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  • “Japanischer Messi”: Kubo dribbelt sich in die Hitliste von

    “Japanischer Messi”: Kubo dribbelt sich in die Hitliste von



    Takefusa Kubos Start in Spanien erfolgte schon mit zehn Jahren in La Masia. Seinen Europa-Traum erfüllte später Real Madrid, allerdings nicht selbst. Seine fußballerische Heimat hat der Dribbelkünstler nach einigen Stationen bei Real Sociedad gefunden.

    Unschuldiges Gesicht, aber ein echter Wirbelwind: Takefusa Kubo.


    Unschuldiges Gesicht, aber ein echter Wirbelwind: Takefusa Kubo.

    IMAGO/AFLOSPORT


    Tore wie das am Wochenende gegen Leganes schießt Takefusa Kubo gerne. Da kam er mit dem Ball am Fuß über Rechtsaußen, übertölpelte den ersten Gegner mit einem Beinschuss, am zweiten zog er elegant vorbei nach innen – und netzte mit seinem starken linken Fuß platziert ins lange Eck ein. Endstand 3:0. Beinschüsse sind eine Spezialität des Japaners – selbst Toni Kroos wurde schon von Kubo getunnelt.

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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Die wichtigsten Entscheidungen beim BVB wurden bisher in der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ besprochen. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand abgeschafft.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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  • Schon wieder 0:0: Augsburg und Leipzig trennen sich

    Schon wieder 0:0: Augsburg und Leipzig trennen sich



    Nach einem ziemlich ereignisarmen Spiel trennten sich Augsburg und Leipzig zum Auftakt des 22. Spieltags mit einem leistungsgerechten 0:0. In der Schlussphase hatten beide Mannschaften noch Chancen zum Sieg, zielten aber nicht genau genug.

    Er hatte die Chance zum Sieg auf dem Fuß: Frank Onyeka.


    Er hatte die Chance zum Sieg auf dem Fuß: Frank Onyeka.

    IMAGO/kolbert-press


    Augsburgs Trainer Jess Thorup nahm nach dem 0:0 in Mainz zwei Änderungen vor. Giannoulis kehrte von seiner Gelbsperre zurück und ersetzte den erkrankten Schlotterbeck. Dadurch rückte Zesiger in die Dreierkette. Außerdem startete Jensen anstelle von Kömür (Bank) im offensiven Mittelfeld.


    RB-Coach Marco Rose tauschte im Vergleich zum 2:0 gegen St. Pauli ebenfalls auf zwei Positionen. Orban fehlte gesperrt und wurde in der Innenverteidigung durch Klostermann vertreten. Außerdem ersetzte Baumgartner den am Knie verletzten Nusa.

    Wenig Höhepunkte in Durchgang eins


    Die erste Hälfte startete äußerst gemächlich. Leipzig hatte zwar mehr den Ball, ging aber überhaupt nicht ins Risiko. Die meiste Zeit über wurde die Kugel in überschaubarem Tempo durchs Mittelfeld gepasst. In der 11. Minute sorgte Geertruida für den ersten kleinen Höhepunkt des Spiels: Sein Schuss aus der zweiten Reihe flog knapp am linken Pfosten vorbei.

    Spieler des Spiels



    Kristijan Jakic

    Mittelfeld

    2,5



    Spielnote

    In der ersten Hälfte ein arg zähes Spiel mit vielen Fehlpässen, danach besser und spannend bis zum Abpfiff.

    4




    FC Augsburg
     
    RB Leipzig
     

    Spieldaten





    FC Augsburg

    Augsburg

    Dahmen3 – Matsima2,5 , Gouweleeuw3, Zesiger3,5 – M. Wolf4 , Onyeka4, Jakic2,5, Giannoulis3, F. Jensen5 , Claude-Maurice3,5 – Essende5




    RB Leipzig

    Leipzig




    Schiedsrichter-Team


    Sascha Stegemann
    Niederkassel

    3,5



    Spielinfo





    Stadion WWK-Arena
    Zuschauer 28.260





    Den nächsten Aufreger gab es erst in der 25. Minute, als Wolf von links in die Mitte flanken wollte und Baku am Arm traf. Stegemann gab zu Recht keinen Elfmeter, weil der Arm von Baku eindeutig angelegt war. In der Folge wurde Augsburg etwas aktiver und tauchte vermehrt in der Nähe des RB-Strafraums auf.


    Den besten Abschluss der Hausherren hatte Claude Maurice in Minute 39: Der Aufsetzer aus der Distanz wurde aber gut von Gulacsi pariert. Die letzte Gelegenheit vor der Pause gehörte nochmal RB. Raums unbeabsichtigter Torschuss wurde von Dahmen abgewehrt (42.). So ging es nach einer äußerst ereignisarmen ersten Hälfte mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

    Ein vielversprechender Start


    Die zweite Halbzeit startete vielversprechend. Schon der 47. und 49. Minute hatte Leipzig gute Abschlüsse durch Klostermann und Xavi. Jedoch reagierte einmal Dahmen gut und einmal ging der Ball knapp links daneben. Danach flachte die Partie wieder sehr ab und ähnelte der Darbietung des ersten Durchgangs. Erst in der 73. Minute musste Gulacsi mal wieder eingreifen, weil ein Kopfball von Jakic von Geertruida abgefälscht wurde. Der Leipziger Keeper kratzte den Ball aus dem linken Winkel.

    Onyeka und Nedeljkovic vergeben die Chancen zum Sieg


    In der Schlussphase sollten dann die größten Chancen folgen: Augsburg hatte nach einem Konter durch Onyeka die Möglichkeit zum Lucky Punch. Doch der Mittelfeldspieler vergab freistehend aus 14 Metern zentraler Position (81.). In der Nachspielzeit wurde RB noch mehrmals gefährlich. Erst spielten die Gäste eine sehr aussichtsreiche Kontergelegenheit schlecht aus (90.+2) und dann landete eine Raum-Flanke von der linken Strafraumecke auf dem Kopf des eingewechselten Nedeljkovic. Sein Abschluss aus sechs Metern ging gegen die Latte.




    Insgesamt war Leipzig am Ende dem Sieg etwas näher. Das Unentschieden war trotzdem leistungsgerecht, weil keine der beiden Mannschaften wirklich ins Risiko gegangen ist. Für die Augsburger geht es am kommenden Samstag in Gladbach weiter (15.30 Uhr). Leipzig spielt einen Tag später zur gleichen Zeit gegen Heidenheim.



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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


    1. come-on.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Die wichtigsten Entscheidungen beim BVB wurden bisher in der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ besprochen. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand abgeschafft.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


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    Die wichtigsten Entscheidungen beim BVB wurden bisher in der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ besprochen. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand abgeschafft.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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  • Virkus kontra VAR: „Keller meldet sich, wenn Gladbach

    Virkus kontra VAR: „Keller meldet sich, wenn Gladbach


    Roland Virkus schaut böse drein.

    Nicht zufrieden mit dem Videobeweis aktuell: Roland Virkus, am 15. Februar 2025.

    Damit spricht er den Fans wohl aus der Seele.

    Trotz Auswärtssieg beim 1. FC Union Berlin (15. Februar 2025, 2:1) gab es für Borussia Mönchengladbach nach dem Spiel schon wieder Redebedarf in Sachen Schiedsrichterentscheidungen und Videobeweis. Auch Sport-Geschäftsführer Roland Virkus (58) hatte eine starke Meinung zum VAR.

    Gladbach-Boss Virkus wütet gegen VAR – Elferszene als Aufreger

    Mit einem 2:0-Halbzeitstand war Borussia auf dem besten Weg, den ersten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte im Stadion an der Alten Försterei zu holen. Spannend machte es dann aber noch einmal der Videobeweis.

    Schiedsrichter Sven Jablonski (34) entschied nach einem kleinen Gerangel im Gladbacher Strafraum auf Weitermachen, sah kein strafwürdiges Vergehen der Fohlen. Dann aber schaltete sich der VAR ein.

    Der Video-Assistent Günter Perl (55) meldete sich beim Unparteiischen auf dem Platz und gab den Hinweis, dass es sich möglicherweise um einen Elfmeter handeln könnte. Die Bilder reichten für das Gespann aus, um auf Strafstoß für Union Berlin zu entscheiden, den Andrej Ilic (24) zum Anschluss verwandelte.

    Am Auswärtssieg der Gladbacher änderte das zwar nichts mehr, da der VfL in den vergangenen Wochen aber immer wieder von strittigen VAR-Szenen geplagt war, sorgte die Situation auch nach dem Abpfiff noch für erhitzte Gemüter.

    Sport-Geschäftsführer Roland Virkus redete sich dabei leicht in Rage: „Was mich aufregt, ist immer der VAR. Es war gefühlt das 48. Mal, dass wir … na ja, ‚benachteiligt‘ will ich nicht sagen …“ Um die konkrete Entscheidung selbst schien es dem gebürtigen Mönchengladbacher dabei gar nicht zu gehen: „Wenn man die Bilder sieht, kann ich verstehen, dass Union sich aufregt und dass es einen Elfmeter gibt.“ Dafür ging der Sport-Boss noch auf eine gefühlte Verschwörung ein.

    „Der Keller meldet sich, wenn Gladbach spielt. Das weißt du auf jeden Fall.“ Rumms! Die von Virkus aus der Emotion heraus ausgesprochene Wahrnehmung der laufenden Saison findet sich auch in Fankreisen gerne wieder. Borussia scheint in Sachen Videobeweis tatsächlich oft nicht so wirklich gut wegzukommen.

    Virkus stellte aber auch klar, dass sein Problem mit dem VAR nicht nur auf den eigenen Verein gemünzt ist: „Und wenn der Schiri rausgeht, ist auch ganz klar, gibt es einen Elfmeter. Aber nicht nur bei Borussia Mönchengladbach, das ist fast immer so.“ Am Ende kann den Gladbacher Verantwortlichen die Geschichte zumindest an diesem Spieltag glücklicherweise egal sein. Abgeschlossen ist das Thema aber lange noch nicht.



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    FAQ: Virkus kontra VAR – „Keller meldet sich, wenn Gladbach…“

    Frage 1: Was sind die Hintergründe des Streits zwischen Virkus und VAR?
    Antwort: Der Konflikt zwischen Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Roland Virkus und dem Videoassistenten (VAR) dreht sich um strittige Entscheidungen in Spielen von Gladbach. Virkus hat mehrfach öffentlich Kritik an den Entscheidungen des VAR geübt, was zu Spannungen innerhalb des Vereins und in der öffentlichen Wahrnehmung geführt hat.

    Frage 2: Wer ist Roland Virkus?
    Antwort: Roland Virkus ist der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach. Er ist verantwortlich für die sportliche Planung des Vereins, einschließlich Transfers und strategischer Entscheidungen.

    Frage 3: Was genau hat Virkus über den VAR gesagt?
    Antwort: Virkus hat sich mehrfach zu den Entscheidungen des VAR geäußert und kritisiert, dass diese Entscheidungen oft die Spiele seiner Mannschaft beeinflussen. Er fordert mehr Transparenz im VAR-Prozess und hat angedeutet, dass er bei bestimmten Entscheidungen eine andere Sichtweise erwartet.

    Frage 4: Was meint Virkus mit „Keller meldet sich, wenn Gladbach…“?
    Antwort: Mit dieser Aussage bezieht sich Virkus wahrscheinlich auf den VAR-Beauftragten Lutz Keller, der in seinen Ansprachen oder Kommentaren auf Gladbachs Spiele eingehen könnte. Virkus scheint zu implizieren, dass Keller bei bestimmten strittigen Situationen oder Entscheidungen aktiver kommunizieren sollte.

    Frage 5: Wie hat der Verein auf die Aussagen von Virkus reagiert?
    Antwort: Der Verein hat in der Regel versucht, die Situation zu beruhigen und den Fokus auf die sportlichen Leistungen zu legen. Intern gibt es Diskussionen über die Rolle des VAR, aber der Verein hat auch betont, dass alle Beteiligten an einer Verbesserung der Kommunikation und Entscheidungsfindung interessiert sind.

    Frage 6: Werden diese Kontroversen Auswirkungen auf die Leistung von Gladbach haben?
    Antwort: Es ist schwierig vorherzusagen, wie externale Faktoren wie Schiedsrichterentscheidungen und VAR-Einsätze die Teamleistung beeinflussen können. Angesichts der emotionalen Natur von Fußball können solche Kontroversen allerdings durchaus den Fokus und die Stimmung innerhalb der Mannschaft beeinflussen.

    Frage 7: Was können Fans tun, um sich über die Situation zu informieren?
    Antwort: Fans können sich durch offizielle Clubmitteilungen, Pressekonferenzen und Medienberichterstattung über die Situation informieren. Zudem gibt es zahlreiche Fanforen und sozialen Medien, in denen die Diskussion über solche Themen lebhaft geführt wird.

    Frage 8: Wo kann ich mehr Informationen über VAR und dessen Funktionsweise finden?
    Antwort: Informationen über den VAR und dessen Einsatz im Fußball sind auf offiziellen Seiten des DFB, FIFA sowie in diversen Fachartikeln und Reportagen zu finden. Viele Sportberichterstatter analysieren auch die Auswirkungen des VAR in ihren Kolumnen und Podcasts.

  • BVB-Bosse wenden sich nach Union-Sieg an die Mannschaft

    BVB-Bosse wenden sich nach Union-Sieg an die Mannschaft


    1. tz
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    3. Fußball

    BVB-Boss Hans-Joachim Watzke auf der Mitgliederversammlung
    Zieht sich beim BVB allmählich zurück: Hans-Joachim Watzke. © David Inderlied/Kirchner-Media

    Beim BVB gab es am 23. Spieltag sechsmal Grund zu jubeln. Auch die Verantwortlichen Borussia Dortmunds wussten den Sieg zu schätzen.

    Dortmund – Die Freude am Samstagabend (22. Februar) war groß in Dortmund. Sei es BVB-Keeper Gregor Kobel, der sich schon auf dem Platz während des Spiels gegen Union Berlin freute. Die Fans von Borussia Dortmund, die seit langer Zeit mal wieder den BVB-Walzer angestimmt haben. Oder die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben, von denen eine Last abfällt.

    Hans-Joachim Watzke stand auf und applaudierte freudestrahlend beim 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin. Ein seltener Anblick in Zeiten eines kriselnden BVB. Aber der Chef legte noch eine Schippe drauf.

    Die Führungsetage von Borussia Dortmund sorgte für einen weiteren seltenen Anblick: Wie Sport1 berichtet, gingen Geschäftsführer Watzke, Carsten Cramer und Lars Ricken im Anschluss an die Partie in die Mannschaftskabine. Dort gratulierten sie den Profis zum Sieg. Auch BVB-Präsident Reinhold Lunow folgte.



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  • Borussia Dortmund: BVB-Legende knöpft sich Emre Can vor!

    Borussia Dortmund: BVB-Legende knöpft sich Emre Can vor!


    Emre Can ist bei Borussia Dortmund eine viel diskutierte Personalie. Vor allem bei den Fans hat der BVB-Kapitän keinen leichten Stand – auch wenn die Formkurve des 31-Jährigen zuletzt klar nach oben zeigte.

    Nun gerät der deutsche Nationalspieler jedoch erneut ins Fadenkreuz der Kritik. Eine Klub-Legende von Borussia Dortmund knöpft sich Can nun so richtig vor – er nimmt kein Blatt vor dem Mund!

    Borussia Dortmund: Nach Can-Aussagen – Weidenfeller tobt

    Der BVB steht im Achtelfinale der Champions League. Der Mannschaft von Niko Kovac reichte im Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon ein glanzloses 0:0-Unentschieden. Emre Can zeigte sich nach dem Spiel trotz der eher mauen Leistung zufrieden: „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Wir sind weiter gekommen, das zählt“. Worte, die dem 31-Jährigen nun auf die Füße fallen.


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    Beim „Sky“-Fußballtalk „Triple“ zeigte sich der langjährige BVB-Torwart Roman Weidenfeller nun irritiert von Cans Aussagen: „Was ist denn das für ein Ansatz? Ich sehe es als sehr fahrlässig, dass Kapitän Emre Can sich hinstellt und sagt: ‚Wir haben das Nötigste getan und das hat gereicht für den Achtelfinal-Einzug’“. Die Ansage des 44-Jährigen: „An einem Champions-League-Abend in Dortmund müssen Luft und Rasen brennen“.

    Losglück für den BVB?

    Klar dürfte indes sein: Will Borussia Dortmund an seinen starken Champions-League-Lauf aus dem vergangenen Jahr anknüpfen, bedarf es einer Leistungssteigerung. Angesichts der jüngsten Formkurve erscheint es derzeit jedoch fraglich, ob der BVB innerhalb kürzester Zeit den Turnaround schaffen kann.



    Ein Hoffnungsschimmer dürfte jedoch das vergleichsweise machbare Achtelfinallos sein. Während Bayern München schon zu Beginn der K.O.-Phase mit Atletico Madrid oder Bayer Leverkusen ein echtes Hammer-Los droht, hat der BVB mit Aston Villa oder LOSC Lille vergleichsweise machbare Gegner zu befürchten.



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  • Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II: Dortmund II kämpft sich zum Punkt – 3. Liga

    Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II: Dortmund II kämpft sich zum Punkt – 3. Liga


    Im Spiel Alemannia Aachen gegen die Reserve von Borussia Dortmund trennten sich die Gegner mit einem 2:2-Remis.

    Bereits im Vorfeld hatte einiges für ein Aufeinandertreffen zweier ebenbürtiger Teams gesprochen. Das Endergebnis bestätigte schließlich diese Einschätzung. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit gewesen. Dortmund II hatte mit 3:0 gesiegt.

    Bentley Bahn brachte die Gäste in der 36. Minute per Linksschuss ins Hintertreffen. Zur Pause war Aachen im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Anas Bakhat versenkte die Kugel zum 2:0 (53.). Der BVB II stellte in der 58. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Ayman Azhil, António Fóti und Danylo Krevsun für Patrick Göbel, Cole Campbell und Kjell Wätjen auf den Platz. Durch einen Rechtsschuss von Azhil kam Borussia Dortmund II noch einmal ran (72.). Wenig später kamen Jan-Luca Rumpf und Nils Winter per Doppelwechsel für Gianluca Gaudino und Florian Heister auf Seiten von Alemannia Aachen ins Match (76.). Fóti sicherte seiner Mannschaft kurz vor dem Abpfiff den Ausgleich, als er in der 86. Minute ins Schwarze traf. Alles sprach für einen Sieg von Alemannia, doch am Ende wurde das Aufbäumen von Dortmund II noch belohnt, und die Teams trennten sich mit einem Remis voneinander.

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    Am liebsten teilt Aachen die Punkte. Da man aber auch sechsmal verlor, steht die Mannschaft derzeit in der zweiten Hälfte der Tabelle. Die vergangenen Spiele waren für den Gastgeber nicht von Erfolg gekrönt. Schließlich liegt der letzte Sieg bereits fünf Begegnungen zurück.

    Beim BVB II präsentierte sich die Abwehr angesichts 40 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (40). Neun Siege, sechs Remis und zehn Niederlagen hat Borussia Dortmund II momentan auf dem Konto. Für Dortmund II sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.

    Mit diesem Unentschieden verpasste Alemannia die Chance, an einem direkten Konkurrenten vorbeizuziehen. In der Tabelle steht Alemannia Aachen damit auch unverändert auf Rang 13.

    Am kommenden Sonntag tritt Aachen beim SV Waldhof Mannheim an, während der BVB II einen Tag zuvor Rot-Weiss Essen empfängt.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

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  • Borussia Dortmund feiert Gala! Fans stellen sich jetzt nur noch eine Frage

    Borussia Dortmund feiert Gala! Fans stellen sich jetzt nur noch eine Frage


    Das tut richtig gut! Borussia Dortmund erlebt eine Horror-Saison in der Bundesliga und konnte jetzt die Krise vorerst beenden. Neu-Trainer Niko Kovac konnte nämlich den ersten Bundesliga-Sieg einfahren, seit er den BVB übernommen hat – und was für einer!

    Gegen Union Berlin siegte Borussia Dortmund dank einer starken Leistung mit 6:0 und holte dabei auch drei wichtige Punkte. War das jetzt der Dosenöffner für die Trendwende? Diese Frage stellen sich alle Fans nach der Begegnung.

    Borussia Dortmund: Erster Bundesliga-Sieg unter Kovac

    Seit Niko Kovac bei Borussia Dortmund übernommen hatte, folgten zwei Bundesliga-Pleiten gegen den VfB Stuttgart (1:2) und VfL Bochum (0:2). Während es in der Champions League gegen Sporting Lissabon (3:0 und 0:0) immerhin etwas positiver lief, wartete der neue Trainer in der Liga auf den ersten Erfolg.


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    Der kam jetzt endlich im dritten Anlauf. Am 23. Spieltag konnte Kovac mit seiner Mannschaft drei immens wichtige Punkte gegen Union Berlin einfahren. Im Signal-Iduna-Park fertigte der BVB die Eisernen mit 6:0 ab. Dank einer starken und engagierten Leistung des gesamten Teams durften die heimischen Fans sich über den Sieg freuen.

    In der Tabelle konnten die Dortmunder immerhin einen Platz nach oben gut machen und stehen jetzt auf Rang zehn. Der Vorsprung auf die internationalen Plätze bleibt aber weiter groß, da die Konkurrenten um Freiburg und Mainz gewinnen konnten.

    Folgt jetzt die endgültige Wende?

    Es ist das erste Mal seit langer Zeit, dass Borussia Dortmund von Anfang bis Ende eine ordentliche Leistung zeigte. Hinten ließ die BVB-Mannschaft nicht viel zu und sorgte in der Offensive für Gefahr. Auch bei der Chancenverwertung waren die Schwarzgelben eiskalt. Genau das wollen die Fans sehen.

    War das auch der Startschuss für die Trendwende? Die Anhänger hoffen, dass Niko Kovac endlich sein Team in der wichtigen Phase der Saison gefunden hat und dafür sorgen kann, dass der Revierklub in der Tabelle jetzt weiter nach oben klettert. Zudem steht in der Champions League bald das wichtige Achtelfinale gegen OSC Lille an. Der BVB will in der Königsklasse so weit wie möglich kommen.


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    Die Liga hat aber Vorrang, da man sich nur hier für das internationale Geschäft qualifizieren kann. Aus dem DFB-Pokal ist Dortmund schließlich früh rausgeflogen. Weiter geht es kommende Woche beim FC St. Pauli (1. März, 15.30 Uhr). Folgt dann der zweite Sieg in Folge?



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