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    Zwei Dortmund-Stars verdienen sich eine glatte Eins


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    Borussia Dortmund hat mit einem 6:0 gegen Union Berlin einen fulminanten ersten Bundesliga-Sieg unter Niko Kovač hingelegt. Die Einzelkritik.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat am Samstag in der Bundesliga den ersten Dreier unter Neu-Trainer Niko Kovač geholt. Gegen Union Berlin tat sich der BVB zunächst schwer, nach einem Eigentor von Diogo Leite (25.) lösten sich die mentalen Fesseln nach und nach. Vor der Pause legte Serhou Guirassy nach (40.), in der zweiten Hälfte kam Union nur kurz nochmal auf.

    In der Schlussviertelstunde rollte dann plötzlich eine BVB-Lawine über die Eisernen hinweg. Guirassy machte seine Treffer zwei bis vier (75., 80., 83.), dann setzte Maximilian Beier den Schlusspunkt (89.). Durch den 6:0-Sieg gegen Union klettert der BVB in der Tabelle auf Platz zehn, nimmt aber vor allem viel Selbstvertrauen mit in die kommenden Aufgaben.

    Serhou Guirassy schoss vier Tore beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy schoss vier Tore beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/pepphoto / Sascha Weiz

    Die Einzelkritik und Noten zum Spiel des BVB gegen Union Berlin in der Übersicht:

    Gregor Kobel

    Selten gefordert, dann aber stets zur Stelle. Starke Parade gegen Benedikt Hollerbach (35.) und bei einem Fast-Eigentor von Emre Can (59.). Note: 3,0

    Julian Ryerson

    Riss die Mannschaft mit seiner positiven Aggressivität im Vorwärtsverteidigen immer wieder mit, geradezu bezeichnend, dass sein beherzter Versuch das Eigentor von Diogo Leite heraufbeschwor. War der beste Mann auf dem Platz, bis andere beim BVB in der Schlussphase aufdrehten. Note: 1,5 (ab 85.: Yan Couto, ohne Note)

    Emre Can

    In Zweikämpfen und Laufduellen jederzeit auf der Höhe, im Aufbauspiel ohne große Risiken. Note: 3,0

    Nico Schlotterbeck

    Wie sein Nebenmann im direkten Duell nicht zu überwinden, obendrein mit dem üblichen sauberen Passspiel. Note: 3,0

    Ramy Bensebaini

    Konzentrierte sich weitgehend auf solide Abwehrarbeit, war trotzdem entscheidend an einem Treffer beteiligt: Herausragende Zweikampfführung gegen Woo-yeong Jeong vor dem 2:0. Note: 3,0 (ab 69.: Daniel Svensson, ohne Note)

    Marcel Sabitzer

    Kämpfte sich mit vielen gewonnen Zweikämpfen aus der individuellen Krise der letzten Wochen. Das Sahnehäubchen wäre eine Torbeteiligung gewesen, dennoch ein Aufwärtstrend. Note: 2,5 (ab 85.: Salih Özcan, ohne Note)

    Pascal Groß

    Legte Guirassy drei seiner Treffer auf und flankte auch auf Beier. Selbst ohne diesen Ertrag wäre es dank viel Übersicht und guten Momenten auch im Gegenpressing seine beste Leistung im BVB-Trikot gewesen. Note: 1,0

    Karim Adeyemi

    Schob immer wieder mit seinen Spurts an, leistete auch sehr wertvolle Dienste in der Arbeit gegen den Ball. Das Endprodukt fehlte, dennoch ein guter Auftritt. Note: 2,5

    Giovanni Reyna

    Bemüht, aber unauffällig, ersetzte den angeschlagenen Julian Brandt damit in etwa auf dessen aktuellen Niveau. Mit Glück, wegen eines Ausrutschers an einer Gelb-Roten Karte vorbeizukommen (63.). Note: 4,0 (ab 69.: Carney Chukwuemeka, ohne Note)

    Maximilian Beier

    Wirkte über weite Strecken unglücklich, seinen Abschlüssen fehlte die Überzeugung. Belohnte sich aber mit der Vorlage zum 4:0 auf Guirassy und einem seltenen Kopfballtor zum 6:0. Note: 3,0

    Serhou Guirassy

    War besser eingebunden als in den vergangenen Wochen, musste sich nicht so tief fallen lassen und zeigte seinen Instinkt mit vier astreinen Mittelstürmer-Toren. Note: 1,0 (ab 85.: Jamie Gittens, ohne Note)



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  • Verlängerung? Valentino Lazaro äußert sich zu Zukunft

    Verlängerung? Valentino Lazaro äußert sich zu Zukunft


    Valentino Lazaro hat sich nach seinem Wechsel im Sommer 2023 von Inter Mailand beim FC Torino zum Stammspieler etabliert.

    Zuvor war der Grazer bereits ein Jahr lang an die “Granata” verliehen. 88 Pflichtspiele stehen zu Buche, nur für den FC Red Bull Salzburg hatte der 36-fache ÖFB-Nationalspieler mehr (121).

    Kommenden Sommer läuft sein Vertrag in Turin aus, seine Laufbahn wird er in der Serie A fortsetzen. Nach Informationen von LAOLA1 bleibt Lazaro darüber hinaus beim FC Torino. Aufgrund einer Klausel wird sein Kontrakt automatisch verlängert.

    Demnach hat der 28-Jährige beim 2:1-Erfolg gegen die AC Milan nach eigener Aussage “eine gewisse Anzahl an Einsätzen” erreicht, die eine Verlängerung möglich macht.




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  • Krösche macht sich nichts aus Bayern-“Krise” ➤ Aktuelles von

    Krösche macht sich nichts aus Bayern-“Krise” ➤ Aktuelles von


    Seitenhieb auf Kolo Muani

    Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann bedauert sportlich zwar den Winterwechsel von Omar Marmoush, sieht ihn finanziell jedoch als alternativlos an, wie er am Montagabend auf der Mitgliederversammlung kundtat. “Ein Spieler, der die Chance seines Lebens ergreifen kann, ist für uns besonders wertvoll. Nicht nur, wenn er bleibt, sondern wenn er im Guten den Club verlässt”, so Hellmann, der sich einen Seitenhieb auf Randal Kolo Muani nicht verkneifen konnte, ohne dessen Namen überhaupt zu nennen. “Es gab auch andere Beispiele. Einen Spieler in dieser Konstellation so gut zu verabschieden, das ist einmalig”, sagte Hellmann. Kolo Muani war 2023 in den Streik getreten, um nach Paris zu wechseln. Mittlerweile ist er an Juventus Turin verliehen und trifft dort verlässlich.



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  • Dortmund schoss sich Frust mit 6:0 gegen Union Berlin von der Seele – 1. Bundesliga

    Dortmund schoss sich Frust mit 6:0 gegen Union Berlin von der Seele – 1. Bundesliga


    Wien – Dortmund schaffte mit ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer (bis 85.) in der deutschen Fußball-Bundesliga unter dem neuen Trainer Niko Kovac den Premierensieg. Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin am Samstag gibt dem Krisenklub wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit vier Treffern (40., 75., 80., 83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele.



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  • Arnold meldet sich auf dem Trainingsplatz zurück

    Arnold meldet sich auf dem Trainingsplatz zurück


    18.02.2025 – 16:03 Uhr

    Gemeldet von: Enno
    | Autor: Enno

    Maximilian Arnold hatte sich im Spiel gegen Bayer Leverkusen eine Innenbandverletzung im Knie zugezogen. Eine genaue Ausfallzeit teilte der VfL Wolfsburg damals nicht mit. Jetzt steht der Kapitän wieder auf dem Platz.


    Nach Informationen von AZ/WAZ konnte Arnold beim Trainingsstart am Dienstag neben Lauftraining auch individuell mit dem Reha-Trainer arbeiten. Das anstehende Bundesliga-Spiel gegen den VfL Bochum (Samstag, 15:30 Uhr) komme zwar noch zu früh, dafür könnte es im darauffolgenden Pokalduell in Leipzig (26. Februar) fürs Comeback reichen. So zumindest die Hoffnung bei den Wölfen.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • BVB: „Heute hat’s geknallt“ – Dortmund feiert sich und Guirassy

    BVB: „Heute hat’s geknallt“ – Dortmund feiert sich und Guirassy


    Die Teilnahme an der kommenden Champions League ist für Borussia Dortmund in höchster Gefahr. Nach schwierigen Wochen sendet die Mannschaft gegen Union ein Lebenszeichen. Der BVB überrollt die Berliner förmlich. Alle Tore hier im Video.

    Der Premierensieg unter dem neuen Trainer Niko Kovac ist geschafft – und wie! Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin gibt Krisenklub Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit einem Viererpack (40. Minute/75./80./83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele. Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Kovac hatte zuvor ein Eigentor von Diogo Leite (25.) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten eingeleitet. Maximilian Beier (89.) setzte den Schlusspunkt.

    „Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans“, sagte Matchwinner Guirassy bei Sky. „Ich bin natürlich glücklich.“ Und Sportdirektor Sebastian Kehl meinte. „Ich glaube, alle sind erleichtert. Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.“ Ein Sonderlob erhielt Guirassy: „Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert. Heute hat’s geknallt.“

    Mal wieder erwies sich Union als willfähriger Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei Sky.

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    „Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein“, sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Groß bereitete drei Tore vor

    Durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte.

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

    SUF



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  • 3. Liga: Aachen und Dortmund II trennen sich 2:2 nach

    3. Liga: Aachen und Dortmund II trennen sich 2:2 nach


    Spannendes Unentschieden auf dem Tivoli! Alemannia Aachen und Borussia Dortmund II trennen sich mit einem 2:2.

    Die Partie beginnt mit viel Elan seitens der Gastgeber. Bentley Bahn bringt Alemannia Aachen in der 36. Minute nach einem schönen Querpass von Soufiane El-Faouzi in Führung. In der zweiten Halbzeit legt Anas Bakhat in der 53. Minute nach, als er eine Hereingabe von El-Faouzi ins lange Eck nickt.

    Doch Borussia Dortmund II gibt nicht auf. In der 72. Minute bringt Ayman Azhil sein Team nach einer Hereingabe von Danylo Krevsun wieder ins Spiel. Dann, in der 86. Minute, gelingt António Fóti der Ausgleich. Eine Hereingabe von der linken Seite schirmt Rodney Elongo-Yombo ab, und Fóti trifft aus der Drehung ins lange Eck.

    In der Nachspielzeit kassieren António Fóti, Marcel Lotka und Prince Aning von Borussia Dortmund II jeweils Gelb. Trotz intensiver Bemühungen beider Teams bleibt es beim 2:2.



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  • Borussia Dortmund trennt sich von Trainer Nuri Sahin

    Borussia Dortmund trennt sich von Trainer Nuri Sahin



    Borussia Dortmund hat sich nach der 1:2-Niederlage in Bologna von Nuri Sahin getrennt. Die Mannschaft wurde noch in der Nacht darüber informiert, am Morgen danach nahm Lars Ricken Stellung.

    Nuri Sahin ist nicht mehr Trainer des BVB.


    Nuri Sahin ist nicht mehr Trainer des BVB.

    picture alliance/dpa


    Nachdem der BVB mit vier Niederlagen ins neue Jahr gestartet ist, zogen die Verantwortlichen noch in der Nacht zum Mittwoch die Konsequenzen und trennen sich von ihrem Trainer. Was die Bild zuerst berichtete, wurde gegen 9 Uhr offiziell – der Coach hatte sich da schon von der Mannschaft verabschiedet. Nuri Sahin hatte erst vor der Saison den Chefposten als Nachfolger von Edin Terzic übernommen, konnte die in ihn gesetzten Erwartungen aber nur selten erfüllen.

    “Den Glauben verloren, die sportlichen Ziele erreichen zu können”


    Lars Ricken, Geschäftsführer Sport beim BVB, wird in der Stellungnahme der Westfalen zitiert: “Wir schätzen Nuri Sahin und seine Arbeit sehr, haben uns eine lange Zusammenarbeit gewünscht und hatten bis zuletzt die Hoffnung, dass wir gemeinsam die sportliche Wende schaffen. Nach vier Niederlagen in Serie, bedingt durch lediglich einen Sieg aus den vergangenen neun Spielen und als aktueller Tabellenzehnter der Bundesliga, haben wir aber leider den Glauben daran verloren, in der gegenwärtigen Konstellation noch unsere sportlichen Ziele erreichen zu können.” Diese Entscheidung tue Ricken “auch persönlich weh, aber sie war nach dem Spiel in Bologna nicht mehr vermeidbar”, da es nicht gelungen sei, “den sportlichen Ambitionen von Borussia Dortmund in dieser Saison zum jetzigen Zeitpunkt gerecht zu werden”.


    Nicht nur die Niederlagen-Serie zu Beginn des Jahres, auch der Sieben-Punkte-Rückstand in der Bundesliga auf die Champions-League-Plätze und vor allem die Art und Weise, wie sich der BVB zuletzt präsentierte, führten zum Ende der Zusammenarbeit, das sich bereits am Dienstagabend angedeutet hatte. Anders als nach dem 2:4 in Kiel und nach dem 0:2 in Frankfurt hatte Ricken in der Nacht ein Bekenntnis zum Trainer vermieden. Ex-Coach Matthias Sammer, der als Berater der Westfalen tätig ist, verwies auf das schwache Auftreten: “Körperlich und geistig ist diese Mannschaft in einer Nicht-Verfassung”, sagte der 57-Jährige bei Amazon Prime. “Leider kann die Mannschaft nicht verteidigen, aber sie kann auch nicht angreifen.”










    Podcast

    Sahin-Aus! Das muss sich beim BVB jetzt ändern


    22.01.25 – 12:45 Uhr
    12:58 Minuten

    Zwölf Siege in 27 Pflichtspielen


    Sahin war im Januar 2024 zum BVB gekommen und zunächst Assistent von Edin Terzic. Im Sommer übernahm er dann in Eigenverantwortung und holte seitdem in 27 Pflichtspielen nur zwölf Siege. Erfahrungen als Coach hatte er zuvor bei Antalyaspor in der Türkei gesammelt. Zu seiner aktiven Zeit wurde der 36-Jährige bei den Borussen ausgebildet, schaffte den Sprung zum Profi und gewann eine Meisterschaft mit den Dortmundern.




    Ein Nachfolger für Sahin steht noch nicht fest, übergangsweise wird zunächst U-19-Trainer Mike Tullberg das Training übernehmen und auch am Samstag im richtungsweisenden Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auf der Dortmunder Trainerbank sitzen. Am 29. Januar steht dann das nicht minder wichtige Spiel gegen Donezk in der Champions League an, das entscheidet, ob der BVB noch in die Top 8 rutscht und sich damit zwei Zwischenrunden-Spiele in der Königsklasse spart.



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  • Serie A | Udine: Runjaic äußert sich zum Wirbel um Lucca

    Serie A | Udine: Runjaic äußert sich zum Wirbel um Lucca



    Nach dem 1:0-Erfolg bei der US Lecce hat Udinese Calcio eigentlich Grund zur Freude. Ein kurioser Zwischenfall sorgte jedoch für jede Menge Gesprächsstoff – zu dem sich auch Trainer Kosta Runjaic äußerte.

    Traf zum Siegtreffer für Udinese Calcio, zog dennoch den Unmut seiner Teamkollegen auf sich: Lorenzo Lucca.


    Traf zum Siegtreffer für Udinese Calcio, zog dennoch den Unmut seiner Teamkollegen auf sich: Lorenzo Lucca.

    IMAGO/ABACAPRESS


    Aber was war passiert? In Minute 29 bekamen die Gäste aus Udine beim 1:0-Sieg in Lecce nach einem Foul an Sandi Lovric einen Strafstoß zugesprochen. Daraufhin schnappte sich Angreifer Lorenzo Lucca, mit zehn Treffern Top-Torjäger der Bianconeri, den Ball. Allerdings zum Ärger seiner Mitspieler, die sich um Lucca versammelten und daran appellierten, den Ball abzugeben. Verteidiger Jaka Bijol packte Lucca kraftvoll am Trikot und schrie ihn sogar regelrecht an.

    “Nicht das erste Mal, dass so etwas im Fußball passiert”


    Doch Lucca ignorierte die Anweisungen seiner Teamkameraden, trat zum Elfer an und verwandelte immerhin platziert ins linke Kreuzeck. Bis auf Lovric, der zumindest zu einem kurzen Abklatschen kam, verzichteten seine Teamkollegen daraufhin jedoch auf einen gemeinsamen Jubel, ehe der 24-Jährige kurze Zeit später in Minute 36 von Trainer Kosta Runjaic vom Platz genommen wurde.


    Nach der Partie auf die Szene angesprochen, erklärte ein ob des Zwischenfalls etwas irritierter Runjaic gegenüber DAZN: “Wir haben eine klare Hierarchie, (Florian, Anm. d. Red.) Thauvin ist der primäre Strafstoßschütze.” Über diese Anweisung habe sich Lucca hinweggesetzt, indem er er den Elfmeter, den er “sehr gut” geschossen habe, dennoch ausgeführt hat. “Und ich habe mich dann dazu entschieden, ihn auszuwechseln.” Aus der Sicht des 53-Jährigen sei dies “eine Führungsentscheidung” gewesen.


    Runjaic erklärte weiter: “Ich dulde keine Spieler, die die Regeln nicht respektieren, das zeigt einen Mangel an Respekt für das Team. Aber das wird alles im Training geklärt und wir werden uns auf unser nächstes Spiel konzentrieren.” Zudem sei es “nicht das erste Mal, dass so etwas im Fußball passiert”.



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