf. Und hat bereits acht Punkte Rückstand auf das Minimalziel Rang vier.

    Erstmals seit zehn Jahren droht damit eine Saison ohne Königsklassen-Fußball in Dortmund. “Natürlich müssen wir uns mit diesen Szenarien beschäftigen. Es gibt unterschiedliche Kalkulationen, die wir angestellt haben. Wir haben in diesem Wettbewerb aber noch Chancen, Einnahmen zu generieren, mit denen wir nicht geplant haben”, sagte Kehl dazu bei DAZN.

    Ganz so uninteressant ist die Champions League für den BVB dann also natürlich doch nicht. Zumal die Auslosung günstig und ein Weiterkommen auch in der nächsten Runde absolut möglich erscheint. “Natürlich wollen wir auch die weitere Runde überstehen”, sagte Kehl dazu. Das Achtelfinal-Hinspiel findet bereits in zwei Wochen, das Rückspiel in drei Wochen statt.



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