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  • Bundesliga, 22. Spieltag – Nach Königsklassen-Gala braucht BVB Sieg in Bochum, Stuttgart trifft auf Wolfsburg

    Bundesliga, 22. Spieltag – Nach Königsklassen-Gala braucht BVB Sieg in Bochum, Stuttgart trifft auf Wolfsburg


    Bundesliga-Konferenz am Samstag! Der BVB braucht nach der Gala in Lissabon dringend einen Auswärtssieg in Bochum. Stuttgart empfängt den VfL Wolfsburg. Gladbach ist bei Union Berlin gefordert. St. Pauli trifft auf den SC Freiburg. Die Spiele im Liveticker.

    VfL Bochum – Borussia Dortmund -:-

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg -:-

    Union Berlin – M’gladbach -:-

    St. Pauli – SC Freiburg -:-

    Bundesliga-Konferenz live (15.30 Uhr)

     

    Vorberichte zu VfL Bochum – Borussia Dortmund

    Situation: Beide Clubs laufen ihren Saisonzielen hinterher. Bochum als Schlusslicht fehlt drei Punkte auf die Relegation, sieben zum rettenden Ufer.  Dortmund liegt als 11. sieben Zähler hinter Champions-League-Platz vier.

    Statistik: Die letzte BVB-Niederlage in Bochum liegt 18 Jahre zurück. Allerdings gab es für Schwarzgelb nur sechs Siege in 33 Bundesliga-Gastspielen beim VfL, Bochum gewann elfmal. Die letzten drei Spiele im Ruhrstadion endeten 1:1.

    Personal: Der VfL muss auf Torjäger Boadu, Stammtorhüter Drewes sowie Passlack und Wittek verzichten. Dem  BVB fehlen Bensebaini, Chukwuemeka sowie Ryerson nach seiner Gelb-Roten-Karte.

    Besonderes: Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Stammtorhüter Drewes wird Ex-Kölner Horn sein Debüt im Trikot des VfL geben.

    VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg

    Situation: Der VfB hat sich mit dem  DFB-Pokal-Halbfinaleinzug und dem Sieg in Dortmund zurückgemeldet und möchte seine Champions-League-Ambitionen untermauern. Wolfsburg ist seit vier Spielen sieglos, trotzte aber zuletzt Frankfurt und Leverkusen jeweils ein Remis ab.

    Statistik: VfB-Mittelfelddirigent Stiller und Wolfsburgs Stürmer Behrens stehen vor ihrem 100. Bundesliga-Spiel. Hoeneß strebt seinen 50. Pflichtspielsieg mit dem VfB an.

    Personal: Der VfB muss weiter auf Verteidiger Al-Dakhil (Zerrung) verzichten. Undav dürfte nach seiner Erkältung fit sein, Bruun Larsen ist wegen eines Infekts fraglich. Wolfsburg muss auf seinen Kapitän Arnold verzichten. Für ihn dürfte Vranckx zum Einsatz kommen. Zudem ist Maehle gesperrt.

    Besonderes: Der VfB hat erstmals nach der Winterpause keine Englische Woche hinter sich. Die ungewohnten freien Tage sorgten laut Trainer Hoeneß für Frische und neue Energie.

    1. FC Union Berlin – Borussia Mönchengladbach

    Situation: Der 1. FC Union scheint sich nach schwerem Beginn unter dem neuen Coach Baumgart zu stabilisieren und von den Abstiegsrängen zu entfernen. Nach einem Remis folgte zuletzt ein Sieg. Die Gladbacher liegen knapp hinter den internationalen Rängen.

    Statistik: Beide Mannschaften holten in der Rückrunde zwei Siege und ein Remis bei einer Niederlage. Die Borussen sind seit drei Partien ungeschlagen (7 Punkte). Ein Sieg in Berlin und es Gladbach hätte erstmals seit dem Frühjahr 2022 zwei Auswärtsspiele nacheinander gewonnen.

    Personal: Union fehlt unter anderem der gelbgesperrte Routinier Trimmel. Bei den Gästen sind Sander und Elvedi wieder gesund und einsatzbereit.

    Besonderes: Die Gladbacher sind die Kopfballtor-Experten. Keine andere Mannschaft traf öfter, neunmal bis jetzt.

    FC St. Pauli – SC Freiburg

    Situation: Aufsteiger St. Pauli will sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernen, Freiburg seinen Europa-League-Platz verteidigen.

    Statistik: Seit 1997 hat Freiburg in der Bundesliga nicht mehr gegen St. Pauli gewonnen. Das 3:0 im Hinspiel war der erste Saisonsieg der Hamburger.

    Personal: Vier Ex-Freiburger (Wagner, Weißhaupt, Boukhalfa, Treu) spielen bei St. Pauli. Leihgabe Wagner ist aber einer von vier verletzten Stammspielern.

    Besonderes: St. Paulis Johannes gegen Freiburgs Maximilian: Am Millerntor kommt es zum Bruderduell der Eggesteins.



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  • VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt im Free-TV: Wer…

    VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt im Free-TV: Wer…


    Wie reagiert der VfL auf die Pokal-Sensation?

    Im DFB-Pokal ist für die Wölfinnen eine Mega-Serie gerissen. Wolfsburg scheiterte im Viertelfinale gegen Hoffenheim (0:1) und wird somit erstmals seit 11 Jahren nicht den Pokal gewinnen.

    Jetzt heißt es für Alexandra Popp & Co. den Pokal-Schreck abschütteln und den vollen Fokus auf die Bundesliga zu lenken. Am Sonntag kommt es nämlich zum Spitzenspiel gegen Frankfurt. Gute Nachricht für alle Fans: Das Duell läuft live im Free-TV.

    Wolfsburg – Frankfurt im Free-TV sehen: Wer zeigt die Frauen-Bundesliga?

    Das Duell zwischen Wolfsburg und Frankfurt wird am Sonntag live im ZDF übertragen. Anpfiff ist um 16.45 Uhr, die Übertragung startet ab 16.35 Uhr. Die Moderation übernimmt Lili Engels, Claudia Neumann kommentiert. Das Spiel wird auch in der ZDF-Mediathek gezeigt.

    Dazu zeigen die kostenpflichtigen Anbieter Magenta Sport und DAZN (Anzeige) das Duell live. Sie können das Duell nicht im TV sehen? Kein Problem. Im Live-Ticker von BILD.de verpassen Sie nichts.

    Übrigens: ARD und ZDF übertragen in der Saison 2024/2025 zehn Spiele der Frauen-Fußball-Bundesliga live. Nach dem Spitzenspiel am Sonntag dann die Partie zwischen den Bayern und Wolfsburg (14. März).



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  • Bundesliga: Druck-Duell für Hasenhüttl mit Wolfsburg bei VfB…

    Bundesliga: Druck-Duell für Hasenhüttl mit Wolfsburg bei VfB…


    Der VfL Wolfsburg will in den Europacup! Dafür braucht es Siege – die es lange nicht gab…

    Der letzte Erfolg liegt jetzt schon einen Monat zurück – am 14. Januar gab es ein 5:1 gegen Gladbach. Eine derartige Sieglos-Serie hatte es beim VfL zuletzt im März 2024 gegeben.

    Jetzt wartet mit dem Tabellen-Fünften Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein direkter Konkurrent um eine Top-6-Platzierung. Drei Zähler beträgt derzeit der Abstand der Mannschaft von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl (57) auf den Sechsten Freiburg.



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  • Lothar Matthäus Kolumne über Borussia Dortmund, Can, Brandt und Kovac | Fußball News

    Lothar Matthäus Kolumne über Borussia Dortmund, Can, Brandt und Kovac | Fußball News


    Borussia Dortmund ist als Mitfavorit auf die Meisterschaft in die Saison gestartet und steht nach der 1:2-Niederlage gegen Stuttgart als Tabellen-Elfter im grauen Mittelmaß der Bundesliga. Lothar Matthäus erklärt in seiner Kolumne, was sich beim BVB ändern muss.Die Situation von Borussia Dortmund ist nach der 1:2-Niederlage gegen Stuttgart nicht nur unbefriedigend, sie ist fürchterlich, vor allem auch für die Fans.Natürlich hat man beim BVB immer den Anspruch, in der Champions League zu spielen.

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    1:20

    Sky Experte Lothar Matthäus glaubt nicht mehr daran, dass Borussia Dortmund in dieser Saison noch einen Champions-League-Platz erreicht.

    Dortmund muss auf jeden Fall international spielen, aber wenn ich jetzt sage, “wir müssen unbedingt die Champions League erreichen”, würde ich zusätzlichen Druck aufbauen. Das bringt aber momentan nichts, denn die Spieler sind sowieso nicht frei im Kopf.
    Ich würde den Druck erst einmal etwas herausnehmen und sagen: “Wir wollen nach vorne schauen und vieles besser machen, was bisher schlecht gelaufen ist.”Beim BVB muss jetzt Ruhe reinkommenEs wurde vieles falsch gemacht, alle haben ihren Teil dazu beigetragen – abgesehen von den Fans. Es muss jetzt Ruhe reinkommen. In die Köpfe der Spieler und in den Verein.Die Mannschaft war zuletzt nicht in der Lage, die Qualität abzurufen, die ganz sicher in ihr steckt. Ein neuer Trainer garantiert auch nicht, dass es von einem auf den anderen Tag besser wird. Es gilt jetzt, Schritt für Schritt nach vorne zu machen.

    Der Fußball ist enger zusammengerückt, auf höchstem Niveau entscheiden Details. In Dortmund haben sich viele Kleinigkeiten zu einem größeren Problem addiert.Kovac muss seine Stammformation findenSahin hat seine Mannschaftsaufstellung sehr häufig verändert. Aber wenn du die Spieler am zweiten Spieltag zufriedenstellen willst, die du am ersten Spieltag enttäuscht hast, hast du schon verloren.Ein Trainer muss am Anfang einer Saison seine ersten elf bis 13 Spieler haben, die anderen müssen sich zunächst hinten anstellen. Auch für Kovac geht es jetzt darum, seine Stammformation zu finden.Viele der Neuzugänge, die auch von mir gelobt wurden, sind bisher unter den Erwartungen geblieben. Anton hat als Abwehrchef in Stuttgart und vorher in Hannover bewiesen, dass er ein Leader sein kann, aber in Dortmund hat er es noch nicht gezeigt.

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    0:50

    Lothar Matthäus ist enttäuscht von den BVB-Spielern, sowohl die Neuzugänge wie Maximilian Beier wie auch Torwart Gregor Kobel stehen aktuell völlig neben sich, spielen blutleer und haben mit sich selbst zu kämpfen.

    Brandt schwankt zwischen Weltklasse und KreisklasseAltgediente BVB-Profis wie Brandt und Can haben durch inkonstante Leistungen und die Kritik der Öffentlichkeit viel mit sich selbst zu tun.Brandt würde ich gerne als Leader sehen, aber er zeigt mir immer das Gegenteil. Brandt hat Weltklasse-Spiele gemacht, aber jetzt schwankt er zwischen Weltklasse und Kreisklasse.

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    0:44

    Sky Experte Lothar Matthäus mit vernichtenden Worten zu BVB-Spieler Julian Brandt, er sei nicht mehr als ein Talent, der vor vielen Jahren in seiner Entwicklung stehen geblieben sei.

    Kovac muss sich überlegen, was er mit Can vorhatCan hat nicht das Standing in der Mannschaft und auch nicht bei den Fans. Um eine Mannschaft als Kapitän anzuführen, muss man aber unantastbar und Stammspieler sein. Kovac muss sich überlegen, was er mit Can vorhat, ob er ihn in der Innenverteidigung oder im Mittelfeld sieht.Mit Can, Sabitzer, Groß und dem aktuell verletzten Nmecha hat der BVB vier potenzielle Sechser im Kader. Sabitzer und Groß können auch auf der Acht agieren, Brandt kann Achter und Zehner spielen. Der Trainer hat viele Möglichkeiten. Er muss ein System finden, in dem die Qualitäten der einzelnen Spieler am besten zur Geltung kommen.Vorne wäre eine Dreier-Offensive aus Gittens, Adeyemi und Beier hinter Guirassy eine mögliche Variante. Beier hat in Hoffenheim auch auf der Halbposition neben Kramaric gespielt und auf den Flügeln könnte man die Schnelligkeit von Gittens und Adeyemi optimal nutzen. Dann bräuchte man allerdings zwei Sechser zur Absicherung dahinter.Dortmund vor richtungweisenden WochenFakt ist: Der BVB steht vor richtungweisenden Wochen. Das Spiel am Dienstag (ab 21:00 Uhr im Liveticker) beim Tabellenführer der portugiesischen Liga wird alles andere als ein Selbstläufer. Sporting ist eine harte Nuss, die Dortmund in Lissabon und im Rückspiel mit den eigenen Fans im Rücken knacken muss. Dazwischen liegt das Derby beim Bundesliga-Schlusslicht in Bochum, das für beide Seiten ein Schlüsselspiel ist.
    Für Bayern sehe ich keine GefahrFür den FC Bayern sehe ich in den Duellen mit Celtic Glasgow keine Gefahr. Die Chancen der Münchner auf den Einzug ins Achtelfinale sind sehr groß.Celtic hat ein Heim- und ein Auswärtsgesicht. Die Schotten haben zu Hause 3:1 gegen Leipzig gewonnen, aber 1:7 in Dortmund verloren.Bayern hat zwar in Rotterdam und gegen Kiel jeweils drei Gegentore kassiert, aber am Freitag gegen Bremen zu Null gespielt. Bei ihnen passt momentan alles. Sie zeigen die Qualität, die in ihnen steckt. Im Gegensatz zu den Dortmundern.
    Mehr zum Autor Lothar MatthäusAlle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.



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  • FC Liverpool in Kontakt mit Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg…

    FC Liverpool in Kontakt mit Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg…


    Formell ist Mohamed Amoura (24) erst im Sommer fix beim VfL. Nach einer Leihe für drei Mio. Euro zahlen die Wolfsburger für den Stürmer 14,5 Mio. Euro Ablöse und rund zwei Mio. Euro Boni an Saint-Gilloise (Belgien). Und dennoch klopfen bereits Top-Klubs für einen sofortigen Weiterverkauf an. Eintracht Frankfurt ist interessiert, würde sich den Algerier (Marktwert: 22 Mio. Euro) aber finanziell wohl nicht leisten können.



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  • Frauen-Bundesliga: Wolfsburg gegen Frankfurt – Alles oder…

    Frauen-Bundesliga: Wolfsburg gegen Frankfurt – Alles oder…


    Stand: 13.02.2025 20:46 Uhr

    Wenn Wolfsburg und Frankfurt im Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga aufeinandertreffen, eint sie ein gemeinsames Schicksal: Beide müssen unbedingt gewinnen, um ihre Chance auf den Meistertitel zu wahren. Denn die Bayern lauern schon.

    Für die Eintracht hätte es definitiv einen besseren Start in die englische Woche geben können: Bis zur 90. Minute sah es so aus, als ob die Frankfurterinnen endlich mal wieder gegen die Bayern gewinnen könnten – zuletzt gelang dies im Oktober 2021 – doch die Hoffnung war vergebens. Erst erzwang Jovana Damnjanović mit ihrem Ausgleich die Verlängerung, dann waren die Münchnerinnen kaum noch aufzuhalten.

    Am Ende musste Frankfurt eine bittere Niederlage einstecken und schied im Viertelfinale aus dem DFB-Pokal aus. “Wir werden die Enttäuschung heute und morgen noch verarbeiten, ab Freitag konzentrieren wir uns auf Wolfsburg”, kündigte Trainer Niko Arnautis direkt nach der Partie an. Das werde auch helfen, die Enttäuschung aus den Köpfen zu bekommen, ergänzte Eintracht-Kapitänin Tanja Pawollek vor dem Topspiel am Sonntag, wenn mit Frankfurt der Tabellenerste auf den -dritten aus Wolfsburg trifft.

    Wolfsburgs DFB-Pokalserie reißt

    Das wird wohl ebenfalls auf dem Trainingsplan des VfL Wolfsburg stehen. Denn die Wölfinnen teilen das Schicksal der Eintracht, flogen sie nach einer 0:1-Niederlage gegen Hoffenheim doch ebenfalls aus dem Pokal. Ein großer Schock, da damit eine Siegesserie zu Ende ging, die seinesgleichen sucht. Mehr als ein Jahrzehnt dominierte der VfL den DFB-Pokal, holte zehn Titel und war 52 Spiele in Folge ungeschlagen.

    Noch würden ihr die Worte fehlen, schreibt VfL-Stürmerin Alexandra Popp im sozialen Netzwerk Instagram. Zwar sei ihr bewusst gewesen, dass diese Serie irgendwann einmal enden würde, doch sich darauf vorzubereiten, wäre unmöglich gewesen. “Der Schmerz sitzt ziemlich tief, zu wissen, mein sogenanntes Baby nun ziehen zu lassen”, so die Stürmerin.

    Unruhige Zeiten in Wolfsburg

    Es sind unruhige Zeiten in Wolfsburg. Es droht sogar die erste titellose Saison seit 2012. Im Rennen um die Meisterschaft liegen die Wölfinnen bereits mit drei Punkten hinter den punktgleichen Eintracht Frankfurt und Bayern München zurück. Und obwohl man in der Champions League noch dabei ist, wartet im Viertelfinale Mitte März mit dem FC Barcelona das beste Team der vergangenen Jahre auf den VfL. Ein Weiterkommen erscheint unrealistisch.

    Hinzu kommen Personalquerelen: Zahlreiche Verträge enden im Sommer, darunter die von Kathrin Hendrich, Marina Hegering sowie Sveindís Jónsdóttir und Lynn Wilms. Jule Brand und Torhüterin Merle Frohms, deren Verträge ebenfalls in diesem Jahr auslaufen werden, kündigten bereits ihren Abschied zum Ende der Saison an. Letztere verlor daraufhin sogar überraschend ihren Stammplatz an Anneke Borbe. Allerdings habe der Wechsel im Tor nichts mit dem Weggang Frohms‘ zu tun, bekräftigte VfL-Trainer Tommy Stroot. Vielmehr würde Borbe besser zum aktuellen Spielstil Wolfsburgs passen.

    Voller Fokus auf die Meisterschaft

    Aller Systemumstellung zum Trotz verlässt sich Stroot immer noch auf seine altbewährten Leistungsträgerinnen wie Alexandra Popp, Svenja Huth oder Lena Lattwein, die allesamt ihre Verträgt bis mindestens 2026 verlängerten. Und deren Nervenstärke ist nun gefragt, denn am Sonntag steht das nächste Schicksalsspiel an. Mit einem Sieg könnte sich Wolfsburg seine Chance auf den Meistertitel bewahren. Bei einer Niederlage droht sogar das Zurückfallen auf Platz vier, womit die Qualifikation für die Champions League in Gefahr wäre. Für einen Klub wie Wolfsburg eigentlich undenkbar.

    Doch auch für die Gegnerinnen aus Frankfurt steht einiges auf dem Spiel, denn auch sie können nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal sowie in der Champions League nur noch einen Titel holen. Der Fokus ist nun voll auf die Frauen-Bundesliga gerichtet. Es wäre die erste, seitdem sich die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt 2020 der Eintracht anschloss. Obwohl das nicht ganz richtig ist, zählt man die diesjährige Herbstmeisterschaft mit.

    Beste Defensive und Offensive

    Frankfurt war ohne Frage das beste Team der Hinrunde. Das geben auch die Statistiken wieder – mit 50 Toren bei lediglich sieben Gegentoren stellt die Eintracht bisher die sowohl beste Offensive als auch Defensive aller Mannschaften in der Frauen-Bundesliga. Lediglich eine Niederlage steht bislang zu Buche. Gegen die Spitzenteams liefert Frankfurt ebenfalls regelmäßig ab. In München spielte man Unentschieden, gegen Wolfsburg gewann man sogar mit 3:0.

    Eingespieltes Duo: Laura Freigang und Nicole Anyomi

    Vor allem deren Angriff kann sich sehen lassen. Unter den besten zehn Torschützinnen der Frauen-Bundesliga befinden sich mit Laura Freigang (zwölf Tore), Nicole Anyomi (8) sowie Géraldine Reuteler (8) und Remina Chiba (6) vier Frankfurterinnen. Dem hat Wolfsburg „nur“ Lineth Beerensteyn, dank zehn Toren die zweitbeste Stürmerin der Liga, und Alexandra Popp entgegenzusetzen. Feststeht aber auch, dass der VfL ebenfalls kaum Tore zulässt.

    Die Bayern lauern schon

    Mit dem Ausscheiden von Frankfurt und Wolfsburg aus dem DFB-Pokal stehen den Bayern nun alle Türen offen, um den ersten Pokalsieg seit 2012 feiern zu können. Und auch am Sonntag könnte der aktuelle Meister als lachender Dritter vom Platz gehen, sollten sich die Eintracht und der VfL gegenseitig die Punkte wegnehmen. Dafür muss ein Sieg gegen Bremen her, gegen die die Münchnerinnen allerdings noch nie verloren haben.



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  • Ist die Ära von Wolfsburg und Bayern vorbei?

    Ist die Ära von Wolfsburg und Bayern vorbei?


    Über Jahre dominierten der VfL Wolfsburg und Bayern München die Fußball-Bundesliga der Frauen. Letztmals stellten sie 2012 nicht den Deutschen Meister. Das könnte sich in dieser Saison ändern, derzeit führt Eintracht Frankfurt die Tabelle an und die ersten vier Teams liegen innerhalb von nur fünf Punkten.

    Am Sonntag trifft Frankfurt im Topspiele auf Wolfsburg und kann die neuen Machtverhältnisse mit einem Sieg weiter zementieren. Läuft Eintracht Frankfurt den beiden Dauersiegerinnen den Rang ab? Unsere Expertinnen schätzen ein. Alle Folgen von „3 auf 1“ lesen Sie hier.


    Die Konkurrenz in der Breite wächst

    Die Dominanz des VfL Wolfsburg und des FC Bayern München schwimmt dahin. Das liegt maßgeblich an der wachsenden Konkurrenz in der Breite der Bundesliga.

    Ein gutes Beispiel ist Bayer Leverkusen, die auf Tabellenplatz vier stehen: Dort wurde in den vergangenen Jahren die Professionalisierung vorangetrieben, was die Bedingungen für die Frauen stark verbessert hat mit Blick auf den Fußballplatz und das Athletiktraining. Das liegt auch daran, dass die Zusammenarbeit von Männern und Frauen verbessert wurde, die Arbeit ist eng verzahnt.

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    Ähnlich ist es bei Eintracht Frankfurt: da fruchtet die Fusionierung der Bereiche extrem. Die Effektivität des Trainings ist dadurch gestiegen, auch Taktik und Analysen wurden verbessert. Sogar der 1. FC Köln, derzeit auf Platz zehn in der Tabelle, hat wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht.

    So wurde das Trainingszentrum für die Frauen ausgebaut. Meist braucht es ein bis zwei Jahre, bis solche Maßnahmen fruchten und an genau diesem Punkt befinden wir uns jetzt in der Bundesliga. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Wolfsburg und Bayern einen Erfahrungsvorsprung haben und sich ihr Prestige über viele Jahre erspielt haben.


    Ein Titel ist noch keine Wachablösung

    Eigentlich reicht ein kurzer Blick auf die Meisterteams der vergangenen zehn Jahre, um festzustellen, dass der Titelkampf in der Frauenfußball-Bundesliga quasi gar keine Überraschungen bereithielt. Zu groß war die Dominanz der Klubs aus Wolfsburg und München. Umso erfreuter dürften viele Fans deshalb aktuell auf die Tabelle blicken, wo sich zwischen der punktgleichen Eintracht aus Frankfurt und dem FC Bayern ein packendes Meisterschaftsduell anbahnt.

    Mit Frankfurt steht dabei zurzeit ein Team an der Spitze, dass sich die letzten Jahre über kontinuierlich weiterentwickelt hat und diese Saison nun den ganz großen Coup landen kann. In der lange von so großen sportlichen Differenzen geprägten Liga ist das eine positive wie auch wichtige Entwicklung.

    Doch selbst, wenn der Klub am Ende der Spielzeit einen Titel feiern kann, würde das noch kein Ende der bisherigen Kräfteverhältnisse bedeuten. Dafür fehlt es unter anderem noch an den internationalen Ausrufezeichen. Denn so überzeugend die Eintracht sich in der Bundesliga präsentiert, in der Qualifikationsrunde für die Champions-League kam schon früh das Aus. Fraglich bleibt auch, ob das Team zur nächsten Saison zusammenbleibt und der Trumpf des Eingespieltseins dann noch stechen kann.


    Wolfsburgs Dominanz lässt nach

    Würde man sich einzig das Ergebnis des Viertelfinalspiels im DFB-Pokal von Mittwochabend zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt anschauen, könnte man die Frage nach einem möglichen Ende der Ära von Wolfsburg und Bayern leicht mit „nein“ beantworten. Die Münchnerinnen schalteten Frankfurt mit 4:1 aus dem Wettbewerb. Bei genauerer Betrachtung der aktuellen Lage im deutschen Frauenfußball ist dieses Spiel allerdings nicht ganz so aussagekräftig.

    Die Bundesliga ist ein ganz anderer Wettbewerb. Anders als im Pokal gewinnt die Meisterschaft das Team mit der größten Konstanz. Waren früher Wolfsburg und Bayern noch in der Lage, jeden anderen Gegner ohne Probleme zu besiegen, ist die obere Tabellenregion mittlerweile deutlich mehr zusammengerückt, sodass die Spitzenteams auch mal Punkte liegen lassen.



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