Kategorie: Werder Bremen

  • VfB Stuttgart | Nach Blackout: Wohlgemuth schützt Josha

    VfB Stuttgart | Nach Blackout: Wohlgemuth schützt Josha


    Bei seiner Startelfrückkehr gegen Wolfsburg erwischte Josha Vagnoman nicht seinen besten Tag. Der Rechtsverteidiger des VfB Stuttgart verschuldete in den Schlussminuten mit ausgestrecktem Arm einen Handelfmeter, der letztendlich dafür sorgte, dass die Partie gegen den VfL mit 1:2 verloren ging.


    Hereingerückt war der zuletzt erkrankte Vagnoman für den in den vergangenen Spielen recht stabil agierenden Leonidas Stergiou. An die große Glocke hängen wollen die VfB-Verantwortlichen den Fehltritt Vagnomans allerdings nicht. Vielmehr wird ihm nach dem schwachen Auftritt der Rücken gestärkt.

    „Er ist auf seiner Position ein absoluter Qualitätsspieler, der in der Vergangenheit schon mehrfach nachgewiesen hat, dass er zu außerordentlichen Leistungen in der Lage ist“, betonte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth laut dem kicker.

    Seine Verdienste für den VfB werden daher nicht „in Zweifel gezogen, weil er zuletzt einmal nicht mit der gewohnten Stabilität unterwegs war“, versicherte der Funktionär, der festhielt: „Wir wissen ganz genau, was wir an Josha haben.“

    Vagnoman-Pause gegen Hoffenheim?

    Im Rennen um die Startelf dürfte Vagnoman im Vergleich zum soliden Stergiou zumindest mal Federn gelassen haben, was das kommende Duell mit der TSG Hoffenheim angeht. Gut möglich, dass der Schweizer, der gegen Wolfsburg über die gesamte Spieldauer auf der Bank schmorte, von Beginn an ran darf.

    Neben der Startelffrage herrscht im Fall Vagnoman allerdings auch in Sachen Zukunft Unklarheit. Die vor ein paar Wochen angelaufenen Gespräche hinsichtlich einer Vertragsverlängerung in Stuttgart sollen dem Bericht zufolge erst mal auf Eis gelegt worden sein. Alle Parteien würden die weitere Entwicklung abwarten, um sich zu einem späteren Zeitpunkt zu beraten.

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  • Eintracht-Boss Krösche verrät irre Werder-Anekdote!

    Eintracht-Boss Krösche verrät irre Werder-Anekdote!


    1. DeichStube
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    Markus Krösche einst im Internat des SV Werder Bremen- jetzt verrät der heutige Boss von Eintracht Frankfurt eine irre Anekdote aus dieser Zeit!
    Markus Krösche einst im Internat des SV Werder Bremen- jetzt verrät der heutige Boss von Eintracht Frankfurt eine irre Anekdote aus dieser Zeit! © IMAGO/Peter Hartenfelser

    Als Spieler des SV Werder Bremen lebte Markus Krösche einst im Internat des Vereins – jetzt verrät der heutige Sportvorstand von Eintracht Frankfurt eine irre Anekdote aus dieser Zeit!

    Bremen – Heutzutage kennen die meisten Fußballfans Markus Krösche vor allem als erfolgreichen Manager, aktuell ist er Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Doch der 44-Jährige kann auch auf eine langjährige Spielerkarriere zurückblicken. Unter anderem spielte Krösche zwischen 1996 und 2001 in der Jugend sowie für die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen. Der gebürtige Hannoveraner lebte während seiner Zeit am Osterdeich im Werder-Internat und erinnert sich bis heute an so manch feuchtfröhliche Abende.

    Eintracht-Frankfurt-Boss Markus Krösche über seine Zeit im Werder-Bremen-Internat: „Wir haben im Zimmer Bier versteckt“

    Im „BILD“-Podcast „Phrasenmäher“ verrät er: „Wir haben uns damals an der Tanke häufiger mit einem 10er-Pack Bier eingedeckt, das wir dann in einem großen Rucksack ins Internat schmuggelten.“ Zudem gesteht Markus Krösche: „Im Zimmer hatten wir eine eingezogene Decke und haben den Zwischenraum genutzt, um das Bier zu verstecken.“ Während seiner A-Jugend-Zeit spielte der heutige Sportvorstand unter anderem mit Tim Borowski in einer Mannschaft – und hatte häufiger Anlass zum Feiern. Schließlich gewannen Krösche und Borowski 1999 mit dem SV Werder Bremen die A-Junioren-Meisterschaft. Beim 4:1-Finalsieg über den VfB Stuttgart gehörten die beiden späteren Profis sogar zu den Torschützen.

    Wie ausgiebig die Meisterschaft damals im Internat gefeiert wurde, verrät Markus Krösche zwar nicht. Doch eines gibt er preis: Der geheime Bier-Schmuggel blieb nicht unbemerkt. „Irgendwann wurde es entdeckt – das hat einen schönen Einlauf gegeben.“ Geschadet hat die Aktion dem 44-Jährigen mit Blick auf seine Karriere jedoch nicht. Im Jahr 2001 wechselte Krösche von Werder Bremen zum SC Paderborn und blieb dort bis zu seinem Karriereende im Sommer 2014. Nach etwas mehr als 190 Zweitligapartien für den SCP wurde er nach seiner aktiven Laufbahn zum Ehrenspielführer ernannt. (bvo)



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  • Klare Tendenz: Vavro soll ein Wolfsburger bleiben

    Klare Tendenz: Vavro soll ein Wolfsburger bleiben



    Denis Vavro gehört zu den Überraschungen beim VfL Wolfsburg. Der Slowake kam auf den letzten Drücker per Leihe aus Kopenhagen – und bleibt nach kicker-Informationen sehr wahrscheinlich noch länger.

    Überzeugt in Wolfsburg: Leihspieler Denis Vavro hat sich einen Stammplatz erobert - er dürfte vom VfL fest verpflichtet werden.


    Überzeugt in Wolfsburg: Leihspieler Denis Vavro hat sich einen Stammplatz erobert – er dürfte vom VfL fest verpflichtet werden.

    picture alliance/dpa


    Das Hinspiel gegen Bochum (3:1) war eine besondere Begegnung für Denis Vavro. Zwei Wochen zuvor war er gegen Leverkusen (3:4) erstmals für den VfL Wolfsburg eingewechselt worden, im Ruhrstadion stand er dann fürs erste Mal in der Startelf von Trainer Ralph Hasenhüttl. Bemerkenswert: Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es wieder gegen Bochum, seit dem Hinspiel hat Vavro keine einzige Minute mehr verpasst. Konstanz mit Folgen: Nach kicker-Informationen geht beim VfL die klare Tendenz in die Richtung, den Leihspieler fest zu verpflichten.

    Der Schritt nach Wolfsburg kam für Vavro überraschend und gelegen zugleich


    Auf den letzten Drücker war der Slowake im Sommer gekommen, Moritz Jenz (Mainz) und schließlich Maxence Lacroix (Crystal Palace) hatten den Klub verlassen, es bestand Handlungsbedarf in der Innenverteidigung. Und da wusste Wolfsburgs neuer Geschäftsführer natürlich genau, wo er zugreifen konnte – beim eigenen Ex-Klub FC Kopenhagen. Da war Vavro wenige Tage zuvor mitgeteilt worden, dass sich seine Einsatzchancen verschlechtern würden, also kam der Schritt vorwärts in die Bundesliga so überraschend wie gelegen.


    Er ist in der Hierarchie geklettert.


    VfL-Geschäftsführer Peter Christiansen über Verteidiger Denis Vavro


    Mit Sebastiaan Bornauw, Cedric Zesiger und Konstantinos Koulierakis sah er sich namhafter Konkurrenz gegenüber, nicht wenige glaubten, mit dem 28-Jährigen habe der VfL lediglich einen Back-up für die Defensive verpflichtet. “Er ist in der Hierarchie geklettert”, betont Boss Christiansen, der zufrieden ist mit seinem Last-Minute-Transfer. “Wir wussten, was er kann und was er verbessern muss. Das hat er gut gemacht.”


    Und das führt nach kicker-Informationen wohl dazu, dass der VfL in nächster Zeit aus der Leihe einen Kauf macht. In Dänemark wurde die mögliche Ablöse auf zwei Millionen Euro beziffert, Geld, das Wolfsburg investieren wird. Christiansen sagt dazu im kicker-Gespräch: “Wir müssen es erst im Mai entscheiden.” Die Tendenz aber ist klar.

    “Wir werden sehen, was passiert, aber ich sage nicht nein”


    An Vavro, der vor einigen Jahren noch seine Karriere beenden wollte, würde eine dauerhafte Zusammenarbeit ohnehin nicht scheitern. “Ich bin glücklich hier”, sagt der Innenverteidiger. “Wir werden sehen, was passiert, aber ich sage nicht nein.” Zu Wolfsburg, wo er mittlerweile dauerhaft an der Seite von Koulierakis verteidigt.




    Und ein Grund dafür ist, weswegen der VfL nach komplizierten Jahren wieder von Europa träumen darf. Nach dem 2:1-Sieg in Stuttgart befindet sich Wolfsburg beim Europa-Rennen im Verfolgerfeld. Vavro, der in Kopenhagen schon Champions-League-Erfahrungen gesammelt hat, hat dieses Ziel vor Augen. “Wenn wir so weitermachen, können wir nächstes Jahr vielleicht internationale Spiele haben.” Er wird dann aller Voraussicht nach noch immer an Bord sein.



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  • SV Werder Bremen hofft auf Stage-Rückkehr gegen

    SV Werder Bremen hofft auf Stage-Rückkehr gegen


    Mittelfeldspieler Jens Stage wird im Spiel des SV Werder Bremen aktuell schmerzlich vermisst. Der 28-Jährige laboriert seit der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern München an einer Muskelverhärtung an den Adduktoren und stand gegen die TSG Hoffenheim zuletzt nicht zur Verfügung. Seine Rückkehr könnte nun aber bevorstehen.


    „Jens ist ein Thema für das Spiel in Freiburg“, wird Bremen-Sportchef Clemens Fritz in der DeichStube mit Blick auf das kommende Spiel gegen den SC Freiburg (Freitag, 20:30 Uhr) zitiert. Dennoch gelte es für den Dänen zunächst, gut durch die Trainingswoche vor der anstehenden Partie zu gehen. „Wir müssen die ersten Trainingstage der Woche abwarten, aber wir hoffen, dass er zurückkehren wird.“

    Aufschluss darüber, ob Stage am Freitag wieder mitwirken kann, dürfte die Pressekonferenz am Donnerstag (13:30 Uhr) geben. Andernfalls sind die Aufstellungen für das Freitagabendspiel für alle Manager zumindest frühzeitig einsehbar.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • „Hatte ein Riesenlächeln im Gesicht“

    „Hatte ein Riesenlächeln im Gesicht“


    Stellvertreterin von Giulia Gwinn

    VfLerin Janina Minge neue Co-Kapitänin beim DFB: „Hatte ein Riesenlächeln im Gesicht“

    Frankfurt. Mit Alexandra Popp war eine Wolfsburgerin jahrelang das prägende Gesicht der DFB-Elf, „Poppi“ trug viele Jahre die Kapitänsbinde in der Nationalmannschaft. Mit ihrem Rücktritt vergangenen Herbst musste Bundestrainer Christian Wück das Amt der Kapitänin neu besetzen. Mit Bayerns Giulia Gwinn ist die künftige Kapitänin keine Überraschung. Ihre Stellvertreterin dagegen schon: VfL-Allrounderin Janina Minge wählte Wück zur Co-Kapitänin. „Christian ist auf mich zugekommen und hat gesagt, er möchte mal kurz mit mir sprechen. Ich hatte ein Riesenlächeln im Gesicht“, berichtete Minge: „Es war auch für mich ein Stück weit überraschend. Nichts, womit ich gerechnet habe.“

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    Sollte Gwinn einmal ausfallen, übernimmt Minge. Beide stammen im Übrigen aus der Bodensee-Region, haben mit elf Jahren zum ersten Mal in einer Auswahl-Mannschaft gemeinsam gespielt, danach jahrelang beim SC Freiburg. „Ich freue mich extrem, das Amt mit Giulia gemeinsam übernehmen zu dürfen. Wir kennen uns schon ganz lange, das ist eine gute Basis, um das Amt gut ausfüllen zu können.“ Die Wolfsburgerin betonte, dass es nicht so wichtig sei, wer die Kapitänsbinde trage, da es in der Mannschaft viele Führungsspielerinnen gebe.

    Karten fürs Spiel in Wolfsburg ab dem 20. Februar

    Die 25-jährige Minge hat bislang 15 A-Länderspiele absolviert, könnte am Freitag (20.45 Uhr) in Breda gegen die Niederlande ihr 16. Spiel bestreiten. Dann wahrscheinlich wieder in der Innenverteidigung, da mit Kathy Hendrich eine weitere Wolfsburgerin verletzt absagen musste. Am 8. April (17.45 Uhr) könnten Minge, Hendrich und Co. in Wolfsburg ein besonderes Heimspiel erleben: Dann bestreiten die DFB-Frauen in der VW-Arena das Nations-League-Spiel gegen Schottland. Tickets für die Partie sind ab dem 20. Februar, 10 Uhr, über das DFB-Ticketportal oder unter der Hotline 06990 283848 erhältlich.

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    Sitzplatzkarten für die Partie in Wolfsburg gibt es ab 15 Euro (ermäßigt ab zwölf Euro). Kinder bis einschließlich 14 Jahre zahlen für alle Sitzplatz-Kategorien jeweils zehn Euro.

    Gruppentickets kosten im Sitzplatzbereich 10 Euro pro Karte (in Kategorie 3) und sind ab dem 20. Februar für alle Gruppen ab zehn Personen über den Niedersächsischen Fußballverband erhältlich.

    AZ/WAZ



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  • Sieben Jahre Bundesliga: Bruma vor Karriereende

    Sieben Jahre Bundesliga: Bruma vor Karriereende


    Der ehemalige Bundesligaspieler Jeffrey Bruma steht vor dem Karriereende. Der Innenverteidiger, der in seiner Laufbahn auf 97 Bundesligapartien kommt, ist seit Sommer ohne Verein und hat auch im Winter kein passendes Angebot bekommen. Gegenüber ‚Voetbal International‘ kündigt er jetzt an: „Ich bin nicht unbedingt enttäuscht darüber. Ich habe meinen Frieden geschlossen und werde wahrscheinlich aufhören.“

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    In seiner Karriere spielte der 33-Jährige bereits für den Hamburger SV, Schalke 04, den VfL Wolfsburg und den FSV Mainz 05, auch abseits der Bundesliga kam Bruma ordentlich herum. Nach seinem Abgang von den Wölfen im Sommer 2021 spielte er noch zwei Jahre in der Türkei, ehe es wieder zurück in die Niederlande ging. „Ich habe so viele tolle Jahre gehabt. Ich habe mir sowieso alle meine Träume erfüllt.“



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  • 22. Spieltag: SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim –

    22. Spieltag: SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim –


    WANN & WO & WIE:

    Sonntag, 16.02.2025, 15:30 Uhr
    Weserstadion (Bremen)
    DAZN

    MÖGLICHE STARTELF DER TSG:

    L. Philipp – Kaderabek, Arthur Chaves, Östigaard, Prass – Geiger, Bischof, Becker – Kramaric, Yardimci – Orban

    SPERRE DROHT:

    Stach (4 Gelbe Karten)
    Geiger (4 Gelbe Karten)

    SCHIEDSRICHTER:

    (Ansetzung folgt)

    WEITERE INFOS VON DER PK:

    Ilzer: „Der Blick geht nach vorn“

    AKTUELLE SITUATION DER TSG:

    Alles scheiße… (Sorry, aber es ist einfach so!)

    Nach dem kompletten Offenbarungseid gegen Union Berlin und eines weiterhin munter wachsenden Lazaretts hat das Frustrations-Level in der vergangenen Woche eine neue Dimension erreicht.

    Wir schreiben inzwischen schon den 22. Spieltag…

    Es MÜSSSEN endlich mal wieder DREI Punkte her…

    ?
    Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rorschach am 14.02.2025 um 19:07 Uhr bearbeitet



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  • Grizzlys Wolfsburg wollen das Momentum mitnehmen

    Grizzlys Wolfsburg wollen das Momentum mitnehmen


    Wolfsburg/Mannheim. So schnell kann es gehen im Eishockey! Bis zum Sonntag herrschte bei den Grizzlys noch Trübsal. Nach dem spektakulären 6:5-Comeback-Sieg im Nordderby hat sich die Stimmung beim Wolfsburger Eishockey-Erstligisten aber gedreht. In das nächste schwere Spiel in Mannheim am Mittwoch (19.30 Uhr) gehen die Niedersachsen deshalb mit einem guten Gefühl. „In der letzten Zeit haben wir uns schwergetan, Tore zu schießen. Fünf Treffer gegen Bremerhaven – ich hoffe, die Jungs kriegen dadurch mehr Selbstvertrauen und wir werden vor dem Tor effizienter“, sagt Grizzlys-Trainer Mike Stewart.

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    Sein Team reist mit Rückenwind nach Mannheim, wo es gegen das nächste Top-Team geht. Die Kurpfälzer sind Tabellendritter, haben die letzten fünf Spiele gewonnen. Die Grizzlys sind durch den Comeback-Sieg gegen Bremerhaven wieder auf Pre-Playoff-Platz neun gesprungen, haben allerdings immer noch ein Spiel mehr als die Konkurrenz aus Schwenningen (Platz zehn) und Frankfurt (11.) absolviert. Der Erfolg im Nordderby war aber nicht nur für die Tabelle besonders.

    Zum letzten Mal 2015 Drei-Tore-Rückstand aufgeholt

    Die Grizzlys haben am Sonntag beinahe Historisches geschafft. Zum ersten Mal seit 2015 (!) holten sie einen Drei-Tore-Rückstand auf. Der Gegner damals: Adler Mannheim. In der Quadratestadt gewann Wolfsburg nach einem 1:4-Rückstand noch mit 5:4 nach Penaltyschießen. Den Anfang zur Aufholjagd in der SAP-Arena machte ein gewisser Gerrit Fauser, der am Dienstag sein Karriereende für den Sommer bekanntgab. Den entscheidenden Penalty verwandelte Sebastian Furchner.

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    Dass die Grizzlys einen Drei-Tore-Rückstand in einen Sieg drehen, kam in der bisherigen DEL-Geschichte sehr selten vor. Inklusive Sonntag haben die Niedersachsen das erst achtmal geschafft. Im Gegenzug haben es die Wolfsburger schon zwölfmal vollbracht, eine Führung von mindestens drei Toren noch zu verspielen. In Mannheim wollen die Grizzlys am besten beides vermeiden. In dieser Saison sind beide Teams bereits dreimal aufeinander getroffen, zweimal verließen die Grizzlys als Sieger das Eis.

    „Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen, den Puck gut kontrollieren und unsere Konterstärke nutzen.“

    Mike Stewart

    Trainer der Grizzlys Wolfsburg

    O’Connor noch keine Option

    Personell stehen Stewart die gleichen Spieler zur Verfügung wie am Sonntag. Ryan O’Connor trainiert zwar schon wieder, ist aber noch keine Option. Gegen Bremerhaven schossen die Wolfsburger zwar fünf Tore, aber ein Spieler konnte sich nicht in die Torschützenliste eintragen: Matt White. Dabei ist der US-Amerikaner der Top-Scorer der Grizzlys. Aber seit sieben Spielen wartet er auf einen Treffer. „Er ist nicht alleine. Solange wir uns die Chancen rausspielen, mache ich mir keine Sorgen. Ich hoffe, dass die Jungs, die gegen Bremerhaven getroffen haben, jetzt das Momentum mitnehmen und mit mehr Selbstvertrauen vor dem gegnerischen Tor agieren“, sagt Stewart.

    In dieser DEL-Saison geht es im Kampf um die (Pre-)Playoff-Plätze sehr eng zu. Zwischen Platz sieben (Nürnberg) und Platz elf (Frankfurt) liegen nur drei Punkte. Schauen die Grizzlys da mehr auf das nächste Spiel oder die Tabelle? „Wir schauen auf beides. Natürlich müssen wir uns auf unsere Partie fokussieren. Aber mir müssen auch eine Idee haben, was um uns herum passiert“, meint Stewart. Der 52-Jährige glaubt, dass der Kampf um die Playoffs bis zum letzten Spieltag spannend bleibt.

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    Erstmal bereitet er sein Team auf die Partie in der SAP-Arena vor. Die Mannheimer haben einen Lauf, gewannen die letzten fünf Partien allesamt. „Sie sind in allen Mannschaftsteilen mehr als solide aufgestellt. Alle drei Partien gegen sie waren eng. Beide Mannschaften kennen sich, es gibt keine Überraschungen mehr”, so der Headcoach, der fordert: „Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen, den Puck gut kontrollieren und unsere Konterstärke nutzen.“

    AZ/WAZ



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  • Lovro Majer trainiert individuell auf dem Platz

    Lovro Majer trainiert individuell auf dem Platz


    Licht am Ende des Tunnels bei Lovro Majer: Der Offensivspieler des VfL Wolfsburg, der sich im November einer Sprunggelenks-OP unterziehen musste und seither ausfällt, steht wieder auf dem Trainingsplatz. Wie AZ/WAZ berichtet, machte der 27-Jährige am Dienstag Übungen mit dem Reha-Trainer.


    Als grober Rückkehrzeitpunkt steht derzeit Anfang März im Raum. Wie schnell er dann wieder für Bundesliga-Einsätze berücksichtigt werden kann, bleibt abzuwarten.

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  • Friedl & Co.: Sommer-Umbruch in der

    Friedl & Co.: Sommer-Umbruch in der



    Zwei Verträge laufen schon jetzt im Sommer aus, drei weitere Verteidiger stehen vor dem letzten Vertragsjahr. Wie Werder diese Situation in der Defensive aktuell angeht.

    Noch bis 2026 in Bremen unter Vertrag: Die Werder-Verteidiger Marco Friedl und Niklas Stark.


    Noch bis 2026 in Bremen unter Vertrag: Die Werder-Verteidiger Marco Friedl und Niklas Stark.

    Getty Images


    Nachdem Niklas Stark an fast allen Interview-Stationen Halt gemacht hatte, waren in der Mixed Zone des Weserstadions nur noch ein paar letzte Diktiergeräte verblieben, die die Worte des Werder-Profis aufzeichneten. Und einer Frage griff der 29-Jährige dabei vorsorglich selbst vor: “Klar, jetzt kommt wieder das Jahr 2025 – das habe ich heute schon fünfmal gehört, glaube ich.”


    Worauf Stark bereits mehrfach angesprochen wurde, war offenbar also die recht dürftige Gesamtausbeute des SV Werder Bremen seit dem Jahreswechsel in der Bundesliga: sieben Partien – ein Sieg, zwei Unentschieden, vier Niederlagen. Auch das 1:3 gegen 1899 Hoffenheim reihte sich nun ein in diesen Negativtrend.


    Seine Einschätzung gab der Innenverteidiger dann übrigens trotzdem noch ein weiteres Mal ab: “Es gibt immer ein paar Schwankungen in einer Saison, das ist leider normal.” Wichtig sei aktuell “nur, dass man die richtigen Schlüsse da rauszieht”, ergänzte Stark und verwies darauf, dass die Bremer “als Mannschaft zusammenstehen und einfach weiterarbeiten” müssten. Nächste Gelegenheit dazu besteht bereits am Freitagabend in Freiburg …

    Jung und Veljkovic spielen um ihre Werder-Zukunft


    Am vergangenen Sonntag jedenfalls konnte Stark selbst alle drei Hoffenheimer Gegentreffer nicht entschieden verhindern, den Toren zum 1:1 und 1:2 ging jeweils ein Tunnel voraus: “Es sind zwei ähnliche Situationen: Ich versuche, die Mitte zu schließen und Richtung Ball zu gehen – dann geht der Ball halt zweimal durch die Beine.”


    Beim 1:3 entwischte ihm dann noch TSG-Angreifer Gift Orban im Rücken, traf am langen Pfosten: “Muss ich mir noch mal anschauen, ob ich da etwas besser machen kann”, so Stark, “und dann muss ich ehrlich mit mir sein.”


    Zur Wahrheit gehörte diesmal allerdings auch, dass seine Nebenmänner in der Bremer Dreierkette, Anthony Jung und der zur Halbzeit ausgewechselte Milos Veljkovic, ebenfalls keine gute Figur abgaben an diesem 22. Spieltag. Dabei spielen beide aktuell auch um eine weitere Zukunft am Osterdeich – ihre Verträge laufen nach jetzigem Stand mit Saisonende aus.

    Niemeyer: “Themen werden nicht bis zum letzten Tag liegen bleiben”


    Ob es auch darüber hinaus zu einer weiteren Zusammenarbeit kommt, dazu hält sich Peter Niemeyer derzeit bedeckt: “Es ist klar kommuniziert worden, dass wir die Gespräche führen – und da muss man jetzt abwarten, was die nächsten Wochen so bringen. Wir wollen da nicht immer wieder neue Wasserstandsmeldungen abgeben”, sagt der Leiter Profifußball.




    Und weiter: “Wir haben gerade die Winter-Transferphase hinter uns gebracht, jetzt kommt die Rückrunde und die Saison läuft noch ein gutes Stück”, so Niemeyer, “aber klar werden die Themen nicht bis zum letzten Tag liegen bleiben”.


    Zumal auch die Personalien Stark, Amos Pieper und Marco Friedl eine gewisse planerische Relevanz besitzen, deren Verträge nur ein Jahr länger laufen, bis 2026. Einzig Innenverteidiger Julian Malatini ist längerfristig gebunden. Nicht unwahrscheinlich, dass im Sommer in der Werder-Defensive ein größerer Umbruch zu erwarten ist. Zumal Pieper in dieser Saison bislang nur zu vier Startelfeinsätzen gekommen ist.

    Friedl? “Nicht ohne Klarheit ins letzte Vertragsjahr”


    Auch mit Kapitän Friedl sind Vertragsgespräche noch nicht konkret angelaufen, es handelt sich bislang um den üblichen Austausch. Was Niemeyer jedoch deutlich macht, ist, “dass wir die Situation im Blick haben. Denn grundsätzlich wollen wir mit dem Kapitän nicht ohne Klarheit ins letzte Vertragsjahr gehen.”



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