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  • Zwei Kader-Entscheidungen zeichnen sich ab

    Zwei Kader-Entscheidungen zeichnen sich ab


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    BVB-Trainer Niko Kovac
    Der BVB empfängt Sporting Lissabon. RUHR24 berichtet über die Champions-League-Partie im Live-Ticker. © Thomas Haesler/Kirchner-Media

    Borussia Dortmund kann gegen Sporting Lissabon den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale klarmachen. RUHR24 berichtet im Live-Ticker.

    Mögliche Aufstellung BVB: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, Groß – Duranville, Brandt, Gittens – Guirassy
    Mögliche Aufstellung Sporting Lissabon: Rui Silva – Fresneda, Diomande, Eduardo Quaresma, Matheus Reis – Hjulmand, Debast – Trincao, Simoes, Biel – Gyökeres

    Begegnung: Borussia Dortmund – Sporting Lissabon

    Anstoß: Mittwoch (19. Februar), 21 Uhr

    Spielstand: -:- (-:-)

    Tore: –

    Platzverweise: –

    Besondere Vorkommnisse: –

    Schiedsrichter: Davide Massa (43, Italien)

    +++ Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker für die Champions-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und Sporting Lissabon. Der Anstoß im Play-off-Rückspiel erfolgt am Mittwoch (19. Februar) um 21 Uhr im Signal Iduna Park. RUHR24 ist live vor Ort. +++

    BVB gegen Sporting Lissabon: Zwei Kader-Entscheidungen zeichnen sich ab

    Dortmund – Nach dem 3:0-Sieg des BVB bei Sporting Lissabon im Hinspiel der Play-offs steht der Revierklub bereits mit einem Bein im Achtelfinale der Champions League. Zu sicher sollten sich die Westfalen mit Blick auf ihre jüngsten Ergebnisse allerdings nicht sein.

    Vor dem Rückspiel gegen die Portugiesen zeichnen sich bei Borussia Dortmund zwei Kader-Entscheidungen ab. Wie die Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt) berichten, wirkte Carney Chukwuemeka beim Reservisten-Training am Sonntag (16. Februar) mit.

    BVB gegen Sporting Lissabon: Chukwuemeka winkt Heimdebüt, Bensebaini droht auszufallen

    Der Neuzugang fiel in den Ligaduellen gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) mit Knieproblemen aus – für einen Kurzeinsatz in Lissabon hatte es aber gereicht. Jetzt scheint Chukwuemeka wieder mit von der Partie zu sein und bietet Niko Kovac eine Alternative im BVB-Mittelfeld. Zudem winkt dem Engländer sein Heimdebüt für Borussia Dortmund.

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    Verzichten muss der 53-jährige Cheftrainer voraussichtlich weiterhin auf Ramy Bensebaini, der sich mit einer Muskelverhärtung herumplagt. Der Linksverteidiger trainierte nicht mit seinen Teamkollegen und droht somit für das Heimspiel gegen Sporting auszufallen. Für ihn wird voraussichtlich erneut Daniel Svensson auflaufen.

    BVB gegen Sporting Lissabon: Beide Teams müssen einen Liga-Rückschlag hinnehmen

    Vor dem erneuten Aufeinandertreffen in der Königsklasse sind die zwei Teams in der Liga ins Stolpern geraten. Sporting Lissabon holte als Spitzenreiter der portugiesischen Liga lediglich ein 2:2 gegen den Tabellenzwölften, den FC Arouca.

    Borussia Dortmund stürzte am zurückliegenden Wochenende noch tiefer in die sportliche Krise. Beim Reviernachbarn VfL Bochum musste sich der BVB wie bereits erwähnt 0:2 geschlagen geben. Die Schwarz-Gelben sind aktuell acht Punkte vom vierten Rang entfernt, der sie für die kommende Champions-League-Saison qualifizieren würde. Jetzt soll zumindest das Achtelfinal-Ticket gelöst werden.



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  • Wer tut sich diesen BVB noch an?

    Wer tut sich diesen BVB noch an?


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    Julian Brandt beim Spiel des BVB gegen VfL Bochum
    Der BVB erlebt in der Saison 24/25 seine nächste Peinlich-Pleite und lässt die Fans leiden. © Bahho Kara/Kirchner-Media; RUHR24

    Wieder eine Blamage für den BVB! Mit der Derby-Pleite stellen die Dortmunder die Leidensfähigkeit ihrer Fans erneut auf die Probe. Ein Kommentar.

    Dortmund/Bochum – Auf die eigentlich rhetorische Frage, wer sich Mitte Februar 2024 noch Spiele von Borussia Dortmund antut, gibt es für RUHR24-Autor Marian von Hatzfeld nur eine richtige Antwort: die Fans. Natürlich werden treue Anhänger ihrem Verein wohl kaum den Rücken kehren. Leiden müssen sie trotzdem – in mehrfacher Hinsicht.

    Nach Niederlage gegen VfL Bochum: Wer tut sich diesen BVB noch an?

    Bei der 0:2-Peinlich-Pleite des BVB gegen den VfL Bochum, fehlte jeglicher Zugriff. Besonders ärgerlich: Viele Fans und Journalisten ahnten die Niederlage gegen den Tabellenletzten schon voraus, weil die Dortmunder nach Champions-League-Siegen häufig ein anderes Gesicht im kommenden Spiel zeigen.

    Die teils masochistische Einschätzungen der Dortmund-Anhänger und die Nachfragen der Medien, ob die Mannschaft nach einem Champions-League-Sieg jetzt wieder in der Bundesliga verliere, bestätigte der Ruhrgebietsverein jetzt mehr denn je. Dabei zeigt sich vor allem eins: Der BVB ist (in dieser Saison) nicht zu stabilisieren.

    „BVB könnte noch 20-mal den Trainer wechseln“ – Stabilität ist bei Borussia Dortmund nicht möglich

    Vorweg: Mit starken Individualisten im Dortmunder Team wird es vereinzelt immer wieder Hurra-Fußball und auch Erfolgserlebnisse geben. Seit mehreren Jahren folgen aber immer die gleichen Muster und diese heißen Inkonstanz und fehlende Mentalität.

    Bei dem in Dortmund verpönten Wort, mit M, geht es aber kaum um den Kampfgeist der Profis, sondern vielmehr um den Aspekt des Teamgeists. Die Bezeichnung einer Mannschaft haben sich die Spieler aktuell nicht verdient. Der BVB könnte in dieser Saison noch 20-mal den Trainer wechseln. Wenn die Individualisten keine Mannschaft werden und Niko Kovac es nicht schafft dieses Team zu formen, wird eine Stabilität bei Borussia Dortmund nicht möglich sein.

    Nico Schlotterbeck sagte dazu passend nach dem Spiel bei Sky: „Wir stehen zu elft auf dem Platz. Da kann draußen stehen, wer will.“ Tatsächlich wirkt es so, als ob elf einzelne Spieler auf dem Feld stehen. Diese leisten dann unerklärliche Fehler und sammeln in dieser Saison Blamagen am laufenden Band.

    Unerklärliche BVB-Punktverluste gegen Mannschaften im Abstiegskampf – Dortmund in Bochum verhöhnt

    Hoffenheim, Kiel, Bochum: Nein, bei dieser Aufzählung handelt es sich bei allem Respekt nicht um Zweitligisten, sondern um Vereine, gegen die Borussia Dortmund in dieser Saison zumindest in einem Spiel keinen Sieg holte. Gerade die 2:4 Niederlage gegen den aktuellen Tabellenletzten Holstein Kiel (Stand 15. Januar) und die jetzige Pleite gegen Bochum sind eine Demütigung für jeden BVB-Anhänger.

    Es dürfte an der Ehre einiger Borussen-Fans kratzen, wenn VfL-Stürmer Georgios Masouras doppelt trifft und die Revierrivalen gleich zweimal zu griechischer Volksmusik Sirtaki im Ruhrstadion tanzen. Gerade weil Fußball-Deutschland über den BVB lacht oder sich sogar sorgt, stellt sich die Frage, was das mit der Ehre der Spieler macht.

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    Darauf wollte Niko Kovac nach dem Spiel allerdings nicht eingehen. Der BVB-Coach sieht seine Mannschaft auch nicht als untrainierbar an und betonte, nicht in Panik zu verfallen. Das muss Borussia Dortmund tatsächlich nicht, denn mit der Offenbarung aus der Bochum-Pleite dürfte sich der Verein endgültig von seinen Zielen verabschieden.

    „BVB kann sich Champions League endgültig abschminken“

    Die Champions League kann sich der BVB nicht nur wegen der schlechten Leistung gegen den VfL Bochum abschminken. Ohne eine Siegesserie, die scheinbar nicht möglich ist, kann der BVB keine Aufholjagd starten.

    Die Mannschaft von Borussia Dortmund schafft es in dieser Saison nicht einmal über zwei Halbzeiten konstant zu spielen. Dementsprechend können sie auch nicht genug Punkte holen, um eine Aufholjagd zu starten. Noch vor dem Spiel betonte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, dass man gegen Bochum gewinnen müsse, um weiter dranzubleiben.

    Auch wenn es die Verantwortlichen und Spieler ehrt, dass sie ihre Ziele nicht aufgeben wollen, sollten sie ihren Fokus lieber auf die viel zitierten „Basics“ richten. Ohne die oberste Grundlage im Fußball, dem Teamgeist, wird der BVB seine Fans jedoch weiter enttäuschen.

    Hinweis: Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht zwingend die Ansicht der gesamten Redaktion widerspiegeln.



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  • VfL-Kapitän: Deshalb entschied sich Hasenhüttl für

    VfL-Kapitän: Deshalb entschied sich Hasenhüttl für


    1. VfL-Kapitän: Deshalb entschied sich Hasenhüttl für Svanberg  Wolfsburger Allgemeine
    2. Kapitän Svanberg, der smarte Schwede: Hasenhüttls Wahl mit Weitsicht  kicker
    3. Überraschende Entscheidung: Mattias Svanberg macht den Arnold  Braunschweiger Zeitung
    4. Svanberg übernimmt! Wolfsburgs neuer Chef im Mittelfeld?  LigaInsider
    5. Richtungsweisendes Duell: Der VfL Wolfsburg beim VfB Stuttgart ohne Arnold  OneFootball – Deutsch



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  • Dortmund verstrickt sich in Widersprüche

    Dortmund verstrickt sich in Widersprüche


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    BVB-Kapitän Emre Can
    Aus dem BVB-Spiel gegen Bochum gehen 5 Erkenntnisse hervor. Es geht auch um Kapitän Emre Can. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Noch immer liegt die BVB-Pleite schwer im Magen der Dortmund-Anhänger. Ein ideenloser Auftritt wirft viele Fragen auf – aber liefert auch Einsichten.

    Dortmund – Auch einen Tag nach der 0:2-Niederlage des BVB in Bochum ist noch nicht so recht zu fassen, was die Profis der Schwarz-Gelben auf dem Platz abgeliefert haben. RUHR24-Redakteurin Katharina Küpper zieht 5 Erkenntnisse aus der Pleite gegen den Abstiegskandidaten.

    5 BVB-Erkenntnisse nach Bochum-Pleite: Dortmund verstrickt sich in Widersprüche

    Erkenntnis 1: Dem BVB fehlt die Effizienz: Borussia Dortmund beendete das Spiel mit 69 Prozent Ballbesitz, lief mehr Kilometer, spielte prozentual mehr zielgenaue Pässe. Der BVB hatte sechs Ecken mehr (8). Und dennoch endete die Partie mit einer Niederlage. Den schwarz-gelben Westfalen fehlt die Effizienz.

    „Ich bin der Meinung: Umso mehr Ballbesitz du hast, umso weniger Gegentore kassierst du“, sagte BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck noch im Sommertrainingslager. Doch in dieser Saison beweisen die Dortmunder das Gegenteil. Nicht nur bei der Pleite gegen den VfL Bochum führten sie, was den Ballbesitz angeht. Gleiches gilt für alle bisherigen Bundesliga-Niederlagen im Jahr 2025.

    Der BVB hatte gegen Bayer Leverkusen, Holstein Kiel, Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart zum Teil deutlich mehr Ballbesitz. Dennoch kassierten sie bis zum 16. Februar 13 Gegentore. Den Dortmundern gelingt es offenbar nicht, den Ballbesitz in Tore umzuwandeln. Die Effizienz fehlt. Ebenso wie die Kreativität.

    5 BVB-Erkenntnisse nach Blamage in Bochum: Beim VfL ist für Dortmund selten was zu holen

    Erkenntnis 2: Bochum ist auswärts Angstgegner: Der BVB tut sich schwer beim Reviernachbarn. Im Ruhrstadion konnten die Dortmunder in insgesamt 35 Bundesliga- und DFB-Pokal-Begegnungen nur siebenmal als Sieger hervorgehen.

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    Neben der jüngsten bitteren Pleite gegen den abstiegsbedrohten VfL wog in der jüngsten Vergangenheit das Unentschieden am 30. Spieltag der Saison 2022/23 schwer. Mitunter die fehlenden zwei Punkte haben Borussia Dortmund letztendlich die Meisterschaft gekostet.

    5 BVB-Erkenntnisse: Das Ziel „Champions League“ wackelt bedrohlich

    Erkenntnis 3: Das Ziel „Champions League“ rückt in weite Ferne: Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Nur sieben Punkte fehlen dem BVB für eine Champions-League-Platzierung. Rechnerisch scheint es machbar zu sein.

    Die Krux jedoch ist: Die Schwarz-Gelben sind nicht in der Lage, das Straucheln der Konkurrenz zu nutzen. Leipzig, Bayern und Leverkusen spielten allesamt unentschieden, VfB Stuttgart hat verloren. Borussia Dortmund konnte die Chance nicht nutzen, um nach oben aufzuschließen. Anders als die Vereine aus dem direkten Tabellenumfeld. Wolfsburg, Gladbach und Freiburg siegten. Mainz spielte Unentschieden.

    Mit Blick auf das anstehende Liga-Programm wird es für die Westfalen nicht leichter, eine so oft angepriesene Siegesserie zu starten. Ab Mitte März spielen die Dortmunder gegen vier der Top-5 aus der Tabelle, darunter der Erstplatzierte FC Bayern München und der amtierende Meister Bayer Leverkusen.

    5 BVB-Erkenntnisse nach dem Spiel in Bochum: Spieler und Verantwortliche verschanzen sich

    Erkenntnis 4: Der BVB verschanzt sich im falschen Moment: Nach dem Spiel gegen Bochum ist vom BVB ist niemand in die Mixed Zone gekommen. Ungewöhnlich. Und ein alarmierendes Zeichen.

    Es macht natürlich keinen Spaß, sich nach einer Niederlage immer wieder Kritik anhören zu müssen, sich den Fragen zu stellen und seine eigenen Fehler aufzeigen zu lassen. Aber nur mit dem Finger in der Wunde kann es Verbesserung geben.

    5 BVB-Erkenntnisse: Emre Can als positiver Ausblick

    Erkenntnis 5: Emre Can etabliert sich zum unverzichtbaren Verteidiger: Um noch einen positiven Ausblick zu geben: Der oft kritisierte BVB-Kapitän Emre Can mausert sich zu einem unverzichtbaren Innenverteidiger. Auf der neuen Position geht er voran, wirft sich in die Zweikämpfe und klärte bereits des Öfteren als letzte Instanz.

    In der RUHR24-Einzelkritik gegen Bochum bekam Can als einziger BVB-Profi die Note 2. Wenn sich seine Mitspieler jetzt noch von ihrem Kapitän eine Scheibe abschneiden, könnten zumindest die Gegentore zeitnah reduziert werden.



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  • Selbst die Schiedsrichter wundern sich mittlerweile über den BVB

    Selbst die Schiedsrichter wundern sich mittlerweile über den BVB


    Dortmund in der Krise

    Aktualisiert am 17.02.2025, 13:19 Uhr

    Borussia Dortmund blamiert sich bei Abstiegskandidat Bochum, der BVB rutscht immer tiefer in die Krise. Das Problem der fehlenden Führungsspieler im Kader soll einem Bericht zufolge mittlerweile sogar schon bei den Schiedsrichtern in der Bundesliga Thema sein.

    Mehr News zu Borussia Dortmund

    Der erhoffte Umschwung durch den Trainerwechsel blieb bei Borussia Dortmund aus – das kann spätestens seit dem vergangenen Wochenende festgehalten werden. Denn auch mit Sahin-Nachfolger Niko Kovac schlittert der BVB immer tief in die Krise, am Samstag blamierten sich die Dortmunder bei Abstiegskandidat Bochum und gingen mit 2:0 unter.

    Führung auf dem Platz? Vergeblich gesucht

    Eines der großen Probleme – wie so oft: Fehlende Führungspersönlichkeiten auf dem Platz. Denn weder Emre Can noch Nico Schlotterbeck oder Julian Brandt gingen wirklich voran, es scheint so, als sei der BVB weiter auf der Suche nach sich selbst.

    Wer die Schwarzgelben in der Tabelle suchen möchte, muss mittlerweile recht weit nach unten gehen. Nach dem 22. Spieltag steht der BVB auf Tabellenplatz elf, der Rückstand auf die internationalen Plätze wächst gefühlt von Woche zu Woche an.

    Das Führungsproblem bei Dortmund, das unter anderem auch von Ex-Trainer Nuri Sahin angemerkt wurde, soll inzwischen sogar bei den Schiedsrichtern der Bundesliga Thema sein. Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, höre man “in internen Gesprächen” mit den Unparteiischen Folgendes: “Bei Dortmund spürst du auf dem Platz, dass Führung und Persönlichkeit fehlen, wir haben keine Ansprechpartner so wie früher Hummels.”

    Kein BVB-Spieler will in der Mixed Zone sprechen

    Durch den Abgang von Hummels nach Rom ist ein Vakuum im BVB-Kader entstanden. Einen Spieler, der die Probleme nach einer Niederlage auch mal sehr deutlich öffentlich anspricht, gibt es kaum – nur Schlotterbeck ist hier manchmal die Ausnahme. Ansonsten macht es den Eindruck, als wolle kein Spieler wirklich vorangehen und Verantwortung übernehmen.

    Das zeigen auch die Szenen nach der Blamage in Bochum. Denn kein einziger (!) Spieler stellte sich den Fragen der Medienvertreter in der Mixed Zone. Nur Torwart Gregor Kobel und eben Schlotterbeck sprachen bei Sky im Interview – aber auch nur, weil sie es aufgrund der TV-Verträge müssen. Kobel hatte für die Leistung keine Erklärung, Schlotterbeck warnte vor einer Horrorsaison für den BVB. Was unweigerlich die Frage aufwirft: Wenn die bisherige Spielzeit kein Horror war – was dann?

    Besonders kurios wurde es dann übrigens auf der anschließenden Pressekonferenz mit beiden Trainern. Denn Kovac begründete das Fernbleiben seiner Spieler in der Mixed Zone damit, dass das Team bereits in vier Tagen wieder spielen müsse und deswegen die Nahrungszufuhr jetzt an erster Stelle stehe.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
    JTI zertifiziert

    “So arbeitet die Redaktion” informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.



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  • Selbst die Schiedsrichter wundern sich mittlerweile über den BVB

    Selbst die Schiedsrichter wundern sich mittlerweile über den BVB


    Dortmund in der Krise

    Aktualisiert am 17.02.2025, 13:19 Uhr

    Borussia Dortmund blamiert sich bei Abstiegskandidat Bochum, der BVB rutscht immer tiefer in die Krise. Das Problem der fehlenden Führungsspieler im Kader soll einem Bericht zufolge mittlerweile sogar schon bei den Schiedsrichtern in der Bundesliga Thema sein.

    Mehr News zu Borussia Dortmund

    Der erhoffte Umschwung durch den Trainerwechsel blieb bei Borussia Dortmund aus – das kann spätestens seit dem vergangenen Wochenende festgehalten werden. Denn auch mit Sahin-Nachfolger Niko Kovac schlittert der BVB immer tief in die Krise, am Samstag blamierten sich die Dortmunder bei Abstiegskandidat Bochum und gingen mit 2:0 unter.

    Führung auf dem Platz? Vergeblich gesucht

    Eines der großen Probleme – wie so oft: Fehlende Führungspersönlichkeiten auf dem Platz. Denn weder Emre Can noch Nico Schlotterbeck oder Julian Brandt gingen wirklich voran, es scheint so, als sei der BVB weiter auf der Suche nach sich selbst.

    Wer die Schwarzgelben in der Tabelle suchen möchte, muss mittlerweile recht weit nach unten gehen. Nach dem 22. Spieltag steht der BVB auf Tabellenplatz elf, der Rückstand auf die internationalen Plätze wächst gefühlt von Woche zu Woche an.

    Das Führungsproblem bei Dortmund, das unter anderem auch von Ex-Trainer Nuri Sahin angemerkt wurde, soll inzwischen sogar bei den Schiedsrichtern der Bundesliga Thema sein. Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, höre man “in internen Gesprächen” mit den Unparteiischen Folgendes: “Bei Dortmund spürst du auf dem Platz, dass Führung und Persönlichkeit fehlen, wir haben keine Ansprechpartner so wie früher Hummels.”

    Kein BVB-Spieler will in der Mixed Zone sprechen

    Durch den Abgang von Hummels nach Rom ist ein Vakuum im BVB-Kader entstanden. Einen Spieler, der die Probleme nach einer Niederlage auch mal sehr deutlich öffentlich anspricht, gibt es kaum – nur Schlotterbeck ist hier manchmal die Ausnahme. Ansonsten macht es den Eindruck, als wolle kein Spieler wirklich vorangehen und Verantwortung übernehmen.

    Das zeigen auch die Szenen nach der Blamage in Bochum. Denn kein einziger (!) Spieler stellte sich den Fragen der Medienvertreter in der Mixed Zone. Nur Torwart Gregor Kobel und eben Schlotterbeck sprachen bei Sky im Interview – aber auch nur, weil sie es aufgrund der TV-Verträge müssen. Kobel hatte für die Leistung keine Erklärung, Schlotterbeck warnte vor einer Horrorsaison für den BVB. Was unweigerlich die Frage aufwirft: Wenn die bisherige Spielzeit kein Horror war – was dann?

    Besonders kurios wurde es dann übrigens auf der anschließenden Pressekonferenz mit beiden Trainern. Denn Kovac begründete das Fernbleiben seiner Spieler in der Mixed Zone damit, dass das Team bereits in vier Tagen wieder spielen müsse und deswegen die Nahrungszufuhr jetzt an erster Stelle stehe.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • VfL Wolfsburg beschäftigt sich mit Andreas Skov Olsen

    VfL Wolfsburg beschäftigt sich mit Andreas Skov Olsen



    Wie viel Bewegung kommt im Winter in den Kader des VfL Wolfsburg? Auf der rechten Offensivposition könnte sich eine große Veränderung ergeben. Andreas Skov Olsen ist als möglicher Nachfolger von Ridle Baku im Visier.

    Im Wolfsburger Visier: Andreas Skov Olsen von Club Brügge steht beim VfL nach kicker-Informationen hoch im Kurs.


    Im Wolfsburger Visier: Andreas Skov Olsen von Club Brügge steht beim VfL nach kicker-Informationen hoch im Kurs.

    IMAGO/Belga


    Aus Wolfsburgs Trainingslager in Almancil berichtet Thomas Hiete


    Der VfL Wolfsburg hat sein Quartier bezogen, am Donnerstagnachmittag fand das erste Training auf dem mittlerweile bestens bekannten Gelände “The Campus” in Almancil statt, an diesem Freitag um 11 Uhr Ortszeit bittet Coach Ralph Hasenhüttl zur nächsten Einheit. Mit Beginn dieses Vorbereitungscamps rückt ein Spieler des Kaders besonders in den Mittelpunkt: Ridle Baku. Der kicker berichtete am Donnerstag vom Interesse von RB Leipzig, gut möglich, dass der 26-Jährige in diesem Januar und damit ein halbes Jahr vor Vertragende den VfL verlässt. Dazu passt: Wolfsburg fahndet bereits nach einem möglichen Ersatz.

    Ein Skov-Olsen-Transfer würde einen Kraftakt darstellen


    Dabei rückt ein Landsmann von VfL-Geschäftsführer Peter Christiansen ins Visier. Wie das dänische Tipsbladet berichtet, ist der Bundesliga-Elfte in das Rennen um den Rechtsaußen Andreas Skov Olsen eingestiegen. Das deckt sich mit kicker-Informationen, wenngleich ein Transfer des 25-jährigen dänischen Nationalspielers (37 Einsätze, acht Tore) einen Kraftakt darstellen würde.










    Podcast

    Druck vor dem Topspiel: So will Leverkusen Bayern knacken


    14.02.25 – 10:45 Uhr
    09:10 Minuten


    Skov Olsen wechselte 2019 von Nordsjaelland nach Italien zum FC Bologna, 2021 schloss er sich Club Brügge an, in der Jupiler Pro League erzielte der Flügelspieler in dieser Saison in 19 Spielen acht Tore und bereitete vier weitere vor. Das macht den Dänen begehrt – und nicht gerade günstig. Die Rede ist von rund 15 Millionen Euro.

    Der Vertrag in Brügge läuft noch bis 2026


    Etwas Geld könnte der VfL noch mit einem Baku-Verkauf einnehmen und Skov Olsen wäre womöglich ein Vorgriff für den Sommer. Dann müsste der VfL sich ohnehin um einen Baku-Nachfolger bemühen, der frühere Mainzer wird in Wolfsburg nicht verlängern. Fraglich ist zudem noch, ob Brügge, das als 19. der Champions League noch alle Chancen aufs Weiterkommen hat, bereit ist für einen Transfer im Winter. Skov Olsens Vertrag läuft noch über anderthalb Jahre bis Sommer 2026.


    Für VfL-Manager Christiansen soll es jedenfalls nicht das erste Mal sein, dass er sich um seinen Landsmann bemüht, schon vor Jahren soll es den Versuch gegeben haben, ihn zum FC Kopenhagen zu lotsen.




    Gelingt es Christiansen nun in Wolfsburg? Dort würde Skov Olsen jedenfalls auf weitere bekannte Gesichter treffen – gemeinsam mit Joakim Maehle und Jonas Wind spielt der Offensivmann in der dänischen Nationalmannschaft.



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  • Borussia Dortmund blamiert sich im kleinen Revierderby gegen Bochum

    Borussia Dortmund blamiert sich im kleinen Revierderby gegen Bochum


    VfL Bochum – Borussia Dortmund 2:0 (2:0)

    Auch Niko Kovac bekommt Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga nicht auf Kurs. Der BVB verlor im Revierderby beim Abstiegskandidaten VfL Bochum 0:2 (0:2) und kassierte die zweite Pleite im zweiten Punktspiel unter dem neuen Trainer – der Aufschwung vom 3:0 in der Champions League bei Sporting Lissabon ist schon wieder verpufft.

    Dank des Doppeltorschützen Georgios Masouras (33./35.) feierte der kleine Nachbar nicht nur den ersten Heimsieg im B1-Duell seit 18 Jahren, sondern gab auch zum ersten Mal seit Anfang Oktober wieder die Rote Laterne des Tabellenletzten ab. Dortmund verliert dagegen nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Bundesligaspielen die Rückkehr in die Königsklasse aus den Augen.

    Der 31-jährige Masouras, in der Winterpause von Olympiakos Piräus ausgeliehen, traf bei seinem Heimdebüt innerhalb von zwei Minuten doppelt – zunächst in Abstaubermanier auf der Torlinie, dann nach einem kapitalen Fehler von Niklas Süle.

    Der Abwehrspieler gab beim BVB nach mehr als zwei Monaten sein Comeback in der Startelf: Der 29-Jährige hatte vor seiner Syndesmoseverletzung Anfang Dezember zuletzt von Beginn an gespielt. Der 49-malige Nationalspieler ersetzte den gesperrten Julian Ryerson als rechter Außenverteidiger.

    Noch länger war die Pause für Timo Horn gewesen: Der Torhüter rückte für den erkrankten Bochumer Stammkeeper Patrick Drewes zwischen die Pfosten – in seinem ersten Bundesligaspiel seit Februar 2022, damals für seinen Heimatklub 1. FC Köln. Sein letztes Pflichtspiel hatte der 31-Jährige vor neun Monaten für RB Salzburg in Österreich bestritten.

    Süle und Co. hatten zunächst enorme Probleme mit dem hoch anlaufenden VfL, der mit Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte zu den ersten Chancen kam: Masouras scheiterte zweimal an BVB-Keeper Gregor Kobel (4./9.). Doch auch Horn konnte sich früh auszeichnen, als er einen Schuss von Serhou Guirassy entschärfte (11.). Immer wieder pfiff Kovac an der Seitenlinie und versuchte zu korrigieren.

    Doch vergeblich: Nach starkem Pass von Tom Krauß schoss Philipp Hofmann aufs BVB-Tor, Masouras drückte den Ball über die Linie. Der BVB hatte sich noch nicht wieder sortiert, da traf der Grieche erneut – nach einem katastrophalen Rückpass von Süle. Das Ruhrstadion tanzte Sirtaki.

    Kurz vor der Pause hatte zwar Guirassy eine Dortmunder Großchance (41.), doch die Gastgeber hielten weiter mit Kampfkraft und taktischer Disziplin dagegen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bochumer vor dem Tor zielstrebiger. Masouras vergab nach Fehler von Yan Couto die Chance auf sein drittes Tor (69.).

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

    Der VfB Stuttgart hat im Rennen um die Champions League die nächste bittere Heimniederlage hinnehmen müssen und den Sprung auf Rang vier verpasst. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß verlor am Samstag trotz einer dominanten zweiten Halbzeit und Führung mit 1:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg. Mit einem Sieg wären die Schwaben an RB Leipzig vorbeigezogen, der VfB bleibt stattdessen Fünfter.

    Der Ex-Stuttgarter Tiago Tomás (77.) und Mohamed Amoura (88., Handelfmeter nach Videobeweis) schossen die Niedersachsen entgegen des Spielverlaufs zum ersten Sieg nach vier Spielen ohne Dreier. Joker Nick Woltemade (72.) hatte Stuttgart nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Solo in Führung gebracht.

    Zwölf Spieltage vor Saisonende bleiben die Stuttgarter damit weiter Jäger, der Rückstand auf Leipzig auf Rang vier beträgt zwei Zähler. Die auswärtsstarken Wölfe näherten sich den Plätzen für die internationalen Wettbewerbe wieder an.

    Hoeneß konnte gegen die Wölfe auf Nationalspieler Deniz Undav bauen. Der Angreifer hatte nach dem 2:1-Erfolg bei Borussia Dortmund zu Wochenbeginn erkältet im Training gefehlt, machte nach seiner Rückkehr laut seines Trainers aber „einen guten Eindruck“. Gegenüber Ralph Hasenhüttl musste auf Kapitän Maximilian Arnold verzichten, der wichtige Mittelfeldmann laboriert an einer Innenbandverletzung.

    Auch ohne ihren Anführer erwischten die Gäste einen guten Start. Die Hasenhüttl-Elf, die vor dem 22. Spieltag bereits fünf Auswärtssiege eingefahren hatte, erspielte sich ein leichtes Übergewicht, bevor auch Stuttgart besser ins Spiel kam. Die erste Chance gehörte den Wölfen, Jeff Chabot konnte aber rechtzeitig vor dem einschussbereiten Patrick Wimmer (22.) klären.

    Wolfsburg blieb am Drücker. Amoura zog im Strafraum an mehreren Stuttgartern vorbei, anstatt den Abschluss zu suchen, entschied sich der Angreifer aber dafür, nach einem leichten Kontakt am Knöchel zu fallen. Schiedsrichter Tobias Welz ließ weiterspielen (26.).

    Ein Weckruf für den VfB, der DFB-Pokal-Halbfinalist übernahm nun die Kontrolle gegen kompakte Niedersachsen. Große Chancen blieben Mangelware. Der Kopfball von Undav (33.) war zu drucklos, der von Atakan Karazor (44.) flog knapp über die Latte.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Stuttgart den Druck. Der auffällige Nationalspieler Chris Führich suchte immer wieder den Weg zur Grundlinie, einen Volley von Josha Vagnomans lenkte VfL-Schlussmann Marius Müller über die Latte (54.). Wirklich gefährlich wurden die Gastgeber nicht. Hoeneß brachte deshalb Woltemade für Undav – und der Joker stach sofort, nachdem er mehrere Wolfsburger austanzte. Zum Sieg reichte es aber nicht, stattdessen kam es richtig bitter für den VfB, als Vagnoman einen Schuss mit dem Arm blockte.

    FC St. Pauli – SC Freiburg 0:1 (0:0)

    Der SC Freiburg pirscht sich still und heimlich an die Champions-League-Ränge heran. Das Team von Trainer Julian Schuster trotzte beim 1:0 (0:0)-Sieg beim FC St. Pauli selbst seiner schwarzen Serie vom Elfmeterpunkt – und schiebt sich immer näher an Platz vier heran. Die Kiezkicker kassierten dagegen durch das späte Gegentor am Ende einer emotionalen Woche mit großen Diskussionen um ihre Stadionhymne einen schmerzlichen Rückschlag. Philipp Treu lenkte in der 89. Minute einen Schuss von SC-Kapitän Christian Günter unglücklich ins eigene Tor.

    In einem umkämpften und selten hochklassigen Duell am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga scheiterte zunächst Vincenzo Grifo in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kläglich vom Elfmeterpunkt (45.+1). Grifo versuchte es in Panenka-Manier – doch St. Pauli-Keeper Nikola Vasilj blieb einfach stehen und fing den Ball. Freiburg hat damit sechs Elfmeter in Serie in der Bundesliga verschossen, jubelte nach dem späten Treffer aber dennoch.

    Es ging am Millerntor schon vor dem Anpfiff hoch her. Mit lauten Pfiffen, aber auch Applaus reagierten die Fans der Braun-Weißen auf die Entscheidung des Klubs für einen vorübergehenden Verzicht auf die inoffizielle Hymne „Das Herz von St. Pauli“. „Wir verstehen die Emotionen und nehmen das sehr ernst. Genau wie die Recherchen zu dem Texter des Liedes, Josef Ollig“, sagte Präsident Oke Göttlich über das Stadionmikro und appelliert auch an den Zusammenhalt für das große sportliche Ziel Klassenerhalt. Mit lauten „Sankt Pauli“-Sprechchören stimmten sich die Fans dann auf die Partie ein, die temporeich begann.

    St. Pauli suchte vor allem über die linke Seite mit Dribbler Elias Saad den Weg in den Freiburger Strafraum, doch die erste große Chance gehörte den Gästen. Freiburg, mit der Empfehlung von zwei 1:0-Siegen in Folge in den Norden gereist, konterte über Ritsu Doan, der allerdings zu zentral auf Torhüter Nikola Vasilj abschloss (13.). Danach lieferten sich beide Teams viele Zweikämpfe im Mittelfeld ohne großen Offensiv-Ertrag – und auch im Brüderduell zwischen St. Pauli-Stürmer Johannes Eggestein und Freiburgs Taktgeber Maximilian Eggestein waren keine Vorteile zu ermitteln.

    Nach der Halbzeitpause blieb Freiburg am Drücker, Grifos Freistoß war deutlich hochwertiger als sein Versuch aus elf Metern, doch erneut war Vasilj auf dem Posten (57.). Auch Merlin Röhl (64.) näherte sich dem Führungstreffer an, zielte aber zu hoch.



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  • 2. Bundesliga: Hertha trennt sich von Fiél – kommt Leitl?

    2. Bundesliga: Hertha trennt sich von Fiél – kommt Leitl?


    Fußball-Zweitligist Hertha BSC hat auf die Negativserie reagiert und sich einen Tag nach der Niederlage bei Fortuna Düsseldorf (1:2) von Trainer Cristian Fiél getrennt.

    Das gab der Verein am Sonntagabend bekannt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, nach Sky-Informationen soll Stefan Leitl die Alte Dame übernehmen. Der Verein befindet sich demnach bereits in Gesprächen mit dem ehemaligen Trainer von Hannover 96.

    „Trotz Fiélos hohen Engagements und seiner Leidenschaft für den Verein und die Mannschaft haben wir in den vergangenen Wochen leider nicht die Ergebnisse erzielt, die wir uns gewünscht haben“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber. Über die Nachfolge will der Klub „in Kürze“ informieren. Am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) steht das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg an.

    Am Samstag hatte der taumelnde Hauptstadtklub in Düsseldorf die vierte Niederlage in Folge kassiert, nur noch fünf Punkte trennen die Hertha vom Relegationsplatz 16. Im Anschluss an die Partie hatte Weber am Sky-Mikrofon ein Treuebekenntnis zu Fiél vermieden: „Es kommt gerade eine ganze Menge zusammen. Am Ende haben wir viel gesprochen und vier Spiele in Folge verloren. Wir werden jetzt nach Hause fahren, uns morgen hinsetzen und alles gemeinsam analysieren.“

    Fiél war im vergangenen Sommer vom Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg nach Berlin gekommen, wo er Pal Dardai beerbt hatte. Zuletzt war Hertha unter ihm in eine Abwärtsspirale geraten und hatte unter anderem beim Aufsteiger und Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg (0:2) verloren.



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  • Bundesliga: Frankfurt – Kiel 3:1! Vize? Eintracht kniet sich…

    Bundesliga: Frankfurt – Kiel 3:1! Vize? Eintracht kniet sich…


    Die Eintracht ist bereit für das Topspiel!

    Frankfurt schlägt Aufsteiger Kiel problemlos mit 3:1, holt nach zuletzt drei Liga-Remis in Folge beim Heimspiel wieder einen Dreier und schießt sich schon mal für die Knaller-Partie gegen die Bayern am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) warm.

    Mit dem Sieg rücken die Hessen auf fünf Punkte an Leverkusen auf Rang zwei ran und liegen fünf Punkte vor Leipzig auf Platz vier. Jetzt scheint auch die Vizemeisterschaft hinter den Bayern möglich!

    Vor dem Spiel hatte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller (44) seine Jungs aufgefordert, die Unentschieden-Serie endlich zu beenden. Der Coach: „Schluss mit den Unentschieden, wir wollen endlich wieder gewinnen!“

    Gesagt, getan – weil sich die Frankfurter richtig reinknien!

    18. Minute: Eine Kristensen-Flanke landet bei Brown, der die Kugel mit dem Kopf zurücklegt. Hugo Larsson (20) steht richtig, erwischt den Ball im Sprung mit dem Knie und trifft zum 1:0. In seinem 50. Bundesliga-Spiel erzielt der Schwede sein fünftes Tor.

    Die Eintracht bleibt dran, ist das klar bessere Team. Und belohnt sich noch vor der Pause mit dem zweiten Treffer.

    37. Minute: Uzuns Flanke wird von Kiels Remberg verlängert und landet bei Frankfurt-Verteidiger Tuta (25). Der Brasilianer hämmert den Ball volley zum 2:0 rein. Schon beim Hinspiel-Sieg (4:2) hatte er getroffen.

    Nach einem Strafraum-Handspiel von Nekic vergibt Hugo Ekitiké (22) sogar noch die Chance auf den dritten Frankfurt-Treffer vor der Pause. Seinen Elfmeter kann Kiel-Keeper Dähne, der den verletzten Weiner vertritt und sein erstes Bundesliga-Spiel absolviert, jedoch parieren (45.).

    Hilft Kiel aber auch nicht weiter. Nach Katastrophen-Fehlpass von Zec trifft Can Uzun (19) zum 3:0 (60.), Porath erzielt zumindest noch den Ehrentreffer (73.).

    Während Frankfurt Champions-League-Platz drei festigt, rutschen die Kieler durch die Pleite nach dem Bochumer Sieg vom Samstag (2:0 gegen Dortmund) auf Platz 18 ab …



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