Marcel Sabitzer: Der BVB-Star hat 87 Spiele für Österreichs Nationalmannschaft absolviert. (Quelle: IMAGO/Joachim Bywaletz/imago-images-bilder)
Marcel Sabitzer durchlebt mit dem BVB aktuell eine Krise. Zuletzt wurde äußerte sich auch Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick kritisch. Doch der wurde offenbar nur missverstanden.
Der BVB steckt momentan in der Krise. Daran konnte bisher auch Marcel Sabitzer nichts ändern. Der erfahrene Nationalspieler Österreichs hatte unter Ex-Trainer Nuri Şahin einen schweren Stand. Unter Nachfolger Niko Kovač darf er wieder spielen. Die Ergebnisse des BVB lassen aber weiterhin zu wünschen übrig. Und auch Sabitzers Leistungen blieben hinter den Erwartungen zurück.
Kürzlich sagte Österreichs Nationaltrainer Rangnick bei der “Bild”, dass der Mittelfeldmann bei Borussia Dortmund im Vergleich zum Nationalteam “nicht wiederzuerkennen” sei. Auf diese Aussage reagierte der BVB-Star dann am Mittwochabend nach dem Remis gegen Sporting.
Sabitzer sagte am Sky-Mikrofon mit Zurückhaltung: “Es ist halt so, damit muss man umgehen können. Wenn es aus den eigenen Reihen ist – ich weiß nicht, ob das hilfreich ist, aber das muss jeder für sich entscheiden.”
Danach hatte Rangnick das Gefühl, er müsste seine Aussage klarstellen. Wenige Stunden nach Sabitzers Reaktion äußerte sich der Nationalcoach Österreichs im französischen TV-Sender Canal+. Er betonte, dass er Sabitzer “ein Stück weit aus der Schusslinie genommen und verteidigt” habe. Zudem stellte der Deutsche klar: “Wenn er bei uns spielt, ist er einer der absoluten Führungsspieler. Dass er bei uns besser spielt als in Dortmund, sieht, glaube ich, jeder so.” Rangnick sieht den Grund für Sabitzers Leistungen also weniger beim Spieler selbst, sondern eher beim Verein.
In der Bundesliga sind die Dortmunder weit abgeschlagen auf dem elften Rang und damit ganze 26 Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München.
Julian Brandt gibt nach Abpfiff des Spiels gegen Sporting Lissabon ein emotionales Interview. Die BVB-Krise “geht nicht spurlos an mir vorbei”, sagt der 28-Jährige – und liefert mögliche Erklärungen.
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Zwar hat der BVB am Mittwochabend mit einem 0:0-Unentschieden gegen Sporting Lissabon für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert, weil die Mannschaft von Niko Kovac eine Woche zuvor das Playoff-Hinspiel in Lissabon 3:0 gewonnen hatte. Trotz des Weiterkommens zeigte sich Julian Brandt nach Abpfiff im Interview mit DAZN selbstkritisch. Der Spielmacher sprach offen über die aktuelle Krise des Vereins und sein Innenleben.
“Unsere Defensive hat es gut gemacht, aber nach vorne war es heute nicht scharf genug”, analysierte Brandt das torlose Unentschieden. “Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber ich gehe jetzt mit verschiedenen Gefühlen nach Hause.” Der 28-Jährige betonte die Diskrepanz zwischen defensiver Stabilität und offensiver Ineffizienz, die sich schon in den letzten Wochen gezeigt habe.
Letzter BVB-Heimsieg in der Bundesliga im November
Seit Wochen wartet der BVB auf einen Heimsieg. “Wir haben seit Wochen – sogar seit Monaten, glaube ich – zuhause nicht mehr gewonnen”, erinnerte sich Brandt im DAZN-Interview. “Wir haben uns das schon vorgenommen, den Fans wieder schöne Momente zurückzugeben, das haben wir nicht geschafft.” Den letzten Bundesliga-Heimsieg gab es am 23. November 2024 gegen Freiburg (4:0). Wettbewerbsübergreifend gewann der BVB immerhin nochmal am 29. Januar beim 3:1-Sieg gegen Donezk am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase.
Die fehlende Leichtigkeit im Spiel führt Brandt auf mangelndes Selbstvertrauen zurück. “Das Selbstverständnis ist gerade nicht da. Was heißt gerade? Es ist seit mehreren Wochen nicht da”, erklärte er. “Wir stehen uns selber ein bisschen auf den Füßen.” Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in der Offensive wider, wo klare Chancen ungenutzt bleiben.
Brandt, der seit 2019 beim BVB spielt und mittlerweile zu den dienstältesten Profis zählt, zeigte sich persönlich betroffen von der aktuellen Situation. “Ich bin hier mit am längsten im Verein, das geht an mir nicht spurlos vorbei”, sagte er. “Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.” Trotz externer Kritik versuche er aber, sich auf seine eigene Wahrnehmung zu konzentrieren: “Die persönliche Kritik – ob gerechtfertigt oder nicht – kriege ich gar nicht so mit, aber ich bin ja mittendrin, ich stehe auf dem Platz.”
“Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.”
Julian Brandt bei DAZN über die anhaltende BVB-Krise
In der laufenden Bundesliga-Saison 2024/25 absolvierte Brandt bisher 19 Spiele, erzielte dabei drei Tore und gab fünf Assists. Mit 21 Torschüssen liegt er mannschaftsintern auf dem dritten Platz. Dennoch konnte er den BVB nicht aus der Krise führen, was ihn zusätzlich belastet.
Julian Brandt gewährt TV-Reporter Blick in sein Innenleben
Die Unruhe beim schwarz-gelben Anhang bleibt den Spielern nicht vorenthalten. “Ich merke oder sehe die Reaktionen auf den Rängen von den Fans”, sagte Brandt. Obwohl er seine Emotionen selten offen zeige, gestand er bei DAZN: “Ich mache viel mit mir selbst innen drin aus. Es ist schon einfach eine schwere Situation, deshalb fehlt die Leichtigkeit und das Selbstverständnis.”
Um aus der Krise herauszukommen, fordert Brandt konkrete Maßnahmen: “Das müssen wir rauskriegen durch Tore, durch Leistung und durch Siege. Alles andere bringt nichts.” Mit einem Lachen fügte er hinzu: “Da hilft auch kein Schamane mehr.”
Wie das gelingen soll? “Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen, aber das gehört zum Leben dazu. Wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich die Lösung finden, den Weg wieder zu den Siegen zu finden.”
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin.
Verwendete Quellen:
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Ex-Nationalspieler Max Kruse und Dortmunds Cheftrainer Niko Kovac werden keine Freunde mehr. Zuletzt verhöhnte er seinen ehemaligen Wolfsburg-Coach auf seinem Instagram-Profil (488.000 Follower) noch während des laufenden Spiels, als der BVB 0:2 beim VfL Bochum zurücklag: „Oh, Niko Kovac. Oh, Niko Kovac. QUATSCH“, sang Kruse schadenfroh und schrieb dazu: „Sorry, aber ich kann nicht anders“.
Die gegenseitige Antipathie ist ein Ergebnis aus der gemeinsamen Zeit beim VfL Wolfsburg (Hinrunde 2022). Jetzt gibt es ein neues Gerücht, das ein Puzzle-Teil zum schlechten Verhältnis der beiden sein könnte. Demnach soll Kruse damals bei Kovac-Ansprachen in der Kabine eingenickt sein.
Niko Kovac (53) will seinen ersten Bundesliga-Sieg als BVB-Coach! Am Samstag empfängt Borussia Dortmund zum 23. Spieltag den 1. FC Union Berlin. Anstoß ist um 18.30 Uhr. BILD erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im TV, Stream und Live-Ticker verfolgen können.
Nach dem 3:0 in Lissabon reichte dem BVB am Mittwoch ein 0:0 gegen Sporting für den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Ein überzeugender Auftritt war es jedoch nicht.
Kapitän Emre Can (31) über das 0:0: „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Es war ein kontrolliertes Weiterkommen, würde ich sagen. Nichtsdestotrotz müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen.“
Julian Brandt gibt nach Abpfiff des Spiels gegen Sporting Lissabon ein emotionales Interview. Die BVB-Krise “geht nicht spurlos an mir vorbei”, sagt der 28-Jährige – und liefert mögliche Erklärungen.
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Zwar hat der BVB am Mittwochabend mit einem 0:0-Unentschieden gegen Sporting Lissabon für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert, weil die Mannschaft von Niko Kovac eine Woche zuvor das Playoff-Hinspiel in Lissabon 3:0 gewonnen hatte. Trotz des Weiterkommens zeigte sich Julian Brandt nach Abpfiff im Interview mit DAZN selbstkritisch. Der Spielmacher sprach offen über die aktuelle Krise des Vereins und sein Innenleben.
“Unsere Defensive hat es gut gemacht, aber nach vorne war es heute nicht scharf genug”, analysierte Brandt das torlose Unentschieden. “Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber ich gehe jetzt mit verschiedenen Gefühlen nach Hause.” Der 28-Jährige betonte die Diskrepanz zwischen defensiver Stabilität und offensiver Ineffizienz, die sich schon in den letzten Wochen gezeigt habe.
Letzter BVB-Heimsieg in der Bundesliga im November
Seit Wochen wartet der BVB auf einen Heimsieg. “Wir haben seit Wochen – sogar seit Monaten, glaube ich – zuhause nicht mehr gewonnen”, erinnerte sich Brandt im DAZN-Interview. “Wir haben uns das schon vorgenommen, den Fans wieder schöne Momente zurückzugeben, das haben wir nicht geschafft.” Den letzten Bundesliga-Heimsieg gab es am 23. November 2024 gegen Freiburg (4:0). Wettbewerbsübergreifend gewann der BVB immerhin nochmal am 29. Januar beim 3:1-Sieg gegen Donezk am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase.
Die fehlende Leichtigkeit im Spiel führt Brandt auf mangelndes Selbstvertrauen zurück. “Das Selbstverständnis ist gerade nicht da. Was heißt gerade? Es ist seit mehreren Wochen nicht da”, erklärte er. “Wir stehen uns selber ein bisschen auf den Füßen.” Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in der Offensive wider, wo klare Chancen ungenutzt bleiben.
Brandt, der seit 2019 beim BVB spielt und mittlerweile zu den dienstältesten Profis zählt, zeigte sich persönlich betroffen von der aktuellen Situation. “Ich bin hier mit am längsten im Verein, das geht an mir nicht spurlos vorbei”, sagte er. “Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.” Trotz externer Kritik versuche er aber, sich auf seine eigene Wahrnehmung zu konzentrieren: “Die persönliche Kritik – ob gerechtfertigt oder nicht – kriege ich gar nicht so mit, aber ich bin ja mittendrin, ich stehe auf dem Platz.”
“Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.”
Julian Brandt bei DAZN über die anhaltende BVB-Krise
In der laufenden Bundesliga-Saison 2024/25 absolvierte Brandt bisher 19 Spiele, erzielte dabei drei Tore und gab fünf Assists. Mit 21 Torschüssen liegt er mannschaftsintern auf dem dritten Platz. Dennoch konnte er den BVB nicht aus der Krise führen, was ihn zusätzlich belastet.
Julian Brandt gewährt TV-Reporter Blick in sein Innenleben
Die Unruhe beim schwarz-gelben Anhang bleibt den Spielern nicht vorenthalten. “Ich merke oder sehe die Reaktionen auf den Rängen von den Fans”, sagte Brandt. Obwohl er seine Emotionen selten offen zeige, gestand er bei DAZN: “Ich mache viel mit mir selbst innen drin aus. Es ist schon einfach eine schwere Situation, deshalb fehlt die Leichtigkeit und das Selbstverständnis.”
Um aus der Krise herauszukommen, fordert Brandt konkrete Maßnahmen: “Das müssen wir rauskriegen durch Tore, durch Leistung und durch Siege. Alles andere bringt nichts.” Mit einem Lachen fügte er hinzu: “Da hilft auch kein Schamane mehr.”
Wie das gelingen soll? “Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen, aber das gehört zum Leben dazu. Wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich die Lösung finden, den Weg wieder zu den Siegen zu finden.”
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin.
Verwendete Quellen:
“So arbeitet die Redaktion” informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.
Julian Brandt gibt nach Abpfiff des Spiels gegen Sporting Lissabon ein emotionales Interview. Die BVB-Krise “geht nicht spurlos an mir vorbei”, sagt der 28-Jährige – und liefert mögliche Erklärungen.
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Zwar hat der BVB am Mittwochabend mit einem 0:0-Unentschieden gegen Sporting Lissabon für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert, weil die Mannschaft von Niko Kovac eine Woche zuvor das Playoff-Hinspiel in Lissabon 3:0 gewonnen hatte. Trotz des Weiterkommens zeigte sich Julian Brandt nach Abpfiff im Interview mit DAZN selbstkritisch. Der Spielmacher sprach offen über die aktuelle Krise des Vereins und sein Innenleben.
“Unsere Defensive hat es gut gemacht, aber nach vorne war es heute nicht scharf genug”, analysierte Brandt das torlose Unentschieden. “Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind, aber ich gehe jetzt mit verschiedenen Gefühlen nach Hause.” Der 28-Jährige betonte die Diskrepanz zwischen defensiver Stabilität und offensiver Ineffizienz, die sich schon in den letzten Wochen gezeigt habe.
Letzter BVB-Heimsieg in der Bundesliga im November
Seit Wochen wartet der BVB auf einen Heimsieg. “Wir haben seit Wochen – sogar seit Monaten, glaube ich – zuhause nicht mehr gewonnen”, erinnerte sich Brandt im DAZN-Interview. “Wir haben uns das schon vorgenommen, den Fans wieder schöne Momente zurückzugeben, das haben wir nicht geschafft.” Den letzten Bundesliga-Heimsieg gab es am 23. November 2024 gegen Freiburg (4:0). Wettbewerbsübergreifend gewann der BVB immerhin nochmal am 29. Januar beim 3:1-Sieg gegen Donezk am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase.
Die fehlende Leichtigkeit im Spiel führt Brandt auf mangelndes Selbstvertrauen zurück. “Das Selbstverständnis ist gerade nicht da. Was heißt gerade? Es ist seit mehreren Wochen nicht da”, erklärte er. “Wir stehen uns selber ein bisschen auf den Füßen.” Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in der Offensive wider, wo klare Chancen ungenutzt bleiben.
Brandt, der seit 2019 beim BVB spielt und mittlerweile zu den dienstältesten Profis zählt, zeigte sich persönlich betroffen von der aktuellen Situation. “Ich bin hier mit am längsten im Verein, das geht an mir nicht spurlos vorbei”, sagte er. “Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.” Trotz externer Kritik versuche er aber, sich auf seine eigene Wahrnehmung zu konzentrieren: “Die persönliche Kritik – ob gerechtfertigt oder nicht – kriege ich gar nicht so mit, aber ich bin ja mittendrin, ich stehe auf dem Platz.”
“Ich glaube, dass mich das schon sehr trifft. Diese Situation, die ich so in sechs Jahren hier noch nicht hatte.”
Julian Brandt bei DAZN über die anhaltende BVB-Krise
In der laufenden Bundesliga-Saison 2024/25 absolvierte Brandt bisher 19 Spiele, erzielte dabei drei Tore und gab fünf Assists. Mit 21 Torschüssen liegt er mannschaftsintern auf dem dritten Platz. Dennoch konnte er den BVB nicht aus der Krise führen, was ihn zusätzlich belastet.
Julian Brandt gewährt TV-Reporter Blick in sein Innenleben
Die Unruhe beim schwarz-gelben Anhang bleibt den Spielern nicht vorenthalten. “Ich merke oder sehe die Reaktionen auf den Rängen von den Fans”, sagte Brandt. Obwohl er seine Emotionen selten offen zeige, gestand er bei DAZN: “Ich mache viel mit mir selbst innen drin aus. Es ist schon einfach eine schwere Situation, deshalb fehlt die Leichtigkeit und das Selbstverständnis.”
Um aus der Krise herauszukommen, fordert Brandt konkrete Maßnahmen: “Das müssen wir rauskriegen durch Tore, durch Leistung und durch Siege. Alles andere bringt nichts.” Mit einem Lachen fügte er hinzu: “Da hilft auch kein Schamane mehr.”
Wie das gelingen soll? “Es ist ein Kampf, da musst du rauskommen, aber das gehört zum Leben dazu. Wir werden daraus lernen und hoffentlich so schnell wie möglich die Lösung finden, den Weg wieder zu den Siegen zu finden.”
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Niko Kovac hat sich zur jüngsten Leistung von Linksaußen Jamie Gittens geäußert. Auf der Pressekonferenz nach dem Champions League-Spiel gegen Sporting Lissabon (0:0) sagte der Trainer von Borussia Dortmund: „Es ist für ihn nicht einfach, dort meistens gegen zwei zu spielen. Er hat heute auch ein bisschen unglücklich gespielt“. Der BVB-Coach hatte den jungen Engländer nach einer schwachen ersten Hälfte zur Pause ausgewechselt und dafür Maximilian Beier gebracht.
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Kovac fuhr fort: „Es ging einfach darum – wir hatten ein gutes Ergebnis – dass wir auch ein bisschen haushalten müssen mit den Kräften, deswegen habe ich ihn schon in der Halbzeit runtergenommen, aber nicht, weil er schlecht war, sondern weil es einfach eine Maßnahme war.“ Gittens durchläuft bei den Dortmundern gerade eine echte Durststrecke. In den vergangenen neun Pflichtspielen konnte der 21-Jährige keine Torbeteiligung für sich verzeichnen.
Der Profi-Fußball in Deutschland boomt. Das zeigt sich vor allem an den Zuschauerzahlen. Mehrere Revierklubs vermelden Rekorde.
Die 1. und 2. Bundesliga boomen. Seit dem Ende der Corona-Pandemie strömen Jahr für Jahr immer mehr Fans in die Stadien. Beide Ligen vermeldeten in der Hinrunde einen Zuschauer-Rekord – zum zweiten Mal in Folge. Insgesamt setzten die 36 Profi-Klubs in der Hinrunde 10,38 Millionen Tickets ab, rund 100.000 mehr als in der Hinrunde der bisherigen Rekordsaison 2023/24, wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitteilte. Die Bundesliga kommt auf einen Durchschnitt von 38.079 Zuschauern pro Partie.
Bei Borussia Dortmund läuft es sportlich derzeit zwar alles andere als gut, doch auf die Fans können sich die Westfalen weiter verlassen. Mit durchschnittlich 81.365 Besuchern sehen so viele Zuschauer wie in keinem anderen deutschen Stadion die Spiele der Borussia. Zumindest im Zuschauer-Ranking ist der BVB damit meisterlich. Der zweite Bundesligist aus dem Revier, der VfL Bochum, trägt seine Heimspiele an der Castroper Straße im Schnitt vor 25.547 Zuschauern aus – und belegt damit deutschlandweit immerhin Platz 23.
Auffällig in der Bundesliga ist, dass auch Vereine, die in der Vergangenheit Probleme hatten, ihr Stadion voll zu bekommen, in dieser Hinrunde kaum auf ihren Karten sitzen blieben – und dabei sogar häufig ausverkauft meldeten. Klubs wie der FSV Mainz 05 oder der FC Augsburg steigerten ihre Besucherzahlen um teils mehrere Tausend Zuschauer pro Spiel. Ausreißer nach unten, bei denen massenweise Plätze in den Stadien leer blieben, gab es kaum noch. Eine weitere Statistik, die den Zuschauer-Boom bestätigt: Dreizehn der achtzehn Bundesligisten hatten bei ihren Heimspielen bisher eine 100-prozentige Auslastung im Heimbereich. Nur bei Mainz, Augsburg, Wolfsburg, Hoffenheim und Leipzig waren bei Bundesliga-Spielen noch Karten für Heimfans zu erhalten.
Die leicht gestiegenen Eintrittspreise waren für die Fans der 18 Erstliga-Teams kein Hindernis: Eine Eintrittskarte in der Bundesliga kostete im Schnitt 26,75 Euro, lediglich 27 Cent mehr als im Vorjahr. Stehplätze gibt es zu fanfreundlichen Preisen für durchschnittlich 11,99 Euro zu haben. In der 2. Bundesliga kostete eine Eintrittskarte im Schnitt 22,56 Euro – ebenfalls ein leichter Anstieg zur Vorsaison.
Schalke Zuschauer-Primus in Liga zwei
In der 2. Bundesliga sind neben dem spannenden Aufstiegskampf natürlich auch die vielen Traditionsvereine für die hohen Zuschauerzahlen verantwortlich. Neben Schalke 04 sind auch der Hamburger SV, der 1. FC Köln, Hertha BSC oder der 1. FC Kaiserslautern Zugpferde der 2. Bundesliga und tragen ihre Spiele vor großen Kulissen aus. Durchschnittlich pilgerten 29.761 Fans bisher in die Stadien der Zweitligisten. Nie zuvor waren es so viele. Mit 4,55 Millionen Tickets erzielte die 2. Bundesliga zudem den höchsten Verkaufswert ihrer Geschichte. Der FC Schalke hat mit durchschnittlich 61. 455 Besuchern die meisten Zuschauer und steht mit diesem Wert ligaübergreifend auf Platz drei. Nur der FC Bayern und Borussia Dortmund begrüßen mehr Zuschauer zu ihren Heimspielen.
Zuschauer: RWE lässt MSV hinter sich
Auch in der 3. Liga sahen mit bisher 11.150 Zuschauern im Schnitt so viele Fans die Spiele, wie in keiner Saison zuvor. Die Fans von Rot-Weiss Essen trugen bisher auch in hohem Maße zu diesem Rekord bei. Mit 16.449 Zuschauern verzeichnet das Stadion an der Hafenstraße durchschnittlich die fünftmeisten Zuschauer aller Drittligisten. Im deutschlandweiten Ranking bedeutet das noch vor einigen Bundesligisten Rang 33.
Nicht mehr im Profi-Fußball zu finden ist seit dieser Saison der MSV Duisburg. Die Meidericher waren vergangenes Jahr sang- und klanglos in die Regionalliga abgestiegen. Kein Grund aber für die Fans der Wedauer den Kopf in den Sand zu stecken. Der MSV erlebte eine regelrechte Renaissance und löste in Duisburg eine große Euphorie aus. In „Jetzt-erst-Recht“-Haltung rannten die MSV-Fans den Zebras die Bude ein und steigerten ihren Zuschauerschnitt von 12.119 in der 3. Liga auf 16.141 in der Regionalliga. Damit steht der MSV auf Rang 34 im deutschlandweiten Vergleich – einen Platz hinter RWE.
Borussia Dortmund hat eines seiner größten Nachwuchs-Juwelen mit einem Profi-Vertrag ausgestattet. Nach BILD-Informationen hat U17-Weltmeister Almugera Kabar (18) nach monatelangen Verhandlungen einen Dreijahres-Vertrag bis 2028 unterschrieben. Am heutigen Donnerstag setzte Kabar seine Unterschrift unter das neue Arbeitspapier. Auch der italienische Journalist Fabrizio Romano berichtete über den Vertrags-Abschluss.
BVB macht Top-Talent zum Profi
Die Dortmund-Bosse um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (48) und Sportdirektor Sebastian Kehl (45) hatten um ihr Eigengewächs stark kämpfen müssen. Denn mit dem FC Barcelona und der AC Mailand hatten unter anderem zwei namhafte Top-Klubs um den Linksverteidiger gebuhlt und sogar Verhandlungen geführt. Sogar der FC Bayern und weitere Bundesliga-Klubs sollen sich in den vergangenen Monaten nach Kabar erkundigt haben.
“Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, gab Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Rückspiel der Playoffs in der Champions League gegen Sporting Lissabon offen zu. Nach dem 3:0-Hinspielerfolg in Portugal reichte dem BVB das Ergebnis locker zum Weiterkommen, ein echtes Vergnügen für die Fans war es aber nicht.
Vier Tage nach der überraschenden Bundesliga-Niederlage beim Tabellenletzten VfL Bochum hätte die Heimpartie gegen Sporting im ausverkauften Stadion die Möglichkeit zur Wiedergutmachung geboten. Doch das Team von Trainer Niko Kovac tat sich gegen einen harmlosen Gegner schwer und spielte eher zurückhaltend als offensiv und risikobereit.
Die meisten guten Chancen, die sich für den BVB ergaben, vereitelte der starke Sporting-Torhüter Rui Silva. Unter anderem hielt er einen Foulelfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute). Außerdem scheiterte Giovanni Reyna am Pfosten (69.) und ein Kopfballtreffer von Can zählte zurecht nicht, weil der BVB-Kapitän im Abseits gestanden hatte. “Wir hatten die Möglichkeiten, haben es leider nicht geschafft”, sagte Can: “Am Ende sind wir weiter, das zählt.”
Sportings Torhüter Rui Silva ist stets auf dem Posten – auch den Elfmeter von Serhou Guirassy hält er Bild: Martin Meissner/AP Photo/picture alliance
Im Achtelfinale, dessen Paarungen am Freitag ausgelost werden, kann Dortmund entweder auf den französischen Klub OSC Lille oder Aston Villa aus der englischen Premier League treffen. Wichtiger als die Champions League bleiben für den BVB aber gute Ergebnisse in der Bundesliga, in der man nach 22 Spieltagen nur Rang elf belegt.
FC Bayern vermeidet Verlängerung gegen Celtic Glasgow
Im Spiel des FC Bayern München gegen Celtic Glasgow liefen bereits die letzten Sekunden der Nachspielzeit als Alphonso Davies den Ball doch noch zum 1:1 (0:0)-Endstand über die Torlinie stocherte (90. Minute + 4). Während die Spieler des schottischen Meisters enttäuscht zu Boden sanken, feierten die Münchener den späten Treffer fast so, als hätten sie gerade einen Titel gewonnen.
Dabei hatten sie “nur” gegen einen unangenehmen Gegner mit Mühe und Not eine Verlängerung vermieden und sich ins Achtelfinale der Champions League geschossen. Das Hinspiel in Schottland hatten die Bayern vor einer Woche mit 2:1 gewonnen.
“Das ist die Champions League. Wir haben gegen ein starkes Celtic gespielt. Sie spielen mit hoher Intensität. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind. Es ist nicht einfach”, sagte Davies nach der Partie.
Kalte Dusche durch ehemaligen Bayer-Spieler
Celtic ging nach einer guten Stunde überraschend in Führung (63.). Der deutsche Torschütze Nicolas Kühn hatte von 2020 bis 2022 bei den Amateuren des FC Bayern gespielt und war über Stationen beim damaligen Zweitligisten Erzgebirge Aue und Rapid Wien in Österreich im Januar 2024 bei Celtic gelandet.
Der Außenseiter geht in Führung: Ex-Bayern-Amateur Nicolas Kühn überwindet Bayern-Torhüter Manuel NeuerBild: Sven Hoppe/dpa/picture alliance
Die Bayern waren kurz geschockt, rappelten sich dann aber auf und drängten auf den Ausgleich. Es dauerte allerdings bis zur allerletzten Minute, bis Davies sie erlöste. Drei Tage nach dem glücklichen 0:0 im Bundesliga-Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen bejubelten die Münchener erneut ein Unentschieden wie einen Sieg.
Kompany: “Ergebnisse erarbeiten”
“Wir haben in den vergangenen sechs Tagen sehr viel Energie gespendet. Und am Ende dieser sechs Tage haben wir [in der Bundesliga] acht Punkte Vorsprung und stehen [in der Champions League] in der nächsten Runde”, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany. “Natürlich wollen wir immer, dass der Unterschied zwischen uns und dem Gegner so groß wie möglich ist, aber wenn das nicht so ist, muss man sich die Ergebnisse erarbeiten.”
Bayern-Trainer Vincent Kompany sieht das Spiel gegen Celtic “im Kontext” der vergangenen Tage und ist zufrieden mit dem ErgebnisBild: Matthias Schrader/AP Photo/picture alliance
Für die Münchener war der Erfolg gegen Celtic Glasgow der nächste Schritt in Richtung eines großen Ziels: Das Finale der Champions League findet am 31. Mai in München statt. Die Bayern wollen es gerne erreichen, um vor heimischem Publikum um den Titel zu kämpfen. Zuvor steht aber das Achtelfinale an Dort trifft der FC Bayern entweder auf Atletico Madrid oder Bayer Leverkusen.
Kylian Mbappé schießt Manchester City ab
Im Topspiel der Playoffs setzte sich Titelverteidiger Real Madrid auf beeindruckende Art und Weise mit 3:1 (2:0) gegen Manchester City durch. Nachdem Real das Hinspiel in Manchester nur knapp mit 3:2 gewonnen hatte, sorgte im Rückspiel Superstar Kylian Mbappé für klare Verhältnisse. Er traf vor der Pause doppelt (4./33.) und machte nach 61 Spielminuten mit seinem 3:0 alles klar. City kam in der Nachspielzeit durch Nico nur zum Ehrentreffer (90.+2).
“Wir haben als Team bestmöglich gespielt und die Fans glücklich gemacht”, sagte Mbappé, der in den vergangenen 18 Pflichtspielen für seinen Klub 18 Treffer erzielt hat. “Ich möchte hier gut spielen, eine Ära begründen und Geschichte bei Real Madrid schreiben.”
Die Auslosung am Freitag dürfte auch für die erfahrenen und erfolgsverwöhnten Madrilenen spannend werden, denn ihre potentiellen Gegner sind dieselben wie die des FC Bayern. Für Real kommt es also entweder zum Duell mit dem Stadtrivalen Atletico Madrid oder mit Bayer Leverkusen und dem ehemaligen Real-Star Xabi Alonso.
Die Ergebnisse Playoff-Rückspiele der Champions League:
Dienstag, 18.02.2025
FC Bayern München – Celtic Glasgow 1:1 (0:0) / Hinspiel 2:1
AC Mailand – Feyenoord Rotterdam 1:1 (1:0) / Hinspiel 0:1
Benfica Lissabon – AS Monaco 3:3 (1:1) / Hinspiel 1:0
Atalanta Bergamo – Club Brügge 1:3 (0:3) / Hinspiel 1:2