Kategorie: Werder Bremen

  • Arminia Bielefeld besiegt Werder Bremen

    Arminia Bielefeld besiegt Werder Bremen


    Der Bielefelder Pokaltraum geht weiter: Favoritenschreck Arminia hat Werder Bremen aus dem DFB-Pokal geworfen und steht sensationell im Halbfinale. Der Drittliga-Klub besiegte den Bundesliga-Verein nach großem Kampf im Viertelfinale mit 2:1 (2:0). Während die Ostwestfalen vom Finale in Berlin träumen dürfen, rutscht Werder immer tiefer in die Krise.

    Die Mannschaft von Trainer Ole Werner hat in diesem Jahr nur eins von neun Pflichtspielen gewonnen. Vier Tage nach dem 0:5 beim SC Freiburg war das Pokalaus der nächste Tiefschlag. Vor 26.601 Zuschauern auf der Bielefelder Alm erzielten Marius Wörl (35. Minute) und Julián Malatini (41./Eigentor) die Tore für die Gastgeber. Werder kam durch Oliver Burke (56.) nur zum Anschluss.

    Durch den Halbfinaleinzug dürfen sich die Bielefelder, die zuvor unter anderem schon Union Berlin und den SC Freiburg besiegt hatten, über eine zusätzliche Prämie von rund 3,35 Millionen Euro freuen. Gegen wen sie am 1. oder 2. April um die Endspiel-Teilnahme spielen, erfahren sie am Sonntag. Dann werden die Halbfinals im Rahmen der ARD-Sportschau ausgelost (18.45 Uhr). Das Finale findet am 24. Mai im Berliner Olympiastadion statt.

    Ducksch verletzt ausgewechselt

    „Der Gegner wird uns alles abverlangen“, hatte Werder-Trainer Werner vor der Partie im ZDF gesagt. Und er sollte von der ersten Minute an Recht bekommen. Die Arminia präsentierte sich aggressiv in den Zweikämpfen und taktisch hervorragend eingestellt. Bei längerem Bremer Ballbesitz machten die Bielefelder die Räume rund um den eigenen Strafraum geschickt eng. Bei Ballverlusten in der Werder-Hälfte gingen sie aber auch immer wieder ins Gegenpressing und unterbanden so schnelle Konter.

    Der Favorit aus dem Norden hatte optisch in der Anfangsphase zwar etwas mehr vom Spiel. Echte Torchancen erspielten sich die Bremer, bei denen Angreifer Marvin Ducksch schon nach einer halben Stunde verletzt raus musste, aber nicht.

    Maltini gleich zweimal Unglücklich

    Dafür wurde die Arminia offensiver. Verteidiger Joel Felix platzierte einen Kopfball nach einer kurz ausgeführten Ecke nicht genau genug. Kurz darauf machte es Wörl besser. Der 20-Jährige nahm Malatini den Ball am Bremer Strafraum ab und knallte das Spielgerät aus halblinker Position in die lange Ecke. Die Alm tobte.

    Und die Arminia machte weiter. Bremens Torwart Michael Zetterer verhinderte bei einem Freistoß von Stefano Russo mit einer Glanztat noch das 2:0, war kurz darauf aber machtlos. Malatini beförderte eine Flanke von der rechten Seite mit dem Schienbein ins eigene Tor.

    Burke sorgt für offene Schlussphase

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bremen den Druck. Zunächst scheiterte Justin Njinmah noch frei an Arminia-Keeper Jonas Kersken, dann sorgte der eingewechselte Burke mit seinem Anschlusstreffer nach einem Bielefelder Fehler im Spielaufbau für Hoffnung bei den mitgereisten Werder-Fans.

    Die Partie war nun völlig offen. Bremen drängte auf den Ausgleich. Die Bielefelder schalteten immer wieder schnell um und vergaben teils große Konterchancen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit mussten sie noch einmal tief durchatmen, als der ehemalige Armine Amos Pieper nur die Latte traf. Am Ende war es ihnen egal: Die Arminia brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und steht zum vierten Mal in der Klubhistorie im Halbfinale.



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  • Krimi! Aus droht! Pokal LIVE!

    Krimi! Aus droht! Pokal LIVE!


    1. DeichStube
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    Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld - DFB-Pokal-Viertelfinale live: Neue Hoffnung! Oliver Burke erzielt den Anschlusstreffer.
    Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal-Viertelfinale live: Neue Hoffnung! Oliver Burke erzielt den Anschlusstreffer. © gumzmedia

    Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: Alle Tore, News und Infos zum DFB-Pokal-Viertelfinale gibt es live im Live-Ticker der DeichStube. Der aktuelle Spielstand ist 2:1 für Arminia Bielefeld.

    >>> WERDER-LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<

    88. Min: Werder probiert es nur noch mit langen Bällen. Und zum wiederholten Male steht Njinmah im Abseits. Währenddessen verlässt Malatini den Platz, Pieper soll es richten.

    86. Min: Burke macht einen langen Ball mit der Brust fest, Bittencourt legt ihn links raus auf Agu. Der hat viel Platz und einige Optionen, entscheidet sich dann aber für einen Heber in die Arme von Kersken.

    84. Min: Bittencourt versucht es auf der linken Seite mit dem Außenrist einfach mal, aber Kersken sieht, dass er da nicht eingreifen muss.

    82. Min: Der Ball liegt im Tor, aber Kersken vor dem Strafraum am Boden. Kein Wunder: Bei einem Bremer Ball kommt er raus und wird vom einspringenden Burke mit dem Fuß am Oberkörper getroffen. Dass Bittencourt den Abpraller aus großer Distanz ins leere Tor drückt, spielt keine Rolle, das Foul ist unstrittig.

    82. Min: Ole Werner wechselt noch einmal. Agu kommt, Köhn hat Feierabend.

    79. Min: Sehr viel Schwung nimmt Bremen hier nicht mit in die Schlussphase. Das Spiel hat ziemlich an Tempo verloren. Das liegt aber auch an den Gastgebern, bei denen viele Aktionen verständlicherweise sehr lange dauern.

    76. Min: Burke bekommt rechts den Ball und holt gegen Russo immerhin eine Ecke raus.

    76. Min: Lynen hat Glück, dass ihm hinten der Ball nach misslungenen Befreiungsschlägen am Strafraum gleich zweimal wieder vor die Füße fällt.

    73. Min: Die Ecke wird gefährlich – für Werder. Denn Bielefeld bekommt den ersten und dann auch den zweiten Ball geklärt und fährt direkt den Konter über Sarenren Bazee. Der spielt von links in den Strafraum, aber Jung hat aufgepasst.

    Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Werder läuft die Zeit davon!

    72. Min: Njinmah arbeitet am Ausgleich! Bittencourt steckt den Ball durch, halbrechts aus 15 Metern schließt Njinmah ab, wird aber zur Ecke geblockt.

    70. Min: Bielefeld bekommt gerade die zweite Luft und tut wieder mehr fürs Spiel. Bislang ging die zweite Halbzeit von den Kräfteverhältnissen an Werder.

    68. Min: Malatini hat hier Glück, dass der Abend für ihn nicht noch schwärzer wird: Er geht hinten gegen Sarenren Bazee ins Dribbling, legt sich den Ball zu weit vor und verliert ihn als letzter Mann beinahe gegen Großer. Mit einer Grätsche will er retten und trifft seinen Gegner. Sein Glück: Er trifft auch ganz, ganz leicht den Ball. Sonst wäre er möglicherweise raus aus dem Spiel. So bleibt es bei einer Gelben Karte.

    66. Min: Werder Pokalschreck Kunze – er hatte 2021 mit dem VfL Osnabrück Werder aus dem Wettbewerb geworfen – verlässt den Platz. Für ihn kommt Großer. Auch UIdrikis hat Feierabend, er wird vom Platz getragen. Sarenren Bazee ist auf dem Feld.

    64. Min: Uldrikis liegt verletzt auf dem Platz. Er war unglücklich und ohne Gegnereinwirkung ungeknickt. Die Sanitäter kommen und haben eine Trage dabei. Es sieht nicht gut aus für den Bielefelder, der mit seinem ersten Ballkontakt das Bremer Anschlusstor eingeleitet hat.

    62. Min: Njinmah hat den Ausgleich auf dem Fuß! Erst lupft er den Ball zu Bittencourt im Strafraum, der ihn mit dem Rücken zum Tor annimmt und wieder zurück auf Njinmah hebt. Der nimmt den Ball an und zieht aus 13 Metern ab – knapp rechts vorbei!

    58. Min: Fast hat Bielefeld die richtige Antwort! Nach einer eigenen Ecke kontert die Arminia über rechts. Oppie bedient links Schreck, der gemeinsam mit Lannert auf Stark zuläuft und dann auf seinen Mitspieler abspielt. Bevor der aber in Schussposition kommt, ist die Bremer Abwehr formiert und kann bereinigen!

    Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Neue Hoffnung für Werder dank Oliver Burke!

    56. Min: Es ist ein individueller Patzer von Uldrikis, da Bittencourt einen Ballverlust aufnimmt und ihn dann über den letzten Mann Russo lupft. Bittencourt und Burke laufen zwei gegen eins, Bittencourt gibt nach links rüber zum Schotten, der den schwierigen Ball wie einst Mario Götze im WM-Finale mit der Brust verarbeitet und mit dem rechten Fuß aus sieben Metern per Dropkick ins Tor drischt!

    56. Min: TOOOOOR für Werder! Burke hält die Hoffnung am Leben, nur noch 1:2!

    55. Min: Bielefeld wechselt zum ersten Mal. Kania geht, Uldrikis kommt.

    54. Min: Bittencourt sieht die Gelbe Karte. Im Laufduell hatte er mit der Hand Wörl zunächst im Gesicht getroffen und diesen dann nach dessen theatralischem Fallen am Trikot hochgehoben. Keine Ahnung, für welches der beiden Vergehen der Eingewechselte verwarnt wurde.

    53. Min: Langer Ball von Bittencourt auf den aufgerückten Stage, der kommt aber mit dem Kopf nicht dran.

    50. Min: Felix und Oppie prallen im Mittelfeld mit den Köpfen aneinander und werden behandelt. Es geht aber wohl für beide weiter.

    48. Min: Die Riesenchance für Njinmah auf das Anschlusstor! Stage hat das Auge und spielt steil in die Spitze auf den schnellen Stürmer, der aus 35 Metern ohne Gegnerdruck auf Kersken zuläuft. Njinmah geht ins Eins-gegen-eins und will rechts am Torhüter vorbeiziehen, aber Kersken wirft sich hinein und nimmt Njinmah den Ball vom Fuß!

    48. Min: Köhn holt sich links vorne einen Ball und gibt in die Mitte. Stage kommt ran, aber kann sich nicht in Position bringen.

    47. Min: Den folgenden Freistoß aus dem Halbfeld bringt Burke mit dem Kopf in Richtung Tor, aber ein gutes Stück dran vorbei.

    46. Min: Felix sieht bei Bielefeld Gelb, weil er rechts Njinmah umreißt.

    46. Min: Doppelwechsel bei Werder: Silva und Grüll bleiben in der Kabine, Bittencourt und Burke sind nun dabei.

    Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Weiter geht es – schafft Werder die Wende?

    46. Min: Es geht weiter auf der Alm!

    21.47 Uhr: Die Teams kehren zurück. Auf dem Feld steht bei Werder nun Leo Bittencourt.

    21.37 Uhr: Eigentlich hatte das Spiel gut gestartet, da Werder das Heft sofort in die Hand nahm und zwar nicht zu Chancen kam, aber das Spiel kontrollierte. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Marvin Ducksch (30.) allerdings kippte die Partie nachhaltig – auch, weil Julian Malatini gleich zweimal patzte: Erst vertändelte er hinten rechts gegen Marius Wörl, der mit einem satten Schuss aus 18 Metern das 1:0 für die Arminia erzielte (35.). Nur zwei Minuten später sah der Argentinier erneut nicht gut aus, als er eine scharfe Hereingabe derart unglücklich aufs lange Eck verlängerte, dass Bielefeld ohne viel Dazutun zum zweiten Mal jubeln durfte. Seitdem wirkt Werder völlig von der Rolle. Der Weg ins Halbfinale wird offenbar ein sehr, sehr weiter …

    21.32 Uhr: Dann ist Pause auf der Alm! Werder liegt gegen den Drittligisten mit 0:2 zurück. Es droht das Aus im DFB-Pokal!

    45.+2: Silva setzt Russo nach einem langen Ball unter Druck, der ihn im letzten Moment noch zu seinem Schlussmann spitzelt.

    45.+1: Kunze treibt den Ball und dringt in den Strafraum ein. Lynen gewinnt dort den Zweikampf.

    45.+1: Zwei Minuten dauert es noch.

    45. Min: Die Verunsicherung ist den Bremern derzeit bei jeder Aktion anzumerken. Völlig verflogen ist die Souveränität aus den ersten 25 Minuten.

    43. Min: Und Bielefeld macht direkt weiter. Diesmal aber läuft Köhn den Steckpass auf der rechten Seite ab.

    Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Julian Malatini patzt – Bielefeld trifft doppelt

    41. Min: Es ist eine scharfe Flanke von der rechten Seite, die gefährlich vor das Bremer Tor kommt. Malatini muss an den Ball ran, aber er trifft ihn im Fünfer derart unglücklich, dass der Ball im hohen Bogen über Zetterer hinweg aufs Tor fliegt. Weiser und Corboz gehen zum Ball, dann geht er rein. Ob Corboz noch dran war, ist nicht aufzulösen. So oder so: Bei beiden Toren sieht Malatini alles andere als gut aus.

    41. Min: Unfassbar. Biefeld macht das 2:0. Malatini trifft ins eigene Tor.

    39. Min: Mittlerweile ist die Führung verdient, weil Bielefeld sehr, sehr mutig nach vorne spielt, Werder nicht mehr zu seinem Spiel der Anfangsphase findet. Nächster Beleg: Zetterer schlägt einen langen Ball ohne Not rechts ins Toraus.

    38. Min: Die Ecke wird nicht gefährlich.

    37. Min: Fast das 2:0 für die Arminia! Einen Freistoß aus mehr als 25 Metern halbrechter Position knall Russo mit Schmackes auf den rechten Winkel Zetterer ist da und lenkt den Ball gerade so zur Ecke!

    Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Marvin Ducksch verletzt raus – und Bielefeld trifft!

    35. Min: Das Ding geht auf die Kappe von Malatini: Rechts hinten geht er völlig ohne Not gegen Wörl ins Dribbling, verliert den Ball und kommt dann nicht mehr hinterher. Wörl macht es klasse, zieht nach innen und haut die Kugel aus 18 Metern rechts an den Innenpfosten und ins Tor.

    35. Min: Tor für Arminia Bielefeld. Wörl trifft zum 1:0.

    33. Min: Fast das 1:0 für Bielefeld! Eine Flanke aus dem linken Halbfeld erreicht in der Mitte den völlig freien Felix, der den Ball aber nur mit der Schulter und nicht mit dem Kopf trifft, sodass das Spielgerät rechts am Tor vorbeifliegt.

    32. Min: Den folgenden Freistoß nutzt Bielefeld zum Angriff. Die Flanke klärt Stark, links im Strafraum kommt Oppie an den Ball und schließt ab, aber Werder klärt zur Ecke. Dei bringt nichts ein.

    32. Min: Weiser sieht in Folge dieses Fouls die Gelbe Karte.

    31. Min: Die erste Ecke bringt eine zweite ein, die gefährlich wird, weil sie gut kommt und Kersken alles riskieren muss, um den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Dann rollt der Bielefelder Konter. Wörl und Weiser arbeiten beide intensiv am jeweils anderen, dann kommen beide zu Fall.

    30. Min: In dieser Minute wird der Wechsel vollzogen: Ducksch verlässt den Platz für Njinmah. Gute Besserung von hier aus!

    29. Min: Nachdem Köhn eine Ecke für Werder rausholt, zeigt Ducksch es an: Es geht nicht weiter. Er legt sich im Bielefelder Strafraum auf den Boden, Justin Njinmah macht sich bereit.

    28. Min: Ducksch reibt sich den hinteren rechten Oberschenkel.

    26. Min: Wörl bringt aus abseitsverdächtiger Position einen Ball von links auf den Elfmeterpunkt. Stark ist dort und klärt per Kopf.

    24. Min: Bielefeld arbeitet sich ein bisschen ins Spiel. Das findet hauptsächlich im Mittelfeld statt. Wirklich viel passiert gerade nicht.

    20. Min: Die Ecke wird nicht gefährlich. Werder kommt zwar im Anschluss wieder in Ballbesitz, am Ende berenigt aber Weiser mit einem Offensivfoul.

    19. Min: DSC-Keeper Kersken schenkt Arminia einen Eckball.

    Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Werder hat das Spiel im Griff

    18. Min: Die Gäste haben hier auf der Bielefelder Alm das Spiel gerade gut im Griff. Nach vorne fehlt es bislang allerdings noch an Genauigkeit.

    17. Min: Stage spielt einen starken Ball nach links raus auf Köhn. Der will in der Mitte des Strafraums Silva bedienen, aber sein Pass kommt nicht an.

    15. Min: Werder kontert. Weiser treibt an und bringt den Ball rechts raus auf Silva. Der hebt ihn in die Mitte, aber Corboz klärt.

    14. Min: Grüll macht links Dampf, wird aber von gleich zwei Gegenspielern in die Zange genommen und verliert den Ball am Strafraum.

    13. Min: Jetzt ist es Ducksch, der aus dem Stand aus 20 Metern den Ball aufs Tor schlenzt, aber es ein gutes Stück verfehlt.

    11. Min: Die erste gute Bremer Szene läuft rechts über Weiser. Der spielt einen scharfen Ball vors Tor, Kersken pariert, hält den Ball aber nicht fest. Bevor die Situation noch gefährlicher werden kann, bereinigt Arminia.

    10. Min: Der Ball kommt lang und wird dadurch tückisch! Kein Mit- oder Gegenspieler kommt ran, also kommt Zetterer raus, wischt den Ball mit der flachen Hand aber vor die Füße eines Bielefelders. Dann geht die Fahne hoch: Abseits!

    10. Min: Silva foult Schreck, Freistoß Bielefeld aus dem linken Halbfeld.

    8. Min: Silva holt einen hohen Ball auf der rechten Seite mit einem Kabinettstückchen runter. Wirklich gewinnbringend ist die Aktion am Ende aber nicht.

    6. Min: 25 Meter vor dem eigenen Tor vertändelt Kunze den Ball beinahe gegen Stage. Der gewinnt immerhin den Pressschlag und bringt damit Silva in Position, der der Distanz einfach mal draufhält – drüber.

    5. Min: Werder setzt in den Anfangsminuten auf Kontrolle, Bielefeld spielt nach Ballgewinnen schnell in die Spitze.

    3. Min: Erster Angriff der Arminia. Oppie treibt das Spiel über links an und spielt zunächst einen Fehlpass in die Mitte, aber Weiser verliert anschließend den Ball gegen Oppie. Der bedient links Wörl, der viel Platz hat, seine scharfe Hereingabe in die Mitte bekommt Bremen aber geklärt.

    1. Min: Der SV Werder hat in seinem weißen Trikots die eigenen Fans zunächst im Rücken.

    Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Das Viertelfinale läuft!

    1. Min: Auf geht es! Das Spiel in der SchücoArena läuft!

    20.42 Uhr: … und da kommen sie!

    20.42 Uhr: Beeindrucken: Die Werder Fans halten eine große Blockfahne mit einem Bild der feiernden Werder-Mannschaft von 2009 in die Höhe. „Auf geht‘s Werder – ihr könnt die nächsten sein!“ steht groß darunter.

    20.40 Uhr: Die Arminia ist außerdem nicht nur im Pokal stark unterwegs: In der 3. Liga stehen die Ostwestfalen auf Platz 4 und damit unmittelbar vor den Aufstiegsplätzen.

    20.37 Uhr: Die Teams haben sich in die Kabinen verkrümelt und machen sich bereit für einen hoffentlich unterhaltsamen Fußballabend!

    20.35 Uhr: Die Fallhöhe eines Pokalspiels bei einem Drittligisten, die kennt Werder Bremen nur zu gut: Viktoria Köln, VfL Osnabrück, Sportfreunde Lotte, Arminia Bielefeld, 1. FC Saarbrücken, Preußen Münster, 1. FC Heidenheim – das sind die Gegner, bei denen für Bremen in der jüngeren Vergangenheit Endstation war. Darunter war allerdings nur ein einziges Spiel, das nicht in der Auftaktrunde des Wettbewerbs stattfand – das bereits angesprochene Spiel gegen die Arminia vor zehn Jahren.

    Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld – DFB-Pokal im Liveticker: Ole Werners „großer Traum“ vom Halbfinale

    20.31 Uhr: Nach der jüngsten 0:5-Klatsche in der Liga gegen den SC Freiburg habe Werder eine „offen, direkt und sehr klar“ das Spiel analysiert, dann aber den Blick nach vorne gerichtet. Warum, das erklärt Werner noch mal unmissverständlich: „Es wäre für uns ein großer Traum! Wir sind hier, um in die nächste Runde einzuziehen!“

    20.29 Uhr: Werder-Trainer Ole Werner steht am ZDF-Mikrofon Rede und Antwort. Es sei immer Druck dabei, wenn man um etwas spielt – in diesem Fall um den Einzug ins Halbfinale. Die Vorrunden hätten gezeigt, was für ein starker Gegner auf den SV Werder wartet, „eine Mannschaft, die sich nicht versteckt, insbesondere vor eigenem Publikum“, so Werner.

    20.28 Uhr: Im Gästeblock wird eifrig die Choreo in Position gebracht.

    20.26 Uhr: Das Halbfinale erreichte Werder zuletzt in der Saison 2021/22. Damals war bei RB Leipzig Endstation (1:2 n.V.), die später den Titel gewinnen sollten. Bielefeld schaffte in der Saison 2014/15 zuletzt den Sprung ins Halbfinale. Dort setzte sich der VfL Wolfsburg durch (4:0).

    20.21 Uhr: Die Arminia hingegen, die lässt sich von klassenhöheren Teams in dieser Saison nicht ins Wanken bringen: Nach Zweitligist Hannover 96 (2:0) mussten auch die Bundesligisten Union Berlin (2:0) und SC Freiburg (3:1) dran glauben.

    20.17 Uhr: Bis jetzt hatte Werder im Pokal einigermaßen Losglück: Nach Drittligist Energie Cottbus (3:1) sowie den Zweitligisten SC Paderborn (1:0) und SV Darmstadt 98 (1:0) hat Werder auf dem Weg ins Halbfinale vier unterklassige Gegner vor der Brust gehabt. Sollte auch dieses Duell an die Norddeutschen gehen, wartet allerdings definitiv ein Bundesligist auf die Grün-Weißen.

    20.14 Uhr: Einmal trafen beide im DFB-Pokal aufeinander, das war im Achtelfinale 2014/15. Machen wir es kurz: Werder verlor nach 90 Minuten mit 1:3. Pokaltechnisch ist da also noch eine Rechnung offen.

    20.11 Uhr: Auch wenn beide Gegner mittlerweile zwei Ligen trennen: Werder und Arminia haben eine lange, gemeinsame Historie mit vielen Duellen in der Bundesliga. 35-mal sind beide Vereine aufeinandergetroffen in Pflichtspielen. 21-mal gewann Werder, zehn Spiele gewann Bielefeld, viermal fand sich kein Sieger. Das ist heute selbstverständlich nicht möglich.

    20.04 Uhr: Werder dürfte von mehreren Tausend Bremern begleitet werden. Die Fans nehmen dieses Spiel beim Underdog schon mal sehr ernst: Geplant ist laut Flyern aus dem Gästeblock eine Choreografie, in der Ponchos und eine große Blockfahne eine Rolle spielen. „Wir alle gemeinsam für den Traum vom Finale!“, heißt es darauf. Hoffen wir mal, dass dieser Traum weitergeht.

    20.00 Uhr: Noch zwei Ergänzungen zur Werder-Startaufstellung: Keke Topp ist erwartungsgemäß nach dreimonatiger Verletzungspause heute noch nicht im Kade. Und: Werder Bremen schreibt, dass Ducksch und Silva eine Doppelspitze bilden – also spielt Grüll tatsächlich hinter den Stürmern.

    19.56 Uhr: Fest steht bereits, dass der Sieger der heutigen Partie im Halbfinale auf den VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen treffen könnte. Beide setzten sich in der vergangenen Woche in ihren Achtelfinalspielen durch. Noch nicht entschieden ist neben Arminia gegen Werder, ob Leipzig oder Wolfsburg das Halbfinale komplettieren. Die beiden Bundesligisten treffen morgen in Leipzig aufeinander.

    19.53 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Robert Hartmann. Ihm assistieren Christian Leicher und Eduard Beitinger. Robin Braun heißt der Vierte Offizielle, und an den Video-Bildschirmen in Köln schauen Guido Winkmann und sein Assistent Christian Fischer ganz genau hin.

    19.49 Uhr: Die Aufstellung der von Mitch Kniat trainierten Gastgeber liegt mittlerweile ebenfalls vor. So könnte Arminia Bielefeld heute antreten: Kersken – Lannert, Schneider, Felix, Kunze – Wörl, Russo, Corboz – Oppie, Kania, Schreck. Mögliche Einwechseloptionen wären Oppermann (ET), Hagmann, Boujellab, Grodowski, Biankadi, Großer, Schroers, Uldrikis und Sarenren Bazee.

    19.41 Uhr: Wie genau sich die Aufstellung taktisch präsentiert, das ich noch offen. Denkbar wäre, dass Ole Werner mit Dreier-Sturm spielt. Dann würde Marco Grüll eine Position nach vorne rutschen. Wir werden das nach Anpfiff beobachten.

    Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: Werders Pokal-Aufstellung ist da – Romano Schmid fehlt

    19.35 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da! Ole Werner lässt heute folgende Elf beginnen! Zetterer – Malatini, Stark, Jung – Weiser, Lynen, Köhn – Stage, Grüll – Ducksch, Silva. Auf der Bank sitzen zunächst Backhaus (ET), Pieper, Bittencourt, Njinmah, Veljkovic, Burke, Agu, Alvero und Kaboré. Das bedeutet: Romano Schmid ist tatsächlich nicht mit von der Partie.

    19.30 Uhr: Eine Personalie zeichnet sich allerdings bereits ab: Romano Schmid fehlt wohl kurzfristig krankheitsbedingt. Ob diese Information belastbar ist, sehen wir gleich.

    19.27 Uhr: Moin aus der DeichStube! Fußball-Bundesligist Werder Bremen darf – oder muss – im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld antreten. Ein vermeintlich leichtes Los für den SV Werder, aber es wäre nicht das erste Mal, dass der Favorit stolpert. Ab 20.45 Uhr wissen wir nach und nach mehr, bis dahin warten wir noch auf die Startaufstellung von Werder-Trainer Ole Werner, die wir innerhalb der kommenden 15 Minuten erwarten.

    Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld. Anpfiff in der Schüco-Arena ist am heutigen Dienstag um 20.45 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 19.45 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum DFB-Pokal-Viertelfinale gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

    „Es ist für uns eine besondere Chance“: Wie Werder Bremen das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld zum allgemeinen Aufschwung nutzen möchte

    Der SV Werder Bremen trifft am Dienstag (20.45 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) im DFB-Pokal-Viertelfinale auf Arminia Bielefeld. Der Vorbericht der DeichStube.

    Bremen – Es gibt im Fußball dieses berühmte Sprichwort: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“ Häufig wird es benutzt, wenn ein Außenseiter einen Favoriten aus dem Wettbewerb wirft. Doch im übertragenen Sinne passt dieser Satz auch zur aktuellen Situation des SV Werder Bremen vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr im DeichStube-Liveticker). Für Werder ist das Spiel beim Drittligisten nicht nur die Gelegenheit, ins Halbfinale einzuziehen – es bietet auch die Möglichkeit, den tristen Bundesliga-Alltag für einen Moment zu vergessen. „Es ist für uns eine besondere Chance“, betont Trainer Ole Werner auf der Pressekonferenz vor der Partie.

    Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: SVW-Trainer Ole Werner fordert im DFB-Pokal Selbstbewusstsein

    Als reinen Ausgleich für die jüngsten Liga-Enttäuschungen möchte Werner das Pokalspiel jedoch nicht verstanden wissen. „Wir haben uns diese Gelegenheit hart erarbeitet und verdient“, sagt der Coach des SV Werder Bremen vor dem Spiel bei Arminia Bielefeld. Er warnt gleichzeitig vor der Schwierigkeit der Aufgabe: „Mit Bielefeld erwartet uns ein unangenehmer Gegner. Wir müssen mit Selbstbewusstsein auftreten, um unserer Favoritenrolle gerecht zu werden.“ Ein Selbstläufer werde das Duell aus seiner Sicht nicht – unabhängig von Werders aktueller Form. „Wenn im Fußball immer der Favorit gewinnen würde, dann würden wir jetzt gegen Hannover, Freiburg oder Union Berlin spielen.“ Diese drei Teams sind bereits gegen Bielefeld ausgeschieden und wissen, wie schwer ein Pokalspiel auf der Alm sein kann.

    „Die Arminia hat bereits in der Liga und besonders im Pokal bewiesen, dass sie eine Mannschaft mit Qualität ist“, erklärt Werner und warnt: „Mit der Unterstützung des Publikums kann das Team über sich hinauswachsen.“ Deshalb sei es wichtig, dass seine Mannschaft auf die möglicherweise hitzige Atmosphäre vorbereitet ist. „Wir müssen gewappnet davor sein, dass wir nicht nur gegen elf Spieler, sondern gegen ein ganzes Stadion spielen“, mahnt Ole Werner. Noch entscheidender sei allerdings die Stimmung innerhalb des eigenen Teams. „Wir müssen uns auf dem Platz unterstützen, auch wenn Dinge mal nicht funktionieren und müssen uns das Selbstvertrauen durch gemeinsame gute Aktionen zurückholen. Dann glaube ich auch, dass unsere Brust breit sein wird.“

    So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld aussehen!

    Werder Bremen im Liveticker gegen Arminia Bielefeld: SVW und DSC haben Vorgeschichte im DFB-Pokal

    An Selbstbewusstsein mangelt es allerdings auch dem Gegner nicht. Arminia Bielefeld steht in der 3. Liga auf Rang vier, nur vier Punkte hinter dem Relegationsplatz, und hat im Pokal bereits mehrere große Namen aus dem Wettbewerb geworfen. Arminia-Trainer Mitch Kniat machte im Interview mit der DeichStube zudem deutlich: „Für uns ist das kein Bonusspiel. Wir gehen die Partie so an, dass wir eine Runde weiterkommen wollen, um die Geschichte weiterschreiben zu können.“ Um das zu verhindern, hat Werder Bremen sich im Vorfeld intensiv mit dem Gegner beschäftigt. „Wir haben Bielefeld mehrfach live im Stadion beobachtet“, verrät Werner. „Für mich ist das kein klassischer Drittligist – es geht bei ihnen nicht nur um körperliche Tugenden. Sie haben eine klare Struktur im Spiel und genau dort müssen wir gegenhalten.“

    Es soll schließlich im besten Fall anders laufen als bei der letzten Niederlage des SV Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld, die gab es schließlich ausgerechnet im DFB-Pokal. 2015 schieden die Grün-Weißen im Achtelfinale auf der Bielefelder Alm mit 1:3 aus. Eine Wiederholung dieses Ergebnisses würde die kommenden Tage in Bremen wohl ungemütlich machen – das ist auch Ole Werner bewusst. Der Trainer richtet den Blick aber nur nach vorn: „Es liegt an uns, diese Chance zu nutzen – und das wollen wir mit aller Macht tun. Wir wollen ins Halbfinale, und das ist alles, was zählt.“ (bvo)



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  • SV Werder Bremen: Ducksch angeschlagen ausgewechselt

    SV Werder Bremen: Ducksch angeschlagen ausgewechselt


    Für Marvin Ducksch ist der Pokalabend gegen Arminia Bielefeld vorzeitig beendet. Der 30-Jährige musste in der 30. Spielminute mit Oberschenkelproblemen, die er sich bei einem Antritt zum Sprint ohne Einwirkung des Gegenspielers zugezogen hat, vom Platz. Für ihn kam Justin Njinmah in die Partie.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • 23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC

    23. Spieltag: SC Freiburg – SV Werder Bremen – SC


    Am Freitag ist es mal wieder soweit: unser SC lädt zu einem Flutlichtspiel ins Europa-Park-Stadion ein. Zu Gast ist der SV Werder Bremen.

    Unsere Gäste stehen aktuell mit 30 Punkten auf Rang 10. Mit einem Sieg könnten Sie den direkten Anschluss zu den europäischen Startplätzen wieder herstellen, bei einer Niederlage vergrößert sich der Abstand auf unseren SC auf 9 Punkte.
    Im neuen Jahr fallen meist viele Tore bei Spielen der Bremer Mannschaft: 9:17 Tore in 7 Spielen liefern mit beinahe 4 Tore pro Begegnung einen gewissen Unterhaltungswert. Dabei bespielte man Topteams (Leipzig, Dortmund, Bayern), formstarke Teams (Augsburg und Mainz) und Teams im Abstiegskampf (Hoffenheim und Heidenheim). Mit 5 Punkten aus diesen Spielen ist die aktuelle Bilanz durchaus ausbaufähig. Insbesondere die Niederlagen zu Hause gegen Augsburg (0:2) und am vergangenen Wochenende gegen Hoffenheim (1:3) schmerzen sehr.

    Die jüngste Bilanz unseres SC gegen die Bremer spricht eher für den SC: In den vergangenen 7 Spielen konnte man 4 mal als Sieger vom Platz gehen, 2 mal teilte man sich die Punkte und einmal siegte Bremen. Somit konnte man eine schlechte Bilanz gegen die Bremer deutlich verbessern (insgesamt steht in der Bundesliga eine Bilanz von 13 Siegen, 10 Remis und 24 Niederlagen zu Buche).

    Unser SC konnte sich nach einem sehr durchwachsenen Start ins neue Jahr (Angefangen mit der Schlussphase gegen Kiel) wieder stabilisieren und konnte zuletzt gegen 3 Kellerkinder jeweils knapp, aber nicht unbedingt unverdient mit 1:0 gewinnen. Gerade auswärts in St. Pauli und Bochum ist das ganze nicht selbstverständlich.
    Dabei bestach man vorallem mit einer defensiven Stabilität, die den Gegnern nur sehr wenig Torchancen ermöglichte. Darunter litt jedoch die Offensive Power. Man schaffte es dennoch trotz weiterhin ausbaufähiger Chancenverwertung immer das eine entscheidende Tor zu erzielen, was uns in Summe wieder auf Platz 5 und damit in Schlagdistanz zu den Champions League Plätzen bringen konnte.

    Personell wage ich vor den Pressekonferenzen noch keine Prognose.

    Allen im Stadion wünsche ich einen schönen Abend. Bleibt bitte alle friedlich und macht am Sonntag von eurem Wahlrecht gebrauch!



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  • Werder verstärkt sein Tischtennis-Team mit

    Werder verstärkt sein Tischtennis-Team mit


    Der französische Tischtennis-Profi Irvin Bertrand holt im Spiel zu einem Vorhandschlag aus.

    Der französische Tischtennis-Profi Irvin Bertrand holt im Spiel zu einem Vorhandschlag aus.

    Der französische Tischtennis-Profi Irvin Bertrand spielte vier Jahre bei Bundesligist Post SV Mühlhausen.

    Bild: Imago | Patrick Wichmann

    Die Bremer haben mit Irvin Bertrand ein französisches Tischtennis-Talent mit Potenzial verpflichtet. Mit Werders Kernteam wurden zudem die Verträge verlängert.

    Werder Bremen hat sein Tischtennis-Team frühzeitig für die neue Bundesliga-Saison aufgestellt. Mit Kapitän Mattias Falck hatten die Bremer bereits im vergangenen November für zwei weitere Jahre verlängert, nun unterschrieb auch Kirill Gerassimenko bis 2027. Und zudem bleibt Marcelo Aguirre für eine weitere Saison bis 2026 bei Werder.

    Doch einen Wechsel gibt es im Grün-Weißen-Quartett: Teammanager Sascha Greber und Trainer Cristian Tamas verpflichteten das französische Talent Irvin Bertrand, das seit 2021 bei Ligakonkurrent Post SV Mühlhausen gespielt hatte. Optisch ähnelt der 25-jährige Linkshänder ein wenig dem französischen Überflieger-Brüderpaar Felix und Alexis Lebrun – und auch bei Werder erhofft man sich durch Bertrand einen Leistungsschub.

    Irvin ist unser Wunschspieler. Wir haben jemanden gesucht, der auch ein sehr guter Doppelspieler ist. Er hat einen guten Touch und ist dazu ein supernetter Typ. Wir sind sehr zufrieden.

    Werder-Teammanager Sascha Greber bei buten un binnen

    “Irvin gibt uns noch mehr Optionen”

    Die Bundesliga-Teams hatten sich in dieser Saison allesamt weiter verstärkt und das Leistungsniveau noch einmal höher geschraubt. Auch Werder will seine Ausgangslage weiter verbessern. “Wir haben einfach zu viele Doppel verloren”, betont Tamas im Gespräch mit buten un binnen, “und Irvin ist da sehr erfahren, obwohl er ein junger Spieler ist, dazu technisch sehr gut ausgebildet mit sehr großem Spielverständnis. Wir sehen viel Potenzial bei ihm.”

    Bertrand hatte früher in Ochsenhausen und zuletzt in Saarbrücken mittrainiert, Mühlhausen verfügt über keine eigene Trainingsgruppe. Nun zieht der junge Franzose nach Bremen und wird intensiv mit Tamas und seinen neuen Teamkollegen arbeiten. “Irvin gibt uns einfach noch mehr Optionen”, fügte Tamas hinzu. Dass es mit Andrei Putuntica nach einem Jahr bei den Bremern nicht weitergeht, sei keine Entscheidung gegen den Moldawier gewesen, betonen Greber und Tamas: “Wir haben uns für Bertrand entschieden.”

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    Quelle:
    buten un binnen.

    Dieses Thema im Programm:
    Sportblitz, 25. Februar 2025, 18:06 Uhr



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  • So stellt sich Werder für die neue Bundesliga-Saison

    So stellt sich Werder für die neue Bundesliga-Saison


    Ein Bundesliga-Dino ist der SV Werder (noch) nicht im Tischtennis. Aber seit nunmehr knapp 20 Jahren ist Grün-Weiß mittlerweile auch schon dauerhaftes Mitglied in der höchsten nationalen Liga. Sie gilt in der vor allem in Asien und Europa populären Sportart als die stärkste Liga der Welt. Werder, deutscher Meister 2013, zeichnet dabei eine hohe Kontinuität aus. Trainer: immer Cristian Tamas. Manager: immer Sascha Greber. Auch die Spieler bleiben oft sehr lange. Gerade hat der Verein zwei weitere Profi-Verträge verlängert. Von einer personellen Veränderung ist dennoch zu berichten.

    Der Wechsel: Vor einem Jahr hatte Werder Andrei Putuntica unter Vertrag genommen, dieser Vertrag wird für die kommende Saison nicht verlängert. Die bisherige Bundesliga-Bilanz des gebürtigen Moldawiers: sieben Spiele, drei Siege. Eine Art Langzeit-Bremer ist er dennoch. Schon etliche Jahre gehört er zur Trainingsgruppe von Cristian Tamas. Und eventuell wird er in der Gruppe auch bleiben, auch wenn er in der nächsten Saison für einen anderen Verein antreten wird. Statt Andrei Putuntica wird ab dem Sommer der Franzose Irvin Bertrand zum grün-weißen Bundesliga-Team gehören.

    Der Neue: 25 Jahre alt, Linkshänder und Doppelspezialist, spielt Irvin Bertrand seit 2021 für den Bundesliga-Konkurrenten Post SV Mühlhausen. In der laufenden Saison wurde er bislang 13-mal eingesetzt. Drei Siege bei zehn Niederlagen stehen in der Statistik. “Er hat ein sehr gutes Ballgefühl und ist unser absoluter Wunschspieler”, sagt Sascha Greber. Cristian Tamas hebt ebenfalls hervor, dass Bertrand sehr gut ausgebildet sei. „Ich erhoffe mir ein Plus und denke, dass er hier in Bremen stärker werden kann“, sagt Tamas.

    Die Gründe: Sowohl der Spieler als auch sein künftiger Verein erhoffen sich einen Leistungssprung, wenn der Wechsel von Thüringen nach Bremen vollzogen ist. Bislang tritt Irvin Bertrand zwar für den Post SV an. Da es dort keine feste Gruppe im Trainingsalltag gibt, gehöre er zur Trainingsgruppe des 1. FC Saarbrücken-TT. „Ich möchte gerne für den Verein spielen, in dessen Stadt ich auch wohne und mich die tägliche Trainingsarbeit weiterbringen kann“, sagt Irvin Bertrand. Dessen Qualität als Doppel-Spieler könnte Werder vor allem in den engen Partien zugutekommen, die erst im fünften Match entschieden werden, in einem Doppel. Von diesen Duellen hatte Werder in der jüngeren Vergangenheit etliche verloren.

    Die Kontinuität: “Es ist außerordentlich wichtig, dass wir durch die Verlängerung von Kirill und Marcelo unsere konstante Qualität erhalten”, sagt Anne-Kathrin Laufmann, die sich in Werders Geschäftsführung um die Tischtennis-Sparte kümmert. Der Kasache Kirill Gerassimenko hatte sich im Olympiajahr mehr und mehr in den Vordergrund gespielt – und füllt eine immer gewichtigere Rolle im Werder-Team aus. “Er hatte Angebote ohne Ende, aber er hat mit keinem anderen Verein außer mit uns verhandelt”, sagt Sascha Greber. Gerassimenkos Vertrag wurde bis 2027 verlängert. “”Ich bin sehr dankbar, dass ich zwei weitere Jahre mit einem solchen Weltklassespieler zusammenarbeiten kann”, sagt Cristian Tamas. Marcelo Aguirre hat für eine weitere Saison unterschrieben, er bleibt bis mindestens 2026. Zuvor hatte Werder bereits Spitzenspieler Mattias Falck bis 2027 binden können. Alle drei Profis spielen bereits seit 2019 für Bremen.

    Die Konkurrenz: In der laufenden Saison hatte Werder das kleine Pokal-Wunder vollbracht, im Viertelfinale den TTC Fulda, den Klub des deutschen Topspielers Dimitrij Ovtcharov, zu besiegen . Erstmals nach längerer Abstinenz erreichte Werder wieder die deutsche Pokal-Endrunde, das sogenannte Final Four. In der Liga gehörten die Bremer zumindest im ersten Saisondrittel zu den ersten vier Anwärtern auf die Play-off-Plätze. Ist Werder durch die Verpflichtung von Irvin Bertrand demnächst noch konkurrenzfähiger? Ja und nein. Sascha Greber sagt: “Wenn ich sehe, was sich bei der Konkurrenz tut, wird das weiter ein sehr hartes Brot.” Von Jahr zu Jahr werde die Bundesliga mit den Spitzenteams aus Düsseldorf, Saarbrücken und Fulda stärker. “Aber wir sind uns sicher, dass auch wir uns weiterentwickeln”, sagt er.

    Die Saison: Nachdem Werder vor dem Jahreswechsel auf Play-off-Kurs lag, lief es 2025 nicht wie gewünscht. Von fünf Spielen konnte Bremen nur eines gewinnen. Zu den Enttäuschungen zählte auch ein 0:3 beim Post SV Mühlhausen inklusive einer Einzel-Niederlage von Marcelo Aguirre gegen Irvin Bertrand. Bei noch sechs ausstehenden Liga-Spielen besteht für den Tabellen-Achten Werder zwar noch theoretisch die Chance auf den Play-off-Einzug. Für besonders realistisch halten das aber weder Greber noch Tamas. Sie sagen: “Wir wollen die Saison gut zu Ende spielen und in der Tabelle noch weiter nach oben” (Greber). Oder: “Wir werden um jeden einzelnen Punkt und Tabellenplatz kämpfen” (Tamas). Am Donnerstagabend erwartet Werder in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle den Tabellen-Zehnten TTC Bad Homburg (19 Uhr).

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  • DFB-Pokal: Als Fritz 2015 traf, flog – und Kroos über

    DFB-Pokal: Als Fritz 2015 traf, flog – und Kroos über



    Wenn Werder Bremen am Dienstag zum zweiten Mal in der Geschichte des DFB-Pokals bei Arminia Bielefeld gastiert, werden Erinnerungen wach. Den 4. März 2015 hatte auch Weltmeister Toni Kroos nicht unkommentiert stehen lassen können.

    Im Fokus im März 2015: Toni Kroos (li.) und Clemens Fritz.


    Im Fokus im März 2015: Toni Kroos (li.) und Clemens Fritz.

    imago images (3)


    Damals wie heute waren die Machtverhältnisse deutlich. Da der Drittligist aus Bielefeld, dort der Bundesligist aus Bremen. Werder hatte vor dem Gastspiel auf der Alm im DFB-Pokal-Achtelfinale im Kalenderjahr 2015 genauso viele Punkte in der Bundesliga gesammelt wie Spitzenreiter Bayern München.


    Doch wie ein Bundesliga-Spitzenteam – Werder war eigentlich nur Neunter – spielte Bremen dann nicht. Der für den kritisierten Raphael Wolf überraschend ins Tor gerückte Koen Casteels war nicht der erhoffte Rückhalt (kicker-Note 5). Eine bessere Note als eine 4 bekam kein Werder-Profi an diesem Abend, der in Erinnerung bleiben sollte. Aus unterschiedlichen Gründen.


    Bielefeld feierte Winter-Neuzugang Manuel Junglas, dem beim sensationellen 3:1-Erfolg direkt ein Doppelpack gelang. Arminias Rasen sah sich derweil schärferer Kritik ausgesetzt. “Bremen versinkt im Bielefelder Torf”, titelte damals die SZ. Deutlicher wurde Weltmeister Toni Kroos, dessen Bruder Felix (kicker-Note 4,5) über 90 Minuten auf der Bremer Sechs gespielt hatte: “Sehr guter Platz da in Bielefeld – hat mit Fußball nix zu tun …”

    Meier freut “Schokoladentag” – Skripnik bedient


    Den unebenen Platz nutzte Arminia für sein Kampfspiel, Cheftrainer Norbert Meier sollte hinterher von einem “Schokoladentag” sprechen. Bielefelds Kapitän Fabian Klos erklärte stolz: “Wir haben gezeigt, dass wir auch ein bisschen Fußball spielen können.”


    Wir hatten uns vorgenommen, ohne Ende zu kämpfen, aber das war nicht der Fall.



    Einen bitteren Abend erlebte derweil der heutige Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz. Als Kapitän auf Bremer Seite angetreten, gelang ihm in der 76. Minute zwar der 1:2-Anschlusstreffer. Weil Junglas nur acht Minuten später aber das vorentscheidende 3:1 erzielte, ließ sich Fritz – bereits verwarnt für Meckern – zu einem Frustfoul hinreißen (89.). Allerspätestens durch seine Ampelkarte war die Partie entschieden.




    Bremen rang nach der Blamage um Erklärungen. Werder-Coach Viktor Skripnik sah eine in puncto Einstellung: “Wir hatten uns vorgenommen, ohne Ende zu kämpfen, aber das war nicht der Fall.”


    Bielefeld dagegen warf in seinem Freudentaumel anschließend auch noch Borussia Mönchengladbach dramatisch im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb, ehe Wolfsburg im Halbfinale die Endstation bedeutete (0:4). Eine Halbfinal-Revanche gegen Wolfsburg, das am Mittwoch (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) noch in Leipzig gastiert, ist noch im Bereich des Möglichen. Vorausgesetzt, Werder wird auf der Alm erneut düpiert.



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  • Mega-Ansturm auf Tickets: So gibt´s Karten für

    Mega-Ansturm auf Tickets: So gibt´s Karten für


    1. Mega-Ansturm auf Tickets: So gibt´s Karten für Werder-Frauen gegen HSV!  deichstube.de
    2. Werder gegen HSV: “Zuschauerstärkstes Frauenfußballspiel” im Norden  buten un binnen
    3. DFB-Pokal der Frauen: Schon 30.000 HSV-Karten verkauft  NDR.de
    4. Auf Rekordkurs: Mehr als 30.000 Karten für das Frauen-Nordderby verkauft  kicker
    5. buten un binnen: Pokal-Derby zwischen Werder und HSV steigt vor Hamburger Rekordkulisse  Sportschau



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  • So gibt´s Karten für Werder-Frauen gegen HSV!

    So gibt´s Karten für Werder-Frauen gegen HSV!


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    Larissa Mühlhaus (links) und die Frauen des SV Werder Bremen trafen bereits im August 2024 in einem Testspiel auf den HSV - und siegten mit 3:1. Im Halbfinale des DFB-Pokals kommt es am 23. März 2025 zur Neuauflage des Nordderbys.
    Larissa Mühlhaus (links) und die Frauen des SV Werder Bremen trafen bereits im August 2024 in einem Testspiel auf den HSV – und siegten mit 3:1. Im Halbfinale des DFB-Pokals kommt es am 23. März 2025 zur Neuauflage des Nordderbys. © IMAGO/Oliver Baumgart

    Mega-Ansturm auf Tickets für das Nordderby! So gibt es Karten für das Duell zwischen Werder Bremen und dem HSV im Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen!

    Bremen – Das Duell steigt zwar erst in gut einem Monat, doch schon jetzt wirft das Nordderby zwischen den Frauen des SV Werder Bremen und des Hamburger SV im Halbfinale des DFB-Pokals seine Schatten voraus. Der Ansturm auf die Tickets für die Partie am 23. März 2025 (15.30 Uhr) ist riesig, der HSV hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 30.000 Karten verkauft. „Damit wird das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen den HSV-Frauen und dem SV Werder Bremen im Volksparkstadion das zuschauerstärkste Frauen-Vereinsfußballspiel in der Geschichte Norddeutschlands“, freuen sich die Hamburger in einer Mitteilung. Und auch Werder verzeichnet eine massive Ticket-Nachfrage.

    Riesige Ticket-Nachfrage für DFB-Pokal-Halbfinalspiel der Werder-Bremen-Frauen gegen den Hamburger SV

    „Es ist jetzt schon klar, dass wir die Tickets für das Pokalspiel verlosen müssen, weil die Anfragen das Kontingent bei Weitem übersteigen“, teilen die Grün-Weißen auf Nachfrage der DeichStube mit. Noch bis Dienstag, 25. Februar 2025 um 23.59 Uhr können sich Werder-Mitglieder und -Dauerkarteninhaber auf der Vereinshomepage des SV Werder Bremen auf Tickets für die DFB-Pokalpartie gegen den HSV bewerben, eine Stehplatzkarte im Gästeblock kostet 13,20 Euro, für einen Sitzplatz werden 19,80 Euro fällig. Werder-Fans können entweder bis zu zwei Stehplatz- oder bis zu sechs Sitzplatztickets bestellen.

    Sollte das Interesse am Nordderby im DFB-Pokal der Frauen weiterhin derart hoch bleiben, könnten der Hamburger SV und der SV Werder Bremen sogar den Rekord für das meistbesuchte Frauenfußballspiel in der deutschen Geschichte brechen. Der deutschlandweite Höchstwert liegt bei 44.808 Zuschauern, aufgestellt beim DFB-Pokalfinale 2022/23 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg. Ins Hamburger Volksparkstadion passen maximal 57.000 Zuschauer. (nag)



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  • Agu ist zurück und steht beim Coach hoch im Kurs

    Agu ist zurück und steht beim Coach hoch im Kurs


    Exakt 104 Tage hatte Felix Agu auf diesen Moment warten müssen, wirklich schön war er dann aber nicht. Es stand am vergangenen Freitag bereits 0:3 aus Sicht des SV Werder Bremen, als der Flügelspieler eine halbe Stunde vor dem Abpfiff sein ersehntes Comeback gab. Am Ende musste bei Grün-Weiß bekanntlich ein 0:5 verarbeitet werden. Doch nach hartnäckigen Kniebeschwerden zuvor war das für Agu beinahe zweitrangig. Werder hat ab sofort wieder eine Option mehr auf den beiden Außenbahnen, nicht ausgeschlossen sogar, dass der Rechtsfuß beim DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr) in der Startelf steht.

    „Felix ist eine Option für einen Einsatz von Beginn an. Er ist ein Spieler, der uns einiges gibt und wieder besser macht“, lobt Ole Werner den 25-Jährigen, der zuvor letztmals Anfang November beim spektakulären 2:1-Heimsieg gegen Holstein Kiel mitgewirkt hatte. Dort hatte es einen Zusammenprall mit einem Gegenspieler gegeben, Agu aber durchgehalten und nicht mit einer ernsthafteren Verletzung gerechnet. Bekanntlich kam es anders, der zuvor gesetzte Profi wurde wieder einmal notgedrungen zum Zuschauer.

    Sein Selbstbewusstsein hat der gebürtige Osnabrücker durch die Zwangspause nicht eingebüßt. „Ich werde versuchen, mindestens an das vorherige Level anzuknüpfen, wenn nicht sogar wieder den nächsten Schritt zu gehen. Ich mache mir jedenfalls keine Gedanken darüber, dass ich vielleicht nicht auf meine Spielzeit komme“, hatte Agu kürzlich in einem Deichstube-Interview erklärt.

    Womöglich schon am Dienstag wieder. Nachdem sich während seiner Abstinenz weder Derrick Köhn noch Issa Kaboré unverzichtbar auf der linken Seite gemacht haben, winkt nun eine Chance für Agu. „Felix hat jetzt schon wieder ein paar Wochen mit der Mannschaft trainiert und zeigt sich dort sehr gut“, meint Ole Werner. „Er hat in Freiburg positive Szenen gehabt, aber auch welche, in denen man ihm angemerkt hat, dass er ein bisschen raus war. Er ist aber grundsätzlich ein wichtiger Spieler für uns, bei dem wir uns sehr darüber freuen, dass er uns wieder zur Verfügung steht.“

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