Kategorie: Werder Bremen

  • Fußball-Bundesliga – „Vielleicht geht noch mehr“:

    Fußball-Bundesliga – „Vielleicht geht noch mehr“:


    Bochum (dpa) – Dieter Hecking kann sich gut vorstellen, den VfL Bochum auch in der nächsten Saison zu trainieren. „Ich sehe jetzt nur den Klassenerhalt, dafür bin ich gekommen, aber ich weiß auch, dass ich mit meiner Entscheidung nicht bis Ende Mai warten kann. Ich habe gesagt: Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit beim VfL bleiben“, sagte der 60-Jährige in einem Interview der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“. „Ich sehe eine realistische Chance, die Relegation zu erreichen.“

    Hecking übernahm die Bochumer im November als abgeschlagenen Tabellenletzten. Vor dem Spiel bei seinem Ex-Club VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) ist sein Team punktgleich mit dem 1. FC Heidenheim auf dem Relegationsplatz. Hecking selbst ist nach vier Jahren als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg jetzt der älteste Trainer der Fußball-Bundesliga. 

    „Ich finde, Erfahrung sollte immer ein wichtiger Parameter sein, wenn ein Club über einen Trainer nachdenkt“, sagte er. „Das sage ich nicht, weil ich der älteste Trainer der Liga bin, sondern ich finde, dass jüngere Trainerkollegen manchmal zu schnell zu viel wollen. Die wenigsten sind bereit, Umwege zu gehen, in der zweiten Liga zu arbeiten, vielleicht auch mal Fehler zu machen, um daraus lernen zu können.“

    © dpa-infocom, dpa:250221-930-381921/1



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  • Werders Schach-Nachwuchs für die U20-WM nominiert

    Werders Schach-Nachwuchs für die U20-WM nominiert


    Auszeichnung für den Schach-Nachwuchs des SV Werder Bremen: Mit den beiden Junioren Collin Colbow und Max Weidenhöfer wurden gleich zwei Spieler für die anstehende U 20-Weltmeisterschaft im montenegrinischen Petrovac von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler nominiert.

    Für Werders Cheftrainer David Lobzhanidze ist die Berufung seiner beiden Spieler der Lohn jahrelanger Arbeit: „Es ist wirklich eine große Ausnahme, dass gleich zwei Spieler aus einem Verein nominiert wurden.“ Er habe sich besonders für die beiden Spieler gefreut, die in der jüngsten Vergangenheit große Erfolge gefeiert haben. Wurde Collin Colbow, Jahrgang 2005, 2023 Deutscher U18-Meister, belegte Max Weidenhöfer, Jahrgang 2006, bei der deutschen U 18-Meisterschaft 2024 den dritten Platz. „Das sind tolle Jungs, die gut gelaunt sind“, freut sich Trainer Lobzhanidze. „Wir legen bei uns großen Wert auf die Jugendarbeit, besonders wollen wir Eigengewächse aus der Region weiterbringen. Das ist eine große Anerkennung für uns“, betont der gebürtige Georgier.

    Den Klub macht es aus, dass sie seit Jahren mit einem hauptamtlichen Trainer den Nachwuchs stärken. Eigengewächse werden gefördert und das Vereinsleben geht stark in die Breite. Da sieht man, dass der Verein funktioniert.

    Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler

    Auch Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler möchte die Jugendarbeit des Vereins vom Osterdeich herausstellen. „Den Klub macht es aus, dass sie seit Jahren mit einem hauptamtlichen Trainer den Nachwuchs stärken. Eigengewächse werden gefördert und das Vereinsleben geht stark in die Breite. Da sieht man, dass der Verein funktioniert“, lobt Vökler gegenüber dem WESER-KURIER den SV Werder.

    Stark besetztes Turnier

    Die WM im malerischen Adria-Küstenort Petrovac, die an diesem Sonntag startet und mit insgesamt elf Runden im Schweizer System bis zum 8. März gespielt wird, gilt als das höchste Jugend-Turnier im Schachsport. Mehrere 100 Teilnehmer kommen in einem stark besetzten Feld mit 13 Schach-Großmeistern im Hotel Palas zusammen. „Der Druck ist natürlich groß“, sagt Lobzhanidze, „die Jungs haben aber genug Erfahrung, um konzentriert zu bleiben und auch über die Länge des Turniers erfolgreich zu sein.“ Das sei ein Vorteil, der sich oft schon ausgezahlt hätte, so der Werder-Coach.

    Dabei könnte Collin Colbow, der hinter dem derzeit besten deutschen Junioren Leonardo Costa als deutsche Nummer zwei an den Start gehen wird, sogar ein Platz unter den besten zehn winken. „Wir würden uns darüber sehr freuen. Er hat das Zeug dazu, das zu schaffen. Unter die Top 15 zu kommen, wäre aber auch schon stark“, schätzt Lobzhanidze die Chancen seines Schützlings ein, der auf der Setzliste auf Rang 32 eingestuft wird.

    Auch Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler setzt große Hoffnungen auf den Werder-Spieler. „Collin hat sich in den vergangenen drei Jahren sehr stabilisiert“, so Vökler. Für Colbow ginge es auch darum, dass er die Großmeister-Norm ein zweites Mal erfüllt, um dann bei einem weiteren Mal den Titel als Großmeister zu erhalten. Erst im Juli vergangenen Jahres hatte der damals 19-Jährige das Großmeister-Turnier im tschechischen Budweis gewonnen und die erste Norm geschafft. „Es geht seit Jahren bergauf bei ihm, deswegen freue ich mich, ihn mitzunehmen“, sagt Vökler.

    Chancen, Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln

    Einen anderen Input wünscht sich der Bundesnachwuchstrainer bei Max Weidenhöfer. Der Weyher gilt laut Vökler als „unkoventioneller Kopf“, der auch aufgrund seiner Tätigkeit als Streamer – er analysiert Höhepunkte seiner Partien in Videos im Internet – viele Kontakte in die internationale Schachszene knüpfen konnte. „Ich war sehr überrascht über die Einladung“, gibt der 18-Jährige zu. Der Weyher sorgte zuletzt bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Wintersportort Willingen für Aufsehen, als er hinter zwei Ukrainern in der Altersklasse U18 den dritten Platz belegte und somit bester Deutscher wurde. „Das oberste Ziel ist nun eine Norm zu spielen für den Internationalen Meister“, sagt Weidenhöfer.

    Werders Schachleiter Oliver Höpfner sieht die WM-Teilnahme auch als großen Vorbildcharakter für die weiteren Jugendspieler im Verein. „Das sind ganz besondere Entwicklungen bei den beiden Jungs und zeigt den Jüngeren, was möglich ist“, so Höpfner. Max Weidenhöfer freut sich zudem sehr, mit Collin Colbow anzutreten, der auch gleichzeitig sein Trainer ist: „Wir kennen uns schon so lange. Das hilft mir natürlich ungemein, wenn er dabei ist.“

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  • Bitter! Camilla Küver fällt erneute lange aus

    Bitter! Camilla Küver fällt erneute lange aus


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    Erneute Zwangspause

    VfL Wolfsburg: Bitter! Camilla Küver fällt erneute lange aus

    Wolfsburg. Nach schwerer Knieverletzung war Camilla Küver gerade auf dem Weg zum Comeback, jetzt gibt es den nächsten schweren Rückschlag. Die Innenverteidigerin des VfL Wolfsburg zog sich im Training eine Verletzung des Sprunggelenks zu. Wie der Verein bestätigte, fällt die 21-Jährige damit erneut für mehrere Wochen aus.

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    Während die ebenfalls wegen einer langen Knieverletzung fehlende Kristin Demann bereits wieder auf dem Trainingsplatz steht und die zuletzt angeschlagene Luca Papp zur ungarischen Nationalmannschaft reisen konnte, muss Küver damit nun eine erneute Zwangspause einlegen. 2023 war die ehemalige U-Nationalspielerin von Eintracht Frankfurt zum VfL gewechselt, wurde nach Kreuzband- und Meniskusriss in Wolfburg aufgebaut, ehe sie im Sommer erneut Knieprobleme hatte. Für den VfL kam sie so erst auf fünf Pflichtspieleinsätze in der ersten Mannschaft, den letzten vor knapp elf Monaten beim Pokal-9:0 gegen Essen. Ihr einziges Spiel über 90 Minuten hatte sie kurz davor für die Wolfsburger U20 absolviert.

    Auch Hendrich ist angeschlagen

    Küver sollte eigentlich die Abwehrformation des VfL ergänzen, in der zuletzt Janina Minge und Caitlin Dijkstra an der Seite von Marina Hegering oder Kathy Hendrich agierten. Hendrich musste beim 6:1-Sieg in der Bundesliga gegen Frankfurt mit Oberschenkel-Problemen ausgewechselt werden und kann auch bei den Nations-League-Spielen der Nationalmannschaft nicht zum Einsatz kommen.

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    Nach der Länderspielpause geht es für das VfL-Team mit enorm wichtigen Partien weiter. Der „heiße März“ beginnt mit den Liga-Auswärtsspielen bei RB Leipzig (8. März) und Bayern München (14. März), dann folgt das Champions-League-Viertelfinale gegen Barcelona – am 19. März in der VW-Arena (18.45 Uhr) und am 27. März in Spanien.

    Letzter März-Gegner der Wolfsburgerinnen ist dann die SGS Essen, die am Freitag eine überraschende Personalie vermeldete: Trainer Markus Högner verlässt den Klub am Saisonende und wird neuer Coach bei den Fußballerinnen von Borussia Dortmund. Der BVB ist aktuell Tabellenführer der viertklassigen (!) Westfalen-Liga (ein Punkt vor Schalke) und peilt mittelfristig zumindest den Sprung in die 2. Liga an.

    Högners Verpflichtung darf als Zeichen dafür gewertet werden, dass die Borussia in Sachen Frauenfußball Ernst macht. Mit Unterbrechung von 2016 bis 2019, als er Co-Trainer der Nationalmannschaft und beim VfL Wolfsburg war, arbeitete Högner insgesamt zwölf Jahre bei der SGS, formte unter anderem Top-Spielerinnen wie Lena Oberdorf oder Lea Schüller.

    AZ/WAZ



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  • Werder Bremen-Leihe Silva: „Kann im Strafraum ein

    Werder Bremen-Leihe Silva: „Kann im Strafraum ein


    Verbleib bei Werder denkbar 

    Werder Bremen-Leihe Silva: „Kann im Strafraum ein Killer sein“

    ©IMAGO

    Am Deadline Day wechselte André Silva per Leihe von RB Leipzig zu Werder Bremen, zwei Einsätze nach Einwechslungen stehen für den Portugiesen im grün-weißen Dress seither zu Buche. Im Vorfeld des Bundesliga-Duells mit dem SC Freiburg (Freitag, 20:30 Uhr) bilanzierte der 29-Jährige nun seine ersten Wochen am Osterdeich. Silva spielte bei den Sachsen hinter den Stammspielern Loïs Openda (24) und Benjamin Sesko (21) sowie Joker Yussuf Poulsen (30) nur die vierte Geige im Sturm. Im Werder-Kader gibt es mit Marvin Ducksch (30) und Keke Topp (20) derzeit nur zwei etatmäßige Mittelstürmer.

    „Wir sind von seiner Qualität absolut überzeugt. André kennt die Bundesliga seit Jahren, ist voll im Training und wir hoffen, dass die Integration in unsere Mannschaft sehr schnell erfolgen wird“, hatte Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer wissen lassen. Der Angreifer bekräftigte nun im Interview mit der „Deichstube“, dass er sich an der Weser durchaus bereits eingelebt habe: „Ich bin gut im Verein und in der Stadt angekommen. Bei einem Wechsel im Winter ist das immer etwas schwieriger als im Sommer, weil einfach weniger Zeit für alles da ist. So langsam sind die wichtigsten Dinge aber geregelt. Noch wohne ich zwar im Hotel, ich habe aber inzwischen eine Wohnung gefunden und ziehe bald um.“

    Bei den Anhängern der Norddeutschen hatte der 53-fache Nationalspieler zunächst abseits des Sportlichen für Aufmerksamkeit gesorgt, als er in seinem Profil im sozialen Netzwerk „X“ den „SV Werner Bremen“ als seinen neuen Verein angab. Der „lustige Fehler“, der für einige Social-Media-Lacher sorgte, sei aber nicht seiner gewesen, bekräftigte Silva schmunzelnd: „Ich habe ein Team, das mir hilft, meinen Auftritt in den Sozialen Medien zu betreuen. Da hat sich offenbar jemand vertippt. Vielleicht hat der ja an den Trainer gedacht. Ich habe es selbst gar nicht bemerkt, bin aber von mehreren Leuten darauf hingewiesen worden. Wir haben es dann schnell korrigiert.“

    Jetzt im Forum über den SV Werder diskutieren.

    Berichten zufolge übernimmt Werder im Zuge des Leihdeals mit RB die Hälfte des Silva-Gehalts, das im Jahr 7 Millionen Euro betragen soll. Die Summe für die fünf Monate bis Saisonende beläuft sich somit auf circa 1,5 Mio. Euro. Eine Leihgebühr wurde hingegen nicht fällig, auch eine Kaufoption ist vertraglich nicht integriert. Die Option Werder sei für den 1,86 Meter großen Rechtsfuß „sofort sehr interessant“ gewesen, berichtet er. „Es ging darum, eine Lösung für meine Situation zu finden, denn in Leipzig habe ich zuletzt kaum noch gespielt. Ich bin kein Typ, der Dinge überstürzt, sondern denke gerne in Ruhe darüber nach. Ich möchte einfach sicher sein, dass der nächste Schritt der richtige ist. Bei Werder war ich mir schnell sicher.“

    Dass Bremen die ersten beiden mit ihm gegen Bayern sowie gegen Hoffenheim verlor, stimme Silva nicht missmutig. Der Status der „Sofort-Hilfe“ sei dennoch „eine Herausforderung. Mit der Erfahrung, die ich in meiner Karriere gesammelt habe, bin ich mir aber sicher, dass ich sie meistern kann. Ich bringe mich mit allem ein, was ich habe, um dabei zu helfen, dass wir unsere Ziele erreichen.“ Angesprochen auf seine persönlichen Stärken gab Silva beim Portal zu Protokoll: „Das Zusammenspiel mit meinen Mitspielern ist mir sehr wichtig, ob ich dabei nun Bälle festmache oder es One Touch weitergeht. Ich bin sicher nicht der schnellste Stürmer und nicht der, der am höchsten springt, aber ich würde sagen, dass ich gut den richtigen Moment finden kann. Im Strafraum kann ich ein Killer sein.“

    Leipzig bezahlte für den 29-Jährigen 2021 nach einer überragenden Saison bei Eintracht Frankfurt, in der ihm 39 Scorer (29 Tore und zehn Vorlagen) gelangen, 23 Mio. Euro Ablöse. Nach der Saison erreichte er seinen persönlichen Höchstmarktwert von 45 Mio. Euro. In Leipzig konnte Silva aber nicht an seine erfolgreiche Zeit bei der Eintracht anknüpfen und blieb hinter den Erwartungen zurück, sodass sein Marktwert kontinuierlich auf nun 5 Mio. Euro sank. Auch wenn es zuletzt schlechter lief, habe er sein Selbstbewusstsein aus der Vergangenheit nicht verloren, so der Profi: „Ich arbeite jeden Tag daran, mich weiterzuentwickeln. Auch wenn die Torquote in den letzten Jahren niedriger war, bin ich heute insgesamt vielleicht sogar ein besserer Spieler als während der Zeit in Frankfurt.“

    Werder Bremen und der Traum von Europa – Silva: Sehr viel möglich

    Werder hatte sich zum Ende des vergangenen Jahres mit drei Siegen in Folge in den Dunstkreis der Europapokal-Anwärter gespielt, im Jahr 2025 konnten die Bremer jedoch bis dato nur einen Liga-Sieg einheimsen und rutschten bis auf Platz 10 ab. Am Osterdeich regelmäßig aufkommende Träume vom internationalen Geschäft kommentierte Silva dennoch mit Zuversicht: „Wenn ich sehe, wie hart und konzentriert die Mannschaft allein in der Zeit, seit ich hier bin, gearbeitet hat, dann ist sehr viel möglich. Wir sollten aber nicht zu weit in die Zukunft schauen und unnötige Erwartungen schüren. Nach Europa zu kommen, ist sehr schwer. Wir müssen es mehr wollen als die anderen Mannschaften und jeden Tag hart dafür arbeiten. Dann sehen wir, was dabei am Ende herauskommt.“

    In Leipzig läuft Silvas Vertrag noch bis 2026. Auf die Frage, ob er sich auch einen Verbleib bei Werder über den Sommer hinaus vorstellen könne, meinte der Portugiese: „Warum nicht? Vorstellbar ist vieles. Ich hätte früher zum Beispiel nie gedacht, dass ich mal fünf Jahre lang in der Bundesliga spiele, und doch ist es so gekommen. Ich habe mir mit der Zeit abgewöhnt, zu weit in die Zukunft zu schauen, weil es nichts bringt. An den Sommer denke ich jetzt noch nicht.“



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  • Verein will mit Trainer Werner vorzeitig verlängern

    Verein will mit Trainer Werner vorzeitig verlängern


    Der Countdown, wenn man denn so möchte, hat begonnen: Zehn Spiele noch, dann erreicht Ole Werner in seiner Karriere eine ganz besondere Marke. Wenn er mit dem SV Werder Bremen Anfang Mai beim 1. FC Union Berlin gastiert, wird der 36-Jährige zum 100. Mal in der Bundesliga an der Seitenlinie stehen, was durchaus als Karriere-Meilenstein bezeichnet werden darf. Werner selbst, davon ist fest auszugehen, wird aus seinem Jubiläum allerdings keine große Sache machen – ganz einfach, weil Statistiken und persönliche Bestmarken für ihn höchstens untergeordnete Rollen spielen. Sein Fokus, das betont er gern, liegt vielmehr auf der täglichen Arbeit mit der Mannschaft, die er seit Herbst 2021 betreut.

    Über drei Jahre sind es schon, in denen Werner die Bremer zurück in die Bundesliga geführt und dort längst wieder etabliert hat. Geht es nach dem Verein, kommen noch viele weitere Jahre hinzu. Nach Informationen unserer Deichstube arbeitet Werder im Hintergrund bereits daran, den 2026 auslaufenden Vertrag mit seinem Cheftrainer vorzeitig und langfristig zu verlängern.

    Planungssicherheit ist wichtig für den Verein

    Die eindeutige Absichtserklärung, die Zusammenarbeit über 2026 hinaus fortsetzen zu wollen, haben die Klubverantwortlichen dabei schon vor geraumer Zeit bei Werner und dessen Berater hinterlegt. Verhandlungen gab es bisher zwar noch nicht, Werders Ziel dürfte es aber sein, Klarheit zu haben, bevor der Trainer im Sommer in sein letztes Vertragsjahr geht. In Sachen Planungssicherheit für die Zukunft wäre das enorm wichtig – zumal sich Werner, ungeachtet des schwachen Bremer Starts ins Jahr 2025, in der Bundesliga längst einen hervorragenden Namen gemacht hat und auch für andere Vereine interessant sein dürfte.

    Die Gespräche über eine mögliche Verlängerung seines Arbeitspapiers dürften am Osterdeich also demnächst beginnen. Beim letzten Mal waren sie unkompliziert verlaufen. Zur Erinnerung: Nachdem sich Werners Kontrakt durch den Bundesliga-Klassenerhalt 2023 automatisch per Klausel um ein weiteres Jahr bis 2024 verlängert hatte, unterschrieb er kurz darauf seinen aktuellen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.

    Kein unnötiger Druck in der Vertragsfrage

    Zu Jahresbeginn, so ist zu erfahren, gab es bereits einen größeren Austausch zwischen Werders Führungsetage um Sportchef Clemens Fritz und dem Chefcoach, bei dem es um die strukturell-inhaltliche Ausrichtung des Profikaders mit Blick auf den kommenden Sommer ging. Werners persönliche Zukunft soll bei dem Gespräch kein Thema gewesen sein. Unnötigen Druck wird Werder in der Vertragsfrage auch kaum aufbauen wollen. Der Ball liegt ja bereits im Feld das Trainers, der hinter Heidenheims Frank Schmidt und Kiels Marcel Rapp aktuell die drittlängste Amtszeit aller Bundesliga-Coaches aufweist.

    Ole macht die Mannschaft und die einzelnen Spieler kontinuierlich besser. Er stellt sie nahezu immer optimal ein und hat eine klare Spielphilosophie etabliert.

    Sportchef Clemens Fritz über den Cheftrainer

    Im ersten Jahr als Zweitliga-Vizemeister aufgestiegen, dann Platz 13 in der Bundesliga, dann Platz neun – das sind die Ergebnisse von Werners bisherigen Werder-Saisons, in denen das Team Jahr für Jahr etwas besser abschnitt. Aktuell belegt er mit seiner Mannschaft den zehnten Rang (mit fünf Punkten Rückstand aufs internationale Geschäft und 16 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz) und steht im Viertelfinale des DFB-Pokals.

    Im November, während Werders Mitgliederversammlung, hatte Sportchef Fritz in seiner Rede betont: “Ole macht die Mannschaft und die einzelnen Spieler kontinuierlich besser. Er stellt sie nahezu immer optimal ein und hat eine klare Spielphilosophie etabliert.” An dieser Einschätzung hat sich bei Werder bis heute nichts geändert. Im Gegenteil: Ole Werner soll möglichst über viele weitere Jahre das Gesicht des Vereins bleiben.

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  • Marco Friedl will im März auf dem Platz stehen

    Marco Friedl will im März auf dem Platz stehen


    Mit Marco Friedl ist Werder Bremen eine extrem wichtige Säule weggebrochen. Der Kapitän erlitt vor drei Wochen eine Innenbandzerrung im Knie und wird noch eine Weile brauchen, bis er zurück ist. Mindestens die nächsten drei Bundesliga-Spiele (Freiburg, Wolfsburg und Leverkusen) wird er laut dem kicker offenbar verpassen.


    Denn der Plan des Innenverteidigers sehe eine Rückkehr auf den Platz erst Mitte März vor. Ob es dann tatsächlich schon für das Duell mit Gladbach (15. März) reicht, wird sich zeigen. Im Anschluss an diese Partie geht es für die Bundesligisten zunächst in eine Länderspielpause.

    Die beiden jüngsten Werder-Niederlagen (0:3 in München und 1:3 gegen die TSG) wollte Lizenzspielerleiter Peter Niemeyer unterdessen nicht auf das Fehlen Friedls reduzieren. „Das wäre mir zu einfach“, so der Funktionär, der anmerkte: „Weil wir in unserer Dreierkette auch ohne ihn auf mehrere Hundert Bundesliga-Spiele Erfahrung kommen. Die Jungs haben schon unter Beweis gestellt, dass sie genauso ihren Mann stehen können.“

    Richten müssen es fürs Erste daher andere Akteure. Fürs Freiburg-Spiel (heute, 20:30 Uhr) hat der Ausfall von Miloš Veljković die Defensiv-Not zusätzlich verstärkt. Anthony Jung, Niklas Stark, Amos Pieper und Julián Malatini stehen bereit. Die beiden letztgenannten liefern sich neben den gesetzten Jung und Stark ein Duell um das verbleibende Ticket für die Dreierkette.

    Quelle: kicker

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • HSV-Frauen: Nordderby gegen Werder terminiert – wann es

    HSV-Frauen: Nordderby gegen Werder terminiert – wann es


    1. HSV-Frauen: Nordderby gegen Werder terminiert – wann es Tickets gibt  Hamburger Abendblatt
    2. buten un binnen: Werder-Frauen bestreiten Halbfinale im DFB-Pokal im Volksparkstadion  Sportschau
    3. Vorverkauf fürs Derby gegen Werder läuft: Knackt der HSV den deutschen Rekord?  Mopo.de
    4. Pokal-Termin fix: Erst Bayern-Fußballerinnen, dann Nordderby  t-online.de
    5. Wie sehr profitiert Hamburg vom Hype um die HSV-Frauen?  Hamburger Abendblatt



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  • VfL Wolfsburg: Hasenhüttl macht diesen Bundesliga-Star

    VfL Wolfsburg: Hasenhüttl macht diesen Bundesliga-Star


    Dieser Bessermacher ist gut für das Klub-Konto!

    Der VfL Wolfsburg möchte diese Saison in die Top 6 der Bundesliga. Derzeit sind die Niedersachsen auf einem guten Weg. Nur zwei Pünktchen beträgt der Abstand auf den Sechstplatzierten Mainz. Und das nach den Knaller-Wochen mit Kracher-Duellen u.a. gegen Bayern (2:3), Frankfurt (1:1), Leverkusen (0:0) und Stuttgart (2:1).

    Ein Garant für den Erfolg ist Cheftrainer Ralph Hasenhüttl (57), der den Wölfen wieder Bissigkeit, Abwehrarbeit und (teilweise) attraktiven Fußball einimpfte. Nebenbei macht er die Profis noch besser. Denn ein Erfolgsbringer auf dem Rasen ist der seit Wochen formstarke Patrick Wimmer (23). Samstag soll er gegen Bochum (15.30 Uhr/Sky) erneut wirbeln.



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  • Bundesliga: Max Kruse wehrt sich gegen Kovac-Gerüchte

    Bundesliga: Max Kruse wehrt sich gegen Kovac-Gerüchte


    „Ich bin damals zwischen Berlin und Wolfsburg gependelt. Ich habe auch im Zug geschlafen. Ich musste immer mit einem Zug fahren, der schon eine Stunde vor Treffpunkt angekommen ist, ansonsten wäre ich kurz vor knapp oder zu spät beim Training gewesen. Ich habe immer einen Zug früher genommen, um 6.30 Uhr, damit ich schon um 8 Uhr da bin, obwohl ich erst um 9 Uhr da sein muss. Dann war ich natürlich einer der Ersten“, erklärt Kruse zunächst.



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  • Fußball-Bundesliga: SC Freiburg eröffnet den Spieltag

    Fußball-Bundesliga: SC Freiburg eröffnet den Spieltag


    Der SC Freiburg will seine Erfolgsserie fortsetzen. Zuletzt gab es dreimal ein 1:0.

    Der SC Freiburg eröffnet den 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen. Zuletzt gewannen die Breisgauer dreimal nacheinander – jeweils mit 1:0. Gegen die Mannschaft von Gäste-Coach Ole Werner soll am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) die Erfolgsserie fortgesetzt werden.



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