Schlagwort: sich

  • BVB: Krise verschärft sich – Borussia Dortmunds Zahlen des Grauens

    BVB: Krise verschärft sich – Borussia Dortmunds Zahlen des Grauens


    Die BVB-Euphorie nach dem Sieg in der Champions League hält nicht lange an. Nach der Blamage von Bochum rückt eine erneute Königsklassen-Teilnahme in weite Ferne. Abermals offenbart das Team große Probleme. Die Zahlen, die die Krise dokumentieren, sind erschreckend.

    Die Zahlen sprechen Bände. Sie zeigen einmal mehr auf, wie schlecht es um Borussia Dortmund in der laufenden Bundesliga-Spielzeit steht.

    Nach dem 0:2 (0:2) beim Abstiegskandidaten VfL Bochum weist der Klub erstmals in dieser Saison eine negative Bilanz auf: acht Siege und fünf Unentschieden stehen neun Niederlagen gegenüber. Nach 22 Spieltagen hat der BVB, der unter der Woche bei Sporting Lissabon in der zweiten Halbzeit noch so geglänzt und 3:0 gewonnen hatte, schon zweimal mehr verloren als in der kompletten vergangenen Saison.

    „Erklärungen dafür gibt es nicht wirklich“, sagte BVB-Torhüter Gregor Kobel. Bochum, ergänzte er, sei „superaggressiv gewesen“, so wie es Trainer Niko Kovac im Vorfeld gesagt habe. „Doch wir haben es nicht umsetzen können.“

    „Seriosität und Professionalität waren nicht zu sehen“

    Mit nur 29 Punkten weist der BVB die schlechteste Zwischenbilanz seit zehn Jahren auf –2014/15 waren es in der Abschiedssaison von Jürgen Klopp sogar nur 25 Zähler zu diesem Zeitpunkt.

    Das Szenario einer Saison ohne internationalen Startplatz wird immer realistischer. Dortmund ist aktuell nur noch Mittelmaß, liegt auf Platz elf mit acht Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz. Erstmals seit 41 Jahren unter Timo Konietzka verlor mit Niko Kovac wieder ein BVB-Trainer seine ersten beiden Bundesliga-Partien.

    „Ich habe in der vergangenen Woche gesagt, sie müssen erwachsen werden. Sie spielen wie eine Jugendmannschaft – Seriosität und Professionalität waren nicht zu sehen“, monierte Sky-Experte Dietmar Hamann im Nachgang. Wenn es sportlich in der Jugend bei einem Spieler nicht laufen sollte, würde man diesem irgendwann sagen, dass er sich zusammenreißen müsse. „Aber hier“, ergänzte die Hamann in Bezug auf die BVB-Profis, „ist Hopfen und Malz verloren. Was Grundvoraussetzung sein sollte, zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“ Ein Problem sei, so schob der frühere Nationalspieler nach, dass der BVB „zu viele Schönspieler“ hätte. Niko Schlotterbeck und Emre Can, die zwei Verteidiger, meinte Hamann damit nicht. Das betonte er explizit.

    Schlotterbeck sagte nach der Niederlage, dass die Mannschaft endlich „aus den Pötten“ kommen müsse. „Wir müssen Leistung bringen und den Turnaround schaffen. Jeder muss auf sich schauen und nicht Ausreden woanders suchen. Wir können nicht nur einmal in zwei Wochen eine gute Leistung zeigen, sondern müssen das alle drei, vier Tage tun. Wir müssen das schnell hinkriegen“, sagte der Nationalspieler und gab sich optimistisch: „Ich glaube fest daran, dass wir das schaffen.“

    Coach Kovac sagte, man müsse schleunigst anfangen, Spiele zu gewinnen. Er appellierte daran, die Gier und das Selbstverständnis dafür zu haben – auch für eine Partie wie die am Samstag in Bochum. In der Bundesliga gehe es darum, seine Hausaufgaben zu machen.

    LaGa



    Source link

  • Trainerfrage stellt sich in Berlin: Hertha wütend nach…

    Trainerfrage stellt sich in Berlin: Hertha wütend nach…


    Stand: 15.02.2025 23:15 Uhr

    Fortuna Düsseldorf hat im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert – Hertha BSC reagierte wütend auf das Zustandekommen eines Tores und steht nun vor der Trainerfrage.

    Durch das 2:1 (0:1) ist Düsseldorf als Tabellenfünfter im Aufstiegskampf weiter mit guten Chancen dabei. Hertha BSC muss mit fünf Punkten Vorsprung auf Rang 16 die Abstiegszone zumindest im Blick behalten. Fabian Reese (13.) hatte Hertha BSC in Führung gebracht, Dženan Pejčinović drehte die Partie mit einem Doppelpack (55./58.).

    • Zum Live-Ticker: Düsseldorf – Hertha
      Pfeil rechts

    • 22. Spieltag
      Pfeil rechts

    Für Hertha stellt sich weiter die Trainerfrage. Trainer Christian Fiél hat nun vier Niederlagen in Folge kassiert. “Wir sind alle lange genug im Fußball unterwegs”, sagte Fiél bei Sky. “Wenn die Ergebnisse so sind, wie im Moment, dann hilft es auch nicht, dass die Mannschaft lebt. Ergebnisse sind entscheidend, und da waren wir die letzten Wochen einfach nicht gut.” Fiél hatte vor dem Spiel gesagt, dass ein Sieg die Erwartungshaltung der sportlichen Führung sei. “Wir werden nach Hause fahren und uns morgen hinsetzen. Wenn es soweit ist, werden wir uns äußern”, sagte Sportdirektor Benjamin Weber.

    Hertha-Spieler am Boden, Fortuna trifft

    Vor allem das Tor zum 1:1 sorgte im Spiel für Zündstoff. Während Düsseldorfs Pejčinović jubelte, protestierten Hertha-Spieler wütend bei Schiedsrichter Tobias Reichel aus Sindelfingen.

    Das war passiert: Herthas Spieler Michael Cuisance wurde im Mittelfeld klar von Düseldorfs Jamil Siebert gefoult. Doch für die Hertha entstand eine aussichtsreiche Situation, die Berliner spielten auf das Tor, aber Fortuna-Torwart Florian Kastenmeier fing den Ball ab – und leitete den Gegenzug ein, der zum Tor führte. Während des Gegenangriffs stand Cuisance wieder auf, konnte aber nicht mehr entscheidend eingreifen.

    Bejubelt seinen Treffer für die Fortuna – Dženan Pejčinović

    Tor zählt, nachträglich Gelb fürs Foul

    Schiedsrichter Reichel ließ trotz der Proteste das Tor gelten. Folgerichtig, denn im Regelwerk steht, dass der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen lässt, “bis der Ball aus dem Spiel ist, wenn ein Spieler nur leicht verletzt ist”. Cuisance war für Reichel offensichtlich nur leicht verletzt, erst mit dem Tor war der Ball “aus dem Spiel”. Für das Foul zeigte Reichel dem Düsseldorfer Siebert nach dem Tor die Gelbe Karte.

    Moralisch stellt sich die Frage, ob die Düsseldorfer den Ball ins Aus hätten spielen sollen. Eine entsprechende Erwartung formulierte Hertha Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky: “Ich glaube, wir haben alle die Reaktion gesehen auf dem Platz und auf der Bank gesehen. Das war sehr, sehr unglücklich.” Torwart Marius Gersbeck sagte, dass er es sich “erhofft hätte”, räumte aber ein: “Wir müssen uns mehr über uns selbst aufregen.” Die Hertha-Spieler hatten den Ball zuvor allerdings auch nicht ins Aus gespielt. Die Regeln verpflichten keinen Spieler dazu, wenn ein anderer Spieler auf dem Boden liegt.

    Außerdem wies beispielsweise die UEFA in der Vergangenheit immer wieder darauf hin, dass die Spieler nicht für Spielunterbrechungen verantwortlich sind – sondern der Schiedsrichter. Hintergrund: Den Ball ins Aus zu spielen, kann in der Schlussphase von Spielen grundsätzlich ein Instrument für Zeitspiel sein, wenn man den Ball ins Aus spielt und der ungeschriebenen Regel zufolge auch noch zurückbekommt.

    Niedergeschlagen vom Gegentreffer – Michael Cuisance

    Hertha mit dem besseren Start – Fortuna dreht das Spiel

    Hertha entwickelte schnell Druck auf Düsseldorf, was prompt belohnt wurde. Ein geblockter Schuss landete links bei Reese, der legte sich den Ball auf den rechten Fuß und schoss den Ball ins rechte Eck (13.). Reese kam wenig später nochmal zum Abschluss, scheiterte aber an Düsseldorfs Torwart Florian Kastenmeier. In der 35. Minute war Hertha per Konter unterwegs zum 2:0. Ein Pass fehlte noch, aber Düsseldorfs Jona Niemiec verhinderte mit letzter Kraft das Zuspiel von Cuisance auf Ibrahim Maza (35.).

    Der Düsseldorfer Brederode ist nur schwer für Jonjoe Kenny zu verteidigen

    Düsseldorf dreht nach der Pause das Spiel. Dem viel diskutierten 1:1 ließ die Fortuna schnell das Siegtor folgen: Pejčinović lauerte bei einem Freistoß am zweiten Pfosten zweiten Pfosten und schob den Ball mit links ein (58.). Hertha hatte noch vorzügliche Chancen zum 2:2. Doch Reese schoss volley drüber (65.), Maza scheiterte per Kopfball an Torwart Kastenmeier (81.) und Luca Schuler köpfte an den Pfosten (83.).

    Düsseldorf in Köln, Hertha gegen Nürnberg

    Düsseldorf spielt kommende Woche Sonntag im Derby beim Aufstiegskonkurrenten 1. FC Köln (23.02., 13.30 Uhr). Schon am Freitagabend ist Hertha zu Hause gegen Nürnberg gefragt (18.30 Uhr).

    • Fortuna Düsseldorf für Ihren Kalender
      Pfeil rechts

    • Hertha BSC für Ihren Kalender
      Pfeil rechts



    Source link

  • Wer tut sich diesen BVB noch an?

    Wer tut sich diesen BVB noch an?


    1. ruhr24
    2. BVB
    Julian Brandt beim Spiel des BVB gegen VfL Bochum
    Der BVB erlebt in der Saison 24/25 seine nächste Peinlich-Pleite und lässt die Fans leiden. © Bahho Kara/Kirchner-Media; RUHR24

    Wieder eine Blamage für den BVB! Mit der Derby-Pleite stellen die Dortmunder die Leidensfähigkeit ihrer Fans erneut auf die Probe. Ein Kommentar.

    Dortmund/Bochum – Auf die eigentlich rhetorische Frage, wer sich Mitte Februar 2024 noch Spiele von Borussia Dortmund antut, gibt es für RUHR24-Autor Marian von Hatzfeld nur eine richtige Antwort: die Fans. Natürlich werden treue Anhänger ihrem Verein wohl kaum den Rücken kehren. Leiden müssen sie trotzdem – in mehrfacher Hinsicht.

    Nach Niederlage gegen VfL Bochum: Wer tut sich diesen BVB noch an?

    Bei der 0:2-Peinlich-Pleite des BVB gegen den VfL Bochum, fehlte jeglicher Zugriff. Besonders ärgerlich: Viele Fans und Journalisten ahnten die Niederlage gegen den Tabellenletzten schon voraus, weil die Dortmunder nach Champions-League-Siegen häufig ein anderes Gesicht im kommenden Spiel zeigen.

    Die teils masochistische Einschätzungen der Dortmund-Anhänger und die Nachfragen der Medien, ob die Mannschaft nach einem Champions-League-Sieg jetzt wieder in der Bundesliga verliere, bestätigte der Ruhrgebietsverein jetzt mehr denn je. Dabei zeigt sich vor allem eins: Der BVB ist (in dieser Saison) nicht zu stabilisieren.

    „BVB könnte noch 20-mal den Trainer wechseln“ – Stabilität ist bei Borussia Dortmund nicht möglich

    Vorweg: Mit starken Individualisten im Dortmunder Team wird es vereinzelt immer wieder Hurra-Fußball und auch Erfolgserlebnisse geben. Seit mehreren Jahren folgen aber immer die gleichen Muster und diese heißen Inkonstanz und fehlende Mentalität.

    Bei dem in Dortmund verpönten Wort, mit M, geht es aber kaum um den Kampfgeist der Profis, sondern vielmehr um den Aspekt des Teamgeists. Die Bezeichnung einer Mannschaft haben sich die Spieler aktuell nicht verdient. Der BVB könnte in dieser Saison noch 20-mal den Trainer wechseln. Wenn die Individualisten keine Mannschaft werden und Niko Kovac es nicht schafft dieses Team zu formen, wird eine Stabilität bei Borussia Dortmund nicht möglich sein.

    Nico Schlotterbeck sagte dazu passend nach dem Spiel bei Sky: „Wir stehen zu elft auf dem Platz. Da kann draußen stehen, wer will.“ Tatsächlich wirkt es so, als ob elf einzelne Spieler auf dem Feld stehen. Diese leisten dann unerklärliche Fehler und sammeln in dieser Saison Blamagen am laufenden Band.

    Unerklärliche BVB-Punktverluste gegen Mannschaften im Abstiegskampf – Dortmund in Bochum verhöhnt

    Hoffenheim, Kiel, Bochum: Nein, bei dieser Aufzählung handelt es sich bei allem Respekt nicht um Zweitligisten, sondern um Vereine, gegen die Borussia Dortmund in dieser Saison zumindest in einem Spiel keinen Sieg holte. Gerade die 2:4 Niederlage gegen den aktuellen Tabellenletzten Holstein Kiel (Stand 15. Januar) und die jetzige Pleite gegen Bochum sind eine Demütigung für jeden BVB-Anhänger.

    Es dürfte an der Ehre einiger Borussen-Fans kratzen, wenn VfL-Stürmer Georgios Masouras doppelt trifft und die Revierrivalen gleich zweimal zu griechischer Volksmusik Sirtaki im Ruhrstadion tanzen. Gerade weil Fußball-Deutschland über den BVB lacht oder sich sogar sorgt, stellt sich die Frage, was das mit der Ehre der Spieler macht.

    RUHR24 bei Google News abonnieren:

    Ihr wollt keine Nachrichten mehr zum BVB verpassen? Dann folgt RUHR24 bei Google News!

    Darauf wollte Niko Kovac nach dem Spiel allerdings nicht eingehen. Der BVB-Coach sieht seine Mannschaft auch nicht als untrainierbar an und betonte, nicht in Panik zu verfallen. Das muss Borussia Dortmund tatsächlich nicht, denn mit der Offenbarung aus der Bochum-Pleite dürfte sich der Verein endgültig von seinen Zielen verabschieden.

    „BVB kann sich Champions League endgültig abschminken“

    Die Champions League kann sich der BVB nicht nur wegen der schlechten Leistung gegen den VfL Bochum abschminken. Ohne eine Siegesserie, die scheinbar nicht möglich ist, kann der BVB keine Aufholjagd starten.

    Die Mannschaft von Borussia Dortmund schafft es in dieser Saison nicht einmal über zwei Halbzeiten konstant zu spielen. Dementsprechend können sie auch nicht genug Punkte holen, um eine Aufholjagd zu starten. Noch vor dem Spiel betonte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, dass man gegen Bochum gewinnen müsse, um weiter dranzubleiben.

    Auch wenn es die Verantwortlichen und Spieler ehrt, dass sie ihre Ziele nicht aufgeben wollen, sollten sie ihren Fokus lieber auf die viel zitierten „Basics“ richten. Ohne die oberste Grundlage im Fußball, dem Teamgeist, wird der BVB seine Fans jedoch weiter enttäuschen.

    Hinweis: Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht zwingend die Ansicht der gesamten Redaktion widerspiegeln.



    Source link

  • Bundesliga: Leverkusen und Bayern trennen sich im…

    Bundesliga: Leverkusen und Bayern trennen sich im…


    Stand: 15.02.2025 21:01 Uhr

    Bayer Leverkusen und Bayern München haben sich im hochstilisierten “Finale” um die deutsche Meisterschaft torlos getrennt. Die Bayern agierten am Samstag allerdings extrem offensivschwach.

    Obwohl München in Sachen Ballbesitz und Zweikampfführung nicht unterlegen war, ließen die Gäste jegliche Offensivpower vermissen. Am Ende hatte die Gäste aus Bayern einen “Expected Goals”-Wert von 0,14. Auch die damit ausgedrückten zwei Torschüsse über die gesamte Spielzeit sind ein historisch niedriger Wert. Als Coach hatte Bayer-Trainer Xavi Alonso noch nie gegen die Bayern verloren – dabei blieb es.

    • Zum Live-Ticker: Leverkusen – München
      Pfeil rechts

    • 22. Spieltag
      Pfeil rechts

    “Natürlich ärgert es mich, weil alle gesehen haben, dass wir das Spiel gewinnen müssen”, sagte Leverkusens Abwehrchef Jonathan Tah nach Abpfiff zur Sportschau, “aber es fällt mir schwer, so richtig frustriert und sauer zu sein, weil wir über 90 Minuten einen solchen Gegner dominiert haben.” Und er fügte hinzu: “Das Einzige, was man uns vorwerfen kann, ist, dass wir die Tore nicht gemacht haben.” “Nein, zur Meisterschaft darf man uns noch nicht gratulieren”, sagte Bayern-Keeper Manuel Neuer, “das war heute nicht unser bestes Spiel. Aber wir haben die Null gehalten. Und am Ende zählt das Resultat.”

    Leverkusen zuerst defensiv, Bayern nur in der Verteidigung

    Von Beginn an agierten beide Mannschaften auf höchstem taktischen und spielerischen Niveau. Die Gastgeber organisierten sich verstärkt defensiv in der Anfangsphase, stellten teilweise mit einer Sechser-Abwehrkette den Weg für die Bayern Richtung Tor zu. München musste das Spiel machen, und dabei den klassischen Umschaltfehler vermeiden, den viele Gegner in den Wochen seit Saisonbeginn ausnutzten. Doch die Bayern blieben konzentriert.

    Besonders Dayot Upamecano, vom früheren Innenverteidiger Vincent Kompany auf seiner Position gesetzt und stark gemacht, agierte bärenstark und verteidigte so gut alles weg, was Leverkusen offensiv präsentierte.

    Bayer trifft zweimal Aluminium

    Allerdings konnte der Franzose nicht alles verhindern: Als Florian Wirtz links in den 16er sein erstes Solo startete, musste zuerst Manuel Neuer im Kasten der Bayern retten. Doch der Ball blieb heiß: Jeremie Frimpong stieg zum Kopfball hoch und traf die Latte (21.). Auch vier Minuten später krachte der Ball ans Torgehäuse, als Piero Hincapié von der linken Seite Nathan Tella perfekt bediente, der den Ball im Fallen aus fünf Metern ebenfalls ans Quergestänge bugsierte. Tella krachte bei der Aktion an den linken Pfosten, konnte aber zum Glück ohne Behandlung oder größere Verletzung weitermachen.

    Bayern zur Halbzeit ohne Torschuss

    Leverkusen hatte zu diesem Zeitpunkt die Spielkontrolle übernommen und setzte sowohl offensiv die klareren Akzente und ließ auch defensiv nichts, aber auch gar nichts zu. Die Münchner verbuchten bis zur 45. Minute keinen einzigen Torabschluss: ungewohnt und extrem selten. Einzig bei einem Olise-Freistoß aus dem linken Halbfeld köpfte Harry Kane aufs Leverkusener Tor, stand beim Freistoß aber knapp im Abseits. Hincapie prallte beim Abwehrversuch in dieser Situation mit seiner Schulter mit Kanes Kopf zusammen, der kurz behandelt werden musste.

    Leverkusen auch nach der Pause überlegen

    Zwar hatten die Bayern zur Pause in Sachen Statistik etwas mehr Ballbesitz und Zweikampfquote – aber Leverkusen war deutlich gefährlicher. Und das änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht grundlegend. Zwar hielten die Münchner die Gastgeber besser vom eigenen Strafraum fern, aber als Neuer einen Flankenball falsch berechnete, entwickelte sich aus der folgenden Flanke die nächste Torchance für die Elf von Xavi Alonso. Die Bayern brachten den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum, der agile Tella setzte zum Seitfallzieher an, drosch den Ball aber links neben das Bayern-Tor (59.).

    Und Hiroki Ito rettete auf der Linie für seinen Keeper, als erneut Tella nach Zuspiel von Jonathan Tah den Ball wuchtig per Kopf zur Führung verwerten wollte.

    66. Minute: Vierfach-Wechsel der Bayern

    Kompany musste etwas am Skelett seiner Mannschaft ändern – und das tat er. Als München auch nach 68. Minuten noch ohne jeden zählbaren Torschuss auf dem Rasen stand, wechselte er vier Mann aus. Leroy Sané, Serge Gnabry, Leon Goretzka und Josip Stanisic sollten das Münchner Spiel beleben. Aber auch diese Maßnahme blieb ohne die erwünschte Wirkung.

    Allerdings zeigte sich, dass der ultra-intensive Spielansatz der Hausherren beide Teams enorm viel Kraft kostete. München kam in der Schlussphase etwas besser ins Spiel. Sané arbeitete sich rechts durch und flankte auf den Kopf von Goretzka. Dessen Versuch ging jedoch deutlich links neben das Tor. Zuvor war ein geblockter Schuss von Kane bereits als “Torschuss” gewertet haben, so dass München bis zur 81. Minute genau zwei Torannäherungen verbuchen konnte.

    In der Nachspielzeit musste Neuer gegen einen Schuss des freistehenden Amine Adli klären, den Nachschuss setzte Wirtz Zentimeter links knapp am Tor vorbei.

    Bayern-Auftritt macht ratlos

    Die Bayern zeigten über die gesamte Spielzeit hinweg einen überaus ungewohnten Auftritt, bei dem die Defensivarbeit das Thema Angriff maximal überwog und der die Fans einigermaßen ratlos hinterlässt.

    Für die Münchner bedeutet dieses Remis im Spitzenspiel des 22. Spieltags einen Punktgewinn, während Leverkusen vermutlich mit der Ausbeute seines immensen Aufwands hadert. Die Bayern bleiben mit acht Punkten Vorsprung vor Leverkusen souveräner Tabellenführer der Bundesliga.

    Leverkusen in Kiel, München gegen Frankfurt

    Leverkusen ist zu Gast bei Holstein Kiel (22.02., 15.30 Uhr). München muss einen Tag später zuhause gegen die Eintracht aus Frankfurt ran (17.30 Uhr).

    • Bayer Leverkusen für Ihren Kalender
      Pfeil rechts

    • Bayern München für Ihren Kalender
      Pfeil rechts



    Source link

  • Niko Kovac hat schon reagiert: Jamie Gittens streitet sich

    Niko Kovac hat schon reagiert: Jamie Gittens streitet sich


    Marko Brkic

    15. Februar 202518:49

    FBL-EUR-C1-DORTMUND-BARCELONAGetty Images

    Jamie Gittens war nach seiner Auswechslung bei der 0:2-Pleite von Borussia Dortmund gegen den VfL Bochum mehr als bedient und musste sogar von seinen eigenen Mitspielern beruhigt werden.



    Source link

  • Bundesliga Liveticker: BVB müht sich, Gladbach führt

    Bundesliga Liveticker: BVB müht sich, Gladbach führt


    Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac will den Aufschwung durch seinen ersten Sieg auch in der Bundesliga fortsetzen. „Wir wissen, dass der BVB auswärts nicht unbedingt Bäume ausgerissen hat. Aber wir haben in Lissabon gut dagegen gehalten. Das wollen wir auch in Bochum zeigen“, sagte Kovac vor dem Bundesliga-Duell mit dem VfL Bochum am Samstag.

    Unter der Woche hatte der gebürtige Kroate nach seiner Debüt-Niederlage gegen Stuttgart (1:2) im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Sportring Lissabon (3:0) seinen ersten Sieg als BVB-Coach eingefahren. Beim Tabellenschlusslicht erwartet er ein „schwieriges“ und „Kampf-geprägtes“ Spiel. „Wir fahren dahin und wollen keinen Schönheitspreis gewinnen. Sondern wir möchten Selbstvertrauen aufbauen durch drei Punkte“, so Kovac.

    Verzichten muss Kovac im Revierderby auf Verteidiger Ramy Bensebaini und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka. Zudem fehlt Julian Ryerson nach seiner Gelb-Roten Karte.

    Nach nicht einmal zwei Wochen beim neuen Verein sei Kovac weiter dabei, sich von jedem Spieler ein klares Bild zu machen. „Ich glaube, dass die Mannschaft willig ist, dass die Mannschaft Qualität hat und all die Ziele, die wir uns gesteckt haben noch erreichen kann. Aber das geht nur, wenn wir richtig Gas geben“, betonte er. Als elfter der Tabelle trennen den BVB derzeit sieben Punkte von Platz vier und dem selbst gesteckten Ziel Champions-League-Qualifikation.



    Source link

  • Fußball: In Zülpich treffen sich Borussia Dortmund und Mainz 05

    Fußball: In Zülpich treffen sich Borussia Dortmund und Mainz 05


    Nachdem das Missverständnis aufgeklärt war und Lehmann sich während eines erneuten Telefonats absolut offen für den Vorschlag zeigte, statt – wie ursprünglich geplant – im Heinz-Flohe-Stadion nun auf dem Kunstrasenplatz der „BlayArena“ anzutreten, stand die Sache fest. „Marco war total unkompliziert und hatte für die Austragung der Begegnung keine großen Anforderungen, einzig einen geeigneten Parkplatz für den Mannschaftsbus hat er sich gewünscht“, erklärt Griesehop.

    Euskirchens Torwart Aaron Wilden sitzt vor dem Tor auf dem Boden und hält den Ball in der Hand.



    Source link

  • Wie sich der FC Bayern nach Leverkusen-Schmach erholt

    Wie sich der FC Bayern nach Leverkusen-Schmach erholt


    München – Beim Blick auf die vom Schnee leicht bedeckten, eher gezuckerten Dächer und Trainingsplätze an der Säbener Straße sagte Vincent Kompany am Freitagmorgen zu Max Eberl: “In den letzten drei Monaten habe ich hier mehr Schnee gesehen als in den letzten 15 Jahren in England.” Es ist immer eine Frage der Perspektive. Ein richtiger, knackiger Winter sieht anders aus in Bayern, selbst in München.

    Am Nachmittag machen sich der Niederbayer Eberl, der Belgier Kompany und sein Team auf ins Rheinland, um den Leverkusener Volkshelden Xabi Alonso, gebürtig aus dem Baskenland, in die Schranken zu weisen.

    Inbegriffe der neuen Bayern-Souveränität: Abwehrchef Dayot Upamecano (l.) und Harry Kane, der seinen Torriecher wiedergefunden hat.

    Bayerns Leverkusen-Lehren: Was die Münchner aus dem Celtic-Spiel mitnehmen …



    X

    Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.

    zur Merkliste




    Hat bis 2030 beim FC Bayern verlängert: FC-Bayern-Star Jamal Musiala.

    Musiala-Verlängerung offiziell: So lange geht der neue Vertrag des …



    X

    Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.

    zur Merkliste




    FC Bayern möchte mit einem Sieg die alte Vormachtstellung wiederherstellen

    Bayer gegen Bayern. Der Meister gegen den Rekordmeister. Der Double-Gewinner gegen den 2024 titellosen Champion aus Gewohnheit, der in der vergangenen Saison nur die Trophäen in den hauseigenen Vitrinen abstauben konnte, frisch hinzukam: nichts. Im Mai soll die Meisterschale laut bajuwarischem Selbstverständnis wieder an ihren üblichen Bestimmungsort zurückkehren.

    Das Spiel in Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker), der neue deutsche Clásico, soll aus Münchner Sicht die alte Vormachtstellung der Bayern wiederherstellen. Ein Statement-Sieg sollte, ja müsste her nach fünf erfolglosen Duellen gegen Maestro Alonso und seine Leverkusener. Selbstbewusst klangen die Aussagen der letzten Tage, das schon. Kampfansagen waren nicht dabei.

    Keine Kampfansagen des FC Bayern an Bayer Leverkusen

    “Wir sind acht Punkte vorne, haben die deutlich bessere Tordifferenz”, meinte Eberl am Freitag, “wir haben den amtierenden Meister bislang in Schach gehalten und eine sehr gute Ausgangsposition.” So der Status quo. Während Leverkusen in den vergangenen 18 Monaten nur ein einziges Ligaspiel (gegen RB Leipzig) verloren hat, konnten die Bayern als einziges Team ihre jüngsten sieben Begegnungen gewinnen. Doch trotz des Acht-Punkte-Polsters lassen die Münchner im Vorfeld nicht ihre Muskeln spielen. Die Zeiten, in denen man den Gegner verbal einschüchtern wollte und konnte, sind vorbei. Zum einen ist dies eine Frage des Zeitgeistes, zum anderen der handelnden Personen.

    Selbst Uli Hoeneß, die Abteilung Attacke aus angriffslustigeren Zeiten, ist zuletzt zurückgerudert, hat seine vollmundige Ankündigung vom November (“Was ich zusagen kann, ist die deutsche Meisterschaft”) einkassiert. In “Sonntags-Stammtisch” des Bayerischen Rundfunks sagte der Ehrenpräsident kürzlich überraschend demütig: “Das muss ich jetzt einschränken, weil die Leverkusener stärker sind, als ich das erwartet hatte. Das sind die Einzigen, die uns ärgern – und auch noch weiter ärgern werden. Alle anderen – Dortmund, Leipzig – sind vorbei.” Im Grunde ein Ritterschlag für Erfolgscoach Alonso und die Führungsetage der Werkself, die Tegernsee Verdienstmedaille in Silber – man muss ja nicht übertreiben.

    Michael Olise (l.) traf kurz vor der Pause zum 1:0 für die Bayern.

    Noten: Dier überzeugt als Kim-Ersatz, Olise bester Offensiv-Star



    X

    Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.

    zur Merkliste




    Macht gegen Celtic Glasgow bis auf wenige Ausnahmen ein gute Spiel: Dayot Upamecano.

    Pflichtspieldebüt für Bayern: Dieser Münchner könnte eine echte Alternative …



    X

    Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.

    zur Merkliste




    Weniger Reibung im Team: FC Bayern hat auch Dank Kompany den Turnaround geschafft

    Dass man in der Liga den Turnaround geschafft hat und wieder souverän an der Tabellenspitze steht, hat auch mit Kompany zu tun. Seine Wahl und sein Auftreten hat Ruhe in den Verein gebracht. Die Spieler folgen seinem Kurs, vertrauen seinem Weg und freuen sich über mehr Zuwendung und Zuspruch. Dass Alphonso Davies seinen Vertrag langfristig verlängerte und Joshua Kimmich wieder zum Führungsspieler wurde, geht auf Kompany zurück.

    Es herrscht weniger Reibung, allein durch den Abgang von Tuchel, der den Verein spaltete – in Befürworter und Gegner des speziellen Kurses eines speziellen Trainers. Kompany war anfangs der kleinste gemeinsame Nenner, nun stellen sich alle Bosse zufrieden hinter den großen, entspannten Typen mit der Bärenruhe. Einer zum Anlehnen. Einer zum Liebhaben. Einer für Titel?

    Das Double des zuvor landesweit belächelten Werksklubs (“Neverkusen”) hat die Bayern enorm herausgefordert, ja gereizt, sich zu straffen, auf Einigkeit in der Führung zu besinnen. Trotz zwischenzeitlicher Störfeuer wurde der Vertrag von Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen im November um weitere zwei Jahre verlängert. Kontinuität um fast jeden Preis lautet die neue Zauberformel. Siehe auch die nun endlich fixierte Vertragsverlängerung von Jamal Musiala bis 2030. So sehen Muskelspiele des FC Bayern dieser Tage aus. Die Botschaft nach außen: Unser Schlüsselspieler bleibt. Das Imperium schlägt zurück. Wer ko, der ko.

    !function(f,b,e,v,n,t,s)
    {if(f.fbq)return;n=f.fbq=function(){n.callMethod?
    n.callMethod.apply(n,arguments):n.queue.push(arguments)};
    if(!f._fbq)f._fbq=n;n.push=n;n.loaded=!0;n.version=’2.0′;
    n.queue=[];t=b.createElement(e);t.async=!0;
    t.src=v;s=b.getElementsByTagName(e)[0];
    s.parentNode.insertBefore(t,s)}(window,document,’script’,
    ‘https://connect.facebook.net/en_US/fbevents.js’);
    fbq(‘init’, ‘2523508247947799’);
    fbq(‘track’, ‘PageView’);



    Source link

  • Milan-Neuzugang Félix entschied sich gegen Inter

    Milan-Neuzugang Félix entschied sich gegen Inter


    João Félix entschied sich vor seinem Wechsel zum AC Mailand gegen ein Engagement bei Stadtrivale Inter. Das verriet der 25-Jährige auf seiner Vorstellungspressekonferenz: „Inter war auch an mir interessiert und mein Agent hat mir davon erzählt. Aber ich hatte bereits Verhandlungen mit dem AC Mailand aufgenommen und sagte, dass dies unmöglich sei. Ich hatte meine Entscheidung bereits getroffen.“

    Unter der Anzeige geht’s weiter

    Die Rossoneri zahlt für Félix eine Leihgebühr von 5,5 Millionen Euro an den FC Chelsea, eine Kaufoption konnte sich Milan für den Anschluss nicht sichern. In bislang zwei Einsätzen erzielte der Offensivakteur ein Tor, im morgigen Playoff-Duell gegen Feyenoord Rotterdam (21 Uhr) dürfte der Portugiese (45 Länderspiele) für Milan in der Champions League debütieren.



    Source link