Kategorie: Werder Bremen

  • Werder-Keeper Zetterer: “Das gehört zum

    Werder-Keeper Zetterer: “Das gehört zum



    Das 1:2 gegen Wolfsburg nahm er auf die eigene Kappe, beim 2:0 in Leverkusen hatte auch er seinen Anteil: Werder-Keeper Michael Zetterer wollte zeigen, “was ich draufhabe”.

    Bremer Auswärtssieg in Leverkusen: Werder-Keeper Michael Zetterer.


    Bremer Auswärtssieg in Leverkusen: Werder-Keeper Michael Zetterer.

    IMAGO/Nico Herbertz


    In der ersten Halbzeit war es ein parierter Abschluss aus kurzer Distanz gegen Emiliano Buendia (26.), in der zweiten Halbzeit erst ein entschärfter Distanzschuss von Exequiel Palacios (72.) und kurz darauf ein Schlenzer des Argentiniers, der Michael Zetterer bei seiner Parade (74.) endgültig alles abverlangte.


    Und mit dieser Aktion war dann wohl auch einer der von Ole Werner im Nachgang erwähnten “Supersaves” gemeint, mit dem der Bremer Torwart die 1:0-Führung auf dem Weg zum 2:0-Auswärtssieg in Leverkusen zwischenzeitlich bewahrte: “Er war in den richtigen Momenten da und hat wie die Mannschaft eine gute Reaktion gezeigt”, so der Werder-Cheftrainer.

    Zetterer: “Das nehme ich auf meine Kappe”


    Wobei Letzteres für Zetterer noch mal umso mehr galt angesichts des 1:2 zuletzt gegen den VfL Wolfsburg: Den Treffer zum 0:1 hatte die Bremer Nummer eins vor einer Woche noch arg begünstigt – und berichtete nun auch, dass er sich diese Niederlage im Nachgang intern selbst ankreidete: “Das habe ich den Jungs auch gesagt: Ganz klar, das nehme ich auf meine Kappe.”


    Deshalb sei es Zetterer für die Partie in Leverkusen ein persönliches Anliegen gewesen, eine genau solche “Reaktion zu zeigen”, wie er selbst sagte: “Und zu zeigen, was ich draufhabe.”


    Nach überzeugenden Auftritten in der Hinrunde hatte sich in den vergangenen Wochen ja auch der Keeper dem fatalen Abwärtstrend seiner Mannschaft nicht entziehen können. Seine Schwächen häuften sich, Torwarttrainer Christian Vander führte gegenüber dem kicker aus, dass das “Trikot mit der Nummer 1 einfach schwerer wiegt”.

    Die “Erfahrung” gegen Wolfsburg


    Und dann hätte der in den Tagen zuvor kränkelnde Zetterer gegen Wolfsburg offenbar nicht mal im Tor stehen sollen, wie er andeutete: “Es war wahrscheinlich nicht sehr schlau, da gespielt zu haben.”


    Der Werder-Keeper sprach von einer “Erfahrung, die ich jetzt gemacht habe”, zumal er auch zu Beginn der neuen Trainingswoche zunächst krank gefehlt hatte. Und doch wollte Zetterer seine Worte nicht als Ausrede verstanden wissen: “Wenn ich das Go gebe, dann gebe ich es aus Überzeugung und dann will ich wie jeder andere auch als fitter Spieler gesehen werden.”

    Kritik und Fehler? “Keiner ist perfekt”


    Dazu zählt dann freilich auch eine entsprechend kritische Betrachtungsweise. “Das gehört zum Bundesliga-Torwart-Dasein einfach dazu”, befand Zetterer. Und weiter: “Ich glaube, keiner ist perfekt. Trotzdem sollen so Spiele wie letzte Woche natürlich möglichst nicht vorkommen.” Auch Coach Werner sagte: “Zetti ist jetzt ein bisschen schlauer, man lernt aus Fehlern.”


    Was nach zuvor vier Liganiederlagen in Folge sowie dem Ausscheiden im DFB-Pokal-Viertelfinale auch für die insgesamt stabilisierte Bremer Mannschaft galt – dank tiefem, diszipliniertem Verteidigen beim amtierenden Deutschen Meister. “Wie auch im letzten Jahr schon können wir eine Reaktion zeigen, wenn viel gegen uns läuft”, meinte Zetterer. Allerdings ließ diese dann doch ziemlich lange auf sich warten.



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  • Werder Bremen: Zwei Krisen gestoppt: Zetterer wird in

    Werder Bremen: Zwei Krisen gestoppt: Zetterer wird in


    Zwei Kisten Bier wurden flugs nach dem Bier in die Kabine gebracht. Belohnung für einen großen Werder-Nachmittag in Leverkusen. 2:0 (1:0) gewinnen die Bremer völlig überraschend beim Double-Sieger und stoppen damit die Krise (fünf Pflichtspiel-Pleiten in Folge).

    Werder zeigt eine starke Mannschaftsleistung, bei der auch der Torwart einen Sahne-Tag erwischt. Michael Zetterer (29) zeigt eine fehlerfreie Leistung, rettet den Sieg mit zahlreichen Paraden. Bremens Nr.1: „Wir sind mega glücklich, diese Negativ-Serie endlich gerissen zu haben.“

    „War ein Scheiß-Tag“: So kennt man Xabi Alonso nicht

    Teaser-Bild

    Quelle: Youtube@bayerleverkusenpk08.03.2025

    Zetterer stoppt zwei Krisen

    Werders Stammkeeper stoppt auch das eigene Tief, das zuletzt offensichtlich wurde. Vor einer Woche hatte er beim 1:2 gegen Wolfsburg das erste Gegentor verschuldet und insgesamt unsicherer gewirkt. Der Tiefpunkt einer Phase mit Spielen, in denen er nicht der zuvor gewohnt sichere Rückhalt war.

    Zetterer: „Die Niederlage gegen Wolfsburg nehme ich auf meine Kappe, das habe ich den Jungs auch gesagt. Ich wollte eine Reaktion zeigen und beweisen, was ich drauf habe. Ich bin froh, dass es gelungen ist und zeigen konnte, warum ich hinten drin stehe.“

    Werders Torwart in Leverkusen mit einem fetten Ausrufezeichen, nachdem er zuvor geschwächelt hatte. Auch körperlich. Gegen Wolfsburg stand er – von einer Erkältung geschwächt – im Kasten. Ein Fehler. „Es war nicht sehr schlau, da gespielt zu haben. Es war eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Keine Ausrede“, sagt Zetterer.



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  • Bayer 04 – Werder Bremen: die Werkself nach Noten

    Bayer 04 – Werder Bremen: die Werkself nach Noten


    Florian Wirtz (ab der 46. Minute)

    Die Nummer zehn der Werkself machte auf der Ersatzbank bereits einen unruhigen Eindruck. Mit Beginn der zweiten Halbzeit durfte er dann schließlich anstelle von Emiliano Buendia auf den Rasen. Wurde dann aber schon nach wenigen Minuten von seinem ehemaligen Mitspieler Mitchell Weiser schmerzhaft am Fuß getroffen (52.), wofür der Werder-Profi die Gelbe Karte sah. Der Ausnahmekönner versuchte es noch einmal kurz, musste dann aber ausgewechselt werden.

    Ohne Note



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  • Ärger um Weiser-Foul an Bayers Wirtz

    Ärger um Weiser-Foul an Bayers Wirtz


    Mitchell Weiser wird dem SV Werder Bremen in der kommenden Woche definitiv fehlen – nur in der nächsten Woche. Und das sei an dieser Stelle ganz besonders hervorgehoben. Der 30-Jährige hatte zu Beginn der zweiten Halbzeit nämlich den gerade erst eingewechselten Florian Wirtz derart übel am Fuß getroffen, dass der Offensivstar von Bayer 04 Leverkusen wütend und humpelnd vom Platz musste. Umgehend ging es für den deutschen Nationalspieler auf Krücken aus dem Stadion und auf dem schnellsten Wege in Richtung Krankenhaus, eine exakte Diagnose liegt aber noch nicht vor. Dafür wurde hinterher umso mehr darüber diskutiert, ob Weiser mit der Gelben Karte, die seine fünfte in der laufenden Saison war, nicht zu gut weggekommen war.

    „Es tut mir leid“, sagte der Bremer Profi im „Sky“-Interview, als ihm kurz nach dem überraschenden 2:0-Erfolg seiner Mannschaft auf einem TV-Monitor noch einmal die entsprechende Szene vorgespielt wurde. „Das ist ein Foul und eine Gelbe Karte. Ich spiele den Ball und habe Glück gehabt, dass es dadurch kein Rot gewesen ist.“ Genesungswünsche schickte Weiser direkt hinterher: „Flo ist mein Homie, deshalb tut es mir leid. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist und er jetzt nicht ausfällt.“ In der kommenden Woche könnte Bayer den 21-Jährigen schließlich gut gebrauchen, um in der Champions League vielleicht doch noch das 0:3 aus dem Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern München wettzumachen.

    Entsprechend zornig fielen die Reaktionen auf Leverkusener Seite nach dem Weiser-Foul aus. „Der Ball ist weg – und er tritt drauf. So viel Koordination haben Bundesliga-Spieler, dass sie schon wissen, dass sie vielleicht auch einen anderen treffen“, schimpfte etwa der dortige Sport-Geschäftsführer und Ex-Bremer Simon Rolfes. Auch in den Augen von Bayer-Verteidiger Jonathan Tah hätte es zwingend einen Platzverweis für Mitchell Weiser, der in der Folge konsequent von den Heim-Fans ausgepfiffen worden war, geben müssen. Bei Werder sprangen sie dem kritisierten Flügelspieler zur Seite. „Man sieht, dass Mitch zum Ball gehen will. Das ist ja schon einmal ein entscheidendes Kriterium – und wenn man das berücksichtigt, dann ist es am Ende auch kein Rot“, erklärte Fußball-Chef Clemens Fritz. „Es ist letztlich unheimlich unglücklich, aber keine böse Absicht. Von daher: kein Vorwurf an Mitch.“

    Trainer Ole Werner betonte derweil: „Vor der Saison wurde uns erklärt, dass in solch einer Situation drei Dinge für eine Rote Karte ausschlaggebend sind: der Punkt des Treffers, die Dynamik der Aktion und die Frage, ob der Spieler überhaupt eine Chance hat, auf den Ball zu gehen oder nicht.“ Die passende Antwort schob der 36-Jährige direkt hinterher: „Er hat eine ganz klare Chance, ist sogar am Ball. Auch wenn es an der Grenze ist, ist es für mich doch in einem Bereich, in dem man es bei Gelb belassen kann, wenn man das zu Grunde legt, was uns vor der Saison erklärt wurde. Deshalb ist es für mich keine klare Fehlentscheidung gewesen – so bitter die Verletzung hinterher auch ist.“

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  • Bei Werder Bremen gibt‘s heute Bier

    Bei Werder Bremen gibt‘s heute Bier


    1. DeichStube
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    Der SV Werder Bremen feiert den 2:0-Auswärtssieg gegen den Deutschen Meister Bayer Leverkusen - die Stimmen zum Spiel.
    Der SV Werder Bremen feiert den 2:0-Auswärtssieg gegen den Deutschen Meister Bayer Leverkusen – die Stimmen zum Spiel. © gumzmedia

    Leverkusen – Der SV Werder Bremen hat nach fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Folge einen Überraschungs-Coup gelandet und den Deutschen Meister Bayer Leverkusen auswärts mit 2:0 besiegt. Für Werder trafen Romano Schmid und Justin Njinmah – die Stimmen zum Spiel von Trainer Ole Werner und Co..

    Ole Werner (Trainer SV Werder Bremen): „Ich kann meiner Mannschaft nur ein Riesenkompliment machen, weil es heute genau das war, was wir hier brauchten. Eine sehr gute Defensivleistung, sowohl individuell als auch als Mannschaft. Dann haben wir eine geringe Fehlerquote gehabt. Wenn Fehler passiert sind, haben wir sie gemeinsam ausgebügelt. Das war heute ausschlaggebend, um hier gewinnen zu können. Plus der Punkt der Effizienz. Da hat sich jeder mit eingebracht, hat jeder seine Qualität gezeigt. Wir haben das, was man erwarten konnte, nämlich, dass man viel verteidigt und auch mal ein Stück weit leiden muss, gemeinsam und auf einem guten Niveau getan. Insofern haben wir unterm Strich gar nicht mal unverdient gewonnen.“

    Werder Bremen gewinnt beim Deutschen Meister Bayer Leverkusen – die Stimmen zum Spiel

    Milos Veljkovic (Werder-Verteidiger): „Wir haben es als Chance gesehen und hatten nichts zu verlieren, weil keiner von uns etwas erwartet hatte. Das sind drei ganz wichtige Punkte für uns und das Selbstvertrauen. Ein großes Kompliment an die Mannschaft und jeden Einzelnen, auch an die, die später reingekommen sind. An den Trainer und auch den ganzen Staff, sie haben alle sehr viel Energie reingebracht. Wir wussten, dass es eine große Aufgabe wird und haben das Spiel von Anfang bis Ende angenommen. Offensiv und defensiv haben wir eine Topleistung gebracht. Die Leistung gegen Wolfsburg war eigentlich auch top, auch da haben wir schon gut verteidigt und wenig zugelassen. Wir haben das jetzt ins nächste Spiel transportiert und müssen konzentriert auf unsere Leistung schauen, denn dann kommen auch die Resultate. Wir haben unser Herz und alles auf dem Platz gelassen. Für mich persönlich ist das eine geile Sache, denn hier gewinnt man nicht jede Woche. ich glaube schon, dass heute das eine oder andere Bier fließen wird – bei mir aber nicht, ich mag es persönlich nicht so. Es wird auf jeden Fall eine gute Stimmung herrschen. Wir können den Sieg jetzt auch mal zwei Tage genießen.

    Romano Schmid (Werder-Torschütze zum 1:0): „Ich habe vor dem Spiel in der Kabine gesagt: So Jungs, geiles Spiel, was haben wir zu verlieren? Sich gegen einen Weltklasse-Gegner aus der Situation zu befreien – es gibt nichts Schöneres. Die ganze Energie hat man gesehen. Ich glaube, dass gegen Wolfsburg, als ich nicht dabei war, die Energie in den ersten zehn Minuten auch schon brutal da war, wo wir uns mehr verdient hätten. Mit der Energie sind wir eine gute Mannschaft, mit dem Elan zu verteidigen, und uns auch abzufeiern, wenn man gegen einen guten Gegner so verteidigt. Da sind wir eine gute Mannschaft, und das haben wir gezeigt.“

    Mitchell Weiser über sein Foul an Leverkusen-Star Florian Wirtz – die Stimmen zum Werder Bremen-Sieg bei Bayer 04

    Mitchell Weiser (Werder-Verteidiger): „Wir sind immer in der Lage, solch eine Leistung abzurufen, haben es in den letzten Wochen aber einfach nicht geschafft. Es ist hier für uns in den letzten Jahren immer sehr schwierig gewesen, und in unserer Phase ist solch ein Sieg natürlich sehr wichtig. Wir werden die Heimreise genießen.“

    Mitchell Weiser über sein Foul an Leverkusen-Star Florian Wirtz, der anschließend verletzt ausgewechselt werden musste: „Ich fange den Pass von Flo ab und spitzele den Ball weg. Aber ja, es tut mir leid. Das ist ein Foul und eine Gelbe Karte. Ich spiele den Ball und habe Glück gehabt, dass es dadurch kein Rot gewesen ist. Flo ist mein Homie, deshalb tut es mir leid. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist und er dadurch jetzt nicht ausfällt.“

    Michael Zetterer (Torwart des SV Werder Bremen): „Ich glaube, das sind die Spiele, die wir schon oft gezeigt haben, auch im letzten Jahr schon. Wenn viel gegen uns läuft, dass wir dann eine Reaktion zeigen können. Das wollten wir heute natürlich auch machen. Dass das im Spielverlauf dann auch so klappt, ist natürlich super. Wir sind jetzt mega glücklich, endlich diese Negativ-Serie gerissen zu haben.“

    Clemens Fritz (Werder-Sportdirektor): „Ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Leverkusen war sicherlich nicht in der Aktivität, wie man es kennt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir wenig zugelassen haben. Man hat eine Mannschaft gesehen, die gemeinsam gegen den Ball gearbeitet hat. Wir haben es zuletzt ja kritisch angesprochen, dass wir nicht diese hundertprozentige Intensität hatten. Heute war es richtig gut, wie wir uns reingehauen haben. Es hätten nicht viele damit gerechnet, dass wir beim Deutschen Meister gewinnen.“



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  • Michael Zetterer überragend in Leverkusen!

    Michael Zetterer überragend in Leverkusen!


    Der SV Werder Bremen hat gegen Bayer 04 Leverkusen einen überraschenden 2:0 (1:0)-Sieg eingefahren. Die Spieler in der Einzelkritik – mit Noten!

    Michael Zetterer: War bei der Großchance von Buendia zur Stelle und entschärfte die Situation (26.). Strahlte auch darüber hinaus Ruhe und Sicherheit aus und zeigte wichtige Paraden gegen Palacios (71./74.). Seinen Fehler aus dem Wolfsburg-Spiel hat er gut weggesteckt. Note 1,5

    Werder Bremen-Noten gegen Bayer Leverkusen: Michael Zetterer stark, Innenverteidiger auch gut

    Amos Pieper: Absolvierte sein 50. Bundesligaspiel für Werder Bremen und beackerte die rechte Abwehrseite. Ganz wichtig seine Rettungstat nach einer Flanke von Tella (10.). Agierte insgesamt diszipliniert und unaufgeregt. Probierte sich im Spielaufbau hier und da an Diagonalbällen. Note 2

    Milos Veljkovic: Der 29-Jährige ersetzte den verletzten Stark in der Abwehrmitte und führte Werder als Kapitän auf den Platz. Vermied in seinen Aktionen jegliches Risiko und lieferte eine aufmerksame Vorstellung ab. Konnte nach heftigem Zusammenstoß mit Hradecky (40.) weitermachen. Note 2

    Anthony Jung: Den schnellen Leverkusenern begegnete der Routinier mit gutem Stellungsspiel. Ließ sich nur selten in Laufduelle verwickeln. In den Zweikämpfen entschlossen. Note 2,5

    Mitchell Weiser: War auf der rechten Seite viel unterwegs, blieb aber weitestgehend unauffällig. Holte sich nach einem Tritt gegen Wirtz die fünfte Gelbe Karte ab, womit er noch gut bedient war. Wurde danach bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen und fehlt nun gegen Gladbach. Note 3,5

    Senne Lynen (bis 78.): Werders Sechser lief vor der Abwehr immer wieder verlässlich Löcher zu, was Leverkusen den Spielaufbau sichtlich erschwerte. Mit Ball am Fuß blieb er aber nicht fehlerlos, nicht jeder Pass kam an. Holte sich früh Gelb ab (18.) und musste danach höllisch aufpassen. Note 3

    Werder Bremen in Noten gegen Bayer Leverkusen: Felix Agu mit bärenstarker Leistung

    Felix Agu: Erhielt erneut den Vorzug auf der linken Außenbahn und rechtfertigte das mit einer sehr wachen Vorstellung. Legte den Fokus im Duell mit Adli auf die defensiven Aufgaben, suchte aber auch immer wieder den Weg nach vorne. Rettete in letzter Sekunde stark vor Frimpong (70.). Note 1,5

    Romano Schmid (bis 90.+3): Kehrte nach auskuriertem Infekt zurück und unterstrich früh, wie wichtig er ist: Blieb beim 1:0 vor Hradecky eiskalt (7.). Suchte mit seinen Pässen immer wieder die Tiefe, auch wenn längst nicht alle Ideen aufgingen. Nach der Pause unauffälliger. Note 2

    Jens Stage: Legte Schmid mit viel Übersicht und Selbstlosigkeit das 1:0 auf. Gefiel darüber hinaus in der Zentrale mit körperlicher Präsenz und gutem Kopfballspiel. Ließ in einigen Offensivaktionen zwar das nötige Tempo vermissen, war aber dennoch der Anführer seiner Mannschaft. Note 2

    Oliver Burke (bis 69.): Stand zum zweiten Mal in Folge in der Startelf und spulte etliche Meter ab. War vorne ununterbrochen in Bewegung und lief seine Gegenspieler sehr hoch an. Unterstützte auch immer wieder die Defensive. Einziges Manko: Torgefahr strahlte er nicht aus. Note 3

    Werder Bremen-Einzelkritik mit Noten gegen Bayer Leverkusen: Justin Njinmah trifft

    André Silva (bis 78.): Brachte nach einem Fehlpass von Hermoso überlegt das 1:0 auf den Weg. War in der Sturmspitze immer anspielbar, verpasste in Ballbesitz aber wiederholt den richtigen Moment oder traf die falsche Entscheidung. Note 3

    Justin Njinmah (ab 69.): Kam als Joker zu Beginn der Schlussphase und machte mit dem späten 2:0 den Deckel drauf (90.+4). Note –

    Leonardo Bittencourt (ab 78.): Trug mit enormem Willen dazu bei, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Bildete in den letzten Minuten an der Seite von Stage die Bremer Doppel-Sechs. Note –

    Marco Grüll (ab 78.): Kam für Silva, sortierte sich auf dem Platz aber deutlich weiter hinten ein und verstärkte Werders Spiel gegen den Ball. Note –

    Keke Topp (ab 90.3): Kam für die letzten Minuten und legte Njinmah das 2:0 auf. Note –

    Weiter mit dem Aufstellungs-Text:

    Werder Bremen-Aufstellung gegen Bayer Leverkusen: Ein wichtiger Startelf-Rückkehrer und Erfahrung in der Abwehr

    Der SV Werder Bremen trifft am Samstag (15.30) auf Bayer Leverkusen. So sieht die Startelf-Aufstellung von Trainer Ole Werner heute aus.

    Update vom 8. März 2025 (14.30 Uhr): Jetzt ist die Aufstellung da – Romano Schmid ist zurück, Oliver Burke stürmt wieder neben André Silva. Die ganze Werder-Startelf findet ihr im Liveticker zum Spiel SV Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen!

    Bremen – Ohne drei seiner ganz zentralen Akteure muss der SV Werder Bremen am Samstag während des Auswärtsspiels beim Deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen (15.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) auskommen. Während ein Einsatz für Innenverteidiger Niklas Stark nach seiner Blessur aus dem Wolfsburg-Spiel noch zu früh kommt, fehlen Stürmer Marvin Ducksch und Kapitän Marco Friedl weiterhin verletzt. Heißt: Cheftrainer Ole Werner wird seine Startelf-Aufstellung vor dem 25. Spieltag einmal mehr anpassen müssen.

    Werder Bremen-Aufstellung gegen Bayer Leverkusen: Michael Zetterer dürfte in der Startelf stehen

    Für die Position zwischen den Pfosten gilt das allerdings ausdrücklich nicht. Am Status von Stammtorhüter Michael Zetterer gibt es für Werner trotz dessen Patzers gegen die Wölfe nichts zu rütteln. Zumal der 29-Jährige seine Erkältung inzwischen vollständig auskuriert haben soll. Vor dem Schlussmann dürfte die Bremer Dreierkette aus Amos Pieper, Milos Veljkovic und Anthony Jung bestehen. Vieles spricht dafür, dass Werder Bremen gegen Leverkusen in der Defensive auf Erfahrung setzt. Julian Malatini wäre mit seinem Tempo zwar eine denkbare Startelf-Alternative für die rechte Seite, hatte zuletzt während des Pokal-Aus in Bielefeld aber große Schwächen offenbart.

    Auf der rechten Schienenposition führt in der Aufstellung des SV Werder Bremen weiterhin kein Weg an Mitchell Weiser vorbei. Nach seinem vierten Saisontor gegen Wolfsburg dürfte dem 30-Jährigen zusätzlich Auftrieb verleihen, dass es nun gegen seinen Ex-Club geht. Für die linke Seite hat Werner die Wahl zwischen Felix Agu, Derrick Köhn und Issa Kaboré. Agu hat die Nase im Vergleich zu seinen Konkurrenten aktuell leicht vorn. Zentral vor der Abwehr ist Senne Lynen in der Startelf gesetzt.

    Die mögliche Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen.
    Die mögliche Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen. © DeichStube

    Mögliche Werder Bremen-Aufstellung gegen Bayer Leverkusen: André Silva und Oliver Burke erneut in der Startelf

    Gleiches gilt für Jens Stage auf der Achterposition. An der Seite des Dänen wird Romano Schmid nach auskuriertem Infekt in die Startelf zurückkehren. Sein Auftrag: Kreativität ins Spiel bringen und die Bremer Angreifer mit Bällen füttern. Gegen Wolfsburg hatten André Silva und Nebenmann Oliver Burke einen ordentlichen Einstand als Werder Bremens Sturmduo gefeiert. In Leverkusen dürften sie nun zum zweiten Mal in der Aufstellung stehen. (dco)



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  • Werder-Sonderzug stoppt nach tragischem Unfall

    Werder-Sonderzug stoppt nach tragischem Unfall


    Werder-Sonderzug stoppt nach tragischem Unfall

    Tödlicher Zwischenfall bei Fan-Anreise

    Fans von Werder Bremen in Leverkusen

    Die Fans, die es ins Stadion schafften, sahen einen überraschenden Bremer Sieg in Leverkusen.

    Reuters

    8. März 2025 um 18:07 Uhr

    Danach wollten alle nur noch nach Hause.
    Ein tödlicher Zwischenfall hat rund 500 Fans des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen auf dem Weg zum Auswärtsspiel ihres Teams bei Bayer Leverkusen gestoppt. Nach Angaben der Polizei kollidierte ein Sonderzug mit den Bremer Anhängern an Bord in Bassum (Niedersachsen) mit einer Person, die dabei tödliche Verletzungen erlitt.

    Fans treten gesammelt die Rückreise an

    Da der Triebwagen bei dem Unfall beschädigt wurde, konnten die Werder-Fans ihre Reise nicht wie geplant fortsetzen. Zudem wurde die Strecke zwischen Bremen und Osnabrück zeitweise gesperrt.

    Mit Ersatzbussen hätte der Spielort, zumindest für einen Teil der Werderaner, mit Verspätung noch erreicht werden können. Laut Informationen der „Deichstube” haben sich die Fans allerdings gegen ein Aufteilen der Gruppen entschieden und stattdessen geschlossen den Rückweg nach Bremen angetreten.

    Sie verpassten dadurch einen überraschenden 2:0-Sieg ihrer Mannschaft beim Bundesliga-Zweiten.

    Lese-Tipp: Bei Bayern-Blamage: Weltberühmtes „T” plötzlich verschwunden!

    Ursprünglich hatte Werder im Gastspiel beim Meister und Pokalsieger mit der Unterstützung von etwa 3.500 Fans gerechnet. Aufgrund des Vorfalls blieben jedoch etliche Plätze im Gästeblock leer. (mli/dpa/sid)



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  • Bayer Leverkusen verliert gegen Werder Bremen und bangt

    Bayer Leverkusen verliert gegen Werder Bremen und bangt


    Begleitet von großen Sorgen um Mittelfeldstar Florian Wirtz hat Bayer Leverkusen im Titelkampf der Fußball-Bundesliga abermals gepatzt. Beim 0:2 (0:1) gegen Werder Bremen zog sich der Nationalspieler nur acht Minuten nach seiner Einwechslung eine Fußverletzung zu und musste das Feld vorzeitig verlassen.

    Der Einsatz von Wirtz im Rückspiel des Achtelfinales der Champions League gegen Bayern München, in dem die Werkself am kommenden Dienstag einen 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen muss, ist fraglich. Der 21-Jährige war nach einem Foul von Mitchell Weiser zunächst auf dem Rasen behandelt worden und humpelte dann frustriert in die Kabine.

    Vor 30.210 Zuschauern erzielten Romano Schmid in der 7. Minute und Justin Njinmah (90.+4) die Tore für die Gäste. Der Tabellenzweite aus Leverkusen verpasste es durch die Heimpleite, wieder näher an die Bayern heranzurücken. Der Spitzenreiter kassierte beim 2:3 gegen den VfL Bochum ebenfalls eine überraschende Niederlage.

    Leverkusen-Trainer Alonso bringt sieben Neue

    Bayer musste auf die erkrankten Robert Andrich und Jonas Hofmann verzichten. Mit Blick auf das Bayern-Spiel wurden zudem etliche Profis wie Jeremie Frimpong, Alejandro Grimaldo oder Wirtz zunächst geschont.

    Vier Tage nach der ernüchternden Königsklassen-Pleite in München veränderte Bayer-Coach Xabi Alonso seine Startformation auf insgesamt gleich sieben Positionen. Entsprechend schwer tat sich der Meister und Pokalsieger. Statt gradlinigem Offensiv-Fußball sahen die Zuschauer viel Ballgeschiebe im Mittelfeld. Und dann patzte auch noch die Abwehr.

    Mario Hermoso spielte am eigenen Strafraum einen katastrophalen Fehlpass in die Beine von André Silva. Der Portugiese passte schnell in die Mitte auf Jens Stage, der weiter zum besser postierten Schmid, der wiederum Bayer-Torwart Lukas Hradecky aus Nahdistanz überwand.

    Gegen die gut geordnete Bremer Abwehr fiel Leverkusen in der Folge wenig ein. Es dauerte bis zur 26. Minute, ehe die Hausherren das erste Mal gefährlich vor das Tor der Gäste kamen. Nach einer flachen Hereingabe von Aleix Garcia scheiterte Emiliano Buendia aus kurzer Entfernung am stark reagierenden Werder-Torwart Michael Zetterer.

    Kurz darauf traf Silva auf der Gegenseite, doch der Bremer Jubel über das vermeintliche 2:0 kam zu früh, da der Schütze im Abseits stand. Bayer mangelte es aus dem Spiel heraus weiter an Ideen, kam durch einen Standard kurz vor der Pause aber trotzdem beinahe zum Ausgleich. Garcia traf mit einem Freistoß aus 17 Metern nur die Latte.

    In der Pause reagierte Alonso auf die schwerfällige Vorstellung seiner Mannschaft und brachte mit Nordi Mukiele, Exequiel Palacios und Wirtz gleich drei frische Kräfte. Nur acht Minuten nach Wiederbeginn dann der Schock: Für Wirtz ging es nicht weiter.

    Seine Teamkollegen warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn, um die Niederlage abzuwenden. Doch die Bremer um den starken Zetterer als Rückhalt gaben sich keine Blöße und bejubelten am Ende einen nicht unverdienten Sieg.



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  • Tödlicher Zugunfall in Bassum – Werder-Fans gestoppt

    Tödlicher Zugunfall in Bassum – Werder-Fans gestoppt


    Auf Weg nach Leverkusen

    Tödlicher Zugunfall stoppt Werder-Fans

    08.03.2025 – 16:18 UhrLesedauer: 1 Min.

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    Fan von Werder Bremen (Symbolbild): Anhänger der Hanseaten wurden auf dem Weg nach Leverkusen jäh gestoppt. (Quelle: IMAGO/CB/imago)

    Tragischer Unfall: Ein auf dem Weg nach Leverkusen befindlicher Zug mit Werder-Fans kollidiert mit einer Person. Diese überlebt den Zusammenprall nicht.

    Ein tragischer Vorfall hat am Wochenende die Anreise zahlreicher Fußballfans zu einem Bundesligaspiel verhindert. Rund 400 Anhänger von Werder Bremen konnten nicht wie geplant zum Auswärtsspiel ihrer Mannschaft bei Bayer Leverkusen anreisen. Nach Angaben der Polizei kollidierte ein Sonderzug mit den Bremer Anhängern an Bord in Bassum mit einer Person, die dabei tödliche Verletzungen erlitt.

    Da der Triebwagen bei dem Unfall beschädigt wurde, konnten die Werder-Fans ihre Reise nicht wie geplant fortsetzen. Zwar wurden fünf Busse und ein Ersatzzug angefordert, doch die Anhänger entschieden sich für eine Rückkehr nach Bremen.

    Ursprünglich hatte Werder im Gastspiel beim Meister und Pokalsieger mit der Unterstützung von etwa 3.500 Fans gerechnet. Aufgrund des Vorfalls blieben jedoch etliche Plätze im Gästeblock leer.



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  • Fußball-Bundesliga: Zugunfall stoppt Werder-Fans auf

    Fußball-Bundesliga: Zugunfall stoppt Werder-Fans auf


    Hunderte Bremen-Anhänger kommen nicht wie geplant zum Auswärtsspiel nach Leverkusen.

    Ein tödlicher Zwischenfall hat rund 400 Fans des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen auf dem Weg zum Auswärtsspiel ihres Teams bei Bayer Leverkusen gestoppt. Nach Angaben der Polizei kollidierte ein Sonderzug mit den Bremer Anhängern an Bord in Bassum mit einer Person, die dabei tödliche Verletzungen erlitt. 

    Da der Triebwagen bei dem Unfall beschädigt wurde, konnten die Werder-Fans ihre Reise nicht wie geplant fortsetzen. Zwar wurden fünf Busse und ein Ersatzzug angefordert, doch die Anhänger entschieden sich für eine Rückkehr nach Bremen. 

    Ursprünglich hatte Werder im Gastspiel beim Meister und Pokalsieger mit der Unterstützung von etwa 3.500 Fans gerechnet. Aufgrund des Vorfalls blieben jedoch etliche Plätze im Gästeblock leer.



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