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  • Nach 1:2 beim BVB ist VfL-U17-Coach sauer: „Das können wir

    Nach 1:2 beim BVB ist VfL-U17-Coach sauer: „Das können wir


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  • “Hier arbeiten wir viel mehr”: Randal Kolo Muani stichelt

    “Hier arbeiten wir viel mehr”: Randal Kolo Muani stichelt


    Randal Kolo Muani hat über die Unterschiede im Fußball zwischen Italien und Frankreich gesprochen.

    Der im vergangenen Winter-Transferfenster von Paris Saint-Germain zu Juventus Turin verliehene Stürmer Randal Kolo Muani hat sich dazu geäußert, wie es ihm seit seinem Wechsel in die Serie A ergangen ist und einen Vergleich zwischen den beiden Ligen gezogen.



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  • Bayer Leverkusen: Robert Andrich: „Wir wollen den Bayer

    Bayer Leverkusen: Robert Andrich: „Wir wollen den Bayer


    Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben!

    Robert Andrich (30) und Bayer Leverkusen haben bei der Nullnummer im Liga-Gipfel gegen die Bayern am vergangenen Samstag verpasst, auf 5 Punkte an den Rekordmeister heranzukommen und so mehr Spannung in das Meister-Rennen zu bringen.

    Doch geht es nach Andrich, will der Meister den Bayern noch nicht zur Schale gratulieren. Im Gegenteil: Der DFB-Star schaltet auf Angriff, sendet eine Kampf-Ansage in Richtung München.

    Erst Schick, dann schicker: Zauber-Lupfer von Adli

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild22.02.2025

    Andrich im ZDF-Interview: „Wir wollen den Bayern bis zum Ende auf den Sack gehen und Druck von hinten geben.“

    Fakt ist: Ein 8-Punkte-Vorsprung wurde bei 12 ausstehenden Spieltagen in der Bundesliga-Historie noch nie verspielt!



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  • „Ja, wir dürfen Träume haben“

    „Ja, wir dürfen Träume haben“


    Wolfsburg. Direkt und geradeaus – so ist Peter Christiansen. Der Mann kann mit Stillstand nichts anfangen, er will den in den vergangenen Jahren oft in Lethargie verfallenen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg dauerhaft in die Erfolgsspur führen. Im Sommer war der Däne vom FC Kopenhagen gekommen, mit den Niedersachsen will er in seinem ersten Jahr einen europäischen Wettbewerb erreichen. Beim Gespräch mit der AZ/WAZ reibt sich Christiansen vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Bochum die Hände und sagt angriffslustig: „Das letzte Drittel der Saison beginnt, es ist Crunchtime.“

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    Zwei Punkte Rückstand auf Europa

    Crunchtime – die Zeit in der Saison, in der es besonders drauf ankommt. „Es sind noch drei Monate bis zum Saisonende – jetzt entscheidet sich alles“, betont der 50-Jährige. Es entscheidet sich, ob es für die Wolfsburger endlich mal wieder Flutlichtspiele auf internationaler Bühne gibt. „Wir haben uns in eine Situation gebracht, in der das möglich ist“, sagt Christiansen mit Blick auf die Tabelle. Zwei Punkte beträgt der Rückstand der Niedersachsen als Neunter auf einen europäischen Wettbewerb, vier sind es auf die Champions League.

    „Es sind noch drei Monate bis zum Saisonende – jetzt entscheidet sich alles.“

    Peter Christiansen

    VfL-Manager

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    Nach den Duellen mit den Top-Teams Bayern, Bayer und Frankfurt (VfL-Ausbeute: fünf Punkte) geht es jetzt mit Bochum (Tabellen-17.), Bremen (10.), St. Pauli (14.), Augsburg (12.), Heidenheim (16.) und Union (13.) gegen Teams, die allesamt hinter den Niedersachsen stehen. Christiansen mag nicht so weit nach vorn schauen, sondern fordert von den VfL-Profis, sich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren. „Viele Leute sagen mir, dass wir es in den Spielen gegen München, Leverkusen, Frankfurt oder Stuttgart gut gemacht haben“, erzählt der VfL-Manager und betont: „Aber das, was war, zählt nicht mehr. Die Liga ist so eng. Mannschaften, die es schaffen, sich nur auf den nächsten Gegner zu konzentrieren, werden am Ende erfolgreich sein. Es wäre falsch zu glauben, dass es jetzt gegen Bochum einfacher wird als gegen Leverkusen.“

    Sperren und Verletzungen könnten teuer werden

    Mit seinem Ex-Klub war Christiansen in den vergangenen Jahren regelmäßig international vertreten. Er weiß, worauf es neben der Fokussierung auf das Wesentliche noch ankommt. „Es geht darum, durch diese Phase ohne größere Verletzungen zu kommen, wenige Sperren durch Gelbe oder Rote Karten zu kassieren“, sagt der Mann, der zusammen mit Sportdirektor Sebastian Schindzielorz dem Kader in der Winter-Transferperiode mit Andreas Skov Olsen und Mads Roerslev neue Qualität hinzugefügt hat. Vor allem der 11-Millionen-Euro-Transfer von Flügelflitzer Skov Olsen darf als Signal an die Konkurrenz eingeordnet werden, die mit dem VfL um die internationalen Plätze kämpft.

    Crunchtime, die Alles-oder-Nichts-Monate stehen an – wie gut sieht Christiansen den VfL dafür gerüstet? „Wenn ich mir unsere Saison bisher so anschaue, finde ich, dass wir insgesamt zunehmend wettbewerbsfähiger geworden sind. Wir haben ein anderes Mindset.“ Entscheidend für das Erreichen eines europäischen Wettbewerbs werden die noch sechs zu absolvierenden Heimspiele (Bochum, St. Pauli, Heidenheim, Leipzig, Freiburg, Hoffenheim) haben. Es könnten Schlüsselspiele werden. Warum, da genügt ein Blick auf die Heimtabelle der Grün-Weißen. Während der VfL auswärts mit 20 Zählern hinter Rekordmeister Bayern Zweiter ist, läuft er in der VW-Arena mit nur 13 Zählern als Tabellenzwölfter in der Heimtabelle der Musik hinterher.

    In der Hinserie holte der VfL aus den nun noch anstehenden zwölf Partien 23 Punkte – gelingt das nochmal, wären es am Ende 56 Zähler. Das wäre eine Ausbeute, die in den vergangenen zehn Jahren immer für das internationale Geschäft gereicht hat. Sky-Experte und Ex-Profi Didi Hamann sagte gerade in der AZ/WAZ, dass der VfL alles hat, um die Champions League erreichen zu können. Christiansen schmunzelt: „Das ist eine Möglichkeit, aber dafür musst du stark sein. Ja, wir dürfen Träume haben, aber ob die auch in Erfüllung gehen, das entscheiden wir selbst mit unseren Leistungen am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr.“

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    Der VfL habe seine „Waffen, um dem Gegner wehtun zu können, noch gar nicht alle gezeigt“, sagt Christiansen und denkt etwa an Mittelfeldspieler Aster Vranckx, der gerade erste Wahl ist, weil Kapitän Maximilian Arnold verletzt ist: „Ein sehr guter Spieler, aber er war lange nicht fit. Jetzt kann er zeigen, wie gut er ist. Patrick Wimmer ist in einer sehr guten Form, Roerslev wartet auf seine Chance, Skov Olsen ebenfalls.“ Alles Spieler, die in der Crunchtime zum „VfL-Plus“ werden könnten.

    AZ/WAZ



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  • Champions League – Bayern-Retter Davies: „Wir wissen

    Champions League – Bayern-Retter Davies: „Wir wissen


    Nyon/München (dpa) – Für den FC Bayern München sollen die jüngsten Misserfolge gegen Bayer Leverkusen beim Wiedersehen im Achtelfinale der Champions League keine Rolle spielen. „Wir wissen auch, dass es einige Zeit her ist, dass wir sie das letzte Mal geschlagen haben. Aber ich bin optimistisch, dass es uns nun gelingen wird“, sagte Verteidiger Alphonso Davies. Der Kanadier hatte beim 1:1 im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow mit dem späten Ausgleich für den Einzug in das Achtelfinale gesorgt.

    Die Auslosung bringt das spannende Duell zwischen Bayern und Bayer. (Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa)

    Erst in München, dann in Leverkusen

    Dort trägt der Bundesliga-Tabellenführer Anfang März das Heimspiel aus, die Entscheidung um den Viertelfinal-Einzug fällt eine Woche später in Leverkusen. „Mit dem FC Bayern und Bayer Leverkusen treffen die beiden derzeit besten deutschen Mannschaften aufeinander, die den Fans in dieser Saison schon einige spannende Duelle beschert haben“, sagte Sportvorstand Max Eberl. „Wie schwer diese Aufgabe wird, haben wir dabei gesehen. Wir werden alles abrufen, um uns in diesen beiden Spielen durchzusetzen.“

    In einem möglichen Viertelfinale wären Inter Mailand oder Feyenoord Rotterdam am 8./9. und 15./16. April Gegner. „FC Bayern gegen Bayer Leverkusen: Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich inzwischen sehr gut kennen. In der Champions League muss man immer von Spiel zu Spiel schauen, und genau so gehen wir diese Aufgabe an“, sagte Sportdirektor Christoph Freund. Defensivspieler Konrad Laimer freute sich über „ein spannendes Los“.

    Die nächsten Duelle zwischen Vincent Kompany (l) und Xabi Alonso stehen an. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

    Beeindruckende Alonso-Bilanz

    Neben dem noch nachhallenden torlosen Spitzenspiel, mit dem die Münchner ihren Acht-Punkte-Vorsprung in der Tabelle festigten, hatte es in dieser Saison ein 1:1 in der Liga und ein 0:1 im Pokal gegeben. Bayer-Coach Xabi Alonso ist in allen seinen sechs Spielen gegen Ex-Club FC Bayern ungeschlagen.

    „Ein weiteres Kapitel in dieser intensiven Saison: FC Bayern gegen Leverkusen – nun schon zum vierten und fünften Mal. Natürlich hätten sich viele Fans und auch ich eher ein internationales Duell in der Champions League gewünscht, aber für unsere Aufgabe macht das keinen Unterschied“, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. „Auch die Vergangenheit spielt keine Rolle – jeder muss an seine Leistungsgrenze gehen, denn unser Ziel ist klar: der Einzug in die nächste Runde.“

    © dpa-infocom, dpa:250221-930-382221/1



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  • „Wir stehen uns selbst auf den Füßen“

    „Wir stehen uns selbst auf den Füßen“


    Für den Druck sorgte Niko Kovac selbst. Der emotionslos abgehandelte Achtelfinal-Einzug in der Champions League war schnell abgehakt. Der neue BVB-Coach weiß genau, was von ihm jetzt erwartet wird: ein Sieg am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Union Berlin. „Wir sind zu Hause unter Zugzwang. Wir müssen gewinnen. Das wissen wir auch“, sagte der Chefcoach von Borussia Dortmund nach dem einschläfernden 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Sporting Lissabon.

    Der so sehnlichst gewünschte und benötigte Erfolg wäre der erste überhaupt in einem Bundesliga-Spiel seit Kovacs Amtsübernahme am 2. Februar und der erste Heimsieg im dritten Pflichtspiel vor eigenem Publikum für den 53-Jährigen. Inzwischen steht die Frage offen im Raum, was der Trainerwechsel eigentlich gebracht hat außer einer guten Halbzeit in vier Spielen, die dem BVB beim 3:0 in Lissabon den Achtelfinal-Einzug in der Königsklasse sicherte.

    „Er musste eine Mannschaft übernehmen, die verunsichert war“, verteidigte Sportdirektor Sebastian Kehl den neuen Coach für dessen Einstand, der in der Champions League erfolgreich, in der Bundesliga mit zwei Niederlagen aber katastrophal war. Kehls Anmerkung mutete etwas seltsam an, hatte Interimscoach Mike Tullberg die BVB-Profis nach der Beurlaubung von Nuri Sahin doch eigentlich stabilisiert.

    Mit seinem extrovertierten Auftreten, deutlichen Ansagen und viel Temperament hatte Tullberg mit zwei Siegen in drei Spielen eigentlich den Weg für Kovac bereitet. Längst ist nach zwei Bundesliga-Niederlagen und manifestiertem Mittelmaß beim Tabellenelften aber wieder Tristesse eingekehrt.

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    Gegen das vollkommen harmlose Sporting-Team, das nach dem 0:3 im Hinspiel das Weiterkommen schon spürbar abgehakt hatte, breitete sich im gesamten Stadion eine seltsame Lethargie aus. Stimmung oder gar Jubel über das Weiterkommen wollte nicht so recht aufkommen. Vom Rasen sprangen auch keine Impulse aufs Publikum über. „Dass die Mannschaft nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist logisch angesichts der Situation“, meinte Kehl.

    Wir haben heute sicher keinen Zauberfußball gespielt.

    Niko Kovac zum Auftritt gegen Sporting

    Der Sportdirektor setzt nun auf die kommende Woche nach dem Union-Spiel, in der nur trainiert werden kann. „Er hatte bislang nur wenige Einheiten“, sagte Kehl über Kovac über dessen Einstand mit zwei Englischen Wochen. „Jeder Trainer bringt seine eigenen Themen und er jede Menge Erfahrung mit.“

    Kovac geriert sich bislang vor allem als eine Art Anti-Tullberg. Der neue Coach ist deutlich zurückhaltender und öffentlich auffallend unkritisch mit seinen phlegmatisch erscheinenden Stars. „Ich sehe trotzdem, dass sie sich bemühen“, sagte Kovac nach der Nullnummer, die er in ihrer Art und Weise auch registrierte: „Wir haben heute sicher keinen Zauberfußball gespielt.“

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    Sieg gelang dem BVB in den vier Spielen unter Niko Kovac bisher

    Wer aber einen Kovac erwartet hatte, der personell durchgreift oder Führungsspieler rasiert, sieht sich bislang enttäuscht. „Wir versuchen in die Köpfe der Spieler zu kommen“, sagte Kovac. „Ich sehe viele Sachen, die schon gut sind, die aber noch besser funktionieren müssen.“

    Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr. Sollte gegen Union wieder kein Sieg herausspringen, dürfte der Rückstand auf das internationale Geschäft weiter wachsen. Aktuell liegt der Champions-League-Vorjahresfinalist schon acht Punkte hinter dem Minimalziel Rang vier.

    Problematisch könnte auch die Diskrepanz werden zwischen dem Innenleben der Spieler und dem Bemühen von Kehl und Kovac, möglichst das Positive zu betonen. „Wir haben das erreicht, was wir wollten“, sagte Kovac. „Es war kein großartiges Spiel. Aber wir haben das Spiel dominiert.“ Und Kehl meinte: „Es ging darum, weiterzukommen. Das haben wir geschafft. Das gibt uns ein gutes Gefühl für diesen Wettbewerb.“

    Das angeblich „gute Gefühl“ stellte sich etwa bei Julian Brandt dann doch etwas anders dar. „Da ist noch eine Menge Luft nach oben“, sagte der Nationalspieler bei Dazn offen: „Das Selbstverständnis ist gerade und seit mehreren Wochen nicht da. Wir stehen uns selbst auf den Füßen. Wir kriegen es nicht richtig sortiert.“ Eine Lösung hatte auch er nicht parat: „Da hilft auch kein Schamane mehr.“ Und das ist Kovac nun wirklich auch nicht. (dpa)



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  • „So dumm sind wir nicht“

    „So dumm sind wir nicht“


    Trainer Kovac will dennoch keine Kräfte schonen. „Sie können davon ausgehen, dass wir nicht so viel wechseln werden“, kündigte er an. „Wir sind nicht so dumm, davon auszugehen, dass es schon vorbei ist.“ Anders als die meisten Beobachter sieht er sein Team noch nicht im Achtelfinale. „Es ist noch nicht das Ende dieser Runde. Das ist nur die Halbzeit. Ich erwarte eine harte Partie“, meinte Kovac. In der Liga sind die Westfalen als Elfter derzeit weit vom internationalen Geschäft entfernt.



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  • VfL Bochum: Bernardo: “… das ist das Minimum, das wir

    VfL Bochum: Bernardo: “… das ist das Minimum, das wir


    Bernardo spricht nach dem Derbysieg über den BVB von einem neuen Gefühl, das die Arbeit erleichtere. Dieses gilt es zu konservieren – denn Samstag geht es nach Wolfsburg (22.02, 15:30 Uhr).

    Seit seiner Rückkehr nach der Knieverletzung im November vergangenen Jahres ist Bernardo wieder ein unverzichtbarer Bestandteil der Bochumer Startelf. Auch beim so wichtigen 2:0-Derbysieg über Borussia Dortmund stand der Brasilianer über die volle Distanz auf dem Rasen, war bissig in den Zweikämpfen, ein Fels in der Brandung.

    Der Erfolg gegen den großen Nachbarn bringt Hoffnung und Kraft für die anstehenden Aufgaben. Für Bernardo war die Atmosphäre in der Bochumer Arena nach dem Derbyerfolg nochmal anders als sonst: “Die Stimmung im Stadion ist immer sehr schön. Aber am Samstag war das ein neues Gefühl und nochmal besonderer für mich.”

    Ebenfalls neu: Sirtaki, der nach den beiden Toren des griechischen Neuzugangs Georgios Masouras abgespielt wurde: “Als George diese zwei Tore gemacht hat – diese Musik habe ich noch nie im Stadion gehört – das war sehr lustig, auch anders und neu. Was bleibt, ist das gute Gefühl”, sagt der 29-Jährige nach der Dienstagseinheit. “Das merken wir schon beim Training: Wenn wir ein Derby gewinnen, ist alles einfacher. Klar, das Spiel war sehr intensiv, aber ich fühle mich heute nicht so müde, weil uns dieses gute Gefühl bei allem hilft.”

    Dieser Sieg kann ein entscheidender Wendepunkt im Abstiegskampf gewesen sein, kann wichtigen Rückenwind geliefert haben. Besonders die Einstellung, die Körpersprache der Bochumer hat bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Ich bin schon seit eineinhalb Jahren hier. Ich kenne die Intensität von diesem Verein. Die Basis ist immer die Körpersprache, die Intensität, Zweikämpfe zu gewinnen – das ist das Minimum, das wir für diesen Verein und für diese Fans geben müssen.

    Bernardo

    Für Bernardo sind das die Grundtugenden des VfL: “Ich bin schon seit eineinhalb Jahren hier. Ich kenne die Intensität von diesem Verein. Die Basis ist immer die Körpersprache, die Intensität, Zweikämpfe zu gewinnen – das ist das Minimum, das wir für diesen Verein und für diese Fans geben müssen. Wenn wir uns belohnen, macht das alles Sinn und dann wissen wir, dass wir auf diesem Weg bleiben und viel schaffen können.”

    Als nächstes geht es in die Autostadt zum VfL Wolfsburg, zu einer Mannschaft, die stabiler und konstanter ist als der BVB. Zuletzt konnten die Wölfe sogar den VfB Stuttgart bezwingen. Bernardo setzt auf den treuen Support der VfL-Anhänger, besonders in Wolfsburg.

    “In der Bundesliga ist normalerweise jedes Spiel immer ausverkauft. Wolfsburg ist aber manchmal einer von zwei, drei Vereinen, wo, wenn unsere Fans nach Wolfsburg fahren, halb halb ist, weil unsere Fans sehr laut sind”, sagt Bernardo und schwärmt: “So kriegen wir vielleicht das Gefühl, dass wir nicht auswärts spielen. Das ist schon sehr geil.”



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  • Borussia Dortmund: BVB nach Derbypleite gefordert – Kovac: “Wir können zusammenwachsen”

    Borussia Dortmund: BVB nach Derbypleite gefordert – Kovac: “Wir können zusammenwachsen”


    Nach schwachen Bundesliga-Auftritten mahnt Kovac vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Lissabon zur Geschlossenheit. Fehler minimieren, Selbstvertrauen stärken – der BVB steht unter Druck.

    Die Kovac-Bilanz beim BVB fällt bisher mehr als dürftig aus – den zwei Niederlagen in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart und den VfL Bochum steht nur eine gute Halbzeit beim 3:0-Auswärtserfolg in der Zwischenrunde der Champions League in Lissabon gegenüber.

    Eine komfortable Ausgangslage – eigentlich. “Die Runde ist noch nicht entschieden. Wir müssen zu 100 Prozent da sein”, warnt Niko Kovac nämlich auf der Pressekonferenz vor dem Duell. Dem pflichtet Pascal Groß bei: “Ich habe in der Geschichte der Champions League schon größere Turnarounds gesehen.”

    Nicht allzu euphorische Aussagen, kein Wunder angesichts der aktuellen sportlichen Misere. Kovac hofft aber auf positive Gedanken, nennt den Kopf als entscheidenden Faktor. “Wir brauchen Zusammenhalt. Den sehe ich. Es ist keine einfache Situation, da brauchen wir nichts anderes erzählen. Aber wir können zusammenwachsen”, meint Kovac.

    Seine Aufgabe sei nun laut eigener Aussage, den Spielern das nötige Selbstvertrauen zu geben. Er betont die positiven Dinge, wie das Hinspiel in Lissabon. Kovac: “Es geht darum, die wenigen Fehler nicht zu groß werden zu lassen. Wir arbeiten gut, kämpfen viel, kreieren Chancen.”

    Große Fehler unterlaufen den Dortmundern aber auch – man denke an den fehlgeschlagenen Rückpass von Niklas Süle im Derby bei Bochum. “Es sind haarsträubende Fehler. Das macht aber keiner absichtlich. Ich bleibe dabei, dass unsere Spieler eine hohe Qualität haben. Ich glaube, dass der Kopf eine entscheidende Rolle spielt”, erläutert Kovac. Den Kopf zu resetten, ginge über Erfolgsmomente und gute Trainingseinheiten, die beste Hilfe seien Siege.

    Auffällig ist erneut die Diskrepanz zwischen Bundesliga und Champions League, Pascal Groß spricht von einem schmalen Grat. “Es sind immer wiederkehrende Muster, da müssen wir selbstkritisch sein”, stellt Groß fest. “In Lissabon kam das Selbstvertrauen auch erst nach den Toren. Wir dürfen nicht in Rückstand geraten und müssen selbst die Tore machen. Die geben einem Vertrauen, besonders in der aktuellen Situation.”

    Auf der Pressekonferenz ging es selbstverständlich auch um das Personal. Über ein mögliches Comeback von Ramy Bensebaini oder einen Einsatz von Carney Chukwuemeka sagt der BVB-Coach: “Es ist zu früh, beide in die Startelf zu schicken. Der Ausblick geht eher auf die nächsten Spiele.”

    Auf die Rückkehr des Dortmunder Lichtblicks Felix Nmecha müssen die Fans derweil ebenfalls noch warten. “Ich rechne nicht damit, dass er im Februar wiederkommt. Es wird Mitte, Ende März werden. Er ist ein toller Junge, ein guter Fußballer. Wenn er wieder gesund ist, wird er eine gute Rolle spielen können”, sagt Kovac über seinen verletzten Mittelfeldmann.

    Der BVB hat viel gutzumachen – am frühen Mittwochabend (19.02, 18:45 Uhr) hat er nun vor ausverkauftem Haus die erste Gelegenheit, um für bessere Stimmung zu sorgen, ehe am Samstag Union Berlin zum Topspiel empfangen wird (22.02, 18:30 Uhr).



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  • “Dafür werden wir in Zukunft sorgen”: Niko Kovac entschuldigt sich für Versäumnis von BVB-Stars

    “Dafür werden wir in Zukunft sorgen”: Niko Kovac entschuldigt sich für Versäumnis von BVB-Stars


    Niko Kovac hat sich für ein Versäumnis seiner Spieler nach der Pleite in Bochum bei den Journalisten entschuldigt.

    Das Missachten der Journalisten in der Mixed Zone soll bei Borussia Dortmund die Ausnahme gewesen sein. “Da werden wir in Zukunft für sorgen, dass das nicht mehr passiert. Da bitte ich um Nachsicht, das hat nicht geklappt”, sagte Trainer Niko Kovac am Dienstag. 



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