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    Eintracht Frankfurt: Nicht nur vorne klemmt‘s


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    Training Eintracht Frankfurt
    In Lauerstellung: Michy Batshuayi. © IMAGO/Jürgen Kessler

    Eintracht Frankfurt muss Lösungen finden, um gefährlicher zu werden – die Hoffnung ruht auf den Neuen.

    Im ganz geheimen Testspiel auf dem Hauptfeld im Waldstadion erweckte Eintracht-Stürmer Michy Batshuayi seine Knipserqualitäten wieder zum Leben. Der Belgier steuerte im Privatkick gegen den Regionalligisten TSV Steinbach Haiger einen Doppelpack bei, den anderen Eintracht-Treffer erzielte Mo Dahoud. Das änderte freilich nichts an der 3:4-Niederlage des Bundesligisten, aber Schwamm drüber: Das Team war ohnehin aufgefüllt mit einigen Nachwuchsspielern, die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit diente dazu, den Reservisten etwas Spielpraxis zu geben.

    Interessant allemal aber, dass Batshuayi doppelt traf. Das schaffte auch Elye Wahi in einem Testspiel vor wenigen Wochen gegen die eigene U21. Die beiden Neuen, so viel scheint klar, wissen also, wo das Tor steht. Blöderweise konnten sie das bisher nicht zeigen, als es ernst wurde. Okay, das ist jetzt vielleicht ein bisschen unfair. Denn allzu viele Gelegenheiten, ihr Können darzulegen, hatte weder der eine noch der andere.

    Der 22 Jahre alte Wahi hatte zuletzt die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen – aber irgendwie auch nicht. Ihm kam die keinesfalls dankbare Aufgabe zu, beim Auswärtsspiel in München im zweiten Abschnitt an der Seite von Hugo Ekitiké zu stürmen. Undankbar deswegen, weil die Partie doch von erdrückender Bayern-Dominanz bestimmt wurde, was das Endresultat richtig ausdrückt: vier zu null.

    Wahi hatte zwei, drei annehmbare Aktionen, auch eine halbwegs gute Chance, doch da traf er den Ball nicht richtig. Ansonsten aber wirkte er doch noch arg fremdelnd mit der eigenen Mannschaft, da war eine Menge Leerlauf im Spiel, auch wenn ihm Trainer Dino Toppmöller eine ordentliche Leistung attestierte. Der Fußballlehrer hatte den für mehr als 20 Millionen Euro aus Marseille gekommenen Angreifer zunächst auf der Bank belassen, weil das Trainerteam es ihm in einem Spiel, „in dem wir viel gegen den Ball arbeiten müssen, noch nicht ganz zugetraut hat, von Anfang an zu spielen.“ Das Thema Fitness spielt also auch bei Wahi eine Rolle. Schon erstaunlich, dass Spieler aus der Ligue 1 einen derart großen Konditionsrückstand haben, dass sie erst nach Wochen im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Bei Hugo Ekitiké war es vor einem Jahr ja ganz ähnlich.

    Ex-Kapitän vermisst Marmoush

    Batshuayi, der im Training immer besser ins Rollen kommt, und vor allem Wahi werden aber bald funktionieren müssen, wenn die Eintracht den Champions-League-Rang verteidigen will. Denn nur auf Ekitiké und einen stärker werdenden Can Uzun zu hoffen, wäre doch ein wenig blauäugig. Trainer Toppmöller ist aber guter Dinge, dass beide ab März, wenn so langsam die Crunchtime beginnt, voll auf Betriebstemperatur sein werden. Von den Qualitäten eines Elye Wahi ist der Chefcoach vollends überzeugt. Die Frage ist nur, wann er zündet. Bis dahin geistert Omar Marmoush als Phantom weiterhin durch den Stadtwald.

    Auch für Sebastian Rode, den Ex-Kapitän, ist klar, dass sich die Mannschaft erst noch finden muss in der Offensive, der Abgang der Lichtgestalt im Angriff lässt sich nicht so mir nichts, dir nichts verkraften. „Mit Omar Marmoush hast du einen absoluten Top-Spieler verloren“, sagte der Ruheständler im Heimspiel des HR. „Er hat die ganze Statik des Spiels geändert und war für den Gegner unberechenbar. Da sind sie jetzt in einem Umbruch und müssen andere Mittel einsetzen, um vorne Tore zu machen.“ So sieht es aus. Sonst geraten die Ziele in Gefahr.

    Zumal es im Team noch andere Baustellen gibt. Im zentralen Mittelfeld etwa ist Ellyes Skhiri nach seiner Rippenblessur völlig außer Tritt geraten. Nach seiner Einwechslung in München präsentierte sich der Tunesier in bedenklicher Form; hanebüchen, wie er sich einmal von Leroy Sané den Ball am eigenen Sechzehner abjagen ließ – im Normalfall schon das 3:0, doch der Nationalspieler setzte die Kugel freistehend aus elf Meter am Pfosten vorbei. Skhiri spielt zurzeit wieder, als sei er mit seinem Stil aus der Zeit gefallen.

    Das Problem: Sein Stellvertreter Oscar Hojlund ist noch jung und unerfahren, 20, er will oft zu viel, weshalb sein ganzes Spiel zu hektisch und fehlerbehaftet ist. Nebenmann Hugo Larsson, schon sehr viel weiter und eigentlich eine Kapazität, ist auch erst 20. Ein wenig Erfahrung auf der wichtigen Achsen-Position wäre ganz gut. Vielleicht eine Chance für Mo Dahoud?

    Und auch hinten wackelt die Eintracht momentan merklich, Torwart Kevin Trapp erwischte in München einen schwarzen Tag, wirkt längst nicht mehr so sicher uns souverän. In der Öffentlichkeit wird der Kapitän teilweise hart angezählt, was er sicher nicht verdient hat. Und auch Verteidiger Tuta spielt in diesem Jahr weit unter Form, patzt inzwischen wieder fast in jedem Spiel. Nun, nach seiner fünften Gelben, ist er aber sowieso erst einmal gesperrt. Und auch Nnamdi Collins geriet in München an seine Grenzen. Vielleicht kann ja Abwehrchef Robin Koch das Gebilde stabilisieren. Denn um große Ziele zu erreichen, braucht es Stabilität und Widerstandsfähigkeit auf allen Ebenen – und Durchschlagskraft ganz vorne.



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    FAQ: Eintracht Frankfurt – Nicht nur vorne klemmt’s

    1. Warum hat Eintracht Frankfurt Schwierigkeiten im Angriff?

    Eintracht Frankfurt hat in den letzten Spielen offensiv Probleme gehabt. Ursachen können Verletzungen wichtiger Spieler, fehlende Teamchemie oder taktische Anpassungen des Trainers sein. Zudem kann der Druck, der auf den Spielern lastet, eine Rolle spielen.

    2. Wer sind die Hauptverantwortlichen für die schwache Offensive?

    Die Verantwortung kann verteilt werden. Zum einen könnten die Stürmer selbst, die möglicherweise nicht in Form sind oder nicht genug Chancen nutzen. Zum anderen spielt das Mittelfeld eine entscheidende Rolle, da es für die Offensive nötig ist, kreative Pässe und Spielzüge zu liefern.

    3. Gibt es Neuerungen im Kader oder in der Taktik, die Einfluss auf die Leistung haben könnten?

    Die Vereinsführung könnte Transferaktivitäten oder Änderungen im Trainerteam in Erwägung ziehen. Auch Taktikwechsel, wie das Umstellen von Systemen oder Spielweise, könnten in Betracht gezogen werden, um die Offensive zu beleben.

    4. Wie steht die Mannschaft defensiv da?

    Die Defensive von Eintracht Frankfurt hat oft stabil gewirkt, jedoch können individuelle Fehler oder mangelnde Kommunikation zu Gegentoren führen. Ein solides Defensivspiel ist wichtig, um Spiele nicht nur offensiv zu gewinnen.

    5. Was sind mögliche Lösungen, um die Offensivprobleme zu beheben?

    • Verbesserung der Spielzüge: Eine schärfere Fokussierung auf das Offensivspiel im Training.
    • Rückkehr von Verletzten: Wichtige Spieler, die verletzt sind, könnten die Offensive stärken.
    • Taktische Anpassungen: Veränderungen in der Formation oder der Spielstrategie könnten frischen Wind bringen.

    6. Wie reagiert die Fanbasis auf die aktuelle Situation?

    Die Fans von Eintracht Frankfurt sind bekannt für ihre leidenschaftliche Unterstützung, können aber auch kritisch gegenüber der Leistung des Teams sein. Ihre Geduld kann auf die Probe gestellt werden, besonders wenn die Ergebnisse nicht wie gewünscht ausfallen.

    7. Welche Spiele stehen als Nächstes an, um die Situation zu verbessern?

    Um die Offensive zu optimieren, stehen entscheidende Spiele in der Liga und möglichen Pokalwettbewerben an. Diese Spiele sind eine gute Gelegenheit, um an der offensive Leistung zu arbeiten und Selbstvertrauen zurückzugewinnen.

    8. Gibt es Hoffnung auf Besserung in der Saison?

    Optimismus bleibt bestehen. Die Saison ist lang, und die Mannschaft hat die Fähigkeit, sich zu verbessern und in den kommenden Spielen zu zeigen, dass sie auch offensiv wieder erfolgreich sein kann.

    9. Wo kann ich weitere Informationen über Eintracht Frankfurt finden?

    Aktuelle Informationen über Eintracht Frankfurt finden Sie auf der offiziellen Webseite, in Sportnachrichten, sozialen Medien und Fußball-Foren, wo die Fans ihre Gedanken und Analysen teilen.

    10. Was können Fans tun, um die Mannschaft zu unterstützen?

    Fans können das Team unterstützen, indem sie bei den Spielen anfeuern, Merchandise kaufen und positive Stimmung verbreiten. Konstruktive Kritik ist wichtig, ebenso wie die Unterstützung in schwierigen Zeiten.


    Falls Sie weitere Fragen oder Anmerkungen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

  • Deshalb hat Mario Balotelli in Genua nicht funktioniert

    Deshalb hat Mario Balotelli in Genua nicht funktioniert


    Mario Balotelli kehrte im vergangenen Oktober in die Serie A zurück und heuerte beim FC Genua an. Dort kommt er seither allerdings nicht auf Touren, was eindeutige Gründe hat.

    Der 34-jährige Stürmer stand seither nur 56 Minuten auf dem Platz – verteilt auf sechs Partien. Letztlich ist das Engagement von Balotelli in Genua missglückt. Die Umstände waren für ihn äusserst unglücklich: Nur wenige Tage nach seiner Unterschrift entliess der Serie A-Klub Trainer Alberto Gilardino, der sich zuvor für eine Verpflichtung des Routiniers stark machte. Stattdessen folgte Patrick Vieira, mit dem Balotelli in Nizza schon einmal zusammenarbeitete. Die beiden trennten sich aber nicht unbedingt im Guten.

    Echte Chancen erhält Balotelli unter dem Franzosen keine. Zuletzt stand er auch gar nicht mehr im Kader. Spätestens im Sommer wird die Zusammenarbeit enden. Sportdirektor Marco Ottolini sagte zuletzt, dass es auch zu einer vorzeitigen Vertragsauflösung kommen könnte.

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  • FC St. Pauli heute gegen Dortmund: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport

    FC St. Pauli heute gegen Dortmund: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport


    Stand: 01.03.2025 08:36 Uhr

    Der FC St. Pauli empfängt heute Borussia Dortmund. Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor ist klar, wo bei den Hamburgern der Schuh drückt. Die Nerven beruhigt nach wie vor ein Punktepolster – aber wie lange noch?

    Spätestens Danel Sinani machte das Millerntorstadion mit seinem Treffer zum Tollhaus. Das 3:0 des Jokers bedeutete den Endstand im Heimspiel gegen Union Berlin am 26. Januar. Nach dem 2:0-Erfolg in Heidenheim am Wochenende zuvor hätte die Laune auf dem Kiez jetzt kaum besser sein können.

    Hauke Wahl, Eric Smith, David Nemeth und Jackson Irvine vom FC St. Pauli (v.l.) © Witters Foto: Valeria Witters

    AUDIO: St. Pauli spielt gegen Dortmund – und den Negativlauf (1 Min)

    Auf einmal klappte es auch mit dem Toreschießen! Nach gerade einmal zwölf Treffern in der kompletten Hinrunde wirkten die fünf Tore in zwei Spielen wie der Aufbruch in eine neue Zeit. Der Sprung auf Tabellenplatz 13 tat sein Übriges.

    “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen.”
    St. Paulis Eric Smith

    Doch dann kam der Februar – in dem es die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin gelang, nicht einmal ins Tor des Gegners zu treffen. Für das 1:1 gegen Augsburg sorgte mit Noahkai Banks ein Spieler des FCA.

    Kein Wunder, dass Blessin vor dem Duell gegen Dortmund (15.30 Uhr/im NDR Livecenter) Torschüsse ganz oben auf den Trainingsplan gesetzt hat. Mit “Trainingsformen, durch Abschlüsse” sollten Angreifer Johannes Eggestein und Co. wieder “ein gutes Gefühl bekommen”, sagte der Coach: “Aber wichtig ist, dass wir da einfach weiter ansetzen. Wir haben viel darüber gesprochen.”

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

    Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
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    Mit Optimismus in den Saisonendspurt

    Die Mannschaft kann nach wie vor in Ruhe arbeiten. Trotz des Negativlaufs haben die Kiezkicker immer noch sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. “Ich bin immer optimistisch. Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass wir gut genug sind, in dieser Liga zu spielen”, erklärte Defensivspezialist Eric Smith. “Wenn wir das in den letzten Spielen auf den Platz bringen, dann werden wir die Punkte einfahren, die wir brauchen.”

    “Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen.”
    Trainer Alexander Blessin

    Der Optimismus freut den Trainer: “Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs nervös sind. Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen”, sagte der 51-Jährige. Er fügte allerdings hinzu: “Es gilt, unsere Hausaufgaben zu machen.” Mit dem Punkten soll sein Team am besten schon am Sonnabend anfangen – auch wenn Stürmer Morgan Guilavogui (Haarriss am Kahnbein) weiter verletzt fehlt.

    “Schneckenrennen” im Tabellenkeller

    Dass sich die 360 torlosen Minuten noch nicht weiter auf die Tabellensituation ausgewirkt haben, liegt am “Schneckenrennen” hinter St. Pauli. Heidenheim wartet als 16. seit sieben Spielen auf einen Sieg. Und Holstein Kiel (zwei Punkte) und der VfL Bochum (sechs) sind in der Rückrunden-Tabelle noch schlechter als St. Pauli (sieben).

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    Bremens Mitchell Weiser (vorne) und Wolfsburgs Jonas Wind kämpfen um den Ball. © IMAGO / RHR-Foto

    Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
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    Keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive

    Auch wenn die Hamburger mit 27 Gegentreffern immer noch die drittbeste Abwehr der Liga stellen, gibt es im Team keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive. “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen”, erklärt Smith. “Wir müssen ein besseres Team sein als die anderen es sind, um Punkte einzufahren. Ich denke, wir machen einen guten Job. Und wir versuchen, noch enger zusammenzurücken und uns in allen Bereichen zur Seite zu stehen.”

    Mögliche Aufstellungen

    St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Saliakas, Irvine, Smith, Treu – Weißhaupt, Eggestein, Saad
    Borussia Dortmund: Kobel – Anton, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy

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    St. Paulis Elias Saad (r.) und Johannes Eggestein sind enttäuscht. © WITTERS/JoergHalisch

    Es war die dritte Pleite in Folge für die Hamburger, die sich zu sehr auf ihrem Polster zu den Abstiegsrängen ausruhen.
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    Fans des FC St. Pauli im Millerntor-Stadion © picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS | BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov

    Wegen der NS-Vergangenheit des Texters verzichtet Fußball-Bundesligist FC St. Pauli zurzeit auf seine Stadionhymne “Herz von St. Pauli”. Das wird in Fankreisen kontrovers diskutiert.
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    Dieses Thema im Programm:

    Die NDR 2 Bundesligashow |
    01.03.2025 | 15:30 Uhr

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  • Mainz 05 | Zuletzt nicht berücksichtigt: Nordin braucht

    Mainz 05 | Zuletzt nicht berücksichtigt: Nordin braucht


    Neuzugang Arnaud Nordin spielt in Mainz noch keine große Rolle und kam in zwei Kurzeinsätzen bisher nur auf insgesamt 33 Spielminuten. In der vergangenen Woche fehlte er sogar gänzlich im Kader. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB Leipzig äußerte sich Cheftrainer Bo Henriksen zur Situation des Franzosen.


    „Er war letzte Woche nicht im Kader, weil Hong sehr gut trainiert hatte. Er braucht ein bisschen Zeit“, so Henriksen, der davon sprach, dass die Umstellung von Frankreich nach Deutschland ein Grund dafür sei, dass Nordin seine Qualitäten, die er durchaus habe, noch nicht vollständig zeigen kann.

    Ob der Offensivmann in der Rückrunde noch aufblüht, bleibt also abzuwarten. Henriksen jedenfalls hofft darauf, dass dies gelingt.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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    Hier ist ein Beispiel für ein FAQ-Format im Yoast-Stil für den Verein Mainz 05, das sich auf die nicht berücksichtigte Situation von Nordin bezieht:

    —

    ## FAQ zu Mainz 05 und Nordin

    ### 1. Warum wurde Nordin bei Mainz 05 zuletzt nicht berücksichtigt?
    Nordin wurde in den letzten Spielen nicht nominiert, da der Trainer Entscheidungen basierend auf der aktuellen Form und der Taktik des Teams getroffen hat.

    ### 2. Gibt es Informationen über Nords zukünftige Einsätze bei Mainz 05?
    Aktuell gibt es keine offiziellen Informationen über Nords zukünftige Einsätze. Es bleibt abzuwarten, ob er in den kommenden Spielen wieder in den Kader berufen wird.

    ### 3. Welche Faktoren beeinflussen die Kaderauswahl bei Mainz 05?
    Die Kaderauswahl bei Mainz 05 hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Spielerform, Verletzungen, Taktik des Trainers und der Gegner.

    ### 4. Welche Rolle spielt Nordin normalerweise im Team von Mainz 05?
    Nordin ist bekannt für seine technischen Fähigkeiten und sein Spielverständnis. Normalerweise spielt er eine wichtige Rolle im Mittelfeld und trägt zur Offensive des Teams bei.

    ### 5. Wie reagieren die Fans auf Nords Situation bei Mainz 05?
    Die Meinungen der Fans sind unterschiedlich. Einige unterstützen den Trainer in seinen Entscheidungen, während andere sich wünschen, Nordin wieder häufiger im Spiel zu sehen.

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    Falls du spezielle Anpassungen oder weitere Informationen benötigst, lass es mich wissen!
    Um einen How-To-Block mit Yoast SEO zu erstellen, der das Thema “Mainz 05” behandelt, könntest du die folgenden Schritte befolgen. Bitte beachte, dass ich dir hier eine Struktur und den Inhalt für den Block präsentiere, den du dann in deiner WordPress-Seite mit dem Yoast SEO Plugin implementieren kannst.

    ### Titel: So unterstützten Sie Mainz 05 in der Saison 2023/2024

    #### Schritt 1: Informieren Sie sich über die aktuellen Spieler
    – Besuchen Sie die offizielle Webseite von Mainz 05, um die neuesten Informationen zu den Spielern, einschließlich Nordin, zu erhalten.
    – Folgen Sie den sozialen Medien von Mainz 05 für aktuelle Nachrichten und Updates.

    #### Schritt 2: Tickets kaufen
    – Gehen Sie auf die Ticketseite von Mainz 05.
    – Wählen Sie das Spiel aus, das Sie besuchen möchten, und kaufen Sie Ihr Ticket.

    #### Schritt 3: Besuchen Sie die Spiele
    – Planen Sie Ihren Besuch zu den Heimspielen in der Mewa Arena.
    – Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder fahren Sie mit dem Auto, um zur Arena zu gelangen.

    #### Schritt 4: Unterstützen Sie das Team online
    – Teilen Sie Neuigkeiten, Ergebnisse und Spiele auf Ihren sozialen Netzwerken.
    – Verwenden Sie die offiziellen Hashtags, um Ihre Unterstützung für Mainz 05 auszudrücken.

    #### Schritt 5: Werden Sie Mitglied
    – Überlegen Sie, Mitglied im Mainz 05 Fanclub zu werden, um exklusive Vorteile und Zugang zu speziellen Veranstaltungen zu erhalten.

    #### Fazit
    Unterstützen Sie Mainz 05 in der Saison 2023/2024 und zeigen Sie Ihre Begeisterung für das Team, insbesondere auch für Spieler wie Nordin, der wichtige Beiträge leisten kann.

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    Du kannst diese Struktur in einen Yoast How-To-Block in deinem WordPress-Editor übernehmen, indem du die entsprechenden Abschnitte und beschreibenden Texte hinzufügst. Achte darauf, dass du wichtige Keywords verwendet, um die Sichtbarkeit deiner Seite zu erhöhen.

  • Guirassy gedankenschnell, Adeyemi nicht zu halten: BVB siegt

    Guirassy gedankenschnell, Adeyemi nicht zu halten: BVB siegt



    Borussia Dortmund hat erstmals in dieser Saison zwei Ligaspiele in Folge gewonnen. Beim 2:0 beim FC St. Pauli machten Guirassy und Adeyemi den Unterschied.

    Die zwei Torschützen unter sich: Serhou Guirassy und Karim Adeyemi


    Die zwei Torschützen unter sich: Serhou Guirassy und Karim Adeyemi

    IMAGO/DeFodi Images


    Seit dem 19. Spieltag 1989/90 wartete St. Pauli in der Bundesliga auf einen Heimsieg gegen den BVB. Ins sechste Liga-Duell seit dem 3:1 starteten die Kiezkicker nach dem 0:2 in Mainz unverändert und erneut mit einer kompakten Vorstellung. Im gewohnten 3-4-3 boten sie den Gästen nur wenig Platz und sorgten selbst mit schnellem Umschalten immer wieder für Gefahr. Den ersten Warnschuss gab Saad nach einer Flanke des aktiven Weißhaupt per Kopf bereits nach sieben Minuten ab.

    Dortmund tut sich schwer – Kein Elfmeter für St. Pauli


    Die Dortmunder, die nach dem deutlichen 6:0 gegen Union Berlin auf den erkrankten Ryerson verzichten mussten (Yan Couto begann), brauchten bis in die 24. Minute für die erste Torannäherung. Mit Adeyemis Kopfball hatte St. Paulis Keeper Vasilj aber keine Probleme. Insgesamt tat sich der BVB in der Offensive schwer, eine Lücke zu finden, so blieben die Versuche meist harmlos. Sabitzer drosch weit über den Kasten (36.).


    Die beste Gäste-Chance hatte erneut Adeyemi kurz vor der Pause, doch sein Abschluss aus spitzem Winkel rauschte knapp am Kasten vorbei (45.+1). Auch St. Pauli, das insgesamt in der Offensive in den ersten 45 Minuten zielstrebiger wirkte, verfehlte das Tor in Hälfte eins nur knapp: Wahl setzte einen durchgerutschten Smith-Freistoß nur knapp neben das Gehäuse (34.). Zuvor war Weißhaupt gerade noch von Bensebaini am Einschuss gehindert worden (25.). Glück hatte der BVB, dass es nach einem erneuten Aufeinandertreffen der beiden und einem Halten des Dortmunders keinen Elfmeter für St. Pauli gab (33.).

    Dortmunder Doppelschlag


    Nach dem Seitenwechsel zeigte sich St. Pauli weiterhin bissig, erlebte dann aber die kalte Dusche. Nemeth konnte, nachdem Guirassy einen Adeyemi-Abschluss verlängern wollte, noch den Fuß reinstellen, doch der Dortmunder Angreifer war gedankenschneller und schob den Abpraller aus kurzer Distanz zum 1:0 ein (50.).


    Die Kiezkicker fanden im zweiten Durchgang nicht mehr so zielstrebig den Weg nach vorne, ein Ausflug flog ihnen dann in Minute 58 entscheidend um die Ohren. Nach Beiers Befreiungsschlag setzte Adeyemi zum Solo an, ließ erst Treu, dann Smith stehen und stellte frei vor Vasilj auf 2:0 (58.).

    Guirassy und Adeyemi lassen aus


    Fortan hatte der BVB die Partie im Griff, allerdings bei den zaghaften Angriffen der Hausherren auch nur wenige Probleme. In der eigenen Offensive gingen die Schwarz-Gelben vor dem Champions-League-Auftritt gegen Lille nicht mehr ins allerletzte Risiko. Guirassy und Adeyemi ließen die endgültige Entscheidung liegen, der Torschütze des 1:0 traf die Kugel nicht, der Torschütze des 2:0 drosch dahinter drüber (72.).


    St. Pauli blieb bis kurz vor dem Ende offensiv ungefährlich, als Kobel die einzig nennenswerte Offensivaktion der Hausherren nach einem Schuss des eingewechselten Sinani vereitelt hatte (86.), stand die vierte Niederlage in Serie ohne eigenen Treffer für den Aufsteiger fest.


    Der BVB hingegen gewann nicht nur wieder einmal auf St. Pauli, sondern auch zum ersten Mal in dieser Saison in der Liga zweimal in Folge. Weil im Parallelspiel Mainz mit 2:1 gegen RB Leipzig gewann, verkürzten die Schwarz-Gelben zudem den Rückstand auf Platz sechs.


    Dortmund muss schon am Dienstag wieder ran. Der BVB empfängt in der Champions League Lille (21 Uhr). In der Bundesliga wartet auf die Borussen am Samstag das Heimspiel gegen Augsburg (15.30 Uhr). Zeitgleich gastiert St. Pauli beim VfL Wolfsburg.



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  • BVB: Brandt hat Stammplatz nicht sicher – die Alternativen –

    BVB: Brandt hat Stammplatz nicht sicher – die Alternativen –


    1. BVB: Brandt hat Stammplatz nicht sicher – die Alternativen  WAZ News
    2. Bundesliga heute: St. Pauli – Dortmund LIVE im TV, Liveticker & Livestream – Brandt-Entscheidung gefallen  SPORT1
    3. Trennung im Sommer? BVB stellt wohl zwei Bedingungen für Vertragsverlängerung mit Offensivstar  SPOX
    4. Die komplizierte Situation des Julian Brandt  kicker
    5. Brandt-Einsatz gegen St. Pauli? Kovac bleibt vorsichtig: ”Ist nur eine Alternative”  Sky Sport



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  • Rummenigge sieht BVB nicht mehr als Bayern-Konkurrenten

    Rummenigge sieht BVB nicht mehr als Bayern-Konkurrenten


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Für den FC Bayern ist Borussia Dortmund kein ernsthafter Wettbewerber mehr. Karl-Heinz Rummenigge konzentriert sich nun auf Bayer Leverkusen.

    Dortmund – Der FC Bayern hat am Freitagabend durch einen Sieg gegen den VfB Stuttgart sein Punktekonto in der Bundesliga auf 61 erhöht. Borussia Dortmund hingegen ging mit 31 Punkten in das Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli am Samstag. Die Münchner haben also fast doppelt so viele Zähler wie der BVB.

    Bereits vor drei Wochen wies fussball.news, das Fußballportal von IPPEN.MEDIA, auf den Fakt hin, dass der Rekordmeister seit Beginn der Saison 2012/13 über 200 Punkte mehr als Borussia Dortmund gesammelt hat. Seinerzeit trat der BVB letztmals als Titelverteidiger an.

    Trotz aller Bemühungen der Bundesliga und vieler Medienanstalten, die Begegnungen als „Deutschen Clásico“ zu vermarkten, klafft die Schere zwischen Bayern und Dortmund immer weiter auseinander.

    FC Bayern hat BVB nicht mehr als Erzrivalen auf dem Zettel

    Die einstige Rivalität zwischen den beiden Vereinen verliert zunehmend an Bedeutung. Karl-Heinz Rummenigge hat dies nun in einem Interview mit der Münchner Abendzeitung anlässlich des 125. Vereinsjubiläums des FC Bayern überdeutlich gemacht. Dabei sprach er über die bevorstehenden Champions-League-Duelle mit Bayer Leverkusen, der BVB bekam einen gehörigen Streifschuss ab.

    Bayer Leverkusen hat den BVB aus Sicht von Karl-Heinz Rummenigge klar abgehängt.
    Bayer Leverkusen hat den BVB aus Sicht von Karl-Heinz Rummenigge klar abgehängt. © IMAGO/Borussia Dortmund v Bayer Leverkusen

    Rummenigge erklärte: „Leverkusen hat mit Xabi Alonso, Fernando Carro und Simon Rolfes eine Gruppe gebildet, die sehr gut zusammenarbeitet und jeden Respekt verdient. Leverkusen hat Borussia Dortmund inzwischen abgelöst, ganz klar. Das wird die Mannschaft sein, die uns wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren am meisten fordert national.“

    Früher hätte eine solche Aussage eines Bayern-Verantwortlichen für großes Aufsehen in der Fußballwelt gesorgt. Doch Rummenigges Argumente sind nicht zu widerlegen.

    Leverkusen schaffte, woran der BVB gescheitert ist

    Bayer Leverkusen beendete in der vergangenen Saison die Meisterserie der Bayern, nachdem der BVB auf der Zielgeraden über die eigenen Füße gestolpert war. Zudem entriss Leverkusen den Bayern in dieser Saison im DFB-Pokal die erste Titelchance. Nun treffen die Bayern im Achtelfinale der Champions League erneut auf Leverkusen.

    Das Duell zwischen der Werkself und dem Rekordmeister kann zwar schon aus historischen Gründen nicht als „Deutscher Clásico“ vermarktet werden, bietet jedoch das weitaus größte fußballerische Spannungspotenzial. Leverkusen könnte in den kommenden Wochen den Bayern-Traum vom zweiten „Finale Dahoam“ in der Champions League zerstören.

    Rummenigge betonte: „Deshalb ist dieses Achtelfinale so wichtig. Bei acht Punkten Vorsprung in der Meisterschaft [vor dem 24. Spieltag, Anm. d. Red.] bin ich optimistisch, dass wir diese Saison die Meisterschaft wieder nach München holen. In der Champions League könnte uns ein Weiterkommen gegen Leverkusen den entscheidenden Schub Richtung Finale geben.“

    BVB verlor unter Kovač schon mehr Ligaspiele als Leverkusen seit August 2023

    Ein mögliches Halbfinale gegen den BVB spielt in den Überlegungen gar keine Rolle. Da der aktuelle Tabellenzehnte der Bundesliga kaum wie ein Semifinalist auftritt? Dortmund müsste im Achtelfinale den OSC Lille und im Viertelfinale Benfica oder den FC Barcelona besiegen. Aufgrund der fehlenden Konstanz der Dortmunder in dieser Saison ist ein solches Szenario kaum vorstellbar. Selbst wenn es dazu käme, wäre der FC Bayern in K.o.-Duellen klarer Favorit. Das Achtelfinale gegen Leverkusen stellt eine weitaus größere Herausforderung dar.

    Wann Borussia Dortmund für Bayern-Granden wie Rummenigge wieder ein ernstzunehmender Konkurrent wird, bleibt ungewiss. Unter dem neuen Trainer Niko Kovač muss der BVB kleine Schritte machen, ein stabiles Leistungsfundament schaffen und hoffen, dass der nächste Kaderumbruch die Mannschaft voranbringt.

    Kovač verlor seine ersten beiden Bundesliga-Spiele mit Dortmund im Februar binnen einer Woche. Seit Mitte August 2023 hat Bayer Leverkusen nur eine einzige Niederlage in der Liga hinnehmen müssen. Kein Wunder, dass der FC Bayern seinen Fokus von Dortmund Luftlinie 60 Kilometer südwestlich auf Leverkusen verlagert hat.



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  • Smith-Hammer reicht nicht – St. Pauli verliert bei

    Smith-Hammer reicht nicht – St. Pauli verliert bei


    Stand: 19.10.2024 11:03 Uhr

    Der FC St. Pauli hat am Freitagabend bei Borussia Dortmund die fünfte Saisonniederlage in der Fußball-Bundesliga kassiert. Das Team von Trainer Alexander Blessin bot eine kämpferisch gute Leistung, verlor aber mit 1:2 (0:1) beim BVB. Kurz durften die Hamburger von einer Überraschung träumen.

    von Tobias Knaack

    St. Paulis Abwehrchef Eric Smith ließ sein Team mit einem Fernschuss-Traumtor für fünf Minuten auf einen Punktgewinn hoffen (78.). Dortmunds Stürmer Serhou Guirassy machte diese Hoffnung mit einem Kopfballaufsetzer aber zunichte (83). Verteidiger Ramy Bensebaini hatte die BVB-Führung im ersten Durchgang erzielt (43.).

    “Ärgerlich, dass wir nichts mitnehmen konnten.”
    Hauke Wahl

    So überlegen die Borussia die Partie insgesamt geführt hatte, so sehr hätten sich aber auch die Braun-Weißen einen Zähler aufgrund einer starken kämpferischen Leistung und ihrer disziplinierten Defensivarbeit verdient gehabt. Abwehrspieler Hauke Wahl war nach der Partie “über das Ergebnis sehr unglücklich”, lobte sein Team aber dafür, “dass wir es über weite Strecken extrem gut verteidigt haben”. Zumal es die Mannschaft auch immer wieder geschafft habe, “Nadelstiche zu setzen”.

    Auch Blessin war mit der “Performance sehr zufrieden, weil die Jungs alles reingeworfen haben”. Er räumte aber auch ein: “Wir sind am Ende natürlich ein bisschen traurig, weil wir den Punkt kurz vor Schluss in der Hand halten und das Spiel dann noch verlieren.”

    Smith “glücklich” über sein Tor – und doch traurig

    Torschütze Smith sagte, er freue sich sehr über seinen schönen Treffer. Der sei allerdings nicht wirklich viel wert, “da wir nicht den Punkt bekommen haben, den wir uns erhofft hatten”.

    Durch die Niederlage haben die Hamburger weiterhin vier Punkte auf dem Konto und könnten an diesem Spieltag noch auf den letzten Tabellenplatz abrutschen. Die nächste Partie bestreitet das Blessin-Team am nächsten Sonnabend, dann kommt der VfL Wolfsburg zum Nordduell ans Millerntor (15.30 Uhr, im NDR Livecenter).

    Weitere Informationen

    Wappen der Fußball-Bundesliga © Wikipedia

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    Dortmund hat den Ball, St. Pauli die Chancen

    Die Rollenverteilung in Dortmund war zu Beginn eindeutig: Der BVB hatte den Ball, St. Pauli musste sich aufs Verteidigen konzentrieren. Die eigenen Ballbesitzphasen beschränkten sich auf wenige Sekunden – und doch gingen die Gäste beinahe in Führung: Nach einer Balleroberung in der Dortmunder Hälfte kam der Ball über Kapitän Jackson Irvine zu Oladapo Afolayan, dessen Schuss Bensebaini gerade noch blockte (16.).

    Die Westfalen kamen über Guirassy (6.) und Donyell Malen (15.) zwar zu Halbchancen, bei aller optischer Überlegenheit des Champions-League-Teilnehmers aber war St. Pauli das gefährlichere Team: Johannes Eggestein verpasste nach einer Kopfballablage von Morgan Guilavogui den Ball knapp (26.), Smith scheiterte mit einem Schuss aus zentraler Position an Borussen-Keeper Gregor Kobel (28.).

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    St.-Pauli-Präsident Oke Göttlich © IMAGO / KSB-picture

    Die Hamburger brauchen Geld, Präsident Oke Göttlich hält die eG für “das gesellschaftsfähigste Modell”. Seinen Wunschtermin für den Start verpasst der Club vermutlich.
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    Und als die Anhänger der Braun-Weißen nach dieser starken Phase ihres Teams endlich jubeln durften, wurde der Treffer vom VAR kassiert: Guilavogui stand bei einem Smith-Freistoß von der linken Seite hauchzart im Abseits (30.).

    “Wenn es so unklar ist, darf der VAR nicht einschreiten.”
    Alexander Blessin

    Blessin zweifelte hinterher das VAR-Verfahren in dieser speziellen Szene an: “Für mich ist es nicht klar zu erkennen, wo Emre Can steht. Man kann also keine Linie ziehen. Und wenn es so unklar ist, darf man das Tor auch nicht aberkennen und darf der VAR nicht einschreiten”, sagte der 51-Jährige. Dortmunds Spieler Can sei “auf allen Bildern verdeckt. Daher hätte für mein Dafürhalten das Tor gegeben werden müssen.”

    Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck erklärte und verteidigte hinterher die Entscheidung seines Teams. “Auf dem Feld haben wir es nicht ganz auflösen können, weil es eben sehr, sehr eng war”, sagte er. “Der Prozess ist in Köln gemacht worden und darauf müssen wir uns eben als Schiris auf dem Feld verlassen.”

    Bensebaini trifft zur BVB-Führung

    Die Gastgeber wurden eigentlich nur gefährlich, wenn sie Flanken aus dem rechten Halbfeld in St. Paulis Sechzehner schlugen – und kamen genau auf diese Weise kurz vor der Pause zur Führung. Pascal Groß flankte mit links, Bensebaini köpfte ins rechte untere Eck (43.). Vier Minuten zuvor hatte Guirassy nach dem gleichen Schema eine gute Chance gehabt.

    Da Julian Brandt völlig freistehend die nächste gefährliche Hereingabe über das Tor köpfte (45.+1), ging es mit einem 0:1 aus Sicht des Blessin-Teams in die Kabinen.

    Dortmund verpasst die Entscheidung

    Der Anpfiff von Durchgang zwei verzögerte sich, weil die Schiedsrichter um Matthias Jöllenbeck (Freiburg) “Funkprobleme” hatten. Auch St. Pauli hatte nach der Pause zunächst interne Schwierigkeiten mit der Verbindung. Zwar ließen die Hamburger defensiv bis auf einen Brandt-Schuss (58.) in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn nur wenig zu, anders als Mitte der ersten Hälfte gelang es ihnen aber nicht mehr, ins Umschaltspiel zu kommen.

    Auf der Gegenseite versuchte der BVB, die Partie mit einer weiteren Tempoverschärfung zu entscheiden: Doch Guirassy scheiterte an St. Paulis Torwart Nikola Vasilj (64.), wenig später verpassten der Nationalspieler Guineas und Malen eine scharfe Hereingabe.

    Guirassy kontert Smith, Dzwigala verpasst das 2:2

    So blieb St. Pauli im Spiel – und kam tatsächlich zum Ausgleich: Smith jagte den Ball nach einer abgwehrten Flanke aus knapp 30 Metern mit einem strammen Schuss in die Maschen – keine Abwehrchance für Kobel und ein absolutes Traumtor (78.).

    Sollte den Hamburgern tatsächlich ein Coup in Dortmund gelingen? Nein, weil Guirassy nach einer Flanke von Jamie Bynoe-Gittens von der linken Seite traf (83.) – und weil der eingewechselte Adam Dzwigala die Riesenchance zum Ausgleich in der Nachspielzeit liegen ließ. Aus rund zehn Metern jagte er den Ball über das Tor (90.+1). So blieb es bei St. Paulis Fünf-Minuten-Traum von einem Punktgewinn in Dortmund.

    7.Spieltag, 18.10.2024 20:30 Uhr

    Bor. Dortmund

    2

    FC St. Pauli

    1

    Tore:

    Bor. Dortmund:
    Kobel – Ryerson, Anton, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Can (69. F. Nmecha), Groß (46. Gittens) – Malen (76. Beier), Brandt (90.+5 Wätjen), Sabitzer – Guirassy

    FC St. Pauli:
    Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas (82. Dzwigala), Irvine, R. Wagner, Treu – Afolayan (88. Sinani), J. Eggestein (88. Albers), Guilavogui (69. Banks)

    Zuschauer:
    81365 (ausverkauft)

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    Dieses Thema im Programm:

    Sportclub |
    20.10.2024 | 22:50 Uhr

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    FAQ: St. Pauli verliert trotz Smith-Hammer

    Frage 1: Was bedeutet es, wenn St. Pauli trotz eines "Smith-Hammer" verliert?

    Antwort: Der Begriff "Smith-Hammer" bezieht sich oft auf eine starke individuelle Leistung, möglicherweise von einem Spieler namens Smith in der Mannschaft von St. Pauli. Ein Verlust trotz einer solchen Leistung deutet darauf hin, dass die Mannschaft als Ganzes nicht genug beigetragen hat oder strategische Fehler gemacht wurden, was letztendlich zu einem negativen Ergebnis geführt hat.

    Frage 2: Wer ist Smith und warum wird er in diesem Zusammenhang erwähnt?

    Antwort: Smith könnte ein Schlüsselspieler der Mannschaft sein, der in der Partie großartige Leistungen gezeigt hat, aber trotz seiner Beiträge konnte das Team das Spiel nicht gewinnen. Genaueres über ihn und seine Rolle kann durch die aktuellen Kaderinformationen oder Spielberichte herausgefunden werden.

    Frage 3: Wie hat sich St. Pauli im Spiel präsentiert?

    Antwort: Um die genaue Leistung von St. Pauli, einschließlich Taktik, Teamdynamik und individueller Spielerleistungen, zu bewerten, sollten die Spielstatistiken und Berichte analysiert werden. Typischerweise schaut man auf Ballbesitz, Torschüsse und Defensiveinstellungen.

    Frage 4: Gibt es Aspekte der Niederlage, die besonders kritisiert wurden?

    Antwort: Ja, häufig werden bestimmte spielerische Entscheidungen, die Defensivleistung oder die Effektivität im Sturm kritisiert. Auch kann eine schlechte Schiedsrichterentscheidung oder Verletzungen von Schlüsselspielern zur Niederlage beigetragen haben.

    Frage 5: Was sind die nächsten Schritte für St. Pauli nach dieser Niederlage?

    Antwort: Nach einer Niederlage ist es wichtig für das Team, sich zu regroupieren, die Strategie zu überarbeiten und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Trainer und Spieler müssen die Lehren aus der Niederlage ziehen, um in zukünftigen Spielen besser abzuschneiden.

    Frage 6: Wie reagieren die Fans auf die Niederlage?

    Antwort: Fanreaktionen können sehr unterschiedlich sein. Einige Fans können enttäuscht oder frustriert sein, während andere den Spielern Mut zusprechen und auf zukünftige Verbesserungen hoffen. Die sozialen Medien und Fankataloge sind oft ein guter Ort, um die Stimmung der Fans nach einem Spiel zu erfassen.

    Frage 7: Wo kann ich weitere Informationen über die nächste Partie von St. Pauli finden?

    Antwort: Weitere Informationen über die nächste Partie, einschließlich Spielterminen, Gegner und Tickets, finden sich auf der offiziellen Website des Vereins, bei Sportnachrichtenseiten oder in Sport-Apps.

  • FC St. Pauli vor Dortmund-Spiel: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport

    FC St. Pauli vor Dortmund-Spiel: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport


    Stand: 27.02.2025 17:12 Uhr

    Der FC St. Pauli empfängt am Sonnabend Borussia Dortmund. Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor ist klar, wo bei den Hamburgern der Schuh drückt. Die Nerven beruhigt nach wie vor ein Punktepolster – aber wie lange noch?

    Spätestens Danel Sinani machte das Millerntorstadion mit seinem Treffer zum Tollhaus. Das 3:0 des Jokers bedeutete den Endstand im Heimspiel gegen Union Berlin am 26. Januar. Nach dem 2:0-Erfolg in Heidenheim am Wochenende zuvor hätte die Laune auf dem Kiez jetzt kaum besser sein können.

    Auf einmal klappte es auch mit dem Toreschießen! Nach gerade einmal zwölf Treffern in der kompletten Hinrunde wirkten die fünf Tore in zwei Spielen wie der Aufbruch in eine neue Zeit. Der Sprung auf Tabellenplatz 13 tat sein Übriges.

    “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen.”
    St. Paulis Eric Smith

    Doch dann kam der Februar – in dem es die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin gelang, nicht einmal ins Tor des Gegners zu treffen. Für das 1:1 gegen Augsburg sorgte mit Noahkai Banks ein Spieler des FCA.

    Kein Wunder, dass Blessin vor dem Duell gegen Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr/im NDR Livecenter) Torschüsse ganz oben auf den Trainingsplan gesetzt hat. Mit “Trainingsformen, durch Abschlüsse” sollten Angreifer Johannes Eggestein und Co. wieder “ein gutes Gefühl bekommen”, sagte der Coach: “Aber wichtig ist, dass wir da einfach weiter ansetzen. Wir haben viel darüber gesprochen.”

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

    Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
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    Mit Optimismus in den Saisonendspurt

    Die Mannschaft kann nach wie vor in Ruhe arbeiten. Trotz des Negativlaufs haben die Kiezkicker immer noch sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. “Ich bin immer optimistisch. Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass wir gut genug sind, in dieser Liga zu spielen”, erklärte Defensivspezialist Eric Smith. “Wenn wir das in den letzten Spielen auf den Platz bringen, dann werden wir die Punkte einfahren, die wir brauchen.”

    “Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen.”
    Trainer Alexander Blessin

    Der Optimismus freut den Trainer: “Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs nervös sind. Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen”, sagte der 51-Jährige. Er fügte allerdings hinzu: “Es gilt, unsere Hausaufgaben zu machen.” Mit dem Punkten soll sein Team am besten schon am Sonnabend anfangen – auch wenn Stürmer Morgan Guilavogui (Haarriss am Kahnbein) weiter verletzt fehlt.

    “Schneckenrennen” im Tabellenkeller

    Dass sich die 360 torlosen Minuten noch nicht weiter auf die Tabellensituation ausgewirkt haben, liegt am “Schneckenrennen” hinter St. Pauli. Heidenheim wartet als 16. seit sieben Spielen auf einen Sieg. Und Holstein Kiel (zwei Punkte) und der VfL Bochum (sechs) sind in der Rückrunden-Tabelle noch schlechter als St. Pauli (sieben).

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    Bremens Mitchell Weiser (vorne) und Wolfsburgs Jonas Wind kämpfen um den Ball. © IMAGO / RHR-Foto

    Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
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    Keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive

    Auch wenn die Hamburger mit 27 Gegentreffern immer noch die drittbeste Abwehr der Liga stellen, gibt es im Team keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive. “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen”, erklärt Smith. “Wir müssen ein besseres Team sein als die anderen es sind, um Punkte einzufahren. Ich denke, wir machen einen guten Job. Und wir versuchen, noch enger zusammenzurücken und uns in allen Bereichen zur Seite zu stehen.”

    Mögliche Aufstellungen

    St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Saliakas, Irvine, Smith, Treu – Weißhaupt, Eggestein, Saad
    Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy

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    St. Paulis Elias Saad (r.) und Johannes Eggestein sind enttäuscht. © WITTERS/JoergHalisch

    Es war die dritte Pleite in Folge für die Hamburger, die sich zu sehr auf ihrem Polster zu den Abstiegsrängen ausruhen.
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    Fans des FC St. Pauli im Millerntor-Stadion © picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS | BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov

    Wegen der NS-Vergangenheit des Texters verzichtet Fußball-Bundesligist FC St. Pauli zurzeit auf seine Stadionhymne “Herz von St. Pauli”. Das wird in Fankreisen kontrovers diskutiert.
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    Dieses Thema im Programm:

    Die NDR 2 Bundesligashow |
    01.03.2025 | 15:30 Uhr

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  • FC Bayern: Carragher –„Gewinnt Kompany nicht gegen

    FC Bayern: Carragher –„Gewinnt Kompany nicht gegen


    Beim Blick auf die nächste Woche mit den Achtelfinals startende Champions League sieht der englische Fußball-Experte Jamie Carragher den FC Bayern vor einer komplizierten Aufgabe stehen. Aus seiner Sicht überzeugen die Münchener nicht. Das erhöhe den Druck auf Trainer Kompany.

    Dieser Champions-League-Sieger ist zentraler Teil der beliebtesten Fußball-Runde der Welt. Der frühere Liverpool-Profi Jamie Carragher sendete vergangene Woche aus dem Santiago Bernabéu in Madrid und sah, wie Real mit 3:1 Manchester City aus der Königsklasse schoss. Für den US-Sender CBS analysiert der 47-Jährige neben Thierry Henry, Micah Richards und Moderatorin Kate Scott die besten Teams Europas. Carragher gehörte seit 1992 dem FC Liverpool an, 2005 gewann er mit dem Team die Champions League, 2013 beendet er dort seine Karriere.

    Frage: Mister Carragher, ist Real Madrid jetzt der Favorit auf den Champions-League-Titel?

    Jamie Carragher: Ich denke ja. Bei Real ist ein langsamer Start inzwischen Normalität, doch dann nehmen sie nach Weihnachten Fahrt auf. Wenn man sich die beiden Spiele gegen Manchester City anschaut, waren die Leistungen sehr beeindruckend. Sogar im Hinspiel, als ihnen einige Abwehrspieler fehlten. Im Rückspiel sah es dann wie Männer gegen Jungs aus. Mbappé zündet gerade erst so richtig nach einem schwächeren Saisonbeginn.

    Frage: Gegen City harmonierte die Reihe mit Kylian Mbappé, Vinícius Júnior, Jude Bellingham und Rodrygo. Sollte der Rest Europas Angst haben?

    Carragher: Europa sollte sogar viel Angst vor ihnen haben. Mbappé und Vinícius zählen zu den drei, vier besten Spielern der Welt. Vor der Saison war es ein Rätsel, ob sie zusammenspielen können, aber jetzt hat Carlo Ancelotti die richtige Struktur gefunden, um das Beste aus beiden herauszuholen. Daher ist er auch der beste Trainer für dieses Team.

    Frage: Würden Sie auch auf Real als Sieger tippen?

    Carragher: Ihre Auslosung ist sehr schwer. Duelle mit Teams aus deiner eigenen Liga sind nie leicht, weil dir das Europapokal-Gefühl fehlt. Gegen Atlético spielten sie diese Saison daheim nur unentschieden. Dieses Los wird Real nicht gefallen. Wenn wir Runde für Runde durchgehen, dann lautet mein Finale am Ende Liverpool gegen Barcelona – und Liverpool gewinnt nach Elfmeterschießen. Aber beim Halbfinale von Liverpool gegen Real schwanke ich hin und her, doch sage am Ende Liverpool. Das Spiel ist wie ein Münzwurf.

    Frage: Manchester City macht die schwerste Saison seit 2016/17 durch, damals wurde man Dritter, schied im Achtelfinale der Champions League aus und holte keinen Titel. Ist der Zauber von Pep Guardiola futsch?

    Carragher: Guardiolas Zauber ist nicht weg, aber die Magie dieses Kaders ist definitiv verloren gegangen. Manchester City sollte jetzt diesem großen Trainer Zeit geben, das zu reparieren. Im Januar-Transferfenster haben sie es mit Marmoush, Khusanov und Nico González versucht, aber bei diesen Verpflichtungen geht es nicht nur um das Jetzt, sondern vielmehr um die Zukunft, also die nächsten drei, vier Jahre. City ist am Ende eines Zyklus.

    Frage: Wie ist es dazu gekommen?

    Carragher: Sie haben den Kader falsch zusammengestellt. Es ist normal, dass die großen Teams mal ein bisschen abfallen, aber das ist jetzt ein großer Absturz, den keiner erwartet hat. Ihre Zukunftsplanung haben sie schlecht gemacht: Sie haben in den vergangenen Jahren Spieler geholt, die sich nicht durchgesetzt haben. Dann verpflichteten sie Spieler, die nicht bereit waren – wie Kalvin Phillips und Matheus Nunes. Da diese es im Mittelfeld nicht brachten, holte City Ilkay Gündogan und Mateo Kovacic. Du hast immer noch Kevin De Bruyne, Bernardo Silva und den verletzten Rodri. Im Mittelfeld war die Planung einfach falsch. So etwas hat man bisher nicht erlebt, da waren die Übergänge nahtlos.

    Frage: Sollte Guardiola wechseln?

    Carragher: Nein! Vielleicht könnte man das nächste Saison sagen, falls es so schwach weitergeht. Bei der Qualität im Kader und den hohen Ausgaben kann sich City nicht zwei schlechte Spielzeiten erlauben. Sie haben Fehler gemacht, und vielleicht sind einige Spieler auch müde, Guardiola zuzuhören. Das ist normal, wenn ein Trainer so lange da ist. Daher brauchen sie eher neue, frische Spieler. Pep sollte City nicht verlassen. Sie brauchen keine neue Identität, denn Peps Weg ist seit 15 Jahren unheimlich erfolgreich.

    Frage: Guardiolas Lehrling ist Vincent Kompany. Sie konnten ihn bei Burnley in der Premier League beobachten. Wie bewerten Sie bisher seinen Übergang zum FC Bayern?

    Carragher: Ich denke, dass er Glück hatte, den Job bei Bayern zu bekommen. Sie haben gesehen, was Xabi Alonso bei Leverkusen erreicht hat. Ein Ex-Spieler, der als junger Trainer Erfolg hat. Kompany kennt die Bundesliga, spielte in Hamburg. Er war als Spieler ein großer Name und hat die Pep-Ideen verinnerlicht. Die Bayern halten viel von Guardiola. Bisher hat er das geschafft, was von ihm erwartet wurde. Aber nach Platz drei im Vorjahr waren die Ansprüche auch wirklich niedrig. Es konnte also nur besser werden. Bayern sollte jede Saison Meister werden – egal, wer Trainer ist. Wenn Kompany mit Bayern Meister wird, wäre das eine Note 3 bis 4, das ist noch nichts Herausragendes. Der Erfolg der Münchner hängt immer davon ab, was sie in der Champions League erreichen.

    Frage: Nach dem recht knappen Weiterkommen gegen Celtic: Steckt in Bayern ein Titel-Team?

    Carragher: Bayern hat mich überhaupt noch nicht überzeugt. Jetzt geht es gegen Leverkusen, die Bayern zuletzt in der Bundesliga beherrscht haben. Es ist ein 50:50-Duell. Am Ende tippe ich auf Leverkusen. Wenn Kompany das nicht gewinnt, wird es viele Fragen zu seiner Verpflichtung geben, weil die Meisterschaft erwartbar ist, und die Champions League der Zuckerguss einer Saison ist. Sie müssen mindestens das Halbfinale erreichen.

    Frage: Bayern hofft auf das „Finale dahoam“.

    Carragher: Das bringt zusätzlichen Druck. An solchen Heimfinals sind schon viele gescheitert, weil die Teams glauben, dass sie um jeden Preis dort sein müssen. Bayern hat ja die Erfahrung 2012 schon gemacht. Da ging es gegen Chelsea dann schief.

    Frage: Bayern ist auf Meisterkurs, es wäre der erste Titel für Harry Kane. Würden Sie sich für ihn freuen, und was wäre das wert?

    Carragher: Ich wäre sehr glücklich. Das würde den ganzen Idioten den Mund stopfen, die ihm ständig vorhalten, dass er nie eine Trophäe gewonnen hat. Er ist seit fast zehn Jahren einer der besten Stürmer Europas. Aber ich muss sagen: Eine Meisterschaft mit Bayern ist jetzt nicht wirklich eine überragende, unfassbare Leistung. Wenn sie die Champions League gewinnen, wäre das etwas anderes. Harry hatte das Pech, dass er in England mit Tottenham bei einem Klub spielte, der dafür berüchtigt ist, keine Titel zu gewinnen. Aber das war nicht seine Schuld.

    Frage: Das Spiel Bayern gegen Leverkusen ist auch das Duell Jamal Musiala gegen Florian Wirtz. Wen hätten Sie als Trainer lieber in Ihrem Team?

    Carragher: Vor dieser Saison hätte ich Musiala gesagt. Er ist einer meiner Lieblingsspieler. Ich schaue ihm so gern zu, vor allem in den großen Turnieren mit der deutschen Nationalmannschaft. Da ist er etwas Besonderes. Diese Saison hat er noch nicht seine Bestform gezeigt. Ich habe den Eindruck, dass seine Entwicklung ein wenig stagniert. Vielleicht liegt das an der Heim-EM und dem neuen Trainer. Wirtz spielt dagegen fantastisch. Wegen der aktuellen Form würde ich momentan eher Wirtz nehmen. Aber ich bin ein riesiger Musiala-Fan.

    Frage: Trauen Sie beiden irgendwann den „Ballon d’Or“ zu?

    Carragher: Den traue ich ihnen zu! Noch nicht jetzt, aber in zwei, drei Jahren, wenn sie mehr Erfahrung haben und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind.

    Frage: Sie gewannen 2005 gemeinsam mit Xabi Alonso die Champions League. Was zeichnet ihn als Trainer in Leverkusen aus?

    Carragher: Xabi hatte schon immer ein riesiges Fußball-Wissen. Er hat unter Mourinho, Guardiola, Benítez und Ancelotti gespielt. Das ist, als ob man in Harvard seinen Trainerschein macht. Besser geht es nicht. Auch sein Vater war ein Fußballer. Er war dafür bestimmt, ein toller Trainer zu werden, und was er mit Leverkusen geschafft hat, ist stark. Auch wenn Leverkusen gerade acht Punkte hinter Bayern liegt, so haben sie nur einmal in der Bundesliga verloren. Ein kleiner Rückgang war zu erwarten, es ist aber immer noch eine sehr gute Saison.

    Frage: Wo sollte er in Zukunft Trainer werden? Würden Sie sich ihn irgendwann einmal bei Liverpool wünschen?

    Carragher: Ich würde es lieben, wenn er einmal Liverpool trainieren würde. Wegen seiner Zeit als Spieler würde er sehr gut passen. Ich frage mich allerdings, ob sein System mit Dreier- bzw. Fünferkette hinten zu Liverpool passen würde. So hat Liverpool lange nicht mehr gespielt. Das war wohl auch ein Grund, warum sie ihn noch nicht geholt haben. Sie haben ihn und Rúben Amorim (damals Sporting, jetzt Manchester United, d. Red.) angeschaut. Aber die passten nicht so zu den Spielern, die sie hatten. Daher fiel die Wahl auf Arne Slot, der Jürgen Klopp ähnlicher ist. Mit Slot sind wir aktuell sehr glücklich!

    Frage: Liverpool ist in der Premier League auf Titelkurs. Wie hat Slot es geschafft, das Team nach Klopp weiterzuentwickeln?

    Carragher: Er drückte dem Team seinen Stempel auf, aber dieser musste gar nicht so groß sein. Es gibt viele Gemeinsamkeiten mit Jürgen. Sein System setzt etwas mehr auf Ballkontrolle. Bei Klopp ging es mehr hin und her. Unter Slot ist es etwas langsamer und präziser. Das hilft Liverpool auch in der Defensive und sorgt auch dafür, dass es weniger Verletzungen gibt. Unter Klopp war unsere Bilanz in der Verteidigung nicht so gut, denn man musste perfekt spielen, damit es nicht auch mal nach hinten losging. Da ging es schon mal 3:3 aus, aber dafür wurde Jürgen geliebt.

    Frage: Wie überrascht waren Sie, dass Klopp zu Red Bull gegangen ist?

    Carragher: Er hat immer gesagt, dass er noch im Fußball arbeiten will. Daher überraschte es mich nicht, dass er zurück ist. Er hat die Möglichkeit, durch die Welt zu reisen, sich verschiedene Klubs und Ideen anzugucken. Die nimmt er dann vielleicht zu einem Trainerjob, vielleicht sogar bei der deutschen Nationalmannschaft mit. Außerdem wird er bestimmt sehr gut bezahlt.

    Frage: Die Verträge von Mo Salah, Virgil van Dijk und Trent Alexander-Arnold laufen alle nach dieser Saison aus. Würden Sie alle drei behalten?

    Carragher: Liverpool schaut sich immer genau an, was die Spieler wert sind. Sie könnten sich wohl alle drei leisten. Aber der Klub sieht nicht den entsprechenden Wert in den nächsten zwei bis fünf Jahren. Ich vertraue da der Klubführung. In den vergangenen zehn Jahren lagen sie öfter richtig als falsch. Falls aber alle drei den Klub verlassen würden, müsste sich die Führung harten Fragen stellen. Dann wäre Liverpool für die nächste Saison nicht gut aufgestellt. Der Druck auf den Nachfolgern wäre riesig. Ich glaube, dass Salah und van Dijk bleiben werden, Alexander-Arnold wird gehen.

    Frage: Klopps früherer Verein, Borussia Dortmund, erreichte vergangene Saison das Finale, verlor 0:2 gegen Real. In der Bundesliga tut sich der BVB schwer, in der Champions League läuft es besser. Wie bewerten Sie die Mannschaft?

    Carragher: Man dachte vergangene Saison auch schon, dass dem Team die nötige Qualität fehlt. Platz fünf in der Bundesliga war unter den Erwartungen. Was sie haben, sind der Glaube und die Fans hinter sich im Stadion. Ich glaube nicht, dass sie es wieder bis ins Finale schaffen, aber sie sind härtere Gegner, als man es mit Blick auf die Bundesliga denken würde. Mit Nuri Sahin hat es einfach nicht funktioniert. Ich bewundere an deutschen Klubs, dass sie jungen Trainern eine Chance geben. Ich glaube aber, dass Nuri zurückkommen wird. 2012/13 spielten wir zusammen bei Liverpool. Er hat einen großen Fußballsachverstand und wird aus der Erfahrung lernen.

    Frage: Ihre TV-Runde begeistert die Fans. Was war der witzigste Moment in dieser Saison? Alles rund um Brest, was im Englischen wie Brust klingt und so zu reichlich schlüpfrigen Sprüchen einlud?

    Carragher: Damit hatten wir viel Spaß! Micah Richards bekommt jetzt bestimmt eine Dauerkarte von Brest. Das Ganze haben wir ziemlich gemolken. (lacht)

    Frage: Was ist das Geheimnis der Runde?

    Carragher: Die Chemie funktioniert, weil wir alle so verschieden sind. Micah ist ein mitreißender Typ, der Spaß macht. Thierry Henrys Wissen ist unfassbar. Kate Scott nimmt sich selbst nicht zu ernst. Wenn wir Mist bauen, lachen wir zusammen. Ich liefere gern die kontroversen Meinungen. Jeder hat seine Rolle.

    Frage: Thomas Tuchel fängt am 21. März gegen Albanien als englischer Nationaltrainer an. Wie kann er England titelreif machen?

    Carragher: Er ist ein geborener Gewinner, der den Spielern die Siegermentalität vermitteln kann. Er kennt viele Länder und Ligen, hat überall etwas gewonnen. Besonders in den K.o.-Runden ist er stark. Genau darum geht es bei großen Turnieren mit dem Nationalteam. In dieser Phase zählt es, dass du einen Trainer hast, der den Unterschied in großen Spielen macht und England über die Ziellinie bringt. Das ist das Einzige, was ihnen noch fehlt – dieser Titel. Gareth Southgate hat bis dahin brillante Arbeit abgeliefert, aber der entscheidende Schritt fehlte. Das werfe ich ihm aber nicht vor. Tuchel kennt diese großen Momente.

    Der Text wurde für das Sport-Kompetenzcenter (WELT, SPORT BILD, BILD) erstellt und zuerst in SPORT BILD veröffentlicht.



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