Kategorie: Werder Bremen

  • Werder Bremen: Bielefeld-Coach Kniat über


    Mitch Kniat ist aktuell bestens gelaunt – und das hat zwei Gründe: Einerseits mischt der Chefcoach von Arminia Bielefeld mit den Ostwestfalen mitten im Aufstiegsrennen der 3. Liga mit. Und andererseits lebt der Bielefelder Traum vom nächsten großen Wurf im DFB-Pokal: Im Viertelfinale empfängt die Arminia am Dienstag (20.45 Uhr) den SV Werder Bremen – und will den nächsten dicken Fisch aus dem Wettbewerb kegeln. Im DeichStube-Interview erklärt der 39-Jährige, der bei einigen DSC-Fans trotz der guten Saison in der Kritik steht, wie er mit „Kniat raus“-Rufen im Stadion umgeht und verrät, woher er Ole Werner kennt und was ihn an Werder Bremen beeindruckt. Zudem spricht der Mann aus Eschweiler über die Anfänge seiner Trainer-Karriere beim Blumenthaler SV in Bremen.

    Mitch Kniat, Tobias Schweinsteiger, mit dem Sie zusammen den Fußballlehrer gemacht haben, sagt über Sie, dass Sie total gut umswitchen können zwischen dem Privatmensch Mitch Kniat und dem Trainer, der auf dem Platz auftritt. Was genau meint er damit?

    Wahrscheinlich, dass ich privat sehr, sehr locker und kein ganz unangenehmer Zeitgenosse bin (lacht). Ich finde, man muss einfach zusammen Spaß haben. Vor allem in der Kabine. Genauso weiß ich aber auch, dass ich als Cheftrainer schnell den Schalter umlegen kann und muss, wenn ich zum Beispiel eine Analyse mache oder eine Trainingsform leite. Auf dem Platz bin ich ein bisschen anders.

    Es heißt, Sie können sehr unangenehm werden, wenn jemand nicht mitzieht. Wie äußert es sich, wenn Sie mal aus der Haut fahren?

    So war ich schon als Spieler: Ich mag es nicht, wenn einer nicht einhundert Prozent gibt. Ein Ballverlust ist für mich gar kein Problem. Die Reaktion danach ist entscheidend. Wenn einer abwinkt auf dem Platz, kann ich das überhaupt nicht leiden. Fußball ist ein Teamsport, bei dem du nur gemeinsam viel erreichen kannst.

    So wie Ihre Arminia im DFB-Pokal?

    Ja, unsere Pokalsaison ist das beste Beispiel dafür, was passieren kann, wenn alle in dieselbe Richtung denken. Wir haben alle in jedem Spiel einen Schritt mehr gemacht als der Gegner und immer an uns geglaubt, dann kannst du als Arminia Bielefeld auch gegen Bundesligisten bestehen.

    In der laufenden DFB-Pokal-Saison haben Sie nacheinander Hannover 96 (2:0), Union Berlin (2:0) und den SC Freiburg (3:1) ausgeschaltet. Was macht Sie im Pokal so stark?

    Wenn man sich in der 3. Liga alle Mentalitätsstatistiken anguckt – damit meine ich die meisten absolvierten Kilometer, die meisten intensiven Läufe –, da sind wir überall auf Platz eins. Das ist die Handschritt, die man bei meiner Mannschaft erkennen soll. Die Sachen, die man beeinflussen kann, ohne dass man Talent hat, sind mir total wichtig. Wir werden im Pokal niemals einem Bundesligisten fußballerisch auf Augenhöhe begegnen. Aber kämpferisch und bei der Arbeit gegen den Ball, da sind wir auf Topniveau.

    Beim 3:0-Sieg gegen 1860 München fehlten Sie zuletzt wegen Ihrer vierten Gelben Karte gesperrt. Wie schwer fiel es Ihnen, machtlos von außen zuzusehen?

    Das hat mich extrem genervt und soll auch kein zweites Mal vorkommen. Für mich war es die schlimmste Situation, die ich bis jetzt als Trainer hatte. Aber meine tägliche Arbeit hat es nicht beeinflusst. Ich habe einen super Co-Trainer und einen super Staff um mich herum, der das gut aufgefangen hat.

    Ihr Gegenüber bei Werder, Ole Werner, hatte zuletzt wegen Meckerns sogar eine Rote Karte und damit ebenfalls ein Spiel Sperre aufgebrummt bekommen. Kennen Sie sich eigentlich persönlich?

    Ich kenne ihn nicht direkt persönlich, aber er war bei uns der Experte in unserem Fußballlehrer-Lehrgang. Ole Werner war für mich mit Abstand der interessanteste Gast. Der Weg, den er mit Werder eingeschlagen hat und wie er die Sache in Bremen angegangen ist, finde ich top. Er ist sympathisch und kam damals extrem motiviert rüber. Ich habe anderthalb Stunden total aufmerksam zugehört.

    Warum war das so?

    Ich kann mich noch sehr gut an einen Satz erinnern, den er gesagt hat: ‚Wenn ich einen Verein übernehme, dann muss ich erst mal gucken: Was sind die vorhandenen Baustellen? Und die versuche ich zu schließen, bevor ich neue Baustellen aufmache.‘ Die Aussage fand ich super interessant.

    Inwiefern?

    Als ich nach Bielefelds Zweitliga-Abstieg aus Verl verpflichtet wurde, hatte ich nur noch einen Spieler. Das war Fabian Klos, der Rest kam neu dazu. Die Aufgabe hier war also nicht ganz so einfach, wie es von außen schien. Alle hier im Umfeld sehen die Arminia als den ehemaligen Bundesligisten, der in kurzer Zeit in die 3. Liga abgestürzt ist und der jetzt sofort wieder aufsteigen muss. Aber unsere Situation war damals sehr angespannt. Wir mussten uns erst mal stabilisieren.

    Die sportliche Leitung stärkte Ihnen trotz wachsender Kritik bei den Fans den Rücken und Sie hielten knapp die Klasse. In der laufenden Saison läuft es nun deutlich besser: Arminia ist in der 3. Liga in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Dennoch gab es zuletzt „Kniat raus“-Rufe. Was macht das mit einem?

    Das lasse ich nicht an mich heran. Ich weiß auf jeden Fall, dass mein Trainerteam und ich hier immer am Anschlag arbeiten, dass wir von der Sache zu einhundert Prozent überzeugt sind. Alles andere darf mich in meiner täglichen Arbeit nicht beeinflussen. Wenn ich mich davon treiben lassen würde, wäre ich kein guter Trainer. Die 3. Liga ist extrem eng, da entscheiden oft Kleinigkeiten. Gerade in schwierigen Phasen muss man von der Sache überzeugt bleiben und darf keine wilden Sachen machen.

    Sie sind jetzt seit rund 600 Tagen als Cheftrainer im Amt und damit länger als acht Ihrer direkten Vorgänger bei der Arminia. Was zeichnet den Klub aus?

    Arminia ist ein großer Traditionsverein mit riesiger Fan-Base. Es ist alles etwas größer, jeder einzelne Schritt von dir als Trainer wird hinterfragt, jede Aufstellung wird kritisch beäugt und diskutiert. Es geht sehr schnell in beide Richtungen – im Positiven wie im Negativen.

    Am Dienstag gibt’s das Kontrastprogramm zum Liga-Alltag – im DFB-Pokal-Viertelfinale treffen Sie auf den SV Werder Bremen. Das Highlight Ihrer bisherigen Trainerlaufbahn?

    Definitiv ja! Da brauche ich gar nicht drum herumzureden. Ich bin jetzt 39 Jahre alt und in meinem elften Trainerjahr, aber das ist klar mein absolutes Highlight.

    Bei Werder haben sich viele Fans das Los Arminia Bielefeld gewünscht. Hatten Sie einen Wunschgegner?

    Nein, aber ich freue mich auf jeden Fall, gegen Werder zu spielen. Nicht weil ich die gut oder schlecht finde, sondern einfach, weil ich einen großen Bezug zu Werder habe. Ich hätte bestimmt 1.000 Karten besorgen können, weil sich unfassbar viele Leute bei mir gemeldet haben. Meine alten Chefs aus einer Bremer Zeitarbeitsfirma haben zum Beispiel beide Karten bekommen, weil ich immer gesagt habe, wenn ihr mal irgendetwas von mir braucht, meldet euch bei mir.

    Zum Hintergrund: Sie waren einst eine Saison als Berufsfußballer in Bremen für den FC Oberneuland in der Regionalliga Nord aktiv, mussten dann aber plötzlich in Kraftwerken und einer Werft schuften und Fenster einbauen. Wie kam es dazu?

    Genau, in Oberneuland hieß es damals ganz plötzlich, wir sind insolvent und wir bekommen kein Geld mehr. Wir mussten aber die Saison zu Ende spielen, das war schon krass. Da mussten wir zusehen, wie wir über die Runden kommen. Unser damaliger Trainer Peter Moussalli hatte eine Zeitarbeiterfirma und hat uns da glücklicherweise geholfen. Trotzdem war es eine ganz schwierige Zeit, wo ich wirklich sehr hart arbeiten musste. Ich habe aber nicht gejammert, die Situation angenommen und bin noch heute richtig dick mit Peter befreundet. Wir haben uns auch zusammen Werders Spiel gegen Hoffenheim (1:3, d. Red.) angeguckt.

    Sie sind 2014 dem Ruf von Peter Moussalli gefolgt und haben als Spielertrainer beim Blumenthaler SV angefangen. Weckt das Duell gegen Werder Erinnerungen an die Zeit in Bremen?

    Ja, auf jeden Fall. Es kommen ganz viele Freunde von mir aus Bremen zugucken. Wenn du einmal dort gelebt hast, weißt du: Jeder ist Werder-Fan. Es gibt nichts anderes. Es war egal, ob wir mit Blumenthal samstags oder sonntags gespielt haben, alle hatten ihr Handy dabei und ich habe auf dem Platz sofort mitgekriegt, wenn Werder ein Tor geschossen hat. Ich glaube, wenn Werder ein Stadion hätte, wo 80.000 Fans reinpassen würden, wären auch jedes Mal 80.000 Menschen da.

    Was zeichnet die Bremer sportlich aus?

    Sie haben sich unter Ole Werner echt gefestigt. Heute hat die Mannschaft in meinen Augen wieder eine klare Handschrift vorzuweisen und steht gut da. Sie sind variabel, haben gute Spieler und Ole strahlt eine extreme Ruhe und Gelassenheit aus. Auch die Mannschaft zeigt, dass sie mit dem Dreieraufbau hinten sehr gut zurechtkommt. Zudem haben sie vorne natürlich auch Marvin Ducksch, der ist ganz gefährlich. Trotzdem werden wir uns auf uns konzentrieren, bevor wir uns Werder anpassen.

    Muss sich Werder am Dienstag also warm anziehen?

    Es ist auf jeden Fall ein Riesenvorteil für uns, dass wir ein Heimspiel in Bielefeld haben. Ich glaube, das Spiel ist auch für alle Fans ein großes Highlight. Wenn ich an die Atmosphäre denke, die wir in den Pokal-Duellen davor gehabt haben, steigt die Vorfreude enorm. Alle sind heiß auf dieses Spiel.

    Kennen Sie eigentlich jemanden persönlich beim SV Werder?

    Nicht wirklich, eher von den kleineren Vereinen drumherum. Also beim Bremer SV, Oberneuland oder Blumenthal kenne ich viele Leute, bei Werder leider nicht.

    Warum können Sie für Werder zum Stolperstein werden?

    Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass Werder uns nicht unterschätzen wird. Ich weiß natürlich auch, dass sie der klare Favorit sind. Aber ich bin von meiner Mannschaft wirklich vollkommen überzeugt und wir können es mit dem Stadion im Rücken schaffen, dass wir alle über unsere Schmerzgrenze gehen. Für uns ist das kein Zusatz- oder Bonusspiel. Wir gehen das Ding so an, dass wir eine Runde weiterkommen wollen, um die Geschichte weiterschreiben zu können.

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  • Schwenninger Wild Wings gegen Wolfsburg:

    Schwenninger Wild Wings gegen Wolfsburg:


    Schwenninger Wild Wings  gegen Wolfsburg: Penaltyschießen –  Eriksson hält alles und Tyson Spink verwandelt clever

    Die Wild Wings bejubeln einen wichtigen Heimerfolg nach einem Geduldsspiel gegen ihren Direktkonkurrenten Wolfsburg. Foto: Victoria Lang


    Neckarstädter feiern 3:2-Heimerfolg und zwei Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz. Wild Wings rücken auf Rang neun vor. Der Siegtorschütze mit der Nummer 96 atmet anschließend erleichtert durch und sagt: „Es war ein ganz wichtiger Sieg.“


    Die Wild Wings haben am Sonntag daheim in der DEL gegen Wolfsburg – ein Direktkonkurrent im Kampf um die Play-off-Plätze – nach einem Geduldsspiel mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen. Damit konnten sich die Schwenninger (9./65) von ihrem Verfolger Frankfurt (11./63) absetzen.





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  • Vor Werder: Bielefeld-Coach enthüllt unbekannte

    Vor Werder: Bielefeld-Coach enthüllt unbekannte


    1. DeichStube
    2. News

    Trainer Mitch Kniat will mit Arminia Bielefeld den SV Werder Bremen aus dem DFB-Pokal werfen und spricht im DeichStube-Interview über Ole Werner, Marvin Ducksch und das Duell am Dienstag.
    Trainer Mitch Kniat will mit Arminia Bielefeld den SV Werder Bremen aus dem DFB-Pokal werfen und spricht im DeichStube-Interview über Ole Werner, Marvin Ducksch und das Duell am Dienstag. © IMAGO/Oliver Zimmermann

    Arminia Bielefelds Coach Mitch Kniat spricht im DeichStube-Interview über das DFB-Pokal-Highlight gegen Werder Bremen, seine Vergangenheit in Bremen und Ole Werner.

    Bremen/Bielefeld – Mitch Kniat ist aktuell bestens gelaunt – und das hat zwei Gründe: Einerseits mischt der Chefcoach von Arminia Bielefeld mit den Ostwestfalen mitten im Aufstiegsrennen der 3. Liga mit. Und andererseits lebt der Bielefelder Traum vom nächsten großen Wurf im DFB-Pokal: Im Viertelfinale empfängt die Arminia am Dienstag (20.45 Uhr, DeichStube-Liveticker) den SV Werder Bremen – und will den nächsten dicken Fisch aus dem Wettbewerb kegeln.

    Arminia Bielefelds Trainer Mitch Kniat im DeichStube-Interview vor DFB-Pokal-Kracher gegen Werder Bremen

    Im DeichStube-Interview erklärt der 39-Jährige, der bei einigen DSC-Fans trotz der guten Saison in der Kritik steht, wie er mit „Kniat raus“-Rufen im Stadion umgeht und verrät, woher er Ole Werner kennt und was ihn an Werder Bremen beeindruckt. Zudem spricht der Mann aus Eschweiler über die Anfänge seiner Trainer-Karriere beim Blumenthaler SV in Bremen.

    Mitch Kniat, Tobias Schweinsteiger, mit dem Sie zusammen den Fußballlehrer gemacht haben, sagt über Sie, dass Sie total gut umswitchen können zwischen dem Privatmensch Mitch Kniat und dem Trainer, der auf dem Platz auftritt. Was genau meint er damit?

    Wahrscheinlich, dass ich privat sehr, sehr locker und kein ganz unangenehmer Zeitgenosse bin (lacht). Ich finde, man muss einfach zusammen Spaß haben. Vor allem in der Kabine. Genauso weiß ich aber auch, dass ich als Cheftrainer schnell den Schalter umlegen kann und muss, wenn ich zum Beispiel eine Analyse mache oder eine Trainingsform leite. Auf dem Platz bin ich ein bisschen anders.

    Es heißt, Sie können sehr unangenehm werden, wenn jemand nicht mitzieht. Wie äußert es sich, wenn Sie mal aus der Haut fahren?

    So war ich schon als Spieler: Ich mag es nicht, wenn einer nicht einhundert Prozent gibt. Ein Ballverlust ist für mich gar kein Problem. Die Reaktion danach ist entscheidend. Wenn einer abwinkt auf dem Platz, kann ich das überhaupt nicht leiden. Fußball ist ein Teamsport, bei dem du nur gemeinsam viel erreichen kannst.

    So wie Ihre Arminia im DFB-Pokal?

    Ja, unsere Pokalsaison ist das beste Beispiel dafür, was passieren kann, wenn alle in dieselbe Richtung denken. Wir haben alle in jedem Spiel einen Schritt mehr gemacht als der Gegner und immer an uns geglaubt, dann kannst du als Arminia Bielefeld auch gegen Bundesligisten bestehen.

    In der laufenden DFB-Pokal-Saison haben Sie nacheinander Hannover 96 (2:0), Union Berlin (2:0) und den SC Freiburg (3:1) ausgeschaltet. Was macht Sie im Pokal so stark?

    Wenn man sich in der 3. Liga alle Mentalitätsstatistiken anguckt – damit meine ich die meisten absolvierten Kilometer, die meisten intensiven Läufe –, da sind wir überall auf Platz eins. Das ist die Handschrift, die man bei meiner Mannschaft erkennen soll. Die Sachen, die man beeinflussen kann, ohne dass man Talent hat, sind mir total wichtig. Wir werden im Pokal niemals einem Bundesligisten fußballerisch auf Augenhöhe begegnen. Aber kämpferisch und bei der Arbeit gegen den Ball, da sind wir auf Topniveau.

    Arminia Bielefeld-Coach Mitch Kniat vor DFB-Pokal-Duell gegen Werder Bremen: „Ole Werner kam extrem motiviert rüber“

    Beim 3:0-Sieg gegen 1860 München fehlten Sie zuletzt wegen Ihrer vierten Gelben Karte gesperrt. Wie schwer fiel es Ihnen, machtlos von außen zuzusehen?

    Das hat mich extrem genervt und soll auch kein zweites Mal vorkommen. Für mich war es die schlimmste Situation, die ich bis jetzt als Trainer hatte. Aber meine tägliche Arbeit hat es nicht beeinflusst. Ich habe einen super Co-Trainer und einen super Staff um mich herum, der das gut aufgefangen hat.

    Ihr Gegenüber bei Werder, Ole Werner, hatte zuletzt wegen Meckerns sogar eine Rote Karte und damit ebenfalls ein Spiel Sperre aufgebrummt bekommen. Kennen Sie sich eigentlich persönlich?

    Ich kenne ihn nicht direkt persönlich, aber er war bei uns der Experte in unserem Fußballlehrer-Lehrgang. Ole Werner war für mich mit Abstand der interessanteste Gast. Der Weg, den er mit Werder eingeschlagen hat und wie er die Sache in Bremen angegangen ist, finde ich top. Er ist sympathisch und kam damals extrem motiviert rüber. Ich habe anderthalb Stunden total aufmerksam zugehört.

    Warum war das so?

    Ich kann mich noch sehr gut an einen Satz erinnern, den er gesagt hat: ‚Wenn ich einen Verein übernehme, dann muss ich erstmal gucken: Was sind die vorhandenen Baustellen? Und die versuche ich zu schließen, bevor ich neue Baustellen aufmache.‘ Die Aussage fand ich super interessant.

    Inwiefern?

    Als ich nach Bielefelds Zweitliga-Abstieg aus Verl verpflichtet wurde, hatte ich nur noch einen Spieler. Das war Fabian Klos, der Rest kam neu dazu. Die Aufgabe hier war also nicht ganz so einfach, wie es von außen schien. Alle hier im Umfeld sehen die Arminia als den ehemaligen Bundesligisten, der in kurzer Zeit in die 3. Liga abgestürzt ist und der jetzt sofort wieder aufsteigen muss. Aber unsere Situation war damals sehr angespannt. Wir mussten uns erstmal stabilisieren.

    Arminia Bielefelds Trainer Mitch Kniat: „In schwierigen Phasen muss man von der Sache überzeugt bleiben“

    Die sportliche Leitung stärkte Ihnen trotz wachsender Kritik bei den Fans den Rücken und Sie hielten knapp die Klasse. In der laufenden Saison läuft es nun deutlich besser: Arminia ist in der 3. Liga in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Dennoch gab es zuletzt „Kniat raus“-Rufe. Was macht das mit einem?

    Das lasse ich nicht an mich heran. Ich weiß auf jeden Fall, dass mein Trainerteam und ich hier immer am Anschlag arbeiten, dass wir von der Sache zu einhundert Prozent überzeugt sind. Alles andere darf mich in meiner täglichen Arbeit nicht beeinflussen. Wenn ich mich davon treiben lassen würde, wäre ich kein guter Trainer. Die 3. Liga ist extrem eng, da entscheiden oft Kleinigkeiten. Gerade in schwierigen Phasen muss man von der Sache überzeugt bleiben und darf keine wilden Sachen machen.

    Sie sind jetzt seit rund 600 Tagen als Cheftrainer im Amt und damit länger als acht Ihrer direkten Vorgänger bei der Arminia. Was zeichnet den Club aus?

    Arminia ist ein großer Traditionsverein mit riesiger Fan-Base. Es ist alles etwas größer, jeder einzelne Schritt von dir als Trainer wird hinterfragt, jede Aufstellung wird kritisch beäugt und diskutiert. Es geht sehr schnell in beide Richtungen – im Positiven wie im Negativen.

    Am Dienstag gibt’s das Kontrastprogramm zum Liga-Alltag – im DFB-Pokal-Viertelfinale treffen Sie auf den SV Werder Bremen. Das Highlight Ihrer bisherigen Trainerlaufbahn?

    Definitiv ja! Da brauche ich gar nicht drum herumzureden. Ich bin jetzt 39 Jahre alt und in meinem elften Trainerjahr, aber das ist klar mein absolutes Highlight.

    Arminia Bielefelds Mitch Kniat vor DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Werder Bremen: „Hätte 1000 Karten besorgen können“

    Bei Werder haben sich viele Fans das Los Arminia Bielefeld gewünscht. Hatten Sie einen Wunschgegner?

    Nein, aber ich freue mich auf jeden Fall, gegen Werder zu spielen. Nicht, weil ich die gut oder schlecht finde, sondern einfach, weil ich einen großen Bezug zu Werder habe. Ich hätte bestimmt 1.000 Karten besorgen können, weil sich unfassbar viele Leute bei mir gemeldet haben. Meine alten Chefs aus einer Bremer Zeitarbeitsfirma haben zum Beispiel beide Karten bekommen, weil ich immer gesagt habe, wenn ihr mal irgendetwas von mir braucht, meldet euch bei mir.

    Zum Hintergrund: Sie waren einst eine Saison als Berufsfußballer in Bremen für den FC Oberneuland in der Regionalliga Nord aktiv, mussten dann aber plötzlich in Kraftwerken und einer Werft schuften und Fenster einbauen. Wie kam es dazu?

    Genau, in Oberneuland hieß es damals ganz plötzlich, wir sind insolvent und wir bekommen kein Geld mehr. Wir mussten aber die Saison zu Ende spielen, das war schon krass. Da mussten wir zusehen, wie wir über die Runden kommen. Unser damaliger Trainer Peter Moussalli hatte eine Zeitarbeiterfirma und hat uns da glücklicherweise geholfen. Trotzdem war es eine ganz schwierige Zeit, wo ich wirklich sehr hart arbeiten musste. Ich habe aber nicht gejammert, die Situation angenommen und bin noch heute richtig dick mit Peter befreundet. Wir haben uns auch zusammen Werders Spiel gegen Hoffenheim (1:3, d. Red.) angeguckt.

    Sie sind 2014 dem Ruf von Peter Moussalli gefolgt und haben als Spielertrainer beim Blumenthaler SV angefangen. Weckt das Duell gegen Werder Erinnerungen an die Zeit in Bremen?

    Ja, auf jeden Fall. Es kommen ganz viele Freunde von mir aus Bremen zugucken. Wenn du einmal dort gelebt hast, weißt du: Jeder ist Werder-Fan. Es gibt nichts Anderes. Es war egal, ob wir mit Blumenthal samstags oder sonntags gespielt haben, alle hatten ihr Handy dabei und ich habe auf dem Platz sofort mitgekriegt, wenn Werder ein Tor geschossen hat. Ich glaube, wenn Werder ein Stadion hätte, wo 80.000 Fans reinpassen würden, wären auch jedes Mal 80.000 Menschen da.

    Was zeichnet die Bremer sportlich aus?

    Sie haben sich unter Ole Werner echt gefestigt. Heute hat die Mannschaft in meinen Augen wieder eine klare Handschrift vorzuweisen und steht gut da. Sie sind variabel, haben gute Spieler und Ole strahlt eine extreme Ruhe und Gelassenheit aus. Auch die Mannschaft zeigt, dass sie mit dem Dreieraufbau hinten sehr gut zurechtkommt. Zudem haben sie vorne natürlich auch Marvin Ducksch, der ist ganz gefährlich. Trotzdem werden wir uns auf uns konzentrieren, bevor wir uns Werder anpassen.

    DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Werder Bremen und Arminia Bielefeld – Mitch Kniat: „Alle sind heiß auf dieses Spiel“

    Muss sich Werder am Dienstag also warm anziehen?

    Es ist auf jeden Fall ein Riesenvorteil für uns, dass wir ein Heimspiel in Bielefeld haben. Ich glaube, das Spiel ist auch für alle Fans ein großes Highlight. Wenn ich an die Atmosphäre denke, die wir in den Pokal-Duellen davor gehabt haben, steigt die Vorfreude enorm. Alle sind heiß auf dieses Spiel.

    Kennen Sie eigentlich jemanden persönlich beim SV Werder?

    Nicht wirklich, eher von den kleineren Vereinen drumherum. Also beim Bremer SV, Oberneuland oder Blumenthal kenne ich viele Leute, bei Werder leider nicht.

    Warum können Sie für Werder zum Stolperstein werden?

    Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass Werder uns nicht unterschätzen wird. Ich weiß natürlich auch, dass sie der klare Favorit sind. Aber ich bin von meiner Mannschaft wirklich vollkommen überzeugt und wir können es mit dem Stadion im Rücken schaffen, dass wir alle über unsere Schmerzgrenze gehen. Für uns ist das kein Zusatz- oder Bonusspiel. Wir gehen das Ding so an, dass wir eine Runde weiterkommen wollen, um die Geschichte weiterschreiben zu können. (mwi)



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  • Ex-Profi Eggestein glaubt an Pokalerfolg in Bielefeld

    Ex-Profi Eggestein glaubt an Pokalerfolg in Bielefeld


    Bei der herben 0:5-Pleite des SV Werder Bremen gegen Freiburg waren gleich mehrere Ex-Bremer aufseiten der Breisgauer daran beteiligt, ihren ehemaligen Klub noch tiefer in die Krise zu stürzen. Einer von ihnen: Maximilian Eggestein. Bereits vor dem Duell mit Werder hatte der 28-Jährige im Deichstube-Podcast „eingeDEICHt“ betont, dass er sich wünscht, dass die Bremer schnell aus ihrem sportlichen Tal herauskommen – idealerweise schon am kommenden Dienstag im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld (25. Februar, 20.45 Uhr).

    „In Bielefeld gewinnen und dann vielleicht etwas Losglück im Halbfinale – dann ist der Weg ins Finale nicht mehr weit“, gab Eggestein die Marschroute für seinen Ex-Verein vor. Passend dazu ergänzte er eine alte Fußballweisheit: „Es gibt keinen anderen Wettbewerb, in dem der Weg ins Finale so kurz ist.“ Dass die Aufgabe beim Drittligisten allerdings alles andere als ein Selbstläufer ist, musste Eggestein in dieser Saison selbst schmerzhaft erfahren. Anfang Dezember verabschiedete sich der SC Freiburg nach einem 1:3 in Bielefeld aus dem Pokal. „Wir sind damals leider hochverdient ausgeschieden. Die Arminia war an dem Tag einfach deutlich besser als wir“, gestand der gebürtige Hannoveraner. Deshalb warnte er seine ehemaligen Kollegen vor dem kommenden Gegner: „Das ist ein schweres Los, und Bielefeld ist sehr gefährlich. Dazu kommt, dass das Stadion eine großartige Stimmung hat.“

    Die Chance für Werder, in dieser Pokalsaison etwas Großes zu erreichen, sieht Eggestein dennoch: „Ich traue Werder zu, ins Pokalfinale zu kommen – und ich wünsche es dem Verein auch.“ Wie besonders eine Reise zum DFB-Pokalfinale in Berlin ist, durfte Eggestein bereits selbst erleben. 2022 stand er mit Freiburg im Endspiel, unterlag dort aber im Elfmeterschießen RB Leipzig – zuvor hatte der Mittelfeldakteur in der regulären Spielzeit die Führung erzielt. „Es war das schönste Erlebnis meiner Fußball-Karriere – trotz der Niederlage“, schwärmte Eggestein. „Das gesamte Ambiente rund um das Spiel war schon etwas sehr Besonderes.“ Seine Botschaft an Werder ist deshalb klar: „So ein Pokalfinale sollte man einmal selbst erlebt haben.“

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  • Hasenhüttl zufrieden mit Mads Roerslevs Startelfdebüt

    Hasenhüttl zufrieden mit Mads Roerslevs Startelfdebüt


    Mads Roerslev durfte beim 1:1 gegen den VfL Bochum erstmals von Beginn an für den VfL Wolfsburg auflaufen. Trainer Ralph Hasenhüttl nahm den dänischen Neuzugang in der zweiten Halbzeit vom Feld – nicht aufgrund seiner Leistung, sondern aus taktischen Gründen.


    „Ich habe die Auswechslung vorgenommen, weil ich mit Skov Olsen einen wichtigen Flügelspieler bringen wollte“, erklärte Hasenhüttl nach der Partie. Der VfL war zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach dem Ausgleich, nachdem Bochum lange auf den ersten Auswärtssieg der Saison gehofft hatte.

    Hasenhüttl betonte, dass Roerslev vor allem in der Anfangsphase solide agierte. „Zu Beginn, finde ich, hat er es sehr ordentlich gemacht“, lobte der Coach. Allerdings sei es kein leichtes Spiel für den 24-Jährigen gewesen, da die Mannschaft insgesamt nicht ihren besten Tag erwischt habe. „Es war sein erstes Spiel von Anfang an, und die Mannschaft war generell nicht so im Flow.“

    Dass es für Wolfsburg am Ende immerhin noch zu einem Punkt reichte, lag auch an taktischen Anpassungen. „Ich wollte dann mit drei aufbauen, mit Seb (Bornauw) als zusätzlichen Innenverteidiger. Gegen die zwei Stürmer hat es auch besser geklappt“, so Hasenhüttl. Der VfL konnte so mehr Druck erzeugen und sich am Ende zumindest noch mit einem Zähler belohnen.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • BILD-Kommentar: Schonfrist für Werder-Bosse ist vorbei

    BILD-Kommentar: Schonfrist für Werder-Bosse ist vorbei


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    3. Fußball-Bundesliga – Letzte Chance DFB-Pokal? Frust bei Werder und Wolfsburg – Sport  Süddeutsche Zeitung – SZ.de
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    5. TV-Tipp: Werder-Krise im Fokus bei „Sky90“ – und die DeichStube ist live dabei  deichstube.de



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  • VfL Wolfsburg: Chelsea nimmt Kontakt zu Kofi Amoako auf

    VfL Wolfsburg: Chelsea nimmt Kontakt zu Kofi Amoako auf


    Derzeit an Osnabrück verliehen 

    VfL Wolfsburg: Chelsea nimmt Kontakt zu Kofi Amoako auf

    ©IMAGO

    Im Sommer verlieh der VfL Wolfsburg Mittelfeldtalent Kofi Amoako an den VfL Osnabrück, um ihm in der 3. Liga mehr Spielzeit zu ermöglichen. Der Plan ging auf und der 19 Jahre alte Junioren-Nationalspieler hat sich zu einer festen Stütze des Teams entwickelt, das unter Trainer Marco Antwerpen derzeit zu den formstärksten im deutschen Profifußball gehört. Tatsächlich sorgten die Leistungen sogar dafür, dass internationale Top-Klubs genau hinschauen.

    Gerücht
    Kofi Amoako K. Amoako VfL Wolfsburg
    Defensives Mittelfeld
    VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg ? FC Chelsea FC Chelsea
    Bundesliga Premier League

    Einem Bericht der „Bild“ zufolge hat sich der FC Chelsea bei der Spielerseite erkundigt und Amoako ein konkretes Konzept für die Zukunft vorgelegt. Teil dieses Plans sei es, den Spieler fest zu verpflichten und sofort weiter an den Partnerklub RC Straßburg Alsace nach Frankreich zu verleihen. Seit Sommer 2023 gingen mit Djordje Petrovic (25), Andrey Santos (20), Ângelo (20) und Caleb Wiley (20) bereits vier andere Talente den Weg aus England nach Frankreich.

    Ob Amoako im kommenden Sommer überhaupt einen Wechsel anstrebt, ist offen. Ein längerer Verbleib in Osnabrück, die vor dem Spiel gegen Waldhof Mannheim am Sonntag 17 Punkte aus den letzten sieben Ligaspielen geholt hatten, erscheint derzeit unwahrscheinlich. In Wolfsburg ist der Vertrag des gebürtigen Hannoveraners noch bis 2026 gültig. Eine Verlängerung ist dem Bericht zufolge nur dann vorstellbar, wenn die Chancen auf Einsätze in der kommenden Saison gegeben sind.

    In der vergangenen Spielzeit hatte Amoako zwei Kurzeinsätze über je eine Minute in der Bundesliga erhalten. Trainer war damals noch Niko Kovac, nach dem Wechsel auf Ralph Hasenhüttl im März 2024 reichte es nur noch zu zwei Nominierungen für den Kader. Interesse am zentralen Mittelfeldspieler soll neben Chelsea auch Standard Lüttich haben.



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  • Mega-Choreo mit über 5000 Fahnen und monatelanger

    Mega-Choreo mit über 5000 Fahnen und monatelanger


    Spektakuläre Bilder am Samstag vor dem Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Bochum. Zu ihrem 30-jährigen Jubiläum zeigten die Green White Angels eine Mega-Choreo, die auch überregional für Aufsehen sorgt – und die mit extrem viel Aufwand entstanden ist.

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    23. Spieltag VfL Wolfsburg vs. VfL Bochum ~ 30 Jahre Green White Angels

    Saison 2024/2025n23. Spieltag VfL Wolfsburg vs. VfL BochumnChoreo 30 Jahre Green White Angels

    Gepostet von La Familia Wolfsburg am Samstag, 22. Februar 2025

    “,”id”:”T5WVWISD6JB4BCGJAH5OLVHOMM”,”oEmbedType”:”facebook-video”,”providerName”:”Facebook”,”providerUrl”:” man ein bisschen weiß, wie viel Arbeit so etwas macht, wie viele Menschen da mitgemacht haben müssen, damit das alles wie geplant funktionieren kann, dann ist das einfach mega“, zeigt sich auch Poetzsch begeistert. Wie bei solchen Choreos üblich, laufen die Vorbereitung im Geheimen ab, auch der Stadionsprecher war nur zum Teil eingeweiht. „Wir wissen“, so Poetzsch, „immer nur das, was wir wissen müssen“. Das betrifft dann unter anderem Fragen der Stadiontechnik – am Samstag etwa bekam ein GWA-Vertreter zum Choreo-Start das Mikro, um in der Nordkurve vorbereitende Ansagen zu machen. Und: Beim Einlaufen der Teams lief nicht wie üblich der Song „Sirius“ von Alan Parsons Projekt, sondern auf Wunsch der Green White Angels der Ska-Titel „Good Old Times“ von der regionalen Band „Boxing Fox“.”},{“type”:”piano”,”containerType”:”article-inline-1″},{“type”:”newsletterAd”,”isAboveImage”:false},{“type”:”header”,”text”:”Finanziert mit Merchandising und Spenden”},{“type”:”text”,”text”:”Die Vorbereitungen für diesen spektakulären Auftritt liefen schon seit der zweiten Hälfte des Vorjahres, der Verein selbst war seit Dezember mit im Boot. „Es war ein unfassbar gute Kooperation aller Beteiligten“, freute sich Carsten Krystek, Leiter der VfL-Fanbetreuung, „so etwas hatte ich in dieser Form nicht erlebt. Und es zeigt, dass viele verstanden haben, worum es in Sachen Fan-Kultur geht.“ Wie groß der finanzielle Aufwand war, darüber schweigen sich die Beteiligten aus – er dürfte aber im fünfstelligen Bereich gelegen haben. Allein die mehr als 5000 grün-weißen Fahnen mit Zinnenwappen schlugen mit rund 6000 Euro zu Buche. Und fast alle in der Nordkurve nahmen das Erinnerungsstück mit nach Hause. Krystek: „Da ist so gut wie keine Fahne im Block liegen geblieben.“”},{“type”:”moreItems”,”ids”:[“WYVTBMO6EREX5OWMA5TQGFHLFY”,”G4ASROKU3ZEDLMRLU3C2QCVJLU”,”P5I3X6MNRBCUTL4WQ7P7BRIHZI”]},{“type”:”text”,”text”:”An der Finanzierung beteiligt sich der VfL selbst bei solchen Aktionen nicht – das funktioniert über das Merchandising des Fanklubs und über Spenden. Und über den persönlichen Einsatz der Anhänger und Anhängerinnen. Mehrere Dutzend bei den „Angels“ organisierte Fans haben seit dem frühen Freitag an den Vorbereitungen in der Arena mitgearbeitet. Aufwand, der sich gelohnt hat. „Kompliment, überragend“, befand VfL-Torwart Marius Müller. „Ich bin großer Fan von Choreos. Vor allem, wenn die Fans so kreativ sind. Ich konnte sie leider nicht zu 100 Prozent begutachten, weil sie bei mir im Rücken war. Aber als ich mal einen kleinen Schulterblick geworfen habe, habe ich gesehen, dass es sogar eine mobile Choreo war.“”},{“type”:”ad”},{“type”:”image”,”imageInfo”:{“id”:”ALUKT44OUZHLJDLQ235Q67LG3E”,”alt”:”Vor zehn Jahren: Die Green-White-Angels-Choreo zum 20-jährigen Jubiläum.”,”height”:3840,”src”:” zehn Jahren: Die Green-White-Angels-Choreo zum 20-jährigen Jubiläum.”,”credit”:”Quelle: Boris Baschin”}},{“type”:”text”,”text”:”Die Fangruppe Green White Angels gehört zu den ältesten und aktivsten ihrer Art in Wolfsburg, gründete sich schon zu Zweitliga-Zeiten. Einer der Gründungsmitglieder ist Mathias George, der zum 1. April als Nachfolger von Michael Schrader einer der Fanbeauftragten des Klubs wird. Die Angels werden oft den Ultra-Gruppen zugerechnet, verstehen sich aber als breiterer Teil der Fanszene. Schon zum 20-jährigen Jubiläum hatten sie in der Arena mit dem Spruch „Ultra, Kutte, Hooligan – ein jeder Angel ist ein Fan“ eine aufwändige Choreo präsentiert.”}],”headline”:”Über 5000 Fahnen und monatelange Vorbereitung: So entstand die Mega-Choreo beim VfL Wolfsburg”,”initials”:”AZ/WAZ”,”isAdsDisabled”:false,”isAutomationDisabled”:false,”isLive”:false,”isOpinionArticle”:false,”isPaid”:true,”isPianoDisabled”:false,”isOnPrimaryWebsite”:true,”isRecoFeedDisabled”:false,”isServicePage”:false,”isSponsored”:false,”isSmart”:false,”lastUpdatedDate”:”2025-02-23T15:46:34.255Z”,”location”:”Wolfsburg”,”metaTitle”:”VfL Wolfsburg: Mega-Choreo mit über 5000 Fahnen und monatelanger Vorbereitung”,”newsletterArticleInfo”:{“centerAuthor”:false,”isNewsletterArticle”:false,”isNewsletterPlusArticle”:false,”showAuthor”:true,”showSubHeadline”:true,”showHeadline”:true,”showArticleImage”:true},”overline”:”30 Jahre Green White Angels”,”primaryWebsite”:{“site”:”wolfsburger-allgemeine-zeitung-aller-zeitung”,”primarySection”:{“id”:”/sport/regional”,”name”:”Sport regional”}},”firstPublishDate”:”2025-02-23T14:48:29.139Z”,”robotsMetaTags”:”index, follow, noarchive, noodp, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1″,”sections”:[{“name”:”Sport regional”,”id”:”/sport/regional”},{“name”:”Medien regional”,”id”:”/medien/regional”}],”seoKeywords”:[],”subHeadline”:”Spektakuläre Bilder am Samstag vor dem Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Bochum. 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  • Niedersachsen & Bremen: Letzte Chance DFB-Pokal? Frust

    Niedersachsen & Bremen: Letzte Chance DFB-Pokal? Frust



    Niedersachsen & Bremen

    Letzte Chance DFB-Pokal? Frust bei Werder und Wolfsburg

    Werder Bremen und der VfL Wolfsburg wollen zurück in den Europacup. Doch ihre gute Ausgangslage in der Bundesliga haben beide Nordclubs erst mal verspielt. Jetzt wartet das Pokal-Viertelfinale.

    Bremen/Wolfsburg (dpa/lni) – Niemand packte die sportliche Krise von Werder Bremen in so deutliche Worte als Romano Schmid. “Ich schäme mich für den Auftritt”, sagte der österreichische Nationalspieler nach dem 0:5 (0:2) beim SC Freiburg. “Wir haben den Start ins Jahr verkackt.”

    In dieser Woche wollen sowohl Werder als auch der VfL Wolfsburg das Halbfinale des DFB-Pokals erreichen. Am nächsten Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es dann im direkten Nordduell in der Fußball-Bundesliga darum, den Anschluss an die Europa-League-Plätze nicht noch weiter zu verlieren.

    Doch gerade zu Beginn dieser wichtigen Woche ist der Frust bei beiden Clubs groß. Die Bremer haben vor dem Pokal-Viertelfinal-Spiel beim Drittligisten Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45/ZDF und Sky) nur eines ihrer acht Bundesliga-Spiele in diesem Jahr gewonnen.

    Wolfsburger Punktverluste in Serie

    Und auch die Wolfsburger ließen vor ihrem Pokalduell bei RB Leipzig (Mittwoch, 20.45 Uhr/Sky) mal wieder wichtige Ligapunkte liegen. Der VfL Bochum (1:1) war am Samstag der nächste Abstiegskandidat, den die ambitionierten “Wölfe” im eigenen Stadion nicht besiegen konnten. Das 2:2 gegen Holstein Kiel war am Samstag nicht einmal einen Monat her.

    Rechnet man die 15 Punkte hinzu, die der VfL in dieser Saison schon nach eigener Führung verspielte, wird klar: Die Wolfsburger könnten zwölf Spieltage vor dem Saisonende längst eine ganz andere Ausgangsposition haben, als den Europa-League-Plätzen als Tabellenachter weiter hinterherzulaufen.

    Dennoch: Mit den Wolfsburger Sorgen würde man bei Werder wahrscheinlich gern tauschen. “Wir machen uns das Leben einfach sehr schwer zu Hause”, sagte VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem Bochum-Spiel nur. “Wir werden ein bisschen kopflos, wenn wir in den ersten 20, 25 Minuten nicht gleich den Erfolg sehen. Das ist einfach ein Entwicklungsprozess, den wir gehen müssen. Wir haben so viele Dinge in diesem Jahr schon verbessert und angeschoben. Das ist unser Anspruch. Darauf werden wir unsere ganze Energie verwenden.”

    Stimmt es bei Werder nicht mehr?

    Sein Bremer Kollege Ole Werner wurde da am Wochenende deutlich grundsätzlicher. Bei Werder, einer der positiven Überraschungen der Bundesliga-Hinrunde, steht nicht weniger als der Verdacht im Raum, dass es mannschaftsintern nicht mehr stimmt.

    Jeder im Team müsse wieder “seinen eigenen Job machen”, sagte Werner dem ZDF. Und nicht: “Die hinten reden über die vorne. Und die vorne reden über die hinten. Ich sehe das. Und ich sehe das als Teil des Problems. Und das ist abzustellen.”

    Erstaunlich antriebslos schleppen sich die Bremer aktuell durch die Liga. “Wenn du solche Leistungen ablieferst, dann brauchst du nicht über Europa zu reden”, sagte Sportchef Clemens Fritz.

    Bielefeld schlägt Werder-Besieger

    Der DFB-Pokal ist auch eine Chance, ins internationale Geschäft zurückzukehren. Nur noch zwei Siege fehlen Werder zum Einzug ins Finale. Gegen Drittligist Bielefeld sind die Bremer selbst in ihrer aktuellen Verfassung der klare Favorit. “Wir sind Werder Bremen. Ich weiß, dass wir die bessere Mannschaft sind, wenn wir alles auf den Platz bringen”, sagte Schmid.

    Gewarnt ist der Österreicher trotzdem. Denn einer der beiden Bundesligisten, die die Bielefelder auf dem Weg in dieses Viertelfinale ‘herauswarfen, war der Werder-Bezwinger SC Freiburg (3:1).



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  • Liveticker | SC Freiburg – Werder Bremen 5:0 | 23.

    Liveticker | SC Freiburg – Werder Bremen 5:0 | 23.



    90′
    Freiburg ist am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) in Augsburg gefordert. Bremen hat vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) unter der Woche noch das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr) vor der Brust.


    90′
    Zum vierten Mal nacheinander bleibt Freiburg ohne Gegentor und hält die weiße Weste nun schon seit 400 Minuten. Für die Breisgauer ist das die zweitlängste Serie dieser Art in der Bundesliga, der Vereinsrekord von 510 gegentorlosen Minuten ist indes noch ein gutes Stück entfernt.


    90′
    Danach ist Schluss! Von wegen minimalistisch: Freiburg überrollte gerade in der zweiten Halbzeit Werder Bremen und feiert einen deutlichen 5:0-Sieg, den vierten in Serie. Werder erlebte einen bitteren Abend, blieb selbst offensiv harmlos und fiel gegen effiziente Breisgauer am Ende regelrecht auseinander.


    Abpfiff


    Ritsu Doan


    Freiburg darf noch über Treffer Nummer fünf Jubeln! Von Makengo in die Tiefe geschickt läuft Beste Malatini auf der linken Seite davon und gibt flach in die Mitte, wo Doan einen Schritt schneller als Agu ist und den Ball an Keeper Zetterer vorbei ins Netz legt.


    90′ +1
    Beste bekommt die Kugel links im Sechzehner, wird aber von Malatini stark abgekocht.


    90′ +1
    Drei Minuten Nachspielzeit gibt es obendrauf.


    90′
    Stage überwindet mit einem tollen Diagonalpass zwei Freiburger Linien. Doch Empfänger Ducksch verspringt der Ball an der Strafraumgrenze.


    89′
    Dinkci läuft den rechten Flügel hinunter und flankt nochmals in die Box. Dort landet die Kugel beim Bremer Malatini.


    88′
    Freiburg hört einfach nicht auf! Adamu erobert im Zentrum den Ball und wird von keinem Bremer angegangen. Doan bekommt die Kugel am rechten Strafraumeck und zielt nur wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei.


    Malatini kommt für Pieper


    84′
    Ein zarter Abschluss von Weiser, der an der Strafraumlinie aus der Drehung aufs Tor zieht. Atubolu hat den Flachschuss sicher.


    Manzambi kommt für M. Eggestein


    Makengo kommt für Günter


    81′
    Dinkci nimmt beinahe an der Mittellinie Tempo auf und marschiert bis zur Strafraumgrenze. Dort will er Günter einsetzen, bleibt aber an Pieper hängen.


    79′
    Auch wenn sich Bremen bisher noch nicht völlig aufgegeben hatte: Der vierte Gegentreffer dürfte natürlich mehr als eine Vorentscheidung gewesen sein. Dennoch schaltet Freiburg hier keinen gang zurück, sondern geht weiterhin jedem Ball hinterher.


    Ritsu Doan


    Freiburg macht es deutlich! Nachdem Doan gegen Schmid nach dem Ball stochert, geht Jung nicht zur Kugel und ermöglicht Dinkci so den Ballgewinn. Der legt an der Strafraumgrenze nochmal quer zu Doan, der die Kugel humorlos mit links rechts unten ins Netzt setzt.


    75′
    Doan nimmt einen langen Ball von Ginter stark mit, dreht rechts im Strafraum auf und will auf das linke Eck schlenzen. Agu macht jedoch seinen Stellungsfehler zuvor gleich wieder gut und wirft sich in den Schuss.


    72′
    Nun wechselt auch Julian Schuster erstmals: Die schon gegen St. Pauli sehr umtriebigen Dinkci und Beste kommen für Röhl und Doppeltorschützen Grifo.


    70′
    Weiser dribbelt von rechts an, holt gegen Günter aber nur die Ecke heraus. Diese bringt nichts ein für die Bremer.


    69′
    Höler ist nach einem langen Ball schon scheinbar alleine durch. Doch Pieper arbeitet gut zurück und trennt den Stürmer noch vor dem Sechzehner vom Ball.


    68′
    Doan klaut Schmid den Ball und leitet den nächsten Freiburger Konter ein. Günter zielt auf den rechten Pfosten, wird dabei aber von Pieper geblockt. Der Abpraller fliegt in den Fünfmeterraum, wo Höler den Hinterkopf von Agu anköpft und den Ball so über die Latte befördert.


    67′
    Agu hätte nach einem Seitenwechsel mal etwas Platz, doch dem linken Schienenspieler verspringt der Ball bei der Annahme.


    66′
    Stage und Silva kombinieren sich mit einem doppelten Doppelpass in die Box. Doch aus spitzem Winkel kann Stage keinen gefährlichen Schuss abgeben, Atubolu packt sicher zu.


    63′
    Silva legt am Strafraumrand ab zu Ducksch, dessen Weiterleitung zu Schmid hängen bleibt. Bremen bleibt allerdings am Ball: Erst blockt Sildillia eine Agu-Flanke, danach Pflückt Atubolu eine Hereingabe von Jung aus der Luft.


    Merlin Röhl


    Röhl begrüßt gleich mal Agu in der Partie und grätscht den neuen Bremer an der Seitenlinie um.


    62′
    Ole Werner hat genug gesehen und regiert mit einem dreifachen Wechsel. Unter anderem gibt Stage nach muskulären Problemen sein Comeback.


    60′
    Grifo spielt am eigenen Strafraum einen Harakiri-Pass und bringt damit Eggestein in Bedrängnis. Die Freiburger haben Glück, dass dem nachsetzenden Schmid der Ball verspringt.


    Stage kommt für Bittencourt


    Ducksch kommt für Njinmah


    59′
    Und gleich wieder der Sport-Club! Günter schlägt einen Freistoß scharf vor das Tor, wo Lynen am linken Pfosten vor Ginter zur Ecke klären kann. Die köpft anschließend Jung zwei Meter vor der eigenen Torlinie weg.


    Vincenzo Grifo


    Freiburg zeigt sich weiterhin hocheffizient! Nach einem langen Ball von Ginter narren Höler und Doan die komplette Bremer Hintermannschaft mit einem Kopfball-Doppelpass. Höler gibt von der rechten Starfraumgrenze halbhoch in die Mitte, wo Grifo völlig blank nur noch den Fuß hinhalten muss, um den Doppelpack zu schnüren.


    56′
    Pieper sucht mit einer Flanke aus dem rechten Halbraum Silva am zweiten Pfosten. Doch gegen Sildillia kommt der Stürmer nicht an die Kugel.


    55′
    Schmid und Köhn führen eine Ecke kurz aus, am Ende hebt Schmid die Kugel über alle Spieler im Sechzehner hinweg ins Aus.


    53′
    Bremen fehlen weiterhin die Ideen und auch das Tempo, um den Freiburger Riegel zu knacken – das Werder-Spiel wirkt viel zu statisch. Einen Steilpass von Schmid in den Sechzehner kann Lienhart problemlos abfangen.


    50′
    Röhl lässt auf der rechten Seite Köhn nicht gut aussehen und gibt flach in die Mitte, wo Jung den Fuß reinhält. Der Klärungsversuch landet genau bei Osterhage, der allerdings nichts Gefährliches zustande bringt.


    49′
    Weiser probiert es mal mit einer flachen Hereingabe auf Silva. Doch auch hier ist in Ginter ein Freiburger zuerst am Ball.


    48′
    Und auch der nächste lange Schlag erreicht Günter nicht. Diesmal ist der SC-Kapitän in die Box gestartet, doch der Ball fliegt über ihn hinweg ins Aus.


    47′
    Lienhart probiert es mit einem langen Schlag in Richtung Günter. Doch Pieper passt auf und ist zur Stelle.


    46′
    Weiter geht’s im Breisgau. Ohne personelle Wechsel sind beide Teams zurück auf dem Feld.


    Anpfiff 2. Hälfte


    45′
    Pause im Breisgau. Bremen ist eigentlich spielbestimmend, hat deutlich mehr Ballbesitz. Doch Freiburg verteidigt kompakt und ist giftig in den Zweikämpfen, sodass Bremen hier kaum zu Möglichkeiten kommt – die beste davon hatte zweifellos Silva vom Punkt, doch Atubolu war stark zur Stelle. Vorne nutzte der Sport-Club indes zwei Standardsituationen eiskalt aus und führt dank gewohnter Effizienz mit 2:0.


    Halbzeitpfiff


    45′ +2
    Pieper setzt zum Steilpass in die Box an, in die Bittencourt einläuft. Lienhart wirft sich dazwischen und grätscht zur Ecke, die dann nichts einbringt.


    45′ +1
    Bittencourt vertändelt an der Mittellinie den Ball und hat danach Glück, dass Grifo der Ball im Umschalten verspringt.


    45′
    Drei Minuten werden im ersten Durchgang nachgespielt.


    44′
    Freiburg ist sich auch nicht zu fein, phasenweise auch zu elft am eigenen Sechzehner zu verteidigen. Bremen findet dagegen weiterhin noch kein Mittel.


    42′
    Bremen probiert es vorrangig mit Flanken auf Silva. Doch erst klärt Günter, im zweiten Anlauf blockt Lienhart den Kopfball des Portugiesen. Danach jagt Stark den Ball aus der Distanz weit über das Tor.


    Noah Atubolu


    Silva tritt an und schießt den Ball wuchtig auf die rechte Ecke. Atubolu hat den Braten aber gerochen und pariert den halbhohen Schuss stark zur Ecke.


    Kiliann Sildillia


    Für Sildillia ist das natürlich unglücklich, er hatte die Flanke eigentlich rausköpfen wollen, dabei den Ball aber an die Hand bekommen.


    Es gibt tatsächlich den Elfmeter! Schiedsrichter Burda bewertet das Handspiel am Bildschirm selbst als strafbar und teilt dies dem Publikum auch per Funk mit.


    Allerdings meldet sich VAR Tobias Welz. Sildillia bekommt die Hereingabe von Köhn etwas unglücklich an den auf Kopfhöhe leicht abgewinkelten Arm.


    35′
    Nach dem folgenden Freistoß aus dem linken Halbfeld herrscht etwas Durcheinander im Freiburger Starfraum. Doch am Ende räumt Osterhage auf und köpft den Ball weg.


    Matthias Ginter


    Ginter hält Silva an der Seitenlinie fest und unterbindet so einen Konter der Bremer.


    Vincenzo Grifo


    Es ist die perfekte Position für Grifo – und die nutzt der auch! Aus 16 Metern halbrechter Position dreht der Italiener den Ball knapp über die Mauer ins rechte untere Eck. Zetterer ist zwar noch dran, kann den Einschlag zum 2:0 aber nicht mehr verhindern.


    33′
    Freiburg kann mal wieder umschalten und holt nach einem Foul von Lynen an Röhl eine gefährliche Freistoßposition am Strafraumrand heraus.


    31′
    Werder ist hier eigentlich das aktivere Team und sammelte bislang gut 63 Prozent Ballbesitz. Doch gegen die kompakte SC-Defensive ist kein Durchkommen, während Freiburg seine einzige echte Chance eiskalt zur Führung nutzen konnte.


    30′
    Den Eckball schlägt Schmid scharf in den Fünfmeterraum, wo Silva unter dem Ball durchspringt. Freiburg kann danach in großer Bedrängnis klären.


    30′
    Pieper schlägt einen Ball aus dem rechten Halbfeld hoch an den zweiten Pfosten. Dort geht Sildillia auf Nummer sicher und klärt vor Schmid zur Ecke.


    29′
    Nun kann die Ecke ausgeführt werden, doch bringt nur eine nächste ein. Auch dieser ruhende Ball fliegt ungefährlich durch den SC-Strafraum.


    28′
    Bevor diese ausgeführt werden kann, kommt es im Freiburger Tor zu einer kleinen Rudelbildung. Atubolu und Jung waren aneinandergeraten, danach mischen auch deren Mitspieler mit. Schiedsrichter Burda klärt das ohne Gelbe Karten.


    27′
    Auf der anderen Seite probiert es Silva mal wieder aus der Distanz. Ginter blockt seinen Schuss zur Ecke.


    27′
    Günter und Grifo klauen im gemeinsamen Pressing den Ball von Bittencourt. Grifo sucht dann den einlaufenden Röhl im Strafraum, der jedoch auf Stark aufläuft und zu Fall kommt.


    25′
    Mit der Führung im Rücken lässt der Sport-Club den Ball nun länger in den eigenen Reihen kreisen und legt sich Werder zurecht. Risiko gehen die Hausherren dabei aber nicht und kommen so kaum über das Mittelfeld hinaus.


    23′
    Schmid sucht mit einer Freistoßflanke von der linken Seite Jung im Sechzehner. Atubolu pflückt den Ball aber vorher aus der Luft und leitet den Konter ein, der aber schnell hängen bleibt.


    22′
    Röhl schlägt eine Flanke vom rechten Flügel genau an den Elfmeterpunkt, wo Doan lauert. Sein Kopfball wird von Bittencourt geblockt.


    Maximilian Eggestein


    Eggestein kommt gegen Bittencourt einen Tick zu spät und trifft den Bremer gleich mit beiden Füßen am Knöchel.


    20′
    Grifo hat den Ball im Zentrum und sucht den Steckpass in die Box. Schmid verteidigt aber mit zurück und klaut dem Freiburger den Ball.


    19′
    Werder scheint sich nicht beirren zu lassen von dem Gegentreffer und spielt weiter nach vorne. Doch Lienhart verteidigt bei einem öffnenden Pass von Pieper gegen Njinmah stark nach vorne.


    18′
    Die Großchance zum Ausgleich! Schmid hat auf der linken Seite viel Platz und flankt genau auf den Kopf von Silva. Doch leicht irritiert von Osterhage köpft der Portugiese den ball im Fallen weit rechts vorbei.


    16′
    Mit dem ersten Torschuss gehen die Hausherren damit gleich in Führung. Wie schon in den vergangenen drei Spielen stellen die Freiburger auch heute ihre Effizienz unter Beweis.


    Kiliann Sildillia


    Und nach dieser geht der Sport-Club in Führung – und wie! Die Ecke wird am kurzen Pfosten von Silva zu einer Bogenlampe geklärt, die Sildillia am zweiten Pfosten mit einem sehenswerten Fallrückzieher zum 1:0 in die Maschen haut.


    14′
    Nach einem Konter flankt Grifo in die Box, wo Stark gerade so vor dem lauernden Höler klären kann. Eggestein setzt nach, tankt sich irgendwie durch den Strafraum und schießt am Tor vorbei. Da Lynen im entscheidenen Moment noch stört, gibt es einen Eckball.


    13′
    Zetterer wird von Röhl scharf angelaufen und schlägt den Ball nicht weit genug weg genau auf Günter. Bittencourt ist aber zur Stelle und klaut dem Freiburger den Ball.


    11′
    Stark will Bittencourt zwischen den Linien anspielen, passt aber zu weit in die Füße von Lienhart.


    9′
    Doan hat im rechten halbfeld das Auge für Günter, der links in den Strafraum einläuft. Sein hoher Steilpass verfehlt den völlig freien SC-Kapitän nur um Haaresbreite.


    8′
    Der erste Abschluss gehört dem SVW. Nach einem Ballgewinn schalten die Bremer um, am Ende probiert es Silva aus 18 Metern. Sein Flachschuss ist aber kein Problem für Atubolu, der rechtzeitig in seinem linken Eck ist.


    7′
    Beide Teams müssen sich noch finden, aktuell häufen sich noch die Abspielfehler im Mittelfeld.


    5′
    Jung wird an der Seitenlinie von Röhl robust abgeräumt und bleibt kurz liegen. Es geht aber weiter beim Bremer.


    4′
    Nun zeigen sich die Bremer vorne, wo eine Flanke zu Köhn durchrutscht. Der will den Ball von links nochmals scharf machen, schießt dabei aber Sildillia an. Die Proteste wegen eines möglichen Handspiel des Freiburgers versanden schnell.


    3′
    Nach dem folgenden Einwurf bekommt Bremen den Ball nicht weg, Eggestein hebt den Ball nochmals in den Sechzehner, wo Ginter völlig frei vor Zetterer steht. Sein Kopfball ist aber mehr eine Rückgabe. Zudem wäre es wohl Abseits gewesen.


    3′
    Eine erste Flanke fliegt zu Doan am rechten Strafraumeck. Köhn ist vorher zur Stelle.


    2′
    Nach einer längeren Ballbesitzphase der Gäste hat Freiburg erstmals den Ball. Werder versucht, gleich früh ins Pressing zu gehen.


    1′
    Der Ball rollt im Breisgau! Die Gäste aus Bremen haben angestoßen.


    Anpfiff


    Schiedsrichter der Partie ist Max Burda, für den 35-Jährigen ist es erst der zweite Einsatz im Oberhaus. Unterstützt wird er heute von VAR Tobias Welz.


    Thema unter der Woche war Freiburgs Misere vom Punkt: Gegen St. Pauli verschoss der Sport-Club saisonübergreifend den sechsten Elfmeter in Folge und jagt nun den “Rekord” vom BVB, der zwischen November 1963 und Januar 1965 siebenmal nacheinander aus elf Metern scheiterte. Im Fokus steht dabei Grifo, der seine letzten drei Strafstöße alle verballerte – vier Fehlschüsse in Serie schafften in der Bundesliga nur fünf Spieler, darunter Bruno Labbadia und Klaas Jan Huntelaar.


    Ole Werner tauscht dagegen bei Bremen viermal: Pieper vertritt Veljkovic in der Dreierkette, der mit Rückenproblemen fehlt. Außerdem spielen Köhn, Njinmah und erstmals von Beginn an Silva für Kaboré, Grüll und Ducksch (alle Bank). Dort nimmt vorerst auch Stage Platz, der nach muskulären Problemen vor seinem Comeback steht.


    SC-Coach Julian Schuster sieht nach dem 1:0-Sieg auf St. Pauli keinerlei Änderungsbedarf und setzt erneut auf die gleiche Anfangself. Nach ausgestandenem Infekt zurück im Kader sind Kübler und Gregoritsch, dafür fehlt heute Rosenfelder erkrankt.


    Bei Werder rückt der Traum von Europa dagegen wieder in größere Ferne. Auf einen perfekten Dezember (vier Siege in vier Spielen) folgte im neuen Jahr nur noch ein Sieg aus sieben Partien – zuletzt gab es gar zwei Niederlagen in Folge in München (0:3) und gegen Hoffenheim (1:3). Als Tabellen-10. hat der SVW allerdings nur sechs Zähler Rückstand auf den heutigen Gegner Freiburg.


    Dreimal in Folge hat der Sport-Club nun mit 1:0 gewonnen, zuletzt bei St. Pauli. Die Freiburger sind damit dem Vierten Leipzig dicht auf den Fersen, nur ein Punkt trennt sie von den Champions-League-Rängen. Trainer Julian Schuster will die Tabelle aber bewusst ignorieren und die Konzentration darauf legen, “was wir mit unserer Arbeit beeinflussen können”.


    Freiburg ist in der aktuellen Saison zuhause eine Macht und hat mit sieben Siegen und zwei Remis in zehn Heimspielen schon genauso viele Punkte (22) geholt wie in der gesamten Vorsaison. Die Bremer haben dafür auswärts einen Lauf: 17 Punkte gab es aus elf Spielen in der Fremde und damit ebenfalls bereits so viele wie in der gesamten Spielzeit 2023/24.


    Die Bundesliga biegt ins letzte Saisondrittel ein: Zum Auftakt des 23. Spieltags treffen der SC Freiburg und Werder Bremen aufeinander. Anpfiff im Europa-Park-Stadion ist um 20.30 Uhr.



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