Überraschende Neuigkeit aus dem Hause Konami: Bayer Leverkusen wird in eFootball integriert. Der japanische Entwickler hat sich wohl die Lizenz für den deutschen Meister gesichert.
Bayer Leverkusen kehrt in die Fußball-Simulation von Konami zurück.
Konami
Zumindest was die Bundesliga anbelangt, hatte Konami das Lizenzrennen gegen EA SPORTS in den letzten Jahren immer wieder haushoch verloren. Aktuell ist aus dem deutschen Oberhaus einzig Partner FC Bayern München in eFootball authentisch zu spielen. Das ändert sich wohl bald: Bayer Leverkusen steht kurz vor der Integration in die Fußball-Simulation.
Das verkündete Konami am Mittwochvormittag via Social Media – mit dem Verweis auf “morgen”. Zum neuen Werkself-Paket werden mutmaßlich die Trikots sowie die Leverkusener BayArena zählen. Zudem dürften die realistischen Abbilder der Bayer-Stars um Florian Wirtz und Granit Xhaka in eFootball Einzug halten. Offiziell bestätigt ist der Umfang jedoch noch nicht.
Comeback als Trendwende?
Im eFootball-Vorgänger Pro Evolution Soccer (PES) war Leverkusen lange enthalten, seit einigen Jahren fehlte die Lizenz aber. Nun soll der deutsche Meister zurückkehren, was einem großen Coup für Konami gleichkommt – den es auch brauchte. Schließlich verlor der japanische Publisher erst jüngst einige Rechte an unter anderem der ersten mexikanischen Liga.
Mittelfeldspieler Nathan Tella und Nordi Mukiele haben das Teamtraining am Mittwoch nicht in voller Länge durchgezogen. Wie BILD berichtet, traten die beiden Akteure aus Gründen der Belastungssteuerung kürzer. Verteidiger Mukiele nahm beispielsweise nicht am obligatorischen Abschlussspiel teil.
Die Einsatzfähigkeit des Duos sollte mit Blick auf das Bundesliga-Spiel gegen Kiel (Samstag, 15:30 Uhr) nach derzeitigem Stand nicht gefährdet sein. Im Gipfeltreffen mit Bayern München (0:0) standen beide zuletzt in der Startelf.
„Hoffentlich kann er so gut sein, wie Josip Stanisic es am Ende war. Er hatte einen großen Einfluss in der zweiten Saisonhälfte“, sagte Leverkusen-Coach Xabi Alonso im Dezember über Nordi Mukiele. Nach einem schwierigen Start hat sich der 27 Jahre alte Franzose in der Mannschaft festgesetzt. Wie der „Kicker“ berichtet, denken die Verantwortlichen der Werkself über eine feste Verpflichtung der Leihgabe von Paris Saint-Germain nach.
Kurz vor Ende des Transferfensters im Sommer hatte Bayer 04 Mukiele vom französischen Meister ausgeliehen und damit auf den Abgang von Odilon Kossounou zu Atalanta Bergamo reagiert. Der flexible Verteidiger sollte kurzfristig die Lücke füllen, die sich nach dem Abgang des Ivorers aufgetan hatte. Über ein langfristiges Engagement wurde zunächst nicht verhandelt, sodass keine Kaufoption vereinbart wurde.
Mukiele fehlte bei PSG regelmäßige Spielpraxis, was durch seine späte Ankunft in Leverkusen zusätzlich erschwert wurde. „Nordi ist noch in seiner Entwicklung, aber auch in seiner Entwicklung in der Mannschaft. Er hatte kein Trainingslager und keine Vorbereitung mit uns“, bremste Alonso die Erwartungen. Es gibt viele Parallelen zu Stanisic, der im Sommer 2023 auf Leihbasis von den Bayern kam. Beide sind flexibel einsetzbar und auch der Kroate hatte anfangs Probleme, sich in die Mannschaft zu spielen, ehe er in der Rückrunde eine wichtige Säule wurde.
Fester Platz für Mukiele bei Bayer Leverkusen seit Jahreswechsel
Seit dem Jahreswechsel läuft es aus diversen Gründen deutlich besser für Mukiele. 2024 sammelte er in fünf Bundesliga-Partien nur 124 Minuten und musste öfter auf der von ihm nicht favorisierten rechten Schiene ran. Dies änderte sich im neuen Jahr, auch weil Alonso wie zuletzt beim 0:0 gegen den FC Bayern immer wieder mit Viererkette spielen ließ. Seitdem hat Mukiele seinen festen Platz als Rechtsverteidiger in der Vierer- und als Innenverteidiger in der Dreierkette.
2025 stand er in fünf von sieben Bundesliga-Spielen auf dem Platz, allesamt über 90 Minuten. Hinzu kommen zwei Partien in der Champions League sowie eine im DFB-Pokal. Ob er für den kommenden Sommer fest verpflichtet wird? „Es ist noch zu früh, um das zu bewerten. Aber Nordi hat sich nach einem schwierigen Start sehr gut entwickelt, ist total im Team integriert und zeigt richtig gute Leistungen“, antwortete Sportchef Simon Rolfes auf „Bild“-Nachfrage.
Mukiele wird derzeit auf 10 Millionen Euro taxiert, sein Vertrag in Paris läuft noch bis 2027. Sollte Bergamo die Kaufoption von Kossounou aktivieren, spült der Verkauf 25 Mio. Euro in die Bayer-Kasse. Ein Teil davon könnte genutzt werden, um Mukiele zu finanzieren.
Der Sport-Tag Max Eberl graut es in der Königsklasse vor Bayer Leverkusen
19.02.2025, 06:29 Uhr
Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid? Nach dem mühsamen und am Ende sogar glücklichen Einzug ins Achtelfinale der Champions League mochte niemand beim FC Bayern einen Wunschgegner für die nächste K.o.-Runde benennen. Am klarsten äußerte sich noch Sportvorstand Max Eberl darüber, ob er sich bei der Auslosung an diesem Freitag eher den deutschen Meister oder den spanischen Topklub wünsche. “Wir werden sehen, was kommt. Wenn man sagt Europapokal, dann würde man gerne international spielen“, sagte Eberl. Ein deutsches Duell würde da nicht passen.
Gespielt wird Anfang März. Der FC Bayern bestreitet die erste Partie zu Hause.”Das sind zwei starke Gegner“, sagte Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich mit Blick auf die möglichen Kontrahenten. Von der Spielweise seien beide Teams unterschiedlich. “Egal, welcher Gegner, wir wollen das auf jeden Fall wieder angehen”, sagte Trainer Vincent Kompany.
Manchester City ist einem Medienbericht zufolge an einer Verpflichtung von Nationalspieler Florian Wirtz interessiert.
Der von Pep Guardiola trainierte englische Meister habe den Offensivmann von Bayer Leverkusen als Transferziel identifiziert, berichtet die „Daily Mail“. Der FC Bayern München wird ebenfalls immer wieder als möglicher künftiger Arbeitgeber des Ausnahmefußballers genannt.
Manchester City wolle seinen Kader verjüngen und das Mittelfeld für die Zeit nach Kevin De Bruyne stärken, schreibt die „Daily Mail“. Der Vertrag des 33 Jahre alten Belgiers, der seit 2015 beim Klub spielt, läuft im Sommer aus. Wie es danach mit ihm weitergeht, ist offen.
Bericht: Manchester City an Leverkusens Wirtz dran
Der 21 Jahre alte Wirtz hat in Leverkusen noch einen bis zum Sommer 2027 gültigen Kontrakt. Sein Marktwert beträgt deutlich über 100 Millionen Euro. Wirtz hat in dieser Saison in 22 Bundesligaspielen neun Tore erzielt und ebenso viele vorbereitet.
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Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hatte bei Sky zuletzt erklärt, sich aktuell nicht mit einer Verpflichtung von Wirtz zu beschäftigen. Eberl sagte zudem: „Jeder Verein auf der Welt wäre froh und würde träumen, Florian Wirtz in seinen Reihen zu haben. Aber es ist jetzt in der Saison eine Phase, wo es darum geht: Wir wollen unsere Ziele erreichen, Bayer 04 will seine Ziele erreichen.“ (aw/dpa)
Bayer Leverkusen hat sich einen neuen Ausrüster-Deal gesichert. Wie die ‚Bild‘ berichtet, wird die Werkself ab der kommenden Saison in Trikots des US-amerikanischen Herstellers New Balance auflaufen. Der Vertrag mit dem bisherigen Ausrüster Castore wird nach drei Jahren beendet. Die neue Partnerschaft soll laut dem Bericht noch vor dem anstehenden Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern am Samstag (18:30 Uhr) offiziell verkündet werden.
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Leverkusen soll in den kommenden fünf Spielzeiten jeweils rund sieben Millionen Euro erhalten, insgesamt sollen etwa 40 Millionen Euro in die Vereinskassen gespült werden. Der ursprüngliche Castore-vertrag lief eigentlich noch bis 2027. Da es im vergangenen Sommer jedoch aufgrund der großen Nachfrage zu starken Lieferengpässen bei den Trikots des Doublesiegers kam, darf Bayer den Kontrakt frühzeitig aufkündigen.
Update (12:07): Mittlerweile hat Bayer den neuen Deal bestätigt. „Bayer 04 Leverkusen freut sich, ab der Saison 2025/26 eine langfristige Partnerschaft mit New Balance einzugehen. Diese Beziehung ist die erste ihrer Art für New Balance im deutschen Profifußball. Wir freuen uns darauf, strategischer Partner bei diesem wichtigen Schritt in eine spannende Zukunft zu sein“, lässt sich Bayer-Boss Fernando Carro zitieren.
Bayerns Alphonso Davies sorgte für den Ausgleich in der Nachspielzeit beim 1:1 (0:0) gegen Celtic Glasgow.
Quelle: AP
Als der Einzug ins Achtelfinale der Champions League auf den letzten Drücker geschafft war, konnte man die Erleichterung beim FC Bayern überall sehen. Jedes Abklatschen und jede Umarmung in der Münchner Belegschaft schien von einem tiefen Durchatmen begleitet zu werden.
Es waren Szenen, die gegen Celtic Glasgow nach dem 2:1-Hinspielsieg der Bayern nicht für möglich gehalten worden waren, zumal der schottische Meister in Europa nicht zur höchsten Kategorie zählt. Dennoch hatten die Gäste den FC Bayern am Dienstagabend so sehr in die Bredouille gebracht, dass sogar hätte Schluss sein können in Europas Eliteliga, bevor die K.o.-Phase so richtig beginnt.
Der FC Bayern stand nach dem Auswärtssieg im Hinspiel kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Nun lief das Rückspiel in München gegen Celtic Glasgow.18.02.2025 | 2:47 min
Neuer: “Wir sind alle erleichtert”
Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit hatte Alphonso Davies mit seinem Abstaubertor zum 1:1 die drohende Verlängerung abgewendet, nachdem der frühere Münchner Nicolas Kühn Glasgow in Führung gebracht hatte (63.). Entsprechend verhalten fiel hinterher der Jubel aus. Die Stimmung in der Kabine sei “schon relativ zurückhaltend” gewesen, berichtete Kapitän Manuel Neuer, “wir sind alle erleichtert.”
Der große Traum, das Finale am 31. Mai in der eigenen Arena zu erreichen und es bestenfalls zu gewinnen, kann also weiter geträumt werden. Allerdings erscheint es derzeit kaum realistisch, dass die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany das Maximalziel erreicht.
Achtelfinal-Auslosung am Freitag
Schon das Achtelfinale, das am Freitag ausgelost wird, hält eine deutlich höhere Hürde bereit als Celtic in den Playoffs. Auf die Frage, ob ihm Leverkusen oder Atlético Madrid lieber wäre, antwortete Joshua Kimmich mit deutlich vernehmbaren Respekt, das seien “beides sehr starke Gegner”.
Das gilt umso mehr wegen der aktuellen Verfassung der Münchner, die drei Tage nach dem glücklichen 0:0 in Leverkusen erneut nicht überzeugend aufgetreten waren und erkennbar ihre Form suchen.
Joshua Kimmich über das 0:0 seiner Bayern gegen Bayer Leverkusen, die Wechsel-Spekulation um Bayer-Talent Florian Wirtz und über den Status Quo seiner Vertragsverhandlungen.15.02.2025 | 5:07 min
Kimmichs Forderung
Statisch, uninspiriert und in der Offensive oft von Einzelaktionen abhängig hatte sich Kompanys Mannschaft präsentiert, hinten agierte sie anfällig. Wie vor dem 0:1, als die Bayern eine Fehlerkette aneinanderreihten, an deren Ende Min-jae Kim eine Grätsche missglückte, ehe Kühn einschoss.
Das müssen wir abstellen, das müssen wir in den Griff bekommen, dass wir die Spiele einfacher gestalten.
„
Joshua Kimmich, FC Bayern München
Es gehe darum, “dass wir den Gegner nicht immer mit Fehlern einladen, sondern dass wir ein besseres Game-Management haben.” Man müsse “an der Art und Weise schrauben” und damit dafür sorgen, dass es “nicht so sehr nach einem Kampf und Krampf aussieht”.
Kimmich setzt auf inhaltliches Training
Kimmich setzt seine Hoffnungen in die nun folgenden beiden Wochen, in denen die Bayern nach den jüngsten Reisestrapazen und Spielen im Dreitages-Rhythmus weniger Stress haben und endlich mal wieder inhaltlich trainieren können.
Eine deutliche Leistungssteigerung scheint auch ziemlich nötig zu sein. Die Formkurve zeigte zuletzt nach unten. Spielrhythmus, Kreativität, Überraschungsmomente – all das gab es in den vergangenen beiden Spielen in Leverkusen und gegen Glasgow oft nur in Ansätzen zu sehen.
Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund von Bayern München nach dem Topspiel bei Bayer Leverkusen im Interview.17.02.2025 | 1:25 min
Eberl: “Alles ein bisschen schwerer”
Gegen Celtic war es der nächste ernüchternde Abend in der Champions League, erstmals in dieser Saison in einem Heimspiel. Auswärts hat es schon drei Niederlagen gesetzt, bei Aston Villa (0:1), dem FC Barcelona (1:4) und Feyenoord Rotterdam (0:3).
Öffentlich tief einsteigen in die Analyse wollte Max Eberl nicht, einen Einblick gab er dennoch.
Es ist ja jetzt nicht so, dass wir dasitzen und sagen: Wir sind in Topform, alles fantastisch. Das ist es momentan nicht. Es ist alles ein bisschen schwerer.
„
Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern München
Aber immerhin, so sehen es die Münchner, habe man Mentalität gezeigt und die Drucksituation recht kontrolliert bewältigt. Auch das klang vor allem nach: Erleichterung.
Quelle: Reuters
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Und jetzt gegen Bayer Leverkusen oder Atletico Madrid? Der FC Bayern hat seinen beschwerlichen Umweg zum „Titel dahoam“ mit ganz viel Mühe und dank eines Lucky Punchs durch Alphonso Davies genommen – im Achtelfinale der Champions League wartet nun ein echter Kracher.
Nach einem zähen 1:1 (0:0) im Play-off-Rückspiel gegen Celtic Glasgow blicken die ambitionierten Münchner gespannt auf die Auslosung am Freitag (12.00 Uhr) in der UEFA-Zentrale in Nyon. In dieser Form wird es für die Bayern allerdings schwer werden. „Wir hätten uns den Abend leichter machen können. Aber mit drei Spielen in sechs Tagen ging es darum, Ergebnisse zu erzielen“, meinte Leon Goretzka.
Der frühere Münchner Nicolas Kühn brachte Celtic vor 75.000 Zuschauern nach haarsträubenden Fehlern der Bayern-Defensive in Führung. Davies (90.+4) bewahrte die wenig überzeugenden Gastgeber erst in der Nachspielzeit vor einer Verlängerung. Das Hinspiel im „Paradise“ in Glasgow hatte das Team von Vincent Kompany 2:1 gewonnen.
„Das ist die Champions League. Wir haben gegen ein starkes Celtic gespielt. Sie spielen mit hoher Intensität. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind. Es ist nicht einfach. Wir spielen so viele Spiele“, sagte der umjubelte Torschütze Davies bei Prime Video und ergänzte mit Blick auf sein goldenes Tor: „Es war instinktiv. Ich bin froh über ein weiteres Tor in der Champions League.“
Kane konnte eine Halbzeit lang mitwirken
Gegen Celtic konnte Kompany Harry Kane wenigstens für eine Halbzeit einsetzen. Der 31-Jahre alte Torjäger hatte im Abschlusstraining gefehlt, Kompany hatte den Einsatz seines Topangreifers, der beim Bundesliga-Gipfeltreffen in Leverkusen (0:0) einen Schlag abbekam, offen gelassen.
Im Vergleich zum Duell in Leverkusen änderte Kompany sein Team dennoch auf vier Positionen. Für Hiroki Ito, Aleksandar Pavlovic, Konrad Laimer und Kingsley Coman begannen Raphael Guerreiro, Leon Goretzka, Josip Stanisic und Serge Gnabry.
Der ganz späte Lohn: Alphonso Davies drückt den Ball über die Liniedpa
Verändern sollte sich vor allem das Bayern-Spiel nach dem historisch schlechten Offensivauftritt in Leverkusen. Das gelang aber nur in den ersten fünf Minuten. Da waren die Münchner öfter im Celtic-Strafraum als am Samstag in 90 Minuten. Gnabry verpasste die frühe Führung (4.).
In der Folge hatten die Bayern allerdings Glück, dass Celtic einige große Patzer in der Defensive nicht ausnutzen konnte. Callum McGregor, Kühn und Daizen Maeda vergaben zwischen der 7. und 18. Minute einige Hochkaräter. Die Bayern schärften nun wieder die Sinne, kontrollierten die Partie, ohne dabei zu glänzen. Die beste Möglichkeit hatte kurz vor der Pause Kane, der nur die Latte traf.
Der angeschlagene Kane blieb dann in der Kabine, für ihn kam Kingsley Coman – und der leitete gleich einmal eine Großchance von Goretzka ein. Kasper Schmeichel parierte jedoch glänzend. Ansonsten blieb die Partie eine zähe Angelegenheit.
Dies sollte sich rächen, als Kühn die Einladungen der Bayern-Abwehr dankend annahm. Die Bayern drängten nun auf den Ausgleich, hatten aber Glück, dass Maeda (70.) nicht zum 2:0 traf. Leroy Sané und Goretzka verfehlten das Ziel nur knapp. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit wendete der Gastgeber im Endspiel-Stadion noch die Verlängerung ab, als Davies den Ball ins Tor drückte.