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  • Rothe spricht exklusiv über BVB-Abgang: „Wollten mich

    Rothe spricht exklusiv über BVB-Abgang: „Wollten mich


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  • Kapitänin Hausicke über Horschs Abschied

    Kapitänin Hausicke über Horschs Abschied


    Das große Thema bei Werders Bundesliga-Frauen ist nicht nur der DFB-Pokal, wo den Bremerinnen fürs Halbfinale ein Nordderby in Hamburg zugelost wurde. Es geht auch um den Trainerwechsel. Die Mannschaft wurde vergangene Woche informiert, dass Thomas Horsch Werder am Saisonende verlassen möchte. „Die Nachricht hat uns getroffen“, sagte Kapitänin Lina Hausicke im Rahmen der Pokalauslosung beim TV-Sender Sky.

    Weil viele Spielerinnen wegen des Trainers zu Werder kamen, manche kennt Horsch noch aus Jugendauswahl-Mannschaften, sei da alles „jetzt erst einmal eine schwierige Konstellation“, erklärte Hausicke und fügte an: „Trotzdem haben wir jetzt noch drei Monate gemeinsam zu gehen und versuchen als Mannschaft, ihm den Abschied zu schenken, den er verdient.“

    Horsch würde sich nach acht Jahren bei Werder gerne mit dem Pokalsieg verabschieden. Hausicke: „Unsere Aufgabe ist jetzt, im Halbfinale weiterzukommen.“ Man wolle aber auch „die restlichen Ligaspiele noch so über die Bühne bringen, dass wir mit der Saison zufrieden sein können“.

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  • Bundesliga: Ralph Hasenhüttl spricht über Titel mit dem

    Bundesliga: Ralph Hasenhüttl spricht über Titel mit dem


    Jetzt treffen die Trainer-Dinos aufeinander!

    Am Samstag muss der VfL Bochum im Wolfsburg (15.30 Uhr, Sky) antreten. Das Duell zweier Urgesteine an der Seitenlinie: der 57-jährige Ralph Hasenhüttl (566 Spiele) und der 60-jährige Dieter Hecking (769 Spiele).

    Geballte Fußball-Erfahrung – mit leichten Vorteilen für den Wölfe-Coach (drei Siege, jeweils zwei Remis und Niederlagen).



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  • Kovac spricht über Jamie Gittens und Rotation

    Kovac spricht über Jamie Gittens und Rotation


    Die vorzeitige Auswechslung von Jamie Gittens im Champions-League-Spiel gegen Sporting CP hatte keine verletzungs- und auch keine leistungsbedingten Gründe. Der Offensivakteur wurde zur Halbzeitpause vom Feld genommen, um ihn „ein bisschen zu schonen“, wie Borussia Dortmunds Cheftrainer Niko Kovač im Nachgang des torlosen Unentschiedens erklärte.


    „Wir haben ein gutes Ergebnis gehabt und müssen mit den Kräften ein bisschen haushalten. Deswegen habe ich ihn zur Halbzeit runtergenommen“, gab Kovač auf der Pressekonferenz zu Protokoll. „Aber nicht, weil er schlecht war. Darüber hinaus haben wir Maxi Beier, der auch ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft ist, Spielminuten gegeben.“

    Generell zeigte sich Kovač nach dem Einzug ins Achtelfinale zufrieden mit seinem Team. „Jeder Einzelne hat alles gegeben und das Vertrauen total gerechtfertigt. Wir haben hinten nichts anbrennen lassen und super verteidigt. Vorne hätten wir es ein bisschen besser machen können, aber das passt schon.“

    An Rotation mit Blick auf die nächste Aufgabe in der Bundesliga denkt der Coach jedenfalls nicht. „Ich versuche, den Jungs, die im Moment spielen, das nötige Vertrauen zu geben. Es geht in der Kürze der Zeit auch um Automatismen. Wenn man wenig trainiert und viel im Video-Studium sitzt, dann versucht man schon, eine Einheit zu finden, die Spiel für Spiel spielt.“

    So lief Dortmund gegen Sporting auf

    Borussia Dortmund
    Sporting CP

    Gregor Kobel

    Pascal Groß

    Am Samstag geht es für die Westfalen mit einer Heimpartie gegen Union Berlin weiter. Größere personelle Änderungen sind also eher nicht zu erwarten.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Hartes Urteil über unzufriedenen BVB-Star: „Er muss wechseln!“

    Hartes Urteil über unzufriedenen BVB-Star: „Er muss wechseln!“


    Der 22-Jährige kommt nicht erst seit der aktuellen Saison kaum in Tritt, die Karriere-Delle des US-Amerikaners dauert bereits einige Zeit an. Dabei startete seine Laufbahn so gut.



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  • Inhalte über Werder Bremen ab sofort auf NWZonline

    Inhalte über Werder Bremen ab sofort auf NWZonline


    Spielanalysen, Einzelkritiken, Transfergerüchte: Die NWZ bietet Leserinnen und Lesern jetzt noch mehr Werder-Inhalte durch eine Kooperation mit der Deichstube – die Details.

    Um diesen Artikel zu lesen, schließen Sie eines unserer Angebote ab oder loggen sich als Abonnent ein. Alle Inhalte auf NWZonline und in der NWZ-Nachrichten-App stehen Ihnen dann uneingeschränkt zur Verfügung.

    Im Nordwesten –
    Gute Nachrichten für alle Fans von Werder Bremen im Nordwesten. Denn ab sofort bieten wir noch mehr Werder-Inhalte auf NWZonline, im ePaper und in der gedruckten Ausgabe. Die NWZ kooperiert nun inhaltlich mit der Deichstube. Damit haben alle NWZ-Abonnentinnen und Abonnenten auf den unterschiedlichen NWZ-Kanälen Zugriff auf die Werder-Inhalte der Deichstube. Das Angebot umfasst aktuelle Analysen, Spielberichte, Taktik-Einordnungen, Einzelkritiken, Stimmen zum Spiel und vieles mehr. Die Deichstube GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Mediengruppe Kreiszeitung und der Weser-Kurier Mediengruppe.

    „Wir freuen uns, dass wir unseren Leserinnen und Lesern jetzt noch mehr Inhalte bieten können. Der Nordwesten hat eine starke Werder-Fanbase und wir können durch die Kooperation unseren Abonnentinnen und Abonnenten jetzt noch ein größeres inhaltliches Angebot machen“, sagt Ulrich Schönborn, Chefredakteur der Nordwest-Mediengruppe.

    Sein 100. Werder-Spiel naht: Ole Werner

    Max Holscher

    Max Holscher
    Mitglied der Chefredaktion (Digitales/Produktentwicklung)



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  • VfL Bochum: Hecking über Hoffenheim-Sieg, Wolfsburg und

    VfL Bochum: Hecking über Hoffenheim-Sieg, Wolfsburg und


    Der VfL Bochum reist am Wochenende nach Niedersachsen. Am Samstag (22. Februar, 15.30 Uhr) steht das Spiel beim VfL Wolfsburg auf dem Programm.

    Nach dem 2:0-Erfolg über Borussia Dortmund will der VfL Bochum den Derby-Dreier vergolden. Im Bestfall mit einem weiteren Sieg beim VfL Wolfsburg.

    Am Samstag (22. Februar, 15.30 Uhr) tritt Dieter Hecking mit seiner Mannschaft bei den Wölfen an. Diese sind eines von Heckings Ex-Teams.

    Der VfL-Trainer war vom 1. Januar 2013 bis zum 17. Oktober 2016 in Wolfsburg beschäftigt und trainierte später Borussia Mönchengladbach, den Hamburger SV und den 1. FC Nürnberg, bevor er am 4. November 2024 beim VfL Bochum unterschrieb.

    Mit dem VfL will der 60-Jährige natürlich unbedingt den Klassenerhalt feiern. Dafür wären Punkte in Wolfsburg sehr wertvoll. Der VfL Bochum steht nach 22 Spieltagen mit 16 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz und liegt jeweils fünf Zähler hinter Rang 15 und 14.

    Wir haben mit Hecking vor dem Gang zum VfL Wolfsburg gesprochen.

    Dieter Hecking über…

    … den Hoffenheimer Sieg in Bremen, wo Hecking vor Ort war: “Ich bin mit einem gutem Gefühl aus Bremen zurückgekommen. Wir wissen doch, dass Mannschaften, die unten stehen, auch punkten werden. Kiel hat gegen Dortmund gewonnen, wir gegen Dortmund und nun hat auch Hoffenheim in Bremen gewonnen. Das werden wir in den nächsten Wochen immer wieder erleben.”

    … den Gegner: “Der VfL Wolfsburg spielt für mich in den letzten Wochen sehr gut. Sie können sich berechtigte Chancen ausrechnen, in der nächsten Saison in Europa dabei zu sein. Vielleicht auch in der Champions League. Uns erwartet da ein spielerisch sehr guter Gegner in Wolfsburg.”

    … das Personal: “Bis auf Myron Boadu, der mit einem Muskelfaserriss ausfallen wird und Felix Passlack, der eine Augenverletzung hat, werden alle Mann dabei sein. Ich freue mich natürlich, wenn viele Spieler zur Auswahl stehen. Wir hatten am Wochenende einige Ausfälle. Aber Maximilian Wittek und Patrick Drewes kehren zurück. Es ist gut, dass der Konkurrenzkampf angeheizt wird.” mit gp



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  • Experte klärt über Sporting-Plan auf

    Experte klärt über Sporting-Plan auf


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB – Sporting // Lissabon-Trainer Rui Borges
    Sporting-Trainer Rui Borges will gegen den BVB die Ehre wiederherstellen. © Henrique Casinhas/Imago

    Sporting Lissabon muss gegen den BVB in Dortmund einen 0:3-Rückstand aufholen. Ein Experte verrät: Der Fokus liegt woanders.

    Dortmund – Während es bei Borussia Dortmund in der Liga nicht rosig läuft, präsentiert sich der Verein auf internationalem Parkett weiterhin glanzvoll. In den Play-Offs der Champions League siegte der BVB 3:0 bei Sporting Lissabon. Die Ausgangslage der Schwarz-Gelben ist vor dem Rückspiel komfortabel. Das wissen auch die Portugiesen.

    Nach BVB-Sieg in Lissabon: Experte klärt über Sporting-Plan auf

    Insbesondere zuhause sind die Dortmunder in der laufenden Saison kaum zu schlagen. In wettbewerbsübergreifenden 16 Partien im eigenen Stadion verlor der BVB nur dreimal.

    Der Herausforderung ist man sich auch in Lissabon bewusst. Diogo Boa Alma, portugiesischer Kommentator und Bekannter von Sporting-Trainer Rui Borges, erklärte gegenüber RUHR24: „Ich denke, dass es nach dem Hinspiel sehr schwierig wird für Sporting, gegen Dortmund in der Champions League zu bleiben.“

    BVB-Gegner Sporting Lissabon will in Dortmund die Ehre retten

    Kampflos wird sich Sporting Lissabon im Rückspiel dem BVB gegenüber zwar nicht präsentieren, wie der Journalist betont: „Ich erwarte, dass das Team kämpferisch auftreten und versuchen wird, das Spiel zu gewinnen, um die Ehre zu retten.“

    Dennoch liege der Fokus auf die Liga: „Trotzdem bin ich mir sicher, dass der Fokus mehr darauf liegt, dass die Spieler für das kommende Liga-Spiel fit sein werden. Erneut portugiesischer Meister zu werden, ist das wichtigste Ziel für sie in dieser Saison“, so der Experte über den Gegner von Borussia Dortmund.

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    BVB in komfortabler Lage – Sporting legt den Fokus auf die Liga

    Rui Borges hat Sporting Ende Dezember 2024 übernommen. Sporting belegte den zweiten Tabellenplatz, einen Punkt hinter Benfica Lissabon. Inzwischen führt Sporting die Liga wieder an und hat zwei Punkte Vorsprung auf den Stadtkonkurrenten. Unter Borges habe sich Sporting stark verbessert, so Diogo Boa Alma.

    Für ein Weiterkommen gegen Borussia Dortmund in der Champions League bräuchte es ein kleines Fußballwunder. Auch wenn der BVB zuletzt in Bochum einen miserablen Auftritt hinlegte, dürften sich die Schwarz-Gelben nach einer 3:0-Führung das Achtelfinale nicht mehr vom Fuß nehmen lassen.



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  • VfL Bochum: Dieter Hecking über Passlack, Boadu und die

    VfL Bochum: Dieter Hecking über Passlack, Boadu und die


    1. VfL Bochum: Dieter Hecking über Passlack, Boadu und die Torwart-Frage nach dem Derby-Sieg  WAZ News
    2. Bochum-Fans feiern Timo Horn – Teamkollege gibt entscheidenden Schubser: „Auch für meine Familie“  EXPRESS
    3. Felix Passlack bleibt auf Ausfallliste des VfL Bochum  LigaInsider
    4. “Hochemotionaler” Horn: “Unfassbar, wie die Jungs geackert haben”  kicker
    5. Timo Horn: Comeback nach drei Jahren, Elf des Spieltags und nun wieder die Nummer eins?  OneFootball – Português do Brasil



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  • Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen

    Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen


    Ex-BVB-Talent im Interview 

    Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen

    ©IMAGO

    Mit 323 Partien für fünf Vereine gehörte Timo Achenbach während seiner aktiven Karriere zu den Urgesteinen der 2. Bundesliga. In dieser Zeit erlebte der Linksverteidiger einige Höhen aber auch Tiefen: Vom Aufstieg über die Teilnahme an einem Halbfinale des DFB-Pokals bis hin zum Abstieg. Bei Transfermarkt blickt der heute 42-Jährige auf seine bewegte Laufbahn zurück.

    Obwohl Timo Achenbach seine Profi-Karriere schon vor einigen Jahren beendete, ist er noch immer dem Fußball verbunden. Er ist in der Traditionself von Borussia Dortmund aktiv und damit bei dem Verein, bei dem er einst fußballerisch aufwuchs. Von 1996 bis 2001 durchlief er neben späteren Bundesligaprofis wie Salvatore Gambino, David Odonkor oder Florian Kringe sämtliche Nachwuchsmannschaften der Schwarz-Gelben.

    „Der BVB bedeutet mir sehr viel. Wie so viele Kinder in Dortmund bin ich damals als Kleinkind mit meinem Vater und meinem Opa ins Stadion gegangen und wurde so BVB-infiziert. Ein Highlight für mich persönlich war natürlich der Finaleinzug um die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft, auch wenn wir die Partie am Ende mit 1:3 verloren haben“, sagt Achenbach, der in diesem Augenblick lachen muss und sofort aufklärt, warum. „Wir hatten damals eine super Truppe beisammen und haben unser Sommer-Trainingslager auf Mallorca absolviert. Tagsüber haben wir mit dem Ball trainiert und abends haben wir dann in Cala Ratjada andere Fähigkeiten trainiert. Heute wäre so etwas als B-Jugendspieler undenkbar.“

    Achenbach über Traum vom Bundesligadebüt & beeindruckenden Rosicky

    Zu diesem Zeitpunkt galt Achenbach als großes Talent beim BVB. Entsprechend träumte der Linksverteidiger davon, im Westfalenstadion sein Bundesligadebüt feiern zu dürfen. Mit 19 Jahren schien er dem Traum ganz nah zu sein. In der Saison 2002/03 stand er an den ersten beiden Spieltagen im Bundesligakader.

    „Ich weiß noch genau, am 2. Spieltag verletzte sich  während der Partie und ich war davon überzeugt, ich würde reinkommen. Am Ende entschied sich Matthias Sammer jedoch für Ahmed Madouni. Entsprechend traurig war ich natürlich. Ganz wertneutral muss man aber sagen, dass damals Dedê überragende Leistungen gezeigt hat und sich deshalb keine Chance aufgetan hat. Heutzutage wäre es wahrscheinlich leichter gewesen, Bundesligaluft zu schnuppern, weil die heutigen Trainer den jungen Spielern mehr Möglichkeiten geben. Damals war das halt nicht so der Fall“, erzählt Achenbach, der dennoch mit großer Freude an die Trainingseinheiten mit den BVB-Profis zurückdenkt.

    „Wenn man bedenkt, welche Legenden damals im Kader standen, ist das schon sehr imponierend. Am meisten hat mich Tomas Rosicky beeindruckt. Die Spielintelligenz, die Fähigkeit am Ball, die Übersicht. Für mich war Rosicky ein überragender Fußballer und der beste BVB-Spieler zur damaligen Zeit. Ich durfte in der Zeit viel lernen, auch von anderen. Fredi Bobic hat sich zum Beispiel viel Zeit für mich genommen, mir erklärt, worauf es im Profifußball ankommt. Bei Stefan Reuter konnte es dagegen schon mal sehr laut werden, wenn man im Training einen unnötigen Fehler machte. Es war rückblickend eine tolle Zeit.“

    Timo Achenbach im BVB-Dress 2002

    Achenbach beim VfB Lübeck: Anekdoten über Thioune, Hecking & DFB-Pokal

    Um dem Youngster Spielpraxis zu gewähren, verlieh ihn der BVB in der Saison 2003/04 zum damaligen Zweitligisten VfB Lübeck. Als Achenbach erstmals in der 2. Bundesliga gegen den Ball trat, spielten noch Vereine wie Rot-Weiß Oberhausen, Eintracht Tier, Energie Cottbus oder auch LR Ahlen im Unterhaus – Nostalgie pur. „Es ist schon schade, was aus den ganzen Traditionsvereinen geworden ist. Ich würde mir auch wünschen, dass der VfB Lübeck schnell wieder in den Profifußball zurückkehrt. Die Zeit in Lübeck verbinde ich nur mit schönen und lustigen Momenten. Ich erinnere mich noch, dass ich in meiner ersten Trainingseinheit Daniel Thioune getunnelt habe. Als Dankeschön gab es eine heftige Grätsche“, erinnert er sich lachend.

    Lobend äußert er sich auch über den damaligen Trainer. „Dieter Hecking ist sowohl fachlich als auch menschlich ein Top-Trainer. Er hat sich viel Zeit für uns junge Spieler genommen, man hat gemerkt, dass es ihm wichtig war, uns Spieler voranzubringen. Er wusste aber auch genau, welche Werte er uns beispielsweise vermitteln muss. Nach unserer Partie in Regensburg kamen wir erst mitten in der Nacht in Lübeck an. Entsprechend müde war ich am nächsten Tag und so meinte ich, ich könnte mit einem Kaffeebecher auf den Trainingsplatz kommen. Dieter Hecking hat mich vor versammelter Mannschaft angeschissen. Danach wusste ich, er kann auch anders“, erzählt Achenbach amüsiert.

    Die Saison in Lübeck wird er aber auch aus einem anderen Grund nie vergessen. In jenem Jahr galt der VfB als Überraschungsteam des DFB-Pokals. Auf dem Weg ins Halbfinale warf man zuvor unter anderem den FC St. Pauli und den SC Freiburg aus dem Wettbewerb. Erst gegen Werder Bremen war Schluss. „Ich muss sagen, dass wir durchaus an dem Abend beschissen wurden. Dem damaligen 3:2 in der Verlängerung war ein Handspiel von Nelson Valdez vorangegangen, somit hätte das Tor gar nicht zählen dürfen. Ich bin davon überzeugt, dass wir Werder im Elfermeterschießen bezwungen hätten.“

    Achenbach: „In Köln kannst du schnell nach oben fliegen, aber auch tief fallen“

    Achenbachs Leistungen in Lübeck wurden insbesondere vom 1. FC Köln registriert, der ihn wiederum von BVB auslieh. Während er in Dortmund und Lübeck langsam an den Druck, der im Profifußball herrschte, herangeführt wurde, erlebte und spürte er in Köln als Bestandteil des Profikaders erstmals in aller Deutlichkeit, welchen Stellenwert der Fußball samt Medienecho in der Domstadt hat. „In Köln kannst du schnell nach oben fliegen, aber auch tief fallen. Damals kam ich beispielsweise in den ersten acht Spielen überhaupt nicht zum Zuge, war außen vor. Am 10. Spieltag stand ich dann in der Startelf und bereitete sogar ein Tor vor. Am nächsten Morgen stand im Sportteil einer Zeitung mit einem großen Bild von mir: ‚Timo Achenbach: Unser neuer Dirk Lottner.‘ Ich fand das schon cool, konnte es aber auch richtig einschätzen“, erzählt der gebürtige Wittener, der mit dem Effzeh 2005 die Rückkehr in die Bundesliga schaffte.


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    „Köln ist eine absolute Fußballhochburg. Ich kann verstehen, warum ein Spieler wie Jonas Hector so lange beim Effzeh geblieben ist. Die Fans und die Stadt lieben ihren Klub. Ich glaube, wenn man mir damals eine richtige Perspektive aufgezeigt hätte, wäre ich auch in Köln geblieben“, so Achenbach.

    Dass sein Wohnzimmer fortan eher die 2. Bundesliga statt des deutschen Oberhauses sein würde, zeigte sich auf der nachfolgenden Station bei Greuther Fürth. 73 Zweitligapartien absolvierte er für das Kleeblatt. Über die jeweiligen Spielzeiten kämpfte er mit Fürth immer wieder um den Aufstieg, jedoch ohne Erfolg. „Am meisten ärgerte mich das Ergebnis der Saison 2007/08. Wir hatten mit Bruno Labbadia einen super Trainer, der uns als Mannschaft extrem gut getan hat. Er war gefühlt noch Halb-Profi, wenn man ihn in den Trainingseinheiten gesehen hat, und war voller Leidenschaft an der Seitenlinie. Wir waren zwischenzeitlich sogar Zweiter in der Tabelle. Tatsächlich kann ich die Frage nicht beantworten, warum es am Ende nicht gereicht hat. Vielleicht war es die fehlende Qualität, vielleicht war es das fehlende Glück. Ich kann nur sagen, dass wir es als Mannschaft verdient gehabt hätten.“

    Achenbach findet bei Alemannia Aachen sportliche Heimat

    Seine wirkliche sportliche Heimat fand der Linksverteidiger erst mit 25 Jahren, als er zum damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen wechselte. Auch wenn es dort mitunter turbulent zuging. Negativer Höhepunkt war der Abstieg in der Saison 2011/12. „Neben dem Betzenberg war die Stimmung in Aachen die beste, die ich während meiner Karriere erlebt habe. Wenn ich an den alten Tivoli denke, mit den urigen Gängen, wenn ich an die unfassbar leidenschaftlichen Fans und die entsprechende Atmosphäre denke, kann ich einfach nur Danke sagen, dass ich dort einen Teil meiner Karriere verbringen durfte. Wenngleich der Abschied damals aus Aachen durch den Abstieg aus der 2. Bundesliga alles andere als schön war“, erzählt Achenbach, der für die Alemannia 130 Einsätze bestritt und damit die meisten in seiner Karriere.

    Statt an den Abstieg erinnerte er sich aber lieber an die Highlight-Spiele im DFB-Pokal 2010/11. „Wir hatten in Aachen einen unfassbaren Zusammenhalt in der Mannschaft. Der Teamgedanke stand an erster Stelle. Entsprechend war es auch egal, wer an der Seitenlinie stand. Wir haben für uns gegenseitig gekämpft, genau deshalb konnten wir auch bis ins Viertelfinale vorrücken.“ Dort war der FC Bayern aber eine Nummer zu groß.

    Achenbach über schlimmsten Gegenspieler Landgraf & Trikotsammlung

    Seinen damaligen Status als Zweitliga-Urgestein zementierte er beim SV Sandhausen, für den er von 2012 bis 2015 in 92 Partien gegen den Ball trat. Mit am Ende insgesamt 323 Spielen häuften sich bei Trikotliebhaber Achenbach entsprechend viele Jerseys an. „Tatsächlich hatte ich zwischenzeitlich weit über 150 Trikots, viele habe ich aber mittlerweile verschenkt oder sie wurden für wohltätige Zwecke versteigert. Ein paar Highlight-Trikots habe ich aber behalten: Unter anderem das von Arjen Robben aus dem damaligen Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München oder auch ein neonfarbiges Aachen-Trikot.“

    Nach dem schlimmsten Gegenspieler gefragt, musste er lachen: „Mit Abstand war das Willi Landgraf. Er hat beleidigt, er hat gefoult, er hat Witze erzählt. Der hat mich wirklich mürbe und müde gemacht. Aber nach dem Spiel haben wir uns die Hände gegeben und alles war wieder gut.“

    Was beim Blick auf die Karriere von Achenbach auffällt und wahrscheinlich ein Hauptgrund dafür ist, dass er diese hohe Anzahl von Partien absolvieren konnte, ist die Tatsache, dass er quasi immun gegenüber Verletzungen war. „Mein Geheimrezept war einmal die Woche Currywurst-Pommes. Aber Spaß beiseite, ich wusste, was ich mir als Fußballprofi erlauben kann und was nicht. Natürlich bin ich auch mal feiern gegangen oder habe mir auch mal eine Currywurst gegönnt, aber genauso wusste ich, wenn der Schiedsrichter anpfeift, heißt es 90 Minuten Vollgas ohne Rücksicht auf Verluste.“

    Heute schaut er mit Stolz auf seine Laufbahn und betont, dass er seine vielen Zweitligaspiele nicht für ein paar Bundesligaminuten eingetauscht hätte. „Ich hätte auch nach Gladbach, Kaiserslautern oder Freiburg wechseln können, dort wäre ich aber nur als Backup eingeplant gewesen. Ich hatte aber immer den Anspruch, zu spielen. Ich bin daher sehr stolz auf meine Karriere und die hohe Anzahl an Zweitligapartien. Rückblickend war es eine extrem coole Zeit und es ist schon witzig, dass ich im Haushalt Dinge vergesse, wenn mir meine Frau etwas sagt, aber ich beispielsweise genau weiß, wer am 6. Spieltag der Saison 2007/08 die Tore für Greuther Fürth erzielt hat“, sagt Timo Achenbach mit einem Lachen zum Abschluss.

    Von Henrik Stadnischenko



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