Auf dieser Seite findet ihr vor jedem Spieltag die Voraussichtliche Aufstellung für SC Freiburg. Wir aktualisieren diese Vorschau bei jeder relevanten Neuigkeit. Zusätzlich geben wir zu jedem Spieler den Spielerstatus an. Bei Spielern, deren Einsatz auf der Kippe steht, ist zusätzlich eine Alternative angegeben. Diese muss nicht immer genau der Idealposition des Spielers entsprechen, da sich durch einen Wechsel auch taktische Veränderungen
ergeben können. Für jeden Spieler in der Voraussichtlichen Aufstellung seht ihr als kleinen Balken auf der linken Seite die Einsatzbilanz der letzten fünf Spiele in dem jeweiligen Wettbewerb: Stand der Spieler in der Startelf? Wurde er eingewechselt? Die Legende unten links enthält weitere Information. Wenn ihr mit der Maus über den Balken fahrt, erhaltet ihr zusätzliche Infos zum Gegner, geschossenen Toren, Karten oder Vorlagen.
56. Minute: Möhrle wechselt erneut: Leonard Bredol ersetzt Rilind Neziri auf der linken Außenbahn.
55. Minute: Die nächste Riesengelegenheit für den Gastgeber. Thoben bedient nach einem bärenstarken Zweikampf Riesselmann. Der Stürmer hat freie Bahn, scheitert aber am einmal mehr glänzenden Angelidis.
53. Minute: Mit einer Bilderbuch-Kombination zieht BWL in den Strafraum ein. Arambasic schießt aus dem Rückraum, aber der Versuch wird geblockt.
50. Minute: Im Gegenzug kommt Jannic Ehlers aus 20 Metern zum Schuss. Den setzt er daneben.
48. Minute: Lohne legt furios mit einer Dreifachchance los. Erst kommt Tönnies nach einer Flanke von Reinert zum Kopfball, danach versucht’s Thoben mit einem Schuss und anschließend noch mal Riesselmann per Kopf. Überragend: Angelidis – der Bremer Schlussmann wehrt alle drei Abschlüsse ab.
46. Minute: Die zweite Halbzeit läuft. Und die bereits erwähnten Einwechselspieler stehen jetzt auf dem Platz: Riesselmann ersetzt Schmiederer, Wengerowski kommt für Oevermann.
Halbzeitpause: Schiedsrichter Daniel Piotrowski bläst in die Pfeife. Nach ordentlichem Beginn ging Lohne ein wenig die Luft aus. Das Problem: Die Gäste kommen zu oft in Gleichzahl in die Gefahrenzone und die Bremer Geschwindigkeit ist enorm. So geht der Pausenrückstand absolut in Ordnung.
45. Minute: Mal wieder ein Lebenszeichen der Hausherren. Nach einer Ecke von Arambasic steht Tönnies einköpfbereit im Sechzehner. Werder-Keeper Angelidis kann den Ball vor ihm wegfausten.
42. Minute: Möhrle schickt zwei seiner Spieler zum Warmlaufen. Es sind Bernd Riesselmann und Malte Wengerowski. Mal sehen, ob Lohne in der Pause reagiert. Derweil zieht Asante aus der zweiten Reihe ab – klar vorbei.
37. Minute: Jetzt wird’s langsam kritisch für die Gastgeber. Wieder kann Opitz im vollen Tempo auf die letzte Kette stürmen. Gut für BWL, dass er beim Abschluss völlig verzieht.
34. Minute: Langer Ball auf Lukowicz und der Werder-Mittelstürmer tanzt BWL-Verteidiger Janotta aus. Sein Schuss klatscht dann an den Pfosten. Großes Glück für Lohne, denn das ging zu einfach.
29. Minute: Nun hat Werder II eine vielversprechende Freistoßposition. Und Ehlers hebt den Ball gefühlvoll über die Mauer. Lohnes Keeper Dedovic ist aber auf dem Posten und entschärft den Schuss stark.
24. Minute: BWL macht es im Grunde gar nicht schlecht gegen die flinke Werder-Reserve, ist auch die physischere Mannschaft. Zwei Unachtsamkeiten in der Defensive führten aber zum Rückstand.
19. Minute: Undda steht es 1:2. Lohne verpasst die Gelegenheit, zu klären. Urplötzlich steht Bremens Asante völlig frei im Strafraum und schiebt überlegt unten rechts ein.
17. Minute: Freistoß für Lohne aus aussichtsreicher Distanz. Tjark Reinert legt sich den Ball aus 18 Metern zurecht, setzt ihn aber etwas zu hoch an. Da war mehr drin.
14. Minute: Ein starker Vorstoß von Bremens Jannic Ehlers über die linke Seite, seine Flanke gerät aber zu weit – keine Gefahr.
9. Minute: Direkt im Gegenzug aber das 1:1! Eine eigentlich harmlose Flanke von Felix Oevermann aus dem Halbfeld fälscht Werder-Verteidiger Wagner unhaltbar ins eigene Netz ab. So kann’s weitergehen.
8. Minute: Da ist es schon passiert: Es steht 0:1 aus Lohner Sicht. Bremens Leon Opitz wurschtelt sich im Strafraum durch und setzt den Ball platziert unter die Latte.
7. Minute: Beide Teams müssen sich natürlich mit den Bedingungen anfreunden. Noch passiert wenig Zusammenhängendes.
2. Minute: Gleich die erste Chance für BWL. Felix Oevermann flankt auf Kapitän Thorsten Tönnies, dessen Kopfball geht knapp drüber.
1. Minute: Der Ball rollt.
19:26 Uhr: Die Tribüne ist ordentlich besetzt und auch die Gegengerade sieht gut gefüllt aus. Die Teams versammeln sich vor der Laufbahn. Gleich geht es hier los.
19.20 Uhr: Gegenüber der Tribüne hat sich auch eine kleine Werder-Delegation eingefunden. Ärgerlich für alle heimischen Fans der Grün-Weißen: Das Bundesliga-Team ist nachher noch in Freiburg gefordert, die Spiele überschneiden sich.
19.15 Uhr: Kurzer Blick aufs Personal: Das letzte Pflichtspiel der Blau-Weißen liegt schon lange zurück – ein Vergleich zur letzten Startelf ist also wenig aussagekräftig. Ein bisschen länger musste Nico Thoben auf seine Rückkehr warten. Seit dem 30. Oktober war der Mittelfeldspieler außer Gefecht, heute steht er wieder in der Möhrle-Elf. Erstaunlich: Die Flügelzange Bredol/Wengerowski nimmt erst mal auf der Bank Platz, Tjark Reinert darf von Beginn an ran.
19.10 Uhr: Moin aus Lohne! Zum ersten Mal rollt der Ball in diesem Jahr hier bei einem Pflichtspiel. Die große Frage lautete: Wie sieht der Platz aus? Die Antwort: Erstaunlich gut. Die Mannschaften machen sich warm, die Kugel läuft ganz ordentlich über den Rasen. Hier kann heute Fußball gespielt werden.
Die Vorbereitung: Spötter würden sagen, dass eine durchwachsene Wintervorbereitung bei BW Lohne fast schon Tradition hat. Doch auch Coach Uwe Möhrle stimmten die letzten Wochen überhaupt nicht zufrieden. Erschwert wurde der Lohner Trainingsbetrieb durch den heftigen Wintereinbruch, durch den laut Möhrle „10 Tage lang kein Fußballtraining möglich war, das uns irgendwie weitergebracht hätte“. Hier geht’s zum ausführlichen Vorbericht.
Der Gegner: Anders als BWL hat Werder Bremen II das erste Pflichtspiel in diesem Jahr schon absolviert. Beim 4:1-Derbysieg beim Hamburger SV II hinterließ das Team von Trainer Christian Brand einen starken Eindruck. Die Bremer Reserve geht als Tabellenvierter in den Spieltag, besonders die Offensiv-Abteilung ist gefährlich. Schon 54 Treffer – das ist klarer Bestwert in der Regionalliga Nord.
Endlich geht’s wieder los: BW Lohnes Kapitän Thorsten Tönnies, hier beim Heimspiel gegen Kickers Emden im November. Foto: F. Wenzel
Das Hinspiel: Der 25. August 2024 ist ein Tag, an den sich die Blau-Weißen gerne erinnern. Allen voran Felix Schmiederer: Der Lohner Top-Torjäger schnürte beim 4:3-Sieg in Bremen einen Dreierpack. Nach einer komfortablen 4:1-Führung wurde es aber urplötzlich noch mal spannend. Letztlich brachte BWL den Sieg aber über die Ziellinie.
Das Personal: Uwe Möhrle muss auf vier Akteure verzichten. Aaron Goldmann (Schienbeinprobleme), Marc Augé (Sehnenverletzung) und Laurenz Pölking (Schambeinentzündung) fehlen verletzt. Malte Beermann fehlt wegen seiner Gelb-Rot-Sperre.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel heute gibt es hier live im Live-Ticker der DeichStube.
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20.11 Uhr: Noch ein Blick auf die Historie: Von 49 Pflichtspielen gewann Werder mehr als jedes zweite (25). 14 Siege fuhr Freiburg ein, zehn Spiele fanden keinen Sieger.
20.08 Uhr: Laut Ole Werner geht es heute darum, gut zu verteidigen. Defensiv sei Freiburg eine Mannschaft, die nicht viele Chancen zulasse, deshalb sei Effektivität ein wichtiges Stichwort. Seine Mannschaft müsse Angriffe schnell zuendespielen, so der SVW-Coach.
20.04 Uhr: Ole Werner gibt am Sky-Mikrofon ein paar Kommentare, insbesondere zu Marvin Ducksch ab. Jeder Spieler wolle immer spielen, Werner bezeichnet Ducksch als zentralen Bestandteil des Werder-Spiels. Er sei „nicht erfreut“ gewesen, als er von seinem Bankplatz erfuhr, aber er habe es „gut“ und „professionell“ aufgefasst. Werner verweist auf die anstehende Englische Woche mit dem Pokalspiel in Bielefeld, in der er möglicherweise Kräfte einteilen möchte.
19.56 Uhr: Am kommenden Wochenende spielt Werder bei Drittligist Arminia Bielefeld um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale. Wie man es gegen den Underdog nicht machen sollte, hat der heutige Gegner in dieser Saison gezeigt: Anfang Dezember vergangenen Jahres verlor Freiburg bei der Arminia mit 1:3 und schied im Achtelfinale aus dem Wettbewerb aus.
19.53 Uhr: Kurios: Freiburg steht mit einem Torverhältnis von -7 auf einem internationalen Platz. Die meisten Siege waren knapp, die Niederlagen meistens deutlich. Mit 29 Treffern ist die SC-Offensive genauso mittelmäßig wie die Defensive (36 Gegentore). Werder hat in dieser Saison jeweils sechs Tore mehr geschossen und kassiert (35:42).
19.52 Uhr: Schlechtestenfalls – das wollen wir mal nicht hoffen – könnten Augsburg und Dortmund den SV Werder überholen, sollte es nichts werden mit einem Auswärtssieg.
19.48 Uhr: Was ist drin für Werder am heutigen Abend? Die Antwort ist leicht: nicht viel, zumindest tabellarisch. Die Bremer könnten bei einem Sieg auf 33 Punkte kommen und mit den direkt vor ihnen rangierenden Wolfsburgern gleichziehen; angesichts eines um 16 Tore schlechteren Torverhältnisses ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass Werder sich zu irgendeinem Zeitpunkt dieses Wochenendes vor den VfL schiebt. Aber: Dann wären es erst mal nur noch zwei Punkte bis zu dem Sehnsuchts-Ziel Europa. Dort steht der heutige Gegner Freiburg mit 36 Punkten, also noch sechs Punkte vor dem SVW. Der SC würde mit einem Sieg vorübergehend Leipzig von Platz 4 verdrängen und auf einem Champions-League-Platz übernachten.
19.43 Uhr: Aber vorerst genug der Personalie Ducksch – widmen wir uns dem Unparteiischen der heutigen Partie. Der heißt Max Burda, und er erhält Unterstützung an den Seitenlinien von Lasse Koslowski unnd Marcel Pelgrim. Der Vierte Offizielle heißt Patrick Schwengers. In Köln schauen Video-Schiedsrichter Tobias Welz und dessen Assistent Martin Thomsen ganz genau hin.
19.40 Uhr: Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass Ducksch bei der Pokal-Niederlage gegen den SC Paderborn im Oktober 2022 (6:7) aus disziplinarischen Gründen gar nicht erst im Kader gestanden hat. Zudem verpasste er im März 2022 das Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 aufgrund einer Infektion mit dem Corona-Virus. Und im Januar vergangenen Jahres verpasste der Stürmer den sensationellen 1:0-Auswärtssieg beim FC Bayern München aufgrund einer Gelbsperre.
19.35 Uhr: Es ist erst das zweite Mal, dass Marvin Ducksch bei Werder in der Bundesliga nur auf der Bank sitzt. Im September 2023 wurde er bei der Auswärtsniederlage beim 1. FC Heidenheim (2:4) zur Halbzeitpause eingewechselt, da er sich beim 4:0-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 zwei Wochen zuvor verletzt hatte.
19.25 Uhr: Die von Julian Schuster trainierten Gastgeber haben sich ebenfalls auf eine Startelf festgelegt. Die sieht folgendermaßen aus: Atubolu – Sildillia, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Osterhage – Doan, Röhl, Grifo – Höler. Als Joker hat Schuster noch die Optionen Müller (ET), Kübler, Makengo, Beste, Höfler, Manzambi, Dinkci, Adamu und Gregoritsch.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Marvin Ducksch nur auf der Bank – die Werder-Aufstellung ist da!
19.21 Uhr: Damit sitzt nicht nur Stürmer Marvin Ducksch zum ersten Mal in dieser Saison auf der Bank, auch Marco Grüll, Issa Kaboré und Milos Veljkovic stehen nicht in der Startformation. Davon profitieren Amos Pieper und Derrick Köhn sowie die beiden Sturmspitzen Justin Njinmah und André Silva. Sie spielen heute im Gegensatz zu vergangener Woche von Anfang an.
19.17 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da – und es gibt einige Überraschungen! Ole Werner lässt folgendes Personal von Beginn an ran: Zetterer – Pieper, Stark, Jung – Weiser, Lynen, Köhn – Bittencourt, Schmid – Njinmah, Silva. Auf der Bank sitzen zunächst Backhaus (ET), Malatini, Agu, Kaboré, Stage, Alvero, Ducksch, Burke und Grüll.
19.00 Uhr: Moin aus der DeichStube! Heute Abend eröffnet der SV Werder Bremen mit seinem Auswärtsspiel beim SC Freiburg den 23. Spieltag in der Fußball-Bundesliga! Anpfiff im Europa-Park-Stadion ist um 20.30 Uhr, wir erwarten innerhalb der nächsten 30 Minuten die Startaufstellung von Werder-Coach Ole Werner. Wir sind gespannt, wie der SVW auf die schwache Mannschaftsleistung bei der jüngsten 1:3-Niederlage zu Hause gegen Hoffenheim reagiert. In wenigen Minuten wissen wir mehr!
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg. Anpfiff im Europa-Park-Stadion ist am heutigen Freitag um 20.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 19.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Gute Laune beim Cheftrainer: Wie Werder Bremen beim SC Freiburg die Trendwende schaffen will
Der SV Werder Bremen spielt am Freitag (im DeichStube-Liveticker) gegen den SC Freiburg. So geht Trainer Ole Werner die Partie des 23. Bundesliga-Spieltags an. Der Vorbericht.
Bremen – Es war ein bemerkenswert lockerer Auftritt von Trainer Ole Werner auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim SC Freiburg (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker). Mit mehreren humorvollen Sprüchen vermittelte der 36-Jährige den Eindruck, dass sein Glaube an seine Mannschaft trotz der zuletzt dürftigen Auftritte und Ergebnisse ungebrochen ist. „Ich bin sehr von meinen Jungs überzeugt, dass sie wieder in den Rhythmus finden und in den nächsten Wochen eine gute Rolle spielen werden“, betonte der Cheftrainer.
Werder Bremen gegen SC Freiburg im Liveticker: Trainer Ole Werner will mit mehr Kontinuität die Trendwende einleiten
Dennoch ist eine leicht gedrückte Stimmung rund um das Team und im Umfeld des SV Werder Bremen nicht zu übersehen – kein Wunder nach nur einem Sieg aus den ersten sieben Pflichtspielen des neuen Jahres. Werner macht sich da nichts vor: „Ergebnisse beeinflussen die Stimmung – das ist auch im privaten Bereich so. Wenn es gut läuft, fühlt sich alles leichter an. Läuft es nicht, wird vieles schwerer“, erklärte er. Von Resignation ist bei ihm aber keine Spur: „Ich habe nicht das Gefühl, dass wir schlecht arbeiten. Wir wissen genau, an welchen Punkten wir ansetzen müssen – und das ist der beste Weg, um wieder erfolgreich zu sein.“
Hoffnung gibt vor allem die verbesserte Personalsituation. Nach Wochen mit vielen Ausfällen kann Werner gegen den SC Freiburg fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Kapitän Marco Friedl, Milos Veljkovic und Keke Topp fehlen weiterhin. Dafür steht Jens Stage nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder zur Verfügung – für Werner ein positives Signal: „Es ist sehr wichtig für uns als Team, dass wir wieder mehr Spieler zur Verfügung haben und sie in ihren Rhythmus kommen.“ Die personellen Engpässe der vergangenen Wochen haben die Situation aus Werners Sicht erheblich erschwert. „Wir mussten einige Jungs sehr schnell wieder ins Team werfen, und dann traten erneut Probleme auf“, erklärte der Coach des SV Werder Bremen. Nun hofft er auf mehr Kontinuität, um die sportliche Trendwende einzuleiten.
Werder Bremen gegen SC Freiburg im Live-Ticker: Auftakt zu einer intensiven Englischen Woche
Wie das geht, zeigte in den vergangenen Wochen der kommende Gegner aus Freiburg. Der Sport-Club kletterte dank dreier 1:0-Siege in Serie zuletzt bis auf Platz fünf der Tabelle. „Sie sind sehr laufstark, diszipliniert und gut organisiert. Die Spiele gegen Freiburg entscheiden sich oft in einzelnen Momenten“, analysierte Werner. Für den Trainer des SV Werder Bremen ist es daher entscheidend, dass sein Team nicht erneut zu einfache Gegentore zulässt. „Es wird für uns sehr wichtig sein, dass wir defensiv diszipliniert und klar agieren.“ Doch nicht nur in der Defensive sieht Werner Verbesserungsbedarf – auch offensiv fordert er mehr Struktur und Zielstrebigkeit von seiner Mannschaft: „Wir brauchen eine gewisse Effektivität, denn gegen Freiburg werden wir nicht allzu viele Chancen bekommen.“
Das Spiel im Breisgau ist für Werder Bremen der Auftakt zu einer intensiven Englischen Woche, die mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr/DeichStube-Liveticker) und dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 1. März, 15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) weitergeht. „Diese Spiele geben uns die Möglichkeit, Boden gutzumachen – genauso aber auch das Risiko, den Anschluss etwas zu verlieren“, weiß Werner. Mit dem Gedanken, dass die Saison in den kommenden acht Tagen womöglich schon entschieden sein könnte, beschäftigt er sich jedoch nicht. „Es gibt im Fußball zwei Lehren: Läuft es gut, darf man sich nicht zu sicher fühlen. Und läuft es schlecht, darf man sich nicht zu früh abschreiben.“ Abgeschrieben hat Werner sein Team definitiv nicht, bessere Ergebnisse wünscht er sich trotzdem. Schließlich wäre es schön, wenn in Zukunft wieder mehr Menschen rund um den SV Werder Bremen vor einem Spiel so gute Laune hätten wie der Cheftrainer. (bvo)
Werder Bremen steht eine Englische Woche bevor, für die Fischtown Pinguins ist ein enger Spielplan Alltag: So denkt Trainer Ole Werner über den Belastungsvergleich zwischen Fußball und Eishockey!
Bremen – Wenn im Fußball von einer Englischen Woche die Rede ist, sind damit in der Regel drei Spiele gemeint, die eine Mannschaft binnen weniger Tage zu absolvieren hat. Liga, Pokal und wieder Liga – in diesem Dreiklang ist der SV Werder Bremen bis zum kommenden Samstag, 1. März, gefordert. Was für die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner natürlich eine erhöhte Belastung darstellt – allerdings nichts ist gegen das Programm, das ein benachbartes Team aus einer anderen Sportart aktuell abzuspulen hat. Binnen einer Woche stehen für die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in der Eishockey-Bundesliga stolze fünf Partien an. Werders Cheftrainer war schon mehrfach in der Eisarena Bremerhaven zu Gast und gilt als Sympathisant des Teams. Den Belastungsvergleich zwischen Fußball und Eishockey hält er allerdings für schief.
Werder Bremens Ole Werner über Belastung im Fußball und Eishockey: „Das kann man schwer gegenüberstellen“
„Das kann man schwer gegenüberstellen, denn es ist eine ganz andere Form der Belastung“, sagt der 36-Jährige vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim SC Freiburg (Freitag, 20.30 Uhr/DeichStube-Liveticker). Zwar sei er kein Eishockey-Fachmann, „aber ich würde mal behaupten, die Eiszeit ist für die Spieler zwar enorm intensiv, aber dafür im Vergleich zur Einsatzzeit eines Fußballspielers relativ kurz.“ Soll heißen: Nur anhand der Spielplan-Taktung, die im Eishockey deutlich enger ist als im Fußball, kann man keine Rückschlüsse auf die Belastung einzelner Profis ziehen. Was für Ole Werner übrigens auch für andere Sportarten gilt: „Von einem vierstündigen Tennismatch würde auch niemand sagen, dass es intensiver ist als ein Marathon, den jemand nach zwei Stunden beendet.“ Grundsätzlich schaut Werders Trainer ohnehin mit anderem Blick zu den Fischtown Pinguins nach Bremerhaven – als Unterstützer des Teams. „Ich drücke den Pinguins für ihr Programm auf jeden Fall die Daumen“, betont er. Schaden kann das sicher nicht. Das Team von Trainer Alexander Sulzer hat die letzten beiden Partien verloren, befindet sich aber weiterhin auf Play-off-Kurs. (dco)
Ralph Hasenhüttl kann die Hoffnung auf ein relativ schnelles Comeback von Maximilian Arnold zunächst mal nicht weiter nähren. Der Trainer des VfL Wolfsburg vermied es am Donnerstag weiterhin, ein Zeitfenster für die Rückkehr des Kapitäns vorzugeben. Er ließ zumindest durchblicken, dass er keine Rückkehr im Pokalduell mit Leipzig erwartet.
Seit fast zwei Wochen laboriert Arnold an einer Innenbandverletzung im Knie. Hoffnung im Hinblick auf besagtes Pokalspiel kam auf, nachdem der zentrale Mittelfeldspieler in dieser Woche auf dem Platz sein individuelles Aufbauprogramm fortsetzte.
Hasenhüttl dämpfte auf der Pressekonferenz vor der Bundesliga-Partie gegen Bochum (Samstag, 15:30 Uhr) die Erwartungen. „Maxi hat noch Probleme mit der Belastung“, vor allem bei Schüssen oder Pässen mit dem rechten Bein. „Das wird ihm wahrscheinlich auch etwas länger Probleme bereiten. Deswegen wird das noch ein bisschen dauern.“
Er glaubt nicht, dass vier Tage nach Bochum, wenn es Richtung Leipzig geht, alles schon wieder gut ist. „Wenn Sie mich heute fragen: wahrscheinlich eher nicht.“ Wie schnell Arnold die Belastung steigern kann, werde schlussendlich auch vom Schmerzempfinden abhängen. Die Notwendigkeit, Druck aufzubauen, hat Hasenhüttl sowieso nicht. Sein Team konnte den Ausfall zuletzt gut kompensieren (2:1-Sieg in Stuttgart).
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Herbert Grönemeyers Song „Bochum“ wird 40 Jahre alt. Er ist romantisch verklärt, passt aber wunderbar zum Fußball. Auch der VfL Wolfsburg darf gern hinhören.
Wolfsburg.„Hier, wo das Herz noch zählt – nicht das große Geld“ ist zwar ein sehr holpriger Reim, aber dennoch eine schöne Liedzeile. Sie fügt sich wunderbar ein im Grönemeyer-Song „Bochum“, und wer ihn dort einmal im Stadion gehört hat, der hat in seinem Gänsehaut-Erinnerungs-Speicher ein ewiges Sammlerstück. Das Lied wird in diesem Jahr 40 Jahre alt, und es war bei aller Schönheit schon damals ein bisschen romantisch verklärt.
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Heute ist es das erst recht. Die Sonne verstaubt anderswo längst genauso selten wie tief im Westen, ein Pulsschlag aus Stahl ist kaum zu hören und ein Himmelbett für Tauben klingt nach Mehrarbeit für die Straßenreinigung. Dass der VfL mit einem Doppelpass jeden Gegner nassmacht, stimmte vielleicht mal kurz zu Peter Neururers Zeiten, ansonsten eigentlich nie.
Also alles Quatsch mit Bochum, dem VfL und dem Herbert? Nein. Kunst – und Liedgut vor allem – muss nicht zeitgeistig sein, sie muss nicht einmal den Verstand ansprechen. Grönemeyers Zeilen beschreiben keine Lebensrealität, sondern ein Lebensgefühl. Während links und rechts alles glänzt, kommt Bochum tapfer, bescheiden und ein bisschen bieder daher.
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Und so wird dort auch Fußball gespielt. Die Stadt und ihr Verein bilden eine Wahrnehmungseinheit, wirken miteinander verbunden. Nicht, weil der Fußball dort viel Tradition hat. Sondern weil er die Identität einer Stadt – ob romantisch verklärt oder nicht – verkörpert.
Wolfsburg, davon kannst du dir was abschauen. Du und dein VfL.
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Stuttgart und Leipzig sind in der Champions League ausgeschieden. Klar, sie wollen zurück. Doch auch vier Überraschungsteams können sich noch Chancen auf die Königsklasse ausrechnen.
Können Freiburg (Philipp Lienhart (li.), Christian Günter), Mainz (Robin Zentner), Gladbach (Julian Weigl) und Wolfsburg (Tiago Tomas (li.), Mohammed Amoura) noch ins Rennen um Platz 4 eingreifen?
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Der Abstand ist denkbar knapp: Was sind schon vier Punkte Rückstand, wenn es um die Chance auf die Teilnahme an der Champions League geht? Vier Zähler nur aber beträgt der Rückstand des Tabellen-Neunten VfL Wolfsburg, der durchaus noch realistische Chancen hat, RB Leipzig auf Rang 4 einzuholen.
Genauso natürlich wie Freiburg, Mainz und Gladbach, die noch vor dem VfL stehen. Wer im Vorteil ist und für wen die Königsklasse eine Nummer zu groß ist: Der kicker nimmt die vier Überraschungsteams unter die Lupe – und prognostiziert ihre Champions-League-Perspektiven.
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In unseren FAQ findest du viele wertvolle Tipps und Antworten zur Nutzung und Problembehandlung rund um kicker+. Solltest du dennoch Fragen haben, wende dich bitte an unseren Kundenservice unter +(0) 911 477 911 11 oder per E-Mail an [email protected].
Das Spiel ist rekordverdächtig: Am 23. März empfangen die HSV-Kickerinnen um 15.30 Uhr Werder Bremen zum DFB-Pokal-Halbfinale. Im Volksparkstadion, in dem zuletzt 16.529 Fans an einem kalten Februarabend das 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach sahen, das die Hamburgerinnen unter die letzten Vier brachte. Diese Zahl dürfte im Nordderby an einem Märzsonntag deutlich übertroffen werden – der Zuschauer:innenrekord für ein Frauen-Fußballspiel in Deutschland wackelt!
Die Marke liegt bei 44.808. So viele Menschen sahen das Pokalfinale 2023 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg (4:1) in Köln. Wird das Volksparkstadion auch nur zu 80 Prozent gefüllt, wäre der Rekord bereits geknackt.
Bremen geht als Favorit ins Halbfinale gegen den HSV
Schon am Donnerstag begann der Vorverkauf für HSV-Mitglieder. Ab Montag, 10 Uhr, gehen restliche Karten in den freien Verkauf, ein Stehplatz ist ab neun Euro (ermäßigt; regulär: 12 Euro) zu haben, ein Sitzplatz ab 15 Euro (ermäßigt; regulär 18 bis 25 Euro).
Dann ist auch mit einem starken Interesse von Werder-Fans zu rechnen, sich Tickets fürs Halbfinale zu sichern. Die Bremerinnen stehen erstmals in der Vorschlussrunde, den HSV-Frauen gelang dies zuletzt 2012 (2:5 gegen Bayern). 2002 erreichte Hamburg sogar das Endspiel (0:5 gegen Frankfurt).
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Der Finaleinzug soll mit lautstarker Rekord-Unterstützung wieder gelingen, wenngleich Werder als etablierter Erstligist leicht favorisiert zum Zweitliga-Topteam reist. Das andere Halbfinale bestreiten Bayern München und die TSG Hoffenheim am 22. März. Das DFB-Pokal-Endspiel findet am 1. Mai in Köln statt.