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  • Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben

    Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben


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    BVB-Profi Karim Adeyemi und RUHR24-Redakteur Nicolas Luik
    RUHR24-Redakteur Nicolas Luik findet: Zwei BVB-Sündenböcke sind lange nicht so schlecht, wie sie gemacht werden. © Thomas Haesler/Kirchner-Media, Nicolas Luik/RUHR24

    Die BVB-Profis Emre Can und Karim Adeyemi stehen unter öffentlichem Dauerfeuer. Das haben sie nicht verdient. Ein Kommentar.

    Dortmund – Bei Borussia Dortmund ist der Wankelmut ein ständiger Begleiter. Das gilt aber für alle BVB-Profis. Und nicht nur für Emre Can (31) oder Karim Adeyemi (23), findet RUHR24-Redakteur Nicolas Luik.

    Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben

    Emre Can stand zuletzt häufig im Zentrum der Kritik. Oft zurecht, denn in der Mittelfeld-Zentrale war er überfordert und leistete sich zu viele Böcke.

    Aber: Der BVB-Kapitän zeigt stabile Leistungen, seit er in der Innenverteidigung spielt. Neben dem geheimen Abwehr-Chef Nico Schlotterbeck funktioniert er gut. Aktuell sollte er seinen Stammplatz sicher haben. Zumal Waldemar Anton bisher noch nicht die erhoffte Verstärkung ist und Niklas Süle nach der Rückkehr aus einer langwierigen Verletzung eher in die Kategorie Wundertüte gehört.

    BVB: Die Kritik an Emre Can und Karim Adeyemi ist überzogen

    Karim Adeyemi geht es ähnlich. Auch durch die wiederkehrenden Wechselgerüchte ist er ständig unter Beobachtung (selbst hat er aber bisher nie öffentlich einen Wechselwunsch geäußert).

    Der Sprint-König des BVB macht Fehler im Defensivverhalten, aber das allgemeine Bemühen ist ihm nicht abzusprechen. Und: Adeyemi ist einer der wenigen Spieler im Kader mit Unterschiedspotenzial. Wenn er einen guten Tag hat, kann er Spiele alleine entscheiden. Wichtig ist für ihn, dass er fit bleibt und Selbstvertrauen tankt.

    BVB jetzt in Bochum: Nicht nur Emre Can und Karim Adeyemi sind gefordert

    Für Borussia Dortmund steht nun wieder das bekannte Kontrastprogramm an. Von einer – in der zweiten Halbzeit – königlichen BVB-Nacht in Lissabon zum vermeintlich biederen Bundesliga-Alltag in Bochum (Samstag, 15. Februar, 15.30 Uhr).

    Es liegt jetzt an Trainer Niko Kovac, konstant das Bestmögliche aus seinen Schützlingen herauszukitzeln. BVB-Fans haben von jedem Profi im Kader schon zu oft ein aufflackern des Potenzials gesehen, das im nächsten Spiel wieder erlosch. Auch von Can und Adeyemi – aber Stand jetzt ist die Tendenz bei dem viel kritisierten Duo positiv.

    Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht die Ansicht der kompletten Redaktion widerspiegeln.



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  • Mbappé und die Latte: Real kommt gegen Atletico nicht über

    Mbappé und die Latte: Real kommt gegen Atletico nicht über



    Nur ein Punkt trennt Tabellenführer Real Madrid und den Stadtrivalen Atletico in der Tabelle – dabei bleibt es auch nach dem Derby am Samstagabend. Einen VAR-Elfmeter glich Mbappé in Hälfte zwei aus. Dann rettete für Atletico auch die Latte.

    Traf in Hälfte zwei zum Ausgleich für Real Madrid: Kylian Mbappé.


    Traf in Hälfte zwei zum Ausgleich für Real Madrid: Kylian Mbappé.

    IMAGO/ZUMA Press Wire


    Schon vor der Partie stand fest, dass der Sieger des Stadtderbys auch die Tabellenführung inne haben würde. Die Königlichen, die zuvor schon auf Rang 1 standen, hatten die Möglichkeit, sich bis auf vier Punkte von den Gästen zu distanzieren. Atletico hätten mit einem Dreier wiederum an den Blancos vorbeiziehen können. Am Ende änderte sich jedoch nichts an der Tabellensituation – einen Sieger gab es nicht.


    Bei Real Madrid starteten wieder viele Leistungsträger, die zuvor beim 3:2-Last-Minute-Sieg gegen Leganes in der Copa del Rey noch geschont worden waren: Courtois kehrte für Lunin in die erste Elf zurück. Vor ihm ersetzten Vazquez und Fran Garcia Ferland Mendy und Ramon. In der Offensive rotierten Modric, Brahim Diaz, Arda Güler und Endrick auf die Bank, Dani Ceballos und die Leistungsträger Bellingham, Vinicius Junior und Mbappé begannen an ihrer Stelle.


    Auch Atletico-Coach Diego Simeone wechselte im Vergleich zum deutlichen 5:0-Erfolg gegen Getafe mehrfach: Oblak kehrte zwischen die Pfosten zurück, sodass Musso auf die Bank rotierte. Darüber hinaus starteten Lenglet und Marcos Llorente anstelle von Le Normand und Molina. In der Offensive rutschte Barrios in die erste Elf, Koke auf die Bank.

    Alvarez trifft lässig vom Punkt


    Die Partie begann schleppend: Beide Mannschaften zogen sich bei gegnerischem Ballbesitz in die eigene Hälfte zurück, sodass Chancen absolute Mangelware waren. Erst in der 15. Minute setzte Samuel Lino ein erstes Zeichen, als er aus aussichtsreicher, zentraler Position abschloss, jedoch das Tor knapp verfehlte. In der Folge wurde Real stärker, verpasste aber die Führung: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld landete die Kugel bei Vinicius Junior, der anschließend nach innen zog und das rechte Eck anvisierte. Letztlich ging die Kugel neben das Gehäuse von Oblak (21.).


    Atletico blieb anschließend im Verteidigungsmodus, Real drückte – ohne jedoch zu Großchancen zu kommen. Und als die Gäste sich dann einmal befreiten, führte dies direkt zu einer strittigen Aktion. Tchouameni stieg im Strafraum Samuel Lino auf den Fuß. Nach VAR-Prüfung zeigte Schiedsrichter Soto Grado auf den Elferpunkt. Alvarez trat an und verwandelte per Heber zur Führung (35.).


    In den Minuten vor der Halbzeit verfielen die Hausherren in Passivität – und hatten Glück nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Tchouameni rettete doppelt gegen Alvarez und Samuel Lino (41./43.). So gingen die Rojiblancos mit der knappen Pausenführung in die Halbzeit.



    Mbappé vollendet eiskalt


    Und Real kam furios aus der Kabine: Erst vollendete Mbappé eine starke Einzelaktion von Rodrygo zum Ausgleich (50.), dann war es Bellingham, der die Führung knapp verpasste, da sein Kopfball an der Latte landete (52.). Knapp sechs Minuten später scheiterte der Engländer mit seinem Kopfball an Oblak.


    Doch auch die Hausherren kamen zu Möglichkeiten: Llorente drang in den Strafraum ein und wollte auf Alvarez ablegen, sein Pass wurde im letzten Moment abgefangen (65.). Eine knappe Viertelstunde vor Schluss brachte sich Atletico fast selbst in Bedrängnis als Gimenez einen Flanke auf sein eigenes Tor verlängerte – Oblak parierte in höchster Not. In der Folge verflachte die Partei ein wenig. Erst Vinicius Junior sorgte für die nächste Abschlusssituation: Der Brasilianer tanzte zunächst an der linken Strafraumgrenze Koke aus , um anschließend auf Rodrygo zu flanken, dessen Abschluss jedoch am langen Eck vorbeirauschte (74.). Die letzte Aktion des Spiels hatte eine Minute vor Schluss Mbappé, der per Heber Oblak überlupfen wollte. Der Keeper hielt seinem Team aber schlussendlich das Unentschieden fest (89.).


    Am Ende stand also ein 1:1 zu Buche, das beiden Mannschaften nicht wirklich weiterhilft. Im Gegenteil: Durch die Punkteteilung erhält der FC Barcelona die Möglichkeit, am Sonntag in Sevilla den Rückstand auf die Tabellenspitze zu verkürzen.


    Real reist am Dienstag zu Manchester City und spielt dort in den Champions-League-Play-offs (21 Uhr) um das Weiterkommen. Die Gäste, die in der Königsklasse bereits für das Achtelfinale qualifiziert sind, treffen am Samstag um 18:30 Uhr in der Liga auf Vigo.



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  • Borussia Dortmund: CL-Beben! BVB gegen Sporting nicht im TV?

    Borussia Dortmund: CL-Beben! BVB gegen Sporting nicht im TV?



    Spielt Borussia Dortmund, fiebern nicht nur 80.000 im Stadion mit. Auch vor den Fernsehgeräten schauen Hunderttausende die BVB-Spiele. Erst recht, wenn es in der Champions League um alles geht.Doch nun folgt der Knall. Nach einem Rechtsstreit könnte ausgerechnet der große und wichtige Königsklassen-Kracher von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon nicht im TV zu sehen sein. Streamingdienst Amazon Prime Video droht die Abschaltung in Deutschland.Borussia Dortmund: Sporting-Spiel nicht im TV?Dieses Urteil ist ein Paukenschlag: Eine Nokia-Tochter hat einen Patent-Rechtsstreit gegen Amazon Prime Video gewonnen. Und das könnte heftige Folgen haben. Alcatel-Lucent hat nun vorerst das Schicksal des Streaming-Riesen in der Hand. Sobald Nokia die Kaution hinterlegt, muss Prime Video abgeschaltet werden. Gibt es keine Einigung um eine Lizenz, sogar dauerhaft. Hier mehr Infos zum Urteil.+++ Borussia Dortmund: Neue Sorgen! BVB schon wieder in Not +++Das könnte auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Champions League haben. Dort zeigt Prime an jedem Spieltag das Topspiel am Dienstag. Das nächste: Borussia Dortmunds Auswärtsspiel bei Sporting Lissabon in den Playoffs. Die Partie steigt bereits in wenigen Tagen (11. Februar, 21 Uhr). Amazon bleibt also nur sehr wenig Zeit, um eine Einigung nach der herben Schlappe vor Gericht zu erzielen.Mehr aktuelle Nachrichten:Sonst bleibt das Bild beim BVB-Kracher schwarz. Ein brutaler Schlag auch für alle Fans, die dem so wichtigen Spiel schon jetzt entgegenfiebern. Denn während die Bundesliga-Saison bislang unterwältigend läuft, man im Pokal schon ausgeschieden ist, bleibt die Champions League die vielleicht letzte Hoffnung auf ein Highlight in dieser Spielzeit. Wie schon letztes Jahr. Welcher Ex-BVB-Star in der Königsklasse nun eine schallende Ohrfeige kassierte, erfährst du hier.



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  • Samardzic über mögliche Rückkehr: “Nicht zwingend, dass ich…

    Samardzic über mögliche Rückkehr: “Nicht zwingend, dass ich…



    Lazar Samardzic blieb der Durchbruch in der Bundesliga verwehrt, bei Atalanta Bergamo startete er jedoch durch. Mit 22 Jahren absolvierte er bereits 115 Partien in der Serie A. In der neuen Folge “kicker meets DAZN” spricht er über sein Leben in Italien, seinen Ex-Trainer Julian Nagelsmann und darüber, ob er sich eine Bundesliga-Rückkehr vorstellen kann.

    Wechselte 2021 in die Serie A: Lazar Samardzic


    Wechselte 2021 in die Serie A: Lazar Samardzic

    IMAGO/Gribaudi/ImagePhoto


    Als großes Talent gelobt, wechselte Lazar Samardzic 2020 von Hertha BSC zu RB Leipzig – obwohl er zu diesem Zeitpunkt erst drei Bundesligaspiele für die Alte Dame absolviert hatte. Bei Leipzig hoffte der damals 18-Jährige auf mehr Spielzeit, zu mehr als sieben Bundesliga- und zwei Pokaleinsätzen reichte es innerhalb der ersten Saison allerdings nicht.


    Von seinem damaligen Trainer, Julian Nagelsmann schwärmt der Mittelfeldspieler allerdings noch immer. Auf die Frage von KMD-Host Matthias Dersch, ob man dem heutigen Bundestrainer schon damals angemerkt habe, dass aus ihm etwas Besonderes werden könnte, antwortet Samardzic: “Ja, das merkt man sofort. Wie der über Fußball redet, wie er die Videoanalysen macht. Das war nicht normal.”










    Podcast

    Wo liegt der Reiz der Serie A, Lazar Samardzic?


    12.02.25 – 06:00 Uhr
    36:49 Minuten


    “Normal” sollte der Weg des 17-fachen serbischen Nationalspielers Samardzic ebenfalls nicht verlaufen. Für eine Ablösesumme von drei Millionen Euro wechselte der dann 19-Jährige von Leipzig nach Italien zu Udinese Calcio – ein ungewöhnlicher Karriereschritt in seinem jungen Alter. “Ich bin als Kind hierhergekommen”, sagt er selbst über seine Anfangszeit in Italien, fügt allerdings an, durch die Erfahrung mittlerweile “zum Mann” geworden zu sein.

    Vom Talent zum Leistungsträger


    Und auch auf dem Spielfeld zeigt der häufig als zentral-offensiver Mittelfeldspieler eingesetzte erwachsene Leistungen. Innerhalb von zwei Jahren entwickelt er sich zum unumstrittenen Stammspieler und absolvierte wettbewerbsübergreifend 98 Partien für die Norditaliener. Im Sommer 2024 dann der nächste Schritt: Per Leihe mit Kaufpflicht wechselte er zum amtierenden Europa-League-Sieger Atalanta Bergamo.


    Eine Rückkehr in die Bundesliga schließt der heute 22-Jährige zwar nicht aus, lässt allerdings durchscheinen, dass das deutsche Oberhaus nicht unbedingt sein Wunschziel darstellt. “Ich sage mir nicht zwingend, dass ich unbedingt noch einmal in der Bundesliga spielen muss”, so Samardzic. Ob sich zu den zehn Bundesligaspielen also noch weitere gesellen, ist also fraglich.


    Der Podcast ist über die Website und die Apps des kicker, die Portale der DAZN Group sowie über alle gängigen Podcast-Plattformen abrufbar, darunter Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podimo.



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  • Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben

    Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben



    RUHR24-Redakteur Nicolas Luik findet: Zwei BVB-Sündenböcke sind lange nicht so schlecht, wie sie gemacht werden.© Thomas Haesler/Kirchner-Media, Nicolas Luik/RUHR24Die BVB-Profis Emre Can und Karim Adeyemi stehen unter öffentlichem Dauerfeuer. Das haben sie nicht verdient. Ein Kommentar.Dortmund – Bei Borussia Dortmund ist der Wankelmut ein ständiger Begleiter. Das gilt aber für alle BVB-Profis. Und nicht nur für Emre Can (31) oder Karim Adeyemi (23), findet RUHR24-Redakteur Nicolas Luik.Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreibenEmre Can stand zuletzt häufig im Zentrum der Kritik. Oft zurecht, denn in der Mittelfeld-Zentrale war er überfordert und leistete sich zu viele Böcke. Aber: Der BVB-Kapitän zeigt stabile Leistungen, seit er in der Innenverteidigung spielt. Neben dem geheimen Abwehr-Chef Nico Schlotterbeck funktioniert er gut. Aktuell sollte er seinen Stammplatz sicher haben. Zumal Waldemar Anton bisher noch nicht die erhoffte Verstärkung ist und Niklas Süle nach der Rückkehr aus einer langwierigen Verletzung eher in die Kategorie Wundertüte gehört.BVB: Die Kritik an Emre Can und Karim Adeyemi ist überzogenKarim Adeyemi geht es ähnlich. Auch durch die wiederkehrenden Wechselgerüchte ist er ständig unter Beobachtung (selbst hat er aber bisher nie öffentlich einen Wechselwunsch geäußert).Der Sprint-König des BVB macht Fehler im Defensivverhalten, aber das allgemeine Bemühen ist ihm nicht abzusprechen. Und: Adeyemi ist einer der wenigen Spieler im Kader mit Unterschiedspotenzial. Wenn er einen guten Tag hat, kann er Spiele alleine entscheiden. Wichtig ist für ihn, dass er fit bleibt und Selbstvertrauen tankt.BVB-Einzelkritik gegen Sporting Lissabon: Torschütze überragt alle DortmunderGregor Kobel: Zeigte sich sicher bei drei haltbaren Bällen in den ersten 20 Minuten. Dann hatte der Schweizer seine Mühe mit Conrad Harders Knaller aus der Distanz (34.). Spielte endlich wieder zu null und wirkte unglaublich sicher im Torwartspiel und präsenter als in den vergangenen Wochen. Gutes Spiel des Torhüters. Note: 2.5 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaJulian Ryerson: Wirkte zumindest beim Meckern wesentlich ruhiger als bei seiner Gelb-Roten Karte gegen den VfB Stuttgart. Auf dem Spielfeld zeigte sich der Norweger vor allem defensiv giftig und präsent. Eroberte in der zweiten Halbzeit sogar viele Bälle in der gegnerischen Hälfte und zog clevere Fouls für und gegen sich. Insgesamt ein solider Auftritt des Rechtsverteidigers. Note: 3. © Filipe Amorim/AFPEmre Can: Der BVB-Kapitän zeigte zunächst einen schweren Stellungsfehler und eine brenzlige Situation in den ersten 10 Minuten. Meckerte auch Vordermann Marcel Sabitzer wegen fehlender Unterstützung an. Trotzdem zeigte sich der Innenverteidiger äußerst robust in den Zweikämpfen. Seine defensiven Highlights: Ein Block gegen Sporting-Star Gyökeres (74.), den er danach direkt in einem Sprintduell abkochte (76.). Folglich ein guter Auftritt von Emre Can. Note: 2.5 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaNico Schlotterbeck: Nach seiner Zwangspause durch die Sperre in der Bundesliga musste der Innenverteidiger erst ins Spiel finden. Auf einige Stellungsfehler und zu frühem Rausrücken in Halbzeit eins folgten aber auch zahlreiche starke Diagonalbälle. Fast alle Verlagerungen des deutschen Nationalspielers kamen an. In Halbzeit zwei überzeugte Schlotterbeck dann auch mit starken Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte. Der Linksfuß leitete zudem das 3:0 durch Karim Adeyemi ein. Die zweite Hälfte bringt ihm die Note: 2.5. © Valter Gouveia/SPP/ImagoDaniel Svensson im Spiel des BVB gegen Sporting LissabonDaniel Svensson: Der Neuzugang feierte sein BVB-Startelfdebüt und direkt auch sein allererstes Champions-League-Spiel. Ein Abend, den der Schwede so schnell nicht vergessen dürfte. Trotzdem merkte man Svensson gerade in Halbzeit eins die fehlende Erfahrung an. Der Außenverteidiger spielte einige Fehlpässe in kritischen Zonen und bekam Gegenspieler Geovany Quenda kaum unter Kontrolle. Trotzdem schlug der Linksfuß gefährliche Standards und bewirkte mit seinem Gegenpressing auch die Einleitung zum 2:0 durch Pascal Groß. Unterm Strich bleibt eine ausreichende Leistung: Note 4 © Patricia de Melo Moreira/AFPMarcel Sabitzer im Spiel des BVB gegen Sporting LissabonMarcel Sabitzer: Schwieriges Spiel für den Österreicher. In der ersten Hälfte fand Sabitzer fast gar nicht im Spielaufbau der Borussen statt. Folgerichtig bekam der zentrale Mittelfeldspieler auch eine Standpauke von seinem Kapitän. In Halbzeit zwei war Sabitzer aber deutlich aktiver im Gegenpressing. Auch seine Pässe im vorderen Drittel kamen genauer an. Trotzdem bleibt eine ausreichende Leistung mit Tendenz nach oben. Note: 4 © Patricia de Melo Moreira/AFPPascal Groß im Spiel des BVB gegen Sporting LissabonPascal Groß: Das Positive vorab: Der 33-Jährige erzielte sein erstes BVB-Tor und seinen ersten Champions-League-Treffer überhaupt. Groß bemühte sich in Halbzeit eins sehr, in Zweikämpfe zu kommen. Durch sein fehlendes Tempo gelang ihm das aber nicht immer. Auch die sonst so starke Spielordnung des zentralen Mittelfeldspielers blieb aus. Nach seinem Treffer zum 2:0 fand Groß aber besser ins Spiel. Insgesamt bleibt trotz des Tores nur eine durchschnittliche Leistung. Note: 3 © Valter Gouveia/SPP/ImagoKarim Adeyemi beim Spiel des BVB gegen Sporting LissabonKarim Adeyemi: Kaum ein Spieler symbolisiert besser die zwei unterschiedlichen Halbzeit-Leistungen des BVB gegen Sporting Lissabon. Der Flügelsütrmer leistete sich in den ersten Minuten zahlreiche Ballverluste und auch große defensive Schwächen. Trotzdem sorgte der 23-Jährige für die erste Riesenchance der Dortmunder mit einer direkten Volleyabnahme (55.). Auch danach eroberte er einen Ball in Hochgeschwindigkeit (56.). Beim Schlusstreffer zum 3:0 überzeugte Adeyemi dann komplett. Er konterte stark und leitete sein Tor selbst ein. Ein wildes, aber insgesamt gutes Spiel des Angreifers. Note: 2.5 © Filipe Amorim/AFPJulian Brandt beim Spiel des BVB gegen Sporting LissabonJulian Brandt: Hatte gleich mehrere gelungene Pässe und Kombinationen in den ersten Minuten. Dann aber ein schlimmer Ballverlust vor Conrad Harders Hammerschuss (34.) genau im Zentrum des Spielfelds. Offensiv gelangen dem Deutschen viel mehr Aktionen als zuletzt. Das krönte der Mittelfeldspieler dann mit einer klasse Vorlage und starken Flanke vor Guirassys Führungstreffer (60.) Sein starkes Kombinationsspiel zeigte Brandt dann auch vor dem 3:0, als er Adeyemi perfekt hinterlief und mustergültig für ihn auflegte. Zwei Assists und ein starker Auftritt des Zehners. Note: 2 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaJamie Gittens beim Spiel des BVB gegen Sporting LissabonJamie Gittens: Viele Dribblings aber kaum Ertrag in den ersten 30. Minuten. War trotzdem sehr bemüht, in defensive Zweikämpfe zu kommen. Der Engländer lieferte bis auf eine gefährliche Flanke und ein paar harmlosere Abschlüsse fast keinen Impact auf das BVB-Spiel. Wurde in der 65. Minute für Maximilian Beier ausgewechselt. Ein eher unauffälliges Spiel bringt ihm die Note: 4 © Filipe Amorim/AFPSerhou Guirassy jubelt über seinen 1:0 Treffer gegen Sporting LissabonSerhou Guirassy: Was für ein Spiel des besten Torschützen der aktuellen Champions-League-Saison (10 Tore). Bereits in der schwächeren ersten Hälfte war der Stürmer sehr bemüht, das Spiel der Dortmunder anzukurbeln. Holte sich unglaublich viele Bälle ab, die er fast immer zielgenau zu den Mitspielern brachte. Sehr robust, wie er mit dem Rücken zum Gegenspieler fast keinen Ball verlor. Krönte seine Bemühungen dann in der 60. Minute mit einem platzierten Kopfball gegen die Laufrichtung des Torhüters. Dann wechselte der Anngreifer sogar die Rolle und flankte hart und präzise auf Pascal Groß (68.) zum 2:0. Lediglich die letzte vergebene Chance in der 80. Minute (zentraler Schuss auf den Keeper) ist ein kleiner Makel für den am besten bewerteten Dortmunder. Note: 1.5 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaMaximilian Beier im Spiel des BVB gegen Sporting LissabonMaximilian Beier: Kam in der 65. Spielminute für Jamie Gittens ins Spiel. Bis auf einen Schuss nach einer Ecke, den er neben das Tor setzte, war er eher unauffällig unterwegs. Zog allerdings mit einem Laufweg einen Innenverteidiger vor dem 2:0 durch Pascal Groß aus dem Strafraum. Note: 3.5 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaBVB-Spieler gegen Sporting LissabonCarney Chukwuemeka, Julien Duranville (86. für Julian Brandt und Karim Adeyemi) und Niklas Süle und Salih Özcan (92. für Daniel Svensson und Pascal Groß) bleiben ohne Bewertung. © Kirchner-Media/Thomas HaeslerBVB jetzt in Bochum: Nicht nur Emre Can und Karim Adeyemi sind gefordertFür Borussia Dortmund steht nun wieder das bekannte Kontrastprogramm an. Von einer – in der zweiten Halbzeit – königlichen BVB-Nacht in Lissabon zum vermeintlich biederen Bundesliga-Alltag in Bochum (Samstag, 15. Februar, 15.30 Uhr). Es liegt jetzt an Trainer Niko Kovac, konstant das Bestmögliche aus seinen Schützlingen herauszukitzeln. BVB-Fans haben von jedem Profi im Kader schon zu oft ein aufflackern des Potenzials gesehen, das im nächsten Spiel wieder erlosch. Auch von Can und Adeyemi – aber Stand jetzt ist die Tendenz bei dem viel kritisierten Duo positiv. Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht die Ansicht der kompletten Redaktion widerspiegeln.



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