Kategorie: Werder Bremen

  • Vivien Endemann mit frischem Startelf-Glück zu Wück

    Vivien Endemann mit frischem Startelf-Glück zu Wück


    Wolfsburg. Elfmeter rausgeholt, Tor gemacht – und nur der Innenpfosten verhinderte den Doppelpack: Vivien Endemann hat sich beim 6:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt in der Startelf des VfL Wolfsburg stark zurückgemeldet. Mit frischem Selbstbewusstsein geht‘s jetzt in die Länderspiele. Dass die 23-Jährige im Kader der DFB-Auswahl für die Nations-League-Partien in den Niederlanden (Freitag) und gegen Österreich (Dienstag) dabei ist, ist allerdings durchaus eine Überraschung.

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    Als Endemann 2023 aus Essen kam, startete sie in Wolfsburg überraschend schnell durch. Stammplatz, neun Saisontore in der Bundesliga, fünf im Pokal, Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Im Laufe der aktuellen Spielzeit allerdings wurden die Einsatzzeiten geringer, nach dem Ende der Winterpause kam sie dreimal nur als Joker zum Einsatz. Ihr – enorm wichtiger und schöner – Treffer beim Hinrunden-2:0 gegen Bayern blieb bis Sonntag das einzige Tor.

    Unter Wück zunächst nur nachnominiert

    Auch ihr Standing in der Nationalmannschaft wackelte. Bundestrainer Horst Hrubesch schätzte ihre Joker-Qualitäten („Sie verändert das Spiel, wenn sie reinkommt“) und nahm sie mit zu den Olympischen Spielen. Nachfolger Christian Wück setzte dann zunächst nicht auf Endemann, nominierte sie zu beiden Länderspiel-Blöcken der Hinrunde erst nach, als andere Spielerinnen ausfielen. Gegen Italien durfte sie dann sogar über 90 Minuten ran, bereitete bei der 1:2-Niederlage mit präziser Flanke das Tor für Ex-VfLerin Felicitas Rauch vor.

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    „Ich habe mich enorm gefreut, dass Christian mich trotz meiner geringeren Einsatzzeiten nominiert hat.“

    Viven Endemann

    VfL-Nationalspielerin

    Beim VfL entwickelten sich derweil Jule Brand, Alexandra Popp und Lineth Beerensteyn zum Stamm-Sturmtrio, Endemann fehlte ein wenig die Leichtigkeit in ihren Aktionen, die sie in der ersten Saison noch ausgezeichnet hatte. „Das wichtigste ist das Team“, sagt sie. „Solange die Ergebnisse stimmen, versuche ich, meine Rolle anzunehmen.“ Dann stimmten die Ergebnisse nicht, zudem agierte Brand nicht auf gewohntem Niveau – und für Endemann war wieder ein Startelf-Platz als Außenstürmerin frei. „Ich war sehr dankbar, dass ich gegen einen Gegner wie Frankfurt das Vertrauen vom Trainerteam bekommen habe“, so Endemann – weitergehende Ansprüche entwickelt sie daraus erst einmal nicht: „Gerede in dieser Saisonphase steht das Team an erster Stelle, damit muss jede Spielerin umgehen.“

    Zwei Konkurrentinnen sind nur auf Abruf dabei

    Aus DFB-Kreisen ist zu hören, dass sich Endemann zuletzt innerhalb der Nationalmannschaft und bei den Trainingseinheiten sehr gut präsentiert hat – was bei Wück offenbar eine größere Rolle spielt, als ihre Stammplatz-Situation in Wolfsburg. „Ich habe mich enorm gefreut, dass Christian mich trotz meiner geringeren Einsatzzeiten nominiert hat“, sagt sie. Und: „Ich mag den Fußball, den wir mit der Nationalmannschaft spielen, total – deswegen freue sich mich sehr auf die Spiele.“

    Im von Wück bevorzugten System mit drei offensiven Spielerinnen hinter einer Mittelstürmerin kann Endemann auf beiden Seiten agieren – ein großer Vorteil, auch mit Blick auf die Kaderplätze bei der EM im Sommer. Klara Bühl vom FC Bayern scheint für eine der Außenpositionen gesetzt zu sein, Endemanns Konkurrentinnen sind neben VfL-Kollegin Brand eigentlich auch Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt) und Cora Zicai (SC Freiburg), die beide diesmal nur auf Abruf nominiert sind.

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    Anyomi sei weiter „ganz nah dran“, mit Bühl, Brand und eben Endemann „haben wir aber viel Qualität im Kader“, erklärte Wück dazu – darum etwa sei die auch vom VfL umworbene Zicai aktuell in der U23 besser aufgehoben. „Wenn es um Ergebnisse geht und wir nicht mehr so viel wechseln, wird es bei uns schwerer, Spielzeit zu bekommen.“

    Neben Endemann und Brand sind mit der designierten Abwehrchefin Janina Minge, der leicht angeschlagenen Kathy Hendrich (musste gegen Frankfurt mit Oberschenkel-Problemen raus) und Sarai Linder drei weitere Wolfsburgerinnen für den Nations-League-Auftakt nominiert. Der zweite Länderspiel-Block des Jahres steht dann im April an – mit der Partie in Schottland und dem Rückspiel am 8. April in der Wolfsburger VW-Arena.

    AZ/WAZ



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  • Cheftrainer Thomas Horsch geht im Sommer

    Cheftrainer Thomas Horsch geht im Sommer


    Großer Paukenschlag bei den Werder-Frauen: Nur einen Tag nach dem historischen Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale gab der SV Werder Bremen am frühen Donnerstagabend bekannt, dass Cheftrainer Thomas Horsch seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird und den Verein nach Saisonende verlässt. „Thomas hat in den letzten vier Jahren zusammen mit Birte Brüggemann ein sehr starkes Fundament bei den Werder-Frauen gelegt und ein Team entwickelt, das sich in der Bundesliga etabliert hat“, sagt Geschäftsführer Clemens Fritz in einer Vereinsmitteilung und betont: „Dafür danken wir ihm sehr herzlich.“

    Fritz stellt klar, dass der Abschied auf Wunsch von Horsch erfolgt: „Seine Entscheidung müssen und werden wir natürlich akzeptieren und respektieren. Wir wünschen Thomas für die Zeit nach der Saison alles erdenklich Gute.“

    Eine Zeit, die ich nie vergessen werde.

    Thomas Horsch über sein Wirken beim SV Werder

    Horsch, der zuvor jahrelang als Co-Trainer der Herrenmannschaft an der Seite von Florian Kohfeldt arbeitete und seit vier Jahren Cheftrainer der Werder-Frauen ist, äußert sich ebenfalls zu seiner Entscheidung: „Ich hatte achteinhalb tolle Jahre bei Werder – eine Zeit, die ich nie vergessen werde und aus der ich viel mitnehmen kann“, erklärt der 56-Jährige. Doch für ihn sei der richtige Moment gekommen, um neue Wege zu gehen: „Nach der Saison ist für mich der Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Bis dahin möchte ich mit meinem Team aber den größtmöglichen Erfolg erreichen und die Saison in der Frauen-Bundesliga bestmöglich abschließen.“

    Nun liegt es an Abteilungsleiterin Birte Brüggemann und Clemens Fritz, einen Nachfolger für Horsch zu finden. „Die Cheftrainerposition ist im Frauenfußball von zentraler Bedeutung und ein entscheidender Faktor für die Kaderplanung der neuen Saison“, erklärt Brüggemann. Deshalb wolle der Verein schnell eine Lösung finden: „Wir wollen zügig Klarheit haben, um die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison weiter voranzutreiben und die erfolgreiche Arbeit, die wir gemeinsam mit Thomas geleistet haben, fortzusetzen.“

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  • Vietnams Botschafter besucht Werder-Heimspiel |

    Vietnams Botschafter besucht Werder-Heimspiel |


    Klaus Filbry, Vietnams Botschafter Vu Quang Minh, und Dominik Kupilas (Leiter Fan & Business Development) trafen sich am Samstag (v. l. n. r.; Foto: WERDER.DE).

    Auftakt zu gemeinsamen Aktivitäten anlässlich 50 Jahren diplomatischer Beziehungen

    Beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim besuchten Vietnams Botschafter in Berlin, Vu Quang Minh, sowie Dang Hoang Linh, Konsul für Politik und Wirtschaft, die Grün-Weißen. Dabei tauschten sich unter anderem Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung beim SVW, mit den Gästen über die bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit und die zukünftigen Aktivitäten aus.

    Der Besuch war Auftakt der Aktivitäten des SV Werder rund um das 50-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen. Weitere Maßnahmen, wie eine Fortsetzung des Football Development-Programms, mehrere Reisen ins Land, diverse Aktivitäten für die Community in Vietnam an Schulen und gemeinsam mit sozialen Trägern, folgen über das gesamte Jahr verteilt. Die Maßnahmen gipfeln in einer Delegationsreise der Stadt Bremen, die vermutlich im letzten Quartal des Jahres stattfinden wird und an der dann auch Werder teilnehmen würde.

    Neben Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung, traf Botschafter Vu Quang Minh auch Werder-Kapitän Marco Friedl direkt am Spielertunnel sowie die grün-weißen Ikonen Tim Borowski und Ailton. Ganz nah dran am Geschehen im Weserstadion zog Vu Quang Minh ein positives Fazit seines Besuchs. “Ich möchte mich beim SV Werder stellvertretend für alle Vietnamesen und Vietnamesinnen für den Einsatz in Vietnam bedanken. Wir sind sehr dankbar, was der Verein für unsere Menschen leistet, und sehen das nicht als Selbstverständlichkeit an. Ich freue mich, wenn ich bei den zukünftigen Aktivitäten unterstützen kann.” Und weiter: “Der Ansatz, direkt in der Community zu wirken schafft bei den Menschen in Vietnam großes Vertrauen.”

    Zum Abschluss sprach der Botschafter Klaus Filbry sowie Dominik Kupilas, Leiter Fan & Business Development und verantwortlich für die internationale Ausrichtung des SV Werder, eine Einladung zum Gegenbesuch in Berlin im März aus.



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  • DFB-Pokal: Historischer Erfolg gegen Wolfsburg:

    DFB-Pokal: Historischer Erfolg gegen Wolfsburg:


    Stand: 12.02.2025 20:23 Uhr

    Die TSG Hoffenheim beendet die Siegesserie des VfL Wolfsburg im DFB-Pokal mit einer leidenschaftlichen Leistung. Erstmals seit 2014 wird der Pokalsieger nicht VfL Wolfsburg heißen.

    Die TSG Hoffenheim hat im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg 1:0 (0:0) gewonnen und steht unter den letzten vier Teams. Ereleta Memeti sorgte in der 52. Minute für das Tor des Tages.

    Es war ein Ergebnis historischen Ausmaßes. Zehn Mal in Folge hatte der VfL den Pokal gewonnen, insgesamt 52 Spiele am Stück für sich entschieden. Der letzte Pokalsieger vor den Wölfinnen war 2014 der 1. FFC Frankfurt.

    Hoffenheim hält von Beginn an dagegen

    Beide Teams starteten ohne großes Abtasten ins Spiel. Wolfsburgs Alexandra Popp wurde in der 5. Minute im letzten Moment geblockt. Doch auch die TSG präsentierte sich drei Tage nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern mit Offensivgeist. Nach rund einer Viertelstunde bot sich der Mannschaft von Trainer Theodoros Dedes die große Möglichkeit zur Führung, doch Selina Cerci wurde praktisch auf der Torlinie am Abschluss gehindert (16.).

    Die TSG agierte weiter aggressiv, presste hoch – und wäre beinahe dafür bestraft worden. Nach einem langen Ball kam Svenja Huth frei zum Flanken, doch Keeperin Martina Tufekovic parierte Popps Kopfball (19.). Fünf Minuten später konnte sich Tufekovic gegen Sveindis Jonsdottir erneut auszeichnen, den Abpraller traf die Ex-Hoffenheimerin Jule Brand nicht richtig.

    Bis zur Pause blieb das Duell intensiv, die ganz großen Chancen fehlten aber zunächst. Das änderte sich in der 44. Minute: Memeti setzte sich über die rechte Seite durch und flankte in die Mitte, wo Cerci aus kurzer Distanz zur vermeintlichen TSG-Einführung einköpfte. Die Linienrichterin zeigte jedoch an, dass der Ball vor der Flanke im Toraus gewesen sei – eine äußerst knappe Entscheidung.

    Memeti lässt die TSG-Fans jubeln

    Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischte Wolfsburg. Doch Popps Kopfball konnte Tufekovic parieren (48.). In der 52. Minute sorgte Memeti für die umjubelte Führung der Hoffenheimerinnen. Nach einem Konter wurde die 25-Jährige auf der linken Seite in Szene gesetzt und ließ Anneke Borbe im Wolfsburger Tor mit ihrem platzierten Linksschuss keine Chance. Die Wölfinnen antworteten mit wütenden Angriffen, Huth scheiterte kurze Zeit später an Tufekovic.

    Wolfsburg baute nun mächtig Druck auf, die TSG-Defensive hielt aber – auf Kosten zahlreicher Eckbälle – stand. In der 57. Minute zog Wolfsburgs Lynn Wilms vom Strafraum ab, der abgefälschte Ball wurde zur tückischen Bogenlampe, doch Tufekovic zeigte sich auf dem Posten. Hoffenheim boten sich gegen das anrennende Gästeteam Räume zum Kontern. In der 71. Minute hatte Melissa Kössler die große Chance aufs 2:0, doch sie wurde im letzten Moment am Abschluss gehindert.

    Wolfsburg rannte an, biss sich an einem leidenschaftlich verteidigenden TSG-Team aber bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichterin Karoline Wacker die Zähne aus. Der Rest war ausgelassener Jubel im Dietmar-Hopp-Stadion.

    Hoffenheim empfängt Leverkusen

    Neben Hoffenheim zogen auch der FC Bayern (4:1 nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt), Werder Bremen (1:0 bei Bayer Leverkusen) und der Zweitligist Hamburger SV (2:0 gegen Borussia Mönchengladbach) ins Halbfinale ein. Der vierte Teilnehmer wird im Topspiel zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt ermittelt.

    Die Halbfinals werden am 22./23. März ausgetragen. In der Bundesliga geht es für die TSG am Sonntag (16.02.2025) mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen weiter. Anpfiff ist um 14 Uhr. Am selben Tag empfängt der VfL Wolfsburg Spitzenreiter Eintracht Frankfurt zum Topspiel (16:45 Uhr).

    Sendung am Mi., 12.2.2025 18:40 Uhr, SWR1 Baden-Württemberg



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  • FC-Bayern-Frauen treffen auf Hoffenheim – HSV gegen

    FC-Bayern-Frauen treffen auf Hoffenheim – HSV gegen


    Halbfinale im DFB-Pokal der Frauen

    Schweres Los für FC Bayern – Nordderby in Hamburg

    Aktualisiert am 18.02.2025 – 07:35 UhrLesedauer: 1 Min.

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    Lea Schüller: Die Stürmerin steht mit dem FC Bayern vor einer harten Aufgabe im Pokal. (Quelle: IMAGO/Oryk HAIST/imago)

    Im Halbfinale des DFB-Pokals treffen die Frauen des FC Bayern auf die Mannschaft, die den Titelverteidiger ausgeschaltet hat. Ein Zweitligist freut sich derweil auf ein Derby.

    Die Halbfinal-Paarungen im DFB-Pokal der Frauen stehen fest. Der deutsche Meister FC Bayern München empfängt mit Ligakonkurrent TSG 1899 Hoffenheim einen echten Hochkaräter. Das zweite Spiel in der Runde letzten Vier ist derweil ein Derby. Zweitligist Hamburger SV trifft im Nordduell auf den SV Werder Bremen. Das ergab die Auslosung am Montag, die live vom Pay-TV-Sender Sky übertragen worden war.

    Die Spiele sind für den 22. und 23. März angesetzt. Das Finale findet am 1. Mai im Kölner Rheinenergiestadion statt.

    Hoffenheim hatte sich im Viertelfinale mit einem 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt und damit die 52 Spiele andauernde Pokal-Siegesserie des Rekordchampions beendet. Die letzten zehn Titel im DFB-Pokal waren an die “Wölfinnen” gegangen. Bayern zog nach einem 4:1 nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt ins Halbfinale ein.

    Werder Bremen gewann sein Viertelfinalspiel etwas überraschend mit 1:0 bei Bayer Leverkusen. Der HSV setzte sich im Zweitliga-Duell gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0 durch. Die Partie der “Rothosen” hatte vor einer Rekordkulisse von 16.529 Fans im Volksparkstadion stattgefunden. Der HSV bestätigte auf seiner Website bereits, dass auch das Halbfinale gegen Werder wieder im Volksparkstadion ausgetragen werde.



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  • Unkaputtbar! Wolfsburg überrollt Frankfurt in der

    Unkaputtbar! Wolfsburg überrollt Frankfurt in der


    Analyse
    Nach Aus im Pokal

    Aktualisiert am 17.02.2025, 09:52 Uhr

    Der VfL Wolfsburg erteilt Eintracht Frankfurt und der Bundesliga eine Lehrstunde. Turbine Potsdam sorgt für ein Novum und die Bayern sind zurück an der Spitze. Das Wichtigste zum 15. Spieltag.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Justin Kraft sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Die Bundesliga der Frauen zündet am 15. Spieltag nochmal ein Feuerwerk, bevor sie für eine lange Pause erstmal von der Bühne verschwindet. In den sechs Partien fielen 21 Treffer, es gab einen Führungswechsel an der Spitze der Tabelle und Turbine Potsdam sorgte für ein Novum in dieser Spielzeit. Hier kommt das Wichtigste zum Bundesliga-Wochenende:

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    Die Unkaputtbaren: Der VfL Wolfsburg wehrt sich abermals

    Seit Monaten, eher sogar seit ungefähr zwei Jahren hat man das Gefühl, dass der VfL Wolfsburg ins Taumeln geraten ist. Schlüsselspielerinnen verlassen die Autostadt, bei Transfers bedient man sich eher in einem tieferen Regal als früher. Hinzu kommen zwei verpasste Meisterschaften in Serie und Misserfolge in der Champions League.

    Erstmals seit 2015 ist man unter der Woche im DFB-Pokal ausgeschieden. Eine Zäsur. In der Bundesliga wankt man zwischen guten Leistungen und Punktverlusten, die früher eine absolute Seltenheit waren. Trainer Tommy Stroot wird auf Social Media hart angegangen, sein Ende war schon mal beschlossene Sache, dann verlängerte er doch. Am Mittwoch entlud sich der Ärger vieler Fans fast ausschließlich an ihm.

    Der Zerfall einer einstigen Großmacht des europäischen Fußballs scheint unaufhaltbar zu sein. Scheint. Denn so richtig fallen will der VfL vorerst noch nicht. Auf die bittere Enttäuschung im Pokal folgte nun ein furioses 6:1 in der Bundesliga. Nicht gegen irgendjemanden, sondern gegen Eintracht Frankfurt. Die SGE reiste als formstärkstes Team der Bundesliga und als Tabellenführer an – um dann eine einmalige Klatsche zu kassieren.

    Wolfsburg lief mit dem Messer zwischen den Zähnen an, wirkte wie entfesselt und vermöbelte den Gegner eindrucksvoll. Schon zur Pause stand es 5:0. Es ist bemerkenswert, wie schnell Wolfsburg immer noch nach Rückschlägen aufstehen kann. Und genau deshalb kann man diesen Klub auch einfach nicht abschreiben.

    Bleibt die Frage, ob sie es endlich schaffen, diese Qualität auch im Alltag der Liga zu zeigen – oder ob die Reaktion mit viel Wut im Bauch wieder nur eine Eintagsfliege war. Für den Moment aber meldet sich der VfL zurück. Allen Widerständen und aller Kritik zum Trotz. Beeindruckend.

    Die Kaputtbaren: Eintracht Frankfurt in gefährlicher Lage

    Beeindruckt war auch Eintracht Frankfurt. Die SGE hatte die besten Plätze, um sich das Spektakel der Wolfsburgerinnen aus der Nähe anzuschauen. Zugriff auf das Spiel bekamen sie jedoch nicht. Seit vielen Monaten hatte man von diesem Team nicht mehr eine derart ungenaue und fahrige Leistung erlebt. Mit dem Pressing des VfL war Frankfurt gänzlich überfordert.

    Die schnellen Gegentore taten ihr übriges und so ging auch der Glaube schnell verloren. Vielleicht hatte das bittere Aus im Pokal am Mittwoch doch mehr Einfluss auf die Spielerinnen, als man zunächst zugeben wollte. Mit 1:4 nach Verlängerung verloren die Adlerträgerinnen in München, nachdem sie erst sehr spät in der regulären Spielzeit den Ausgleich kassiert hatten.

    Stina Johannes

    Frankfurt-Torhüterin Stina Johannes (r.) musste gegen Wolfsburg etliche Male hinter sich greifen.

    © IMAGO/Lobeca/Ines Hähnel

    Ein Ausscheiden, das schmerzte. Auch beim Gastauftritt beim FC Bayern gelang es Frankfurt nicht, nach einem Rückschlag wieder aufzustehen. In der Verlängerung war man chancenlos. Vielleicht ist das dann doch die eine große Qualität, die dem Team von Niko Arnautis noch fehlt. Diese Widerstandsfähigkeit, wenn viel gegen einen läuft.

    Niemand hat genau das so sehr in Deutschland wie der VfL Wolfsburg. Insofern war dieser Sonntagabend vielleicht noch mehr für Frankfurt als eine bittere Niederlage. Es war eine Lehrstunde. “How to Spitzenteam”. Wichtig für Frankfurt wird es sein, sich jetzt schnell neu zu fokussieren.

    Es ist ein Vorteil für die SGE, dass jetzt erstmal eine sehr lange Pause folgt. Erst am 7. März geht es gegen die SGS Essen weiter. Die Chancen auf die Meisterschaft sind unverändert hoch – auch wenn die Tabellenführung erstmal weg ist.

    Der Griff nach dem Strohhalm: Turbine Potsdam hofft lange und zerfällt dann doch

    Am Ende der Tabelle sorgte Turbine Potsdam 56 Minuten lang dafür, dass ganz Jena zitterte. Dem Tabellenletzten gelang in Leipzig etwas, was ihnen in dieser Saison noch gar nicht geglückt war: Ein Führungstreffer. Und der kam nicht aus dem Nichts.

    Potsdam war in der ersten Halbzeit das bessere Team, verteidigte defensiv kompakt und schob in den richtigen Momenten auch mal nach vorn raus. Das zwang Leipzig zu Fehlern. Das technisch anspruchsvolle 1:0 durch Mia Schmid in der 17. Minute war verdient. Vor allem aber gibt diese Halbzeit den Potsdamerinnen viel Hoffnung.

    Sie zeigt, dass mit etwas Mut und Spielglück in dieser Saison durchaus ein Sieg möglich ist. Und genau der würde zum jetzigen Zeitpunkt ausreichen, um auf einen Nichtabstiegsplatz zu klettern. Auch Carl Zeiss Jena begann in Essen stark, führte mit 1:0. Am Ende verloren beide Aufsteiger mit 1:4.

    Potsdam legte sich die Bälle in besagter 56. Minute und kurz darauf nahezu selbst ins Tor. Jena wiederum konnte der Leistungssteigerung von Essen nichts mehr entgegensetzen. Es bleibt ein Schneckenrennen um den begehrten elften Platz. Doch es wird ein sehr spannendes.

    Bundesliga: Was noch?

    Mit dem Abstieg wird der 1. FC Köln aller Voraussicht nach nichts mehr zu tun haben, im Niemandsland der Tabelle leisteten sich die Kölnerinnen eine für die Tabelle eher unbedeutende 0:2-Niederlage in Freiburg. Wobei sich der Sportclub damit die Möglichkeit offenhält, nochmal ins obere Tabellendrittel zu springen.

    Denn während der FC Bayern mit einem 1:0 gegen Werder Bremen souverän die Tabellenführung übernommen hat, macht Bayer Leverkusen den Kampf um den vierten Platz wieder spannend. Die Werkself verlor mit 0:1 gegen die TSG Hoffenheim und hat nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Leipzig, sechs auf die TSG und sieben auf Freiburg.

    Bundesliga: Wie geht es weiter?

    Mit einem spektakulären Spieltag verabschiedet sich die Bundesliga nun in eine dreiwöchige Pause. Zwei Wochen werden die Spielerinnen mit ihren Nationalteams unterwegs sein, das dritte Wochenende ist zum Entzerren des Spielplans und als Möglichkeit für Nachholtermine eingebaut worden.

    Dort könnte die Partie zwischen Jena und Freiburg stattfinden, die zuletzt abgesagt wurde. Ein offizieller Termin steht aber noch aus.

    JTI zertifiziert
    JTI zertifiziert

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  • Hecking-Klub spendiert Snacks und Freibier

    Hecking-Klub spendiert Snacks und Freibier


    Bochum. Dieter Hecking – sein Highlight in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg war sicher das Pokalfinale 2015 in Berlin, als die Wolfsburger zum ersten Mal in ihrer Historie den Pott in den Abendhimmel der Hauptstadt recken durften. Nach einem grandiosen 3:1 gegen Borussia Dortmund gab es kein Halten mehr. Kurze Zeit später wurde Hecking zum Trainer des Jahres 2015 gewählt, er gewann mit den Niedersachsen den Supercup, wurde mit ihnen Vize-Meister und scheiterte mit dem VfL in der Champions-League-Saison 2015/16 erst im Viertelfinale an Real Madrid – trotz eines grandiosen 2:0 im Hinspiel gegen die Königlichen. Im Rückspiel gab‘s ein 3:0 für Real. Dreifacher Torschütze: Weltstar Cristiano Ronaldo. Jetzt gibt es das Wiedersehen mit Hecking. Er kommt am Samstag mit Keller-Klub VfL Bochum in sein altes Wohnzimmer VW-Arena.

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    Bochum kommt mit neuem Selbstvertrauen

    Die Bochumer kommen mit neuem Selbstvertrauen. Sie sind nach dem 2:0 am Samstag gegen Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund nicht mehr Tabellenletzter, sondern sind als 17. punktgleich mit dem Tabellen-16. Heidenheim, der auf dem Relegations-Rang steht. Hecking hatte den Kultklub im November des vergangenen Jahres übernommen, nachdem er zuvor Sport-Vorstand beim 1. FC Nürnberg war. Der 60-Jährige hat dem VfL neues Leben eingehaucht, der Glaube an den Klassenerhalt ist so groß wie lange nicht mehr beim Klub von der Castroper Straße, der sich vor der Partie in Wolfsburg eine besondere Aktion für seine Fans ausgedacht hat.

    Holte mit dem VfL Wolfsburg 2015 den DFB-Pokal: Dieter Hecking.Holte mit dem VfL Wolfsburg 2015 den DFB-Pokal: Dieter Hecking.

    Holte mit dem VfL Wolfsburg 2015 den DFB-Pokal: Dieter Hecking.

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    Für die Partie bei den Grün-Weißen haben die Bochumer die Aktion „Don‘t stop believin‘“ – angelehnt an den Welthit von Journey aus dem Jahr 1981 – ins Leben gerufen. In einer Mitteilung auf ihrer Homepage schreiben sie: „Im Rahmen der Aktion erhalten alle teilnehmenden Auswärtsfahrer und -fahrerinnen am Spieltag per „Drive-In“ Dosen mit Fiege-Pils von unserem Premium-Partner, der Privatbrauerei Moritz Fiege. Außerdem gibt es mit Mineralwasser auch eine alkoholfreie Alternative für Kinder und Fahrer, zudem Chips und Schoko-Snacks als Verpflegung für die Fahrt sowie einen Aufkleber mit dem Motto „Don‘t stop believin‘“.“

    Kaenzig will mit Hecking verlängern

    Zusätzlich sollen die ersten hundert Fahrzeuge, die an der Aktion teilnehmen, einen passenden Motto-Schal erhalten. Auf der 320 Kilometer langen Anreise nach Wolfsburg will man so ein einheitliches Bild abgeben. „Wir hoffen auf maximalen Support in Wolfsburg. Lasst uns gemeinsam drei Punkte holen“, sagt Linksverteidiger Maximilian Wittek vor dem Gastspiel bei den Niedersachsen, auf das sich natürlich auch Hecking freut. Trotz der prekären sportlichen Lage hat Bochums Geschäftsführer Ilja Kaenzig jüngst anklingen lassen, den Vertrag von Hecking verlängern zu wollen, unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

    Man werde demnächst die Gespräche führen, kündigte er im Interview bei DAZN an. „Da würden wir dann, so Dieter denn will, die Zukunft auch festzurren“, sagte Kaenzig. Für den VfL-Coach selbst ist das aber noch kein Thema, der Klassenerhalt genieße Priorität. Hecking: „Das ist das Allerwichtigste. Es geht nicht um mich, es geht nicht um meinen Vertrag. Ich freue mich, dass man mir diese Wertschätzung seitens des Vereins entgegenbringt.“ Und: „Es wird sicherlich einen Zeitpunkt geben, wo wir uns unterhalten werden, aber im Moment steht das für mich nicht an oberster Stelle.“

    AZ/WAZ



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  • DFB-Pokal: Hoffenheim trifft im Halbfinale auf Bayern

    DFB-Pokal: Hoffenheim trifft im Halbfinale auf Bayern


    Nach dem Überraschungserfolg im Viertelfinale gegen Seriensieger Wolfsburg trifft die TSG Hoffenheim im Halbfinale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München – ein Hammerlos, vor dem sich die Kraichgauerinnen nicht verstecken wollen.

    Das Losglück blieb aus. Im Halbfinale des DFB-Pokals muss die TSG Hoffenheim beim stärksten der noch verbliebenen Gegner, dem FC Bayern, ran. “Klar hätten wir uns erhofft, dass wir ein leichteres Los kriegen”, sagte Torhüterin Martina Tufekovic im Interview mit SWR Sport nach der Auslosung am Montagabend (17.02.). “Aber das ist jetzt eine Herausforderung, die wir annehmen müssen und die wir auch annehmen werden”, so die 30-Jährige weiter.

    Hoffenheim will sich gegen Bayern nicht verstecken

    Im zweiten Halbfinale empfängt der Zweitligist Hamburger SV Werder Bremen zum Nordderby. Ausgetragen werden die Partien am 22. und 23. März. Bis dahin will sich die TSG Hoffenheim bestmöglich auf den Kracher in München vorbereiten. “Wir wissen, welche Qualität auf uns zukommen wird”, sagt Tufekovic, “da heißt es trotzdem, mit breiter Brust anzutreten und sich nicht zu verstecken”.

    Denn gegen den Tabellenführer der Frauen-Bundesliga habe das Team aus dem Kraichgau nichts zu verlieren. “Wir können einfach nur das Beste von uns zeigen an dem Tag und am Ende sehen wir dann, wer im Finale steht”, so die routinierte Keeperin weiter.

    Hoffenheim

    TSG Hoffenheim gegen VfL Wolfsburg

    Fußball | DFB-Pokal
    Historischer Erfolg gegen Wolfsburg: TSG Hoffenheim steht im Halbfinale

    Die TSG Hoffenheim beendet die Siegesserie des VfL Wolfsburg im DFB-Pokal mit einer leidenschaftlichen Leistung. Erstmals seit 2014 wird der Pokalsieger nicht VfL Wolfsburg heißen.


    Mi.12.2.2025

    18:40 Uhr

    Sport kompakt

    SWR1 Baden-Württemberg

    Hoffenheim beendet Wolfsburgs Fabel-Serie

    Dass die Hoffenheimerinnen überhaupt die Chance auf den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte haben, verdankt es einer Energieleistung im Viertelfinale gegen den hochfavorisierten VfL Wolfsburg. Zehn Mal in Folge hatten die Wolfsburgerinnen den DFB-Pokal gewonnen und dabei insgesamt 52 Spiele am Stück für sich entschieden.

    Diese beeindruckende Serie beendete die TSG mit dem 1:0-Erfolg im Viertelfinale Mitte Februar, bei dem Ereleta Memeti in der 52. Minute für das Tor des Tages sorgte.



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  • Werder Bremen: Seuchen-Jahr! Wann startet Njinmah

    Werder Bremen: Seuchen-Jahr! Wann startet Njinmah


    Er war mit seinem Tempo und spektakulären Toren der große Aufsteiger der abgelaufenen Werder-Saison. Doch die vergangenen zehn Monate sind für Justin Njinmah (24) fast komplett zum Vergessen.

    Der schnelle Angreifer wird durch Verletzungen und Erkrankungen immer wieder zurückgeworfen, ist dadurch von der Top-Form der Vorsaison (sechs Tore) weit entfernt.

    Hüft-Probleme, Knöchel-OP, Pfeiffersches Drüsen-Fieber, Bänderverletzung, Sprunggelenks-Probleme – die Karriere des Justin Njinmah (Marktwert: 9 Mio. Euro) ist seit Ende der vergangenen Spielzeit durch zahlreiche Rückschläge unverschuldet ins Stocken geraten.

    Es geht ums Finale 2014: Löws berühmtester Satz ist geklaut!

    Teaser-Bild

    Quelle: BILD/ Kicken &12.02.2025

    Die Sturm-Hoffnung ist zum Pech-Profi geworden und bereitet Verantwortlichen und Fans große Sorgen.

    Werder Bremen: Wann startet Njinmah endlich wieder durch?

    Profi-Chef Peter Niemeyer über den gebürtigen Hamburger: „Ihn ärgert es am meisten, dass er nicht in den Rhythmus findet. Darum geht es für ihn: regelmäßig trainieren und spielen. Justin ist für uns einer, der den Unterschied machen kann und einen absoluten Mehrwert für uns hat. Aber dafür braucht er Rhythmus und Fitness.“

    In München der nächste Rückschlag. Kurz nach der Pause musste Njinmah (zwei Saisontore) nach einer Grätsche von Bayerns Kim vom Feld. „Ich bin umgeknickt. Es war der Fuß, der operiert werden musste, und schmerzvoll. Nichts Wildes, hoffe ich“, sagte er nach dem Spiel. Immerhin sollte er recht behalten. Dennoch ist sein Einsatz gegen Hoffenheim am kommenden Sonntag auf der Kippe.



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  • VfB Stuttgart gibt Undav-Update

    VfB Stuttgart gibt Undav-Update


    Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart kann im Bundesligaspiel am Samstag (15:30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg Nationalspieler Deniz Undav einsetzen.

    Der 28-Jährige fehlte zu Wochenbeginn mit einem Infekt. Hoeneß geht aber davon aus, dass Undav einsatzfähig ist.

    “Ihm geht es wieder gut, da ist das Fragezeichen am kleinsten”, sagte Hoeneß am Donnerstag über seinen Angreifer. Natürlich habe Undav nach längeren Verletzungs- und Krankheitspausen in dieser Saison “noch nicht den Rhythmus. Das war alles noch nicht so rund. Aber jetzt bleibt er hoffentlich gesund. Der Junge hat sofort Wirkung und das ist wichtig für uns.”

    Undav hat in der Liga in 15 Spielen bislang sieben Tore erzielt. Im Pokal schoss er den VfB zuletzt gegen Augsburg (1:0) ins Halbfinale.

    Fraglich ist bei Stuttgart dagegen noch der Einsatz von Nikolas Nartey und Jacob Bruun Larsen, die ebenfalls gesundheitliche Probleme haben. Ausfallen wird neben den Langzeitverletzten Dan-Axel Zagadou und El-Bilal Touré nach wie vor der angeschlagene Ameen al-Dakhil.



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