Kategorie: Werder Bremen

  • Vietnams Botschafter besucht Werder-Heimspiel |

    Vietnams Botschafter besucht Werder-Heimspiel |


    Klaus Filbry, Vietnams Botschafter Vu Quang Minh, und Dominik Kupilas (Leiter Fan & Business Development) trafen sich am Samstag (v. l. n. r.; Foto: WERDER.DE).

    Auftakt zu gemeinsamen Aktivitäten anlässlich 50 Jahren diplomatischer Beziehungen

    Beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim besuchten Vietnams Botschafter in Berlin, Vu Quang Minh, sowie Dang Hoang Linh, Konsul für Politik und Wirtschaft, die Grün-Weißen. Dabei tauschten sich unter anderem Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung beim SVW, mit den Gästen über die bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit und die zukünftigen Aktivitäten aus.

    Der Besuch war Auftakt der Aktivitäten des SV Werder rund um das 50-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen. Weitere Maßnahmen, wie eine Fortsetzung des Football Development-Programms, mehrere Reisen ins Land, diverse Aktivitäten für die Community in Vietnam an Schulen und gemeinsam mit sozialen Trägern, folgen über das gesamte Jahr verteilt. Die Maßnahmen gipfeln in einer Delegationsreise der Stadt Bremen, die vermutlich im letzten Quartal des Jahres stattfinden wird und an der dann auch Werder teilnehmen würde.

    Neben Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung, traf Botschafter Vu Quang Minh auch Werder-Kapitän Marco Friedl direkt am Spielertunnel sowie die grün-weißen Ikonen Tim Borowski und Ailton. Ganz nah dran am Geschehen im Weserstadion zog Vu Quang Minh ein positives Fazit seines Besuchs. “Ich möchte mich beim SV Werder stellvertretend für alle Vietnamesen und Vietnamesinnen für den Einsatz in Vietnam bedanken. Wir sind sehr dankbar, was der Verein für unsere Menschen leistet, und sehen das nicht als Selbstverständlichkeit an. Ich freue mich, wenn ich bei den zukünftigen Aktivitäten unterstützen kann.” Und weiter: “Der Ansatz, direkt in der Community zu wirken schafft bei den Menschen in Vietnam großes Vertrauen.”

    Zum Abschluss sprach der Botschafter Klaus Filbry sowie Dominik Kupilas, Leiter Fan & Business Development und verantwortlich für die internationale Ausrichtung des SV Werder, eine Einladung zum Gegenbesuch in Berlin im März aus.



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  • Werder: Nankishi vor Sommerabgang

    Werder: Nankishi vor Sommerabgang


    Abdenego Nankishi steht vor einem Sommerabgang beim SV Werder Bremen. Nach Informationen der ‚DeichStube‘ planen die Grün-Weißen nicht, den auslaufenden Vertrag des Offensivspielers zu verlängern. Der 22-Jährige selbst sieht sich bereits nach Alternativen um und plant einen Neuanfang.

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    Nankishi absolvierte bislang sieben Pflichtspiele für Bremen und konnte sich unter anderem aufgrund von Verletzungen nie durchsetzen. Um Spielpraxis zu sammeln, wurde das Eigengewächs an Heracles Almelo in die Niederlande und an Drittligist 1860 München verliehen, schaffte aber auch dort nicht den Durchbruch.



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  • Großes Schach-Event in Bremen: Bundesliga und

    Großes Schach-Event in Bremen: Bundesliga und


    Im Bremer Schach sind am Wochenende alle Blicke auf das Hotel Atlantic an der ehemaligen Trabrennbahn gerichtet: Neben dem Bundesliga-Heimspielwochenende der Schachmannschaft des SV Werder wird dort auch das 275. Turnier der Jugendserie ausgetragen – mit rund 100 jungen Schachspielern der Jahrgänge U8 bis U16. Je nach Teilnehmerfeld können vor Ort weitere Altersklassen angeboten oder zusammengelegt werden.

    Das Jugendturnier beginnt am Sonnabend um 10 Uhr. Eine halbe Stunde vorher sind die Anmeldungen vor Ort möglich. Das Startgeld beträgt fünf Euro bei Voranmeldung bis zum Donnerstag, 20. Februar. Bei einer Nach- oder Ummeldung am Turniertag sind es acht Euro. Eine Online-Anmeldung ist über die Homepage der Jugendserien möglich und sollte bis Donnerstag erfolgen. Als Preise gibt es drei Siegerpokale pro Altersklasse und einen Sonderpreis für das beste Mädchen der Altersklassen U14 und U16. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält zudem eine Urkunde.

    Der Modus der Jugendserie: Sieben Runden Schweizer System à 15 Minuten plus fünf Sekunden Schnellschachpartien. Das Turnierende ist gegen 15 Uhr geplant. Das Turnier wird ausgewertet nach der Jugendserienwertungszahl JWZ. Für die Teilnahme gibt es 10 Bonuspunkte.

    Parallel zur Jugendserie wird ein Turnier für Mädchen der U12 stattfinden (Jahrgang 2013 oder junger). Anmeldungen zu diesem Turnier sind per Mail möglich an [email protected].

    Die Teilnehmer an dem Jugendserien-Turnier haben am Sonnabend zudem kostenfreien Eintritt zu den Wettkämpfen der ersten Schach-Bundesliga (die Runden neun und zehn). Hier spielt Werder um 14 Uhr gegen SK Kirchweyhe, parallel tritt der FC St. Pauli gegen SV Mühlheim Nord an. Am Sonntag spielt Werder gegen um 10 Uhr gegen Mühlheim Nord, die parallele Partie ist Kirchweyhe gegen St. Pauli.

    Aus der 2. Bundesliga-Nord werden zudem die Runden acht und neun am Wochenende in Bremen gespielt. Die Spiele der Mannschaften Werder II, Solingen II, Wolfhagen und Porz beginnen ebenfalls am Sonnabend um 14 Uhr sowie am Sonntag um 10 Uhr.

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  • Wolfsburgs Pejcinovic: Von Bayern verschmäht, von City

    Wolfsburgs Pejcinovic: Von Bayern verschmäht, von City



    Spätestens seit dem Doppelpack für Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC ist Talent Dzenan Pejcinovic in aller Munde. Im Sommer kehrt das Sturmjuwel zum VfL Wolfsburg zurück – in veränderter Rolle.

    Auf dem Weg nach oben: Dzenan Pejcinovic traf für Fortuna Düsseldorf in dieser Saison fünfmal, im Sommer kehrt er zum VfL Wolfsburg zurück.


    Auf dem Weg nach oben: Dzenan Pejcinovic traf für Fortuna Düsseldorf in dieser Saison fünfmal, im Sommer kehrt er zum VfL Wolfsburg zurück.

    picture alliance/dpa


    Frei bedeutete für ihn nicht frei. Wer an Ruhetagen für die Profis beim VfL Wolfsburg in der vergangenen Saison doch mal einen Blick auf den Trainingsplatz warf, der sah dort nicht selten einen jungen Stürmer, der an seinen Abschlüssen feilte. Mit dem starken linken Fuß, mit dem rechten, mit dem Kopf. Dzenan Pejcinovic legte Sonderschichten ein. Ein Angreifer, der sich nicht zufriedengab mit dem Status quo. Gehandelt als Top-Talent, herausragend in sämtlichen Nachwuchsteams, egal ob auf Klub- oder Verbandsebene. Ein junger Mann, der auf seine Chance in der Bundesliga hoffte. Und arbeitete. Tag für Tag. Auch wenn er gar nicht musste.

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  • Handball-Zweitligist Werder Bremen setzt auf

    Handball-Zweitligist Werder Bremen setzt auf


    vor 29 Minuten

    Verlängerung trotz Verletzung

    Werder Bremen setzt auf Kontinuität im Rückraum

    Der SV Werder Bremen setzt auf Kontinuität im Rückraum. Der Handball-Zweitligist hat daher den Vertrag mit Lara Niemann, die aktuell nach einer Verletzung ausfällt, verlängert.

    Lara Niemann bleibt dem SV Werder Bremen auch in den kommenden zwei Jahren erhalten. Die 23-jährige Rückraumspielerin verlängerte ihren Vertrag beim Handball-Zweitligisten und setzt ihre erfolgreiche Karriere bei den Grün-Weißen fort.

    “Wir freuen uns sehr, dass Lara weiterhin für den SV Werder spielt. Sie hat von Beginn an eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft übergenommen und bereits in ihrer ersten Zweitliga-Saison sehr schnell gezeigt, dass sie mit ihrer Durchschlagskraft und ihrem guten Entscheidungsverhalten eine Verstärkung ist”, so Martin Lange, Vorsitzender Handball des SV Werder. Lara ist im Rückraum variabel einsetzbar. Dass wir derzeit auf sie verzichten müssen, ist sportlich und menschlich auf dem Spielfeld eine Schwächung für das Team..”

    Niemann, die derzeit mit den Folgen eines Meniskusrisses kämpft, musste sich Ende Oktober einer erfolgreichen Operation unterziehen. Ihr Einsatz in der laufenden Saison ist ungewiss. “Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen der Verantwortlichen. Es ist schwer für mich, der Mannschaft im Moment nicht helfen zu können. Ich bin sicher, dass wir auch in der kommenden Saison in der zweiten Liga spielen, und hoffe, dass ich möglichst bald wieder dabei sein kann”, äußerte sich Niemann zu ihrer aktuellen Situation.

    Die Rückraumspielerin kam 2023 vom SV Altencelle, mit dem sie in der 3. Liga spielte, zum SV Werder Bremen. In der Jugend spielte sie mehrere Jahre für den TV Hannover-Badenstedt und erreichte mit der A- und B-Jugend jeweils die Endrunde der Deutschen Meisterschaft. In der vergangenen Zweitliga-Saison erzielte Niemann in 16 Spielen 57 Tore. In der laufenden Saison traf sie bis zu ihrer Verletzungspause in fünf Partien elf Mal.



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  • Vom TSV Havelse zu Lupo/Martini Wolfsburg: Darum kehrte

    Vom TSV Havelse zu Lupo/Martini Wolfsburg: Darum kehrte


    Wolfsburg. Auf der einen Seite hätte er dem TSV Havelse gern beim Unternehmen „Aufstieg in die 3. Liga“ geholfen, auf der anderen wollte er seine alte Liebe Lupo/Martini Wolfsburg nicht hängen lassen. Der Fußball-Oberligist bemühte sich in der Winterpause stark um die Rückkehr von Maxim Safronow. Der 23-jährige Offensivspieler sah mehrere gute Gründe, um zumindest für ein halbes Jahr zu den Kreuzheidern zurückzukehren.

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    Die Leidensgeschichte begann im Juli vergangenen Jahres: Safronow war gerade von Lupo zum Nord-Regionalligisten Havelse gewechselt, als bei ihm eine Entzündung am Adduktorensehnenansatz diagnostiziert wurde. Diese eher seltene Verletzung wird in der Regel durch Überbelastung hervorgerufen – und sie setzte den Wolfsburger lange außer Gefecht. „Das hat sich gezogen. Mal wurde es besser – und ich dachte, ich kann das Trainingspensum steigern. Doch dann nahmen die Schmerzen wieder zu“, erzählt er. Mehr als individuelles Training war nicht möglich, noch keine einzige Pflichtspielminute bestritt Safronow für den Viertligisten.

    Erster Kontakt zu Lupo zum Ende des Vorjahres

    Der TSV spielt bislang eine starke Saison, führt die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung an. „Nach einem halben Jahr ohne Spiel in eine erfolgreiche Mannschaft zu kommen, ist nicht einfach“, weiß der Mittelfeldspieler. Dementsprechend wären seine Einsatzchancen bei den Garbsenern im zweiten Teil der Spielzeit nur gering gewesen.

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    Die Anfrage von Lupo kam ihm im Winter somit gelegen. Schon zum Ende des vergangenen Jahres meldeten sich der damalige Trainer Michele Rizzi sowie der Vorstand bei Safronow. „Es ging zunächst einmal darum, ob ich mir eine Leihe bis zum Saisonende vorstellen kann“, erzählt er. „Ich war mir zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht sicher, weil ich nicht wusste, wann ich wieder richtig fit sein würde.“

    „Der Verein liegt mir sehr am Herzen – und ich möchte nicht, dass er absteigt.“

    Maxim Safronow

    Rückkehrer bei Lupo/Martini Wolfsburg

    Anfang Januar stieg der 23-Jährige, der bereits von 2020 bis 2024 für die Italiener gespielt hatte, wieder ins Training beim TSV ein. Davon erfuhr auch sein Ex-Klub und kontaktierte Safronow erneut. „Für mich waren mehrere Faktoren wichtig. Einerseits ist es für mich bei Lupo einfacher, wieder reinzukommen, weil ich die Mannschaft und das Umfeld kenne. Andererseits liegt mir der Verein sehr am Herzen – und ich möchte nicht, dass er absteigt“, erklärt der 1,74-Meter-Mann, der sich direkt an die Havelser Verantwortlichen wandte. „Anschließend ging es schnell“, sagte Safronow, der mit Yassin Jemai noch einen weiteren Akteur vom Regionalliga-Spitzenreiter mitbrachte.

    Der Rückkehrer ist vom bisherigen Abschneiden überrascht

    Der Mitarbeiter in der Leasingabteilung bei VW Financial Services verfolgte mehrere Partien der Kreuzheider in der ersten Saisonhälfte vor Ort. „Ich hätte auf keinen Fall erwartet, dass es so läuft“, betont er. „Die Mannschaft ist sehr gut besetzt, dazu gab es im Sommer keine allzu großen personellen Veränderungen.“ Safronow möchte mithelfen, dass die Italiener den Klassenerhalt noch realisieren. Im Sommer geht‘s für ihn gemäß der Absprache zurück zu Havelse. Dort fühlte sich der Offensivmann sehr wohl: „Das ist eine super Mannschaft, in der ich mich bereits mit einigen Spielern angefreundet habe. Auch das Trainerteam ist top.“ Die 3. Liga, von der die Rot-Weißen träumen dürfen, würde auch den Wolfsburger „sehr reizen“.

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    Doch erst einmal geht‘s Safronow darum, wieder richtig fit zu werden. Er sieht sich bereits bei „knappen 90 Prozent“ seiner Leistungsfähigkeit angelangt, kann schmerzlos trainieren und spielen. „Ich merke schon noch, dass ich wieder in den Rhythmus kommen muss, aber ich bin positiver Dinge, dass mir das bald gelingt“, sagt der Rückkehrer.

    Seine ersten 45 Pflichtspielminuten hat er hinter sich, durfte beim 3:1 bei der U23 von Eintracht Braunschweig eine Halbzeit ran. „Ich war selbst überrascht, wie viel Luft ich hatte. Ich hatte aber im Vorfeld auch einige Läufe absolviert“, verrät Safronow. Er möchte der Mannschaft vor allem mit kreativen Momenten weiterhelfen. „Ich möchte mithelfen, das Offensivspiel zu verbessern, selbst Tore und Vorlagen beisteuern“, sagt der Wolfsburger, der offensiv flexibel einsetzbar ist.

    Nächster Gegner ist der SC Spelle-Venhaus

    Vom Klassenerhalt des Teams von Neutrainer Ludger Tusch, das am Mittwochabend (19 Uhr) ein Testspiel beim Landesligisten SV Lengede bestreitet, ist Safronow fest überzeugt. „Wir haben viel Qualität in unserer Mannschaft und viele richtig gute Spieler. Wichtig wird sein, dass wir als Team auftreten – so wie auch in Braunschweig“, erklärt er. Nächster Lupo-Pflichtspielgegner ist am Samstag (15 Uhr) auswärts der SC Spelle-Venhaus. „Das ist eine Mannschaft, die in den vergangenen Jahren immer oben mitgespielt hat“, sagt der Mittelfeldspieler. „Wir müssen defensiv wie offensiv alles raushauen und unsere Chancen nutzen“, erklärt Safronow. Einen Startelfeinsatz traut er sich bereits zu: „Natürlich möchte ich immer spielen, aber man muss auch vernünftig sein und darf es nicht übertreiben.“

    AZ/WAZ



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  • TSG Hoffenheim: “Asozial ins Ruhrgebiet” – So wollen

    TSG Hoffenheim: “Asozial ins Ruhrgebiet” – So wollen


    In gut zwei Wochen wird der VfL Bochum die TSG 1899 Hoffenheim zum Abstiegs-Kracher laden. Die Gästefans haben sich etwas überlegt.

    Wenn die TSG 1899 Hoffenheim in gut zwei Wochen anlässlich des 24. Bundesligaspieltags zum VfL Bochum reisen wird, dann dürfte es um alles gehen. Denn die aktuelle Form beider Teams deutet nicht darauf hin, dass einer von beiden im Keller große Sprünge machen wird.

    Für die Auswärtsfahrt am Samstag, 1. März, 15:30 Uhr, haben sich die Ultras der TSG 1899 Hoffenheim etwas Spezielles überlegt. Unter dem Motto “Hoffe Junge, asozial ins Ruhrgebiet!” ruft das “Crescendo Hohenlohe”, eine Ultragruppe der Südkurve Hoffenheim, zu einer “Mottofahrt im New-Kids-Style” auf.

    New Kids ist eine niederländische Fernsehserie. Gegenstand der Serie ist der Alltag einer Clique von fünf Männern aus bildungsfernem Milieu und in prekären Verhältnissen lebend. Als Kunstfiguren verkörpern sie viele gängige Vorurteile, die mit Unterschichten-Milieus in Verbindung gebracht werden, insbesondere Klischees, die mit dem klassistischen Begriff “Proll” assoziiert werden. So lässt sich New Kids bei “Wikipedia” kurz zusammenfassen.

    Dieses Motto greifen die Hoffenheimer nun auf. “Salut TSG-Fans, am 24. Spieltag steht das direkte Kellerduell beim VfL Bochum an. Für dieses Spiel rufen wir alle auf, ganz im Motto “New Kids” ins Ruhrgebiet zu fahren. Holt eure bunten Trikots raus und zieht eure ältesten Fanklamotten an. Geht in die Läden und kauft das Dosenbier leer! Alle nach Bochum – Alles für den Klassenerhalt! Hoffe Junge”, schreibt das “Crescendo Hohenlohe” bei Instagram.

    In der vergangenen Saison hatten die Ultras der TSG bereits zu einer ähnlichen Fahrt aufgerufen. In bunten Outfits und Trainingsanzügen enterten sie den Gästeblock im Ruhrstadion – wenn auch in überschaubarer Anzahl.

    Sportlich ging diese Partie am 31. Spieltag mit 3:2 an den VfL Bochum. Ein wichtiger Sieg, der seinen Anteil dazu beitrug, dass der VfL am Ende überhaupt noch in der Relegation antreten durfte und Fortuna Düsseldorf in zwei Spielen dramatisch niederrang.



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  • Welche Auswirkungen die Gelb-Gefahr auf den

    Welche Auswirkungen die Gelb-Gefahr auf den


    Wolfsburg. Immer wieder ist von der Gelb-Gefahr die Rede: Gerade inmitten der Rückrunde laufen in der Fußball-Bundesliga viele Spieler Gefahr, aufgrund ihrer fünften Gelben Karte ein Spiel auszusetzen. Beim VfL Wolfsburg machte Kapitän Maximilian Arnold damit schon inmitten der ersten Halbserie den Anfang, Tiago Tomas, Patrick Wimmer und Joakim Maehle zogen nach, am Samstag in Stuttgart sah nun Kilian Fischer seine fünfte Gelbe. Mit Mattias Svanberg steht der Interimskapitän kurz davor. Sperren könnten für die Grün-Weißen im Kampf um Europa in den kommenden Wochen zum Handicap werden.

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    58 Mal zückten die Referees im bisherigen Saisonverlauf Gelb für Wolfsburger Akteure – genauso oft wie gegen Spieler des FC Augsburg. Kein Team im Oberhaus wurde häufiger verwarnt als die Niedersachsen, die im Fairness-Ranking als Sechzehnter lediglich den 1. FSV Mainz 05 und Schlusslicht Borussia Dortmund hinter sich lassen. Stehen die Niedersachsen womöglich unter besonderer Beobachtung der Schiedsrichter? „Vielleicht liegt es auch daran, dass wir schneller eine Gelbe Karte ziehen als andere Mannschaften. Das kann ja auch so sein. Ich weiß es nicht, keine Ahnung, woran das liegt“, hatte VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl kürzlich gesagt.

    Fischer ist bereits der fünfte Gelbgesperrte

    Fischer ist bereits der fünfte VfLer, der in dieser Saison eine Gelbsperre absitzt. Er muss am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Bochum passen. Dafür kehrt Maehle zurück, der in Stuttgart (2:1) aus gleichem Grund fehlte. Svanberg steht mit vier Gelben kurz davor, einmal auszusetzen. Das wäre gerade in der aktuellen Situation äußerst bitter, denn der Schwede wurde von Hasenhüttl zum Interimskapitän bestimmt. Arnold, der mit sieben Verwarnungen übrigens Spitzenreiter bei den Niedersachsen ist, fällt aufgrund einer Innenband-Verletzung womöglich noch für die restlichen beiden Partien im Februar – nach dem Bochum-Spiel steht noch das Viertelfinal-Duell im DFB-Pokal bei RB Leipzig (26. Februar) auf dem Programm – aus.

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    „Ich weiß es nicht, keine Ahnung, woran das liegt.“

    Ralph Hasenhüttl

    VfL-Trainer

    Der Coach wollte einem Spieler die Binde geben, der regelmäßig dabei ist. Svanberg führte Wolfsburg in Stuttgart aufs Feld, doch nun droht auch ihm eine Gelbsperre. Yannick Gerhardt, Konstantinos Koulierakis, Mohammed Amoura und Denis Vavro haben diesbezüglich mit drei Verwarnungen noch einen „Joker“, doch auch deren Fehlen könnte für die Niedersachsen in der wohl wichtigsten Saisonphase zum Problem werden. Noch stehen zwölf Partien auf der Agenda, der VfL ist als Neunter lediglich vier Zähler vom vierten Rang (und damit von einem Champions-League-Platz) entfernt. Sperren von Leistungsträgern können die Grün-Weißen da also überhaupt nicht gebrauchen.

    Hasenhüttl wünscht sich das englische Modell

    Das Thema „Gelbsperren“ nervt auch Hasenhüttl gewaltig. Er wünscht sich ein Modell wie in England, wo man nur bis Jahresende nach vier Gelben Karten gesperrt wird, danach erhöht sich die Zahl – zieht aber auch längere Sperren nach sich: Zwei Spiele bei zehn Gelben Karten bis April, drei Spiele bei 15 Verwarnungen bis Saisonende. „Das ist besser“, findet Hasenhüttl, „denn dann hast du eine Chance, ohne Sperre durchzukommen.“

    Ebenfalls unschön: In Person von Wimmer, Gerhardt und Torwarttrainer Pascal Formann kassierte der VfL in der laufenden Spielzeit auch schon drei rote Kartons. Das sind schon jetzt genauso viele wie in der gesamten Vorsaison, als die Grün-Weißen übrigens 84 Mal Gelb kassierten.

    AZ/WAZ



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  • DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburg verliert erstmals seit

    DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburg verliert erstmals seit


    Die Mega-Serie ist gerissen: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg werden erstmals seit elf Jahren nicht den DFB-Pokal gewinnen. Die Wölfinnen um Alexandra Popp scheiterten am Mittwoch im Viertelfinale mit 0:1 (0:0) bei der TSG Hoffenheim und verloren im Pokal erstmals seit Mitte November 2013. Der Rekordsieger aus Niedersachsen hatte zuvor 52 Partien und zehn Titel in Serie gewonnen.

    Ereleta Memeti (52.) traf zum Sieg für die TSG, die erstmals seit 2019 ins Halbfinale einzog. Zuvor war ein eigentlich regulärer Treffer von Hoffenheims Celina Cerci (44.) aberkannt worden. Die Wölfinnen, die in der Liga drei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze aufweisen, stemmten sich nach dem Rückstand gegen die Niederlage – konnten das Ende der Serie aber nicht mehr verhindern.

    Der deutsche Meister Bayern München zog dank starker Moral hingegen ins Halbfinale ein. Im Topspiel gegen Bundesliga-Tabellenführer Eintracht Frankfurt siegte die Mannschaft von Trainer Alexander Straus mit 4:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung.Jovana Damnjanovic rettete die Münchnerinnen in der 90. Minute mit dem Ausgleich, in der Verlängerung schossen Glodis Perla Viggosdottirin (93.), Momoko Tanikawa (104.) und Damnjanovic (109.) die Bayern zum Sieg. Ein Eigentor von Nationalspielerin Carolin Simon (79.) hatte den Vorjahresfinalisten zuvor an den Rand des Ausscheidens gebracht.

    Auch Werder Bremen zog ins Halbfinale ein. Beim Bundesliga-Vierten Bayer Leverkusen siegten die Bremerinnen etwas überraschend mit 1:0 (1:0). Larissa Mühlhaus (45.) erzielte den entscheidenden Treffer. Zweitligist Hamburger SV zog ebenfalls in die Runde der letzten Vier ein. Die Hanseatinnen besiegten Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0). Emilia Hirche (45.) und Vildan Kardesler (68.) trafen zum Sieg.



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  • U17 Nachwuchsliga: Schnappt sich Schalke dieses große

    U17 Nachwuchsliga: Schnappt sich Schalke dieses große


    Diego Backes hat in diesem Jahr in der U17 des VfL Bochum eine tolle Entwicklung genommen. Verliert der VfL nun sein großes Talent an den FC Schalke 04?

    Der VfL Bochum spielte eine bärenstarke Vorrunde in der neu geschaffenen U17 DFB-Nachwuchsliga. Mit zwölf Siegen und zwei Niederlagen beendete die Mannschaft die Gruppe A vor dem FC Schalke 04 als Spitzenreiter.

    Einen großen Anteil daran hatte Verteidiger Diego Backes. Der Plettenberger erzielte sechs Treffer selbst und bereitete fünf weitere vor. Er gilt als eines der größten Talente im Kader des VfL. Und ausgerechnet dieses Talent scheint der Bundesligist nun an den S04 zu verlieren.

    Wie das Portal transfermarkt.de berichtet, soll Backes zur kommenden Saison zu Nobert Elgert in die Knappenschmiede wechseln und dort in der U19 spielen. “Ich bin mir sicher, dass ich auch in der U19 und der U21 auf dem höchsten Level spielen werde. Ich muss so schnell wie möglich bald in den Seniorenfußball. Wir haben einen Plan für die nächsten zwei bis drei Jahre mit meinem Vater und meinem Berater erstellt”, erklärte Backes unlängst dem Online-Portal come-on.de.

    Er wolle unbedingt Profi werden und sucht nun nach dem Verein, mit dem er dieses Ziel am besten erreichen kann. Sein Vertrag beim VfL Bochum läuft Ende dieser Saison nach zwei Jahren aus.

    Bereits vor drei Jahren hatten die Königsblauen und auch Rot-Weiss Essen Interesse an ihm, aber damals entschied er sich zu einem Wechsel zum SC Paderborn. Dort blieb er jedoch nur ein Jahr, ehe es ihn nach Bochum zog. Und nun doch Schalke? Klar sei für ihn, dass er sich in der kommenden Saison voll auf dem Sport konzentrieren wolle und dafür auch in ein Internat ziehen möchte.

    Der 16-Jährige spielte in der Saison 2025/16 bereits eine Saison für Bayer Leverkusen und von 2016 bis 2018 für Borussia Dortmund. Danach wurde er beim BVB allerdings ausgemustert und ging zum TuS Plettenberg. Von dort ging es zum TuS Iserlohn, bevor er dann beim SC Paderborn höherklassig einen neuen Anlauf genommen hat.



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