Als Neuer neben dem Tor seine Sachen – unter anderem eine Trinkflasche und ein Handtuch – aufsammelte, waren über ein Megafon unflätige Beleidigungen gegen Neuer zu hören („Hu***sohn“, „F*** deine Mutter“). Offenbar direkt vom Capo oder zumindest aus dem direkten Umfeld des Bayer-Vorsängers.
Niko Kovac hat sich für ein Versäumnis seiner Spieler nach der Pleite in Bochum bei den Journalisten entschuldigt.
Das Missachten der Journalisten in der Mixed Zone soll bei Borussia Dortmund die Ausnahme gewesen sein. “Da werden wir in Zukunft für sorgen, dass das nicht mehr passiert. Da bitte ich um Nachsicht, das hat nicht geklappt”, sagte Trainer Niko Kovac am Dienstag.
Didi Hamann hat einmal mehr gegen den BVB gewettert. Ihm zufolge muss Borussia Dortmund im kommenden Sommer einen radikalen Schnitt machen.
Dortmund – Die 0:2-Niederlage des BVB beim VfL Bochum am vergangenen Samstag (15. Februar) hallt noch immer nach. Zahlreiche Experten sind geschockt aufgrund des Auftritts von Borussia Dortmund. Auch Sky-Fachmann Didi Hamann fand im Anschluss drastische Worte.
BVB muss bis zu acht Spieler rasieren: Knallharte Ansage von Didi Hamann
„Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Das heißt, diese Professionalität, Seriosität, Leidenschaft ist nicht zu sehen,“ polterte der 51-Jährige bei Sky. Weiter führte er aus: „Bei der Truppe weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was du erwartest, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht.“
Diese Erkenntnis habe er aber nicht erst seit dem Bochum-Spiel gewonnen. Schon die gesamte Spielzeit ist Borussia Dortmund unendlich weit weg von den eigenen Ansprüchen. Hamann rechnet daher mit heftigen Konsequenzen am Saisonende.
„Wenn es nicht geht oder keine Besserung in Sicht ist, du siehst ja keine Entwicklung, dann musst du irgendwann mal einen Schnitt machen. Ich glaube, vor der Entscheidung stehen sie jetzt bei fünf, sechs, sieben, acht Spielern… Mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, da ist Hopfen und Malz verloren“, glaubt der Ex-Profi.
Didi Hamann kritisiert BVB-Star Julian Brandt: „Was ist mit dem los?“
Namen nannte er zwar nicht, jedoch ist er sich sicher, dass der Revierklub vor einem XXL-Umbruch im Sommer steht. Exemplarisch hob er an dieser Stelle BVB-Vizekapitän Julian Brandt hervor:
RUHR24 bei Google News abonnieren:
Ihr wollt keine Nachrichten mehr zum BVB verpassen? Dann folgtRUHR24 bei Google News!
„Was der Brandt heute – das ist jetzt vielleicht nicht fair nach so einem Spiel – gezeigt hat, war unterirdisch. Der ist jetzt Ende 20, ist ewig im Verein und ist einer der Spieler, von denen er (Niko Kovac Anm. d. Red.) spricht, an denen du dich aufrichten musst.“
Und weiter: „Wenn so einer eine Passquote von 70 Prozent hat, Bälle verloren hat über das ganze Spiel, unbedrängt dem Gegner den Ball in den Fuß spielt. Einmal hat er den Ball ins Aus geschossen, wo ich mir gedacht habe, was ist mit dem los?“
Nach einer schwierigen Anfangsphase hat sich Nordi Mukiele inzwischen zu einem wichtigen Faktor bei Bayer 04 Leverkusen entwickelt. Der Leihspieler vom Paris Saint-Germain FC stand in den vergangenen sieben Bundesliga-Spielen fünfmal in der Startelf und lieferte durchaus ansehnliche Leistungen ab.
„Nordi hat sich gut entwickelt, ist total im Team integriert“, erklärte Sportchef Simon Rolfes laut BILD-Angaben, der festhielt, dass der Rechtsverteidiger „richtig gute Leistungen“ gezeigt habe.
Wie es für den 27-Jährigen im Anschluss an die aktuelle Saison weitergeht, bleibt vorerst dennoch offen. Denn eine Kaufoption wurde im Zuge der Leihe nicht ausgehandelt. Im Raum steht eine (realistische) Ablöse im Bereich von 15 Millionen Euro. Sein Vertrag in Frankreich läuft noch bis 2027.
„Es ist noch zu früh, um das zu bewerten“, gab Rolfes hinsichtlich möglicher Kaufabsichten zu Protokoll.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Er trifft und trifft und trifft – wie am Fließband, mit links, mit rechts. In Dribblings ist er nicht zu stoppen. Der französische Offensivspieler Ousmane Dembélé präsentiert sich in der laufenden Saison, vor allem seit dem Jahreswechsel, in bestechender Verfassung. 18 Tore erzielte er in den vergangenen zwölf Pflichtspielen für Paris Saint-Germain und führte seine Mannschaft damit von Sieg zu Sieg, in der Champions League, in der Liga und auch im französischen Supercup. Seit Januar schoss Dembélé 15 Tore in neun Partien. Das entspricht einer Quote von 1,67 Treffern pro Spiel. Die französische Sportzeitung „L’Équipe“ titelte zuletzt: „Ist Ousmane Dembélé aktuell der beste Spieler der Welt?“
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Die Leistungsexplosion des Ausnahmekönners, der am Mittwoch (21 Uhr, DAZN) im Play-off-Rückspiel der Champions League auf Stade Brest trifft (Hinspiel 3:0 für PSG), war in den vergangenen Monaten und Jahren nicht abzusehen – und ist deshalb umso bemerkenswerter. Immer wieder stand Dembélé in den vergangenen Jahren in der Kritik. Bei Bundesligist Borussia Dortmund streikte er sich einst vom Hof, weil er unbedingt zum FC Barcelona wechseln wollte. Als der BVB ihm das nach langem Hin und Her gewährt hatte, fiel der offensive Außenbahnspieler bei seinem neuen Klub an der spanischen Mittelmeerküste allerdings eher mit negativen Schlagzeilen und Verletzungen auf.
Monatelange Verletzungen werfen Dembélé zurück
Gerüchte, dass sich Dembélé nicht wie ein Profisportler ernähre, die Trainingsbereitschaft zu wünschen übrig lasse, Unpünktlichkeit an der Tagesordnung stehe und daraus Verletzungsanfälligkeit resultiere, machten in Spanien die Runde. 19 Scorerpunkte sammelte Dembélé in der Saison 2016/2017 in Dortmund in der Liga. Gerade mal 21 waren es in seinen ersten beiden Spielzeiten in Barcelona.
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Innige Zusammenarbeit: Ousmane Dembélé (l.) und Thomas Tuchel beim BVB in der Saison 2016/2017.
Quelle: imago/DeFodi
Der endgültige Durchbruch zum Weltklassespieler, der ihm nach seiner Zeit beim BVB zugetraut wurde, blieb nach seinem 125-Millionen-Euro-Transfer aus dem Ruhrgebiet nach Katalonien aus. In Barcelona stand der Franzose sechs Jahre unter Vertrag. 799 Tage, also rund zwei Jahre, fiel er laut dem Datenportal „transfermarkt.de“ in dieser Zeit aus, sage und schreibe 141 Partien für Barca und die französische Nationalmannschaft verpasste er zwischen Sommer 2017 und Sommer 2023. Immer wieder machten ihm Muskelverletzungen im Oberschenkel zu schaffen.
Tuchel: Dembélé „eines der unglaublichsten Naturtalente“
Zur Saison 2023/2024 entschied sich Dembélé zu einem Wechsel nach Paris, zum französischen Serienmeister. Würde ausgerechnet Dembélé beim Scheich-Klub, der exorbitante Gehälter zahlt, oft als Glamour-Tross auftritt und trotz des vielen Geldes nie die Champions League gewinnen konnte, sportlich noch einmal in die Spur finden?
Die Antwortet lautet: ja. Schon in seiner ersten Saison in Frankreich zeigte der 27-Jährige aufsteigende Tendenzen. Und spätestens seit Herbst 2024 lässt Dembélé sein außergewöhnliches Talent aufblitzen. Das musste zuletzt der VfB Stuttgart am eigenen Leib erfahren, als der Offensivmann den Schwaben beim 4:1 der Pariser im Champions-League-Duell drei Tore einschenkte und so den Play-off-Einzug vermieste.
„Wenn sie Ousmane sehen, müssen sie ihn fragen, was er an Weihnachten gegessen hat.“
PSG-Trainer Luis Enrique
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Nicht umsonst bezeichnete ihn sein ehemaliger Trainer beim BVB, Thomas Tuchel, einst als „eines der unglaublichsten Naturtalente“. Der neue Coach der englischen Nationalmannschaft schwärmte Jahre nach seiner Zeit beim BVB in höchsten Tönen von Dembélé. „Er hat Eckbälle und Elfmeter mit links und rechts geschossen. Dribbeln, rennen, passen – das war wirklich auf dem allerhöchsten Level.“ All diese von Tuchel bezeichneten Stärken zeigt er aktuell wieder.
Sein Trainer Luis Enrique kann sich die Leistungsexplosion seines Schützlings nicht wirklich erklären. Humorvoll sagte er zuletzt: „Wenn sie Ousmane sehen, müssen Sie ihn fragen, was er an Weihnachten gegessen hat.“ Dembélé sei voller Selbstvertrauen. Sein Mitspieler, Abwehrchef Marquinhos, erklärte: „Wir wussten alle schon, welche Qualität er hat. Der Trainer war nun in der Lage, ihm das nötige Selbstvertrauen zu geben.“
Für Dembélé selbst sei die Umstellung seines Coaches, ihn auf dem Platz von der Außenbahn ins Sturmzentrum zu ziehen, der Schlüssel gewesen. „Da habe ich weniger Abstand zum Tor, bin klarer und meine Mitspieler unterstützen mich sehr gut“, sagte der Franzose.
Derzeit dürften viele die Frage der L’Équipe, ob Dembélé der aktuell beste Spieler der Welt sei, mit „Ja“ beantworten. Ob diese Formstärke nachhaltig ist, muss Dembélé im schnelllebigen Fußballgeschäft aber erst noch beweisen.
Carlo Ancelotti steht als Trainer bei Real Madrid bis 2026 unter Vertrag und hat in der Vergangenheit auch betont, dass er die Aufgabe sehr gerne weiterhin übernehmen würde. Dennoch ist ein vorzeitiger Abgang des Italieners im Sommer nicht ausgeschlossen. Sein Verbleib hängt von zwei Bedingungen ab.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Real Madrid mit einer Verpflichtung von Xabi Alonso liebäugelt. Der frühere Real-Profi ist als Trainer seit zweieinhalb Jahren bei Bayer Leverkusen tätig und feierte dort schon grosse Erfolge. Der Spanier ist der designierte Ancelotti-Nachfolger. Es stellt sich allerdings die Frage, wann die Wachablösung erfolgt.
Ancelotti steht offenbar durchaus unter Druck. Gemäss “Relevo” muss er die Titelverteidigung in La Liga schaffen, um auch nächste Saison auf der Trainerbank Platz nehmen zu können. Zudem müssen die Madrilenen demnach in der Champions League mindestens das Halbfinale erreichen. Eine weitere grosse Hürde.
Beide Ziele sind noch absolut zu erreichen. Ancelotti steht aber unter Druck. Dies ist für den 65-jährigen Altmeister nichts Neues.
Die Champions League geht in die nächste Runde. Während Leverkusen (Platz 6) den direkten Sprung ins Achtelfinale geschafft hat, müssen die Bayern und der BVB dem Umweg über die Playoffs gehen.
In Nyon/Schweiz wurden die Gegner ausgelost. Dabei ist der deutsche Rekordmeister dem Top-Los Manchester City entgangen. Stattdessen treffen die Bayern auf den schottischen Meister Celtic Glasgow. Dortmund muss gegen Sporting Lissabon ran.
Die Zusammenarbeit von ÖFB-Legionär Florian Grillitsch und Trainer Diego Cocca bei Real Valladolid endet bereits nach zwei Wochen.
Wie der Verein am Montag verkündet, wird der Argentinier mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Die Verantwortlichen reagieren somit auf die anhaltende Negativserie, welche Valladolid mit nur 15 Zählern nach 24 Spielen abgeschlagen ans Tabellenende der spanischen LaLiga beförderte.
Cocca war erst seit Dezember im Amt, hatte nach acht Pflichtspielen jedoch eine horrende Bilanz von sieben Niederlagen und nur einem Sieg vorzuweisen. Vorerst wird Reserve-Trainer Álvaro Rubio das Training der Mannschaft übernehmen.
Grillitsch stand am Wochenende gegen den FC Sevilla erstmals in der Startelf für seinen neuen Klub, wurde jedoch bereits zur Halbzeit beim Stand von 0:2 ausgewechselt. Das Spiel endete 0:4. Der 29-Jährige ist bis Sommer von der TSG Hoffenheim an Real Valladolid ausgeliehen.
?????????? ???????: Diego Coccahttps://t.co/xpFajURxTz pic.twitter.com/FIghAx9nws
— Real Valladolid C.F. (@realvalladolid) February 17, 2025
Deutsche Bundesliga: Die Erwartungen an die ÖFB-Teamspieler
Durch die sportlich schwierige Saison des BVB rückt Gregor Kobel als potenzieller Abgang ins Blickfeld. Top-Klubs aus der Premier League und La Liga zeigen großes Interesse an dem Torhüter – steht ein Wechsel im Sommer bevor?
Gregor Kobel, Torhüter von Borussia Dortmund, könnte den BVB im Sommer verlassen. Der Schweizer hat sich in den letzten Jahren als einer der besten Keeper der Bundesliga etabliert und steht nun im Fokus mehrerer europäischer Top-Klubs. Besonders aus der Premier League gibt es großes Interesse an dem Schlussmann.
Der FC Liverpool bereitet laut Sky bereits ein Angebot für Kobel vor. Der englische Spitzenklub befürchtet, dass Alisson Becker, der Stammkeeper von Liverpool, durch ein lukratives Angebot aus dem Ausland zu einem Wechsel verleitet werden könnte. Daher wird Kobel als mögliche „attraktive Option“ für die Reds gehandelt. Der BVB-Keeper könnte im Falle eines Wechsels eine Ablösesumme von 60 bis 80 Millionen Euro einbringen. In Dortmund bereitet man sich auf die Möglichkeit eines Abgangs vor und hat Diant Ramaj von Ajax Amsterdam verpflichtet, der zunächst an den FC Kopenhagen ausgeliehen wurde und langfristig die Nachfolge von Kobel antreten könnte.
BVB-Abschied von Kobel wird zunehmend wahrscheinlicher
Auch der FC Chelsea und Manchester United gehören laut todofichajes zu den Interessenten, die den Schweizer ins Visier genommen haben. Darüber hinaus soll laut Sun auch der FC Barcelona an dem 27-Jährigen interessiert sein. Allerdings würde ein Wechsel zu den Katalanen vor allem als Stellvertreter für Marc-André ter Stegen in Frage kommen, der nach einer schweren Verletzung auf sein Comeback hinarbeitet.
Kobel ist noch bis 2028 an Borussia Dortmund gebunden, doch das könnte sich schnell ändern. Sollten die Dortmunder in dieser Saison das internationale Geschäft verpassen – aktuell steht der BVB in der Bundesliga auf Platz 11 und hat nur 29 Punkte nach 22 Spieltagen – dürfte ein Wechsel für den Torhüter schwer zu verhindern sein. Die Möglichkeit eines vorzeitigen Abschieds von Gregor Kobel aus Dortmund scheint also zunehmend wahrscheinlicher zu werden, insbesondere, da mehrere europäische Schwergewichte großes Interesse zeigen.
In den kommenden Wochen wird ein Urteil gegen Manchester City erwartet. Es könnte drastisch ausfallen.
Englands Meister Manchester City droht im Falle eines Schuldspruchs wegen des Verstoßes gegen die Finanzregularien der Premier League in 115 Fällen eine massive Strafe. Davon geht der bekannte Experte für Fußballfinanzen, Kieran Maguire, aus. Er rechnet bei einer möglichen Verurteilung mit einer Strafe von bis zu 100 Punkten Abzug für den Spitzenverein.