Kategorie: Bayer Leverkusen

  • FC Bayern München, Auslosung Achtelfinale: Ist ein

    FC Bayern München, Auslosung Achtelfinale: Ist ein


    Die Bayern haben gute Karten, um sich für das Achtelfinale der Champions League zu qualifizieren. Könnten sie auf Bayer Leverkusen treffen?

    Nach dem 2:1-Erfolg in Schottland gegen Celtic Glasgow, reicht dem FC Bayern München am heutigen Dienstag, 18. Februar, zuhause in der Allianz Arena schon ein Unentschieden für das Weiterkommen in der Champions League. Wäre im Achtelfinale ein Duell mit dem schon qualifizierten Bayer Leverkusen möglich?

    Hier bei SPOX gibt es die Antwort.



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  • Handball: Thiel tritt zurück – Leverkusen vor

    Handball: Thiel tritt zurück – Leverkusen vor


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    Leverkusen-Boss tritt zurück

    Der frühere Weltklasse-Torwart hört nach 14 Jahren bei Bayer auf. Hintergrund ist die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen.

    Früherer Nationaltorwart: Andreas Thiel

    Früherer Nationaltorwart: Andreas Thiel

    © www.imago-images.de/SID/IMAGO/Sven Beyrich/SPP

    Der frühere Weltklasse-Torwart hört nach 14 Jahren bei Bayer auf. Hintergrund ist die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen.

    14 Jahre lang war er der starke Mann im Leverkusener Handball, nun zog der frühere „Hexer“ einen Schlussstrich: Der langjährige Weltklasse-Torhüter Andreas Thiel ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Abteilungsleiter des TSV Bayer 04 Leverkusen zurückgetreten. Hintergrund sei laut Klubmitteilung von Dienstag die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen, „der vor deutlichen Veränderungen steht, weil die finanziellen Mittel der Handball-Abteilung ab der kommenden Saison nicht mehr für einen Bundesliga-Etat reichen“.

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    „Dass wir mit unserem Team in der 1. Frauen Bundesliga vor einer äußerst komplexen Herausforderung stehen würden, war allen schon zu Saisonbeginn klar. Dennoch hatte ich immer die Hoffnung, dass es mit dem Bundesliga-Handball in Leverkusen weitergeht“, sagte Thiel: „Die vergangenen Wochen und Monate waren sehr zermürbend. Die Energie für die Neuausrichtung der Abteilung habe ich nicht mehr, möchte aber einem unbelasteten Neustart nicht im Wege stehen.“

    Thiel ist weiterhin Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen (HBF), er fungiert zudem bei der Männer-Bundesliga (HBL) als Justiziar.

    TSV-Geschäftsführerin Anne Wingchen bedauert die Entscheidung von Thiel. „Ich kann allerdings die Beweggründe nachvollziehen“, sagte Wingchen und dankte Thiel, der in seiner langjährigen Amtszeit „immer ein zuverlässiger Ansprechpartner“ gewesen sei, „der sich mit viel Herzblut für die Belange der Abteilung eingesetzt hat, bis hin zu seinem Engagement als Torwart- oder Interimstrainer.“

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    Wie es in Leverkusen nun weitergeht, ist noch nicht geklärt. „Wir werden mit aller Ruhe und Sorgfalt prüfen, welche Liga für die Abteilung zukünftig die richtige ist“, sagte Wingchen. Aktuell sei die Abteilung auf einem „guten Weg, die Weichen für die Zukunft mit einem noch klareren Fokus auf die Nachwuchsförderung zu stellen“. Leverkusen ist nach 16 absolvierten Spielen Tabellenletzter mit null Punkten.



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  • Das wäre ein Hammer gewesen! Manchester City führte im

    Das wäre ein Hammer gewesen! Manchester City führte im


    Manchester City wollte Florian Wirtz angeblich im Winter verpflichten – im Sommer könnte der Transferpoker aber wieder heiß werden.

    Im vergangenen Winter-Transferfenster hat Manchester City offenbar versucht, Florian Wirtz von Bayer Leverkusen loszueisen. Das geht aus einem bei der Schweizer Sky-Ausgabe veröffentlichten Bericht von Transfer-Insider Sacha Tavolieri hervor.



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  • Überraschende Leverkusen-Kritik: Neururer geht auf Xabi

    Überraschende Leverkusen-Kritik: Neururer geht auf Xabi


    Als alter Hase weiß der bei insgesamt zwölf Erst- und Zweitligisten angestellte Kult-Trainer allerdings auch: Am Ende zählt vor allem das Ergebnis. Und weil das beim Bundesliga-Gipfel vor allem den Bayern in die Karten spielte, legte Neururer nahe, dass Alonso sich womöglich „offensiv ein klein wenig verzockt“ habe.



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  • Bayer 04 Leverkusen: Nächstes Spiel in der Bundesliga

    Bayer 04 Leverkusen: Nächstes Spiel in der Bundesliga


    Im Fokus: Bayer 04 Leverkusen in der Saison 2024/2025 der Bundesliga. Erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Fußball-Ergebnisse und Statistiken. Wo steht Bayer 04 Leverkusen gerade in der Tabelle und gegen wen wird das Team als nächstes antreten?

    Insgesamt 22 Spiele hat Bayer 04 Leverkusen bislang in der Saison 2024/2025 absolviert und dabei 47 Punkte errungen. Derzeit rangiert das Team auf dem 2. Tabellenplatz.

    Ergebnisse der letzten 5 Spiele von Bayer 04 Leverkusen in der Saison 2024/2025

    2 Siege (2 Heimsiege) und 3 Unentschieden – das ist die Bilanz der letzten fünf Spiele für Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga.

    Datum Heim Gast Ergebnis
    15.02.2025 Bayer 04 Leverkusen FC Bayern München 0:0
    08.02.2025 VfL Wolfsburg Bayer 04 Leverkusen 0:0
    02.02.2025 Bayer 04 Leverkusen TSG 1899 Hoffenheim 3:1
    25.01.2025 RB Leipzig Bayer 04 Leverkusen 2:2
    18.01.2025 Bayer 04 Leverkusen Borussia Mönchengladbach 3:1

    Die nächsten Spiele für Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga

    Im nächsten Spiel trifft Bayer 04 Leverkusen auswärts auf Holstein Kiel, welcher aktuell auf Rang 18 in der Tabelle der Bundesliga und damit auf einem Abstiegsplatz steht. Anpfiff ist am Samstag, den 22.02.2025 um 15.30 Uhr. Für die nächsten Spieltage sind noch Matches gegen Eintracht Frankfurt, den SV Werder Bremen, den VfB Stuttgart und VfL Bochum angesetzt.

    Datum Heim Gast
    22.02.2025, 15.30 Uhr Holstein Kiel Bayer 04 Leverkusen
    01.03.2025, 18.30 Uhr Eintracht Frankfurt Bayer 04 Leverkusen
    08.03.2025, 15.30 Uhr Bayer 04 Leverkusen SV Werder Bremen
    16.03.2025, 19.30 Uhr VfB Stuttgart Bayer 04 Leverkusen
    28.03.2025, 20.30 Uhr Bayer 04 Leverkusen VfL Bochum

    Bundesliga live im Fernsehen: Die aktuellen TV-Termine der Fußball-Bundesliga im Überblick!

    Statistik und Highlights der laufenden Saison 2024/2025

    Statistik
    Höchster Heimsieg 5:1 (Bayer 04 Leverkusen – SC Freiburg)
    Höchster Auswärtssieg 1:4 (TSG 1899 Hoffenheim – Bayer 04 Leverkusen)
    Spiele zu Null 5
    Torreichste Spiele 5:2 (Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Heidenheim), 4:3 (Bayer 04 Leverkusen – VfL Wolfsburg)

    Bayer 04 Leverkusen News 2025: Aktuelle Nachrichten zum Verein

    Hier erhalten Sie einen Überblick über aktuelle News wie Spielberichte zu den letzten Bundesliga-Partien, Vorberichte mit Infos zu bevorstehenden Live-Übertragungen und mehr. Weitere Nachrichten zum Verein finden Sie auf der news.de-Themenseite für Bayer 04 Leverkusen.

    Noch mehr News zur 1. Fußball-Bundesliga lesen Sie hier.

    Bayer 04 Leverkusen in der aktuellen Bundesliga-Tabelle 2024/2025

    Platz Team Spiele S U N Tore Diff. Pkt.
    1 FC Bayern 22 17 4 1 65:19 46 55
    2 Bayer 04 22 13 8 1 49:27 22 47
    3 E. Frankfurt 22 12 6 4 49:29 20 42
    4 RB Leipzig 22 10 7 5 36:29 7 37
    5 SC Freiburg 22 11 3 8 29:36 -7 36
    6 Mainz 05 22 10 5 7 35:24 11 35
    7 VfB Stuttg. 22 10 5 7 40:33 7 35
    8 Borussia MG 22 10 4 8 35:32 3 34
    9 Wolfsburg 22 9 6 7 45:36 9 33
    10 Werder 22 8 6 8 35:42 -7 30
    11 Bor.Dortmund 22 8 5 9 37:38 -1 29
    12 FC Augsburg 22 7 7 8 24:35 -11 28
    13 1. FC Union 22 6 5 11 20:30 -10 23
    14 St. Pauli 22 6 3 13 18:25 -7 21
    15 Hoffenheim 22 5 6 11 29:45 -16 21
    16 VfL Bochum 22 4 4 14 22:45 -23 16
    17 Heidenheim 22 4 2 16 25:45 -20 14
    18 Holstein K. 22 3 4 15 34:57 -23 13

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    +++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller Sportdaten generiert und wird regelmäßig datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter [email protected] entgegen. +++

    kns/roj/news.de



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  • Chancenlose Bayern entführen einen Punkt aus Leverkusen

    Chancenlose Bayern entführen einen Punkt aus Leverkusen



    Beim Gipfeltreffen der Bundesliga zeigte nur eine Mannschaft eine Top-Leistung. Bayer Leverkusen dominierte die Münchner über nahezu das gesamte Spiel, verpasste es aber, sich dafür zu belohnen. So entführte Bayern auch ohne einen Schuss auf das Tor einen Zähler.

    Florian Wirtz (re.) und Kollegen verzweifelten an den Bayern mit Dayot Upamecano und ganz besonders an der eigenen Chancenverwertung.


    Florian Wirtz (re.) und Kollegen verzweifelten an den Bayern mit Dayot Upamecano und ganz besonders an der eigenen Chancenverwertung.

    IMAGO/Beautiful Sports


    Ein Jahr und fünf Tage nach der Vorentscheidung im Meisterschaftskampf der Saison 2023/24 waren die Bayern erneut zu Gast in Leverkusen. Auch diesmal hatte das Gipfeltreffen Finalcharakter, allerdings mit deutlich anderen Vorzeichen. Waren es im Vorjahr noch die Leverkusener gewesen, die als Tabellenführer in die Partie gingen und sich mit einem 3:0 auf fünf Punkte absetzten, ging diesmal der Rekordmeister mit acht Punkten Vorsprung ins Spiel.

    Leverkusen ohne Stürmer und mit Lattenpech


    Für Leverkusen war der Sieg also fast schon Pflicht, um die Mission Titelverteidigung am Leben zu erhalten. Coach Xabi Alonso, der zuvor in fünf Spielen gegen Bayern mit fünf verschiedenen Ansätzen drei Siege und zwei Remis holte, wusste auch diesmal zu überraschen. Seine Werkself begann ohne einen echten Stürmer, Boniface und Schick saßen beide auf der Bank. Wirtz, der beim 0:0 in Wolfsburg geschont worden war, rückte ebenso neu in die Startelf wie Tapsoba, Frimpong, Grimaldo und Palacios.

    Spielnote

    Extrem intensive und bis zum Schluss spannende Partie, in der sich allerdings nur Leverkusen auf höchstem spielerischen und taktischen Niveau bewegte.

    2




    Bayer 04 Leverkusen
     
    Bayern München
     

    Spieldaten





    Bayer 04 Leverkusen

    Leverkusen

    Hradecky3 – Mukiele2, Tah1, Tapsoba2 , Hincapie2 – G. Xhaka2,5, Palacios2,5, Wirtz2, Grimaldo3 – Frimpong3, Tella2,5




    Bayern München

    Bayern

    Neuer2,5 – Laimer3,5, Upamecano3 , M.-J. Kim3, H. Ito4,5 – Kimmich4, Pavlovic5 , Olise5 , Musiala5 , Coman4,5 – Kane4,5



    Schiedsrichter-Team


    Daniel Siebert
    Berlin

    2,5



    Spielinfo





    Stadion BayArena
    Zuschauer 30.210 (ausverkauft)





    Von der Ausrichtung ähnelte der Ansatz dem vom 3:0 aus dem Vorjahr – und nach einem verhaltenen Beginn beider Mannschaften waren es wieder die Leverkusener, die Gefahr versprühten. Nachdem Wirtz aus spitzem Winkel an Neuers Fußabwehr gescheitert war, flog der Ball im hohen Bogen in den Fünfmeterraum und auf den Kopf von Frimpong. Der Rechtsaußen köpfte aus kurzer Distanz an die Latte (21.). Kurz darauf war es dann Hincapies Flanke, die Tella freistehend aus der Luft direkt nahm und aus sechs Metern ebenfalls an den Querbalken lenkte (25.).

    Kein Torschuss für die Bayern in Durchgang eins


    Und die Bayern? Bei denen zeigten die vier Umstellungen nach dem 2:1 unter der Woche bei Celtic Glasgow keine Wirkung. Upamecano, Pavlovic, Coman und auch Ito, erstmals seit seinem Sommerwechsel und dem anschließenden Mittelfußbruch in der ersten Elf, waren mit ihrer Mannschaft defensiv gefordert und verhinderten mit einer Portion Glück den Pausenrückstand, nach vorne gelang dafür nichts. Lediglich Kane kam kurz vor der Pause nach einem Freistoß per Kopf zum Abschluss, anschließend ging die Fahne jedoch hoch (45.). So blieben die Gäste im ersten Durchgang ohne einen einzigen Torschuss.


    Dennoch – oder aus Leverkusener Sicht gerade deshalb – kamen die Teams unverändert aus der Pause. Die zweiten 45 Minuten begannen zerfahren, mit vielen kleinen Fouls. Unter anderem hatte Musiala Glück, um eine Gelbe Karte herumgekommen zu sein (47.), Pavlovic wurde verwarnt (53.).

    Tella verpasst doppelt


    Mit der Zeit kippte die Partie aber wieder in die Richtung der Gastgeber. Bei einer Ecke, die aus einem Wackler von Neuer resultierte, landete der Ball über Tah, Xhaka und Bayerns Kim bei Tella, der aus sechs Metern zum Seitfallzieher kam. Sein artistischer Versuch ging knapp vorbei (59.). Noch enger wurde es bei einer weiteren Ecke in der 65. Minute. Diesmal legte Tah am zweiten Pfosten direkt zu Tella ab, der aufs rechte Eck köpfte. Dort stand Ito richtig und klärte per Kopf auf der Linie.




    Kompany reagierte mit einem Vierfachwechsel, brachte Sané, Gnabry, Goretzka sowie Stanisic (69.) und sah wenig später immerhin den ersten offiziellen Abschluss seiner Mannschaft. Nach einem Konter kam Kane aus halblinker Position an der Strafraumkante zum Schuss, wurde aber geblockt (73.). Goretzka verdoppelte die Statistik mit einem Kopfball, der jedoch deutlich vorbeiging (81.).

    Adli und Wirtz scheitern in der Nachspielzeit


    Hradecky blieb also über 90 Minuten beschäftigungslos, die Bayern ohne echte Chance und sogar ohne einen Eckball. Ganz anders sein Gegenüber Neuer. Leverkusen blieb – wie fast über die ganze Spielzeit – am Drücker, näherte sich immer wieder der Führung, doch es sollte nicht sein. Frimpongs Flanke bereinigte Neuer knapp vor Wirtz (83.), der eingewechselte Adli scheitere per Volley aus sechs Metern ebenfalls am Münchner Schlussmann und Wirtz setzte seinen Schuss aus ähnlicher Position knapp vorbei (90.+1).


    So blieb es beim glücklichen 0:0 für die harmlosen Münchner, die damit den Vorsprung von acht Punkten an der Tabellenspitze halten. Schon am Dienstag (21 Uhr) steht das nächste wichtige Spiel für die Bayern an. Celtic Glasgow gastiert zum Play-off-Rückspiel der Champions League in der Allianz Arena. Die Leverkusener, die sich darüber ärgern müssen, sich für einen hochdominanten Auftritt nicht belohnt zu haben, müssen aufgrund der direkten Achtelfinalqualifikation erst am Samstag (15.30 Uhr) wieder ran. Dann geht es nach Kiel.



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  • DFB-Pokal: Neuer sieht Rot, Tella trifft – Leverkusen

    DFB-Pokal: Neuer sieht Rot, Tella trifft – Leverkusen



    Der amtierende Double-Champion Bayer 04 Leverkusen schaltet den Rekordpokalsieger aus München aus und zieht ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein. Warum? Weil Bayern-Routinier Neuer früh im Spiel seinen ersten Platzverweis kassierte. Weil Joker Tella traf. Und weil dem FCB zu wenig einfiel.

    Setzte nach seinem Rempler gegen Jeremie Frimpong das lange Gesicht auf: Bayern-Keeper Manuel Neuer.


    Setzte nach seinem Rempler gegen Jeremie Frimpong das lange Gesicht auf: Bayern-Keeper Manuel Neuer.

    IMAGO/Sven Simon


    Erst im September hatten sich Bayern und Bayer gesehen – und sich aus Werkself-Sicht denkbar glücklich mit 1:1 getrennt. Der Rekordmeister nämlich hatte hier vollends dominiert, nur eben zu wenig Kapital daraus geschlagen. Klar, dass Bayern-Trainer Vincent Kompany, der zuletzt ein 1:1 in Dortmund notiert hatte und auf Torgarant Kane (kleiner Muskelfaserriss) verzichten musste, dieses Mal ein anderes Ergebnis sehen wollte. Zumal es im DFB-Achtelfinale gegen das Ausscheiden ging.


    Und siehe da: Die FCB-Elf, die offensiv mit Musiala, Coman (für Tel), Sané und Olise (für Kane) daherkam, drückte der Partie von Anfang an ihren Stempel auf. Bayer-Coach Xabi Alonso, der nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Union Berlin viermal tauschte (Torwart Kovar, Mukiele, Palacios und Wirtz für Hradecky, Arthur, Aleix Garcia und den formstarken Schick), sah sein Team unter Druck gesetzt.

    Spielnote

    Ein taktisch sehr interessanter Pokalfight, dem es auch aufgrund der FCB-Unterzahl aber an Chancen etwas mangelte.

    2




    Bayern München
     
    Bayer 04 Leverkusen
     

    Spieldaten





    Bayern München

    Bayern

    Neuer6 – Laimer2,5 , Upamecano3 , M.-J. Kim3,5 , Davies4,5 – Kimmich2, Goretzka4 , L. Sané , Coman3,5 – Olise4,5, Musiala3,5




    Bayer 04 Leverkusen

    Leverkusen

    Kovar3 – Mukiele2,5 , Tah2, Tapsoba3 , Hincapie3 – Andrich3,5 , Frimpong2,5, G. Xhaka3,5, Palacios3,5, Grimaldo2,5 – Wirtz3,5



    Spielinfo





    Stadion Allianz-Arena
    Zuschauer 75.000 (ausverkauft)





    Vor allem über die linke Bahn und den schnellen Davies im Zusammenspiel mit Coman wurde fleißig angeschoben, Letzterer prüfte auch Keeper Kovar (7. Minute).

    Neuer kommt raus, rammt und fliegt


    Vier Minuten später lag allerdings plötzlich das 1:0 in der Luft, und zwar für Leverkusen: Wirtz konnte hier nach Fehlern von Kim und Upamecano aus zentraler Lage freistehend feuern – knapp links vorbei.

    dfb-pokal – achtelfinale, dienstag


    Es folgte etwas noch nie Dagewesenes: Neuer sah nach etwa 512 Bundesliga-Partien, 145 Auftritten in der Champions League, 124 Länderspielen oder 60 Einsätzen im DFB-Pokal seine erste Rote Karte seiner langen Karriere. Der 38-jährige Weltmeister von 2014 rannte nach einem weiten Schlag von Tah in den Lauf von Frimpong raus, verfehlte den Ball und rammte den Gegenspieler via Bodycheck zu Boden. Schiedsrichter Harm Osmers zückte glatt Rot, was auch die richtige Entscheidung war – und somit FCB-Coach Kompany zwang, Sané für Ersatztorwart Peretz zu opfern (19.).


    In der Folge hatten zunächst die Bayer-Profis Oberwasser, während sich die Bayern-Mannschaft erst sammeln musste. Mukiele (29.) und Frimpong, der nach Wirtz-Steckpass frei vor Peretz scheiterte (32.), verpassten das 1:0 aber. Genauso wie Coman bei einem schwierigen Kopfball aus nächster Nähe (34.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Zehn-Mann-Bayern selbst wieder die Kontrolle zurückerlangt und bis zur Pause bei diesem intensiven Topspiel auch noch Chancen kreiert – durch Musiala (38.), Goretzka (43., Parade von Kovar) und Laimer, der gerade noch von Xhaka geblockt wurde (45.+2).

    Schick kommt und geht – Tella köpft ein


    Im zweiten Abschnitt ging der erste gefährliche Abschluss dann auf das Konto von Wirtz, der auch kurz vor dem Pausentee nochmals trickreich aufgefallen war (45.). Nun setzte er einen Flachschuss aus eigentlich sehr guter Lage knapp am linken Pfosten vorbei (51.). Spielerisch besser stellten sich aber nach wie vor die Münchner an, die die personelle Unterzahl kaum vermissen ließen. Vorn beim steten Kampf gegen die stabile Bayer-Defensive fehlte es jedoch auch an kreativen Ideen.


    Nathan Tella (re.) wird als Matchwinner gefeiert.


    Gefeierter Matchwinner: Bayer-Joker Nathan Tella hat in München eingeköpft.
    IMAGO/Ulmer/Teamfoto


    Und plötzlich schlug auch noch Leverkusen mit dem 1:0 zu – verbunden mit einer kuriosen Geschichte: Der zuletzt formstarke Schick nämlich wurde zunächst an diesem Abend geschont, kam dann zur Pause und verletzte sich ziemlich schnell. So musste Xabi Alonso erneut reagieren und brachte Tella (61.). Das sollte sich lohnen: Bei einer famosen Grimaldo-Flanke hatte sich der Joker im Rücken von Kim in Position gebracht und ins Tor geköpft (69.). Peretz hatte keine Chance.


    Apropos Chance: In den gesamten zweiten 45 Minuten fiel den FCB-Spielern offensiv nicht viel in Richtung Gehäuse von Kovar ein. Lediglich Gnabry (82.), Upamecano (90.), Joker Tel (90.+2) und Olise mit einem knapp am Kasten vorbeiziehenden Schlenzer (90.+5) wussten sich noch anzumelden, konnte das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal-Achtelfinale aber nicht mehr verhindern. Auch im fünften Jahr in Folge verfehlte der Rekordpokalsieger damit das große Ziel vom Endspiel in Berlin.




    Weiter geht es so: In der Bundesliga hat der FC Bayern den 1. FC Heidenheim am Samstag zu Gast (15.30 Uhr). Leverkusen trifft in der heimischen BayArena zeitgleich auf den FC St. Pauli – und wartet sicherlich gespannt auf das Los fürs im neuen Jahr bevorstehende DFB-Pokal-Viertelfinale.



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  • Bayer 04 Leverkusen: New Balance neuer Ausrüster

    Bayer 04 Leverkusen: New Balance neuer Ausrüster



    Der Double-Gewinn zahlt sich für Bayer 04 auch auf der Ausrüsterebene aus. Ab der kommenden Saison läuft die Werkself in Trikots von New Balance auf und macht damit ein Millionenplus.

    Jeremie Frimpong wird mit einem Schuhvertrag Markenbotschafter von New Balance in Europa, Bayer 04 läuft ab kommender Saison in Trikots der Amerikaner auf.


    Jeremie Frimpong wird mit einem Schuhvertrag Markenbotschafter von New Balance in Europa, Bayer 04 läuft ab kommender Saison in Trikots der Amerikaner auf.

    IMAGO/Maximilian Koch


    Was der kicker bereits am 17. November exklusiv berichtet hat, ist nun auch offiziell: New Balance rüstet ab der Saison 2025/26 den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Bayer 04 Leverkusen aus. Der US-amerikanische Sportartikelhersteller folgt damit auf das britischen Unternehmen Castore, das aktuell noch Trikots und Trainingsklamotten stellt.

    Auch Adidas buhlte um den Zuschlag


    New Balance hatte sich mit dem fränkischen Sportartikelhersteller Adidas ein Duell um den Deal mit Bayer 04 geliefert. Dieser bringt dem aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga jährlich ein Millionenplus bei dieser Einnahmequelle gegenüber dem Vertrag mit Castore. Die Briten sollen zuvor zwischen zwei und drei Millionen Euro jährlich gezahlt haben, New Balance lässt sich die Partnerschaft künftig angeblich eine Summe im Bereich zwischen sechs und sieben Millionen Euro pro Saison kosten.


    Dass der Deal bereits vor geraumer Zeit zustande gekommen ist, hatte sich zuletzt auch durch zwei Bayer-Profis mehr als nur angedeutet. So hatte Mittelfeldspieler Granit Xhaka vor kurzem ein Bild aus einer Loge der BayArena auf Instagram gepostet, auf dem im Hintergrund aus Versehen eine Anzeigetafel  zu sehen war, auf der das Wappen von Bayer 04 und das Logo von New Balance zu sehen waren mit dem Schriftzug “Together under the cross” (Gemeinsam unter dem Kreuz). Xhaka löschte den Eintrag kurz darauf wieder. Gleichzeitig hatte Bayer Trikots und Fan-Kleidung vom Castore zu hohen Nachlässen angeboten.



    Frimpongs Vertrag als Markenbotschafter deutete den Deal an


    Zweites klares Indiz: Jeremie Frimpong hatte kürzlich einen Millionenvertrag als neues Marken-Gesicht von New Balance in Europa unterzeichnet. Solche Verträge schließen Sportartikelhersteller bevorzugt mit Spielern, deren Klubs auch in ihren Produkten auflaufen, so wie es eben Bayer 04 ab der kommenden Saison tun wird.


    “Bayer 04 Leverkusen freut sich, ab der Saison 2025/26 eine langfristige Partnerschaft mit New Balance einzugehen”, sagte Fernando Carro, CEO der Bayer 04 Fußball GmbH. Über die genaue Laufzeit des Deals machte der Verein keine Angaben. “Diese Beziehung ist die erste ihrer Art für New Balance im deutschen Profifußball. Wir freuen uns darauf, strategischer Partner bei diesem wichtigen Schritt in eine spannende Zukunft zu sein.” Markus Breglec, Leverkusener Chief Marketing and Innovation Officer, spricht von “einer Partnerschaft zwischen zwei globalen Fußballgrößen”.

    Sonderkündigungsrecht ermöglichte lukrativen Wechsel


    Der Wechsel des Ausrüsters war für Bayer 04 möglich geworden, da Castore in der Meistersaison sowie in der Sommervorbereitung nach dem Gewinn des Doubles massive Lieferprobleme hatte und nicht annähernd genügend Trikots für die Bayer-Fanshops bereitstellen konnte. Dies nutzte der Werksklub, um ein Sonderkündigungsrecht in dem ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag wahrzunehmen und damit letztendlich zu New Balance zu wechseln.



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  • Bayern schon Meister? Die höchsten verspielten

    Bayern schon Meister? Die höchsten verspielten



    Es waren acht Punkte Vorsprung vor dem Topspiel gegen Verfolger Bayer 04 Leverkusen, es sind acht Punkte Vorsprung nach dem Duell: Der FC Bayern steuert auf den Gewinn der Meisterschaft zu. Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel wurde solch ein Vorsprung noch nie verspielt.

    Für die einen zu wenig, für die anderen ein Erfolg: Leverkusen und Bayern trennen sich im Topspiel 0:0.


    Für die einen zu wenig, für die anderen ein Erfolg: Leverkusen und Bayern trennen sich im Topspiel 0:0.

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    Gratulationen zur 34. Deutschen Meisterschaft wollte beim FC Bayern nach dem torlosen Remis am Samstagabend niemand annehmen – die hätten sie aus Leverkusen ohnehin nicht erwarten dürfen. “Die Tabelle interessiert uns nicht, das hat sie letztes Jahr auch nicht”, sagte Granit Xhaka bei Sky.


    Fakt ist aber, dass die Münchner auch nach dem 22. Spieltag acht Punkte Vorsprung vor dem Titelverteidiger und Tabellenzweiten haben. Fakt ist auch: Seit der Einführung der Drei-Punkte-Wertung zur Saison 1995/96 hat noch nie ein Tabellenführer in der Rückrunde solch einen Vorsprung verspielt.


    “Gut, ungeschlagen Meister hat auch noch keiner geschafft wie wir letztes Jahr”, spielte Jonathan Tah auf die Leverkusener Meistersaison mit eben jener Premiere an. Der 29-Jährige zeigte sich am Wochenende trotzig. Ob er noch an die Titelverteidigung glaubt? “Absolut. Ich habe keine Zweifel, dass noch etwas geht.”


    Leverkusen benötigt allerdings ein noch nie dagewesenes Comeback, zusätzlich zu den acht Punkten Vorsprung hat der FC Bayern auch die deutlich bessere Tordifferenz (+46 zu +22) – bei nur noch zwölf zu absolvierenden Partien. Selbst wenn man auf den kompletten Saisonverlauf blickt, hat der deutsche Rekordmeister noch nie einen solchen Vorsprung verspielt. Das höchste der Gefühle für die Konkurrenz war 1995/96, als die Bayern nach dem 7. Spieltag sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund hatten und der BVB am Ende mit sechs Zählern Abstand Meister wurde.

    Schalke und Leverkusen: Die unrühmlichen “Rekordhalter”


    Abseits des FC Bayern liegt der unrühmliche “Rekord” für den höchsten verspielten Vorsprung seit der Drei-Punkte-Wertung in der Bundesliga nach dem 22. Spieltag bei fünf Zählern. 2006/07 schaffte es der FC Schalke 04 nicht über die Ziellinie, wurde am 33. Spieltag vom VfB Stuttgart nach einer 0:2-Niederlage ausgerechnet in Dortmund überholt. Die Schwaben lagen nach dem 26. Spieltag sogar noch mit sieben Zählern Rückstand auf Platz 3.


    Ein der Werkself durchaus bekanntes Szenario: Leverkusen lag 2001/02 sogar nach dem 31. Spieltag fünf Zähler vor Dortmund. Es folgten zwei Niederlagen und der BVB zog vorbei, ein 2:1 gegen Hertha am letzten Spieltag reichte Leverkusen nicht für den Titel. Das Stigma “Vizekusen” legte Bayer erst in der vergangenen Saison ab.



    Bayern holte einst neun Punkte nach dem 15. Spieltag auf


    Auch hier nochmal der Blick auf den kompletten Saisonverlauf: Der größte Vorsprung, den je ein Spitzenreiter in der Drei-Punkte-Ära verspielte, waren Dortmunds neun Punkte in der Saison 2018/19 nach dem 15. Spieltag. Der Meister hieß am Ende Bayern München.


    Den größten Rückstand, den eine Mannschaft seit 1995/96 aufholte, hatte der VfL Wolfsburg in der Saison 2008/09. Nach dem 18. Spieltag rangierten die Wölfe auf Platz 8, elf Zähler hinter Tabellenführer Hoffenheim – am Ende der Rückrunde feierte Wolfsburg zwei Zähler vor den Bayern die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Für diese Leistung hatte der VfL allerdings auch 16 Spiele Zeit. So viel bleibt Leverkusen nicht mehr.



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  • Heftige «Drucktage» für Bayern und Kompany

    Heftige «Drucktage» für Bayern und Kompany


    Champions League

    Heftige “Drucktage” für Bayern und Kompany

    Aktualisiert am 17.02.2025 – 17:10 UhrLesedauer: 3 Min.

    FC Bayern München - Celtic GlasgowVergrößern des Bildes

    Jamal Musiala beim Training im sonnigen, aber kalten München mit Handschuhen und Mütze. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

    News folgen

    Das 0:0 der Bayern in Leverkusen war rechnerisch ein Erfolg im Meisterkampf. Ein Remis würde auch gegen Celtic Glasgow reichen. Aber in der Königsklasse geht”s auch um die wahre Bayern-DNA.

    Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – gerade nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Harmlos-Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München jeder stellt.

    Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinem Team am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) vorher noch den Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss.

    Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Trainer Vincent Kompany sprach am Montag von besonderen “Drucktagen”. Doch wenn die Ergebnisse stimmen würden wie in Glasgow und am Ende auch in Leverkusen, “gibt dir das Extrakraft. Die Mission ist, das Rückspiel gegen Celtic zu gewinnen.” Das Weiterkommen ist ein Muss.

    Alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege: “Wir sind stark in der Allianz Arena.”

    Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag”s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustands – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7.

    Auch der dramatisch unterlegene Auftritt beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse besitzen, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der eigenen Arena erfüllen zu können. “Jeder von uns will da dabei sein”, bekräftigte Nationalspieler Jamal Musiala.

    Erst einmal aber geht es um ein Zeichen der Stärke gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll eine Ausnahme bleiben. Musiala sprach von “einer guten Erfahrung” im Entwicklungsprozess seiner Mannschaft.

    Ein weiteres 0:0 würde gegen Celtic reichen. “Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. Im Vordergrund stand, den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten.

    “Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen. Wir haben gut zu tun, weiter geht”s”, sagte Thomas Müller. Der mit großen Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die man sich ersparen wollte.

    Auch Kompany sprach die Thematik der Playoff-Ehrenrunde nach dem Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. “Wir haben ganz wenig Zeit zur Erholung.” Das Abschlusstraining fand ohne Harry Kane statt. Der Torjäger ist angeschlagen. “Es ist nichts Schlimmes”, versicherte Kompany. Kane soll auflaufen können.

    Der dicht getaktete Spielplan schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. “Wir müssen gucken, dass wir frisch sind und mental bereit”, bemerkte der 21 Jahre alte Nationalspieler.

    In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Kane war mehr Verteidiger als Stürmer. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt daheim soll darum vor den kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart die Zweifel am Münchner Topteam-Status zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf ein Achtelfinale gegen die Topgegner Bayer oder Atlético. Die Auslosung findet am Freitag statt.



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