Kategorie: Werder Bremen

  • DFB-Pokal: Arminia Bielefeld – SV Werder Bremen –

    DFB-Pokal: Arminia Bielefeld – SV Werder Bremen –


    Wunschaufstellung: Werder BremenWerder Bremen

    Bitte bitte, lass Friedl, Veljkovic und Stage am Dienstag fit sein!

    Und bitte Ole, feg jetzt endlich mal das Sand aus dem Getriebe!!!

    Stark, Jung, Köhn und Njinmah raus.
    Bei Lynen war ich unschlüssig. Zusammen mit Stage war das in der Vergangenheit schon super – aber zuletzt war das einfach schlecht! Und Leo war zuletzt beinahe noch ein Lichtblick.

    Agu hatte ich so lange schmerzlich vermisst, dass ich ihn irgendwie gar nicht glauben konnte, dass er wieder da ist. Aber jetzt scheint er wieder bei 100% zu sein – also Felix, bring uns wieder auf Kurs!

    Vorne ist die Wahl zwischen Grüll und Silva schwierig. Da hat es Werner leider bisher verpasst, der Kombo Ducksch/Silva eine echte Chance zu geben. Das jetzt im Pokal nachzuholen, birgt ein gewisses Risiko. Trotzdem muss das m.E. jetzt passieren – notfalls kann Grüll ja als rettender Held noch aufs Feld reiten.

    Passt so… 1:3 für Werder.



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  • DFB-Pokal: Bielefeld winkt Hälfte des Etats als Prämie

    DFB-Pokal: Bielefeld winkt Hälfte des Etats als Prämie


    Bremen gastiert auf der Alm 

    DFB-Pokal: Bielefeld winkt Hälfte des Etats als Prämie

    ©IMAGO

    Die zweite Hälfte des Viertelfinales im DFB-Pokal steht an. Am Dienstagabend empfängt Drittligist Arminia Bielefeld Werder Bremen, einen Tag später duellieren sich RB Leipzig und der VfL Wolfsburg. Der Einzug ins Halbfinale wäre vor allem für die Arminia ein großer finanzieller Segen.

    Die Vereine, die das Viertelfinale siegreich bestreiten, bekommen eine Prämie von 3,35 Millionen Euro. Dies entspricht etwa der Hälfte des Bielefelder Etats von 7 Mio. Euro. Dem Pokalsieger winken 4,32 Mio. Euro, der unterlegene Finalist bekommt 2,88 Mio. Euro. An den Einnahmen durch Ticketverkäufe und Bandenwerbung werden die Klubs zu je 45 Prozent beteiligt. Von der ersten Runde bis zur Siegerehrung sind in 2024/25 folglich maximal knapp 11 Mio. Euro an Prämien zu holen.

    DFB-Pokal-Prämien 2024/25:

    1. Runde: 209.453 Euro
    2. Runde: 418.906 Euro
    3. Runde: 837.813 Euro
    Viertelfinale: 1.68 Mio. Euro
    Halbfinale: 3,35 Mio. Euro
    Final-Verlierer: 2,88 Mio. Euro
    DFB-Pokal-Sieger: 4,32 Mio. Euro

    Allein für das Erreichen des Viertelfinales hat Bielefeld Prämien in Höhe von über 3 Mio. Euro eingestrichen. Hinzu kommt, dass die Arminia als Drittligist immer Heimrecht hatte und zusätzliche Einnahmen durch Ticketverkäufe generierte. Auf dem Weg dahin schaltete die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat Hannover 96 (2:0), Union Berlin (2:0) und den SC Freiburg aus (3:1). Das letzte mal im Viertelfinale war die Arminia in der Saison 2016/17 als man gegen den späteren Finalisten Eintracht Frankfurt ausschied. Mit knapp 8 Mio. Euro hat Bielefeld den geringsten Kaderwert der verbleibenden Teams. Danach folgt Gegner Bremen mit 131 Mio. Euro. Die Teams aus Wolfsburg (229 Mio.) und Leipzig (527 Mio.) sind deutlich wertvoller.

    Bereits für das Halbfinale qualifiziert sind Bayer Leverkusen (637 Mio.) und der VfB Stuttgart (334 Mio.). Der Titelverteidiger setzte sich vor drei Wochen in einer dramatischen Partie gegen den 1. FC Köln durch (3:2 n.V.) und die Schwaben gewannen mit 1:0 gegen den FC Augsburg. Dass das Viertelfinale aufgeteilt wurde, liegt an der neu eingeführten Zwischenrunde in der Champions League, Europa League und Conference League. Um eine Terminkollision mit den UEFA-Wettbewerben zu vermeiden, wurden zwei Pokal-Viertelfinals später angesetzt. Eine Aufteilung der Spiele lässt der TV-Vertrag zu.

    Die Auslosung der Halbfinal-Begegnungen findet am Sonntagabend um 18:45 Uhr in der ARD-Sportschau statt. Ausgetragen wird die Runde der letzten vier Mannschaften am 1. und 2. April. Das Finale wird am 24. Mai im Berliner Olympiastadion gespielt.



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  • Bielefeld – Werder Bremen heute im Free-TV: Wo läuft

    Bielefeld – Werder Bremen heute im Free-TV: Wo läuft


    Schafft Bielefeld die Sensation?

    Als einziger verbleibender Drittligist steht die Arminia im Viertelfinale des DFB-Pokals. Dort empfängt man am Dienstag Bundesligist Werder Bremen. Anstoß ist um 20.45 Uhr. BILD erklärt Ihnen, wo Sie das Spiel im Free-TV, Livestream und Live-Ticker verfolgen können.

    DFB-Pokal heute im Free-TV: So sehen Sie Bielefeld – Bremen

    Das DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Arminia Bielefeld und Werder Bremen wird live im Free-TV vom ZDF übertragen. Anstoß ist um 20.45 Uhr, die Übertragung startet um 20.15 Uhr.

    Dazu läuft das Duell live beim Pay-TV-Sender Sky und beim kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige). Hier beginnt die Übertragung um 20.15 Uhr.

    Sie können das DFB-Pokal-Viertelfinale nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Bielefeld und Werder Bremen kostenlos verfolgen.



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  • Arminia Bielefeld steht gegen Werder vor der nächsten

    Arminia Bielefeld steht gegen Werder vor der nächsten


    1. Arminia Bielefeld steht gegen Werder vor der nächsten außergewöhnlichen Aufgabe  Neue Westfälische
    2. Pokal-Viertelfinale: Hält das “gallische Dorf” Bielefeld im DFB-Pokal wieder stand?  Sportschau
    3. Die Sport-Höhepunkte am Dienstag, 25. Februar  RAN
    4. Arminia Bielefeld: Mythos Bielefelder Alm  BILD
    5. Sportblitz vom 24. Februar 2025  buten un binnen



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  • Joel Grodowski schießt erstes Tor für Arminia Bielefeld

    Joel Grodowski schießt erstes Tor für Arminia Bielefeld


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  • 23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC

    23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC


    Am Freitag ist es mal wieder soweit: unser SC lädt zu einem Flutlichtspiel ins Europa-Park-Stadion ein. Zu Gast ist der SV Werder Bremen.

    Unsere Gäste stehen aktuell mit 30 Punkten auf Rang 10. Mit einem Sieg könnten Sie den direkten Anschluss zu den europäischen Startplätzen wieder herstellen, bei einer Niederlage vergrößert sich der Abstand auf unseren SC auf 9 Punkte.
    Im neuen Jahr fallen meist viele Tore bei Spielen der Bremer Mannschaft: 9:17 Tore in 7 Spielen liefern mit beinahe 4 Tore pro Begegnung einen gewissen Unterhaltungswert. Dabei bespielte man Topteams (Leipzig, Dortmund, Bayern), formstarke Teams (Augsburg und Mainz) und Teams im Abstiegskampf (Hoffenheim und Heidenheim). Mit 5 Punkten aus diesen Spielen ist die aktuelle Bilanz durchaus ausbaufähig. Insbesondere die Niederlagen zu Hause gegen Augsburg (0:2) und am vergangenen Wochenende gegen Hoffenheim (1:3) schmerzen sehr.

    Die jüngste Bilanz unseres SC gegen die Bremer spricht eher für den SC: In den vergangenen 7 Spielen konnte man 4 mal als Sieger vom Platz gehen, 2 mal teilte man sich die Punkte und einmal siegte Bremen. Somit konnte man eine schlechte Bilanz gegen die Bremer deutlich verbessern (insgesamt steht in der Bundesliga eine Bilanz von 13 Siegen, 10 Remis und 24 Niederlagen zu Buche).

    Unser SC konnte sich nach einem sehr durchwachsenen Start ins neue Jahr (Angefangen mit der Schlussphase gegen Kiel) wieder stabilisieren und konnte zuletzt gegen 3 Kellerkinder jeweils knapp, aber nicht unbedingt unverdient mit 1:0 gewinnen. Gerade auswärts in St. Pauli und Bochum ist das ganze nicht selbstverständlich.
    Dabei bestach man vorallem mit einer defensiven Stabilität, die den Gegnern nur sehr wenig Torchancen ermöglichte. Darunter litt jedoch die Offensive Power. Man schaffte es dennoch trotz weiterhin ausbaufähiger Chancenverwertung immer das eine entscheidende Tor zu erzielen, was uns in Summe wieder auf Platz 5 und damit in Schlagdistanz zu den Champions League Plätzen bringen konnte.

    Personell wage ich vor den Pressekonferenzen noch keine Prognose.

    Allen im Stadion wünsche ich einen schönen Abend. Bleibt bitte alle friedlich und macht am Sonntag von eurem Wahlrecht gebrauch!



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  • SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg: Oldenburg will aus

    SV Werder Bremen II – VfB Oldenburg: Oldenburg will aus


    Die Zweitvertretung von Bremen will die Erfolgsserie von vier Siegen gegen Oldenburg ausbauen. Letzte Woche gewann der SV Werder Bremen II gegen den Blau-Weiß Lohne mit 3:1.

    Damit liegt Werder II mit 35 Punkten jetzt im vorderen Teil der Tabelle. Der VfB tritt mit breiter Brust an, wurde doch der SV Meppen zuletzt mit 2:0 besiegt. Partout keine Probleme hatte Bremen II im Hinspiel gehabt, als man einen 3:0-Sieg holte.

    53 Tore – mehr Treffer als die Grün-Weißen erzielte kein anderes Team der Regionalliga Nord. Neunmal ging der Gastgeber bislang komplett leer aus. Hingegen wurde elfmal aus den Begegnungen der Saison der maximale Ertrag mitgenommen. Hinzu kommen zwei Punkteteilungen. Mit vier Siegen in Folge ist Werder II so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.

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    Sechs Siege und sechs Remis stehen zehn Pleiten in der Bilanz des VfB Oldenburg gegenüber. Die Gäste treten mit einer positiven Bilanz von elf Punkten aus den letzten fünf Spielen an.

    Gewarnt sollte vor allem die Hintermannschaft von Oldenburg sein: Der SV Werder Bremen II versenkt pro Spiel im Schnitt mehr als zweimal das Leder im gegnerischen Netz. Ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt? Der VfB schafft es mit 24 Zählern derzeit nur auf Platz 13, während Bremen II elf Punkte mehr vorweist und damit den vierten Rang einnimmt.

    Der VfB Oldenburg ist gewillt, dem Favoriten in die Suppe zu spucken. Die letzten Ergebnisse stärkten definitiv das Selbstbewusstsein.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    FUSSBALL.DE



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  • DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl

    DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl


    Zukunft ab Sommer offen 

    DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl zuversichtlich gegen Werder

    ©IMAGO

    „Magische Nächte“ auf der Bielefelder Alm gab es in der aktuellen DFB-Pokal-Saison bereits mehrfach zu bestaunen – und immer waren sie auch verbunden mit dem Namen Marius Wörl. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler zählt mit vier Torbeteiligungen in drei Partien zu den Top-Scorern des Wettbewerbs. Vor dem Viertelfinal-Duell der Arminia mit Werder Bremen (Dienstag, 20:45 Uhr) sprach Transfermarkt ausführlich mit dem Leihspieler von Hannover 96 über die Chancen des Drittligisten sowie seine persönliche Zukunft. Auch Hannovers Sportdirektor Marcus Mann bezog zu letzterer Stellung.

    Rund um die SchücoArena ist die Vorfreude auf das Kräftemessen mit Werder in diesen Tagen fast allgegenwärtig. Dreimal stand Arminia Bielefeld in diesem Jahrtausend im Pokal-Halbfinale, gegen ein viertes hätte hier niemand etwas. Seit 2019 schaffte es einzig der 1. FC Saarbrücken als Drittligist im Pokal so weit vorzudringen wie das Team von Mitch Kniat. Hannover, Union Berlin und der SC Freiburg mussten in der SchücoArena bereits die Segel streichen, in Bremen ist man entsprechend gewarnt. „Wir wissen um die Gefährlichkeit der Aufgabe, auf der Alm ist es immer schwierig“, hatte Werders Kapitän Marco Friedl nach der Auslosung Mitte Dezember betont. Dennoch will Werder seiner Favoritenrolle gerecht werden, wie Trainer Ole Werner unterstrich.

    „Wir hatten in den ersten drei Runden starke Gegner und auch Bremen wird es uns als Bundesligist nicht einfacher machen. Dort ist eine große individuelle Klasse vorhanden, vor allem spielt Werder auch schnell nach vorne. Aber dass man auch mit uns rechnen kann, haben wir in den ersten Runden gezeigt. Auch da haben ja nicht viele an uns als Drittligisten geglaubt. Das ist auch diesmal etwas, das mich im Vorfeld gut und zuversichtlich stimmt“, blickt Wörl im Gespräch mit TM auf die anstehende Aufgabe. Der gebürtige Münchner und Ex-Löwe ist ein Gesicht der bis dato erfolgreichen Bielefelder Pokalrunde. Gegen seinen Stammklub 96 leitete er mit seinem Assist zum 1:0 durch den im Winter nach Mannheim verliehenen André Becker den Sieg ein, beim 2:0 gegen Union traf er zunächst selbst per Traumtor und legte anschließend erneut Becker auf. Gegen Freiburg assistierte er wiederum Christopher Lannert zur Führung.

    Arminia Bielefeld im DFB-Pokal: „Das Stadion hat uns getragen“

    Auf seine Statistiken angesprochen und auf die Frage, warum ihm der Pokal scheinbar so gut liegt, sagt Wörl: „Ich bin ja noch relativ jung und daher sind das natürlich mit die größten Spiele, die ich persönlich in meiner Karriere bislang hatte. Ich bin dann komplett bis oben hin motiviert und versuche immer, alles für den Verein, das Team und ein Weiterkommen zu geben. Ich liebe Abendspiele, ich liebe es, wenn das Stadion ausverkauft ist. Mir macht jedes einzelne Pokalspiel bis hierhin total Spaß und ich hoffe, dass ich am Dienstag darauf aufbauen und an die Leistungen der ersten Runden anknüpfen kann.“ 

    Vereinsvergleich

    7,98 Mio. €

    Marktwert

    131,35 Mio. €



    800 Tsd. €

    Ausgaben 24/25

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    Mitch Kniat

    Trainer

    Ole Werner

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    Eine zentrale Rolle werde gegen Werder aber nicht nur der Mannschaft, sondern erneut den Arminia-Anhängern zukommen, betont Wörl, der die Stimmung auf der Alm als „überragend“ bezeichnet. „Ich denke, das hat man in allen drei Heimspielen gesehen. Es war eine unfassbare Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute und man kann schon sagen, dass das Stadion uns auf jeden Fall getragen hat. Unsere Fans spielen immer eine ganz wichtige Rolle und jeder freut sich auch deshalb schon unheimlich auf das Spiel am Dienstag. Das wird für alle ein super Ereignis, wir haben richtig Bock!“

    Mit den Fans im Rücken will Arminia Bielefeld ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen.

    Mit den Fans im Rücken will Arminia Bielefeld ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen.

    Wörl hat sich in seinem zweiten Jahr in Bielefeld den Status des Leistungsträgers und Führungsspielers erarbeitet. Im Sommer 2023 war der Youngster im Alter von 18 Jahren vom Ausbildungsklub 1860 München, wo er bereits früh den Ruf des Nachwuchsjuwels besaß, nach Hannover gewechselt und direkt an den DSC verliehen worden. Bereits in seiner ersten Saison kam er auf 30 Partien und 24 Startelfeinsätze, insgesamt stehen seither 14 Scorer in 65 Pflichtspielen zu Buche. Im vergangenen Sommer wurde der Leihdeal mit den Roten um ein weiteres Jahr bis Saisonende 2025 verlängert. „Ich habe nach dem ersten Jahr gesehen, dass ich mich hier, auch dank des Trainerteams rund um Mitch Kniat, richtig gut entwickle. Und ich glaube, ein junger Spieler muss so viel wie möglich spielen. Dazu hat es mir in Bielefeld einfach super gefallen und das waren zusammengenommen die ausschlaggebenden Faktoren für die Entscheidung. Auf dieser Basis haben wir gemeinsam mit Hannover und Arminia entschieden, dass es für mich das Beste ist, wenn ich ein weiteres Jahr bleibe, um mich stetig weiterzuentwickeln“, erklärt Wörl. 

    Marius Wörl ist bei Arminia Bielefeld zum Führungsspieler geworden.

    Marius Wörl ist bei Arminia Bielefeld zum Führungsspieler geworden.

    Am Maschsee läuft Wörls Vertrag noch bis 2026. Dem Vernehmen nach besitzt Bielefeld eine Kaufoption, die unterschiedlichen Medienberichten zufolge im Bereich von einer Million Euro liegt. Gerüchten zufolge sollen auch andere Vereine längst ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben, darunter Klubs über die Grenzen Deutschlands hinaus. Über seine Zukunft ab Sommer macht sich der Profi aber aktuell noch keine Gedanken. „Ich bin vielmehr im Hier und Jetzt unterwegs. Ich will erstmal eine gute Saison mit Arminia spielen und Stand jetzt ist es danach natürlich so, dass ich zurück nach Hannover gehe. Aber ich befasse mich damit nicht viel, weil jetzt erstmal noch sehr viele Spiele anstehen. Und die möchte ich, die möchten wir, erfolgreich bestreiten.“ Mit 96 herrscht ein regelmäßiger Austausch, „sie schauen auch viele meiner Spiele an und geben mir Feedback.“

    Hannover 96: Mann nimmt Wörl-Entwicklung „extrem positiv“ wahr

    Bielefelds Geschäftsführer Michael Mutzel attestierte Wörl zuletzt auf und abseits des Platzes „eine extreme Entwicklung“ und betonte gegenüber der „Neuen Westfälischen“, dass man ihn gerne über den Sommer hinaus halten würde: „Er hat sich super entwickelt und sich durch gute Leistungen einen Stammplatz erspielt. (…) Er selbst hat schon mehrfach gesagt, dass er sich bei uns in Bielefeld sehr wohlfühlt. Wir würden ihn gerne dauerhaft hierbehalten und werden alles versuchen, um dies möglich zu machen. Allerdings ist er nach wie vor Spieler von Hannover 96 und es liegt nur bedingt in unseren Händen.“ Mit Blick auf den medial spekulierten Betrag der kolportierten Kaufoption stellte er aber auch klar: „Vertragsinhalte werde ich nicht preisgeben. Nur so viel: Dass wir als Drittligist eine derartige Ablösesumme bezahlen werden, schließe ich kategorisch aus.“

    Der Entwicklungssprung Wörls und dessen Qualitäten sind auch bei den Niedersachsen nicht unbemerkt geblieben, wie Hannovers Sportdirektor Marcus Mann auf Nachfrage gegenüber TM bestätigt: „Wir nehmen die Entwicklung als extrem positiv war. Im letzten Jahr hat man schon gesehen, dass ihm die Spielzeit in der 3. Liga sehr gut getan hat. Dieses Jahr ist er zum absoluten Stammspieler geworden bei der Arminia. Seit dieser Saison wird er auch noch einmal deutlich offensiver eingesetzt, was gut zu ihm passt, weil er ein gutes Gefühl für den Raum hat. Im Pokal hat er ganz besonders auf sich aufmerksam gemacht. Seine Statistik da ist natürlich beeindruckend. Er ist maßgeblich daran beteiligt, dass Bielefeld jetzt das Viertelfinale spielen darf. Wie freuen uns sehr über seine Entwicklung und freuen uns natürlich auch, ihn dann nächste Saison wieder bei uns in Hannover zu begrüßen.“

    Hannovers Sportdirektor Marcus Mann plant Stand jetzt ab Sommer mit Wörl.

    Hannovers Sportdirektor Marcus Mann plant Stand jetzt ab Sommer mit Wörl.

    Mann bestätigt, dass der Klub Wörls Spiele regelmäßig verfolge: „Unsere Scoutingabteilung ist immer wieder bei Spielen der Arminia vor Ort. Ich war erst vor wenigen Tagen mit Marius etwas essen und bin immer gut darüber informiert, wie es ihm geht und was der jeweils aktuelle Stand bei ihm ist.“ Im Mittelfeld der Roten ist die Konkurrenz auf der Wörl-Position nicht gering, derzeit können elf Akteure aus dem Breitenreiter-Kader theoretisch im Zentrum eingesetzt werden. Dass Wörl sich mit der bei der Arminia gesammelten Erfahrung dennoch an der Leine durchsetzen könne, davon ist Mann überzeugt: „Als wir Marius verpflichtet haben, hatte er bei 1860 München zwar schon einige Spiele in der 3. Liga absolviert, war aber so jung, dass er eigentlich noch für die U19 hätte auflaufen dürfen. Deswegen war es einfach für ihn extrem wichtig, viel Spielzeit zu bekommen. Am Ende der Saison wird er bei über 80 Drittligaspielen stehen. Wir trauen es ihm absolut zu, dann auch den nächsten Schritt zu machen. Deswegen planen wir ihn für die kommende Saison bei 96 definitiv ein.“

    Sowohl bei Hannover 96 als auch bei Arminia Bielefeld ist eine sportliche Prognose, in welcher Liga beide Klubs kommende Saison auflaufen werden, im Februar 2025 noch schwierig zu treffen. Der DSC meldete sich nach zwischenzeitlicher Schwächephase über den Jahreswechsel zuletzt mit zwei Siegen in Folge im Aufstiegskampf der 3. Liga zurück. Zweitligist Hannover musste in diesem eine Klasse höher durch sechs Remis aus den letzten sieben Partien einen Rückschlag hinnehmen. Das Einlaufen der beiden Teams zum Saisonende dürfte auch für die Zukunftsentscheidung Wörls von nicht unerheblicher Bedeutung sein. 

    Mit 20 Jahren und zwei starken Drittliga-Saisons im Rücken steht Wörl vor dem Sprung auf das nächste Level. Auf die Frage, ob ein weiteres Jahr 3. Liga für ihn denkbar wäre, sagt er: „Ich persönlich will immer das Maximum erreichen und natürlich entsprechend auch höchstmöglich spielen. Jetzt ist es so, dass ich in diesem Jahr noch in der dritten Liga spiele und was dann im Sommer passiert, kann man nicht sagen – da gibt es so viele Szenarien. Daher will ich auch aktuell gar keinen großen Blick in die Zukunft werfen. Im Fußball kannst Du nie genau sagen, was am nächsten Tag passiert.“

    Text und Interview: Thomas Deterding

    Hier geht’s zum kompletten Transfermarkt-Interview mit Marius Wörl über die aktuelle Situation bei Arminia Bielefeld



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  • Zu hoher Druck auf Werder Bremen? Ole Werner: „Dann

    Zu hoher Druck auf Werder Bremen? Ole Werner: „Dann


    Zitat von chillinsun
    Also wenn es mit Werner alles passt,
    Frage ich mich: Was passt dann zur Zeit nicht?
    Ein haben in der Hinrunde gut Punkte gesammelt und jetzt in der Rückrunde läuft nichts?
    Das Abwehrverhalten ist katastrophal und von der Bank kommt auch nichts das.
    Mir kommt es manchmal vor als geben die Jungs nach dem 2ten Gegentor auf.
    Sind zu unsicher und oft hilflos.

    Die 5er Abwehrkette ist momentan eher eine Fehlerkette.
    Vorallem Jung gehört persönlich für mich raus.
    Seine Zeit ist abgelaufen.

    Ich würde gerne eine Viererkette mit Raute oder dass die Flügel Doppelt besetzt sind meinetwegen links Agu/Köhn rechts Kabore/Weiser 2 innenverteidiger in der Mitte.
    Davor Lynen als abräumer und entweder mit stage und Schmid im Mittelfeld und ein Stürmer oder nur Schmid und 2 Stürmer.

    Ich hoffe das Werner die Jungs wieder auf Trapp bekommt und die Mannschaft endlich wieder vernünftigen Fußball spielen wird.
    Ansonsten Punkte sammeln was geht die Saison ist leider noch lange…

    Daher abwarten…

    Das morgige Spiel wird zeigen, wie es um Werder bestellt ist.

    Mit Bielefeld hat man das vermeintlich einfachste Los gezogen (selbst wenn Bielefeld mehrere BL Vereine rausgeschmissen hat). Werner ist jetzt gefordert die Mannschaft zu um- bzw einzustellen, dass man morgen eine *deutlich* bessere Leistung auf den Platz bringt als in Freiburg.

    Gegen Freiburg hatte man viel Ballbesitz, machte daraus leider 0,nix, und war im Gegenzug extrem anfaellig fuer Gegentore (die Standards aus HZ1 waren vielleicht ein wenig ueberraschend, aber die restliche drei Gegentore in HZ2 waren katastrophal).

    Ich bin gespannt, wie man morgen spielen wird. Ich befuerchte, dass man weiterhin im 3-5-2 spielt und den Spielern, die in den letzten Wochen brutal schlechte Leistung gezeigt haben, die Chance gibt das auszubuegeln.

    Allerdings hoffe ich, dass Werner nach solchen Aussagen die Mannschaft erheblich anders aufstellen wird. 4er Kette waere richtig mutig, kann aber auch schief gehen. Dennoch muss er irgendwie einen Impuls setzen. Einfach die gleiche Nummer weiterzuspielen und zu hoffen, dass das irgendwie schon wird klingt fuer mich nach einem Aufgeben, anstelle einer Strategie bzw Taktik.



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  • Ole Werners Abrücken von der Mannschaft war mutig

    Ole Werners Abrücken von der Mannschaft war mutig


    Der SV Werder, der sich gerne als ein etwas anderer Verein im Profifußball inszeniert, erlebt dieser Tage genau das, was bei Traditionsklubs wie dem FC Schalke 04, dem Hamburger SV oder dem 1. FC Köln ganzjährig aufgeführt wird: das große Drama. Sicherheitshalber sei hier erwähnt: Das ist nichts Gutes.

    Zwischen den Spekulationen, Werder würde mit seinem Trainer Ole Werner langfristig verlängern, und dem grün-weißen Krisentheater lagen nur sehr wenige Tage – und zwischen den Hoffnungen auf eine Rückkehr in den Europapokal und den berechtigten Zweifeln, ob diese Mannschaft dazu die nötige Klasse hat, lag kaum mehr als ein Monat.

    Diese Stimmungsschwankungen sind rasanter als das Geschehen auf dem Rasen, wo Werder sein langsames Spiel nach vorne zuletzt einfach nur dadurch relativierte, dass man nach Ballverlusten im Spielaufbau noch sehr viel langsamer nach hinten verteidigte. So etwas führt schnell ins Verderben – und so muss man sich fragen, was da eigentlich nicht stimmt bei Werder.

    Wie im Abstiegsjahr: Werder auf Platz 12

    Die Antwort darauf gefällt nicht jedem, weder in der Mannschaft noch bei den Fans, im Trainerstab oder in der Vereinsführung. Aber wer sich mit der nötigen Ehrlichkeit an die Ursachenforschung begibt, der wird schnell merken, dass er hier kein Schwarz oder Weiß findet. Es geht vielmehr um schleichende Prozesse, an denen schon ein Florian Kohfeldt kurz nach seinem Bremer Höhenflug einst gescheitert ist. Auch das war ein wochenlanges Siechtum, bei dem man immer denken mochte: Ach, das muss doch jetzt bald wieder klappen! Aber dann folgte dem einen Tiefpunkt ein weiterer Tiefpunkt, bis der Verein – ohne jedes Gegensteuern – in der Zweitklassigkeit gelandet war. Ein unnötiger Abstieg, aber auch ein sehr logischer. Weil die Entwicklung in die falsche Richtung nicht gestoppt wurde.

    Schein und Sein klafften damals bei Werder weit auseinander, und nun ist das seit einigen Wochen schon wieder so: Während in Bremen gerechnet wird, wie wenige Punkte es nur sind bis zu den internationalen Plätzen, spielt die Mannschaft offensiv wie defensiv schlechter als die potenziellen Absteiger Bochum und Heidenheim. Nur eines von acht Spielen im Jahr 2025 gewonnen zu haben, ist schwach – aber 1:8 Gegentore zuletzt aus den Spielen gegen Hoffenheim und Freiburg sind noch einmal eine andere Dimension. Wer nach der Heimniederlage gegen Hoffenheim so in Freiburg untergeht, vor allem in der zweiten Halbzeit, der kann nur froh sein, noch einen großen Abstand zu den Abstiegsrängen zu haben. Wobei hier der guten Ordnung halber erwähnt sei: Gesichert ist der Klassenerhalt noch nicht. Werder hat erst 30 Punkte, im Mai 2021 stieg man mit 31 Punkten ab. Und wie wurde damals gedacht, zwischen März und Mai? „Das muss doch jetzt bald wieder klappen…“ Damals wie heute stand Werder nach 23 Spieltagen trügerisch beruhigend auf Platz 12.

    Dass Ole Werner nach dem Debakel in Freiburg deutlich von der Mannschaft und einzelnen Spielern abrückte, war verständlich und überfällig, aber auch mutig. Ein Trainer kann das nicht zweimal machen – kommt nach so einem Ausraster keine Reaktion auf dem Feld, dann hat er sich selbst angezählt. Werner hat grundsätzlich recht: Das Tun und die Körpersprache einiger Spieler ist schlecht, sie zeigen öfter eine abfällige Handbewegung, als dass sie einen klugen Pass spielen oder ein wichtiges Laufduell gewinnen. Andererseits: Es ist ja Werner, der diese Spieler immer wieder aufstellt, wie Kohfeldt damals, und der es seit Monaten versäumt hat, einen echten Konkurrenzkampf zu entfachen. Mehrere Spieler können sich im Prinzip alles erlauben, sie spielen trotzdem immer. Ob sich daran im Pokalspiel in Bielefeld etwas ändert?

    Von diesem Spiel hängt für Werder nun viel ab – aber nur in eine Richtung: Bei einem Sieg gegen einen Drittligisten ist noch längst nicht alles gut, bei einer Niederlage aber würde sich das Gegeneinander verschlimmern. Eine Mannschaft, die gegen den Trainer spielt, könnte das ja nicht besser machen als in der zweiten Hälfte in Freiburg. Und ein Trainer kann nicht weiter von seinen Spielern abrücken. Dieses Verhältnis muss – durch Ergebnisse – ganz schnell eingerenkt werden, sonst ist es schwer zu kitten.

    Ducksch muss spielen, das ist nun klar

    Der Trainer kann es durch eine andere Aufstellung lösen, ein neuer Trainer würde das ohnehin tun, personell und vielleicht auch von der Grundordnung her. Die Spieler können es durch ihre Arbeit auf dem Feld lösen: Es reicht nicht, sich cool die Kopfhörer in die Ohren zu stecken und vor dem Spiel den Rasen abzuchecken, wie es die Großen in der Champions League machen. Man muss dann auch abliefern: taktisch, physisch und geistig professionell.

    Und, ja: Marvin Ducksch gehört wieder in die Startelf, das ist nun quasi erwiesen, weil Werder keinen Besseren hat. Die anderen hatten in Freiburg die Chance, selbst mal die Ecken, Freistöße und Elfmeter zu schießen. Und zwar besser. Es wurde ein Debakel.

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