Kategorie: Werder Bremen

  • VfB Stuttgart: Wie Nick Woltemade in Bremen ein

    VfB Stuttgart: Wie Nick Woltemade in Bremen ein


    Nick Woltemade vom VfB Stuttgart war im Podcast „Copa TS“ zu Gast. Was er dort erzählt hat, dürfte jedem VfB-Fan ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

    Sport: Philipp Maisel (pma)



    Der Podcast „Copa TS“ von Podcaster und Moderator Tommi Schmitt wartet regelmäßig mit bekannten Gästen aus der Fußballbranche auf. In der aktuellen Folge ist Stuttgarts U-21-Nationalspieler Nick Woltemade zu Gast. Und erzählt eine Geschichte, die wohl jedem VfB-Fan ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

    Bereits seit einiger Zeit bekannt ist ja, dass Woltemade schon seit seiner Jugend ein großer VfB-Fan ist, und durch Besuche bei seiner Verwandtschaft, die in Mönsheim (Enzkreis) wohnt, schon zu Jugendzeiten als Besucher bei VfB-Trainingseinheiten war.

    Ebenso ist bekannt, dass es Woltemades Vater war, der seinen Sohn mit dem weiß-roten Virus infiziert hat, da auch er großer VfB-Anhänger ist.

    „Hört auf, VfB-Lieder zu singen“

    Doch die Geschichte, die Woltemade im Podcast von Schmitt erzählt, kann ebenso mit einem VfB-Highlight aufwarten. Sie ereignete sich während Woltemades Zeit als Werder-Jugendspieler, elf Jahre alt war der heutige VfB-Profi damals.


    „Damals gab es so einen Fangesang: ,Stuttgart international, kann man nur besoffen sehen!’, haben die Fans immer geschrien“, erzählt Woltemade im Podcast. „Weil ich das dann oft angestimmt habe, haben alle anderen das immer mitgesungen. Und dann gab es einfach ein VfB-Stuttgart-Verbot“, so Woltemade weiter.



    Woltemade sammelte bei Werder Bremen 48 Einsätze im Profibereich. Foto: www.imago-images.de/IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    „Dann kamen irgendwann die Coaches rein und sagten: „Wir sind hier bei Werder Bremen. Hört auf, VfB-Lieder zu singen“, so erzählt es der heutige VfB-Offensivmann.


    VfB-Singverbot in der Werder-Kabine

    So kam es also, dass es in der Bremer Kabine ein VfB-Singverbot gab – das möglicherweise bis heute anhält.

    Der Song, dessen wohl berühmteste Interpretation einst Martin Harnik als Vorsänger vor einer quasi leeren Cannstatter Kurve zum Besten gab, wurde im letzten Jahr durch eine neue Version ersetzt, die den VfB-Fans noch leichter über die Lippen kommt. Schließlich geht es in der kommenden Saison möglicherweise wieder auf die Reise.



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  • So läuft die Suche nach neuem Stadionsponsor

    So läuft die Suche nach neuem Stadionsponsor


    Das Thema beschäftigt den Verein bereits seit Monaten – nun geht es allmählich in die entscheidende Phase. Auf der Suche nach einem neuen Namenssponsor für das Weserstadion ist der SV Werder Bremen gemeinsam mit Vermarkter Infront inzwischen einige Schritte weitergekommen. Nach Informationen unserer Deichstube verhandeln die Bremer bereits seit Mitte des vergangenen Jahres mit einem international tätigen Unternehmen. Auch die „Bild“-Zeitung berichtete darüber. Zwischenzeitlich, so ist zu erfahren, sollen die Gespräche ins Stocken geraten sein, nun haben sie wieder Fahrt aufgenommen. Im Raum steht eine Lösung, die vor allem die Fans freuen dürfte.

    Name soll unangetastet bleiben

    Ähnlich wie einst der Energieversorger EWE als Stadionsponsor verfahren war, sieht auch das neue Modell nach Informationen unserer Deichstube vor, dass der Partner das Namensrecht am Weserstadion zwar erwirbt, es aber nicht antastet, der traditionelle Name also bleibt, wie er ist. Kommentieren möchte Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry derlei Überlegungen nicht. „Wir führen spannende Gespräche mit einem interessierten Unternehmen“, bestätigt er, spricht aber lediglich von einer angedachten „innovativen und attraktiven Lösung, die sicherlich auch im Sinne der Fans ist“. Filbry hofft, den Deal bis zum 1. Juli in trockenen Tüchern zu haben, tritt aber trotzdem noch auf die Bremse: „Von einem Abschluss sind wir noch ein gutes Stück weit entfernt. Es gibt noch einige Hürden, die genommen werden müssen.“

    Für den Verein und auch die Stadt Bremen wäre das angestrebte Geschäft ein großer Erfolg. Zur Erinnerung: Seit der Insolvenz des ehemaligen Stadionsponsors Wohninvest fehlen der Bremer Weserstadion GmbH (BWS), die je zur Hälfte Werder und der Stadt Bremen gehört, rund drei Millionen Euro pro Jahr. Mehrfach hatten die Verantwortlichen in den vergangenen Monaten betont, dass der Einstieg eines neuen Stadionsponsors unabdingbar sei. „Durch den Umbau aus den Jahren 2008 bis 2010 liegen noch immer Verbindlichkeiten auf dem Stadion, und ein wichtiger Finanzierungsbaustein dafür ist das Namensrecht. Die Aktivierung dieses Rechts ist alternativlos“, sagte Filbry kurz nach Saisonbeginn. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch wenn die Einigung auf eine Vertragsverlängerung mit dem langjährigen Vermarkter Infront zu Jahresbeginn etwas Druck aus dem Thema genommen hat.

    Bis 2036 wollen die Parteien – wie von unserer Deichstube berichtet – weiter zusammenarbeiten. Die Erlöse aus den sogenannten Stadiongeborenen Rechten – darunter fallen etwa die Werbung auf Banden und Videoleinwänden – werden wie gehabt zu gleichen Teilen zwischen Werder, Infront und der BWS aufgeteilt. Für die laufende Saison liegen sie bei insgesamt rund zehn Millionen Euro. Dazu streicht die BWS für den Vertragsabschluss eine sogenannte Signing Fee ein, deren Höhe zwischen acht und neun Millionen Euro liegt. Die ärgsten Liquiditätsengpässe der Bremer Weserstadion GmbH sind damit bereits behoben. Durch den angestrebten Namenssponsor-Deal hätte Werder endgültig eine große Baustelle geschlossen.

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  • Nordrhein-Westfalen: Leverkusens Trainer Alonso: Fokus

    Nordrhein-Westfalen: Leverkusens Trainer Alonso: Fokus



    Nordrhein-Westfalen

    Leverkusens Trainer Alonso: Fokus auf Bundesliga und Bremen

    Nach dem herben Dämpfer in der Champions League geht es für Bayer Leverkusen im Bundesliga-Alltag weiter. Gegen Werder Bremen geht es auch darum, das enttäuschende Hinspiel wieder wettzumachen.

    Leverkusen (dpa/lnw) – Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso will sich nach der Niederlage in der Champions League gegen den FC Bayern München und dem bevorstehenden Rückspiel zunächst ganz auf die Bundesliga fokussieren. “Wir müssen professionell sein und nicht über Dienstag nachdenken. Erst mal kommt Bremen. Die beste Vorbereitung, um ein gutes Spiel zu machen, ist ein gutes Gefühl zu haben nach der Niederlage am Mittwoch”, sagte Alonso vor dem Bundesligaspiel am Samstag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/Sky). 

    “Wir wollen jeden Wettbewerb sehr ernst nehmen und jetzt steht als nächstes die Bundesliga auf dem Programm. Wir sind in einer Position, wo noch viel passieren kann und alles offen ist”, betonte der Spanier mit Blick auf zehn noch verbleibende Spiele in der Fußball-Bundesliga. Den Tabellenzweiten trennen derzeit acht Punkte vom Spitzenreiter Bayern München. Der Vorsprung auf den Dritten Eintracht Frankfurt beträgt elf Zähler. 

    Größte Chancen im Pokal 

    Auf die Frage, wo er die größten Chancen auf Erfolge sehe, sagte Alonso: “Am einfachsten im Pokal. In der Bundesliga und in der Champions League brauchen wir große Comebacks. Aber wenn wir eine Chance haben, kämpfen wir dafür.” Im DFB-Pokal steht der Double-Sieger im Gegensatz zum bereits ausgeschiedenen Rekordmeister Bayern München im Halbfinale und trifft im April auf das Überraschungsteam Arminia Bielefeld. 

    Gegen Bremen fordert Alonso zunächst eine bessere Leistung als beim 2:2 in der Hinrunde. “Nach dem letzten Spiel in Bremen waren wir nicht zufrieden. Wir brauchen mehr Energie und mehr Klarheit für das Rückspiel”, sagte der 43-Jährige. “Wir brauchen frische Beine und einen freien Kopf.” Verzichten muss Alonso wie beim 0:3 im Achtelfinalhinspiel in der Königsklasse auf den an Grippe erkrankten Nationalspieler Robert Andrich.



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  • Werder Bremen: Nach Wacklern und Patzern! Liefer-Druck

    Werder Bremen: Nach Wacklern und Patzern! Liefer-Druck


    Während sich die Bremer Feldspieler am Samstag in Leverkusen im Verbund gegen die Krise stemmen können, muss Torwart Michael Zetterer (29) einen individuell guten Auftritt abliefern.

    Der Keeper steht das erste Mal seit seiner Beförderung zur Nr. 1 in der Kritik. In den vergangenen Wochen gab es immer wieder wacklige Situationen – dann den eindeutigen Fehler, der gegen Wolfsburg zum 0:1 führte.

    „Werde nicht lügen“: Auffällige Kompany-Aussage bei PK

    Teaser-Bild

    Quelle: DFL07.03.2025

    „So wie für uns als Mannschaft ist es auch für viele einzelne Spieler keine einfache Phase“, sagt Trainer Ole Werner (36). „Man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren, das tut er. Man arbeitet an seinen Themen und versucht, sich in den Dingen, die einem gerade schwerfallen, zu verbessern.“

    Liefer-Druck für Werder-Torwart Zetterer!

    Um seinen Platz muss sich der in der Hinrunde gefeierte Zetterer laut Profi-Boss Peter Niemeyer (41) keine Sorgen machen („Zetti ist unsere Nummer eins. Das steht fest“). Um für positive Stimmung um seine Person zu sorgen, muss der Keeper am Wochenende aber wieder liefern.

    „Es gilt, sich rauszuarbeiten. Lob und Kritik sind immer ein Ergebnis dessen, was man auf den Platz bringt“, sagt Werner.



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  • Schritt für Schritt | OneFootball

    Schritt für Schritt | OneFootball


    Im Hinspiel egalisierte Werder zwei Rückstände (Foto: WERDER.DE).

    Das Hinspiel als Vorbild. Der SV Werder hat in der laufenden Spielzeit bereits bewiesen, dass er auch mit Meister Bayer 04 Leverkusen auf Augenhöhe agieren kann. Bevor die Grün-Weißen am Samstag, 08.03.2025, um 15.30 Uhr (live auf Sky und im Live-Ticker auf WERDER.DE) bei der Werkself antreten, müssen sie sich auf ihre Stärken besinnen. Schritt für Schritt möchte der SVW sein Selbstverständnis wiederfinden, im Rheinland soll der nächste folgen. Ein Vorbericht.

    Hinspiel-Torschütze Ducksch fällt in Leverkusen aus (Foto: WERDER.DE).

    Ole Werner zum Gegner: „Entscheidend ist, dass wir gut verteidigen. Wenn wir den Ball gewinnen, müssen wir mit ihm gut umgehen. Leverkusen ist sehr gut im Gegenpressing, wir müssen gute Laufwege in die Tiefe haben. Zwei Schlüsselfaktoren sind auch, die Entscheidung zu treffen, umzuschalten oder in Ballbesitz zu bleiben. Wenn es um einen Mutmacher geht, können wir uns am Hinspiel orientieren. Natürlich haben wir uns auch das Champions-League-Spiel angeschaut, es ist aber eine andere Situation als der Bundesliga-Alltag, an dem wir uns orientieren.“

    Werder möchte sich am Remis aus dem Hinspiel orientieren (Foto: WERDER.DE).

    Sturmwucht: Bei der 0:3-Niederlage im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Bayern München verzichtete Werkself-Coach Xabi Alonso wie fast schon üblich gegen den deutschen Rekordmeister auf eine richtige Sturmspitze. Während Victor Boniface gar nicht zum Zug kam, blieben Patrick Schick wenige Joker-Minuten. Dabei ist der Tscheche mit 16 Treffern im Zeitraum vom 10. bis 24. Spieltag Bundesliga-Toptorjäger. Gegen den SVW dürfte Alonso auf einen der beiden Neuner wieder zurückgreifen.

    Die Partie verfolgen: Sky zeigt die Partie des SV Werder live. Dazu halten wir euch mit dem Live-Ticker auf WERDER.DE und den Social-Media-Accounts auf dem Laufenden. Kurz nach Abpfiff des Duells gibt es das gesamte Spiel darüber hinaus im Re-Live bei WERDER.TV zu sehen. Echtes Stadionfeeling gibt es auch beim Public Viewing in der BOLZEREI oder in der Vereinsgastro auf Platz 11.



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  • Im Mittelfeld fehlt das kreative Moment

    Im Mittelfeld fehlt das kreative Moment


    Danke Bochum, danke Heidenheim, danke Holstein Kiel. Das sind genau die drei Klubs da unten im Tabellenkeller, die von der anhaltenden Krise bei Grün-Weiß hätten profitieren können, es aber nicht wirklich verstanden, ihre plötzliche Chance zu nutzen. So beträgt der Abstand zu den schlimmen Plätzen der Liga immerhin noch komfortable 13 Punkte. Das ist erst mal die gute Nachricht in schlechten Zeiten. Aber genau diese Gegner stehen auch noch auf der To-do-Liste von Werder.

    Wenn diese direkten Vergleiche danebengehen, könnte es doch noch mal eng werden mit der weiteren Zugehörigkeit zur Beletage des deutschen Fußballs. Muss man sich also Sorgen machen? Ja, muss man! Denn so wie das Team gerade auftritt, wird es in absehbarer Zeit kein einziges Spiel mehr gewinnen.

    Es gibt viele Gründe

    Die Gründe für den brutalen Absturz sind vielfältig und auch schon oft beschrieben. Desolate Abwehr inklusive Torwart, Zerrissenheit innerhalb der Mannschaft, zunehmende Verunsicherung, aber auch Ausfälle wegen Verletzung und Krankheit oder umstrittene Schiedsrichterentscheidungen. Irgendwie kommt gerade alles zusammen. Aber nicht nur die da unten auf dem Rasen schwächeln vor sich hin, sondern auch die Kaderplaner.

    Ein Blick auf die Transferpolitik der jüngeren Zeit spricht schon Bände. Da wird mit Kaboré der dritte Spieler für die linke Außenbahn geholt, obwohl nur einer spielen kann. (Und mit Jung hätten sie noch einen Vierten für die Position). Da wird mit Silva sogar der sechste Stürmer an Land gezogen, obwohl im Werner-System nur zwei zum Einsatz kommen. Und dann ist da noch die Causa Alvero. Einst erst ausgeliehen, und schließlich doch für fünf Millionen verpflichtet. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass diese Aktion eher eine Investition für die (Ersatz-) Bank war. Diese Entwicklung aber hätten sie bei Werder auch schon während der halbjährigen Leihe absehen und das Experiment beenden können. Das Geld wäre frei gewesen für andere Personalien.

    Es fehlt an Spielern für den Mittelraum

    Denn es fehlt – und das hat selbst schon die sehr ordentliche Hinrunde gezeigt – das kreative Moment im Mittelfeld. Mit Jens Stage hat Werder sicherlich einen verlässlichen Vorarbeiter im Maschinenraum, und auch die Ballfertigkeit von Romano Schmid ist unumstritten. Aber was ist, wenn die beiden ausfallen, wie zuletzt geschehen? Die Alternativen sind überschaubar. Und wo ist der Architekt für das Gesamtkonstrukt? Treffer: Fehlanzeige. Denn Werder hat keinen Vordenker in der Zentrale, keinen Macher, der in schwierigen Situationen mit ordnender Hand vorangeht und in der Lage ist, das Team mal einfach mitzunehmen.

    Die Zusammenstellung des Kaders kommt also nicht als wahre Erfolgsstory daher, und darum sollten sich die Macher am Osterdeich schon mal hinterfragen, warum es denn bei anderen Klubs mit ähnlichen Etats so viel besser läuft. Freiburg und Mainz dienen da als beredte Beispiele.

    Veränderungen fehlen

    Eins aber zeichnet die Bosse aus. Sie setzen auch bei stürmischem Gegenwind weiter auf den Trainer, und das ist gut so. Ole Werner und seine Besonnenheit könnten ein Faustpfand sein auf dem Weg zurück in geregelte Bahnen. Okay, zuweilen macht es den Eindruck, als fehle ihm der berühmte Plan B, das Eintauchen in ein anderes System. Gerade bei der so gebeutelten Defensive könnte eine Umstellung auf die Viererkette mal eine Option sein. Gegen Leverkusen mit seinen schnellen Außenbahnspielern wäre es vielleicht ein Überraschungsmoment.

    Grundsätzlich aber ist die Partie beim Double-Sieger nicht wirklich geeignet, um die Krise zu bewältigen. Die wahren Aufgaben folgen danach, und da ist die Mannschaft gefordert. Heute kann Werder sich durch einen engagierten Auftritt aber vielleicht schon mal ein Stück weit das abhandengekommene Selbstbewusstsein zurückholen. In der Bayarena erwartet niemand Wunderdinge, und das sollte eigentlich den Druck verringern. Darin wiederum birgt sich die Chance, um zurückzukehren von der Lästigkeit der Pein zur Leichtigkeit des Seins. Denn genau diese Leichtigkeit braucht das Team, damit sich irgendwann doch mal wieder ein Sieg einstellt. Und dann muss sich auch niemand mehr bei Bochum, Heidenheim oder Kiel bedanken.

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  • Werder in der Krise: Gelingt ausgerechnet in Leverkusen

    Werder in der Krise: Gelingt ausgerechnet in Leverkusen


    Das Werder-Team bildet im Training einen Kreis und bespricht sich.

    Das Werder-Team bildet im Training einen Kreis und bespricht sich.

    Heckt Werder den richtigen Plan aus, um Leverkusen zu knacken? Die Leverkusener haben schon seit 22 Spielen nicht mehr in der Bundesliga verloren.

    Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

    Am Samstag (15:30 Uhr) müssen die Bremer bei Bayer 04 antreten. Coach Ole Werner weiß, dass die Defensive viel besser verteidigen muss, um etwas mitzunehmen zu können.

    Auch Ole Werner saß am Mittwochabend vor dem Fernseher, als Bayern München im Achtelfinale der Champions League auf Bayer 04 Leverkusen traf. Die Partie endete mit einem 3:0 für die Münchner. Und das vor allem, weil die Leverkusener sich das Spiel selbst kaputtmachten. Vor dem 0:2 griff Torwart Matej Kovar daneben, vor dem 0:3 verschuldete Edmond Tapsoba einen vermeidbaren Foulelfmeter. Zudem sah Rechtsverteidiger Nordi Mukiele die Gelb-Rote-Karte.

    Die klare Niederlage der Leverkusener könnte vor dem Duell am Samstag ein Mutmacher für die Bremer sein. “Der Ansatz, den sie gewählt haben, wird uns wahrscheinlich nicht am Samstag erreichen”, glaubt allerdings Coach Ole Werner. Schließlich hat Bayer 04 gegen die Bayern erneut keinen klassischen Mittelstürmer aufgestellt, sondern vorne auf schnelle Spieler wie Amine Adli gesetzt. Eine Variante, die Leverkusens Trainer Xabi Alonso gegen absolute Topteams häufig wählt. Wenngleich er aus dem Bayern-Spiel nicht viel mitnehmen kann, sieht Werner trotzdem einen Aspekt, der ihn und sein Team optimistisch in die Partie gehen lässt.

    Wenn es um das Thema ‘Mutmacher’ geht, können wir uns am Hinspiel orientieren. Da haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt.

    Ole Werner sitzt bei der Pressekonferenz auf dem Podium.

    Ole Werner sitzt bei der Pressekonferenz auf dem Podium.

    Ole Werner auf der Pressekonferenz am Donnerstag

    Bayer 04 will nicht nochmal gegen Werder patzen

    Werder-Stürmer Marvin Ducksch fasst sich im Pokalspiel hinten an seinen rechten Oberschenkel.

    Werder-Stürmer Marvin Ducksch fasst sich im Pokalspiel hinten an seinen rechten Oberschenkel.

    Marvin Ducksch wird auch in Leverkusen noch fehlen. Er plagt sich mit Problemen im Oberschenkel.

    Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

    Bei der Partie am 8. Spieltag holten die Bremer gegen den amtierenden Deutschen Meister ein 2:2 im Weser-Stadion. Romano Schmid traf in der 90. Minute zum Ausgleich. Seinerzeit lief es sportlich aber auch noch besser bei den Bremern. Nun befinden diese sich in der Krise. In der Rückrunde ist Werder das schlechteste Team der Liga. Gegen Leverkusen müssen die Bremer darüber hinaus mit Kapitän Marco Friedl, Innenverteidiger Niklas Stark und Stürmer Marvin Ducksch gleich auf drei Leistungsträger verzichten.

    Bayer 04 will nach dem Hinspiel gegen Werder nicht nochmal Punkte abgeben. “Wir brauchen eine andere Energie und eine andere Qualität in unserem Spiel. Viel besser, als wir es in Bremen gemacht haben”, sagte Leverkusens Trainer Xabi Alonso auf der Pressekonferenz am Freitag.

    Werner will “etwas mitnehmen”

    Werder wiederum will, irgendwie, den Coup schaffen und den Negativlauf beenden. Die Bremer, so Werner, müssten dafür “geschlossen agieren” und “alles in die Waagschale werfen”. Dabei sieht er in der Krise einen leicht positiven Trend und hofft, dass dieser sich fortsetzt.

    Gegen Wolfsburg haben wir uns nicht vom Ergebnis, aber von der Leistung besser präsentiert als in den zwei Spielen zuvor. Jetzt ist es unser Auftrag, das in Leverkusen ebenso zu tun und auch die Chance zu suchen, etwas mitzunehmen.

    Ole Werner sitzt bei der Pressekonferenz auf dem Podium.

    Ole Werner sitzt bei der Pressekonferenz auf dem Podium.

    Ole Werner

    Werder braucht eine gute Defensive – und Umschaltmomente

    Werner weiß natürlich, dass dies nicht einfach ist. Schon kleine Fehler bestrafen die Leverkusener meist gnadenlos. “Alles entscheidend ist, dass du als Mannschaft gut verteidigst”, betonte er. “Vor allem, dass du die zentralen Räume gut schützt und dich da nicht rausziehen lässt.”

    Nach Ballgewinnen müsse Werder es “gut machen”, denn Leverkusen habe ein “sehr gutes Gegenpressing”. Das heißt, dass Bayer nach Ballverlusten diesen sehr schnell zurückerobert. Wichtig, so Werner, sei es zudem, dass sein Team gute Laufwege in die Tiefe zeigt, damit die Bremer im Umschaltspiel für Gefahr sorgen können. Dabei müsse aber stets geschaut werden, wann der lange Ball wirklich sinnvoll ist und wann es womöglich die bessere Variante ist, den Ball in den eigenen Reihen zu halten.

    Mehr über Werder Bremen:

    Quelle:
    buten un binnen.

    Dieses Thema im Programm:
    Sportblitz, 7. März 2025, 18:06 Uhr



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  • Ein wichtiger Rückkehrer und Erfahrung in der Abwehr

    Ein wichtiger Rückkehrer und Erfahrung in der Abwehr


    Ohne drei seiner ganz zentralen Akteure muss der SV Werder Bremen am Sonnabend während des Auswärtsspiels beim Deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen (15.30 Uhr) auskommen. Während ein Einsatz für Innenverteidiger Niklas Stark nach seiner Blessur aus dem Wolfsburg-Spiel noch zu früh kommt, fehlen Stürmer Marvin Ducksch und Kapitän Marco Friedl weiterhin verletzt. Heißt: Cheftrainer Ole Werner wird seine Startelf vor dem 25. Spieltag einmal mehr anpassen müssen.

    Zetterer bleibt im Tor

    Für die Position zwischen den Pfosten gilt das allerdings ausdrücklich nicht. Am Status von Stammtorhüter Michael Zetterer gibt es für Werner trotz dessen Patzers gegen die Wölfe nichts zu rütteln. Zumal der 29-Jährige seine Erkältung inzwischen vollständig auskuriert haben soll. Vor dem Schlussmann dürfte die Bremer Dreierkette aus Amos Pieper, Milos Veljkovic und Anthony Jung bestehen. Vieles spricht dafür, dass Werder gegen Leverkusen in der Defensive auf Erfahrung setzt. Julian Malatini wäre mit seinem Tempo zwar eine denkbare Alternative für die rechte Seite, hatte zuletzt während des Pokal-Aus in Bielefeld aber große Schwächen offenbart.

    Auf der rechten Schienenposition führt weiterhin kein Weg an Mitchell Weiser vorbei. Nach seinem vierten Saisontor gegen Wolfsburg dürfte dem 30-Jährigen zusätzlich Auftrieb verleihen, dass es nun gegen seinen Ex-Club geht. Für die linke Seite hat Werner die Wahl zwischen Felix Agu, Derrick Köhn und Issa Kaboré. Agu hat die Nase im Vergleich zu seinen Konkurrenten aktuell leicht vorn.

    Feste Positionen vergeben

    Zentral vor der Abwehr ist Senne Lynen gesetzt. Gleiches gilt für Jens Stage auf der Achterposition. An der Seite des Dänen wird Romano Schmid nach auskuriertem Infekt auf den Platz zurückkehren. Sein Auftrag: Kreativität ins Spiel bringen und die Bremer Angreifer mit Bällen füttern. Gegen Wolfsburg hatten André Silva und Nebenmann Oliver Burke einen ordentlichen Einstand als Werder-Sturmduo gefeiert. In Leverkusen dürften sie nun zum zweiten Mal starten.

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  • Überangebot im Werder-Sturm: Topp will sich durchbeißen

    Überangebot im Werder-Sturm: Topp will sich durchbeißen


    Keke Topp will nach seinem überwundenen Syndesmosebandriss bei Werder Bremen wieder angreifen. Im Interview mit der ‚DeichStube‘ erklärt der 20-Jährige, dass er sich trotz des personellen Überangebots im Angriff der Grün-Weißen seit der Verpflichtung von André Silva im Winter einiges ausrechnet: „Das ist der Profifußball. Es wird immer Konkurrenz geben, aber davor habe ich keine Angst. Diese Situation wird noch häufiger auf mich zukommen, aber ich glaube an mich und meine Stärken.“

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    Inklusive des von RB Leipzig ausgeliehenen Portugiesen stehen derzeit sechs nominelle Angreifer im SVW-Kader, die um zwei Plätze im Sturm kämpfen. Topp zeigt sich jedoch selbstbewusst: „Ich habe in jedem Spiel in dieser Saison, in dem ich im Kader war, auch Minuten bekommen. Ich glaube fest daran, dass das so bleibt. Es gibt nicht viele 20-Jährige in der Bundesliga, die in dieser Saison mehr Einsatzzeit haben als ich.“ Der U20-Nationalspieler hatte in den ersten elf Ligapartien für Bremen 204 Minuten auf dem Feld gestanden und dabei zwei Scorerpunkte gesammelt, bevor er mehr als drei Monate verletzt ausfiel. Am vergangenen Wochenende gab er gegen den VfL Wolfsburg (1:2) sein Comeback.



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  • Felix Kroos fordert nüchterne Betrachtung

    Felix Kroos fordert nüchterne Betrachtung


    Marvin Duksch Werder Bremen,7 - 1. Fussball Bundesliga Saison 2024-2025 Punktspiel RB Leipzig vs. Werder Bremen in der Red Bull Arena in Leipzig - Aktion,Fussball,Deutschland,Mann,M�nner,12.01.2025 ** ...

    Pokal-Aus gegen einen Drittligisten und Bundesliga-Mittelmaß: Werder Bremen und Marvin Ducksch kämpfen im Jahr 2025 mit der eigenen Form. Bild: imago images / christian schroedler

    Bundesliga

    Lisa Slomka

    Während in ganz Deutschland die Sonne scheint, ziehen über das Weserstadion, der Heimspielstätte des SV Werder Bremen, dunkle Wolken auf. Das hat guten Grund: Bei Werder Bremen läuft es nicht wirklich gut.

    Die letzten vier Pflichtspiele gingen verloren, in Freiburg wurde die Werner-Elf mit 0:5 zerlegt, ein “Debakel” titelte der Klub auf seiner vereinseigenen Homepage. Und weil das noch nicht genug war, hat Drittligist Arminia Bielefeld dafür gesorgt, dass Bremen aus dem DFB-Pokal geflogen ist. Im Viertelfinale gewannen die Arminen sensationell mit 2:1.

    “Wir sind sauer auf uns. Und die Fans haben auch Grund, sauer auf uns zu sein”, sagte Bremens Kapitän Niklas Stark am ARD-Mikrofon. “Ich glaube, wir müssen da mal Dampf ablassen und zusammenfinden, denn es geht nur gemeinsam aus der Krise raus.”

    Mit dem Pokal-Aus verschärfte sich zuletzt die Krise von Bremen, ein Aufwärtstrend ist aber weiterhin nicht in Sicht. Schließlich steht Werder Bremen aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz, wohl wissend, dass der Klub zum Ende der Hinrunde noch die Chance auf die Europa-Plätze gewittert hatte.

    Die Bremer waren lediglich zwei Punkte von der Conference League entfernt, hatten die Hoffnung nach mehr als 14 Jahren Abstinenz wieder europäisch zu spielen.

    Droht Werder Bremen im Tabellenkeller zu versinken?

    Mittlerweile, nach 24 absolvierten Spieltagen, droht der Traum von Europa zu platzen. Der letzte Hoffnungsschimmer scheint verglüht. Dass der Klub aber im Tabellenkeller versinken wird, womöglich auf einen Abstiegsplatz rutscht, damit rechnet Felix Kroos nicht.

    “Abstiegskampf sehe ich bei Werder nicht, dafür sind sie dann doch zu gut und viele andere Mannschaften zu schlecht. Da mache ich mir keine Sorgen”, sagte er im Interview mit RTL/ntv und sport.de.

    “Nach der Hinrunde hatte ich ein bisschen gehofft, dass es nach oben geht in den internationalen Bereich. Dass man dort bis zum Ende mitspielt”, gab Kroos zu und fügte an: “Jetzt glaube ich aber, dass es am Ende eine Saison im Mittelfeld, im Niemandsland sein wird.”

    Angesichts der vergangenen Jahre sei es laut Kroos “völlig in Ordnung”, sich erst einmal wieder in der Bundesliga zu etablieren. Immerhin musste Bremen 2021 den Gang in die 2. Liga antreten, seit drei Jahren spielt der Klub also erst wieder im deutschen Oberhaus.

    08.01.2025, xhfmx, Fussball Matth

    Felix Kroos hat zwischen 2010 und 2016 für Werder Bremen gespielt.Bild: IMAGO / Jan Huebner

    Felix Kroos trug von 2010 bis 2016 das Bremen-Trikot

    In Bremen, wo Kroos zunächst in der Reservemannschaft spielte, stand er von 2010 bis 2016 unter Vertrag. Für die Profi-Mannschaft absolvierte er insgesamt 65 Ligaspiele, in denen er ein Tor erzielte.

    Seinen ersten Einsatz in der Champions League hatte Kroos im Spiel gegen Tottenham im November 2010, die 0:3-Niederlage konnte er allerdings nicht abwenden. Im Januar 2016 wechselte er von der Weser an die Spree zu Union Berlin.

    Die Zeit in Bremen habe Kroos zu dem gemacht, der er heute ist. Rückblickend betrachtet, seien dort sehr wichtige Sachen in seinem Leben passiert. “Da habe ich gelernt, mich um mich selbst zu kümmern und mich anderen Leuten zu öffnen”, sagte Kroos im Interview mit seinem Ex-Verein. “Ich habe viele Freunde und meine Frau dort kennengelernt.”

    Im Juli 2021 beendete Kroos seine Karriere, im Trikot von Eintracht Braunschweig absolvierte er sein letztes Spiel als Profi. Doch schon bald wird sich Kroos seine Fußballschuhe erneut schnüren. Diesmal aber in der “Icon League”, der von seinem Bruder Toni Kroos mitgegründete Hallenfußball-Liga.

    Kaum ein Verein hat in den vergangenen Jahren so clever ein- und verkauft wie Eintracht Frankfurt. Die Hessen haben es seit 2019 immer wieder geschafft, vor allem ihre Stürmer richtig teuer abzugeben.



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