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    Zwei Dortmund-Stars verdienen sich eine glatte Eins


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    Borussia Dortmund hat mit einem 6:0 gegen Union Berlin einen fulminanten ersten Bundesliga-Sieg unter Niko Kovač hingelegt. Die Einzelkritik.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat am Samstag in der Bundesliga den ersten Dreier unter Neu-Trainer Niko Kovač geholt. Gegen Union Berlin tat sich der BVB zunächst schwer, nach einem Eigentor von Diogo Leite (25.) lösten sich die mentalen Fesseln nach und nach. Vor der Pause legte Serhou Guirassy nach (40.), in der zweiten Hälfte kam Union nur kurz nochmal auf.

    In der Schlussviertelstunde rollte dann plötzlich eine BVB-Lawine über die Eisernen hinweg. Guirassy machte seine Treffer zwei bis vier (75., 80., 83.), dann setzte Maximilian Beier den Schlusspunkt (89.). Durch den 6:0-Sieg gegen Union klettert der BVB in der Tabelle auf Platz zehn, nimmt aber vor allem viel Selbstvertrauen mit in die kommenden Aufgaben.

    Serhou Guirassy schoss vier Tore beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy schoss vier Tore beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/pepphoto / Sascha Weiz

    Die Einzelkritik und Noten zum Spiel des BVB gegen Union Berlin in der Übersicht:

    Gregor Kobel

    Selten gefordert, dann aber stets zur Stelle. Starke Parade gegen Benedikt Hollerbach (35.) und bei einem Fast-Eigentor von Emre Can (59.). Note: 3,0

    Julian Ryerson

    Riss die Mannschaft mit seiner positiven Aggressivität im Vorwärtsverteidigen immer wieder mit, geradezu bezeichnend, dass sein beherzter Versuch das Eigentor von Diogo Leite heraufbeschwor. War der beste Mann auf dem Platz, bis andere beim BVB in der Schlussphase aufdrehten. Note: 1,5 (ab 85.: Yan Couto, ohne Note)

    Emre Can

    In Zweikämpfen und Laufduellen jederzeit auf der Höhe, im Aufbauspiel ohne große Risiken. Note: 3,0

    Nico Schlotterbeck

    Wie sein Nebenmann im direkten Duell nicht zu überwinden, obendrein mit dem üblichen sauberen Passspiel. Note: 3,0

    Ramy Bensebaini

    Konzentrierte sich weitgehend auf solide Abwehrarbeit, war trotzdem entscheidend an einem Treffer beteiligt: Herausragende Zweikampfführung gegen Woo-yeong Jeong vor dem 2:0. Note: 3,0 (ab 69.: Daniel Svensson, ohne Note)

    Marcel Sabitzer

    Kämpfte sich mit vielen gewonnen Zweikämpfen aus der individuellen Krise der letzten Wochen. Das Sahnehäubchen wäre eine Torbeteiligung gewesen, dennoch ein Aufwärtstrend. Note: 2,5 (ab 85.: Salih Özcan, ohne Note)

    Pascal Groß

    Legte Guirassy drei seiner Treffer auf und flankte auch auf Beier. Selbst ohne diesen Ertrag wäre es dank viel Übersicht und guten Momenten auch im Gegenpressing seine beste Leistung im BVB-Trikot gewesen. Note: 1,0

    Karim Adeyemi

    Schob immer wieder mit seinen Spurts an, leistete auch sehr wertvolle Dienste in der Arbeit gegen den Ball. Das Endprodukt fehlte, dennoch ein guter Auftritt. Note: 2,5

    Giovanni Reyna

    Bemüht, aber unauffällig, ersetzte den angeschlagenen Julian Brandt damit in etwa auf dessen aktuellen Niveau. Mit Glück, wegen eines Ausrutschers an einer Gelb-Roten Karte vorbeizukommen (63.). Note: 4,0 (ab 69.: Carney Chukwuemeka, ohne Note)

    Maximilian Beier

    Wirkte über weite Strecken unglücklich, seinen Abschlüssen fehlte die Überzeugung. Belohnte sich aber mit der Vorlage zum 4:0 auf Guirassy und einem seltenen Kopfballtor zum 6:0. Note: 3,0

    Serhou Guirassy

    War besser eingebunden als in den vergangenen Wochen, musste sich nicht so tief fallen lassen und zeigte seinen Instinkt mit vier astreinen Mittelstürmer-Toren. Note: 1,0 (ab 85.: Jamie Gittens, ohne Note)



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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


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    3. BVB 09

    Die maßgeblichen Beschlüsse beim BVB wurden bislang in der sogenannten ‘Elefantenrunde’ erörtert. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand beendet.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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  • Wie sich Serhou Guirassy zum Stabilisator des BVB entwickelt hat

    Wie sich Serhou Guirassy zum Stabilisator des BVB entwickelt hat


    Ein kleines Wort reichte dem Fußballtrainer Niko Kovac, um den Auftritt seines Tageshelden zu beschreiben. „Weltklasse“ sei die Leistung des Torjägers Serhou Guirassy gewesen, der vier Treffer zum 6:0-Sieg beigetragen und damit erstmals in seiner Profikarriere in einer Partie viermal getroffen hatte. „Das war ein perfekter Abend“, ergänzte der Nationalspieler Guineas, der bereits die Torjägerliste der Champions League vor Superstars wie Kylian Mbappé, Robert Lewandowski oder Harry Kane anführt. In der Bundesliga war er vor diesem 23. Spieltag mit neun Toren weit weniger effizient. Haben die Dortmunder also am Samstag den endgültigen Durchbruch eines Fußballers erlebt, der alle mitreißen kann?

    Das Gesicht dieses für Borussia Dortmund befreienden Abends mag Hans-Joachim Watzke gewesen sein, dessen ungetrübtes Lachen auf der Tribüne eine bislang verborgene Seite des Klubchefs sichtbar machte. Der heimliche Held war Pascal Groß, der vier Tore vorbereitet hatte, aber die große Hoffnung ist Guirassy.

    Denn zumindest auf den ersten Blick verkörperte der im vorigen Sommer für 18 Millionen Euro aus Stuttgart ins Revier transferierte Profi die stark schwankenden Ergebnisse zwischen nationalem und internationalem Wettbewerb wie kaum ein anderer. Wenn er jetzt auch in der Bundesliga regelmäßig träfe – so könnte man annehmen –, würden für das gesamte Team bessere Zeiten anbrechen. Wobei Guirassy auch in Partien ohne Tore häufig zu den stärksten Dortmundern zählte.

    Kovac schickt Groß bei Ballbesitz auf die Außenbahn

    Denn er arbeitet auch dann intensiv mit, wenn die Gegner den Ball haben. Er wartet nicht nur auf Torvorlagen, sondern bereichert den Spielaufbau, indem er sich in den engen Räumen des offensiven Mittelfeldes anbietet. „Ich würde Serhou gegen keinen Spieler der Welt tauschen“, hat der im Januar beim BVB entlassene Nuri Şahin im Herbst über Guirassy gesagt. Das war vielleicht ein wenig übertrieben, aber nicht erst seit der Show gegen Union ist der Nationalspieler Guineas neben Nico Schlotterbeck der zuverlässigste Stabilisator des launischen BVB-Konstrukts. Es hat allerdings lange gedauert, bis er auf diesem Niveau angekommen ist.

    Nach ersten Profistationen bei Stade Laval, AJ Auxerre und OSC Lille wechselte er 2016 zum 1. FC Köln in die Bundesliga, wo er – auch aufgrund von Verletzungen – drei Jahre lang eher mitschwamm. Erinnert wird bei den Rheinländern vor allen Dingen eine Szene aus einer richtungsweisenden Partie im Kampf um den Klassenverbleib gegen Werder Bremen, als Guirassy aus drei Metern das leere Tor verfehlte. Danach war das Kölner Urteil gefällt: Das ist keiner.

    „Weltklasse“: BVB-Coach Kovac ist voll des Lobes für seinen trefffreudigen Torjäger. Der Erfolg liegt auch an der Zusammenarbeit mit Pascal Groß.
    „Weltklasse“: BVB-Coach Kovac ist voll des Lobes für seinen trefffreudigen Torjäger. Der Erfolg liegt auch an der Zusammenarbeit mit Pascal Groß.AFP

    Zurück in Frankreich blieb er zunächst ein Mittelklassestürmer, schoss in einer Saison zehn Tore für Stade Rennes, in einem anderen Jahr traf er neunmal, aber kaum jemand konnte sich vorstellen, dass dieser Spieler in die Phalanx der Allergrößten vorstoßen würde. Doch die 28 Treffer in der vergangenen Bundesligasaison für den VfB Stuttgart waren ein Statement. Und dass Guirassy sich im laufenden Jahr nicht dauerhaft von den Krisendynamiken beim BVB herunterziehen ließ, ist beeindruckend. Nach dieser Partie besteht nun sogar die Hoffnung, dass er einen kongenialen Partner gefunden hat.

    Drei Guirassy-Treffer und Maxi Beiers 6:0 hatte Pascal Groß aufgelegt. Vier Assists eines Bundesligafußballers in einem einzigen Spiel gab es nach Angaben des Statistikdienstleisters „Opta“ seit Beginn der Datenerhebung erst zweimal: durch Christopher Nkunku für RB Leipzig gegen Schalke 2020 sowie acht Jahre zuvor durch Szabolcs Huszti für Hannover 96 beim Niedersachsen-Derby in Wolfsburg.

    Besser als Şahin scheint es Kovac zu gelingen, Groß ins Spiel des Teams zu integrieren, eine direkte Verbindung zu Guirassy herzustellen und nebenbei eine kleine BVB-Revolution in Gang zu setzen. In der jüngeren Vergangenheit wurde das alte Prinzip Flanke-Kopfball-Tor eher umgangen, Treffer sollten herauskombiniert werden. Weil aber Groß solch ein brillanter Flankengeber ist und Guirassy der passende Abnehmer, ändert sich das gerade.

    Ein Grund dafür ist, dass der defensive Zentrumsspieler Groß seit einigen Wochen bei Ballbesitz regelmäßig die Position mit dem Linksverteidiger tauschen soll. Dadurch kommt er oft in Räume weit vorne auf dem Flügel, aus denen er seine Bälle in den Strafraum schlagen kann. Zwei Guirassy-Treffer und das Tor von Beier bereitete er auf diese Art vor, blieb anschließend aber selbstkritisch. „Wir haben in dieser Saison kein einziges Mal zwei Spiele hintereinander in der Bundesliga gewonnen, das ist schon echt schwach.“

    Es ist also verständlich, dass die Angst vor dem nächsten Rückschlag noch nicht verflogen ist. Es sei dringend nötig, „mal drei, vier Spiele am Stück“ zu gewinnen, sagte Marcel Sabitzer, und nicht sofort wieder zusammenzufallen, wenn „dann auswärts wieder so ein ekliges Spiel kommt, wo wir uns den Schneid abkaufen lassen“. Auch Kovac mahnte: „Dieses Spiel ist ein schönes Zeichen, aber mehr auch nicht.“

    Hinter solchen Aussagen steckt das ewige Problemthema beim BVB: Es gelingt nicht, die Spannung hoch zu halten und dauerhaft mit der erforderlichen ­Intensität zu arbeiten. Der abermals schwache Karim Adeyemi forderte erst mal sehr forsch zwei freie Tage, statt fokussiert zu bleiben, was Guirassy eher nicht tun würde. Der Stürmer ist auch deshalb solch ein bedeutsamer Spieler, weil er zwar auf die Vorlagen der Kollegen angewiesen ist, aber relativ unabhängig von den Leistungsschwankungen und Stimmungen seiner Mannschaft bleibt. Das trifft wahrlich nicht auf viele Dortmunder Profis zu.



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  • Borussia Mönchengladbach U23 sichert sich knappen

    Borussia Mönchengladbach U23 sichert sich knappen


    Spielinfos:

    Datum & Uhrzeit: 22.02.2025 14.00 Uhr
    Austragungsort: Rheda-Wiedenbrück
    Wettbewerb: Regionalliga West
    Spieltag: 23

    Spielbericht: SC Wiedenbrück gegen Borussia Mönchengladbach U23 0:1 (0:1)

    Rheda-Wiedenbrück. Die Teams von Sascha Mölders und Eugen Polanski trennen sich am Samstag mit einem torarmen 0:1. 350 Zuschauer verfolgen das Match im Jahnstadion. Schiedsrichter Lukas Koch ist schwer beschäftigt. Insgesamt sechs Karten kommen in dieser chaotischen Partie zum Einsatz.

    Nach lediglich 17 Minuten bringt Kushtrim Asallari die Gäste in Führung.

    In der zweiten Halbzeit versuchen beide Teams durch Spieleraustausch nochmal frische Impulse zu setzen. Iskender Aslan ersetzt Christian Stabenau und Fabian Brosowski für Mats Leonard Brune. Auf der Gastseite springen Joshua Lucky Uwakhonye für Yassir Atty und Ismail Harnafi für Charles Kwablan Herrmann ein. Die Bemühungen bleiben jedoch vergeblich.

    Es soll bei dem einen Tor bleiben. Die Gäste können zufrieden nach Hause fahren.

    Die Wiedenbrücker rutschten auf Platz 17 ab.

    Die Aufstellungen: SC Wiedenbrück – Borussia Mönchengladbach U23

    SC Wiedenbrück: Christian Stabenau (19), Marcel Hölscher (1), Davud Tuma (27), Luca David Kerkemeyer (24), Jan Lukas Liehr (31), Mats Leonard Brune (14), Timo Spennesberger (6), Niklas Szeleschus (7), Luis Allmeroth (3), Tim Geller (5), Saban Kaptan (10)
    Borussia Mönchengladbach U23: Charles Kwablan Herrmann (34), Niklas Swider (39), Jonathan Roland Foss (4), Kushtrim Asallari (10), Veit Stange (21), Winsley Boteli Mokango (36), Michel Lieder (23), Maximilian Neutgens (30), Ingyom Jung (20), Yassir Atty (17), Lion Schweers (25)
    Schiedsrichter: Lukas Koch

    Assistent: Luca Marx

    Assistent: David-Markus Koj

    Die Inhalte dieses Berichts wurden automatisch auf der Basis von DFB-Daten zusammengestellt.



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    FAQ: Borussia Mönchengladbach U23 sichert sich knappen Sieg

    Frage 1: Wie hat Borussia Mönchengladbach U23 in ihrem letzten Spiel abgeschnitten?
    Antwort: Borussia Mönchengladbach U23 hat sich in ihrem letzten Spiel mit einem knappen Sieg durchgesetzt. Die genaue Höhe des Sieges und der Gegner können je nach Spiel variieren.

    Frage 2: Wer waren die Schlüsselspieler des Spiels?
    Antwort: In der Regel sind Schlüsselspieler diejenigen, die Tore erzielen oder entscheidende Vorlagen geben. Informationen über die besten Spieler des Spiels können in den jeweiligen Spielberichten oder Statistiken gefunden werden.

    Frage 3: Wie wichtig ist dieser Sieg für die Mannschaft?
    Antwort: Ein knapper Sieg kann für die Moral und das Selbstvertrauen der U23-Mannschaft von großer Bedeutung sein. Er hilft, den Anschluss an die vorderen Plätze der Tabelle zu halten und die Entwicklung der jungen Spieler zu fördern.

    Frage 4: Welche nächsten Herausforderungen stehen der U23 bevor?
    Antwort: Nach einem Sieg könnte das Team in den kommenden Spiele auf starke Gegner treffen. Die genauen Termine und Gegner erläutern den weiteren Verlauf der Saison und die Herausforderungen, die vor dem Team liegen.

    Frage 5: Wo kann ich die Spiele von Borussia Mönchengladbach U23 verfolgen?
    Antwort: Die Spiele der U23-Mannschaft können in der Regel über Live-Streams, Sportkanäle oder auf der offiziellen Vereinswebseite verfolgt werden. Auch Social-Media-Kanäle bieten oft aktuelle Updates.

    Frage 6: Wie sind die weiteren Saisonzahlen der U23?
    Antwort: Aktuelle Statistiken zur Saison, einschließlich gewonnenen Spielen, verlorenen Spielen und Unentschieden, sind auf den offiziellen Vereinsseiten oder Sportdatenplattformen zu finden.

    Frage 7: Welche Möglichkeiten gibt es, die U23-Mannschaft vor Ort zu unterstützen?
    Antwort: Fans können die U23 bei den Heimspielen im Stadion unterstützen, Tickets kaufen oder Merchandise des Teams erwerben.

    Diese FAQ bietet eine erste Orientierung zu Borussia Mönchengladbach U23 und ihrem jüngsten Erfolg. Für detaillierte Informationen empfehlen wir, die offizielle Vereinsseite oder Sportnachrichten zu konsultieren.

  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


    1. wa.de
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    3. BVB 09

    Bisher wurden die entscheidenden Weichenstellungen beim BVB in der sogenannten ‘Elefantenrunde’ diskutiert. Lars Ricken hat sie nun aufgelöst.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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  • So stellt sich Werder für die neue Bundesliga-Saison

    So stellt sich Werder für die neue Bundesliga-Saison


    Ein Bundesliga-Dino ist der SV Werder (noch) nicht im Tischtennis. Aber seit nunmehr knapp 20 Jahren ist Grün-Weiß mittlerweile auch schon dauerhaftes Mitglied in der höchsten nationalen Liga. Sie gilt in der vor allem in Asien und Europa populären Sportart als die stärkste Liga der Welt. Werder, deutscher Meister 2013, zeichnet dabei eine hohe Kontinuität aus. Trainer: immer Cristian Tamas. Manager: immer Sascha Greber. Auch die Spieler bleiben oft sehr lange. Gerade hat der Verein zwei weitere Profi-Verträge verlängert. Von einer personellen Veränderung ist dennoch zu berichten.

    Der Wechsel: Vor einem Jahr hatte Werder Andrei Putuntica unter Vertrag genommen, dieser Vertrag wird für die kommende Saison nicht verlängert. Die bisherige Bundesliga-Bilanz des gebürtigen Moldawiers: sieben Spiele, drei Siege. Eine Art Langzeit-Bremer ist er dennoch. Schon etliche Jahre gehört er zur Trainingsgruppe von Cristian Tamas. Und eventuell wird er in der Gruppe auch bleiben, auch wenn er in der nächsten Saison für einen anderen Verein antreten wird. Statt Andrei Putuntica wird ab dem Sommer der Franzose Irvin Bertrand zum grün-weißen Bundesliga-Team gehören.

    Der Neue: 25 Jahre alt, Linkshänder und Doppelspezialist, spielt Irvin Bertrand seit 2021 für den Bundesliga-Konkurrenten Post SV Mühlhausen. In der laufenden Saison wurde er bislang 13-mal eingesetzt. Drei Siege bei zehn Niederlagen stehen in der Statistik. “Er hat ein sehr gutes Ballgefühl und ist unser absoluter Wunschspieler”, sagt Sascha Greber. Cristian Tamas hebt ebenfalls hervor, dass Bertrand sehr gut ausgebildet sei. „Ich erhoffe mir ein Plus und denke, dass er hier in Bremen stärker werden kann“, sagt Tamas.

    Die Gründe: Sowohl der Spieler als auch sein künftiger Verein erhoffen sich einen Leistungssprung, wenn der Wechsel von Thüringen nach Bremen vollzogen ist. Bislang tritt Irvin Bertrand zwar für den Post SV an. Da es dort keine feste Gruppe im Trainingsalltag gibt, gehöre er zur Trainingsgruppe des 1. FC Saarbrücken-TT. „Ich möchte gerne für den Verein spielen, in dessen Stadt ich auch wohne und mich die tägliche Trainingsarbeit weiterbringen kann“, sagt Irvin Bertrand. Dessen Qualität als Doppel-Spieler könnte Werder vor allem in den engen Partien zugutekommen, die erst im fünften Match entschieden werden, in einem Doppel. Von diesen Duellen hatte Werder in der jüngeren Vergangenheit etliche verloren.

    Die Kontinuität: “Es ist außerordentlich wichtig, dass wir durch die Verlängerung von Kirill und Marcelo unsere konstante Qualität erhalten”, sagt Anne-Kathrin Laufmann, die sich in Werders Geschäftsführung um die Tischtennis-Sparte kümmert. Der Kasache Kirill Gerassimenko hatte sich im Olympiajahr mehr und mehr in den Vordergrund gespielt – und füllt eine immer gewichtigere Rolle im Werder-Team aus. “Er hatte Angebote ohne Ende, aber er hat mit keinem anderen Verein außer mit uns verhandelt”, sagt Sascha Greber. Gerassimenkos Vertrag wurde bis 2027 verlängert. “”Ich bin sehr dankbar, dass ich zwei weitere Jahre mit einem solchen Weltklassespieler zusammenarbeiten kann”, sagt Cristian Tamas. Marcelo Aguirre hat für eine weitere Saison unterschrieben, er bleibt bis mindestens 2026. Zuvor hatte Werder bereits Spitzenspieler Mattias Falck bis 2027 binden können. Alle drei Profis spielen bereits seit 2019 für Bremen.

    Die Konkurrenz: In der laufenden Saison hatte Werder das kleine Pokal-Wunder vollbracht, im Viertelfinale den TTC Fulda, den Klub des deutschen Topspielers Dimitrij Ovtcharov, zu besiegen . Erstmals nach längerer Abstinenz erreichte Werder wieder die deutsche Pokal-Endrunde, das sogenannte Final Four. In der Liga gehörten die Bremer zumindest im ersten Saisondrittel zu den ersten vier Anwärtern auf die Play-off-Plätze. Ist Werder durch die Verpflichtung von Irvin Bertrand demnächst noch konkurrenzfähiger? Ja und nein. Sascha Greber sagt: “Wenn ich sehe, was sich bei der Konkurrenz tut, wird das weiter ein sehr hartes Brot.” Von Jahr zu Jahr werde die Bundesliga mit den Spitzenteams aus Düsseldorf, Saarbrücken und Fulda stärker. “Aber wir sind uns sicher, dass auch wir uns weiterentwickeln”, sagt er.

    Die Saison: Nachdem Werder vor dem Jahreswechsel auf Play-off-Kurs lag, lief es 2025 nicht wie gewünscht. Von fünf Spielen konnte Bremen nur eines gewinnen. Zu den Enttäuschungen zählte auch ein 0:3 beim Post SV Mühlhausen inklusive einer Einzel-Niederlage von Marcelo Aguirre gegen Irvin Bertrand. Bei noch sechs ausstehenden Liga-Spielen besteht für den Tabellen-Achten Werder zwar noch theoretisch die Chance auf den Play-off-Einzug. Für besonders realistisch halten das aber weder Greber noch Tamas. Sie sagen: “Wir wollen die Saison gut zu Ende spielen und in der Tabelle noch weiter nach oben” (Greber). Oder: “Wir werden um jeden einzelnen Punkt und Tabellenplatz kämpfen” (Tamas). Am Donnerstagabend erwartet Werder in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle den Tabellen-Zehnten TTC Bad Homburg (19 Uhr).

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  • So schlagen sie sich im Ausland

    So schlagen sie sich im Ausland


    Dortmund. Borussia Dortmund trennte sich in der Winterpause von drei Spielern. Zwei davon starteten voll durch, einer hat Anlaufschwierigkeiten.



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  • Warum sich Alejo Sarco noch gedulden muss

    Warum sich Alejo Sarco noch gedulden muss


    In der Winterpause hat Bayer 04 gleich dreifach auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der Werksklub verstärkte sich mit den beiden Leihspielern Mario Hermoso (AS Rom) und Emiliano Buendia (Aston Villa), um die langfristigen Ausfälle von Jeanuel Belocian (Kreuzbandriss) und Martin Terrier (Achillessehnenriss) zu kompensieren. Während die beiden gestandenen Profis bereits ihre ersten Einsätze hatten und auch schon Teil der Startelf von Trainer Xabi Alonso waren, geriet der dritte Zugang des Winters zuletzt aus dem Fokus: Alejo Sarco.



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  • BVB-Boss Watzke entscheidet sich: Vierjährige Amtsperiode angestrebt

    BVB-Boss Watzke entscheidet sich: Vierjährige Amtsperiode angestrebt


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    Hans-Joachim Watzke.
    Der scheidende BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat eine Zukunftsentscheidung getroffen. © David Inderlied/Kirchner-Media

    Noch ist offen, wie es für Hans-Joachim Watzke beim BVB weitergeht. Dafür hat er eine andere Entscheidung getroffen: Er will bei der UEFA bleiben.

    Dortmund – Hans-Joachim Watzke hat einen Notfallplan für den BVB geschmiedet. Sollte die Krise der Schwarz-Gelben anhalten, würde er seinen für den Herbst dieses Jahres angedachten Rücktritt als Vorsitzender der Geschäftsführung wohl verschieben. Unabhängig davon will der gebürtige Marsberger dem Fußball noch in anderer Funktion erhalten bleiben.

    BVB-Boss Watzke entscheidet sich: Vierjährige Amtsperiode angestrebt

    Einer von der UEFA veröffentlichten Liste ist zu entnehmen, dass Watzke eine weitere Amtsperiode im UEFA-Exekutivkomitee anstrebt. Auf dieser wird der 65-Jährige neben zehn weiteren Kandidaten genannt.

    Sieben der elf Kandidaten erhalten für vier Jahre einen Platz im Exekutivkomitee. Die erforderliche Überprüfung der Anwärter um Watzke wurde durch die Organisation bereits erledigt. Formell steht einer Wiederwahl von Borussia Dortmunds mächtigstem Mann also nichts im Wege.

    BVB-Patron Hans-Joachim Watzke stellt sich bei der UEFA zur Wiederwahl: Das ist der Zeitplan

    Von Seiten der UEFA heißt es weiter, dass die Deadline für die Bewerbungen der 3. Februar dieses Jahres war. Ob Watzke, der seit dem 5. April 2023 im Exekutivkomitee sitzt, seinen prestigeträchtigen Posten behält, entscheidet sich in wenigen Wochen.

    Am 3. April dieses Jahres werden beim 49. ordentlichen UEFA-Kongress im serbischen Belgrad die Kandidaten gewählt. Für den BVB-Boss könnte es eine der letzten Gelegenheiten sein, Teil des Exekutivkomitees zu bleiben.

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    Noch liegt BVB-Boss Hans-Joachim Watzke unter der Altersgrenze der UEFA

    Zum einen dürfen Präsidenten und Mitglieder des Exekutivkomitees maximal drei Amtsperioden erleben, zum anderen ist eine Wahl oder Wiederwahl nach dem zurückgelegten 70. Lebensjahr nicht mehr möglich. Dementsprechend bleiben Watzke nicht mehr allzu viele Möglichkeiten, sollte er aus dieser Wahl nicht siegreich hervorgehen.

    Selbst wenn er seinen Platz im UEFA-Exekutivkomitee nicht behält und auch nicht als Geschäftsführer des BVB weitermacht, könnte Watzke Borussia Dortmund erhalten bleiben. Im Raum steht, dass er bei der BVB-Mitgliederversammlung am 23. November dieses Jahres zum neuen Präsidenten der Borussen gewählt wird.



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