Bence Dárdai: Der Mittelfeldmann vom VfL Wolfsburgs durchlief alle deutschen Junioren-Nationalmannschaften. (Quelle: IMAGO/Christian Schroedter)
Zwei Söhne von Ex-Hertha-Trainer Pál Dárdai spielen bereits für Ungarn. Der dritte Sprössling hatte sich noch nicht entschieden – bis jetzt.
DFB-Talent Bence Dárdai hat sich entschieden, künftig für die ungarische Nationalmannschaft aufzulaufen. Dies bestätigte der ungarische Verband MLSZ und erhielt auch die notwendige Genehmigung von der Fifa. Dárdai hatte zuvor in den Jugendmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gespielt.
Der ungarische Nationaltrainer Marco Rossi betonte: “Wir wissen schon lange, welches Potenzial in ihm steckt, aber wir wollten ihm Zeit geben, damit er sich gut in sein neues Team einfügt.” Dárdai selbst zeigte sich begeistert von seiner neuen Perspektive: “Ich bin sehr glücklich, dass ich in Zukunft der ungarischen Nationalmannschaft angehöre. Natürlich freue ich mich auch auf das erste Heimspiel, denn ich habe von meinen Brüdern gehört, dass in der Puskás-Arena immer eine fantastische Atmosphäre für die Nationalmannschaft herrscht.”
Dárdai folgt somit dem familiären Muster: Sein Vater Pál sowie seine Brüder Márton und Palkó haben ebenfalls für Ungarn gespielt oder spielen noch für Rossis Auswahl.
Mit der deutschen U17-Nationalmannschaft gewann Bence Dárdai 2023 den EM-Titel. Im vergangenen Sommer wechselte er ablösefrei von seinem Heimatklub Hertha BSC zum VfL Wolfsburg, wo er sich zu einem festen Kaderspieler entwickelte.
Pep Guardiola hat wenig Lust darauf, die aktuellen Reds mit ihrer vorherigen Version zu vergleichen.
Vor dem Spitzenspiel der Premier League zwischen Meister Manchester City und Tabellenführer Liverpool hat sich Citys Teammanager Pep Guardiola geweigert, einen Vergleich zwischen den aktuellen Reds und jenen unter ihrem langjährigen Coach und Guardiola-Rivalen Jürgen Klopp anzustellen.
Dortmund. Borussia Dortmund wollte auf die eigenen Talente setzen, doch der Plan hakte. Das sind die Gründe – und die Chancen für Wätjen und Co..
Tom Rothe sieht es ganz pragmatisch. „Das ist auch irgendwo Fußball“, sagt der 20-Jährige, und meint damit folgenden unglücklichen Verlauf der Dinge: Im Sommer war er zu Union Berlin gewechselt, um als Ersatz für Robin Gosens die linke Abwehrseite zu bearbeiten, sollte es den Nationalspieler zurück nach Italien ziehen. Tatsächlich trat dieses Szenario kurz vor Ablauf der Transferfrist ein. Rothe wurde zum Stammspieler unter Bo Svensson. Der Trainer aber musste kurz vor Weihnachten gehen, und beim Debüt von dessen Nachfolger Steffen Baumgart sah Rothe die Rote Karte. Der Platz in der Startelf war futsch, weil Robert Skov in Rothes Abwesenheit überzeugte. „Warum sollte ein Trainer dann wechseln?“, fragt Rothe.
All dies führt dazu, dass Rothe am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) gegen seinen Ausbildungsklub Borussia Dortmund das Dortmunder Stadion wohl nur von der Reservebank bestaunen wird. Dennoch beweist der Fall Rothe, dass der BVB noch immer sehr gute Erstliga-Spieler produziert. Bei anderen Klubs kommen zudem Ansgar Knauff, Nnamdi Collins (beide Eintracht Frankfurt), Hendry Blank (RB Salzburg) und Soumaila Coulibaly (Stade Brest) auf ihre Minuten. Doch es zeigt eben auch, was derzeit nicht so gut funktioniert: Der sofortige Sprung in den Profibereich in Dortmund scheint zu groß.
BVB: Tom Rothe hätte die Chance auf Einsätzzeit gehabt
Rothe war hinter Ramy Bensebaini eigentlich fest für den Profikader eingeplant. Die Verantwortlichen unter dem neuen Sportchef Lars Ricken, zuvor Leiter des Nachwuchsleistungzentrum, wollten wieder mehr auf den eigenen Stall setzen. Doch die Aussicht auf mehr Spielzeit in Berlin-Köpenick war für Rothe zu verlockend – und der BVB wollte gegen eine Ablöse von fünf Millionen Euro samt Rückkaufoption seinem Eigengewächs keine Steine in den Weg legen.
Tatsächlich spielte Bensebaini eine ordentliche Hinrunde, im Hinblick auf Dortmunds Verletzungssorgen aber wäre Rothe auf seine Minuten gekommen – nicht umsonst hat sich der BVB im Winter ja auf dieser Position mit Daniel Svensson verstärkt. Denn der 20-Jährige, der vor zwei Jahren bei den schwarz-gelben Profis debütierte, ist weiter als die meisten anderen Talente, die sich in Dortmund auf der Schwelle zur ersten Mannschaft bewegen. Rothe hat ja in Holstein Kiels Aufstiegssaison eine tragende Rolle gespielt.
BVB: Kabar, Wätjen, Campbell und Mané haben nun Profiverträge
Almugera Kabar (18), der Rothes Kaderplatz beim BVB eingenommen hat, Kjell Wätjen (19), Cole Campbell (19) und Filippo Mané (19) waren im Sommer hochgelobt worden, haben inzwischen Profiverträge unterschrieben, kommen aber derzeit nicht für höhere Aufgaben infrage. Dabei wäre ein Heimspiel gegen Union ein sicheres Umfeld, um punktuell ein Talent ins kalte Wasser zu schubsen. Was aber ist beim BVB derzeit sicher? Die fragile sportliche Lage und die skurrile Verletztensituation im Herbst haben verhindert, dass die jungen Spieler Minuten sammeln. „Im Moment sieht es so aus, dass wir wirklich die 20 Plätze schon gut abgedeckt haben, sodass es eher sein wird, dass die Jungs unten spielen werden“, sagt Trainer Niko Kovac.
Trainieren dürfen sie zwar mit den Profis, spielen aber überwiegend bei U23 und U19. „Das Spiel an sich, die 90 Minuten, der Rhythmus, die Belastung, die Läufe braucht jeder einzelne junge Spieler“, meint Kovac, macht aber Hoffnung auf mehr: „Wenn die Jungs gute Leistungen bringen, wenn das Benehmen richtig gut ist, dann werden sie auch hier oben Chancen haben.“ Wann das sein wird, ist offen. Dahinter hat der Klub ein, zwei Jahre Leerlauf. Um zu den U19-Spielern Mathis Albert (15), Ousmane Diallo (17) oder Mussa Kaba (16) aber eine Prognose abzugeben, ist es ohnehin zu früh. Ab kommendem Jahr wird Justin Lerma, 16, aus Ecuador ins Ruhrgebiet ziehen – noch so eine Wette auf die Zukunft.
BVB: Julien Duranville bildet eine Ausnahme
Die Ausnahme bildet Julien Duranville. Der 18-Jährige hat aber nicht die Jugendteams des BVB durchlaufen, sondern wurde bereits für eine Millionensumme von RSC Anderlecht eingekauft. Wiederkehrende Muskelprobleme machten die Entscheidung zwischen Spielpraxis und behutsamen Aufbau bisher zum Vabanquespiel. „Man sieht, dass wir viel von ihm halten, dass wir seine Qualitäten kennen“, meint Kovac. „Er ist schnell, dribbelstark, er kann viele Situationen gut auflegen und vorbereiten. Deswegen werden wir weiter mit ihm arbeiten.“ Möglicherweise rotiert er im Heimspiel gegen Union in die Startelf.
Zu ihm sagte der BVB-Trainer folgenden Satz: „Unterm Strich steht die Leistung, es geht nicht um das Alter, sondern nur um Qualität.“ Er gilt auch für alle anderen.
BVB: Mehr News und Hintergründe zu Borussia Dortmund
„Ich bin damals zwischen Berlin und Wolfsburg gependelt. Ich habe auch im Zug geschlafen. Ich musste immer mit einem Zug fahren, der schon eine Stunde vor Treffpunkt angekommen ist, ansonsten wäre ich kurz vor knapp oder zu spät beim Training gewesen. Ich habe immer einen Zug früher genommen, um 6.30 Uhr, damit ich schon um 8 Uhr da bin, obwohl ich erst um 9 Uhr da sein muss. Dann war ich natürlich einer der Ersten“, erklärt Kruse zunächst.
Letzter gegen Meister: Bundesliga-Schlusslicht Holstein Kiel empfängt am Sonnabend Bayer Leverkusen. KSV-Trainer Marcel Rapp lobt den Tabellenzweiten in den höchsten Tönen und hat selbst eine Torwartfrage zu entscheiden.
“Leverkusen ist eine Topmannschaft und hat eine super Idee von Fußball. Da kommt vieles zusammen, wo ich als Trainer sage: Das ist herausragend gut und das beste in Deutschland”, erklärte Rapp vor dem Heimspiel am Sonnabend (15.30 Uhr, im NDR Livecenter).
Gleichwohl habe seine Mannschaft “schon oft bewiesen, dass wir gegen die Top-Teams unangenehm sein können.” Und auch erfolgreich. Im Hinspiel trotzten die “Störche” dem deutschen Meister ein 2:2 ab. “Das wird präsent sein in den Köpfen der Jungs”, glaubt Rapp.
Viele Ausfälle bei Kiel
Die Vorzeichen für den zweiten Vergleich mit dem Tabellenzweiten stehen allerdings nicht sehr gut. Neben Langzeitverletzten wie Patrick Erras fehlen weiterhin die Offensivspieler Steven Skrzybski, Alexander Bernhardsson und Benedikt Pichler. Und auch hinter den Einsätzen Ivan Nekic und Finn Porath (beide muskuläre Probleme) stehen Fragezeichen. “Der Kader ist ein bisschen ausgedünnt, aber trotzdem haben wir noch genug Spieler, um eine ordentliche Elf auf den Platz zu bringen”, so Rapp.
Weitere Informationen
Der 31-Jährige hat einen ungewöhnlichen Weg mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich. Nun darf er sich Hoffnungen machen, wieder Stammtorwart bei der KSV zu werden.
mehr
Dähne oder Weiner – wer hütet das KSV-Tor?
Wer als Torwart aufs Feld laufen darf, ließ der Coach offen. Beim jüngsten 1:3 in Frankfurt feierte Thomas Dähne sein Bundesliga-Debüt im Tor der “Störche”, weil Stammkeeper Timon Weiner erkrankt passen musste. Ob dieser gegen Leverkusen wieder ran darf? Rapp wollte sich nicht festlegen: “Es muss der spielen, der uns am meisten Sicherheit gibt. Grundsätzlich mache ich mir keine Sorgen, weil beide schon beweisen haben, dass sie ordentliche Leistungen bringen.”
AUDIO: “Einfach super”: KSV-Keeper Dähne nach Bundesliga-Debüt stolz (3 Min)
Platzwechsel ein Grund für Ausfälle?
Wegen schlechter Platzverhältnisse wechseln die Norddeutschen im Training aktuell zwischen Natur- und Kunstrasen. Ein Grund für die Ausfälle? “Wenn wir das ein oder das andere fahren, dann müssen wir halt Abstriche in Kauf nehmen”, sagte Rapp, schränkte jedoch ein: “Und trotzdem weiß man es auch nicht, wenn wir nur auf einem Platz trainieren würden, ob es dann nicht auch so wäre.” Auch im Holstein-Stadion ist der in der Vergangenheit häufig ausgezeichnete Rasen in keiner guten Verfassung. Doch das kann laut Rapp gegen die versierten Star-Spieler aus Leverkusen um Ausnahmekönner Florian Wirtz ein Vorteil sein. Es sei vor allem ein Nachteil für “die Mannschaft, die mehr den Ball haben wird”, so Rapp.
Der Blick auf die Tabelle, in der die Kieler am vergangenen Spieltag auf den letzten Platz abgerutscht sind, bereitet dem 45-Jährigen hingegen kein Kopfzerbrechen. “Das ist eine Frage der Perspektive. Wir haben einen Punkt Rückstand auf den Relegtionsrang, das ist eher meine Perspektive”, so der Holstein-Trainer.
Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
mehr
3 Min
Mit der 1:3-Niederlage in Frankfurt verschärft sich Holstein Kiels Situation im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.
3 Min
Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
mehr
Es sind bewegende Tage in Deutschland. Vor der Bundestagswahl mahnt BVB-Präsident Reinhold Lunow die Fans, sich für die Werte des Vereins einzusetzen.
Dortmund – „Borussia Dortmund verbindet Generationen, Männer und Frauen, alle Nationen“ – heißt es im Songtext der „Borussia“-Hymne. Die Worte sind – wenige Tage vor der Bundestagswahl – aktueller denn je. Auch BVB-Präsident Reinhold Lunow richtete einen dringlichen Appell an die schwarz-gelbe Anhängerschaft.
BVB-Präsident Lunow meldet sich mit dringendem Appell: Jeder ist gefordert
Er rief die Borussinnen und Borussen über die Sozialen Medien dazu auf, wählen zu gehen und sich aktiv für demokratische Werte einzusetzen. Seine Botschaft ist klar: Die parteipolitische Neutralität des Vereins bedeutet nicht Gleichgültigkeit.
„Ich sehe es als meine Verantwortung, unsere klare und unerschütterliche Haltung für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu bekräftigen“, so Lunow. Er richtet sich auch an die BVB-Anhänger.
BVB-Präsident positioniert sich vor Bundestagswahl: „Mehr als zuvor zählt jede Stimme“
„Mehr als je zuvor zählt jede Stimme“, betont der Präsident von Borussia Dortmund und verweist darauf, dass die „fundamentalen Werte der Gesellschaft verstärkt unter Druck stehen“.
Für Borussia Dortmund ist gesellschaftliche Verantwortung kein leeres Versprechen. Am 20. November 2022 wurde fast einstimmig ein Grundwertekodex verabschiedet, auch die Fanabteilung des BVB saß in der Grundwertekommission. Dort heißt es unter dem Absatz „Borussia verbindet“: „Wir werden uns stets für gesellschaftliches Gelingen einsetzen. Darunter verstehen wir ein Vereinsleben und eine Gesellschaft ohne Rassismus, Antisemitismus, LSBTI+-Feindlichkeit, Sexismus, Gewalt und Diskriminierung.“
BVB-Präsident Lunow fordert Fans vor der Bundestagswahl auf: Sie sollen sich für die Werte Dortmunds einsetzen
„Ich bin stolz darauf, dass Borussia Dortmund sich seit Jahren mit unterschiedlichen Aktionen für diese Werte einsetzt“ – beispielsweise mit der Bierdeckel-Aktion der BVB-Fanabteilung „Kein Bier für Rassisten“.
Es seien gemeinsame Werte, „die uns verbinden.“ Es seien Werte, die „einen Kompass für die anstehende Bundestagswahl“ liefern, betonte Lunow. Er schloss sein Statement mit einer dringlichen Bitte an jeden Einzelnen der schwarz-gelben Anhängerschar: „Übernehmt Verantwortung für unser demokratisches Miteinander. Geht wählen und steht ein für die Werte unseres BVB!“
Erst war Vini Jr. das Ziel seiner Attacken, nun ist es Reals Engländer: Ein Mallorca-Verteidiger hält sich nicht zurück.
Pablo Maffeo, Rechtsverteidiger von Real Mallorca hat sich erneut mit einem Spieler von Real Madrid verbal angelegt: Nachdem es in dieser Saison bereits Vinicius Junior abbekommen hatte, war nun Jude Bellingham das Ziel seiner Attacke. Der Spanier warf dem Real-Star vor, ein Fake zu sein.
Der FC Bayern streckt seine Fühler offenbar nach einem Star aus der Premier League aus, für den im vergangenen Wintertransferfenster beinahe ein Transferrekord gebrochen worden wäre.
Kaoru Mitoma war noch vor Kurzem ein extrem begehrter Mann. Verschiedenen Medienberichten zufolge scheiterte das saudische Al-Nassr im vergangenen Transferfenster zunächst mit einem Angebot bei Brighton & Hove Albion, legte dann aber nach – und zwar mit einer XXL-Offerte.
Demnach wartete Al-Nassr im Anschluss mit einem Angebot in Höhe von 108 Millionen Euro auf, das gleichzeitig dem teuersten Transfer aller Zeiten nach Saudi-Arabien entsprochen hätte. Al-Nassr blieb mit seinen finanziell hochwertigen Anstrengungen allerdings ohne Erfolg, Mitoma spielt noch immer im Brighton-Dress.
Bayern und Napoli mit Interesse an Kaoru Mitoma
Im kommenden Sommer könnte wieder ein hohes Angebot an der Südküste Englands eingehen. Wie das Portal TBR Football berichtet, interessieren sich der FC Bayern und der SSC Neapel für Mitoma, der in der nächsten Saison unbedingt in der Champions League spielen möchte. Das können ihm die zwei Interessenten sehr wahrscheinlich bieten.
Napoli suchte in den vergangenen Wochen nach einem Ersatz für den nach Paris gewechselten Khvicha Kvaratskhelia, scheiterte allerdings mit seinen Bemühungen um Dortmunds Karim Adeyemi. Mitoma hat in dieser Saison nicht ganz die Leistungen erbracht, die er in der Vorsaison zeigte. Der Nationalspieler aus Japan kommt in 28 Spielen dennoch auf zehn Torbeteiligungen.
Mitoma kommt auf der linken offensiven Außenbahn zum Einsatz, wo bei den Bayern Kingsley Coman nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Der Franzose soll den deutschen Rekordmeister im kommenden Sommer verlassen, am besten in Richtung Saudi-Arabien. Mitoma wäre ein geeichter Nachfolger. Eine dreistellige Millionensumme werden die Bayern aber sicher nicht bezahlen.
In der Rückrunde haben sich der BVB und Sporting Lissabon mit 0:0 unentschieden getrennt. Im Hinspiel hatte Dortmund 3:0 gewonnen.
Der BVB dominierte das Spiel klar.
In einer grundsätzlich ereignisarmen Partie hatte Dortmund die besseren Chancen. Die Portugiesen wirkten dagegen ideenlos und konnten kaum gefährlich werden.
Im Achtelfinale trifft Dortmund entweder auf Aston Villa oder auf LOSC Lille.
Diego Backes hat in diesem Jahr in der U17 des VfL Bochum eine tolle Entwicklung genommen. Verliert der VfL nun sein großes Talent an den FC Schalke 04?
Der VfL Bochum spielte eine bärenstarke Vorrunde in der neu geschaffenen U17 DFB-Nachwuchsliga. Mit zwölf Siegen und zwei Niederlagen beendete die Mannschaft die Gruppe A vor dem FC Schalke 04 als Spitzenreiter.
Einen großen Anteil daran hatte Verteidiger Diego Backes. Der Plettenberger erzielte sechs Treffer selbst und bereitete fünf weitere vor. Er gilt als eines der größten Talente im Kader des VfL. Und ausgerechnet dieses Talent scheint der Bundesligist nun an den S04 zu verlieren.
Wie das Portal transfermarkt.de berichtet, soll Backes zur kommenden Saison zu Nobert Elgert in die Knappenschmiede wechseln und dort in der U19 spielen. “Ich bin mir sicher, dass ich auch in der U19 und der U21 auf dem höchsten Level spielen werde. Ich muss so schnell wie möglich bald in den Seniorenfußball. Wir haben einen Plan für die nächsten zwei bis drei Jahre mit meinem Vater und meinem Berater erstellt”, erklärte Backes unlängst dem Online-Portal come-on.de.
Er wolle unbedingt Profi werden und sucht nun nach dem Verein, mit dem er dieses Ziel am besten erreichen kann. Sein Vertrag beim VfL Bochum läuft Ende dieser Saison nach zwei Jahren aus.
Bereits vor drei Jahren hatten die Königsblauen und auch Rot-Weiss Essen Interesse an ihm, aber damals entschied er sich zu einem Wechsel zum SC Paderborn. Dort blieb er jedoch nur ein Jahr, ehe es ihn nach Bochum zog. Und nun doch Schalke? Klar sei für ihn, dass er sich in der kommenden Saison voll auf dem Sport konzentrieren wolle und dafür auch in ein Internat ziehen möchte.
Der 16-Jährige spielte in der Saison 2025/16 bereits eine Saison für Bayer Leverkusen und von 2016 bis 2018 für Borussia Dortmund. Danach wurde er beim BVB allerdings ausgemustert und ging zum TuS Plettenberg. Von dort ging es zum TuS Iserlohn, bevor er dann beim SC Paderborn höherklassig einen neuen Anlauf genommen hat.