Kategorie: UEFA Europa League

  • RTL riskiert Kritik – Joachim Llambi mit neuem TV-Job

    RTL riskiert Kritik – Joachim Llambi mit neuem TV-Job


    28.02.2025, Nordrhein-Westfalen, K

    Joachim Llambi ist eine feste Größe bei “Let’s Dance”.Bild: dpa / Rolf Vennenbernd

    Streaming

    Jennifer Ullrich

    Joachim Llambi ist bei “Let’s Dance” für die klaren Ansagen zuständig, wobei er selbst nicht vor Kritik gefeit ist. Nicht selten gibt es Buhrufe aus dem Publikum, wenn er besonders hart gegen ein Tanzpaar austeilt. Doch dies prallt an dem Juror ab.

    Hin und wieder kommt er sogar zu eher unverhofften Einsätzen im TV. Das jüngste Beispiel: eine Diskussionsrunde nach dem RTL-Quadrell zur Bundestagswahl. Nun hat der 60-Jährige einen weiteren Job an Land gezogen, der nichts mit Tanzen zu tun hat.

    Joachim Llambis neuer RTL-Job

    Joachim Llambi ist bekennender Fußball-Fan, sein Herz schlägt für den MSV Duisburg. Der einstige Bundesligist ist mittlerweile bis in die Regionalliga West abgerutscht, entsprechend leidensfähig ist der TV-Promi.

    Bei RTL ist Joachim LLambi aber zu einer echten Allzweckwaffe avanciert. So erklärt sich, dass er am 6. März für RTL+ die Partie der Frankfurter Eintracht in der Europa League gegen Ajax Amsterdam um den Einzug ins Viertelfinale kommentieren wird. Dies verkündet RTL in einer Pressemitteilung.

    RTL experimentiert beim Fußball

    Für Fußball-Fans ist die ganze Situation an diesem Tag ein wenig unübersichtlich. Im linearen TV wird die Begegnung von Marco Hagemann und Lothar Matthäus kommentiert, der Streaming-Dienst des Senders bietet gleich zwei Alternativen dazu an.

    Im ersten Stream bei RTL+ sitzen Michael Born und Felix Kroos vorm Mikrofon, im anderen sind Joachim Llambi und Fußballexperte Cornelius Küpper zu hören. Das Publikum hat freie Wahl.

    Das Angebot unterstreicht das verstärkte Bemühen von RTL, Fußballübertragungen mit Unterhaltungselementen zu kombinieren. Erst vor wenigen Wochen gab es eine Fußball-Dschungelcamp-Konferenz.

    “Das Urgestein der erfolgreichen Tanzshow zückt seine Kellen!”, frohlockt RTL vor der kommenden Eintracht-Partie mit Llambi als Kommentator.

    Jedoch muss Joachim Llambi sich abseits des Tanzsports im TV erst noch beweisen. So wurde seine Beteiligung am Politik-Talk nach dem Quadrell zur Wahl teils sehr kritisch gesehen. Eine Person schrieb auf X: “Wenn Frauke Ludowig, Ruth Moschner und Joachim Llambi (so nett und sympathisch sie sonst auch sein mögen) das Quadrell der Kanzlerkandidaten analysieren, weißt du, wie tief Deutschland eigentlich schon gesunken ist.”

    Im Kosmos der Serienliebhaber hat “Doctor Who” bereits Kultstatus erreicht. So ist die Sci-Fi-Produktion inzwischen 62 Jahre alt. Die erste Folge mit dem Titel “An Unearthly Child” (“Das Kind von den Sternen”) wurde im November 1963 ausgestrahlt. Heute hat die Produktion sogar zwei Einträge im Guinness-Buch der Rekorde: zum einen als erfolgreichste Science-Fiction-Serie und zum anderen als die am längsten laufende Science-Fiction-Serie.



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  • BVB: Neuer Champions-League-Geist – Sensation wie 2024? |

    BVB: Neuer Champions-League-Geist – Sensation wie 2024? |


    Meisterschaft futsch, DFB-Pokal weg! Dortmund kann die Saison nur noch über die Champions League retten.

    Nach zwei Liga-Siegen in Serie lebt unter Niko Kovac (53) plötzlich der Champions-League-Geist auf. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Dienstagabend gegen Frankreich-Klub Lille wird leise von einer neuen Königsklassen-Sensation wie 2024 mit dem Finale in Wembley geträumt…

    Versteckte Botschaft?: Spannende Theorie zum Adeyemi-Jubel

    Teaser-Bild

    Quelle: BILD01.03.2025

    Karim Adeyemi (23): „In der Champions League lief damals einfach alles. Es wusste jeder, was der andere machen muss. Diese Saison ist es genau gleich. Wir spielen sehr gut in der Champions League. Wir haben viele Jungs, die dabei waren und die wissen, wie es läuft. Das Stadion wird brennen, und wir werden für das Spiel brennen.“

    Auch vor einem Jahr unter Edin Terzic (42) taumelte Dortmund in der Liga, belegte am Ende nur den 5. Platz. War im Mai ziemlich latte! Durch das Erreichen des Wembley-Finales (0:2 gegen Real) bog der BVB die verkorkste Saison noch hin. Und diesmal?

    Was für Zeiten! Karim Adeyemi (23, r.) im Wembley-Finale gegen Reals Carvajal

    Was für Zeiten! Karim Adeyemi (23, r.) im Wembley-Finale gegen Reals Carvajal

    Foto: Getty Images

    Kovac, der als Monaco-Trainer gegen Lille nie gewinnen konnte, warnt: „Der französische Fußball, gerade Lille, das ist gut! Bruno Genesio lässt Angriffsfußball spielen, der uns einiges an Konzentration abverlangen wird. Sie haben Real und Atlético besiegt. Das wird eine harte Nuss.“

    Auch dass der Verein ohne den großen Namen in Europa am Wochenende gegen Paris unterging, will Kovac nicht überbewerten: „Das Spiel werden wir nicht überbewerten, PSG hat eine klasse Mannschaft, da ist es für jedes Team schwer. Wir wissen es einzuschätzen und lassen uns nicht blenden. Es liegt aber auch an uns, wie sehr wir den Gegner bearbeiten.“

    Rechtsverteidiger Julian Ryerson (27/Infekt) ist zurück, Carney Chukwuemeka (21/Oberschenkelprobleme) wackelt.



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  • Llambi kommentiert Fußball bei RTL+, Ski-Stars vs. ZDF

    Llambi kommentiert Fußball bei RTL+, Ski-Stars vs. ZDF


    Sports-Update vom 3. März

    Joachim Llambi
    © RTL / Stefan Gregorowius

    Bei RTL+ testet man weiter die Möglichkeit, Fußball mit Unterhaltungselementen zu mischen. Außerdem: Ski-Stars sind unglücklich mit dem ZDF, die MotoGP holt zum Start nur schlechte Quoten und Sky testet ein neues Übertragungskonzept.

    von Timo Niemeier
    am 03.03.2025 – 11:53 Uhr

    UEFA Europa League
    © RTL

    Wenn am kommenden Donnerstag, den 6. März, die Frankfurter Eintracht in der Europa League gegen Ajax Amsterdam um den Einzug ins Viertelfinale kämpft, bietet RTL seinen Zuschauerinnen und Zuschauern gleich drei verschiedene Übertragungen der Partie an. Im linearen TV wird die Begegnung von Marco Hagemann und Lothar Matthäus kommentiert, bei RTL+ gibt’s zwei weitere Streams. In dem ersten wird das Geschehen von Michael Born und Felix Kroos kommentiert, darüber hinaus hat man nun aber auch noch einen Sonderstream angekündigt, in der das Spiel von “Let’s Dance”-Juror Joachim Llambi zusammen mit Cornelius Küpper kommentiert wird. Es ist ein weiterer Versuch von RTL, Unterhaltungselemente in die Fußballübertragungen zu bringen, erst vor wenigen Wochen verband man ein Spiel der Eintracht mit der Ausstrahlung des Dschungelcamps.

    DFB-Pokal
    © DFB

    Der DFB hat mit der Ausschreibung der Pokalrechte ab der Saison 2026/27 begonnen. Aktuell sind alle Pokalspiele bei Sky zu sehen, darüber hinaus zeigen ARD und ZDF 15 Begegnungen im Free-TV. Diese Möglichkeit gibt es auch in der aktuellen Rechteausschreibung. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, gibt es aber auch eine zusätzliche Variante, bei der die Anzahl der Spiele im Free-TV auf 9 sinken würde. Parallel zum Pokal-Wettbewerb der Männer werden auch die Rechte für den Frauen-Pokal ausgeschrieben. Bis zur tatsächlichen Entscheidung wird es noch etwas dauern, die Auktion ist für Anfang Mai vorgesehen. Verknüpft sind die Pakete von Männern und Frauen nicht. 

    The Snow League
    © The Snow League

    WarnerBros. Discovery (WBD) hat sich in ganz Europa für mehrere Jahre die Rechte an der neu gegründeten Snow League gesichert. Ins Leben gerufen wurde die Liga von Snowboardlegende Shaun White. Bei der Snow League geht es ausschließlich um Snowboarden und Freeskiing. In der ersten Saison messen sich die besten Athletinnen und Athleten der Welt bei vier Events in Nordamerika, Asien und Europa. Los geht’s mit dem ersten Wettbewerb am 7. und 8. März – bei discovery+ geht’s ab 17:30 Uhr los. Highlights sind im Anschluss auch bei Eurosport 1 zu sehen. Das zweite Event findet im Dezember in China statt. “Die Aufnahme dieses faszinierenden neuen Snowboard- und Freeski-Wettbewerbs spiegelt unser kontinuierliches Engagement wider, die Bandbreite unseres Wintersportangebots beständig weiter auszubauen, treue Fans zu bedienen und gleichzeitig neue Zuschauergruppen zu gewinnen […]”, sagt Trojan Paillot, SVP Sports Rights Acquisitions and Syndications bei Warner Bros. Discovery Sports Europe.

    Freddie Schürheck
    © WDR/Sarah Rasch/Tilman Schenk
    Freddie Schürheck

    Der WDR hat unter dem Titel “Sportschau F” einen neuen Podcast angekündigt. Im Mittelpunkt einer jeden Ausgabe sollen “inspirierende Frauen aus dem Sport” stehen. Moderiert wird der Podcast von Freddie Schürheck und Kerstin von Kalckreuth, die verschiedene Frauen interviewen und dabei Fragen stellen, “die tiefer gehen als gewöhnlich”. Als Gäste angekündigt sind bereits die ehemalige Fußballerin Almuth Schult, Schalke-Vorstandsmitglied Christina Rühl-Hamers, Hockey-Nationalspielerin Selin Oruz, Boxerin Nadine Apetz und Para-Kanutin Edina Müller. Geklärt werden sollen unter anderem die Fragen, was die Frauen antreibt und wie sie Widerstände überwunden haben. Im Vorfeld des Weltfrauentags sind am vergangenen Sonntag die ersten fünf Ausgaben erschienen. Ab dem 16. März gibt es alle zwei Wochen jeweils eine neue Folge.

    Sky
    © Sky

    Am 22. März tritt der ehemalige Bremen- und Wolfsburg-Spieler Diego zu seinem Abschiedsspiel im Weserstadion an. Zu sehen gibt es die Partie ab 18 Uhr bei Sky Sport News sowie frei empfangbar auf der Webseite bzw. dem YouTube-Kanal von Sky. Die Vorberichterstattung beginnt eine halbe Stunde vorher. Sky nutzt das Spiel außerdem, um ein neues Konzept in der Berichterstattung zu testen. Geplant sind etwa Interviews mit den Torhütern noch während des Spielgeschehens. Alexander Rösner, Sky Sport Chefredakteur: “Diego ist eine Legende der Fußball-Bundesliga. Seine atemberaubende Technik hat uns immer wieder unvergesslichen Momente beschert. Wir sind stolz, dass Sky Diegos Abschied produzieren und übertragen darf und nehmen dieses Fußballfest zum Anlass, neue redaktionelle Ideen und innovative Produktionselemente umzusetzen. Das wird ein spannender Innovationscase für die kommende Bundesligasaison.”

    European League of Football
    © European League of Football

    Jetzt springt auch die European League of Football (ELF) auf den FAST-Trend auf und hat ihren eigenen Kanal gestartet. Der FAST-Channel ist über den YouTube-Kanal der ELF sowie über die Plattformen Tivify und Free Live Sports verfügbar. Weitere Verbreitungsplattformen sollen nach ELF-Angaben in den kommenden Wochen folgen. Zu sehen gibt’s auf dem ELF FAST Channel Spiele in voller Länge aus den bisherigen Spielzeiten. Dazu werden Interviews und Dokumentationen gezeigt. “Mit dem ELF FAST Channel bieten wir den Fans eine völlig neue Möglichkeit, die European League of Football jederzeit und überall zu erleben […]”, sagt ELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica.

    ZDF
    © ZDF

    Aktuell finden die Nordischen Skiweltmeisterschaften statt – aber nicht alle Übertragungen sind im linearen Fernsehen zu sehen. Das ZDF zeigte zuletzt einige Entscheidungen online im Livestream, während linear das reguläre Programm lief. Dieses Vorgehen sorgt für Kritik bei Sportlern. “Das macht uns schon ein bisschen traurig. Weil jetzt ist eine WM. Wir haben dann auch mal geschaut. Es kam ‘Bares für Rares’. Nichts gegen ‘Bares für Rares’ und Horst Lichter, aber es wäre schon toll, wenn man uns da live übertragen würde”, sagte die Nordische Kombiniererin Nathalie Armbruster, die in Trondheim Platz sechs belegte. Im Free-TV war ihr Wettbewerb bei Eurosport zu sehen. Auch Jenny Nowak als beste Deutsche zeigte sich enttäuscht. “Das ist natürlich schon schade für uns, weil keine andere Sportart jetzt noch dran war um diese Uhrzeit”, sagte sie. Das ZDF wehrt sich gegen die Kritik und erklärt, die Online-Livestreams seien “längst etablierte Ausspielwege“. Auch am vergangenen Sonntag gab es Übertragungen: Der zweite Durchgang des Skisprung-Einzels ist bei ZDFinfo zu sehen gewesen, weil im Hauptprogramm die Berichterstattung zur Hamburg-Wahl Vorrang hatte. 

    Sport in Zahlen

    ZDFinfo
    © ZDF

    Bei ZDFinfo holten die Skispringer am Sonntag übrigens gute Quoten – wenngleich deutlich weniger dabei waren, als wenn die Übertragung im Hauptprogramm gelaufen wäre. Den mehr als einstündigen Durchgang sahen ab 17:15 Uhr aber immerhin 530.000 Menschen, das entsprach 3,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 2,5 Prozent drin. Beides sind Werte deutlich oberhalb des ZDFinfo-Schnitts. Die kurze Nachberichterstattung sahen sogar 630.000 Personen. Im ZDF waren kurz vor der Wahlberichterstattung noch rund zweieinhalb Millionen Menschen beim Skispringen mit dabei. 

    Sport1
    © Sport1

    Bei Sport1 war am Sonntagnachmittag das DVV-Pokalfinale der Frauen zu sehen, der Sender kam mit der etwas mehr als zweistündigen Übertragung auf 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Während insgesamt 1,0 Prozent Marktanteil gemessen wurden, waren es in der klassischen Zielgruppe 1,6 Prozent. Damit war die Partie kein sehr großer Erfolg, den Senderschnitt konnten die Volleyballerinnen von Dresden und Münster aber deutlich hinter sich lassen. Meistgesehene Sport1-Sendung des Tages war der “Doppelpass” mit einer Reichweite in Höhe von 440.000, damit wurden jeweils mehr als 4 Prozent Marktanteil erzielt. 

    MotoGP
    © Phlip Platzer / Red Bull Content Pool

    Die MotoGP ist dagegen am Sonntagmorgen mit schlechten Quoten in die neue Saison gestartet. Das Rennen aus Thailand sahen ab 9 Uhr nur 54.000 Menschen bei Sky, beim jungen Publikum entsprach das 0,4 Prozent Marktanteil. Die Rennen der Serien Moto2 und Moto3 lagen zuvor noch bei 1,6 und 3,2 Prozent, erreichten in Summe aber noch weniger Menschen. 

    URL zu diesem Artikel: https://www.dwdl.de/sportsupdate/101633/llambi_kommentiert_fussball_bei_rtl_skistars_vs_zdf/
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  • Fünf Tore, zweimal Rot: Rapid mit Frustbewältigung gegen

    Fünf Tore, zweimal Rot: Rapid mit Frustbewältigung gegen



    Nach drei Niederlagen in Folge ist der SK Rapid durch einen Kantersieg über Altach im Bundesligajahr 2025 angekommen.

    Rapid hat den SCR Altach zu Gast.


    Rapid hat den SCR Altach zu Gast.

    GEPA pictures


    Der SK Rapid hat im vierten Anlauf seinen ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2025 eingefahren. Die Elf von Trainer Robert Klauß besiegte am Samstag in Wien den SCR Altach deutlich mit 5:0 (1:0) und beendete eine sechs Ligamatches dauernde Serie ohne vollen Erfolg. In der Tabelle zogen die fünftplatzierten Grün-Weißen mit 31 Punkten vorläufig an Salzburg vorbei und machten damit einen großen Schritt gen Meister-Play-off. Die Altacher bleiben mit 14 Punkten nach 20 Runden Letzte.

    Bundesliga – 20. spieltag

    Tore und Karten


    1:0
    Cvetkovic (8′)


    2:0
    Jansson (56′)




    Rapid Wien
     
    SCR Altach
     

    Spieldaten





    Rapid Wien

    Rapid Wien

    N. Hedl2,5 – Bolla2,5, Cvetkovic3 , Raux Yao2,5, Auer3 – Sangaré3 , Grgic3,5, Schaub3,5 , M. Seidl2,5 , Jansson1 – Beljo3




    SCR Altach

    Altach

    Stojanovic3 – Estrada4, Zech3 , Koller4,5 – Ingolitsch4, Demaku3,5 , Kaiba3,5 , Lukacevic3,5, Kameri4 – F. Dietz3,5 , Mustapha4



    Spielinfo





    Stadion Allianz-Stadion
    Zuschauer 16.982





    Cvetkovic brachte die Hütteldorfer vor knapp 17.000 Fans im Allianz-Stadion in Führung (8.). Nach der Pause sicherten Jansson per Doppelpack (56., 68.), Beljo per Elfmeter-Nachschuss (78.) und Radulovic (95.) ihrem Team den ersehnten Dreier sowie den höchsten Saisonerfolg in der Liga. Beide Mannschaften beendeten die Partie nach Platzverweisen gegen Cvetkovic (62.) und Koller (66.) zu zehnt.


    Vor der Partie wurde Burgstaller im Stadion als Rapidler des Jahres 2024 geehrt. Der Stürmer hatte Mitte Dezember bei einem Angriff schwere Kopfverletzungen erlitten. Ob und wann der 35-Jährige, der im Sommer seine Karriere beenden will, für Rapid wieder auflaufen kann, ist ungewiss. Die zuletzt gesperrten Sangaré und Beljo sowie Keeper Hedl kehrten bei den Gastgebern in die Startelf zurück. Bei Altach stand Trainer Fabio Ingolitsch Torhüter Stojanovic (Hexenschuss) wieder zur Verfügung, der gelb-gesperrte Mittelfeldmotor Bähre wurde durch Kameri ersetzt.

    Rapid von Beginn an dominant


    Rapid setzte sofort Akzente, wenngleich die erste nennenswerte Aktion beinahe nach hinten losgegangen wäre. Sangare grätschte Zech um und kam mit Gelb davon (2.). Danach stürmte Grün-Weiß: Verpasste Schaub zunächst die Führung (6.), fiel diese aus einer einstudierten Freistoßvariante. Seidl fand Cvetkovic, der per Fersler das 1:0 erzielte. Der Ball wurde dabei vom Altacher Dietz unglücklich abgefälscht.


    Die Klauß-Truppe blieb zunächst am Drücker, doch Cvetkovic (18.) und Schaub (29.) scheiterten jeweils per Kopf an Stojanovic. Nach einer halben Stunde fanden die Gäste ins Spiel und kamen durch Demaku zu zwei Gelegenheiten. Der 25-Jährige prüfte zunächst mit einem verdeckten Schuss Hedl (32.) und schoss kurz darauf über das Tor (34.).

    Jansson dreht auf, zwei Spieler fliegen vom Platz


    Rapid kam mit frischem Schwung aus der Kabine, Schaub hatte das 2:0 auf dem Fuß, verzog aber (53.). Besser machte es Jansson, der sehenswert von der Strafraumgrenze ins lange Eck zirkelte. Die Gastgeber schwächten sich wenig später, Cvetkovic foulte als letzter Mann Mustapha und sah dafür zunächst von Schiedsrichter Jakob Semler Gelb. Nach VAR-Intervention und Ansicht der Videobilder entschied sich der Referee für Rot – eine harte Entscheidung (62.).


    Das Überzahlspiel der Gäste hatte aber nur vier Minuten Bestand. Koller sah binnen zwei Minuten zwei Mal Gelb und musste ebenfalls vom Platz. Der fällige Freistoß landete bei Jansson, der zum zweiten Mal netzte. Zehn Minuten später wurde der Schwede im Strafraum von Demaku gefoult. Vom Punkt scheiterte Beljo zunächst an Stojanovic, beim Abstauber hatte der Kroate schließlich keine Probleme. Als Draufgabe erzielte in der Nachspielzeit der eingewechselte Radulovic nach Börkeeiet-Lattenschuss noch den fünften Treffer.


    Rapid fuhr somit gegen die Rheindörfler den siebenten Sieg in Serie ein, zum siebenten Mal zu Null. Nun geht es am kommenden Donnerstag in der Conference League in Banja Luka weiter (21.00). In den verbleibenden zwei Bundesliga-Runden vor der Punkteteilung heißen die Gegner Hartberg (9.3.) und GAK (16.3.). Altach empfängt in einer Woche Salzburg, bevor ein Gastspiel in Klagenfurt ansteht.



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  • Llambi kommentiert Fußball bei RTL+, Ski-Stars vs. ZDF

    Llambi kommentiert Fußball bei RTL+, Ski-Stars vs. ZDF


    Sports-Update vom 3. März

    Joachim Llambi
    © RTL / Stefan Gregorowius

    Bei RTL+ testet man weiter die Möglichkeit, Fußball mit Unterhaltungselementen zu mischen. Außerdem: Ski-Stars sind unglücklich mit dem ZDF, die MotoGP holt zum Start nur schlechte Quoten und Sky testet ein neues Übertragungskonzept.

    von Timo Niemeier
    am 03.03.2025 – 11:53 Uhr

    UEFA Europa League
    © RTL

    Wenn am kommenden Donnerstag, den 6. März, die Frankfurter Eintracht in der Europa League gegen Ajax Amsterdam um den Einzug ins Viertelfinale kämpft, bietet RTL seinen Zuschauerinnen und Zuschauern gleich drei verschiedene Übertragungen der Partie an. Im linearen TV wird die Begegnung von Marco Hagemann und Lothar Matthäus kommentiert, bei RTL+ gibt’s zwei weitere Streams. In dem ersten wird das Geschehen von Michael Born und Felix Kroos kommentiert, darüber hinaus hat man nun aber auch noch einen Sonderstream angekündigt, in der das Spiel von “Let’s Dance”-Juror Joachim Llambi zusammen mit Cornelius Küpper kommentiert wird. Es ist ein weiterer Versuch von RTL, Unterhaltungselemente in die Fußballübertragungen zu bringen, erst vor wenigen Wochen verband man ein Spiel der Eintracht mit der Ausstrahlung des Dschungelcamps.

    DFB-Pokal
    © DFB

    Der DFB hat mit der Ausschreibung der Pokalrechte ab der Saison 2026/27 begonnen. Aktuell sind alle Pokalspiele bei Sky zu sehen, darüber hinaus zeigen ARD und ZDF 15 Begegnungen im Free-TV. Diese Möglichkeit gibt es auch in der aktuellen Rechteausschreibung. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, gibt es aber auch eine zusätzliche Variante, bei der die Anzahl der Spiele im Free-TV auf 9 sinken würde. Parallel zum Pokal-Wettbewerb der Männer werden auch die Rechte für den Frauen-Pokal ausgeschrieben. Bis zur tatsächlichen Entscheidung wird es noch etwas dauern, die Auktion ist für Anfang Mai vorgesehen. Verknüpft sind die Pakete von Männern und Frauen nicht. 

    The Snow League
    © The Snow League

    WarnerBros. Discovery (WBD) hat sich in ganz Europa für mehrere Jahre die Rechte an der neu gegründeten Snow League gesichert. Ins Leben gerufen wurde die Liga von Snowboardlegende Shaun White. Bei der Snow League geht es ausschließlich um Snowboarden und Freeskiing. In der ersten Saison messen sich die besten Athletinnen und Athleten der Welt bei vier Events in Nordamerika, Asien und Europa. Los geht’s mit dem ersten Wettbewerb am 7. und 8. März – bei discovery+ geht’s ab 17:30 Uhr los. Highlights sind im Anschluss auch bei Eurosport 1 zu sehen. Das zweite Event findet im Dezember in China statt. “Die Aufnahme dieses faszinierenden neuen Snowboard- und Freeski-Wettbewerbs spiegelt unser kontinuierliches Engagement wider, die Bandbreite unseres Wintersportangebots beständig weiter auszubauen, treue Fans zu bedienen und gleichzeitig neue Zuschauergruppen zu gewinnen […]”, sagt Trojan Paillot, SVP Sports Rights Acquisitions and Syndications bei Warner Bros. Discovery Sports Europe.

    Freddie Schürheck
    © WDR/Sarah Rasch/Tilman Schenk
    Freddie Schürheck

    Der WDR hat unter dem Titel “Sportschau F” einen neuen Podcast angekündigt. Im Mittelpunkt einer jeden Ausgabe sollen “inspirierende Frauen aus dem Sport” stehen. Moderiert wird der Podcast von Freddie Schürheck und Kerstin von Kalckreuth, die verschiedene Frauen interviewen und dabei Fragen stellen, “die tiefer gehen als gewöhnlich”. Als Gäste angekündigt sind bereits die ehemalige Fußballerin Almuth Schult, Schalke-Vorstandsmitglied Christina Rühl-Hamers, Hockey-Nationalspielerin Selin Oruz, Boxerin Nadine Apetz und Para-Kanutin Edina Müller. Geklärt werden sollen unter anderem die Fragen, was die Frauen antreibt und wie sie Widerstände überwunden haben. Im Vorfeld des Weltfrauentags sind am vergangenen Sonntag die ersten fünf Ausgaben erschienen. Ab dem 16. März gibt es alle zwei Wochen jeweils eine neue Folge.

    Sky
    © Sky

    Am 22. März tritt der ehemalige Bremen- und Wolfsburg-Spieler Diego zu seinem Abschiedsspiel im Weserstadion an. Zu sehen gibt es die Partie ab 18 Uhr bei Sky Sport News sowie frei empfangbar auf der Webseite bzw. dem YouTube-Kanal von Sky. Die Vorberichterstattung beginnt eine halbe Stunde vorher. Sky nutzt das Spiel außerdem, um ein neues Konzept in der Berichterstattung zu testen. Geplant sind etwa Interviews mit den Torhütern noch während des Spielgeschehens. Alexander Rösner, Sky Sport Chefredakteur: “Diego ist eine Legende der Fußball-Bundesliga. Seine atemberaubende Technik hat uns immer wieder unvergesslichen Momente beschert. Wir sind stolz, dass Sky Diegos Abschied produzieren und übertragen darf und nehmen dieses Fußballfest zum Anlass, neue redaktionelle Ideen und innovative Produktionselemente umzusetzen. Das wird ein spannender Innovationscase für die kommende Bundesligasaison.”

    European League of Football
    © European League of Football

    Jetzt springt auch die European League of Football (ELF) auf den FAST-Trend auf und hat ihren eigenen Kanal gestartet. Der FAST-Channel ist über den YouTube-Kanal der ELF sowie über die Plattformen Tivify und Free Live Sports verfügbar. Weitere Verbreitungsplattformen sollen nach ELF-Angaben in den kommenden Wochen folgen. Zu sehen gibt’s auf dem ELF FAST Channel Spiele in voller Länge aus den bisherigen Spielzeiten. Dazu werden Interviews und Dokumentationen gezeigt. “Mit dem ELF FAST Channel bieten wir den Fans eine völlig neue Möglichkeit, die European League of Football jederzeit und überall zu erleben […]”, sagt ELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica.

    ZDF
    © ZDF

    Aktuell finden die Nordischen Skiweltmeisterschaften statt – aber nicht alle Übertragungen sind im linearen Fernsehen zu sehen. Das ZDF zeigte zuletzt einige Entscheidungen online im Livestream, während linear das reguläre Programm lief. Dieses Vorgehen sorgt für Kritik bei Sportlern. “Das macht uns schon ein bisschen traurig. Weil jetzt ist eine WM. Wir haben dann auch mal geschaut. Es kam ‘Bares für Rares’. Nichts gegen ‘Bares für Rares’ und Horst Lichter, aber es wäre schon toll, wenn man uns da live übertragen würde”, sagte die Nordische Kombiniererin Nathalie Armbruster, die in Trondheim Platz sechs belegte. Im Free-TV war ihr Wettbewerb bei Eurosport zu sehen. Auch Jenny Nowak als beste Deutsche zeigte sich enttäuscht. “Das ist natürlich schon schade für uns, weil keine andere Sportart jetzt noch dran war um diese Uhrzeit”, sagte sie. Das ZDF wehrt sich gegen die Kritik und erklärt, die Online-Livestreams seien “längst etablierte Ausspielwege“. Auch am vergangenen Sonntag gab es Übertragungen: Der zweite Durchgang des Skisprung-Einzels ist bei ZDFinfo zu sehen gewesen, weil im Hauptprogramm die Berichterstattung zur Hamburg-Wahl Vorrang hatte. 

    Sport in Zahlen

    ZDFinfo
    © ZDF

    Bei ZDFinfo holten die Skispringer am Sonntag übrigens gute Quoten – wenngleich deutlich weniger dabei waren, als wenn die Übertragung im Hauptprogramm gelaufen wäre. Den mehr als einstündigen Durchgang sahen ab 17:15 Uhr aber immerhin 530.000 Menschen, das entsprach 3,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 2,5 Prozent drin. Beides sind Werte deutlich oberhalb des ZDFinfo-Schnitts. Die kurze Nachberichterstattung sahen sogar 630.000 Personen. Im ZDF waren kurz vor der Wahlberichterstattung noch rund zweieinhalb Millionen Menschen beim Skispringen mit dabei. 

    Sport1
    © Sport1

    Bei Sport1 war am Sonntagnachmittag das DVV-Pokalfinale der Frauen zu sehen, der Sender kam mit der etwas mehr als zweistündigen Übertragung auf 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Während insgesamt 1,0 Prozent Marktanteil gemessen wurden, waren es in der klassischen Zielgruppe 1,6 Prozent. Damit war die Partie kein sehr großer Erfolg, den Senderschnitt konnten die Volleyballerinnen von Dresden und Münster aber deutlich hinter sich lassen. Meistgesehene Sport1-Sendung des Tages war der “Doppelpass” mit einer Reichweite in Höhe von 440.000, damit wurden jeweils mehr als 4 Prozent Marktanteil erzielt. 

    MotoGP
    © Phlip Platzer / Red Bull Content Pool

    Die MotoGP ist dagegen am Sonntagmorgen mit schlechten Quoten in die neue Saison gestartet. Das Rennen aus Thailand sahen ab 9 Uhr nur 54.000 Menschen bei Sky, beim jungen Publikum entsprach das 0,4 Prozent Marktanteil. Die Rennen der Serien Moto2 und Moto3 lagen zuvor noch bei 1,6 und 3,2 Prozent, erreichten in Summe aber noch weniger Menschen. 

    URL zu diesem Artikel: https://www.dwdl.de/sportsupdate/101633/llambi_kommentiert_fussball_bei_rtl_skistars_vs_zdf/
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  • Europapokal: Let’s Dance-Juror kommentiert Frankfurter

    Europapokal: Let’s Dance-Juror kommentiert Frankfurter





    Europapokal Europa league Logo © UEFA
    © UEFA

    Der Europapokal schaltet um in den K.o.-Modus: Für die Frankfurter Eintracht heißt es schon am Donnerstag alles oder nichts – das Spiel gegen Ajax Amsterdam erhält bei RTL+ besonderes Augenmerk.

    Als einzig verbliebener deutscher Vertreter in der UEFA Europa League gilt es für Eintracht Frankfurt, sich beim Traditionsklub Ajax Amsterdam eine gute Ausgangsposition für das Weiterkommen zu sichern. Wer entscheidet den ersten Showdown im Hexenkessel von Amsterdam? Macht die SGE, derzeit Tabellendritter der Fußball-Bundesliga, im Duell mit dem Spitzenreiter der niederländischen Eredivisie den ersten entscheidenden Schritt in Richtung Viertelfinale?

    Wer beim Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams die Oberhand behält, können Fans am Europapokal-Donnerstag im Free-TV bei RTL verfolgen. Ab 20.15 Uhr melden sich Moderatorin Laura Papendick und Experte Lothar Matthäus live aus der Johan-Cruyff-Arena. Kommentiert wird das Spiel von Marco Hagemann und Lothar Matthäus (Co).

    „Let’s Dance“ trifft Fußball!

    Einen besonders unterhaltsamen Blickwinkel auf das Spiel der Eintracht bietet RTL+: Neben dem klassischen Einzelstream mit den Kommentatoren Michael Born und Felix Kroos begleiten Cornelius Küpper und Let’s Dance-Juror Joachim Llambi das Achtelfinale im exklusiven Sonderstream „Let’s Dance x SGE“. Wer schwingt den heißesten Torschuss auf’s europäische Parkett? Das Urgestein der erfolgreichen Tanzshow zückt seine Kellen! Alle Top-Spiele des Achtelfinales aus beiden Europapokal-Wettbewerben sind zu den Anstoßzeiten 18:45 Uhr und 21:00 Uhr auf der Streaming-Plattform zu sehen.

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    • UEFA_EuropaLeague1: © UEFA









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  • HSV – Immer Paderborn: Hamburgs größtes Problem in der 2.

    HSV – Immer Paderborn: Hamburgs größtes Problem in der 2.


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  • Serie A: SSC Neapel bleibt an Inter Mailand dran

    Serie A: SSC Neapel bleibt an Inter Mailand dran


    Stand: 01.03.2025 20:04 Uhr

    In der Serie A hat Philip Billing dafür gesorgt, dass das Spitzenspiel zwischen SSC Neapel und Inter Mailand unentschieden endete – und der Titelkampf enorm spannend bleibt.

    Der Däne traf in der 87. Minute zum 1:1 (0:1)-Endstand, nachdem Inter nach dem Tor von Federico Dimarco (22.) lange geführt hatte. Diesen Ausgleich hatte sich Neapel mehr als verdient, im gesamten Spielverlauf hatten die Gastgeber über 60 Prozent Ballbesitz, das Torschussverhältnis war ebenfalls mit 19:6 deutlich auf der Seite des Tabellenzweiten.

    • 27. Spieltag
      Pfeil rechts

    Bergamo hätte mit Inter gleichziehen können

    Der bleibt Napoli trotz des fünften sieglosen Spiels in Folge dank des späten Tores von Billing mit nur einem Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Inter. Zuvor hatte es Atalanta Bergamo verpasst, dem Führungsduo auf die Pelle zu rücken. Nach einem enttäuschenden 0:0 gegen den FC Venedig bleibt der Europa-League-Champion Dritter und hat weiter drei Punkte weniger als Inter auf dem Konto.



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  • Spielbericht | Doppelschlag nach der Pause: Mainz bestraft

    Spielbericht | Doppelschlag nach der Pause: Mainz bestraft



    Der 1. FSV Mainz 05 ist weiter auf Kurs Europa – und nach dem Sieg in Leipzig zwischenzeitlich sogar auf Platz 4. Im zweiten Durchgang drehten die 05er einen Rückstand gegen lethargische Hausherren.

    Schoss Mainz in Leipzig zum Sieg: Jonathan Burkardt.


    Schoss Mainz in Leipzig zum Sieg: Jonathan Burkardt.

    IMAGO/Matthias Koch


    Marco Rose kündigte bereits im Vorfeld der Partie an, im Vergleich zum Weiterkommen im Pokal gegen Wolfsburg nicht viel rotieren zu wollen. Letztlich waren es nur Gulacsi und Haidara, die für Vandevoordt und Kampl spielten. Auf der anderen Seite musste Bo Henriksen nach dem 2:0 gegen St. Pauli Kohr (Gelbsperre) ersetzen, was Hanche-Olsen tat. Zudem startete Lee für Weiper.


    Leipzig erwischte einen Traumstart. Keine zwei Minuten war die Partie alt, da kam RB erstmals gefährlich in den Strafraum und durch Xavis Abstauber zur frühen Führung. Mainz verschlief die Anfangsphase und hatte Glück, dass Haidara wenig später das 2:0 verpasste (5.).


    Mehr und mehr fand der FSV aber in die Partie. Erst über höheres Anlaufen und giftige Zweikämpfe, dann durch gute Ballbesitzphasen. Im gesamten ersten Durchgang erspielten sich die Gäste jedoch nur eine gute Chance – nach einer Flanke von Caci köpfte Lee knapp drüber (43.). Leipzig wirkte mit fortlaufender Zeit etwas müde, nur Sesko hatte vor der Pause noch einen nennenswerten Abschluss (23.).


    Die Leipziger Lethargie hielt auch nach Wiederanpfiff an, was Mainz nun aber zu bestrafen wusste. Erst glich Amiri nach einer feinen Kombination aus (52.), ehe er wenig später Burkardt im Strafraum einsetzte. Nach einer gekonnten Drehung traf der Mainzer Kapitän mit links ins rechte Eck (58.).


    Plötzlich lag Leipzig hinten, was wegen des starken Mainzer Auftritts aber völlig in Ordnung ging. RB bekam lange Zeit keinerlei Zugriff auf die Partie und lief phasenweise nur hinterher. Die 05er drehten derweil auf, kombinierten teilweise höchst ansehnlich und erspielten sich einige Chancen auf den dritten Treffer. Erst schoss Caci knapp über das Tor (70.), dann scheiterten sowohl Burkardt als auch Amiri am linken Pfosten (74., 75.).

    Mwene trifft beinahe ins eigene Tor


    Leipzig hatte großes Glück in dieser Phase, Mainz verpasste es aber, den Deckel auf die Partie zu machen. Das ließ RB bis zum Schluss im Spiel – und zwei Chancen sollten die Hausherren noch bekommen. Einen Schuss von Sesko lenkte Zentner über die Latte, wenig später traf Mwene mit einem Querschläger beinahe ins eigene Tor (89., 90.).


    Der Ausgleich sollte aber nicht mehr fallen – und so feierte Mainz einen eindrucksvollen Auswärtssieg im Kampf um Europa. RB verpasste derweil den Befreiungsschlag in der Bundesliga, was nach einer phasenweise desolaten Leistung im zweiten Durchgang aber in Ordnung ging.

    Tore und Karten


    1:0
    Xavi (2′)


    1:1
    Amiri (52′)




    RB Leipzig
     
    1. FSV Mainz 05
     

    Spieldaten





    RB Leipzig

    Leipzig





    1. FSV Mainz 05

    Mainz




    Spielinfo





    Stadion Red Bull Arena
    Zuschauer 41.406





    Den kommenden Spieltag eröffnet Mainz am Freitagabend in Gladbach (20.30 Uhr). Einen Tag später ist Leipzig in Freiburg zu Gast (18.30 Uhr).



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  • Chelsea vor Verpflichtung von Denner: Wäre 18. Teenager seit

    Chelsea vor Verpflichtung von Denner: Wäre 18. Teenager seit


    Spielt für Corinthians São Paulo 

    Chelsea vor Verpflichtung von Denner: Wäre 18. Teenager seit 2022

    ©IMAGO

    Chelsea hat sich laut „Globo“ aus Brasilien mit Corinthians São Paulo auf den Transfer des 17 Jahre alten Denner geeinigt – dieser soll im Sommer 2026 über die Bühne gehen. Demnach überweisen die Blues 10 Millionen Ablöse, die dank Boni auf 14 Millionen Euro ansteigen kann. Die Bonuszahlungen sind dem Vernehmen nach u. a. an die Einsatzzeit des Linksverteidigers in Corinthians’ Profimannschaft geknüpft. Bislang kam der U17-Nationalspieler Brasiliens lediglich in Juniorenteams zum Zug.

    Dieser Deal passt in Chelseas Strategie, die seit der Übernahme des Konsortiums, das von der Clearlake Capital Group angeführt wird, auf die Transfers von jungen Spielern ausgerichtet ist. Unter Klubchef Todd Boehly, der seit dem Sommer 2022 im Amt ist, haben die Blues bis dato 17 Talente im Teenageralter verpflichtet. Für diese Wechsel zahlte man bislang 338,6 Mio. Euro. Und Denner könnte diese Summe als 18. auf über 350 Mio. Euro anwachsen lassen.

    Von diesen Talenten konnten sich nur wenige im Kader der Londoner etablieren – eine Stammkraft ist lediglich Rechtsverteidiger Malo Gusto. Chelsea-Boss Boehly sagte zuletzt: „Solange die Tendenz in die richtige Richtung geht, fühlt man sich besser. Ich denke, der Trend geht in die richtige Richtung, und das ist das Wichtigste.“

    Einige Talente wurden weiterverliehen oder erhielten kaum bis gar keine Spielzeit – dazu zählen Mike Penders (KRC Genk), Aarón Anselmino (Chelsea), Omari Kellyman (Chelsea, verletzt), Deivid Washington (Santos), Andrey Santos (Straßburg) und Caleb Wiley (Watford), während Carney Chukwuemeka im Winter den Schritt als Leihspieler zum BVB machte.

    Bereits wieder verkauft wurden Ângelo (Al Nassr) und Cesare Casadei (FC Turin), während man im Sommer 2025 Kendry Páez (Independiente) und Estêvão (Palmeiras) an der Stamford Bridge erwartet.

    Chelsea belegt nach 27 Spieltagen den 5. Platz mit einem Punkt Rückstand auf Manchester City und zwei auf Nottingham – die erste Champions-League-Qualifikation seit 2022/23 ist folglich in Reichweite. „Wenn man sich das Fundament ansieht, das aufgebaut wurde, das neue Managementteam, die neue Führung der Akademie, die Führung des Sportdirektors und die Einstellung der Spieler. All das ist da, und jetzt geht es darum, die Entwicklung der Mannschaft zu fördern“, zeigt sich Boehly (zitiert via „BBC“) zuversichtlich.

    Seit der Übernahme im Sommer 2022 haben die Blues auf dem Transfermarkt 1,37 Milliarden ausgegeben, 575 Mio. Euro eingenommen und ihren Kaderwert im Zuge dessen von 730 Mio. auf lediglich 929 Mio. Euro gesteigert. Addiert man den Marktwert der 16 bei anderen Klubs „geparkten“ Leihspieler in Höhe von 254 Mio. Euro plus die Marktwerte von Estêvão und Páez, die sich auf 62 Mio. Euro belaufen, stehen die Investitionen in einem anderen Licht. 

    Zurück zu Chelseas nächstem Neuzugang in spe Denner. Auf der linken Abwehrseite haben die Blues in ihrem Kader lediglich Europameister Marc Cucurella – unter den derzeitigen Leihen sind mit Ben Chilwell (Crystal Palace), Bashir Humphreys (Burnley) und Wiley gleich drei Linksverteidiger.



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