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  • Vom TSV Havelse zu Lupo/Martini Wolfsburg: Darum kehrte

    Vom TSV Havelse zu Lupo/Martini Wolfsburg: Darum kehrte


    Wolfsburg. Auf der einen Seite hätte er dem TSV Havelse gern beim Unternehmen „Aufstieg in die 3. Liga“ geholfen, auf der anderen wollte er seine alte Liebe Lupo/Martini Wolfsburg nicht hängen lassen. Der Fußball-Oberligist bemühte sich in der Winterpause stark um die Rückkehr von Maxim Safronow. Der 23-jährige Offensivspieler sah mehrere gute Gründe, um zumindest für ein halbes Jahr zu den Kreuzheidern zurückzukehren.

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    Die Leidensgeschichte begann im Juli vergangenen Jahres: Safronow war gerade von Lupo zum Nord-Regionalligisten Havelse gewechselt, als bei ihm eine Entzündung am Adduktorensehnenansatz diagnostiziert wurde. Diese eher seltene Verletzung wird in der Regel durch Überbelastung hervorgerufen – und sie setzte den Wolfsburger lange außer Gefecht. „Das hat sich gezogen. Mal wurde es besser – und ich dachte, ich kann das Trainingspensum steigern. Doch dann nahmen die Schmerzen wieder zu“, erzählt er. Mehr als individuelles Training war nicht möglich, noch keine einzige Pflichtspielminute bestritt Safronow für den Viertligisten.

    Erster Kontakt zu Lupo zum Ende des Vorjahres

    Der TSV spielt bislang eine starke Saison, führt die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung an. „Nach einem halben Jahr ohne Spiel in eine erfolgreiche Mannschaft zu kommen, ist nicht einfach“, weiß der Mittelfeldspieler. Dementsprechend wären seine Einsatzchancen bei den Garbsenern im zweiten Teil der Spielzeit nur gering gewesen.

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    Die Anfrage von Lupo kam ihm im Winter somit gelegen. Schon zum Ende des vergangenen Jahres meldeten sich der damalige Trainer Michele Rizzi sowie der Vorstand bei Safronow. „Es ging zunächst einmal darum, ob ich mir eine Leihe bis zum Saisonende vorstellen kann“, erzählt er. „Ich war mir zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht sicher, weil ich nicht wusste, wann ich wieder richtig fit sein würde.“

    „Der Verein liegt mir sehr am Herzen – und ich möchte nicht, dass er absteigt.“

    Maxim Safronow

    Rückkehrer bei Lupo/Martini Wolfsburg

    Anfang Januar stieg der 23-Jährige, der bereits von 2020 bis 2024 für die Italiener gespielt hatte, wieder ins Training beim TSV ein. Davon erfuhr auch sein Ex-Klub und kontaktierte Safronow erneut. „Für mich waren mehrere Faktoren wichtig. Einerseits ist es für mich bei Lupo einfacher, wieder reinzukommen, weil ich die Mannschaft und das Umfeld kenne. Andererseits liegt mir der Verein sehr am Herzen – und ich möchte nicht, dass er absteigt“, erklärt der 1,74-Meter-Mann, der sich direkt an die Havelser Verantwortlichen wandte. „Anschließend ging es schnell“, sagte Safronow, der mit Yassin Jemai noch einen weiteren Akteur vom Regionalliga-Spitzenreiter mitbrachte.

    Der Rückkehrer ist vom bisherigen Abschneiden überrascht

    Der Mitarbeiter in der Leasingabteilung bei VW Financial Services verfolgte mehrere Partien der Kreuzheider in der ersten Saisonhälfte vor Ort. „Ich hätte auf keinen Fall erwartet, dass es so läuft“, betont er. „Die Mannschaft ist sehr gut besetzt, dazu gab es im Sommer keine allzu großen personellen Veränderungen.“ Safronow möchte mithelfen, dass die Italiener den Klassenerhalt noch realisieren. Im Sommer geht‘s für ihn gemäß der Absprache zurück zu Havelse. Dort fühlte sich der Offensivmann sehr wohl: „Das ist eine super Mannschaft, in der ich mich bereits mit einigen Spielern angefreundet habe. Auch das Trainerteam ist top.“ Die 3. Liga, von der die Rot-Weißen träumen dürfen, würde auch den Wolfsburger „sehr reizen“.

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    Doch erst einmal geht‘s Safronow darum, wieder richtig fit zu werden. Er sieht sich bereits bei „knappen 90 Prozent“ seiner Leistungsfähigkeit angelangt, kann schmerzlos trainieren und spielen. „Ich merke schon noch, dass ich wieder in den Rhythmus kommen muss, aber ich bin positiver Dinge, dass mir das bald gelingt“, sagt der Rückkehrer.

    Seine ersten 45 Pflichtspielminuten hat er hinter sich, durfte beim 3:1 bei der U23 von Eintracht Braunschweig eine Halbzeit ran. „Ich war selbst überrascht, wie viel Luft ich hatte. Ich hatte aber im Vorfeld auch einige Läufe absolviert“, verrät Safronow. Er möchte der Mannschaft vor allem mit kreativen Momenten weiterhelfen. „Ich möchte mithelfen, das Offensivspiel zu verbessern, selbst Tore und Vorlagen beisteuern“, sagt der Wolfsburger, der offensiv flexibel einsetzbar ist.

    Nächster Gegner ist der SC Spelle-Venhaus

    Vom Klassenerhalt des Teams von Neutrainer Ludger Tusch, das am Mittwochabend (19 Uhr) ein Testspiel beim Landesligisten SV Lengede bestreitet, ist Safronow fest überzeugt. „Wir haben viel Qualität in unserer Mannschaft und viele richtig gute Spieler. Wichtig wird sein, dass wir als Team auftreten – so wie auch in Braunschweig“, erklärt er. Nächster Lupo-Pflichtspielgegner ist am Samstag (15 Uhr) auswärts der SC Spelle-Venhaus. „Das ist eine Mannschaft, die in den vergangenen Jahren immer oben mitgespielt hat“, sagt der Mittelfeldspieler. „Wir müssen defensiv wie offensiv alles raushauen und unsere Chancen nutzen“, erklärt Safronow. Einen Startelfeinsatz traut er sich bereits zu: „Natürlich möchte ich immer spielen, aber man muss auch vernünftig sein und darf es nicht übertreiben.“

    AZ/WAZ



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  • DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburg verliert erstmals seit

    DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburg verliert erstmals seit


    Die Mega-Serie ist gerissen: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg werden erstmals seit elf Jahren nicht den DFB-Pokal gewinnen. Die Wölfinnen um Alexandra Popp scheiterten am Mittwoch im Viertelfinale mit 0:1 (0:0) bei der TSG Hoffenheim und verloren im Pokal erstmals seit Mitte November 2013. Der Rekordsieger aus Niedersachsen hatte zuvor 52 Partien und zehn Titel in Serie gewonnen.

    Ereleta Memeti (52.) traf zum Sieg für die TSG, die erstmals seit 2019 ins Halbfinale einzog. Zuvor war ein eigentlich regulärer Treffer von Hoffenheims Celina Cerci (44.) aberkannt worden. Die Wölfinnen, die in der Liga drei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze aufweisen, stemmten sich nach dem Rückstand gegen die Niederlage – konnten das Ende der Serie aber nicht mehr verhindern.

    Der deutsche Meister Bayern München zog dank starker Moral hingegen ins Halbfinale ein. Im Topspiel gegen Bundesliga-Tabellenführer Eintracht Frankfurt siegte die Mannschaft von Trainer Alexander Straus mit 4:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung.Jovana Damnjanovic rettete die Münchnerinnen in der 90. Minute mit dem Ausgleich, in der Verlängerung schossen Glodis Perla Viggosdottirin (93.), Momoko Tanikawa (104.) und Damnjanovic (109.) die Bayern zum Sieg. Ein Eigentor von Nationalspielerin Carolin Simon (79.) hatte den Vorjahresfinalisten zuvor an den Rand des Ausscheidens gebracht.

    Auch Werder Bremen zog ins Halbfinale ein. Beim Bundesliga-Vierten Bayer Leverkusen siegten die Bremerinnen etwas überraschend mit 1:0 (1:0). Larissa Mühlhaus (45.) erzielte den entscheidenden Treffer. Zweitligist Hamburger SV zog ebenfalls in die Runde der letzten Vier ein. Die Hanseatinnen besiegten Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0). Emilia Hirche (45.) und Vildan Kardesler (68.) trafen zum Sieg.



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  • Liveticker | TSG Hoffenheim – VfL Wolfsburg 1:0 |

    Liveticker | TSG Hoffenheim – VfL Wolfsburg 1:0 |



    90′
    Das Spiel ist vorbei! Die TSG Hoffenheim feiert einen historischen Sieg gegen den VfL Wolfsburg, der nach zehn (!) DFB-Pokal-Siegen in Folge nun aus dem Wettbewerb ausscheidet. Die letzte Niederlage hatte es am 16. November 2013 gegeben – damals gegen den 1. FFC Frankfurt (0:1).


    90′ +6
    Wolfsburg wirft nochmal alles nach vorne: jeder Ball wird geklärt.


    Abpfiff


    Melissa Kössler


    Kössler lässt sich ganz viel Zeit und sieht deshalb gelb.


    Ritter kommt für Feldkamp


    90′ +1
    Fünf Minuten bekommen die Wolfsburgerinnen noch zusätzlich.


    Jill Janssens


    84′
    Man kann den Gästen nicht den Willen absprechen, hier noch etwas bewirken zu wollen. Der Abwehrriegel der Hoffenheimerinnen bereinigt allerdings jeden Angriff.


    Hegering kommt für Dijkstra


    80′
    Die letzten zehn Minuten laufen: Kann Wolfsburg hier das Ausscheiden noch verhindern?


    Ereleta Memeti


    Delacauw kommt für Grabowska


    Endemann kommt für Linder


    Blomqvist kommt für Lattwein


    71′
    Riesenchance zum 2:0! Memeti legt im Sechzehner den Ball in den Rückraum, wo Kössler den Ball annimmt allerdings im allerletzten Moment gestört wird. Da war mehr drinnen.


    69′
    Hoffenheim hat sich inzwischen ein wenig zurückgezogen: Der Tabellendritte ist aber jederzeit in der Lage, gefährliche Konter zu setzen.


    Hickelsberger kommt für Cerci


    Peddemors kommt für Brand


    Beerensteyn kommt für Jonsdottir


    57′
    Wilms hält von der Sechzehnergrenze drauf. Ihr Schuss wird allerdings abgeblockt und wird so zu einer gefährlichen Bogenlampe: Während Cazalla zögert, geht Popp zum Ball, verpasst aber knapp, da Tufekovic vor ihr zupackt.


    55′
    Wolfsburg steht nun unter Zugzwang. Wie reagieren die Gäste?


    Ereleta Memeti


    Hoffenheim geht in Führung! Grabowska setzt Memeti mit einem tiefen Ball in den Strafraum perfekt in Szene. Die 25-Jährige schließt dann direkt mit links ab und trifft ins lange Eck.


    49′
    Memeti zieht im Strafraum nach innen und hält drauf: Borbe lenkt die Kugel zur Ecke.


    48′
    Die erste Möglichkeit von Durchgang zwei gehört Wolfsburg: Popp nickt eine Ecke von Wilms auf das Tor – wieder pariert Tufekovic.


    Anpfiff 2. Hälfte


    45′
    Halbzeit in Sinsheim! Hoffenheim hat bislang die größeren Spielanteile und hätte schon mehrfach in Führung gehen können. Ein Treffer von Cerci kurz vor der Pause wurde nicht gegeben – wohl eine Fehlentscheidung. Wolfsburg hat gegen eine kämpferische TSG Schwierigkeiten.


    Halbzeitpfiff


    44′
    Der Ball zappelt im Netz der Gäste! Memeti lässt Brand auf rechts aussteigen und geht bis zur Grundlinie. Daraufhin hebt sie den Ball auf die am zweiten Pfosten völlig freistehende Cerci, die das Leder per Kopf über die Linie drückt. Die Linienrichterin hebt allerdings in der Folge die Fahne, da die Kugel zuvor scheinbar minimal im Toraus gewesen war – eine sehr glückliche Entscheidung für die Wölfinnen.


    34′
    In den letzten Minuten macht Wolfsburg mehr für das Spiel. Großchancen springen aktuell aber kaum raus.


    Vanessa Diehm


    Diehm tritt Brand in die Ferse.


    24′
    Doppelchance Wolfsburg: Jonsdottir wird tief in den Strafraum geschickt und zieht von spitzem Winkel ab. Tufekovic lässt die Kugel in die Mitte abklatschen, wo Brand richtig steht aber vom Abpraller so überrascht ist, dass sie den Ball nicht mehr richtig trifft.


    Alexandra Popp


    Popp geht in der gegnerischen Hälfte zu hart in einen Zweikampf und sieht gelb.


    19′
    Nach einem Ballgewinn schaltet Wolfsburg blitzschnell um. Huth wird auf rechts in die Tiefe geschickt. Ihre Flanke findet am langen Pfosten den Kopf von Popp jedoch taucht Tufekovic ab und hat die Kugel sicher.


    16′
    Fast die Führung für Hoffenheim! Eine Ecke führt die TSG kurz aus, Grabowska kommt an der rechten Strafraumecke an die Kugel. Anschließend hebt sie den Ball an den zweiten Pfosten, wo Cerci lauert doch noch im letzten Moment gestört wird – Borbe greift zu.


    9′
    Die Hoffenheimerinnen starten mit mehr Spielanteilen in die erste Hälfte: Cerci hebt einen Ball gefühlvoll in den Sechzehner, wo Kössler die Kugel in Richtung Tor verlängert – Borbe hat keine Probleme. Außerdem geht im Nachhinein außen die Fahne hoch.


    5′
    Linder dringt links in den Strafraum ein und legt auf Höhe der Grundlinie in den Rückraum auf Popp ab. Ihr direkter Abschluss wird geblockt.


    Anpfiff


    TSG-Trainer Theodoros Dedes rotiert nach der 1:3-Niederlage gegen Bayern München kräftig: Im Tor startet Tufekovic anstelle von Dick. Mit Weiß, Dongus, Hickelsberger und Delacauw rutschen vier Feldspielerinnen aus der ersten Elf. Für sie beginnen Diehm, Memeti, Kössler und Janssens.


    Im Vergleich zur letzten Partie, einem enttäuschenden 0:0 in Köln, wechselt VfL-Coach Tommy Stroot mehrfach. Während die Abwehr unverändert bleibt, rutschen Kielland und Nemeth aus der Startelf und werden von Lattwein und Linder ersetzt. Außerdem startet etwas überraschend Torjägerin Beerensteyn von der Bank – für sie rückt Jonsdottir in die Startformation.


    Im DFB-Pokal-Viertelfinale empfängt am frühen Mittwochabend (18:30 Uhr) die TSG Hoffenheim den VfL Wolfsburg. Zu erwarten ist ein hochklassiges Spiel zwischen zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga: Kann die Partie halten, was sie verspricht?



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  • VfL Wolfsburg: Neuer Rückschlag für Lukas Nmecha im

    VfL Wolfsburg: Neuer Rückschlag für Lukas Nmecha im


    1. VfL Wolfsburg: Neuer Rückschlag für Lukas Nmecha im Vertrags-Poker  Wolfsburger Allgemeine
    2. VfL Wolfsburg: Lukas Nmecha fehlt weiterhin im Training  LigaInsider
    3. Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Gefährliche Wette  Wolfsburger Allgemeine
    4. Wie steht’s um VfL-Torjäger Lukas Nmecha? – VfL Wolfsburg  Wolfsburger Allgemeine
    5. VfL Wolfsburg: Nmecha setzt zum Start in die Trainingswoche aus  LigaInsider



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  • VfL Wolfsburg: Er läuft schon wieder – Blitzheilung bei

    VfL Wolfsburg: Er läuft schon wieder – Blitzheilung bei


    1. VfL Wolfsburg: Er läuft schon wieder – Blitzheilung bei Kapitän Maximilian Arnold?  Wolfsburger Allgemeine
    2. Kapitän Svanberg, der smarte Schwede: Hasenhüttls Wahl mit Weitsicht  kicker
    3. Svanberg übernimmt! Wolfsburgs neuer Chef im Mittelfeld?  LigaInsider
    4. Überraschende Entscheidung: Mattias Svanberg macht den Arnold  Braunschweiger Zeitung
    5. Gegner des VfB Stuttgart: So ist die Lage beim VfL Wolfsburg  Stuttgarter Zeitung



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  • Grizzlys Wolfsburg wollen das Momentum mitnehmen

    Grizzlys Wolfsburg wollen das Momentum mitnehmen


    Wolfsburg/Mannheim. So schnell kann es gehen im Eishockey! Bis zum Sonntag herrschte bei den Grizzlys noch Trübsal. Nach dem spektakulären 6:5-Comeback-Sieg im Nordderby hat sich die Stimmung beim Wolfsburger Eishockey-Erstligisten aber gedreht. In das nächste schwere Spiel in Mannheim am Mittwoch (19.30 Uhr) gehen die Niedersachsen deshalb mit einem guten Gefühl. „In der letzten Zeit haben wir uns schwergetan, Tore zu schießen. Fünf Treffer gegen Bremerhaven – ich hoffe, die Jungs kriegen dadurch mehr Selbstvertrauen und wir werden vor dem Tor effizienter“, sagt Grizzlys-Trainer Mike Stewart.

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    Sein Team reist mit Rückenwind nach Mannheim, wo es gegen das nächste Top-Team geht. Die Kurpfälzer sind Tabellendritter, haben die letzten fünf Spiele gewonnen. Die Grizzlys sind durch den Comeback-Sieg gegen Bremerhaven wieder auf Pre-Playoff-Platz neun gesprungen, haben allerdings immer noch ein Spiel mehr als die Konkurrenz aus Schwenningen (Platz zehn) und Frankfurt (11.) absolviert. Der Erfolg im Nordderby war aber nicht nur für die Tabelle besonders.

    Zum letzten Mal 2015 Drei-Tore-Rückstand aufgeholt

    Die Grizzlys haben am Sonntag beinahe Historisches geschafft. Zum ersten Mal seit 2015 (!) holten sie einen Drei-Tore-Rückstand auf. Der Gegner damals: Adler Mannheim. In der Quadratestadt gewann Wolfsburg nach einem 1:4-Rückstand noch mit 5:4 nach Penaltyschießen. Den Anfang zur Aufholjagd in der SAP-Arena machte ein gewisser Gerrit Fauser, der am Dienstag sein Karriereende für den Sommer bekanntgab. Den entscheidenden Penalty verwandelte Sebastian Furchner.

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    Dass die Grizzlys einen Drei-Tore-Rückstand in einen Sieg drehen, kam in der bisherigen DEL-Geschichte sehr selten vor. Inklusive Sonntag haben die Niedersachsen das erst achtmal geschafft. Im Gegenzug haben es die Wolfsburger schon zwölfmal vollbracht, eine Führung von mindestens drei Toren noch zu verspielen. In Mannheim wollen die Grizzlys am besten beides vermeiden. In dieser Saison sind beide Teams bereits dreimal aufeinander getroffen, zweimal verließen die Grizzlys als Sieger das Eis.

    „Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen, den Puck gut kontrollieren und unsere Konterstärke nutzen.“

    Mike Stewart

    Trainer der Grizzlys Wolfsburg

    O’Connor noch keine Option

    Personell stehen Stewart die gleichen Spieler zur Verfügung wie am Sonntag. Ryan O’Connor trainiert zwar schon wieder, ist aber noch keine Option. Gegen Bremerhaven schossen die Wolfsburger zwar fünf Tore, aber ein Spieler konnte sich nicht in die Torschützenliste eintragen: Matt White. Dabei ist der US-Amerikaner der Top-Scorer der Grizzlys. Aber seit sieben Spielen wartet er auf einen Treffer. „Er ist nicht alleine. Solange wir uns die Chancen rausspielen, mache ich mir keine Sorgen. Ich hoffe, dass die Jungs, die gegen Bremerhaven getroffen haben, jetzt das Momentum mitnehmen und mit mehr Selbstvertrauen vor dem gegnerischen Tor agieren“, sagt Stewart.

    In dieser DEL-Saison geht es im Kampf um die (Pre-)Playoff-Plätze sehr eng zu. Zwischen Platz sieben (Nürnberg) und Platz elf (Frankfurt) liegen nur drei Punkte. Schauen die Grizzlys da mehr auf das nächste Spiel oder die Tabelle? „Wir schauen auf beides. Natürlich müssen wir uns auf unsere Partie fokussieren. Aber mir müssen auch eine Idee haben, was um uns herum passiert“, meint Stewart. Der 52-Jährige glaubt, dass der Kampf um die Playoffs bis zum letzten Spieltag spannend bleibt.

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    Erstmal bereitet er sein Team auf die Partie in der SAP-Arena vor. Die Mannheimer haben einen Lauf, gewannen die letzten fünf Partien allesamt. „Sie sind in allen Mannschaftsteilen mehr als solide aufgestellt. Alle drei Partien gegen sie waren eng. Beide Mannschaften kennen sich, es gibt keine Überraschungen mehr”, so der Headcoach, der fordert: „Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen, den Puck gut kontrollieren und unsere Konterstärke nutzen.“

    AZ/WAZ



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  • Vorsfeldes Generalprobe steigt bei des VfL Wolfsburg

    Vorsfeldes Generalprobe steigt bei des VfL Wolfsburg


    Wolfsburg. Das Schlusslicht der Fußball-Oberliga bestreitet sein letztes Testspiel beim Unterbau der „Wölfe“. Spielt auch Rivale Lupo Martini?



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  • DFB-Pokal: Historischer Erfolg gegen Wolfsburg:

    DFB-Pokal: Historischer Erfolg gegen Wolfsburg:


    Stand: 12.02.2025 20:23 Uhr

    Die TSG Hoffenheim beendet die Siegesserie des VfL Wolfsburg im DFB-Pokal mit einer leidenschaftlichen Leistung. Erstmals seit 2014 wird der Pokalsieger nicht VfL Wolfsburg heißen.

    Die TSG Hoffenheim hat im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg 1:0 (0:0) gewonnen und steht unter den letzten vier Teams. Ereleta Memeti sorgte in der 52. Minute für das Tor des Tages.

    Es war ein Ergebnis historischen Ausmaßes. Zehn Mal in Folge hatte der VfL den Pokal gewonnen, insgesamt 52 Spiele am Stück für sich entschieden. Der letzte Pokalsieger vor den Wölfinnen war 2014 der 1. FFC Frankfurt.

    Hoffenheim hält von Beginn an dagegen

    Beide Teams starteten ohne großes Abtasten ins Spiel. Wolfsburgs Alexandra Popp wurde in der 5. Minute im letzten Moment geblockt. Doch auch die TSG präsentierte sich drei Tage nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern mit Offensivgeist. Nach rund einer Viertelstunde bot sich der Mannschaft von Trainer Theodoros Dedes die große Möglichkeit zur Führung, doch Selina Cerci wurde praktisch auf der Torlinie am Abschluss gehindert (16.).

    Die TSG agierte weiter aggressiv, presste hoch – und wäre beinahe dafür bestraft worden. Nach einem langen Ball kam Svenja Huth frei zum Flanken, doch Keeperin Martina Tufekovic parierte Popps Kopfball (19.). Fünf Minuten später konnte sich Tufekovic gegen Sveindis Jonsdottir erneut auszeichnen, den Abpraller traf die Ex-Hoffenheimerin Jule Brand nicht richtig.

    Bis zur Pause blieb das Duell intensiv, die ganz großen Chancen fehlten aber zunächst. Das änderte sich in der 44. Minute: Memeti setzte sich über die rechte Seite durch und flankte in die Mitte, wo Cerci aus kurzer Distanz zur vermeintlichen TSG-Einführung einköpfte. Die Linienrichterin zeigte jedoch an, dass der Ball vor der Flanke im Toraus gewesen sei – eine äußerst knappe Entscheidung.

    Memeti lässt die TSG-Fans jubeln

    Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischte Wolfsburg. Doch Popps Kopfball konnte Tufekovic parieren (48.). In der 52. Minute sorgte Memeti für die umjubelte Führung der Hoffenheimerinnen. Nach einem Konter wurde die 25-Jährige auf der linken Seite in Szene gesetzt und ließ Anneke Borbe im Wolfsburger Tor mit ihrem platzierten Linksschuss keine Chance. Die Wölfinnen antworteten mit wütenden Angriffen, Huth scheiterte kurze Zeit später an Tufekovic.

    Wolfsburg baute nun mächtig Druck auf, die TSG-Defensive hielt aber – auf Kosten zahlreicher Eckbälle – stand. In der 57. Minute zog Wolfsburgs Lynn Wilms vom Strafraum ab, der abgefälschte Ball wurde zur tückischen Bogenlampe, doch Tufekovic zeigte sich auf dem Posten. Hoffenheim boten sich gegen das anrennende Gästeteam Räume zum Kontern. In der 71. Minute hatte Melissa Kössler die große Chance aufs 2:0, doch sie wurde im letzten Moment am Abschluss gehindert.

    Wolfsburg rannte an, biss sich an einem leidenschaftlich verteidigenden TSG-Team aber bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichterin Karoline Wacker die Zähne aus. Der Rest war ausgelassener Jubel im Dietmar-Hopp-Stadion.

    Hoffenheim empfängt Leverkusen

    Neben Hoffenheim zogen auch der FC Bayern (4:1 nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt), Werder Bremen (1:0 bei Bayer Leverkusen) und der Zweitligist Hamburger SV (2:0 gegen Borussia Mönchengladbach) ins Halbfinale ein. Der vierte Teilnehmer wird im Topspiel zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt ermittelt.

    Die Halbfinals werden am 22./23. März ausgetragen. In der Bundesliga geht es für die TSG am Sonntag (16.02.2025) mit dem Spiel gegen Bayer Leverkusen weiter. Anpfiff ist um 14 Uhr. Am selben Tag empfängt der VfL Wolfsburg Spitzenreiter Eintracht Frankfurt zum Topspiel (16:45 Uhr).

    Sendung am Mi., 12.2.2025 18:40 Uhr, SWR1 Baden-Württemberg



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  • Unkaputtbar! Wolfsburg überrollt Frankfurt in der

    Unkaputtbar! Wolfsburg überrollt Frankfurt in der


    Analyse
    Nach Aus im Pokal

    Aktualisiert am 17.02.2025, 09:52 Uhr

    Der VfL Wolfsburg erteilt Eintracht Frankfurt und der Bundesliga eine Lehrstunde. Turbine Potsdam sorgt für ein Novum und die Bayern sind zurück an der Spitze. Das Wichtigste zum 15. Spieltag.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Justin Kraft sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Die Bundesliga der Frauen zündet am 15. Spieltag nochmal ein Feuerwerk, bevor sie für eine lange Pause erstmal von der Bühne verschwindet. In den sechs Partien fielen 21 Treffer, es gab einen Führungswechsel an der Spitze der Tabelle und Turbine Potsdam sorgte für ein Novum in dieser Spielzeit. Hier kommt das Wichtigste zum Bundesliga-Wochenende:

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    Die Unkaputtbaren: Der VfL Wolfsburg wehrt sich abermals

    Seit Monaten, eher sogar seit ungefähr zwei Jahren hat man das Gefühl, dass der VfL Wolfsburg ins Taumeln geraten ist. Schlüsselspielerinnen verlassen die Autostadt, bei Transfers bedient man sich eher in einem tieferen Regal als früher. Hinzu kommen zwei verpasste Meisterschaften in Serie und Misserfolge in der Champions League.

    Erstmals seit 2015 ist man unter der Woche im DFB-Pokal ausgeschieden. Eine Zäsur. In der Bundesliga wankt man zwischen guten Leistungen und Punktverlusten, die früher eine absolute Seltenheit waren. Trainer Tommy Stroot wird auf Social Media hart angegangen, sein Ende war schon mal beschlossene Sache, dann verlängerte er doch. Am Mittwoch entlud sich der Ärger vieler Fans fast ausschließlich an ihm.

    Der Zerfall einer einstigen Großmacht des europäischen Fußballs scheint unaufhaltbar zu sein. Scheint. Denn so richtig fallen will der VfL vorerst noch nicht. Auf die bittere Enttäuschung im Pokal folgte nun ein furioses 6:1 in der Bundesliga. Nicht gegen irgendjemanden, sondern gegen Eintracht Frankfurt. Die SGE reiste als formstärkstes Team der Bundesliga und als Tabellenführer an – um dann eine einmalige Klatsche zu kassieren.

    Wolfsburg lief mit dem Messer zwischen den Zähnen an, wirkte wie entfesselt und vermöbelte den Gegner eindrucksvoll. Schon zur Pause stand es 5:0. Es ist bemerkenswert, wie schnell Wolfsburg immer noch nach Rückschlägen aufstehen kann. Und genau deshalb kann man diesen Klub auch einfach nicht abschreiben.

    Bleibt die Frage, ob sie es endlich schaffen, diese Qualität auch im Alltag der Liga zu zeigen – oder ob die Reaktion mit viel Wut im Bauch wieder nur eine Eintagsfliege war. Für den Moment aber meldet sich der VfL zurück. Allen Widerständen und aller Kritik zum Trotz. Beeindruckend.

    Die Kaputtbaren: Eintracht Frankfurt in gefährlicher Lage

    Beeindruckt war auch Eintracht Frankfurt. Die SGE hatte die besten Plätze, um sich das Spektakel der Wolfsburgerinnen aus der Nähe anzuschauen. Zugriff auf das Spiel bekamen sie jedoch nicht. Seit vielen Monaten hatte man von diesem Team nicht mehr eine derart ungenaue und fahrige Leistung erlebt. Mit dem Pressing des VfL war Frankfurt gänzlich überfordert.

    Die schnellen Gegentore taten ihr übriges und so ging auch der Glaube schnell verloren. Vielleicht hatte das bittere Aus im Pokal am Mittwoch doch mehr Einfluss auf die Spielerinnen, als man zunächst zugeben wollte. Mit 1:4 nach Verlängerung verloren die Adlerträgerinnen in München, nachdem sie erst sehr spät in der regulären Spielzeit den Ausgleich kassiert hatten.

    Stina Johannes

    Frankfurt-Torhüterin Stina Johannes (r.) musste gegen Wolfsburg etliche Male hinter sich greifen.

    © IMAGO/Lobeca/Ines Hähnel

    Ein Ausscheiden, das schmerzte. Auch beim Gastauftritt beim FC Bayern gelang es Frankfurt nicht, nach einem Rückschlag wieder aufzustehen. In der Verlängerung war man chancenlos. Vielleicht ist das dann doch die eine große Qualität, die dem Team von Niko Arnautis noch fehlt. Diese Widerstandsfähigkeit, wenn viel gegen einen läuft.

    Niemand hat genau das so sehr in Deutschland wie der VfL Wolfsburg. Insofern war dieser Sonntagabend vielleicht noch mehr für Frankfurt als eine bittere Niederlage. Es war eine Lehrstunde. “How to Spitzenteam”. Wichtig für Frankfurt wird es sein, sich jetzt schnell neu zu fokussieren.

    Es ist ein Vorteil für die SGE, dass jetzt erstmal eine sehr lange Pause folgt. Erst am 7. März geht es gegen die SGS Essen weiter. Die Chancen auf die Meisterschaft sind unverändert hoch – auch wenn die Tabellenführung erstmal weg ist.

    Der Griff nach dem Strohhalm: Turbine Potsdam hofft lange und zerfällt dann doch

    Am Ende der Tabelle sorgte Turbine Potsdam 56 Minuten lang dafür, dass ganz Jena zitterte. Dem Tabellenletzten gelang in Leipzig etwas, was ihnen in dieser Saison noch gar nicht geglückt war: Ein Führungstreffer. Und der kam nicht aus dem Nichts.

    Potsdam war in der ersten Halbzeit das bessere Team, verteidigte defensiv kompakt und schob in den richtigen Momenten auch mal nach vorn raus. Das zwang Leipzig zu Fehlern. Das technisch anspruchsvolle 1:0 durch Mia Schmid in der 17. Minute war verdient. Vor allem aber gibt diese Halbzeit den Potsdamerinnen viel Hoffnung.

    Sie zeigt, dass mit etwas Mut und Spielglück in dieser Saison durchaus ein Sieg möglich ist. Und genau der würde zum jetzigen Zeitpunkt ausreichen, um auf einen Nichtabstiegsplatz zu klettern. Auch Carl Zeiss Jena begann in Essen stark, führte mit 1:0. Am Ende verloren beide Aufsteiger mit 1:4.

    Potsdam legte sich die Bälle in besagter 56. Minute und kurz darauf nahezu selbst ins Tor. Jena wiederum konnte der Leistungssteigerung von Essen nichts mehr entgegensetzen. Es bleibt ein Schneckenrennen um den begehrten elften Platz. Doch es wird ein sehr spannendes.

    Bundesliga: Was noch?

    Mit dem Abstieg wird der 1. FC Köln aller Voraussicht nach nichts mehr zu tun haben, im Niemandsland der Tabelle leisteten sich die Kölnerinnen eine für die Tabelle eher unbedeutende 0:2-Niederlage in Freiburg. Wobei sich der Sportclub damit die Möglichkeit offenhält, nochmal ins obere Tabellendrittel zu springen.

    Denn während der FC Bayern mit einem 1:0 gegen Werder Bremen souverän die Tabellenführung übernommen hat, macht Bayer Leverkusen den Kampf um den vierten Platz wieder spannend. Die Werkself verlor mit 0:1 gegen die TSG Hoffenheim und hat nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Leipzig, sechs auf die TSG und sieben auf Freiburg.

    Bundesliga: Wie geht es weiter?

    Mit einem spektakulären Spieltag verabschiedet sich die Bundesliga nun in eine dreiwöchige Pause. Zwei Wochen werden die Spielerinnen mit ihren Nationalteams unterwegs sein, das dritte Wochenende ist zum Entzerren des Spielplans und als Möglichkeit für Nachholtermine eingebaut worden.

    Dort könnte die Partie zwischen Jena und Freiburg stattfinden, die zuletzt abgesagt wurde. Ein offizieller Termin steht aber noch aus.

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  • Fußball | DFB-Pokal: Nach Coup gegen Wolfsburg:

    Fußball | DFB-Pokal: Nach Coup gegen Wolfsburg:


    Stand: 17.02.2025 21:34 Uhr

    Nach dem Überraschungserfolg im Viertelfinale gegen Seriensieger Wolfsburg trifft die TSG Hoffenheim im Halbfinale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München – ein Hammerlos, vor dem sich die Kraichgauerinnen nicht verstecken wollen.

    Das Losglück blieb aus. Im Halbfinale des DFB-Pokals muss die TSG Hoffenheim beim stärksten der noch verbliebenen Gegner, dem FC Bayern, ran. “Klar hätten wir uns erhofft, dass wir ein leichteres Los kriegen”, sagte Torhüterin Martina Tufekovic im Interview mit SWR Sport nach der Auslosung am Montagabend (17.02.). “Aber das ist jetzt eine Herausforderung, die wir annehmen müssen und die wir auch annehmen werden”, so die 30-Jährige weiter.

    Hoffenheim will sich gegen Bayern nicht verstecken

    Im zweiten Halbfinale empfängt der Zweitligist Hamburger SV Werder Bremen zum Nordderby. Ausgetragen werden die Partien am 22. und 23. März. Bis dahin will sich die TSG Hoffenheim bestmöglich auf den Kracher in München vorbereiten. “Wir wissen, welche Qualität auf uns zukommen wird”, sagt Tufekovic, “da heißt es trotzdem, mit breiter Brust anzutreten und sich nicht zu verstecken”.

    Denn gegen den Tabellenführer der Frauen-Bundesliga habe das Team aus dem Kraichgau nichts zu verlieren. “Wir können einfach nur das Beste von uns zeigen an dem Tag und am Ende sehen wir dann, wer im Finale steht”, so die routinierte Keeperin weiter.

    Hoffenheim beendet Wolfsburgs Fabel-Serie

    Dass die Hoffenheimerinnen überhaupt die Chance auf den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte haben, verdankt es einer Energieleistung im Viertelfinale gegen den hochfavorisierten VfL Wolfsburg. Zehn Mal in Folge hatten die Wolfsburgerinnen den DFB-Pokal gewonnen und dabei insgesamt 52 Spiele am Stück für sich entschieden.

    Diese beeindruckende Serie beendete die TSG mit dem 1:0-Erfolg im Viertelfinale Mitte Februar, bei dem Ereleta Memeti in der 52. Minute für das Tor des Tages sorgte.

    Sendung am Di., 18.2.2025 6:00 Uhr, SWR Aktuell am Morgen, SWR Aktuell



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