Salzburg – Red Bull Salzburg hat in der Uefa Youth League das Viertelfinale erreicht. Der Nachwuchs aus dem Bullen-Stall setzte sich am Dienstag im Achtelfinale gegen Atletico Madrid mit 2:1 (0:0) durch. Edmund Baidoo (56.) – nicht verwandt mit Salzburg-Spieler Samson Baidoo – und Kapitän Valentin Sulzbacher (62./Elfmeter) erzielten in Salzburg für das Team von Trainer Daniel Beichler die Tore. Der kommende Gegner im U19-Klubbewerb wird am Mittwoch im Spiel zwischen Sturm Graz und Titelverteidiger Olympiakos Piräus ermittelt.
Roma-Trainer Claudio Ranieri beschwert sich unmittelbar nach dem Spiel in Porto über den deutschen Schiedsrichter Tobias Stieler. Das hat nun Konsequenzen.
Tobias Stieler stellte Romas Bryan Cristante gegen Porto vom Feld
Roma-Trainer Claudio Ranieri beschwert sich unmittelbar nach dem Spiel in Porto über den deutschen Schiedsrichter Tobias Stieler. Das hat nun Konsequenzen.
Nach der scharfen Kritik am deutschen Schiedsrichter Tobias Stieler muss der italienische Topklub AS Rom eine Geldstrafe zahlen.
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Die Europäische Fußball-Union (UEFA) belegte die Römer aufgrund des verbalen Angriffs von Trainer Claudio Ranieri nach dem Playoff-Hinspiel der Europa League beim FC Porto (1:1) mit einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro, dazu kommen 11.000 Euro wegen des „unangemessenen Verhaltens“ des Teams.
Ranieri hatte sich unmittelbar nach dem Spiel am 13. Februar über Stieler beschwert und ihm die Unparteilichkeit abgesprochen. Laut Ranieri habe der 43-Jährige den FC Porto bevorzugt und sich von den portugiesischen Heimfans beeinflussen lassen.
Stieler zückt neunmal Gelb
Stieler verteilte während des Spiels neun Gelbe Karten, Roms Mittelfeldspieler Bryan Cristante musste das Feld zudem nach Gelb-Rot verlassen. Ranieri hatte seine Spieler nach Abpfiff aufgefordert, Stieler nicht die Hand zu schütteln.
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Da Fans der Römer dazu Einrichtungen des Stadions in Porto beschädigten, muss der Klub des deutschen Ex-Weltmeisters Mats Hummels weitere 8000 Euro zahlen.
Zum Weiterkommen haben die zehn Punkte in der Königsklasse nicht gereicht, bei der Finanzplanung spielen sie aber eine relevante Rolle. Ein Blick auf die Summen der internationalen Medienerlöse, an denen der VfB in den nächsten Jahren partizipieren wird.
Noch zehn Spieltage. Die Saison in der Bundesliga geht in ihre heiße Phase – und ob sich der VfB Stuttgart wieder für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert, ist völlig offen. Eines aber steht jetzt schon fest: Dank der jüngsten Champions-League-Auftritte wird ab Sommer Geld fließen, in Millionenhöhe und jahrelang. Die Quelle? Erlöse aus der internationalen TV-Vermarktung. Schließlich lassen es sich Medien rund um die Welt einiges kosten, um die Spiele der deutschen Mannschaften zu übertragen.
Vorneweg: Von den 1,1 Milliarden Euro pro Jahr aus der nationalen Vermarktung ist man ein gutes Stück entfernt. Rund 200 Millionen Euro erlöst die Deutsche Fußball-Liga (DFL) derzeit immerhin auch auf internationaler Bühne. Während rund 35 Prozent gleichmäßig unter den Erstligisten verteilt werden, sind für 65 Prozent die Leistungen auf europäischer Bühne maßgeblich. Und genau hier wird der VfB künftig partizipieren. Das Ganze teilt sich in zwei Töpfe auf.
Sieben Rankingpunkte durch die Ergebnisse in der Königsklasse
50 Prozent der internationalen Erlöse und damit rund 100 Millionen Euro werden auf Grundlage der Ergebnisse eines Clubs in Europa in den vergangenen fünf Jahren verteilt. Die Kriterien dabei: Ein Sieg bringt zwei Punkte, ein Remis einen – egal, ob in der Champions League, der Europa League oder der Conference League. Die Ausschüttung erfolgt dann in Relation zu den Europa-Resultaten der anderen deutschen Vereine.
Im Heimspiel gegen Sparta Prag (1:1) holte der VfB durch den Treffer von Enzo Millot den ersten Punkt in dieser Saison auf internationaler Bühne. Foto: Baumann
Finale Zahlen stehen daher erst am Saisonende fest, Richtwerte gibt es aber schon jetzt. Legt man die 380 erspielten Rankingpunkte aller deutschen Teams in den Jahren 2019 bis 2024 zugrunde, ist ein solcher Punkt etwa 250 000 Euro wert. Der VfB holte nun durch seine drei Siege (gegen Juventus Turin, die Young Boys Bern und Slovan Bratislava) sowie das Remis gegen Sparta Prag insgesamt sieben Rankingpunkte – was in Summe 1,75 Millionen Euro macht.
Hinzu kommt ein zweiter Topf: 15 Prozent der internationalen Erlöse und damit rund 30 Millionen werden nach der Anzahl der Europapokal-Teilnahmen in den vergangenen zehn Jahren verteilt. Auch hier ist die Art des Wettbewerbs irrelevant, jede europäische Saison bringt gleichermaßen einen Punkt in diesem Ranking – allerdings zählen Qualifikationsrunden nicht, man muss sich schon für die Hauptrunde qualifiziert haben. Legt man hier die 62 Europapokal-Teilnahmen deutscher Teams in den vergangenen zehn Jahren zugrunde, ist eine Teilnahme etwa eine halbe Million Euro wert. Diesen Betrag bekommt der VfB deshalb ab Sommer.
Die Premier League erlöst das Zehnfache
In Summe werden auf das Stuttgarter Konto also in der kommenden Spielzeit gut zwei Millionen Euro aufgrund der zurückliegenden Saison in der Champions League fließen. Das ist mit Blick auf den Gesamtertrag der VfB AG im Jahr 2023 von 217,9 Millionen zwar nur ein kleiner Teil des großen Ganzen – aber mit einer Besonderheit: Die Gelder für die Rankingpunkte (1,75 Millionen) werden fünf Jahre lang ausgezahlt, die für die Teilnahme (0,5 Millionen) sogar zehn Jahre. Saison für Saison, jedes Mal aufs Neue. Das sorgt für eine im Profifußball doch eher seltene Planbarkeit und bedeutet alleine bis Sommer 2030 gut zehn Millionen Euro fixe Einnahmen.
Das bislang letzte Spiel in der Champions League für den VfB: Deniz Undav (links) und Co schieden Ende Januar nach dem 1:4 gegen Paris Saint-Germain aus. Foto: Baumann
Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass sich der Verteilungsschlüssel und die Erträge in diesem Zeitraum nicht ändern. Theoretisch möglich wäre das, da es sich auf internationaler Ebene anders als bei der nationalen Vermarktung um einen Flickenteppich an Verträgen mit vielen Ländern und unterschiedlichen Laufzeiten handelt. Aber: Derzeit deutet wenig auf Änderungen hin, in der Branche geht man mindestens von finanzieller Konstanz aus – mittelfristig sogar von steigenden Erträgen. An der Spitze befindet sich Deutschland jedenfalls noch lange nicht, die Premier League zum Beispiel erlöst momentan das Zehnfache aus der internationalen Vermarktung.
Beim VfB sind nach unseren Informationen deshalb die jährlichen gut zwei Europa-Millionen bereits in der Mittelfrist-Planung enthalten – was im Übrigen belegt, dass man sich zwei Jahre nach der Relegation von Zweitliga-Szenarien wegentwickelt hat: Im Falle eines Abstiegs würden die Gelder und Zahlungen nämlich auf der Stelle verfallen.
Damit verfügen die Stuttgarter einerseits Stand jetzt über einen perspektivischen Vorteil gegenüber Teams wie Werder Bremen oder Mainz 05, die in den vergangenen Jahren nicht international vertreten waren. Zugleich ist die Lücke noch groß zu Vereinen wie Eintracht Frankfurt, die aufgrund ihrer jüngsten Auftritte in Europa momentan jährlich rund 15 Millionen Euro erhalten. Die Lücke ließe sich verkleinern bei einer erneuten Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb, wofür Platz sechs in jedem Fall reichen würde. Der Rückstand hierauf ist mit zwei Punkten noch überschaubar – zehn Partien bleiben, um ihn aufzuholen.
Am Donnerstag kämpft Eintracht Frankfurt im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League bei Ajax Amsterdam ums Weiterkommen. Das Duell gegen den Holland-Rekordmeister verspricht einen heißen Ritt. Im Hexenkessel Johan-Cruyff-Arena vor über 56.000 Fans.
Pikant: Schon die Schiedsrichter-Ansetzung sorgt im Eintracht-Umfeld für Aufsehen. Welche „Skandal“-Vorgeschichte die Frankfurter und vor allem Kapitän Kevin Trapp (34) mit dem kommenden Unparteiischen haben, lesen Sie mit BILDplus.
Eintracht Frankfurt muss am Donnerstag (21 Uhr) im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Ajax Amsterdam auf Robin Koch verzichten. Wie die SGE mitteilt, hat sich der 28-Jährige gegen Bayer Leverkusen am Samstag (1:4) eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Ob der Verteidiger am kommenden Sonntag (15:30 Uhr) gegen Union Berlin wieder einsatzbereit ist, lassen die Hessen offen.
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Koch war gegen die Werkself nach einer Schulterverletzung erst wieder in die Startelf zurückgekehrt, musste nach einem Kopfballduell nach 70 Minuten aber verletzt ausgewechselt werden. Ein herber Verlust für die Adlerträger, bei denen Koch die vergangenen sieben Partien in der Europa League allesamt als Abwehrchef über die volle Distanz absolviert hat. Nun muss sich Trainer Dino Toppmöller für die Partie in Amsterdam Alternativen einfallen lassen.
Die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 mag unauffällig erscheinen, stellt jedoch das versteckte Highlight des Spieltags dar.
Mönchengladbach – In der Rückrunde wird Borussia Mönchengladbach noch gegen RB Leipzig, Borussia Dortmund und den FC Bayern spielen, doch schon am Freitagabend (20.30 Uhr) wartet auf die Fohlen ein Top-Spiel.
Gladbach gegen Mainz gefordert
Was auf den ersten Blick unwirklich klingt, kann tatsächlich so interpretiert werden. So mancher Fan wird behaupten, es gehe doch nur gegen Mainz 05, einem Gegner, der vor allem dafür bekannt ist, andere Mannschaften zu stressen und ihnen so viele blaue Flecken wie möglich zu verpassen.
Die Energie, die Cheftrainer Bo Henriksen nach seiner Verpflichtung vom FC Zürich im Februar 2024 mitgebracht hat, lässt die Rheinhessen allerdings in ungeahnte Höhen aufsteigen. Schon in der vergangenen Saison erlebten die im Abstiegskampf steckenden Mainzer einen Höhenflug, sammelten in 13 Bundesligaspielen 23 Punkte, gingen nur zweimal als Verlierer vom Platz und landeten in der Endabrechnung auf Platz 13.
Der Schub, den Henriksen der Mannschaft verliehen hat, hält seither ohne Unterbrechung an. Nachdem der Däne die Restsaison 2023/24 mit einem Durchschnitt von 1,77 Punkten pro Spiel beendet hatte, verbuchten die Mainzer an den ersten 24 Spieltagen dieser Saison durchschnittlich 1,78 Punkte pro Spiel.
Nächster Gladbach-Gegner: Mainz überflügelt die Bundeslgia
In der Tabelle stehen schon 41 Zähler zu Buche, am Wochenende sind die Nullfünfer auf den vierten Tabellenplatz gesprungen. Ausschlaggebend dafür war der 2:1-Erfolg gegen RB Leipzig, der eine weitere Qualität unterstreicht: Mainz kann die Großen ärgern.
In der Hinrunde überraschte der vermeintliche Außenseiter Borussia Dortmund (3:1) und den FC Bayern (2:1), schlug in der Rückrunde vor Leipzig auch den VfB Stuttgart (2:1). Die Ausbeute von zwölf Siegen bedeutet den geteilten dritten Platz mit dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt, nur Bayer Leverkusen (15) und der FC Bayern (19) waren noch erfolgreicher.
Gladbach vor Sechs-Punkte-Spiel gegen Mainz
Aus Gladbacher Sicht wird das Duell zum Spitzenspiel, weil es ein berüchtigtes Sechs-Punkte-Spiel ist. Mit einem Heimerfolg rückt die Mannschaft von Gerardo Seoane bis auf einen Punkt an Mainz heran und übernachtet auf dem fünften Tabellenplatz.
Bei einer Niederlage baut Mainz den Vorsprung auf sieben Zähler aus, zudem könnten Borussia Dortmund und Stuttgart an den Fohlen vorbeiziehen, sollten beide Konkurrenten ihre Spiele gegen den FC Augsburg und Holstein Kiel gewinnen.
Es geht eng her im Rennen um einen einstelligen Tabellenplatz, vom Abrutschen auf Rang zehn bis zum Aufstieg in die Top-Sechs ist an jedem Wochenende alles möglich. Während von außen diskutiert wird, was Gladbachs Kader für den Sprung nach Europa braucht, machen die Verantwortlichen einen klaren und aufgeräumten Eindruck, weil zwischen den Plätzen vier und zehn nur sechs Punkte liegen.
Fokussiert startete Gladbach deshalb in die Trainingswoche, am Dienstag bot Seoane die Seinen um 11 Uhr erstmals auf den Rasen. Sichtbar war ein erster Stresstest, in einer Spielform sollte sich die ballführende Mannschaft mit maximal drei Ballkontakten, hoher Passschärfe und vielen Dreiecken aus dem Gegnerdruck befreien.
Einem solchen Stresstest wird Borussia am Freitagabend über 90 Minuten ausgesetzt sein, Seoane wird jedoch auf eine halbe Startelf verzichten müssen. Neben dem verletzten Trio Moritz Nicolas, Rocco Reitz und Franck Honorat werden Joe Scally und Ko Itakura die Partie gesperrt verpassen. Das Abwehr-Duo kassierte in Heidenheim jeweils die fünfte Gelbe Karte. Das ändert nichts an der Zielsetzung, die bestmögliche Leistung abzurufen und drei Punkte einzufahren.
Die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 mag unauffällig erscheinen, stellt jedoch das versteckte Highlight des Spieltags dar.
Mönchengladbach – In der Rückrunde wird Borussia Mönchengladbach noch gegen RB Leipzig, Borussia Dortmund und den FC Bayern spielen, doch schon am Freitagabend (20.30 Uhr) wartet auf die Fohlen ein Top-Spiel.
Gladbach gegen Mainz gefordert
Was auf den ersten Blick unwirklich klingt, kann tatsächlich so interpretiert werden. So mancher Fan wird behaupten, es gehe doch nur gegen Mainz 05, einem Gegner, der vor allem dafür bekannt ist, andere Mannschaften zu stressen und ihnen so viele blaue Flecken wie möglich zu verpassen.
Die Energie, die Cheftrainer Bo Henriksen nach seiner Verpflichtung vom FC Zürich im Februar 2024 mitgebracht hat, lässt die Rheinhessen allerdings in ungeahnte Höhen aufsteigen. Schon in der vergangenen Saison erlebten die im Abstiegskampf steckenden Mainzer einen Höhenflug, sammelten in 13 Bundesligaspielen 23 Punkte, gingen nur zweimal als Verlierer vom Platz und landeten in der Endabrechnung auf Platz 13.
Der Schub, den Henriksen der Mannschaft verliehen hat, hält seither ohne Unterbrechung an. Nachdem der Däne die Restsaison 2023/24 mit einem Durchschnitt von 1,77 Punkten pro Spiel beendet hatte, verbuchten die Mainzer an den ersten 24 Spieltagen dieser Saison durchschnittlich 1,78 Punkte pro Spiel.
Nächster Gladbach-Gegner: Mainz überflügelt die Bundeslgia
In der Tabelle stehen schon 41 Zähler zu Buche, am Wochenende sind die Nullfünfer auf den vierten Tabellenplatz gesprungen. Ausschlaggebend dafür war der 2:1-Erfolg gegen RB Leipzig, der eine weitere Qualität unterstreicht: Mainz kann die Großen ärgern.
In der Hinrunde überraschte der vermeintliche Außenseiter Borussia Dortmund (3:1) und den FC Bayern (2:1), schlug in der Rückrunde vor Leipzig auch den VfB Stuttgart (2:1). Die Ausbeute von zwölf Siegen bedeutet den geteilten dritten Platz mit dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt, nur Bayer Leverkusen (15) und der FC Bayern (19) waren noch erfolgreicher.
Gladbach vor Sechs-Punkte-Spiel gegen Mainz
Aus Gladbacher Sicht wird das Duell zum Spitzenspiel, weil es ein berüchtigtes Sechs-Punkte-Spiel ist. Mit einem Heimerfolg rückt die Mannschaft von Gerardo Seoane bis auf einen Punkt an Mainz heran und übernachtet auf dem fünften Tabellenplatz.
Bei einer Niederlage baut Mainz den Vorsprung auf sieben Zähler aus, zudem könnten Borussia Dortmund und Stuttgart an den Fohlen vorbeiziehen, sollten beide Konkurrenten ihre Spiele gegen den FC Augsburg und Holstein Kiel gewinnen.
Es geht eng her im Rennen um einen einstelligen Tabellenplatz, vom Abrutschen auf Rang zehn bis zum Aufstieg in die Top-Sechs ist an jedem Wochenende alles möglich. Während von außen diskutiert wird, was Gladbachs Kader für den Sprung nach Europa braucht, machen die Verantwortlichen einen klaren und aufgeräumten Eindruck, weil zwischen den Plätzen vier und zehn nur sechs Punkte liegen.
Fokussiert startete Gladbach deshalb in die Trainingswoche, am Dienstag bot Seoane die Seinen um 11 Uhr erstmals auf den Rasen. Sichtbar war ein erster Stresstest, in einer Spielform sollte sich die ballführende Mannschaft mit maximal drei Ballkontakten, hoher Passschärfe und vielen Dreiecken aus dem Gegnerdruck befreien.
Einem solchen Stresstest wird Borussia am Freitagabend über 90 Minuten ausgesetzt sein, Seoane wird jedoch auf eine halbe Startelf verzichten müssen. Neben dem verletzten Trio Moritz Nicolas, Rocco Reitz und Franck Honorat werden Joe Scally und Ko Itakura die Partie gesperrt verpassen. Das Abwehr-Duo kassierte in Heidenheim jeweils die fünfte Gelbe Karte. Das ändert nichts an der Zielsetzung, die bestmögliche Leistung abzurufen und drei Punkte einzufahren.
Das Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 wirkt unscheinbar, ist aber ein heimliches Top-Spiel des 25. Bundesliga-Spieltags.
Mönchengladbach – In der Rückrunde wird Borussia Mönchengladbach noch gegen RB Leipzig, Borussia Dortmund und den FC Bayern spielen, doch schon am Freitagabend (20.30 Uhr) wartet auf die Fohlen ein Top-Spiel.
Gladbach gegen Mainz gefordert
Was auf den ersten Blick unwirklich klingt, kann tatsächlich so interpretiert werden. So mancher Fan wird behaupten, es gehe doch nur gegen Mainz 05, einem Gegner, der vor allem dafür bekannt ist, andere Mannschaften zu stressen und ihnen so viele blaue Flecken wie möglich zu verpassen.
Die Energie, die Cheftrainer Bo Henriksen nach seiner Verpflichtung vom FC Zürich im Februar 2024 mitgebracht hat, lässt die Rheinhessen allerdings in ungeahnte Höhen aufsteigen. Schon in der vergangenen Saison erlebten die im Abstiegskampf steckenden Mainzer einen Höhenflug, sammelten in 13 Bundesligaspielen 23 Punkte, gingen nur zweimal als Verlierer vom Platz und landeten in der Endabrechnung auf Platz 13.
Der Schub, den Henriksen der Mannschaft verliehen hat, hält seither ohne Unterbrechung an. Nachdem der Däne die Restsaison 2023/24 mit einem Durchschnitt von 1,77 Punkten pro Spiel beendet hatte, verbuchten die Mainzer an den ersten 24 Spieltagen dieser Saison durchschnittlich 1,78 Punkte pro Spiel.
Nächster Gladbach-Gegner: Mainz überflügelt die Bundeslgia
In der Tabelle stehen schon 41 Zähler zu Buche, am Wochenende sind die Nullfünfer auf den vierten Tabellenplatz gesprungen. Ausschlaggebend dafür war der 2:1-Erfolg gegen RB Leipzig, der eine weitere Qualität unterstreicht: Mainz kann die Großen ärgern.
In der Hinrunde überraschte der vermeintliche Außenseiter Borussia Dortmund (3:1) und den FC Bayern (2:1), schlug in der Rückrunde vor Leipzig auch den VfB Stuttgart (2:1). Die Ausbeute von zwölf Siegen bedeutet den geteilten dritten Platz mit dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt, nur Bayer Leverkusen (15) und der FC Bayern (19) waren noch erfolgreicher.
Gladbach vor Sechs-Punkte-Spiel gegen Mainz
Aus Gladbacher Sicht wird das Duell zum Spitzenspiel, weil es ein berüchtigtes Sechs-Punkte-Spiel ist. Mit einem Heimerfolg rückt die Mannschaft von Gerardo Seoane bis auf einen Punkt an Mainz heran und übernachtet auf dem fünften Tabellenplatz.
Bei einer Niederlage baut Mainz den Vorsprung auf sieben Zähler aus, zudem könnten Borussia Dortmund und Stuttgart an den Fohlen vorbeiziehen, sollten beide Konkurrenten ihre Spiele gegen den FC Augsburg und Holstein Kiel gewinnen.
Es geht eng her im Rennen um einen einstelligen Tabellenplatz, vom Abrutschen auf Rang zehn bis zum Aufstieg in die Top-Sechs ist an jedem Wochenende alles möglich. Während von außen diskutiert wird, was Gladbachs Kader für den Sprung nach Europa braucht, machen die Verantwortlichen einen klaren und aufgeräumten Eindruck, weil zwischen den Plätzen vier und zehn nur sechs Punkte liegen.
Fokussiert startete Gladbach deshalb in die Trainingswoche, am Dienstag bot Seoane die Seinen um 11 Uhr erstmals auf den Rasen. Sichtbar war ein erster Stresstest, in einer Spielform sollte sich die ballführende Mannschaft mit maximal drei Ballkontakten, hoher Passschärfe und vielen Dreiecken aus dem Gegnerdruck befreien.
Einem solchen Stresstest wird Borussia am Freitagabend über 90 Minuten ausgesetzt sein, Seoane wird jedoch auf eine halbe Startelf verzichten müssen. Neben dem verletzten Trio Moritz Nicolas, Rocco Reitz und Franck Honorat werden Joe Scally und Ko Itakura die Partie gesperrt verpassen. Das Abwehr-Duo kassierte in Heidenheim jeweils die fünfte Gelbe Karte. Das ändert nichts an der Zielsetzung, die bestmögliche Leistung abzurufen und drei Punkte einzufahren.
Die Niederlande stellen vier Teams im Europapokal-Achtelfinale – und damit mehr als so manche große Fußballnation.
Vier Teams im Achtelfinale des Europapokals: Die Niederlande mischen die Champions League und Europa League auf – und wollen die ganz großen Fußballnationen weiter ärgern. Mit der Eredivisie können in diesem Jahr nur die spanische La Liga und die englische Premier League (jeweils 5) sowie die Bundesliga (4) mithalten.
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„Wenn wir die Champions-League-Hymne hören, wird es besonders“, sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Ivan Perisic, der mit der PSV Eindhoven in der Königsklasse gegen den FC Arsenal ran muss.
Stevens analysiert Aufschwung
Und auch Feyenoord Rotterdam ist gegen Inter Mailand zwar klarer Außenseiter, aber „in der Champions League wachsen sie über sich hinaus, können auf Konter lauern“, sagte Huub Stevens der WAZ. Insgesamt sieht die Schalker Trainerlegende eine positive Gesamtentwicklung in seiner Heimat.
Auch in der Europa League will AZ Alkmaar gegen Tottenham Hotspur für eine Überraschung sorgen, einzig Ajax Amsterdam ist im Duell mit Eintracht Frankfurt nicht der klare Underdog. Dabei glänzte der Tabellenführer der Eredivisie zuletzt nicht mit dem Zauberfußball der früheren Jahre. „Es ist nicht schön, aber erfolgreich“, sagte Stevens.
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Das Erfolgsrezept? „In Europa“, so Stevens, „wissen sie, dass sie den Extra-Meter gehen müssen“ – und damit ist Oranje in diesem Jahr sogar erfolgreicher als die Serie A und die Ligue 1.
Letzter niederländischer Europapokal-Titel liegt lange zurück
Mit Inter Mailand sowie den beiden Rom-Klubs AS und Lazio ist Italien nur noch mit drei Teams in den beiden großen Klubwettbewerben vertreten, ebenso Frankreich (Paris Saint-Germain, OSC Lille, Olympique Lyon).
Die letzten Titel für niederländische Klubs liegen aber schon länger zurück: 2002 triumphierte Feyenoord im UEFA-Cup, 1995 Ajax in der Champions League.
“Let’s Dance”-Juror Joachim Llambi wird Fußball-Kommentator
Wie RTL mitteilte, wird Llambi beim exklusiven Sonderstream “Let’s Dance x SGE” auf RTL+ als Co-Kommentator fungieren. Gemeinsam mit Cornelius Küpper (33) wird er das Spiel begleiten und dabei wohl nicht mit seiner gewohnt direkten Art und scharfen Zunge sparen. “Wer schwingt den heißesten Torschuss auf’s europäische Parkett?”, heißt es in der Ankündigung. Das Urgestein der erfolgreichen Tanzshow zücke seine Kellen.
Llambi, der für seine strengen Bewertungen bei “Let’s Dance” bekannt ist, dürfte mit seinem Fachwissen für Bewegungsabläufe einen ganz neuen Blickwinkel auf das Spiel bieten. Ob er auch im Fußball eine Zehn-Punkte-Wertung verteilt, bleibt abzuwarten. Der Sender bietet mit diesem Format einen besonderen Anreiz für Zuschauer, die vielleicht nicht zu den klassischen Fußballfans gehören, aber die unterhaltsame Art des prominenten Jurors schätzen.