Kategorie: Werder Bremen

  • Werder Bremens Pokal-Hoffnung: Stage gegen Bielefeld

    Werder Bremens Pokal-Hoffnung: Stage gegen Bielefeld


    Es gab kaum Ausfälle, die für Werder in der vergangenen Zeit schwerwiegender waren als die von Mittelfeldmann Jens Stage (28/Adduktoren) und Kapitän Marco Friedl (26/Innenbandzerrung). Dem Team fehlten die Antreiber, mental und spielerisch.

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    Quelle: BILD24.02.2025

    Während Trainer Ole Werner (36) auch am Dienstag beim Pokal-Viertelfinale in Bielefeld (20.45 Uhr, ZDF & Sky) nicht auf seinen Käpt’n setzen kann, steht „Dänen-Düse“ Stage wieder zur Verfügung. Der Mittelfeld-Motor, der beim 0:5 in Freiburg in der 60. Minute sein Comeback gab, könnte jetzt wieder in der Startelf stehen.



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  • VfL Wolfsburg gibt Update zu Kapitän Maximilian Arnold

    VfL Wolfsburg gibt Update zu Kapitän Maximilian Arnold


    Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl darf sich in seiner zuletzt an den Tag gelegten Zurückhaltung im Fall Maximilian Arnold bestätigt sehen. Der verletzte Mittelfeldspieler ist auf dem Weg zum Comeback noch nicht großartig weitergekommen – eher im Gegenteil.


    War der VfL-Kapitän vor einer Woche noch draußen auf dem Platz zu begutachten, scheint er erst mal wieder einen Schritt zurück gemacht zu haben. „Bei Arnold sieht es momentan noch nicht so gut aus. Er war nicht in der Lage, mit uns zu trainieren oder auf den Platz zu gehen“, gab Hasenhüttl am Montag ein Update und fasste zusammen: „Er musste also ein bisschen kürzertreten und ist in Behandlung.“

    Zu behandeln ist Arnolds Knie, das vor etwas mehr als zwei Wochen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Nachgang stellte sich heraus, dass eine Innenbandverletzung vorliegt. Die Ausfallzeit bleibt zunächst weiter unklar. Hasenhüttl: „Wir müssen schauen, wie es weitergeht.“

    Quelle: Pressekonferenz

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  • Werder vor DFB-Pokal: “Wer das anders sieht, muss ins

    Werder vor DFB-Pokal: “Wer das anders sieht, muss ins



    Das Freiburg-Debakel hat Nachwirkungen gezeigt beim SV Werder Bremen. Vor dem Pokal-Viertelfinale in Bielefeld gibt sich Cheftrainer Ole Werner trotzdem angriffslustig: “Vollgas nach vorne.”

    "So sehe ich das eigentlich im Fußball immer": Werder-Coach Ole Werner über die Chance im DFB-Pokal.


    “So sehe ich das eigentlich im Fußball immer”: Werder-Coach Ole Werner über die Chance im DFB-Pokal.

    IMAGO/Steinsiek.ch


    Dass Ole Werner aktuell die schwierigste Phase seiner über dreijährigen Amtszeit am Osterdeich zu bewältigen hat, dem widersprach er am Montag: “Es ist keine Situation, die völlig ungewöhnlich ist oder die man als Trainer bei Werder Bremen nicht erwarten sollte”, so der der 36-Jährige: “Ehrlicherweise ist es auch nicht die längste Phase, wo wir mal nichts holen.”


    Zwar haben sich mittlerweile bereits drei Bundesliga-Niederlagen in Folge für die Bremer angehäuft, dazu noch eine Handvoll dürftige Auftritte mit einer Ausbeute von lediglich fünf Punkten seit Jahresbeginn. Und doch hat sich die Lage auch für Werner schon mal kritischer dargestellt, etwa als der Klassenerhalt nicht derart sicher erschien wie aktuell – und seine Mannschaft nicht um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale spielte.










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    Werders Formtief: Die ganze Saison steht auf dem Prüfstand


    vor 3 Stunden
    09:27 Minuten


    Diese Gelegenheit habe man sich in dieser Saison ja selbst “erkämpft”, “erspielt” – und damit auch “verdient”, wie der Werder-Coach hinsichtlich des bevorstehenden Viertelfinals am Dienstagabend in Bielefeld (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) anmerkte.

    Schuldzuweisungen? “Es ist jetzt nicht der Moment”


    Und wie sollte man dieses Spiel, trotz des aktuellen Abwärtstrends, nun also nicht als “besondere Chance” begreifen? “Du weißt nicht genau, wie oft du diese Möglichkeit in deiner Laufbahn bekommst”, entgegnete Werner, der beileibe nicht von einem “Selbstläufer” gegen die Arminia ausgeht, aber betonte: “Ja, wir sind der Favorit – und wir wollen dieser Rolle auch gerecht werden.”




    Ob dies tatsächlich so ist beim im Jahr 2025 formschwächsten aller Bundesliga-Klubs, muss angesichts dieses Trends zumindest angezweifelt werden. Gerade, da mit den jüngsten sportlichen Auflösungserscheinungen in Freiburg auch atmosphärische Störungen einhergingen – denen Werner einen Tag vor dem wichtigen Bielefeld-Spiel (vorerst) jedoch nicht mehr öffentlichen Platz einräumen wollte als nötig.


    Wie es zu den gegenseitigen Schuldzuweisungen der Spieler untereinander gekommen sei, dazu sagte der Coach nur: “Es ist jetzt nicht der Moment, um sich da noch so viele Gedanken zuzumachen, das können wir dann nach dem Spiel wieder tun. Ich glaube, dass immer auch Erfolg oder Misserfolg in Form von Ergebnissen eine Rolle spielt, welche Dinge zutage treten und welche nicht.”

    Das Pokalspiel als ultimativer Gradmesser


    Heißt: Die sportliche Krise setzt also auch den Spielern zunehmend zu. Werners Hoffnung lautet nun, dass diese Mit-dem-Finger-auf-andere-zeigen-Mentalität bislang bei Werder nicht “allzu oft” vorgekommen sei. Dass eine entsprechende Ansprache des Trainers am Tag nach der 0:5-Klatsche (“Wir haben jetzt nicht die große Diskussionsrunde aufgemacht. Jeder muss bei sich anfangen”) Wirkung zeigt. Und dass es “jetzt um dieses Pokalspiel geht”, so der Coach.


    Die Anforderungen in der Partie beim Drittligisten dürften jedenfalls zum ultimativen Gradmesser für genau diese Dinge sein, nämlich: “Sich als Mannschaft auf den Platz dieses Gefühl zu geben, dass man sich gegenseitig unterstützt, dass man komplett da ist”, erklärte Werner: “Auch in Momenten, wo etwas mal nicht funktioniert – was in so einem Pokalspiel auch normal ist.”


    Dass der Klub die Aussichten auf ein überdurchschnittliches Abschneiden in der Bundesliga zuletzt jedenfalls nicht weiter forcieren konnte, erhöht nun auch den Druck, die Ambitionen für die laufende Saison zumindest über den DFB-Pokal gewissermaßen noch aufrechtzuerhalten.

    Werner: “Ich könnte heute zur Tür rausgehen …”


    Werner empfindet diese Situation jedenfalls eher beflügelnd als belastend: “Man kann das so sehen, dass großer Druck da ist, man kann es aber auch so sehen, dass das eine große Chance ist. Und so sehe ich das eigentlich im Fußball immer.”


    Das sei ja der große Unterschied zwischen Profi- und Amateursport: “Ich könnte heute zur Tür rausgehen und sagen, ich treffe mich zweimal die Woche mit meinen Freunden”, befand der Bremer Trainer: “Dann spiele ich auch Fußball, dann habe ich gar keinen Druck – aber das macht ja keinen Spaß, also zumindest nicht immer.”


    Würde man mit Leistungsanforderungen in diesem Geschäft nicht klarkommen, so Werner weiter: “Dann mach das halt nicht: Wenn du ein Spiel im Freibad mit deinen Kumpels verlierst, ist das ist nicht so wichtig.” Im DFB-Pokal-Viertelfinale hingegen ist das selbstredend anders.


    Weshalb sich der Bremer Trainer jedenfalls auch ganz besonders auf diese Partie freut: “Vollgas nach vorne, diese Chance für sich nutzen. Wie geil ist das?”, meinte Werner: “Wie gesagt, so sehe ich das. Und wer das anders sieht, der muss ins Freibad gehen.”



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  • Kamil Grabara gibt Comeback auf dem Platz

    Kamil Grabara gibt Comeback auf dem Platz


    Bei Kamil Grabara geht es voran. Ralph Hasenhüttl, Trainer des VfL Wolfsburg, verriet am Montag, dass sein Stammtorwart nach der vor drei Wochen erlittenen Verletzung mittlerweile auf dem Trainingsplatz an seinem Comeback arbeitet.


    Grabara sei schon für „ein paar Einheiten“ auf dem Platz gewesen und habe individuell mit dem Torwarttrainer gearbeitet, verriet Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vor dem Pokalduell mit RB Leipzig (Mittwoch, 20:45 Uhr). „Er ist auf einem guten Weg.“

    Wegen einer Oberschenkelverletzung blickt der 26-jährige Pole auf bisher drei verpasste Spiele zurück. Trotz des „wichtigen“ Schritts zurück auf den Rasen bleibt er aber noch auf der Ausfallliste. „Bei einer Muskelverletzung muss man ein bisschen aufpassen, weil da nicht genau klar ist, wann man in die volle Belastung gehen kann. Deswegen müssen wir uns langsam herantasten“, mahnte der Wölfe-Coach zur Vorsicht. „Es dauert noch ein bisschen.“

    Dank guter Leistungen von Grabara-Vertreter Marius Müller (LigaInsider-Notenschnitt der vergangenen drei Spiele: 3,0) hat Wolfsburg auch keinen Anlass, etwas zu überstürzen.

    Quelle: Pressekonferenz

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  • Hype um Werder-Kracher! HSV-Frauen knacken Hamburger

    Hype um Werder-Kracher! HSV-Frauen knacken Hamburger


    Am 23. März steigt das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem HSV und Werder Bremen im Volksparkstadion – es ist schon jetzt das bestbesuchte Spiel in der Geschichte des Hamburger Frauenfußballs. Jetzt ist der deutsche Zuschauer:innenrekord das Ziel für das Nordderby!

    20.000 HSV-Mitglieder haben seit Donnerstag ihr Vorkaufsrecht genutzt und Karten geordert. Seit Montag befinden sich die Pokal-Tickets im freien Verkauf, nun können auch HSV-Fans ohne Mitgliedsausweis und auch Bremer zugreifen.

    Doch egal wie groß der Run sein wird: Die bisherige Bestmarke von 19.710 Besucher:innen beim Pokal-Derby zwischen St. Pauli und dem HSV (1:7) im September 2023 ist bereits übertroffen!

    Run aufs Pokal-Halbfinale der Frauen: HSV gibt C-Ränge frei

    Zunächst waren im freien Verkauf auch noch Stehplatzkarten ab neun Euro erhältlich. Ein Sitzplatz ist je nach Alter und Ort für 15 bis 25 Euro zu haben. Der HSV hat auch einige C-Ränge, unter anderem auf der Nordtribüne, geöffnet, die im Viertelfinale gegen Mönchengladbach (2:0 vor 16.529 Besucher:innen) noch nicht verkauft wurden.

    Beim Frauen-Derby 2023 iwaren WITTERS

    Frauen-Derby in Hamburg
    Beim Frauen-Derby 2023 waren 19.710 Besucher:innen am Millerntor.

    Bis zum deutschen Rekord von 44.808 Menschen, die das DFB-Pokal-Finale 2023 in Köln im Stadion verfolgten, ist es noch ein weiter Weg. Schon bei einer „3“ vorne wären die HSV-Verantwortlichen wohl zufrieden. Sollte die Nachfrage aus Hamburg (und aus Bremen) anhalten, ist aber auch eine neue nationale Bestmarke nicht auszuschließen.

    Das könnte Sie auch interessieren: Kader, Fans, Trainer, Spiele: Warum bei den HSV-Männern jetzt alles für den Aufstieg spricht

    Mit einem Erfolg gegen Werder Bremen könnten die HSV-Kickerinnen zum zweiten Mal ins DFB-Pokal-Endspiel einziehen. 2002 gelang dies bereits durch einen 3:2-Erfolg über Turbine Potsdam. Damals ging das Finale gegen den 1. FFC Frankfurt allerdings 0:5 verloren.



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  • VfB Stuttgart | Rückblick VfB Stuttgart-VfL Wolfsburg

    VfB Stuttgart | Rückblick VfB Stuttgart-VfL Wolfsburg


    Der VfB kontrolliert sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg vor allem in der zweiten Halbzeit lange, geht in Führung und steht am Ende doch mit leeren Händen da.


    Der VfB hielt im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag bis zur 72. Minute die Karten für einen Sieg in der Hand. Die Mannschaft mit dem Brustring kontrollierte das Geschehen nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte nach dem Seitenwechsel.

    63 Prozent Ballbesitz hatte der VfB in den zweiten 45 Minuten. Zwei Drittel der knapp 300 gespielten Pässe während des zweiten Durchgangs gaben die VfB Profis in der gegnerischen Hälfte ab, 117 im letzten Angriffsdrittel. Im Vergleich dazu: Die Gäste spielten in den zweiten 45 Minuten 38 Pässe im letzten Drittel. „Wir wollten den Druck peu-à-peu erhöhen. Das ist uns gut gelungen und so gehen wir auch verdient in Führung“, sagte Sebastian Hoeneß nach dem Spiel.

    Der VfB Cheftrainer hatte kurz vor dem 1:0 mit Nick Woltemade zudem einen Joker aus dem Ärmel gezogen. Er brachte den 23-Jährigen in der 70. Minute ins Spiel, der dann kurz darauf nach einem sehenswerten Solo sein viertes Jokertor der Saison erzielte – kein Bundesliga-Profi hat mehr Treffer nach Einwechselungen aufzuweisen. Für den VfB war es in dieser Spielzeit der elfte Treffer eines Einwechselspielers. Nur der FC Bayern München hat ebenso viele Jokertore aufzuweisen (Stand: 15. Februar). Aus VfB Sicht hätte die Erzählung des Spielverlaufs hier enden können.



    Die Interviews zum Spiel gegen den VfL Wolfsburg

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    Pressekonferenz: VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg

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    Highlights: VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg

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  • Werder Bremen im Pokal gegen Bielefeld mit Doppelspitze

    Werder Bremen im Pokal gegen Bielefeld mit Doppelspitze


    Wird es der erste gemeinsame Startelf-Einsatz von Marvin Ducksch (30) und André Silva (29)?

    Werders Top-Stürmer mussten sich die Klatsche in Freiburg (0:5) in Teilen von der Bank aus ansehen. Coach Ole Werner (36) setzte in der Startelf auf Silva, aus dessen Spiel aber vor allem eine vergebene Großchance und der verschossene Elfmeter in Erinnerung bleiben.

    Heftige Real-Abrechnung!: „Unterirdisch!“„Unerträglich!“ „Respektlos“

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    Quelle: BILD24.02.2025

    In der 60. Minute kam Ducksch für Justin Njinmah (24) auf den Rasen, teilte sich mit seinem portugiesischen Vertreter noch zwölf Minuten das Feld – bis dann auch Silva (für Grüll) runtermusste.

    „Es ist sicherlich auch eine Option, dass die beiden zusammen auf dem Platz stehen“, sagt Werner nun auch vor dem Pokal-Viertelfinale in Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr, ZDF & Sky).

    „Abgesehen davon, dass André zwei große Chancen ausgelassen hat, finde ich, dass er in Freiburg im Zusammenspiel mit der Mannschaft viele Dinge extrem gut gemacht hat“, sagt der Trainer über Silva (Leihe von RB Leipzig), der als Soforthilfe für Werder eingeplant war.



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  • Aufstellung | RB Leipzig – VfL Wolfsburg : |

    Aufstellung | RB Leipzig – VfL Wolfsburg : |


    VfL WolfsburgWolfsburg

    Voraussichtliche Aufstellung
    M. Müller – Fischer, Vavro, Koulierakis, Maehle – Svanberg – Wimmer, Gerhardt – Skov Olsen, Tiago Tomas – Amoura


    Trainer
    Hasenhüttl

    Reservebank
    Klinger, Pervan, Bornauw, Odogu, Roerslev, Bröger, B. Dardai, Kaminski, Vranckx, K. Behrens, L. Nmecha, Wind

    Es fehlen
    Angely (Oberschenkelverletzung), Arnold (Innenbandverletzung), Bialek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Grabara (Oberschenkelverletzung), Majer (Aufbautraining nach Sprunggelenk-OP), Paredes (Aufbautraining nach Fuß-OP), Rogerio (Aufbautraining nach Knie-OP)

    Zum Spiel
    Beim 5:1 in der Liga konterte Wolfsburg RB aus, orientiert sich Trainer Hasenhüttl an dieser Aufstellung, könnte Stürmer Wind aus der Startelf rücken. Hinten rechts dürfte Fischer (nach Gelbsperre in der Liga) für Roerslev ins Team kommen.



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  • Endspiel für Werder: Bielefeld-Spiel entscheidet über

    Endspiel für Werder: Bielefeld-Spiel entscheidet über


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  • So schätzt Akademie-Leiter Gentner die Chancen der

    So schätzt Akademie-Leiter Gentner die Chancen der


    Wolfsburg. Vier Akteure, die noch in der U19 spielen dürfen, gehören fest zum Lizenzspieler-Kader des VfL: Darauf ist man in der Akademie des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten sehr stolz. Doch können sich Akteure wie David Odogu, Bennit Bröger oder auch Mathys Angely dauerhaft im Profibereich durchsetzen? Ist ein Leihgeschäft andernfalls eine gute Alternative? Akademie-Leiter Michael Gentner liefert die Antworten.

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    Bence Dardai ist 2006 geboren, wäre damit auch noch für die A-Jugend spielberechtigt. Für diese war der Ex-Herthaner allerdings noch nicht im Einsatz. „Bence hat bei den Profis schon viel Spielzeit erhalten, ihn sehe ich von den Jungs auch am dichtesten dran“, erklärt Gentner. Auch Odogu, Bröger und Angely trainieren regelmäßig unter der Regie von Ralph Hasenhüttl, das Trio steht allerdings noch ohne Einsatzminuten da. Odogu saß in Stuttgart (2:1) sowie gegen Bochum (1:1) immerhin zweimal in Folge auf der Bank.

    Jeder der Youngster hat seine eigenen Qualitäten

    In der Regel kommt das Trio Odogu, Angely (Jahrgang 2007) und Bröger jedoch in der U19 zum Einsatz. „Jeder der Drei hat ein unterschiedliches Positionsprofil und auf seine Art viel Qualität, allerdings hat auch jeder noch Potenzial nach oben“, sagt der Akademie-Leiter. Dennoch: „Sie stehen völlig gerechtfertigt im Kader der Profis.“ Gentner traut ihnen langfristig den großen Sprung zu. „Ob das in der 1., 2. oder 3. Liga ist, wird man sehen.“

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    Der 42-Jährige begrüßt die Tatsache, dass die Youngster tagtäglich mit den Lizenzspielern trainieren. „Einerseits ist es gut für die Persönlichkeitsentwicklung. Sie sehen, wie professionell und diszipliniert die Profis arbeiten. Andererseits gewöhnen sie sich an die körperlichen Dinge wie das höhere Spieltempo, die Robustheit oder auch das Defensivverhalten“, erklärt Gentner. Zwischen der Akademie und der Lizenzspieler-Abteilung besteht ein guter und enger Draht. „Der Austausch mit Geschäftsführer Peter Christiansen, der sehr viel Wert auf die Akademie legt, und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz ist sehr gut. Mit Assistenztrainer Rainer Widmayer stehe ich täglich in Kontakt“, erzählt der gebürtige Nürtinger. Er weiß aber auch: „Die Jungs brauchen Spielzeit. Ich hoffe, dass sie langfristig ihre Chance bekommen und sie auch nutzen.“

    Es geht um die Entwicklung von Bundesliga-Spielern

    Die bekommen sie regelmäßig in der U19. Gentner sagt: „Sie gehören natürlich zu den Besten in der A-Jugend. Allerdings ist die Qualität in dieser Mannschaft ohnehin sehr groß.“ Und: „Für uns geht es in erster Linie darum, Bundesliga-Spieler auszubilden. Wir in der Akademie freuen uns dann am meisten, wenn jemand aus unseren Reihen sein Bundesliga-Debüt gibt.“ In den vergangenen Jahren erhielten viele Akteure aus dem NLZ die Chance, sich im Profi-Training zu zeigen. „Das ist ein erster wichtiger Schritt“, sagt Gentner. „Es liegt an ihnen selbst, den Cheftrainer zu überzeugen.“

    „Die Jungs brauchen Spielzeit. Ich hoffe, dass sie langfristig ihre Chance bekommen und sie auch nutzen.“

    Michael Gentner

    Akademie-Leiter beim VfL Wolfsburg

    Falls dies nicht gelingt, sind Leihgeschäfte ein probates Mittel. „Man muss immer rechtzeitig abwägen, ob die Jungs eine realistische Chance auf Spielzeit in unserer Profimannschaft haben. Falls das nicht so ist, ist eine Leihe eine sehr gute Alternative“, erklärt der Akademie-Leiter. Er nennt in diesem Zusammenhang die verliehenen Youngster Dzenan Pejcinovic (Fortuna Düsseldorf) und Kofi Amoako (VfL Osnabrück). Gerade Pejcinovic, der im Sommer nach Wolfsburg zurückkehrt, kommt bei Zweitligist Düsseldorf immer besser zur Geltung. Gentner hatte es geahnt: „Wir durften Dzenan hier zwei Jahre begleiten und haben gesehen, welches Talent und welche Qualität in ihm stecken. Er hat eine brutale Torquote – und ich bin mir sicher, dass er sich mittelfristig in der Bundesliga durchsetzt.“

    Die fehlende U23 ist kein großes Problem

    In der U19 spricht der 42-Jährige von „vielen spannenden Spielern. Vor allem die Offensive ist sehr gut bestückt. Ich hoffe, dass einige der Jungs einen großen Schritt machen.“ Dass der VfL nicht über eine U23 verfügt, sieht Gentner nicht als großes Problem an. So haben die jungen Spieler aus der Akademie bessere Chancen, bei den Profis vorzuspielen. „Das wäre sicherlich anders, wenn da eine U23 mit 20 bis 25 Spielern dazwischen wäre.“

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    Die U19 startete mit vier Punkten aus drei Partien in die Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Der Akademie-Chef sagt: „Ich sehe uns auf dem richtigen Weg. Wir haben die Chance, uns für das Achtelfinale der deutschen Meisterschaft zu qualifizieren, dazu stehen wir im Halbfinale des DFB-Pokals und sind auch noch im NFV-Pokal vertreten“, erklärt Gentner. In den ersten Liga-Hauptrunden-Partien hätten die Grün-Weißen ordentliche Leistungen gezeigt, belohnten sich am Sonntag in Mönchengladbach (1:0) mit dem ersten Sieg. „Natürlich wäre es schön, wenn wir Titel nach Wolfsburg holen könnten. In erster Linie wollen wir aber Spieler ausbilden, die bereit für die Profimannschaft sind. Wir haben hier viele spannende Akteure, die wir noch weiter entwickeln wollen“, betont der Akademie-Chef.

    AZ/WAZ



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