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  • “Wir reden hier von einer Größenordnung von 60 bis 100

    “Wir reden hier von einer Größenordnung von 60 bis 100


    In den kommenden Wochen wird ein Urteil gegen Manchester City erwartet. Es könnte drastisch ausfallen.

    Englands Meister Manchester City droht im Falle eines Schuldspruchs wegen des Verstoßes gegen die Finanzregularien der Premier League in 115 Fällen eine massive Strafe. Davon geht der bekannte Experte für Fußballfinanzen, Kieran Maguire, aus. Er rechnet bei einer möglichen Verurteilung mit einer Strafe von bis zu 100 Punkten Abzug für den Spitzenverein.

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  • VfL Bochum: Wird Timo Horn nun die Nummer eins? Wir

    VfL Bochum: Wird Timo Horn nun die Nummer eins? Wir


    Der VfL Bochum bereitet sich nach dem Derby-Rausch gegen Dortmund auf Wolfsburg vor. Schafft der VfL auswärts die Wende – und bleibt Timo Horn im Tor? Themen unseres Talks.

    Der VfL Bochum feierte ein rauschendes Sirtaki-Derby, den ersten Heimsieg gegen Borussia Dortmund seit 18 Jahren. Erstmals seit dem 1:3 gegen Wolfsburg Anfang Oktober verlässt Bochum den letzten Tabellenplatz. Warum der Erfolg nicht an der Schwäche des BVB lag, ist ein Thema in unserer neuen Folge des „Inside VfL – der Stadtwerke Bochum-Talk von WAZ und Radio Bochum“.

    Giftig, zweikampfstark, nervig für jeden Gegner: Bochum beeindruckte mit einer Abstiegskampf-Mentalität, die Hoffnung auf die Rettung macht nach dem miserablen Start. Trainer Dieter Hecking hatte das Team mit einem Punkt aus neun Partien übernommen. Unter seiner Führung holte der VfL 13 Punkte in 13 Spielen. Moderatorin Annalena Fedtke diskutiert mit den VfL-Reportern Markus Rensinghoff und Ralf Ritter über die Bedeutung des Derby-Sieges im Abstiegskampf, die neuen Stärken des VfL, wie Georgios Masouras die Offensive belebt und über die Frage, ob Timo Horn im Tor bleiben soll.

    Bereits am Samstag geht es in Wolfsburg weiter, noch hat Bochum auswärts keinen Sieg, erst zwei Punkte geholt. Nimmt er den Schwung mit, ist aber auch beim formstarken Europacup-Anwärter etwas drin, meinen die Experten. Trainer Dieter Hecking muss dabei knifflige Entscheidungen treffen, nicht nur im Tor. Kehren die bisherigen Stammspieler Felix Passlack und Maxi Wittek in die Startelf zurück? Auch das ist Thema im Talk.

    Bei „Inside VfL – der Stadtwerke Bochum-Talk“ bekommt Ihr alle Hintergründe zur aktuellen Bundesliga-Saison des VfL Bochums, eine Analyse der Spiele, aber auch Informationen zu Transfers, was der Verein treibt und Antworten auf eure Fragen!



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  • 2. Fußball-Bundesliga: Klose jubelt weiter: “Jetzt haben wir…

    2. Fußball-Bundesliga: Klose jubelt weiter: “Jetzt haben wir…


    2. Fußball-Bundesliga

    Klose jubelt weiter: “Jetzt haben wir einen Flow”

    Der 1. FC Nürnberg rennt gegen den SSV Ulm lange vergeblich an, auch noch in Überzahl. Doch dann schlägt der beste Mann auf dem Platz traumhaft zu. Und ein Neuzugang legt nach.

    Nach dem nächsten späten Siegjubel pirscht sich Miroslav Klose mit dem 1. FC Nürnberg in der 2. Fußball-Bundesliga immer näher an die Aufstiegsplätze heran. Der “Club” feierte am Sonntag beim zähen und hart erarbeiteten 2:0 (0:0) gegen den lange alles verteidigenden SSV Ulm 1846 den dritten Sieg nacheinander.

    “Wir können immer noch einen Punch machen”, frohlockte Klose. Und unabhängig von der Tabelle sagte der FCN-Coach: “Ja, wir werden immer mehr eine Spitzenmannschaft. Ich spüre, dass da was geht. Jetzt haben wir einen Flow.” Lange sei es jedoch “ein Spiel auf Augenhöhe” gewesen, schränkte Klose ein.

    Zum Matchwinner wurde in Überzahl der beste Mann auf dem Platz: Casper Jander schoss den Ball in der 86. Minute nach zwei Pirouetten aus 16 Metern wuchtig in den Winkel. “Casper ist ein super Spieler, dass Tor tat ihm gut, da hat er sich belohnt”, sagte Teamkollege Julian Justvan. 

    Nach dem erlösenden 1:0 jubelte auch Klose an der Seitenlinie enthusiastisch mit. “Ich habe über Casper schon so viel gesprochen. Er ist ein fantastischer Junge. Und der Ball gehorcht ihm. Der Junge hat Qualität und kann genau so weitermachen”, sagte Klose zum 21 Jahre alten Mittelfeldspieler. 

    In der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Janis Antiste (90.+3). “Es ist ein gutes Gefühl, das erste Tor für den Club zu schießen”, sagte der 22 Jahre alte Stürmer, den die Franken aus Italien von Sassuolo Calcio ausgeliehen haben. “Der Junge will einfach nur Fußball spielen. Er hat was, was wir so noch nicht im Kader hatten”, sagte Klose zu dem jungen Angreifer. 

    Ulmer Gelb-Rot hilft dem “Club”

    Den Weg zum FCN-Sieg ebnete vor 29.355 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion allerdings ein Ulmer Profi. Der schon mit Gelb vorbelastete Maurice Krattenmacher leistete sich in der 59. Minute eine Schwalbe im Nürnberger Strafraum. Er war vom Gegenspieler nicht berührt und gefoult worden. Schiedsrichter Richard Hempel zeigte Krattenmacher Gelb-Rot. 

    “Der Platzverweis hat uns in die Karten gespielt”, gestand Justvan. Der Glaube an späte Tore sei nach den Erfolgen der vergangenen Wochen präsent im Team. “Wir ziehen das Ding inzwischen bis zum Ende durch”, sagte Justvan.

    Reichert verhindert das 0:1

    In Überzahl dominierte Kloses Team gegen die kompakt verteidigenden Ulmer, die sogar durch Oliver Batista Meier hätten führen können. Er scheiterte bei der besten Gäste-Chance an “Club”-Torwart Jan Reichert (47.). 

    In den Fokus rückte in der letzten halben Stunde Gäste-Torwart Christian Ortag. Er parierte Schüsse von Jens Castrop (65.), Berkay Yilmaz (66.) und Tim Drexler (84.). Klose wollte den Sieg erzwingen und verstärkte die Offensive mit Winter-Zugang Antiste. Der Joker traf auch prompt noch nach Janders Traumtor.

    dpa



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  • Völler wirbt um Wirtz-Verbleib: “Wir würden uns freuen”

    Völler wirbt um Wirtz-Verbleib: “Wir würden uns freuen”


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    Völler wirbt um Wirtz-Verbleib

    Jamal Musiala bleibt in der Fußball-Bundesliga. Rudi Völler wünscht sich das auch für Florian Wirtz.

    DFB-Sportdirektor mit Herz für Bayer: Rudi Völler

    DFB-Sportdirektor mit Herz für Bayer: Rudi Völler

    © www.imago-images.de/SID/IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring

    Jamal Musiala bleibt in der Fußball-Bundesliga. Rudi Völler wünscht sich das auch für Florian Wirtz.

    DFB-Sportdirektor Rudi Völler wirbt mit seinem Herz für Bayer Leverkusen um einen Verbleib des umworbenen Topstars Florian Wirtz. „Wir würden uns alle freuen, wenn er noch einige Zeit in der Bundesliga bleibt. Er ist noch sehr jung, hat schon eine Top-Karriere“, sagte der langjährige Bayer-Funktionär bei Sky vor dem Topspiel gegen Bayern München.

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    Der Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte eine Verpflichtung des deutschen Nationalspielers als kongenialen Partner für Jamal Musiala zuletzt als „Traum“ bezeichnet. Völler sieht das anders: „Es würde ihm sicherlich guttun, noch ein bisschen hierzubleiben, bevor er dann in die weite Welt geht. Das wäre auch für die Liga enorm wichtig.“

    Wirtz (21, Vertrag bis 2027) wisse, was er an Leverkusen habe, betonte Völler. „Er ist hier gerade Meister geworden und hat ein tolles Verhältnis zu den Verantwortlichen.“

    Sein Marktwert wird auf 140 Millionen Euro geschätzt. Musiala hatte seinen Vertrag beim FC Bayern am Freitag bis 2030 verlängert.



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  • “Ich glaube, wir sind uns alle einig”: Kovac hebt BVB-Star

    “Ich glaube, wir sind uns alle einig”: Kovac hebt BVB-Star


    Julian Brandt ist eine Reizfigur. Doch in der Meinung über den BVB-Star tut es Niko Kovac Vorgänger Nuri Sahin gleich.

    Niko Kovac hat seinem zuletzt mal wieder in der Kritik stehenden Spielgestalter Julian Brandt den Rücken gestärkt. Der Trainer des BVB verortete seinen Schützling in einer Kategorie mit den beiden Ausnahmetalenten Jamal Musiala (FC Bayern) und Florian Wirtz (Bayer Leverkusen).



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  • Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben

    Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Profi Karim Adeyemi und RUHR24-Redakteur Nicolas Luik
    RUHR24-Redakteur Nicolas Luik findet: Zwei BVB-Sündenböcke sind lange nicht so schlecht, wie sie gemacht werden. © Thomas Haesler/Kirchner-Media, Nicolas Luik/RUHR24

    Die BVB-Profis Emre Can und Karim Adeyemi stehen unter öffentlichem Dauerfeuer. Das haben sie nicht verdient. Ein Kommentar.

    Dortmund – Bei Borussia Dortmund ist der Wankelmut ein ständiger Begleiter. Das gilt aber für alle BVB-Profis. Und nicht nur für Emre Can (31) oder Karim Adeyemi (23), findet RUHR24-Redakteur Nicolas Luik.

    Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben

    Emre Can stand zuletzt häufig im Zentrum der Kritik. Oft zurecht, denn in der Mittelfeld-Zentrale war er überfordert und leistete sich zu viele Böcke.

    Aber: Der BVB-Kapitän zeigt stabile Leistungen, seit er in der Innenverteidigung spielt. Neben dem geheimen Abwehr-Chef Nico Schlotterbeck funktioniert er gut. Aktuell sollte er seinen Stammplatz sicher haben. Zumal Waldemar Anton bisher noch nicht die erhoffte Verstärkung ist und Niklas Süle nach der Rückkehr aus einer langwierigen Verletzung eher in die Kategorie Wundertüte gehört.

    BVB: Die Kritik an Emre Can und Karim Adeyemi ist überzogen

    Karim Adeyemi geht es ähnlich. Auch durch die wiederkehrenden Wechselgerüchte ist er ständig unter Beobachtung (selbst hat er aber bisher nie öffentlich einen Wechselwunsch geäußert).

    Der Sprint-König des BVB macht Fehler im Defensivverhalten, aber das allgemeine Bemühen ist ihm nicht abzusprechen. Und: Adeyemi ist einer der wenigen Spieler im Kader mit Unterschiedspotenzial. Wenn er einen guten Tag hat, kann er Spiele alleine entscheiden. Wichtig ist für ihn, dass er fit bleibt und Selbstvertrauen tankt.

    BVB jetzt in Bochum: Nicht nur Emre Can und Karim Adeyemi sind gefordert

    Für Borussia Dortmund steht nun wieder das bekannte Kontrastprogramm an. Von einer – in der zweiten Halbzeit – königlichen BVB-Nacht in Lissabon zum vermeintlich biederen Bundesliga-Alltag in Bochum (Samstag, 15. Februar, 15.30 Uhr).

    Es liegt jetzt an Trainer Niko Kovac, konstant das Bestmögliche aus seinen Schützlingen herauszukitzeln. BVB-Fans haben von jedem Profi im Kader schon zu oft ein aufflackern des Potenzials gesehen, das im nächsten Spiel wieder erlosch. Auch von Can und Adeyemi – aber Stand jetzt ist die Tendenz bei dem viel kritisierten Duo positiv.

    Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht die Ansicht der kompletten Redaktion widerspiegeln.



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  • “Hätten wir uns für Nuri mal mehr den A**** aufgerissen”:

    “Hätten wir uns für Nuri mal mehr den A**** aufgerissen”:


    Die Ära Kovac beim BVB startet mit einigen Baustellen. Intern sollen die Rollen von Pascal Groß, Waldemar Anton und das harte Training Thema sein

    Beim BVB werden vor dem richtungsweisenden Champions-League-Spiel bei Sporting in Lissabon offenbar pikante Themen intern auf den Tisch gebracht. Im Fokus stehen dabei wohl besonders zwei Stars – und das intensive Training von Niko Kovac.



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  • “Wir sind dran”: Kiel trotzt Personalsorgen

    “Wir sind dran”: Kiel trotzt Personalsorgen


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    “Wir sind dran”: Kiel trotzt Personalsorgen

    Trotz einiger Ausfälle fährt Holstein mit guten Gefühlen nach Frankfurt. Die Tendenz gehe “eher nach oben”, sagt Trainer Marcel Rapp.

    Möchte gerne wieder jubeln: Marcel Rapp

    Möchte gerne wieder jubeln: Marcel Rapp

    © AFP/SID/AXEL HEIMKEN

    Trotz einiger Ausfälle fährt Holstein mit guten Gefühlen nach Frankfurt. Die Tendenz gehe “eher nach oben”, sagt Trainer Marcel Rapp.

    Mit großen Personalsorgen im Gepäck reist Fußball-Bundesligist Holstein Kiel zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Sechs Spieler werden Trainer Marcel Rapp in der Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) definitiv fehlen, zudem ist der Einsatz von Torhüter Timon Weiner wegen einer Erkältung fraglich. Dennoch geht der Tabellenvorletzte optimistisch an die kommenden Aufgaben heran.

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    “Wir hätten es vor der Saison unterschrieben, wenn noch 12, 13 Spiele zu spielen sind und wir noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz sind”, sagte Rapp am Freitag: “Die Tendenz geht eher nach oben. Wir kommen ins Punkten. Wir können mitspielen, holen auch Punkte. Wir sind dran.”

    Holstein wartet allerdings nun schon seit vier Spielen auf einen Sieg, hat von seinen sechs Partien 2025 erst eine gewonnen. Frankfurt blieb in diesem Jahr in der Liga dagegen in allen sechs Spielen ungeschlagen, zuletzt gab es jedoch drei Unentschieden in Serie. Das Hinspiel hatte die Eintracht 4:2 in Kiel gewonnen, der inzwischen nach England gewechselte Omar Marmoush hatte doppelt getroffen.



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  • Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben

    Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreiben



    RUHR24-Redakteur Nicolas Luik findet: Zwei BVB-Sündenböcke sind lange nicht so schlecht, wie sie gemacht werden.© Thomas Haesler/Kirchner-Media, Nicolas Luik/RUHR24Die BVB-Profis Emre Can und Karim Adeyemi stehen unter öffentlichem Dauerfeuer. Das haben sie nicht verdient. Ein Kommentar.Dortmund – Bei Borussia Dortmund ist der Wankelmut ein ständiger Begleiter. Das gilt aber für alle BVB-Profis. Und nicht nur für Emre Can (31) oder Karim Adeyemi (23), findet RUHR24-Redakteur Nicolas Luik.Diese BVB-Prügelknaben sollten wir nicht abschreibenEmre Can stand zuletzt häufig im Zentrum der Kritik. Oft zurecht, denn in der Mittelfeld-Zentrale war er überfordert und leistete sich zu viele Böcke. Aber: Der BVB-Kapitän zeigt stabile Leistungen, seit er in der Innenverteidigung spielt. Neben dem geheimen Abwehr-Chef Nico Schlotterbeck funktioniert er gut. Aktuell sollte er seinen Stammplatz sicher haben. Zumal Waldemar Anton bisher noch nicht die erhoffte Verstärkung ist und Niklas Süle nach der Rückkehr aus einer langwierigen Verletzung eher in die Kategorie Wundertüte gehört.BVB: Die Kritik an Emre Can und Karim Adeyemi ist überzogenKarim Adeyemi geht es ähnlich. Auch durch die wiederkehrenden Wechselgerüchte ist er ständig unter Beobachtung (selbst hat er aber bisher nie öffentlich einen Wechselwunsch geäußert).Der Sprint-König des BVB macht Fehler im Defensivverhalten, aber das allgemeine Bemühen ist ihm nicht abzusprechen. Und: Adeyemi ist einer der wenigen Spieler im Kader mit Unterschiedspotenzial. Wenn er einen guten Tag hat, kann er Spiele alleine entscheiden. Wichtig ist für ihn, dass er fit bleibt und Selbstvertrauen tankt.BVB-Einzelkritik gegen Sporting Lissabon: Torschütze überragt alle DortmunderGregor Kobel: Zeigte sich sicher bei drei haltbaren Bällen in den ersten 20 Minuten. Dann hatte der Schweizer seine Mühe mit Conrad Harders Knaller aus der Distanz (34.). Spielte endlich wieder zu null und wirkte unglaublich sicher im Torwartspiel und präsenter als in den vergangenen Wochen. Gutes Spiel des Torhüters. Note: 2.5 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaJulian Ryerson: Wirkte zumindest beim Meckern wesentlich ruhiger als bei seiner Gelb-Roten Karte gegen den VfB Stuttgart. Auf dem Spielfeld zeigte sich der Norweger vor allem defensiv giftig und präsent. Eroberte in der zweiten Halbzeit sogar viele Bälle in der gegnerischen Hälfte und zog clevere Fouls für und gegen sich. Insgesamt ein solider Auftritt des Rechtsverteidigers. Note: 3. © Filipe Amorim/AFPEmre Can: Der BVB-Kapitän zeigte zunächst einen schweren Stellungsfehler und eine brenzlige Situation in den ersten 10 Minuten. Meckerte auch Vordermann Marcel Sabitzer wegen fehlender Unterstützung an. Trotzdem zeigte sich der Innenverteidiger äußerst robust in den Zweikämpfen. Seine defensiven Highlights: Ein Block gegen Sporting-Star Gyökeres (74.), den er danach direkt in einem Sprintduell abkochte (76.). Folglich ein guter Auftritt von Emre Can. Note: 2.5 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaNico Schlotterbeck: Nach seiner Zwangspause durch die Sperre in der Bundesliga musste der Innenverteidiger erst ins Spiel finden. Auf einige Stellungsfehler und zu frühem Rausrücken in Halbzeit eins folgten aber auch zahlreiche starke Diagonalbälle. Fast alle Verlagerungen des deutschen Nationalspielers kamen an. In Halbzeit zwei überzeugte Schlotterbeck dann auch mit starken Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte. Der Linksfuß leitete zudem das 3:0 durch Karim Adeyemi ein. Die zweite Hälfte bringt ihm die Note: 2.5. © Valter Gouveia/SPP/ImagoDaniel Svensson im Spiel des BVB gegen Sporting LissabonDaniel Svensson: Der Neuzugang feierte sein BVB-Startelfdebüt und direkt auch sein allererstes Champions-League-Spiel. Ein Abend, den der Schwede so schnell nicht vergessen dürfte. Trotzdem merkte man Svensson gerade in Halbzeit eins die fehlende Erfahrung an. Der Außenverteidiger spielte einige Fehlpässe in kritischen Zonen und bekam Gegenspieler Geovany Quenda kaum unter Kontrolle. Trotzdem schlug der Linksfuß gefährliche Standards und bewirkte mit seinem Gegenpressing auch die Einleitung zum 2:0 durch Pascal Groß. Unterm Strich bleibt eine ausreichende Leistung: Note 4 © Patricia de Melo Moreira/AFPMarcel Sabitzer im Spiel des BVB gegen Sporting LissabonMarcel Sabitzer: Schwieriges Spiel für den Österreicher. In der ersten Hälfte fand Sabitzer fast gar nicht im Spielaufbau der Borussen statt. Folgerichtig bekam der zentrale Mittelfeldspieler auch eine Standpauke von seinem Kapitän. In Halbzeit zwei war Sabitzer aber deutlich aktiver im Gegenpressing. Auch seine Pässe im vorderen Drittel kamen genauer an. Trotzdem bleibt eine ausreichende Leistung mit Tendenz nach oben. Note: 4 © Patricia de Melo Moreira/AFPPascal Groß im Spiel des BVB gegen Sporting LissabonPascal Groß: Das Positive vorab: Der 33-Jährige erzielte sein erstes BVB-Tor und seinen ersten Champions-League-Treffer überhaupt. Groß bemühte sich in Halbzeit eins sehr, in Zweikämpfe zu kommen. Durch sein fehlendes Tempo gelang ihm das aber nicht immer. Auch die sonst so starke Spielordnung des zentralen Mittelfeldspielers blieb aus. Nach seinem Treffer zum 2:0 fand Groß aber besser ins Spiel. Insgesamt bleibt trotz des Tores nur eine durchschnittliche Leistung. Note: 3 © Valter Gouveia/SPP/ImagoKarim Adeyemi beim Spiel des BVB gegen Sporting LissabonKarim Adeyemi: Kaum ein Spieler symbolisiert besser die zwei unterschiedlichen Halbzeit-Leistungen des BVB gegen Sporting Lissabon. Der Flügelsütrmer leistete sich in den ersten Minuten zahlreiche Ballverluste und auch große defensive Schwächen. Trotzdem sorgte der 23-Jährige für die erste Riesenchance der Dortmunder mit einer direkten Volleyabnahme (55.). Auch danach eroberte er einen Ball in Hochgeschwindigkeit (56.). Beim Schlusstreffer zum 3:0 überzeugte Adeyemi dann komplett. Er konterte stark und leitete sein Tor selbst ein. Ein wildes, aber insgesamt gutes Spiel des Angreifers. Note: 2.5 © Filipe Amorim/AFPJulian Brandt beim Spiel des BVB gegen Sporting LissabonJulian Brandt: Hatte gleich mehrere gelungene Pässe und Kombinationen in den ersten Minuten. Dann aber ein schlimmer Ballverlust vor Conrad Harders Hammerschuss (34.) genau im Zentrum des Spielfelds. Offensiv gelangen dem Deutschen viel mehr Aktionen als zuletzt. Das krönte der Mittelfeldspieler dann mit einer klasse Vorlage und starken Flanke vor Guirassys Führungstreffer (60.) Sein starkes Kombinationsspiel zeigte Brandt dann auch vor dem 3:0, als er Adeyemi perfekt hinterlief und mustergültig für ihn auflegte. Zwei Assists und ein starker Auftritt des Zehners. Note: 2 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaJamie Gittens beim Spiel des BVB gegen Sporting LissabonJamie Gittens: Viele Dribblings aber kaum Ertrag in den ersten 30. Minuten. War trotzdem sehr bemüht, in defensive Zweikämpfe zu kommen. Der Engländer lieferte bis auf eine gefährliche Flanke und ein paar harmlosere Abschlüsse fast keinen Impact auf das BVB-Spiel. Wurde in der 65. Minute für Maximilian Beier ausgewechselt. Ein eher unauffälliges Spiel bringt ihm die Note: 4 © Filipe Amorim/AFPSerhou Guirassy jubelt über seinen 1:0 Treffer gegen Sporting LissabonSerhou Guirassy: Was für ein Spiel des besten Torschützen der aktuellen Champions-League-Saison (10 Tore). Bereits in der schwächeren ersten Hälfte war der Stürmer sehr bemüht, das Spiel der Dortmunder anzukurbeln. Holte sich unglaublich viele Bälle ab, die er fast immer zielgenau zu den Mitspielern brachte. Sehr robust, wie er mit dem Rücken zum Gegenspieler fast keinen Ball verlor. Krönte seine Bemühungen dann in der 60. Minute mit einem platzierten Kopfball gegen die Laufrichtung des Torhüters. Dann wechselte der Anngreifer sogar die Rolle und flankte hart und präzise auf Pascal Groß (68.) zum 2:0. Lediglich die letzte vergebene Chance in der 80. Minute (zentraler Schuss auf den Keeper) ist ein kleiner Makel für den am besten bewerteten Dortmunder. Note: 1.5 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaMaximilian Beier im Spiel des BVB gegen Sporting LissabonMaximilian Beier: Kam in der 65. Spielminute für Jamie Gittens ins Spiel. Bis auf einen Schuss nach einer Ecke, den er neben das Tor setzte, war er eher unauffällig unterwegs. Zog allerdings mit einem Laufweg einen Innenverteidiger vor dem 2:0 durch Pascal Groß aus dem Strafraum. Note: 3.5 © Thomas Haesler/Kirchner-MediaBVB-Spieler gegen Sporting LissabonCarney Chukwuemeka, Julien Duranville (86. für Julian Brandt und Karim Adeyemi) und Niklas Süle und Salih Özcan (92. für Daniel Svensson und Pascal Groß) bleiben ohne Bewertung. © Kirchner-Media/Thomas HaeslerBVB jetzt in Bochum: Nicht nur Emre Can und Karim Adeyemi sind gefordertFür Borussia Dortmund steht nun wieder das bekannte Kontrastprogramm an. Von einer – in der zweiten Halbzeit – königlichen BVB-Nacht in Lissabon zum vermeintlich biederen Bundesliga-Alltag in Bochum (Samstag, 15. Februar, 15.30 Uhr). Es liegt jetzt an Trainer Niko Kovac, konstant das Bestmögliche aus seinen Schützlingen herauszukitzeln. BVB-Fans haben von jedem Profi im Kader schon zu oft ein aufflackern des Potenzials gesehen, das im nächsten Spiel wieder erlosch. Auch von Can und Adeyemi – aber Stand jetzt ist die Tendenz bei dem viel kritisierten Duo positiv. Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht die Ansicht der kompletten Redaktion widerspiegeln.



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  • VfL Bochum: Derby-Vorfreude – “Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf”

    VfL Bochum: Derby-Vorfreude – “Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf”



    Im Hinspiel hätte der VfL Bochum nach 2:0-Führung beim BVB eine frühe Wende nach dem Fehlstart schaffen können. Nun geht es als Letzter ins Derby.
    Das Hinspiel beim BVB hätte nach einem verkorksten Start in die Saison für den VfL Bochum ein positiver Wendepunkt sein können. Drei Niederlagen und ein Remis gab es zuvor. Dann stand es am fünften Spieltag nach Toren von Matus Bero und Dani de Wit 2:0 für den VfL in Dortmund – Myron Boadu hatte zudem die große Chance auf das 3:0. Er ließ sie aus, der BVB kam zurück und gewann am Ende mit 3:2. Der Rest ist bekannt, der VfL bekam in der Bundesliga kaum ein Bein auf den Boden und steht tief im Keller. Als Letzter empfängt man nun den BVB, zudem fallen mit Myron Boadu, Maximilian Wittek und Felix Passlack drei Stammkräfte aus. Trotzdem gehen die Spieler nicht gefrustet in das Derby, wie Tim Oermann im Vorfeld erklärt: “Unabhängig von der Tabellensituation ist das ein Spiel, auf das man sich freut. Wir wissen, dass wir der Underdog sind.” Bei dem Oermann zuletzt Teil der Dreierkette war, durch den Ausfall von Passlack und Wittek könnte er aber auch auf die Außen rotieren. Seine Meinung: “Ich denke, dass ich ein polyvalenter Spieler bin, der in der Dreier- und der Viererkette spielen kann, auch in der Fünferkette. Aber wo ich am Ende auflaufe, das entscheidet der Trainer.” Mit Blick auf den Gegner ist sich Oermann sicher, dass der BVB nach dem 3:0 in der Champions League in Lissabon mit “mehr Selbstvertrauen kommen wird”. Sein Zusatz: “Das müssen wir ihnen nehmen. Sie sind sehr variabel. Wenn wir es gegen den Ball gut machen und Nadelstiche setzen, dann haben wir gute Chancen.” Wobei der VfL jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt, auch ein Remis könnte schon helfen, schließlich punkten auch Holstein Kiel und der 1. FC Heidenheim kaum. Daher wird es wohl wieder bis zum Ende ein hartes Ringen im Tabellenkeller geben. Philipp Hofmann sagt: “Natürlich wünschen wir uns, dass der Klassenerhalt mal früher feststeht. Aber wir nehmen auch jetzt die Situation so an.” Wobei man immer noch etwas hadert mit dem 2:2 in Kiel, wo man vor der Pause besser war und eine höhere Führung verspielte. Hofmann: “Wenn man den Spielverlauf betrachtet, dann haben wir zwei Punkte verloren. Am Ende haben wir aber auch einen Zähler auf Heidenheim gutgemacht. Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf gegen den BVB.” cb /gp



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