Kategorie: Werder Bremen

  • Hammer! Frauen-Trainer Thomas Horsch verlässt Werder

    Hammer! Frauen-Trainer Thomas Horsch verlässt Werder


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    Thomas Horsch hört zum Saisonende als Trainer der Frauen-Mannschaft des SV Werder Bremen auf.
    Thomas Horsch hört zum Saisonende als Trainer der Frauen-Mannschaft des SV Werder Bremen auf. © gumzmedia

    Das ist eine faustdicke Überraschung: Frauen-Trainer Thomas Horsch verlässt den SV Werder Bremen zum Saisonende. Was der Coach sagt und wie es weitergeht.

    Bremen – Großer Paukenschlag bei den Werder-Frauen! Nur einen Tag nach dem historischen Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale gab der SV Werder Bremen am frühen Donnerstagabend bekannt, dass Cheftrainer Thomas Horsch seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird und den Verein nach Saisonende verlässt. „Thomas hat in den letzten vier Jahren zusammen mit Birte Brüggemann ein sehr starkes Fundament bei den Werder-Frauen gelegt und ein Team entwickelt, das sich in der Bundesliga etabliert hat“, sagt Geschäftsführer Clemens Fritz in einer Vereinsmitteilung und betont: „Dafür danken wir ihm sehr herzlich.“

    Thomas Horsch hört als Trainer der Werder-Bremen-Frauen auf – auf eigenen Wunsch

    Fritz stellt klar, dass der Abschied auf Wunsch von Thomas Horsch erfolgt: „Seine Entscheidung müssen und werden wir natürlich akzeptieren und respektieren. Wir wünschen Thomas für die Zeit nach der Saison alles erdenklich Gute.“ Horsch, der zuvor jahrelang als Co-Trainer der Herrenmannschaft an der Seite von Florian Kohfeldt arbeitete und seit vier Jahren Cheftrainer der Werder-Frauen ist, äußert sich ebenfalls zu seiner Entscheidung: „Ich hatte achteinhalb tolle Jahre bei Werder – eine Zeit, die ich nie vergessen werde und aus der ich viel mitnehmen kann“, erklärt der 56-Jährige. Doch für ihn sei der richtige Moment gekommen, um neue Wege zu gehen: „Nach der Saison ist für mich der Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Bis dahin möchte ich mit meinem Team aber den größtmöglichen Erfolg erreichen und die Saison in der Frauen-Bundesliga bestmöglich abschließen.“

    Werder Bremen sucht Nachfolger für Trainer Thomas Horsch: „Wollen zügig Klarheit haben“

    Nun liegt es an Abteilungsleiterin Birte Brüggemann und Clemens Fritz, einen Nachfolger für Thomas Horsch zu finden. „Die Cheftrainerposition ist im Frauenfußball von zentraler Bedeutung und ein entscheidender Faktor für die Kaderplanung der neuen Saison“, erklärt Brüggemann. Deshalb wolle Werder Bremen schnell eine Lösung finden: „Wir wollen zügig Klarheit haben, um die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison weiter voranzutreiben und die erfolgreiche Arbeit, die wir gemeinsam mit Thomas geleistet haben, fortzusetzen.“ (bvo)



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  • Hasenhüttl bevorzugt “gewisse Abläufe”: Roerslev winkt

    Hasenhüttl bevorzugt “gewisse Abläufe”: Roerslev winkt



    Am vergangenen Wochenende fehlte Joakim Maehle gesperrt, nun muss der VfL Wolfsburg ohne dessen Pendant auf rechten Abwehrseite, Kilian Fischer, auskommen. Trainer Ralph Hasenhüttl gab am Donnerstag Einblick in seine defensiven Gedankenspiele.

    Mads Roerslev kam bislang zweimal als Joker zum Einsatz.


    Mads Roerslev kam bislang zweimal als Joker zum Einsatz.

    IMAGO/Christian Schroedter


    “Es war gut, dass sie gegen Dortmund gewonnen haben”, sagte Ralph Hasenhüttl über den kommenden Gegner und erklärte: “Sonst glauben die Leute, das ist Bochum, die sind Tabellenletzter und alles ist easy. Aber wenn man genauer hinschaut, sieht man die Entwicklung, die sie genommen haben, seit Dieter Hecking dort ist.” Unter dem ehemaligen Wolfsburger Trainer stabilisierte sich der Revierklub und hat nach dem 2:0-Sieg im Derby gegen den BVB, durch den sie die Rote Laterne an Holstein Kiel angaben, nun die Chance, mit einem Erfolg in Niedersachsen erstmals seit dem vierten Spieltag wieder auf den Relegationsplatz zu springen.


    “Sie sind diszipliniert gegen den Ball und haben sich auch mit dem Ball weiterentwickelt. Sie haben einen großen Stürmer vorne drin, sind aggressiv im Zweikampfverhalten und spielen sehr mannorientiert über den ganzen Platz”, berichtete der Österreicher über die Qualitäten der Bochumer, gegen die nun eine “nicht so ganz angenehme Aufgabe” warte. Wichtig werde insbesondere sein, dem Gegner keine Freistöße zu schenken: “Da sind sie so weit, dass sie es gerne mitnehmen und über Standardsituationen auch torgefährlich werden.”

    Maehle kehrt zurück und verdrängt Gerhardt


    In der Defensive kann Hasenhüttl dabei wieder auf die Dienste Joakim Maehles zählen. Der Däne, der nach Verletzungsproblemen zu Saisonbeginn seit dem 8. Spieltag stets in der Startformationen gestanden hatte, fehlte beim jüngsten 2:1-Sieg beim VfB Stuttgart gesperrt – und kehrt nun wie erwartet in die erste Elf zurück. Sein Vertreter Yannick Gerhardt, der auf der linken Seite eine “ordentliche” Leistung bot, muss erst einmal wieder Platz machen.




    Und das, obwohl Maehle auch auf der rechten Seite starten könnte, wo nun just Platzhirsch Kilian Fischer mit einer Gelbsperre zum Zuschauen gezwungen ist. Warum er bei der Besetzung dieser Position aber zwei andere Kandidaten bevorzugt, erklärte Hasenhüttl wie folgt: “Grundsätzlich bin ich kein Freund großer Rotation, um Platz für Spieler zu schaffen. Wenn man einen Kader hat, der Positionen, die ausfallen, eins zu eins ersetzt, dann ist das der einfache Weg, weil man gewisse Abläufe nicht verändern muss.” Heißt im Klartext: “Deswegen spricht sicherlich vieles für Mads Roerslev, aber auch Sebastiaan Bornauw wäre eine Option.”

    Noch “eine Weile” ohne Arnold und Grabara


    Winter-Neuzugang Roerslev winkt somit nach zwei Joker-Einsätzen in Frankfurt und Stuttgart nun vor heimischem Publikum das Startelfdebüt, wobei die Entscheidung erst nach dem Abschlusstraining getroffen wird. Kapitän Maximilian Arnold (Innenbandverletzung) und Stammtorhüter Kamil Grabara (Muskelverletzung im Oberschenkel) sind derweil weiterhin verletzungsbedingt außen vor. “Maxi hat noch Probleme mit der Belastung und damit, mit dem rechten Bein zu schießen und zu passen. Auch Kamils Muskelverletzung nimmt sich noch Zeit. Ich werde auf beide noch eine Weile verzichten müssen”, so Hasenhüttl.



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  • 23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC

    23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC


    Wunschaufstellung: SC FreiburgSC Freiburg

    Gegen Bremen etwas mehr Überraschung, als sonst. Wird so wahrscheinlich nicht passieren, aber hey, Wunschelf ?

    Abwehr bleibt wie gewohnt. War zuletzt richtig stark. Bremen hat jetzt auch nicht die großen Tempospieler, so das Rosenfelder jetzt eher nicht gebraucht wird. Günter steigert sich langsam, kann somit auch weiter spielen. Sildillia? Der muss spielen, Punkt. Die Leistungen lassen gar nichts anderes zu.

    Osterhage hat es nicht schlecht gemacht für Chico gegen Pauli, wird somit auch die Chance gegen Bremen bekommen. Eggestein hat mir gegen Pauli auch wieder besser gefallen.

    Und jetzt, der wichtigste Bereich: die Offensive.

    Auf LA rückt bei mir jetzt mal Beste rein. Gegen seinen ex Verein wohl nicht das schlechteste, gerade zusammen mit Dinkci auf dem Feld… Grifo, so leid es mir tut, aber die Leistungen zuletzt eher wechselhaft. Ich würde ihm mal eine Pause geben, auch um ihm mal etwas Druck zu nehmen. Er wirkte schon nicht so zu 100% sicher in den letzten Spielen. Doan bleibt selbstverständlich auf RA sowas von gesetzt! Quasi unsere Lebensversicherung. Nein, liebe SGE, den bekommt ihr nicht für schlappe 15 Mio ?

    Zwischen Beste und Doan dann Röhl mit seiner Dynamik und Dribbelstärke und im Sturm dann, wie könnte es anders sein, ein weiterer ex Bremen – Dinkci. Ich würde ihn weiterhin verdammt gerne mal in der Spitze sehen. Mal sehen, wann Schuster es mal versuchen wird.

    Ich hätte schon mal richtig Bock auf genau diese Elf. Gerade die Offensive da vorne klingt so richtig spannend. So könnte Bremen auch kaum mal Risiko gehen, da permanent die Gefahr von Freiburger Kontern bestehen würde. Das wäre, was das Tempo angeht, wohl das beste, was wir aufbieten können und gerade im Sturm würde ich mir mal mehr Tempo wünschen.

    Und nun die reale Aufstellung: Vermutlich wird sich nicht viel ändern. Wobei, bei Grifo wäre ich mir gar nicht so sicher, ob es da nicht doch ne Änderung geben könnte. Sonst dürfte Schuster wohl kaum einen Grund haben, groß was zu ändern.

    Tja und das Spiel? Kann ich ehrlich gesagt nicht so wirklich einschätzen. Bremen ist schon was anderes, als die letzten Gegner. Gerade was die Offensive und Konter angeht, kann uns Bremen deutlich mehr weh tun… Somit bitte hellwach sein!

    Man darf gespannt sein, ob wir auch gegen Bremen diese Defensivstärke weiter so zeigen können oder es am Ende doch wieder einen Freiburger Bock geben wird.

    Und die wichtigste Frage: bekommen wir einen Elfer und wer wir dieses Mal antreten?

    Tipp: Nach harter Arbeit und viel Leidenschaft fährt der SC die nächsten 3 Punkte ein!

    2:1 Heimsieg und weitere verdammt wichtige Punkte, um Doan vielleicht halten zu können…

    Auf gehts Freiburg, kämpfen und siegen!



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  • Grabara-Rückkehr nimmt noch Zeit in Anspruch

    Grabara-Rückkehr nimmt noch Zeit in Anspruch


    Kamil Grabara wird dem VfL Wolfsburg aufgrund seiner Muskelverletzung im Oberschenkel in nächster Zeit nicht zur Verfügung stehen. Wie Cheftrainer Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfL Bochum (Samstag, 15:30 Uhr) mitteilte, ist von einer längeren Pause des Torhüters auszugehen.


    „Bei Kamil wird es noch dauern, weil das eine Muskelverletzung ist, die seine Zeit braucht“, gab der Coach ein Update zum Verletzungsstatus des Keepers, der sich dennoch auf einem guten Weg befinde. „Er kann so weit viel machen, aber natürlich wird es noch ein bisschen dauern, bis er vollständig zurückkehrt.“

    Gleiches gilt auch für Kapitän Maximilian Arnold, der mit einer Innenbandverletzung im Knie weiter ausfällt. „Deswegen werden wir auf die beiden Spieler noch ein bisschen länger verzichten müssen“, so Hasenhüttl abschließend.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • So plant Werder Bremen mit Ole Werner

    So plant Werder Bremen mit Ole Werner


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    Enthüllt: So plant Werder Bremen mit Ole Werner

    Bundesliga

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  • Max Herrewig über sein erstes Halbjahr in U17

    Max Herrewig über sein erstes Halbjahr in U17


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    Max „Maxe“ Herrewig
    Ruhig den Ball kontrollieren und das Spielfeld lesen: Das will Torhüter Max Herrewig auch mit der U17 des VfL Wolfsburg in der DFB-Nachwuchsliga. © privat

    Erste Erfahrungen auf höchster Ebene: Max Herrewig verfolgt beim VfL Wolfsburg den Traum vieler Fußball-Talente. So hat er das erste Halbjahr erlebt.

    Bald geht es für ihn wieder los: Torhüter Max Herrewig startet mit der U17 des VfL Wolfsburg in die DFB-Nachwuchsliga A. Am Sonnabend, 22. Februar, steht der zweite Spieltag gegen Union Berlin an, das erste Spiel gegen Borussia Dortmund wurde auf den 5. März verschoben. Den Einzug in diese Klasse sicherten sich Herrewig und Co. durch das Abschneiden auf Platz eins in der Vorrundengruppe E. Und das alles in seinem ersten Halbjahr bei der U17.

    Max oder Maxe, wie er eigentlich von allen genannt wird, ist jetzt schon fünfeinhalb Jahre bei den Wölfen. Zuvor spielte er einige Jahre in der Jugendmannschaft des VfL Wittingen, ehe es für ein halbes Jahr zur JSG Isenhagen ging. In der U11 nahm er an einem Sichtungsturnier teil und beeindruckte die Talent-Scouts des VfL Wolfsburg. Auch wenn die Außentemperaturen bei -17 Grad Celsius lagen, verrät Herrewig, ergriff er seine Chance. „So kalt war es aber auch nicht, denn der Kunstrasen war beheizt“, erklärt er. Ab der U12 ist Maxe nun ein Bestandteil des VfL und merkte direkt, dass es ein anderes Level ist. „Es ist anstrengender gewesen.“ Auch mit der Zeit änderte sich sein Lieblingsverein, während es anfangs noch der FC Bayern München war, schloss er immer mehr Wolfsburg in sein Herz und ist daher gerne in der Nordkurve der Wölfe.

    Am Anfang absolvierte er einige Partien im VfL-Stadion am Elsterweg, bevor Training und Spiele später in die VfL-Akademie verlegt wurden. Doch er wohnt nicht dort wie einige seiner Teamkollegen. „Es leben nur die in der Akademie, bei denen das Zuhause weiter weg liegt. Ich wohne zu nah“, erzählt der Suderwittinger. Also müssen seine Eltern ihn jedes Mal nach Wolfsburg bringen? Falsch. „Wir Spieler haben einen Fahrdienst, der uns immer zu Spielen und Trainings fährt.“

    Im April wurde sein Vertrag bis zum Ablauf der U19 verlängert, es wird eben immer ernster. Deshalb wechselte Herrewig auch die Schule. Vom Gymnasium Hankensbüttel zur Neuen Schule Wolfsburg. Eine Einrichtung, die sich international ausrichtet. Ein klassischer Tagesablauf sieht dabei wie folgt aus: „In der ersten und zweiten Schulstunde habe ich noch Unterricht. Hingegen rotieren die dritte und vierte sowie die fünfte und sechste Stunde immer mit Training. Montags und donnerstags Krafttraining, sonst immer reines Torwarttraining, bevor am Nachmittag das Mannschaftstraining ansteht.“ In den Pausen lenken sich Herrewig und sein Teamkollegen gerne mit Kartenspielen ab und seit neuestem auch mit Darts.

    Ich habe meine Rolle akzeptiert, werde dran bleiben und auf meine Chancen warten.

    Aber warum eigentlich Torwart? Als Kind will man meistens ein Torjäger sein und nicht hinten den Kasten hüten. So hat Herrewig nie gedacht. „Mir wurden die Torwarthandschuhe in die Wiege gelegt, es ging nicht anders.“ Kein Wunder, sein Vater Peter Herrewig ist eine VfL Wittingen-Torwartlegende, der schon früh anfing, ihn zu trainieren. Auch sein Opa war Goalie. „Du musst für diesen Job einen Knacks im Kopf haben und den habe ich“, scherzt das Torwart-Talent.

    Im Sommer 2024 erfolgte der Sprung in die U17. Im Kader gab es einige Zu- und Abgänge. Zur Freude von Herrewig. Denn „das Klima zuvor war nicht das beste, jetzt aber herrscht eine sehr gute Teamchemie und es macht viel mehr Spaß.“ Doch gegen Ende der Saisonvorbereitung der Schock: Herrewig brach sich erst am 1. August einen Finger, dann am 21. August direkt den nächsten. Dadurch war er automatisch bei den ersten Spielen raus. Auch nach seinem Comeback ist er nur die Nummer zwei im Tor. Denn sein Konkurrent Kyrylo Khadasevych hat zurzeit die Nase noch vorn. „Er ist sehr gut und stand auch schon im Kader der U19. Ebenso ist er hochgehyped, da er einen Berater hat, der auch Profis unter Vertrag hat. Und wird daher ein wenig bevorzugt.“ Doch Herrewig ist das egal: „Ich habe meine Rolle akzeptiert, werde dran bleiben und auf meine Chancen warten.“

    In der Vorrunde stand der Rotschopf viermal im Tor. Gegen Halle, Chemnitz, Cottbus und Leipzig gewannen die Grün-Weißen. Herrewig musste nur fünf Gegentore schlucken, spielte einmal zu null. Besonders das letzte Match war für ihn ein Highlight, denn es wurde im AOK-Stadion absolviert. Die Ziele des Torwart-Talents, der über seine Ausstrahlung und seinen ruhigen Spielaufbau kommt, sind klar: „Ich möchte so weit wie möglich mit meiner Mannschaft in der Liga kommen und so viel es geht spielen.“

    Denn während es in der Vorrunde nur gegen Mannschaften aus dem Osten ging, kommen jetzt noch Traditionsklubs aus dem Westen hinzu. Die Nachwuchsliga A besteht aus zwei Erst-, zwei Zweit- und zwei Drittplatzierten, nur die besten Vier kommen weiter. Neben dem 1. FC Magdeburg, Union Berlin und Dortmund treffen die Jungwölfe auch auf Borussia Mönchengladbach und den VfL Bochum.



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  • Kapitänin Hausicke über Horschs Abschied

    Kapitänin Hausicke über Horschs Abschied


    Das große Thema bei Werders Bundesliga-Frauen ist nicht nur der DFB-Pokal, wo den Bremerinnen fürs Halbfinale ein Nordderby in Hamburg zugelost wurde. Es geht auch um den Trainerwechsel. Die Mannschaft wurde vergangene Woche informiert, dass Thomas Horsch Werder am Saisonende verlassen möchte. „Die Nachricht hat uns getroffen“, sagte Kapitänin Lina Hausicke im Rahmen der Pokalauslosung beim TV-Sender Sky.

    Weil viele Spielerinnen wegen des Trainers zu Werder kamen, manche kennt Horsch noch aus Jugendauswahl-Mannschaften, sei da alles „jetzt erst einmal eine schwierige Konstellation“, erklärte Hausicke und fügte an: „Trotzdem haben wir jetzt noch drei Monate gemeinsam zu gehen und versuchen als Mannschaft, ihm den Abschied zu schenken, den er verdient.“

    Horsch würde sich nach acht Jahren bei Werder gerne mit dem Pokalsieg verabschieden. Hausicke: „Unsere Aufgabe ist jetzt, im Halbfinale weiterzukommen.“ Man wolle aber auch „die restlichen Ligaspiele noch so über die Bühne bringen, dass wir mit der Saison zufrieden sein können“.

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  • Bundesliga: Ralph Hasenhüttl spricht über Titel mit dem

    Bundesliga: Ralph Hasenhüttl spricht über Titel mit dem


    Jetzt treffen die Trainer-Dinos aufeinander!

    Am Samstag muss der VfL Bochum im Wolfsburg (15.30 Uhr, Sky) antreten. Das Duell zweier Urgesteine an der Seitenlinie: der 57-jährige Ralph Hasenhüttl (566 Spiele) und der 60-jährige Dieter Hecking (769 Spiele).

    Geballte Fußball-Erfahrung – mit leichten Vorteilen für den Wölfe-Coach (drei Siege, jeweils zwei Remis und Niederlagen).



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  • Werder Bremen: Werner trotzt dem Formtief mit guter

    Werder Bremen: Werner trotzt dem Formtief mit guter



    Vor der Partie gegen Freiburg wollte Ole Werner nicht alle Personalfragen beim SV Werder vollumfänglich beantworten. Stattdessen sprach er ein großes Lob für Marvin Ducksch aus und erklärte, warum seine Mannschaft in der Regel weniger läuft als der Gegner.

    Ole Werner war auf der Pressekonferenz am Donnerstag zum Scherzen aufgelegt.


    Ole Werner war auf der Pressekonferenz am Donnerstag zum Scherzen aufgelegt.

    IMAGO/Nordphoto


    Bei Werder Bremen läuft es im neuen Jahr noch nicht wirklich gut. In der Rückrundentabelle stehen die Hanseaten nach fünf Spielen mit nur vier Punkten und einer Tordifferenz von 4:10 auf Platz 16. Zur Wahrheit gehört aber auch: In der Hinrunde hatte der Verein nach vier Spielen nur einen Punkt mehr auf dem Konto.


    Vielleicht war Ole Werner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Freiburg auch deshalb überraschend gut aufgelegt. Er hatte besonders viel Spaß daran, die anwesenden Journalisten über Dinge im Unklaren zu lassen.

    Werner freut sich über seien eigene Verschwiegenheit


    Werner sprach unter anderem über das Comeback von Jens Stage, das am Freitagabend vermutlich ansteht. Der Bremer Top-Torjäger stehe auf jeden Fall im Kader. “Alles andere haben wir schon besprochen. Aber verrate ich nicht”, sagte der Trainer mit einem breiten Grinsen. Und auch in Bezug auf den Ersatz für Milos Veljkovic, der mit Rückenproblemen ausfallen wird, übte sich Werner in Verschwiegenheit: “Wir haben zwei Optionen (Pieper und Malatini, Anm. d. Red.). Grundsätzlich ist beides vorstellbar. Und auch da werde ich nicht verraten, wie wir es machen”, auch bei diesen Worten huschte wieder ein verschmitztes Lächeln über sein Gesicht.


    Ebenso bei Neuzugang André Silva, der bisher noch nicht in der Startelf stand, blieb Werner unkonkret: “Ob es für 90 Minuten schon reicht, ist eine andere Frage, aber er ist sicherlich eine Option, von Beginn an zu spielen.” Fest steht hingegen, dass Marco Friedl und Keke Topp nicht dabei sein werden.


    Das war für uns extrem wichtig. Das ist ihm hoch anzurechnen.


    Ole Werner über Marvin Ducksch


    Bei einem anderen Thema wählte der Coach deutlichere Worte. Er lobte nämlich Marvin Ducksch eindringlich dafür, dass er sich nach seiner Schilddrüsen-OP in der Winterpause in den Dienst der Mannschaft gestellt hat: “Er hat das letzte Spiel vor Weihnachten noch mitgenommen und so den Termin gelegt, dass man über die Feiertage nicht unbedingt da ist, wo man gerne wäre. Um dann das erste Spiel wieder zur Verfügung zu stehen. Das war für uns extrem wichtig. Das ist ihm hoch anzurechnen.” Und auch die Trainingsbeteiligung des Stürmers sei herausragend.


    Doch auch Ducksch konnte in den vergangenen Wochen nicht dazu beitragen, dass Werder sonderlich erfolgreich auftrat. “Woran hat et jelegen?”, scherzte Werner. Die Antwort lieferte er gleich hinterher: “Es ist wichtig, dass wir als Mannschaft wieder mehr Spieler zur Verfügung haben und auch mehr Spieler ihren Rhythmus finden. Wir hatten eine angespannte Personallage und auch Jungs auf dem Platz, die eher noch eine Woche für sich selbst gebraucht hätten.”


    Die Tabelle ist das Wichtigste überhaupt. Darum geht es doch.



    Dabei machte Werner auch deutlich, was andere Trainer in einer Krise gerne unter den Tisch kehren: “Die Tabelle ist das Wichtigste überhaupt. Darum geht es doch.” Er fügte aber einordnend hinzu: “Ich mache nur meine Arbeit in Hinblick auf das nächste Spiel nicht davon abhängig.”

    Bremen läuft in der Regel weniger als der Gegner


    Ein weiterer Faktor, von dem der SVW-Coach seine Arbeit nicht abhängig macht, ist die Laufdistanz seiner Mannschaft. In den vergangene 14 Spielen sind die Grün-Weißen nur in einer Partie mehr gelaufen als ihre Gegner und das war beim 2:2 gegen den BVB, der aufgrund einer Roten Karte für Nico Schlotterbeck ab der 21. Minute in Unterzahl spielte. Für Werner hängen die gelaufenen Kilometer aber nicht direkt mit der Leistung seiner Mannschaft zusammen.




    “Darauf gebe ich grundsätzlich nicht so wahnsinnig viel, weil es auch an der Art und Weise liegt, wie wir spielen und wie das andere Mannschaften machen.” Der Grund dafür sei, dass die Werderaner “anders organisiert sind und dadurch sehr klar wissen, wer, wo, wie hinzulaufen hat”. Die Wege im Anlaufen seien durch die klare Verantwortlichkeit kürzer. “Deshalb sind wir wahrscheinlich in den letzten Jahren unabhängig von der Liga in diesen Dingen immer im unteren Drittel.”

    Richtungsweisende Spieler für Werder


    Werner ist jedenfalls nach wie vor “mega überzeugt” von seinen Spielern. Die gesteigerte Erwartungshaltung im Umfeld sieht er als “Kompliment für die Mannschaft”. Die kommenden Tage können für Bremen richtungsweisend werden, weil in der Liga die wichtigen Spiele gegen Freiburg und Wolfsburg anstehen und zwischendurch im Pokal das Viertelfinale gegen Bielefeld. Werner geht die Sache optimistisch an: “Wir sehen es als drei Chancen, die wir haben.”



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  • VfL Bochum: “Der Glaube ist da” – Hecking hat

    VfL Bochum: “Der Glaube ist da” – Hecking hat


    Der VfL Bochum reist mit viel Selbstvertrauen zum VfL Wolfsburg. Bis auf zwei Spieler sind alle Mann an Bord. Das plant Dieter Hecking für das Spiel beim VfL Wolfsburg.

    Nach den Heimspielwochen sehnt sich Fußball-Bundesligist VfL Bochum im Abstiegskampf nach einem Auswärtssieg. Bisher gab es noch keinen in der laufenden Saison.

    Wie es am Samstag (15:30 Uhr) beim VfL Wolfsburg, unterstützt von 25000 Bochum-Fans, gelingen soll, das erklärte VfL-Coach Dieter Hecking auf der Pressekonferenz vor der Partie.

    Hecking über…

    … das Personal: “Bis auf Myron Boadu und Felix Passlack sind alle fit.”

    … die Torwartfrage, nachdem Timo Horn gegen den BVB ein starkes Spiel gezeigt hat: “Timo Horn wird spielen. Es ist eine Entscheidung für Timo Horn, nicht gegen Patrick Drewes. Er hat es gut gemacht, es sich verdient gehabt. Er hat im Training sehr stabil gehalten, Patrick unterstützt. Es ist ein sehr, sehr guter Geist in der Torwartgruppe. Es ist keine leichte Entscheidung gewesen, ich habe Patti nichts vorzuwerfen. Er hatte vielleicht auch einfach nicht das Spielglück.“

    … die sonstige Aufstellung, nachdem zum Beispiel Maximilian Wittek wieder dabei ist: Heute weiß ich es wirklich noch nicht. Es bieten sich viele Spieler an. Wir müssen das Problem auf der rechten Seite lösen. Links haben wir mit Maxi Wittek einen, der richtig Gas gegeben hat. Es sind noch zwei, drei Positionen, die offen sind.“

    … das Spiel am Samstag: “Wir haben in den letzten Wochen kontinuierlich gepunktet. Wir wollen auch aus Wolfsburg etwas mitnehmen, das ist die Aufgabe. Der Gegner ist grad gut unterwegs, hat Ambitionen.”

    … über die Stimmung nach den letzten Heimsiegen und dem Anschluss in der Tabelle: “Der Glaube ist da, die Stimmung in der Kabine gut. Der Sieg gegen Dortmund war überlebenswichtig. Wenn wir die nächsten Spiele nicht punkten, haben wir nichts gewonnen. Die Mannschaft ist stabil, aber am Samstag steht wieder alles auf dem Prüfstand.”

    … den Gegner: „Ich sehe in der Mannschaft des VfL Wolfsburg eine Mannschaft, die nächstes Jahr in Europa dabei sein wird. Egal in welchem Wettbewerb.”

    So könnte der VfL Bochum beim VfL Wolfsburg spielen

    Horn – Masovic, Ordets, Bernardo – Oermann, Sissoko, Krauß, Wittek – Bero, Hofmann, Masouras

    Es fehlen: Boadu (Muskelverletzung im Oberschenkel), Passlack (Augen-OP)

    Sperren drohen: Bernardo, Hofmann



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