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  • Endspiel für Werder: Bielefeld-Spiel entscheidet über

    Endspiel für Werder: Bielefeld-Spiel entscheidet über


    Werder Bremen ist völlig aus dem Tritt geraten. Rettet der DFB-Pokal die Saison? Der Trainer sieht Chance und Druck zugleich.

    Es ist einiges aus den Fugen geraten bei Werder Bremen. Statt über die Liga den Angriff auf Europa zu starten, stecken die Grün-Weißen in einer tiefen Krise. Nur ein Sieg aus den bislang acht Spielen in diesem Jahr, drittschlechtestes Team der Rückrunde, Absturz auf Platz zwölf – das große Ziel Europapokal ist für Werder wohl nur noch über den DFB-Pokal möglich.

    Doch in der aktuellen Verfassung wird selbst das Viertelfinale beim Drittligisten Arminia Bielefeld an diesem Dienstag (20.45 Uhr/ZDF und Sky) zur hohen Hürde. Zumal nach dem peinlichen 0:5 beim SC Freiburg deutliche Risse in der Werder-Mannschaft zutage getreten sind.

    «Wir haben momentan nicht den Ehrgeiz, den letzten Push und den letzten Willen, um uns gegenseitig zu helfen», kritisierte Romano Schmid den inneren Zusammenhalt des Teams. «Das ist eine bittere Erkenntnis, aber es ist die Realität, weil wir bei Widerständen auseinanderfallen und auf den anderen zeigen», sagte Werder-Coach Ole Werner. «Wenn es gut läuft, so wie im Dezember, sind wir eine Mannschaft. Aber jetzt zeigt sich wirklich, ob wir eine sind oder nicht.»

    Der Bremer Trainer hatte daher am Wochenende erhöhten Redebedarf und nahm seine Mannschaft in die Pflicht. Damit will es Werner aber erst einmal auch bewenden lassen. «Dass wir es anders machen müssen, das ist jedem bewusst», sagte der Coach. Nun soll der Fokus auf Arminia Bielefeld liegen, das in dieser Saison bereits Hannover 96, Union Berlin und den SC Freiburg aus dem Pokal geworfen hat.

    «Es geht nicht um Abwechslung vom Bundesliga-Alltag, sondern um eine große Chance für uns. Wir haben uns dieses Viertelfinale mit harter Arbeit verdient und wollen diese Chance mit aller Macht ergreifen», sagte der Bremer Trainer, der sein Team gegen den Drittligisten trotz der sportlichen Talfahrt weiter als Favorit sieht. «Klar ist es Druck, aber es ist auch eine große Chance für uns.»

    Diese wollen die Bremer nahezu in Bestbesetzung beim Schopfe packen. Lediglich Abwehrchef und Kapitän Marco Friedl fällt für die Partie in Ostwestfalen weiter wegen einer Innenbandzerrung aus. Dafür ist Routinier Jens Stage nach seinem Kurzeinsatz in Freiburg wieder vollkommen fit und dürfte mit seiner Präsenz und Erfahrung in die Startelf rücken.

    Dort dürfte auch Marvin Ducksch den in Freiburg zwar engagierten, aber glücklosen André Silva ersetzen. Im Breisgau saß Ducksch zunächst eine Stunde nur auf der Bank, auch weil er nach einem operativen Eingriff in der kurzen Winterpause noch seine Form sucht. «Es ist gut, dass wir wieder mehr Möglichkeiten haben, auch wenn noch nicht alle Spieler, die zurückkommen, komplett im Rhythmus sind», sagte Werner.

    dpa-infocom GmbH



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  • Ex-SGE-Boss Fischer: “Über 4.400 Anklagen von der AfD”

    Ex-SGE-Boss Fischer: “Über 4.400 Anklagen von der AfD”


    “Dieser braune Mist”

    Ex-Frankfurt-Boss: “Habe über 4.400 Anklagen von der AfD”

    Aktualisiert am 17.02.2025Lesedauer: 1 Min.

    Peter Fischer: Der Unternehmer war über zwei Jahrzehnte lang Präsident von Eintracht Frankfurt.Vergrößern des Bildes

    Peter Fischer: Der Unternehmer war über zwei Jahrzehnte lang Präsident von Eintracht Frankfurt. (Quelle: IMAGO/osnapix / Hirnschal/imago-images-bilder)

    Der langjährige Klubchef der Eintracht äußert sich bei einer Veranstaltung zu seinem Kampf gegen rechts – und erhält besonders für eine Äußerung großen Applaus.

    Er ist bekannt für seine politischen Statements, nahm noch nie ein Blatt vor den Mund – besonders im Kampf gegen Rechtsextremismus und die AfD. Nun hat Peter Fischer, der frühere Vereinspräsident von Bundesligist Eintracht Frankfurt, mit einer erneut klaren Positionierung und einer Aussage Aufsehen erregt. Dies berichtet die “Bild”-Zeitung.

    Demnach habe der 68-Jährige an einer Demonstration der Christopher-Street-Day-Bewegung in Frankfurt teilgenommen – und für eine Rede großen Applaus von den fast 20.000 Teilnehmern erhalten. Fischer bezeichnete die in Teilen gesichert rechtsextreme AfD als “diese[n] braune[n] Mist” und forderte die Gesellschaft zum Handeln auf, rechten Strömungen entgegenzuwirken: “Setzt ein klares Zeichen in dieser Stadt!”

    Mehr noch: Fischer erklärte auch unter dem Jubel der Zuschauer, er habe “mittlerweile über 4.400 Anklagen von der AfD. Ich bin nicht stolz drauf, aber mir werfen diese Penner vor, dass ich gegen ihre Lügen kämpfe.” Fischer kündigte an: “Sie werden keinen Prozess gewinnen.” Gemeint sind vor allem Anzeigen von Personen aus dem AfD-Umfeld, nicht von der AfD an sich.

    Fischer, der von 2000 bis 2024 Präsident der Hessen war und den DFB-Pokalsieg 2018 sowie den Europa-League-Erfolg 2022 miterlebte, hatte sich schon in der Vergangenheit mit klaren Statements deutlich geäußert. Für seine Erklärung in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” im Jahr 2017, nach dem er keine AfD-Mitglieder bei der Eintracht haben wolle, erntete der Unternehmer viel Zuspruch.



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    FAQ: Ex-SGE-Boss Fischer: "Über 4.400 Anklagen von der AfD"

    Frage 1: Wer ist der Ex-SGE-Boss Fischer?
    Antwort: Der Ex-SGE-Boss Fischer ist ein ehemaliger Funktionär des Sportvereins Eintracht Frankfurt und war in verschiedenen Positionen im Fußball aktiv. Sein vollständiger Name ist nicht angegeben, jedoch ist er bekannt für seine Äußerungen zu politischen Themen.

    Frage 2: Was bedeutet die Aussage "Über 4.400 Anklagen von der AfD"?
    Antwort: Die Aussage bezieht sich auf die hohen Zahlen von Anklagen oder rechtlichen Auseinandersetzungen, die im Kontext der politischen Aktivitäten der AfD (Alternative für Deutschland) entstanden sind. Diese Anklagen könnten aus verschiedenen Gründen erhoben werden, sei es wegen diskriminierender Äußerungen, Verstößen gegen geltendes Recht oder anderen politischen Handlungen.

    Frage 3: In welchem Zusammenhang hat Fischer diese Aussage gemacht?
    Antwort: Fischer hat diese Aussage im Kontext einer Diskussion über politische Spannungen in Deutschland und die Rolle von populistischen Parteien wie der AfD geäußert. Eine genauere Analyse des Kontexts könnte Aufschluss darüber geben, welche spezifischen Vorgänge oder Ereignisse er damit anspricht.

    Frage 4: Was sind die möglichen Auswirkungen einer solchen Aussage?
    Antwort: Eine solche Aussage kann öffentliche Debatten über die AfD anstoßen und dazu führen, dass verstärkt über die rechtlichen sowie sozialen Konsequenzen des Handelns dieser Partei nachgedacht wird. Es könnte auch zu einer intensiveren Betrachtung der politischen Rhetorik und deren Auswirkungen führen.

    Frage 5: Gibt es bereits Reaktionen auf Fischers Aussage?
    Antwort: Reaktionen auf solche Aussagen können variieren und beinhalten oft Kommentare von politischen Gegnern, Unterstützern der AfD sowie von Medien und Experten. Es wäre sinnvoll, aktuelle Nachrichtenquellen zu konsultieren, um mehr über die spezifischen Reaktionen zu erfahren.

    Frage 6: Wo kann ich mehr über die Themen rund um die AfD und die Aussagen von Fischer erfahren?
    Antwort: Weitere Informationen finden Sie in Nachrichtenartikeln, politischen Analysen, sowie Berichten von Fachleuten, die sich mit der AfD und ihrer Rolle in der deutschen Politik auseinandersetzen. Auch soziale Medien und offizielle Pressemitteilungen können wertvolle Einblicke bieten.

    Frage 7: Was sollte ich beachten, wenn ich über dieses Thema diskutiere?
    Antwort: Bei Diskussionen über politische Themen ist es wichtig, differenziert und respektvoll zu argumentieren. Achten Sie auf die Quellen Ihrer Informationen und versuchen Sie, verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen, um ein umfassenderes Bild der Situation zu erhalten.

  • Borussia Mönchengladbach: Roland Virkus spricht über

    Borussia Mönchengladbach: Roland Virkus spricht über


    Kein Transfer zu Klubs auf Augenhöhe 

    Borussia Mönchengladbach: Roland Virkus spricht über drohende Abgänge

    ©IMAGO

    Borussia Mönchengladbachs Sport-Geschäftsführer Roland Virkus schiebt einem Wechsel des Defensivgespanns Nico Elvedi (28) und Ko Itakura (28) einen Riegel vor – zumindest zu einem direkten Konkurrenten. Kategorisch ausschließen kann der Manager einen Abgang seiner Leistungsträger aber keineswegs. Beide Innenverteidiger haben der „Bild“ zufolge das Interesse von englischen, italienischen und niederländischen Klubs auf sich gezogen. Für Virkus grundsätzlich eine positive Angelegenheit.

    Gegenüber dem Blatt betonte Virkus: „Wir sind da insgesamt sehr entspannt. Erstmal sind wir froh, dass sich andere Vereine wieder für unsere Jungs interessieren, denn das heißt, dass wir eine gute Saison spielen. Letztes Jahr gab es solche Diskussionen nicht. Es ist auch einfach Teil unserer Geschichte, dass Spieler manchmal zu gut für uns werden. Dann wechseln sie zu einem großen Klub, wir können mit den Einnahmen etwas Neues angehen – und das kann einen auch stolz machen.“

    Der Japaner Itakura ist vertraglich bis 2026 gebunden, der Schweizer Dauerbrenner Elvedi (seit 2015 im Klub) bis 2027. „Was wirklich weh täte, wäre, wenn sie zu Vereinen gehen würden, die wir mit uns auf Augenhöhe sehen. Aber da kann ich versprechen: Das wird nicht passieren“, stellte Virkus klar. Offenbar hat der 58-Jährige Verständnis dafür, dass sich Profis wie die beiden mit anderen Möglichkeiten beschäftigen.

    Im Forum über Gladbach mitreden!

    „Natürlich tun wir aber auch alles, um sie zu überzeugen, bei uns zu bleiben. Aber wenn wir ganz ehrlich sind: Was ist die Motivation von Profis, bei uns zu sein? Natürlich zum einen, hier Erfolg zu haben. Aber eben auch, dass man sich vielleicht auch irgendwann für noch größere Klubs empfehlen kann“, äußerte Virkus. Der Gladbacher Kaderwert liegt bei 139,4 Millionen Euro – Bundesliga-Rang zehn. Wertvollste Spieler im Fohlen-Aufgebot sind Itakura und Eigengewächs Rocco Reitz (22) mit jeweils 15 Mio. Euro Marktwert.



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    FAQ: Borussia Mönchengladbach – Roland Virkus spricht über

    1. Wer ist Roland Virkus?

    Roland Virkus ist der Geschäftsführer Sport von Borussia Mönchengladbach. Er verantwortet die sportliche Ausrichtung des Vereins, einschließlich der Kaderplanung und der allgemeinen strategischen Entwicklung der Fußballmannschaft.

    2. Welche Themen hat Roland Virkus zuletzt angesprochen?

    Roland Virkus hat in jüngsten Interviews und Pressekonferenzen verschiedene Themen angesprochen, darunter:

    • Die aktuelle Mannschaftsleistung und die Ziele für die laufende Saison.
    • Transferaktivitäten und Kaderplanung für die Zukunft.
    • Die Integration von jungen Talenten in die erste Mannschaft.
    • Die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam und die Spielphilosophie.

    3. Wie bewertet Roland Virkus die aktuelle Saison?

    In seinen aktuellen Äußerungen hebt Roland Virkus sowohl positive Aspekte als auch Verbesserungspotenzial der Mannschaft hervor. Er spricht über die Teamdynamik, individuelle Leistungen und die Notwendigkeit, noch konstanter zu werden.

    4. Welche Pläne hat der Verein für die Zukunft?

    Roland Virkus betont regelmäßig die Wichtigkeit nachhaltiger Entwicklungen. Dazu gehören:

    • Eine verstärkte Fokussierung auf den eigenen Jugendbereich.
    • Strategien zur Verbesserung der finanziellen Stabilität.
    • Langfristige Visionen für den sportlichen Erfolg und die europäische Wettbewerbsfähigkeit.

    5. Wie geht der Verein mit Transferangelegenheiten um?

    Virkus spricht oft über die Philosophie hinter Transfers, die auf einer Mischung aus kurzfristigen Bedürfnissen und langfristigen Investitionen beruht. Er erwähnt, dass man talentierte Spieler verpflichten möchte, die zur Spielweise des Teams passen und gleichzeitig Wertsteigerungspotenzial haben.

    6. Welche Rolle spielt die Fanszene für Borussia Mönchengladbach?

    Virkus hebt die Bedeutung der Fans hervor und erkennt an, dass sie eine entscheidende Rolle für die Atmosphäre im Stadion und den Erfolg der Mannschaft spielen. Der Verein engagiert sich aktiv, um den Kontakt zur Fangemeinde zu fördern und deren Feedback zu berücksichtigen.

    7. Wie steht Borussia Mönchengladbach zum Thema Nachhaltigkeit?

    Der Verein hat verschiedene Initiativen gestartet, um umweltfreundliche Praktiken zu fördern. Roland Virkus betont, dass man eine Vorbildfunktion einnehmen möchte, sowohl im Fußball als auch in der Gesellschaft.

    8. Wo kann ich weitere Informationen über Roland Virkus und Borussia Mönchengladbach erhalten?

    Aktuelle Informationen und Neuigkeiten über den Verein, einschließlich Interviews mit Roland Virkus, finden Sie auf der offiziellen Website von Borussia Mönchengladbach sowie auf ihren Social-Media-Kanälen.

    Bitte beachten Sie, dass die genannten Informationen und Themen auf den zuletzt verfügbaren Daten basieren und sich im Laufe der Zeit ändern können.

  • Werder Bremen: Bielefeld-Coach Kniat über


    Mitch Kniat ist aktuell bestens gelaunt – und das hat zwei Gründe: Einerseits mischt der Chefcoach von Arminia Bielefeld mit den Ostwestfalen mitten im Aufstiegsrennen der 3. Liga mit. Und andererseits lebt der Bielefelder Traum vom nächsten großen Wurf im DFB-Pokal: Im Viertelfinale empfängt die Arminia am Dienstag (20.45 Uhr) den SV Werder Bremen – und will den nächsten dicken Fisch aus dem Wettbewerb kegeln. Im DeichStube-Interview erklärt der 39-Jährige, der bei einigen DSC-Fans trotz der guten Saison in der Kritik steht, wie er mit „Kniat raus“-Rufen im Stadion umgeht und verrät, woher er Ole Werner kennt und was ihn an Werder Bremen beeindruckt. Zudem spricht der Mann aus Eschweiler über die Anfänge seiner Trainer-Karriere beim Blumenthaler SV in Bremen.

    Mitch Kniat, Tobias Schweinsteiger, mit dem Sie zusammen den Fußballlehrer gemacht haben, sagt über Sie, dass Sie total gut umswitchen können zwischen dem Privatmensch Mitch Kniat und dem Trainer, der auf dem Platz auftritt. Was genau meint er damit?

    Wahrscheinlich, dass ich privat sehr, sehr locker und kein ganz unangenehmer Zeitgenosse bin (lacht). Ich finde, man muss einfach zusammen Spaß haben. Vor allem in der Kabine. Genauso weiß ich aber auch, dass ich als Cheftrainer schnell den Schalter umlegen kann und muss, wenn ich zum Beispiel eine Analyse mache oder eine Trainingsform leite. Auf dem Platz bin ich ein bisschen anders.

    Es heißt, Sie können sehr unangenehm werden, wenn jemand nicht mitzieht. Wie äußert es sich, wenn Sie mal aus der Haut fahren?

    So war ich schon als Spieler: Ich mag es nicht, wenn einer nicht einhundert Prozent gibt. Ein Ballverlust ist für mich gar kein Problem. Die Reaktion danach ist entscheidend. Wenn einer abwinkt auf dem Platz, kann ich das überhaupt nicht leiden. Fußball ist ein Teamsport, bei dem du nur gemeinsam viel erreichen kannst.

    So wie Ihre Arminia im DFB-Pokal?

    Ja, unsere Pokalsaison ist das beste Beispiel dafür, was passieren kann, wenn alle in dieselbe Richtung denken. Wir haben alle in jedem Spiel einen Schritt mehr gemacht als der Gegner und immer an uns geglaubt, dann kannst du als Arminia Bielefeld auch gegen Bundesligisten bestehen.

    In der laufenden DFB-Pokal-Saison haben Sie nacheinander Hannover 96 (2:0), Union Berlin (2:0) und den SC Freiburg (3:1) ausgeschaltet. Was macht Sie im Pokal so stark?

    Wenn man sich in der 3. Liga alle Mentalitätsstatistiken anguckt – damit meine ich die meisten absolvierten Kilometer, die meisten intensiven Läufe –, da sind wir überall auf Platz eins. Das ist die Handschritt, die man bei meiner Mannschaft erkennen soll. Die Sachen, die man beeinflussen kann, ohne dass man Talent hat, sind mir total wichtig. Wir werden im Pokal niemals einem Bundesligisten fußballerisch auf Augenhöhe begegnen. Aber kämpferisch und bei der Arbeit gegen den Ball, da sind wir auf Topniveau.

    Beim 3:0-Sieg gegen 1860 München fehlten Sie zuletzt wegen Ihrer vierten Gelben Karte gesperrt. Wie schwer fiel es Ihnen, machtlos von außen zuzusehen?

    Das hat mich extrem genervt und soll auch kein zweites Mal vorkommen. Für mich war es die schlimmste Situation, die ich bis jetzt als Trainer hatte. Aber meine tägliche Arbeit hat es nicht beeinflusst. Ich habe einen super Co-Trainer und einen super Staff um mich herum, der das gut aufgefangen hat.

    Ihr Gegenüber bei Werder, Ole Werner, hatte zuletzt wegen Meckerns sogar eine Rote Karte und damit ebenfalls ein Spiel Sperre aufgebrummt bekommen. Kennen Sie sich eigentlich persönlich?

    Ich kenne ihn nicht direkt persönlich, aber er war bei uns der Experte in unserem Fußballlehrer-Lehrgang. Ole Werner war für mich mit Abstand der interessanteste Gast. Der Weg, den er mit Werder eingeschlagen hat und wie er die Sache in Bremen angegangen ist, finde ich top. Er ist sympathisch und kam damals extrem motiviert rüber. Ich habe anderthalb Stunden total aufmerksam zugehört.

    Warum war das so?

    Ich kann mich noch sehr gut an einen Satz erinnern, den er gesagt hat: ‚Wenn ich einen Verein übernehme, dann muss ich erst mal gucken: Was sind die vorhandenen Baustellen? Und die versuche ich zu schließen, bevor ich neue Baustellen aufmache.‘ Die Aussage fand ich super interessant.

    Inwiefern?

    Als ich nach Bielefelds Zweitliga-Abstieg aus Verl verpflichtet wurde, hatte ich nur noch einen Spieler. Das war Fabian Klos, der Rest kam neu dazu. Die Aufgabe hier war also nicht ganz so einfach, wie es von außen schien. Alle hier im Umfeld sehen die Arminia als den ehemaligen Bundesligisten, der in kurzer Zeit in die 3. Liga abgestürzt ist und der jetzt sofort wieder aufsteigen muss. Aber unsere Situation war damals sehr angespannt. Wir mussten uns erst mal stabilisieren.

    Die sportliche Leitung stärkte Ihnen trotz wachsender Kritik bei den Fans den Rücken und Sie hielten knapp die Klasse. In der laufenden Saison läuft es nun deutlich besser: Arminia ist in der 3. Liga in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Dennoch gab es zuletzt „Kniat raus“-Rufe. Was macht das mit einem?

    Das lasse ich nicht an mich heran. Ich weiß auf jeden Fall, dass mein Trainerteam und ich hier immer am Anschlag arbeiten, dass wir von der Sache zu einhundert Prozent überzeugt sind. Alles andere darf mich in meiner täglichen Arbeit nicht beeinflussen. Wenn ich mich davon treiben lassen würde, wäre ich kein guter Trainer. Die 3. Liga ist extrem eng, da entscheiden oft Kleinigkeiten. Gerade in schwierigen Phasen muss man von der Sache überzeugt bleiben und darf keine wilden Sachen machen.

    Sie sind jetzt seit rund 600 Tagen als Cheftrainer im Amt und damit länger als acht Ihrer direkten Vorgänger bei der Arminia. Was zeichnet den Klub aus?

    Arminia ist ein großer Traditionsverein mit riesiger Fan-Base. Es ist alles etwas größer, jeder einzelne Schritt von dir als Trainer wird hinterfragt, jede Aufstellung wird kritisch beäugt und diskutiert. Es geht sehr schnell in beide Richtungen – im Positiven wie im Negativen.

    Am Dienstag gibt’s das Kontrastprogramm zum Liga-Alltag – im DFB-Pokal-Viertelfinale treffen Sie auf den SV Werder Bremen. Das Highlight Ihrer bisherigen Trainerlaufbahn?

    Definitiv ja! Da brauche ich gar nicht drum herumzureden. Ich bin jetzt 39 Jahre alt und in meinem elften Trainerjahr, aber das ist klar mein absolutes Highlight.

    Bei Werder haben sich viele Fans das Los Arminia Bielefeld gewünscht. Hatten Sie einen Wunschgegner?

    Nein, aber ich freue mich auf jeden Fall, gegen Werder zu spielen. Nicht weil ich die gut oder schlecht finde, sondern einfach, weil ich einen großen Bezug zu Werder habe. Ich hätte bestimmt 1.000 Karten besorgen können, weil sich unfassbar viele Leute bei mir gemeldet haben. Meine alten Chefs aus einer Bremer Zeitarbeitsfirma haben zum Beispiel beide Karten bekommen, weil ich immer gesagt habe, wenn ihr mal irgendetwas von mir braucht, meldet euch bei mir.

    Zum Hintergrund: Sie waren einst eine Saison als Berufsfußballer in Bremen für den FC Oberneuland in der Regionalliga Nord aktiv, mussten dann aber plötzlich in Kraftwerken und einer Werft schuften und Fenster einbauen. Wie kam es dazu?

    Genau, in Oberneuland hieß es damals ganz plötzlich, wir sind insolvent und wir bekommen kein Geld mehr. Wir mussten aber die Saison zu Ende spielen, das war schon krass. Da mussten wir zusehen, wie wir über die Runden kommen. Unser damaliger Trainer Peter Moussalli hatte eine Zeitarbeiterfirma und hat uns da glücklicherweise geholfen. Trotzdem war es eine ganz schwierige Zeit, wo ich wirklich sehr hart arbeiten musste. Ich habe aber nicht gejammert, die Situation angenommen und bin noch heute richtig dick mit Peter befreundet. Wir haben uns auch zusammen Werders Spiel gegen Hoffenheim (1:3, d. Red.) angeguckt.

    Sie sind 2014 dem Ruf von Peter Moussalli gefolgt und haben als Spielertrainer beim Blumenthaler SV angefangen. Weckt das Duell gegen Werder Erinnerungen an die Zeit in Bremen?

    Ja, auf jeden Fall. Es kommen ganz viele Freunde von mir aus Bremen zugucken. Wenn du einmal dort gelebt hast, weißt du: Jeder ist Werder-Fan. Es gibt nichts anderes. Es war egal, ob wir mit Blumenthal samstags oder sonntags gespielt haben, alle hatten ihr Handy dabei und ich habe auf dem Platz sofort mitgekriegt, wenn Werder ein Tor geschossen hat. Ich glaube, wenn Werder ein Stadion hätte, wo 80.000 Fans reinpassen würden, wären auch jedes Mal 80.000 Menschen da.

    Was zeichnet die Bremer sportlich aus?

    Sie haben sich unter Ole Werner echt gefestigt. Heute hat die Mannschaft in meinen Augen wieder eine klare Handschrift vorzuweisen und steht gut da. Sie sind variabel, haben gute Spieler und Ole strahlt eine extreme Ruhe und Gelassenheit aus. Auch die Mannschaft zeigt, dass sie mit dem Dreieraufbau hinten sehr gut zurechtkommt. Zudem haben sie vorne natürlich auch Marvin Ducksch, der ist ganz gefährlich. Trotzdem werden wir uns auf uns konzentrieren, bevor wir uns Werder anpassen.

    Muss sich Werder am Dienstag also warm anziehen?

    Es ist auf jeden Fall ein Riesenvorteil für uns, dass wir ein Heimspiel in Bielefeld haben. Ich glaube, das Spiel ist auch für alle Fans ein großes Highlight. Wenn ich an die Atmosphäre denke, die wir in den Pokal-Duellen davor gehabt haben, steigt die Vorfreude enorm. Alle sind heiß auf dieses Spiel.

    Kennen Sie eigentlich jemanden persönlich beim SV Werder?

    Nicht wirklich, eher von den kleineren Vereinen drumherum. Also beim Bremer SV, Oberneuland oder Blumenthal kenne ich viele Leute, bei Werder leider nicht.

    Warum können Sie für Werder zum Stolperstein werden?

    Ich bin mir ganz, ganz sicher, dass Werder uns nicht unterschätzen wird. Ich weiß natürlich auch, dass sie der klare Favorit sind. Aber ich bin von meiner Mannschaft wirklich vollkommen überzeugt und wir können es mit dem Stadion im Rücken schaffen, dass wir alle über unsere Schmerzgrenze gehen. Für uns ist das kein Zusatz- oder Bonusspiel. Wir gehen das Ding so an, dass wir eine Runde weiterkommen wollen, um die Geschichte weiterschreiben zu können.

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  • Erneuter Spieler-Kollaps in der Serie A: Verwunderung über

    Erneuter Spieler-Kollaps in der Serie A: Verwunderung über


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    Zusammenbruch! Sorge um Italien-Star

    Moise Keane bricht im Spiel zwischen Hellas Verona und AC Florenz auf dem Feld zusammen und ins Krankenhaus gebracht. Hätten ihn die Ärzte früher vom Platz nehmen müssen?

    Moise Kean musste nach seinem Zusammenbruch mit dem Krankenwagen abtransportiert werden

    Moise Kean musste nach seinem Zusammenbruch mit dem Krankenwagen abtransportiert werden

    © IMAGO/LaPresse

    Moise Keane bricht im Spiel zwischen Hellas Verona und AC Florenz auf dem Feld zusammen und ins Krankenhaus gebracht. Hätten ihn die Ärzte früher vom Platz nehmen müssen?

    Schreckmoment in der Serie A! Am Sonntagnachmittag ist Moise Kean vom AC Florenz auf dem Platz zusammengebrochen und blieb kurz regungslos auf dem Feld liegen.

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    In der zweiten Halbzeit bekam der Stürmer einen Schlag gegen seinen Kopf und wurde abseits des Feldes vom medizinischen Personal behandelt. Er spielte daraufhin zunächst mit einem Verband um seinen Kopf weiter, ehe er zusammenbrach. Sofort wurden Ärzte auf den Rasen gerufen, die ihn versorgten. Mit einer Halskrause an wurde er im Anschluss auf einer Trage vom Feld gebracht.

    Kollaps von Moise Kean: Verwunderung über Ärzte

    Die Szenen verbreiteten sich via Social Media in aller Welt und sorgten nicht für Sorgen, sondern auch für Diskussionen, ob das medizinische Personal seiner Verantwortung gerecht geworden ist, als es Kean trotz der potenziell gefährlichen Kopfverletzung wieder auf den Platz geschickt hatte.

    Nach dem Spiel gab Florenz ein sehr kurzes Update, das in dieser Hinsicht noch keine Fragen beantwortete: „Der ACF Fiorentina gibt bekannt, dass der Spieler Moise Kean während des Spiels gegen Verona eine Kopfverletzung erlitten hat. Der Spieler ist im Krankenhaus für Kontrollen.“ Wie einige italienische Medien übereinstimmend berichten, sei Kean bei Bewusstsein ins Krankenhaus geliefert worden.

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    Bereits im Dezember ist mit Edoardo Bove war ein Florenz-Spieler aus anderen Gründen auf dem Feld zusammengebrochen. Der 22-Jährige erlitt damals einen Herzstillstand, weshalb ihm ein Defibrillator eingesetzt wurde.

    Florenz verlor das Spiel am Sonntagnachmittag aufgrund eines Last-Minute-Treffers von Antoine Bernede (90.). AC belegt den sechsten Tabellenplatz und ist mittendrin im Rennen um das internationale Geschäft.



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  • Mega-Choreo mit über 5000 Fahnen und monatelanger

    Mega-Choreo mit über 5000 Fahnen und monatelanger


    Spektakuläre Bilder am Samstag vor dem Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Bochum. Zu ihrem 30-jährigen Jubiläum zeigten die Green White Angels eine Mega-Choreo, die auch überregional für Aufsehen sorgt – und die mit extrem viel Aufwand entstanden ist.

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    n

    23. Spieltag VfL Wolfsburg vs. VfL Bochum ~ 30 Jahre Green White Angels

    Saison 2024/2025n23. Spieltag VfL Wolfsburg vs. VfL BochumnChoreo 30 Jahre Green White Angels

    Gepostet von La Familia Wolfsburg am Samstag, 22. Februar 2025

    “,”id”:”T5WVWISD6JB4BCGJAH5OLVHOMM”,”oEmbedType”:”facebook-video”,”providerName”:”Facebook”,”providerUrl”:” man ein bisschen weiß, wie viel Arbeit so etwas macht, wie viele Menschen da mitgemacht haben müssen, damit das alles wie geplant funktionieren kann, dann ist das einfach mega“, zeigt sich auch Poetzsch begeistert. Wie bei solchen Choreos üblich, laufen die Vorbereitung im Geheimen ab, auch der Stadionsprecher war nur zum Teil eingeweiht. „Wir wissen“, so Poetzsch, „immer nur das, was wir wissen müssen“. Das betrifft dann unter anderem Fragen der Stadiontechnik – am Samstag etwa bekam ein GWA-Vertreter zum Choreo-Start das Mikro, um in der Nordkurve vorbereitende Ansagen zu machen. Und: Beim Einlaufen der Teams lief nicht wie üblich der Song „Sirius“ von Alan Parsons Projekt, sondern auf Wunsch der Green White Angels der Ska-Titel „Good Old Times“ von der regionalen Band „Boxing Fox“.”},{“type”:”piano”,”containerType”:”article-inline-1″},{“type”:”newsletterAd”,”isAboveImage”:false},{“type”:”header”,”text”:”Finanziert mit Merchandising und Spenden”},{“type”:”text”,”text”:”Die Vorbereitungen für diesen spektakulären Auftritt liefen schon seit der zweiten Hälfte des Vorjahres, der Verein selbst war seit Dezember mit im Boot. „Es war ein unfassbar gute Kooperation aller Beteiligten“, freute sich Carsten Krystek, Leiter der VfL-Fanbetreuung, „so etwas hatte ich in dieser Form nicht erlebt. Und es zeigt, dass viele verstanden haben, worum es in Sachen Fan-Kultur geht.“ Wie groß der finanzielle Aufwand war, darüber schweigen sich die Beteiligten aus – er dürfte aber im fünfstelligen Bereich gelegen haben. Allein die mehr als 5000 grün-weißen Fahnen mit Zinnenwappen schlugen mit rund 6000 Euro zu Buche. Und fast alle in der Nordkurve nahmen das Erinnerungsstück mit nach Hause. Krystek: „Da ist so gut wie keine Fahne im Block liegen geblieben.“”},{“type”:”moreItems”,”ids”:[“WYVTBMO6EREX5OWMA5TQGFHLFY”,”G4ASROKU3ZEDLMRLU3C2QCVJLU”,”P5I3X6MNRBCUTL4WQ7P7BRIHZI”]},{“type”:”text”,”text”:”An der Finanzierung beteiligt sich der VfL selbst bei solchen Aktionen nicht – das funktioniert über das Merchandising des Fanklubs und über Spenden. Und über den persönlichen Einsatz der Anhänger und Anhängerinnen. Mehrere Dutzend bei den „Angels“ organisierte Fans haben seit dem frühen Freitag an den Vorbereitungen in der Arena mitgearbeitet. Aufwand, der sich gelohnt hat. „Kompliment, überragend“, befand VfL-Torwart Marius Müller. „Ich bin großer Fan von Choreos. Vor allem, wenn die Fans so kreativ sind. Ich konnte sie leider nicht zu 100 Prozent begutachten, weil sie bei mir im Rücken war. Aber als ich mal einen kleinen Schulterblick geworfen habe, habe ich gesehen, dass es sogar eine mobile Choreo war.“”},{“type”:”ad”},{“type”:”image”,”imageInfo”:{“id”:”ALUKT44OUZHLJDLQ235Q67LG3E”,”alt”:”Vor zehn Jahren: Die Green-White-Angels-Choreo zum 20-jährigen Jubiläum.”,”height”:3840,”src”:” zehn Jahren: Die Green-White-Angels-Choreo zum 20-jährigen Jubiläum.”,”credit”:”Quelle: Boris Baschin”}},{“type”:”text”,”text”:”Die Fangruppe Green White Angels gehört zu den ältesten und aktivsten ihrer Art in Wolfsburg, gründete sich schon zu Zweitliga-Zeiten. Einer der Gründungsmitglieder ist Mathias George, der zum 1. April als Nachfolger von Michael Schrader einer der Fanbeauftragten des Klubs wird. Die Angels werden oft den Ultra-Gruppen zugerechnet, verstehen sich aber als breiterer Teil der Fanszene. 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  • DFB-Youngster Tom Rothe spricht über BVB-Wechsel

    DFB-Youngster Tom Rothe spricht über BVB-Wechsel


    Fussball, Herren, Saison 2024/25, 1. Bundesliga, 1. FC Union Berlin, Training, Tom Rothe 1. FC Union Berlin, 26.11. 2024, *** Football, Men, Season 2024 25, 1 Bundesliga, 1 FC Union Berlin, Training,  ...

    Tom Rothe wechselte im Sommer 2024 zu Union Berlin.Bild: IMAGO/ Matthias Koch

    Bundesliga

    Lisa Slomka

    Während eines Stand-up-Programms spielen sich nicht selten unvorhersehbare Dinge ab. Der Comedian hat einen Hänger, der Witz bombt, läuft nicht so wie geplant. Doch was wirklich niemand ahnen kann, ist, dass sich ein Fußball-Profi unter das Publikum mischt. Und wie es der Zufall nun mal will, vom Comedian angelabert wird.

    Der Typ auf der Bühne hatte aber im Gegensatz zum halben Saal keine Ahnung, wer Tom Rothe ist. Damit ist er unter denen, die sich wenig für den Sport interessieren, vermutlich nicht allein. Der Junioren-Nationalspieler mit dem blonden Lockenkopf ist erst 20 Jahre alt und auf bestem Wege, sich einen Namen in der Bundesliga zu machen.

    Tom Rothe, der in der Jugend für den FC St. Pauli und Borussia Dortmund kickte, wechselte im Sommer 2024 zu Union Berlin. Davor stand er beim BVB unter Vertrag, auf Leihbasis spielte er bei Holstein Kiel. Mit den Störchen schrieb er Geschichte: Als erster Klub aus Schleswig-Holstein gelang den Kielern der Aufstieg in die Bundesliga.

    Nach der einjährigen Leihe sollte Rothe den Schwung aus einer erfolgreichen Zweitligasaison im hohen Norden mit ins Ruhrgebiet bringen, bei der Borussia angreifen, sich in der Bundesliga etablieren. So war der Plan.

    Union Berlin: Bo Svensson überzeugte Rothe vom Wechsel

    Doch als die Schwarz-Gelben in Vorbereitung auf die Saison 2024/25 ihr Trainingslager absolvierten, wurde die Öffentlichkeit darüber informiert, dass Rothe zukünftig für Union Berlin spielen wird.

    “Es war definitiv nicht der Wunsch der Verantwortlichen, dass ich gehe”, sagte Rothe im Interview mit den “Ruhr Nachrichten”. Die BVB-Bosse haben versucht, ihn zu halten. Doch die Gespräche konnten Rothe nicht überzeugen, dafür ließen ihn die Worte von Bo Svensson nicht mehr los.

    Das Telefonat mit ihm sei laut Rothe entscheidend gewesen. “Er hat mir aufgezeigt, dass ich im Trikot von Union sehr gute Chancen habe, auf Spielzeit zu kommen.” Für Rothe war klar: Um sich zu entwickeln, muss er spielen.

    “Und am besten nicht ab und zu, sondern konstant.” Weil er die Befürchtung hatte, in Dortmund zum Reservisten zu avancieren, entschied er sich für Union. Bis heute habe er die Entscheidung nicht bereut.

    Aktuell sei Union Berlin “genau der richtige Ort” für Rothe. Auch wenn die Statistik etwas anderes sagt. Denn seitdem Bo Svensson von Steffen Baumgart abgelöst wurde, spielt Rothe weniger. Unter Baumgart stand er bislang kein einziges Mal in der Startelf. “So ist das Fußballgeschäft halt”, sagte Rothe, der im ersten Spiel unter Baumgart mit Rot vom Platz flog.

    Rothe über BVB-Rückkehr: “Ich sage niemals nie”

    Am Samstagabend (18.30 Uhr) wird Tom Rothe an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren. Mit Union Berlin trifft er im Westfalenstadion auf Borussia Dortmund. “Jeder freut sich darauf, in Dortmund, in diesem Stadion zu spielen”, sagte Rothe, der sein Bundesligadebüt dort feierte. “Und in meiner Situation macht es noch mal mehr Bock.”

    Tom Rothe geriet ins Schwärmen, als er von der Atmosphäre im Westfalenstadion erzählte. Ob BVB-Fans also mit einer Rückkehr rechnen dürfen? “Ich sage niemals nie”, verriet Rothe. Er wolle dennoch abwarten und schauen, was die Zukunft für ihn bereithält.

    “Im Endeffekt”, so Rothe selbst, entscheide Borussia Dortmund darüber, ob er zurückkommt oder nicht. Unwahrscheinlich wäre dies angesichts einer Rückkaufoption allerdings nicht.

    Angesprochen auf die “Horror-Saison” der Dortmunder, antwortete Rothe verhalten. Er sei nicht in der Situation, um darüber urteilen zu können. Immerhin rangiert Union auf Platz 13 in der Tabelle, zwei Plätze hinter Dortmund.

    “Man sieht immer wieder in Ansätzen, wie gut sie sein können. Das Problem ist einfach, dass sie keine Konstanz in ihre Spiele bekommen.” Deshalb sollte man das Team von Niko Kovač aber nicht unterschätzen, so Rothe.

    Was war das schon wieder für eine Sportwoche?! Zum Start klatschten die Philadelphia Eagles die Kansas City Chiefs im spektakulären Super Bowl LIX weg, in der Champions League zeigte sich Real Madrid wieder einmal von seiner “Real-Madrid-igsten” Seite und in der Bundesliga lieferte das Topspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern am Samstag zwar viele Chancen, aber keine Tore.



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  • So denkt Werder-Coach Ole Werner über Belastungen im

    So denkt Werder-Coach Ole Werner über Belastungen im


    1. DeichStube
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    Ole Werner (links), Trainer des SV Werder Bremen, hält die Belastungen im Fußball und im Eishockey wie bei den Fischtown Pinguins (rechts) für nicht vergleichbar.
    Ole Werner (links), Trainer des SV Werder Bremen, hält die Belastungen im Fußball und im Eishockey wie bei den Fischtown Pinguins (rechts) für nicht vergleichbar. © Imago / kolbert-press / osnapix

    Werder Bremen steht eine Englische Woche bevor, für die Fischtown Pinguins ist ein enger Spielplan Alltag: So denkt Trainer Ole Werner über den Belastungsvergleich zwischen Fußball und Eishockey!

    Bremen – Wenn im Fußball von einer Englischen Woche die Rede ist, sind damit in der Regel drei Spiele gemeint, die eine Mannschaft binnen weniger Tage zu absolvieren hat. Liga, Pokal und wieder Liga – in diesem Dreiklang ist der SV Werder Bremen bis zum kommenden Samstag, 1. März, gefordert. Was für die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner natürlich eine erhöhte Belastung darstellt – allerdings nichts ist gegen das Programm, das ein benachbartes Team aus einer anderen Sportart aktuell abzuspulen hat. Binnen einer Woche stehen für die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in der Eishockey-Bundesliga stolze fünf Partien an. Werders Cheftrainer war schon mehrfach in der Eisarena Bremerhaven zu Gast und gilt als Sympathisant des Teams. Den Belastungsvergleich zwischen Fußball und Eishockey hält er allerdings für schief.

    Werder Bremens Ole Werner über Belastung im Fußball und Eishockey: „Das kann man schwer gegenüberstellen“

    „Das kann man schwer gegenüberstellen, denn es ist eine ganz andere Form der Belastung“, sagt der 36-Jährige vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim SC Freiburg (Freitag, 20.30 Uhr/DeichStube-Liveticker). Zwar sei er kein Eishockey-Fachmann, „aber ich würde mal behaupten, die Eiszeit ist für die Spieler zwar enorm intensiv, aber dafür im Vergleich zur Einsatzzeit eines Fußballspielers relativ kurz.“ Soll heißen: Nur anhand der Spielplan-Taktung, die im Eishockey deutlich enger ist als im Fußball, kann man keine Rückschlüsse auf die Belastung einzelner Profis ziehen. Was für Ole Werner übrigens auch für andere Sportarten gilt: „Von einem vierstündigen Tennismatch würde auch niemand sagen, dass es intensiver ist als ein Marathon, den jemand nach zwei Stunden beendet.“ Grundsätzlich schaut Werders Trainer ohnehin mit anderem Blick zu den Fischtown Pinguins nach Bremerhaven – als Unterstützer des Teams. „Ich drücke den Pinguins für ihr Programm auf jeden Fall die Daumen“, betont er. Schaden kann das sicher nicht. Das Team von Trainer Alexander Sulzer hat die letzten beiden Partien verloren, befindet sich aber weiterhin auf Play-off-Kurs. (dco)



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  • Bayern vs. Leverkusen: Matthäus über CL-Kracher: SIE haben

    Bayern vs. Leverkusen: Matthäus über CL-Kracher: SIE haben


    Der deutsche Champions-League-Kracher elektrisiert schon jetzt die Fußball-Fans!

    Im Achtelfinale der Königsklasse treffen der deutsche Meister Bayer Leverkusen und der aktuelle Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern aufeinander. Der deutsche Gipfel!

    Die erste Reaktion von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (63)? „Schade! Wirklich schade. Ich hätte lieber internationale Spiele gesehen. Aber das ist nun mal die Auslosung, es ist dieser Modus. Ich hätte es gern noch länger gesehen (dass Mannschaften aus dem gleich Land nicht aufeinandertreffen dürfen, d. Red.). Aber einen Vorteil hat es: Eine deutsche Mannschaft kommt sicher ins Viertelfinale“, sagte Matthäus zu Sky.

    Lothar Matthäus freut sich auf die deutschen Duelle in der Champions League

    Lothar Matthäus freut sich auf die deutschen Duelle in der Champions League

    Foto: WITTERS

    Die beiden Bundesligisten treffen im Achtelfinale am 4./5. und 11./12. März aufeinander. Sie treten damit nach zwei Liga-Duellen und einem Pokalspiel zum vierten und fünften Mal in dieser Spielzeit gegeneinander an.

    Matthäus weiß, dass sich beide Klubs und auch die beiden Trainer Vincent Kompany (Bayern) und Xabi Alonso (Leverkusen) sehr gut kennen: „Aber natürlich hat man noch so kleine Ideen als Trainer“, wie man den Gegner überraschen kann. „Das hat man in der Bundesliga gesehen, als Leverkusen ohne echten Mittelstürmer gespielt hat“, so Matthäus.



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  • Max Herrewig über sein erstes Halbjahr in U17

    Max Herrewig über sein erstes Halbjahr in U17


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    Max „Maxe“ Herrewig
    Ruhig den Ball kontrollieren und das Spielfeld lesen: Das will Torhüter Max Herrewig auch mit der U17 des VfL Wolfsburg in der DFB-Nachwuchsliga. © privat

    Erste Erfahrungen auf höchster Ebene: Max Herrewig verfolgt beim VfL Wolfsburg den Traum vieler Fußball-Talente. So hat er das erste Halbjahr erlebt.

    Bald geht es für ihn wieder los: Torhüter Max Herrewig startet mit der U17 des VfL Wolfsburg in die DFB-Nachwuchsliga A. Am Sonnabend, 22. Februar, steht der zweite Spieltag gegen Union Berlin an, das erste Spiel gegen Borussia Dortmund wurde auf den 5. März verschoben. Den Einzug in diese Klasse sicherten sich Herrewig und Co. durch das Abschneiden auf Platz eins in der Vorrundengruppe E. Und das alles in seinem ersten Halbjahr bei der U17.

    Max oder Maxe, wie er eigentlich von allen genannt wird, ist jetzt schon fünfeinhalb Jahre bei den Wölfen. Zuvor spielte er einige Jahre in der Jugendmannschaft des VfL Wittingen, ehe es für ein halbes Jahr zur JSG Isenhagen ging. In der U11 nahm er an einem Sichtungsturnier teil und beeindruckte die Talent-Scouts des VfL Wolfsburg. Auch wenn die Außentemperaturen bei -17 Grad Celsius lagen, verrät Herrewig, ergriff er seine Chance. „So kalt war es aber auch nicht, denn der Kunstrasen war beheizt“, erklärt er. Ab der U12 ist Maxe nun ein Bestandteil des VfL und merkte direkt, dass es ein anderes Level ist. „Es ist anstrengender gewesen.“ Auch mit der Zeit änderte sich sein Lieblingsverein, während es anfangs noch der FC Bayern München war, schloss er immer mehr Wolfsburg in sein Herz und ist daher gerne in der Nordkurve der Wölfe.

    Am Anfang absolvierte er einige Partien im VfL-Stadion am Elsterweg, bevor Training und Spiele später in die VfL-Akademie verlegt wurden. Doch er wohnt nicht dort wie einige seiner Teamkollegen. „Es leben nur die in der Akademie, bei denen das Zuhause weiter weg liegt. Ich wohne zu nah“, erzählt der Suderwittinger. Also müssen seine Eltern ihn jedes Mal nach Wolfsburg bringen? Falsch. „Wir Spieler haben einen Fahrdienst, der uns immer zu Spielen und Trainings fährt.“

    Im April wurde sein Vertrag bis zum Ablauf der U19 verlängert, es wird eben immer ernster. Deshalb wechselte Herrewig auch die Schule. Vom Gymnasium Hankensbüttel zur Neuen Schule Wolfsburg. Eine Einrichtung, die sich international ausrichtet. Ein klassischer Tagesablauf sieht dabei wie folgt aus: „In der ersten und zweiten Schulstunde habe ich noch Unterricht. Hingegen rotieren die dritte und vierte sowie die fünfte und sechste Stunde immer mit Training. Montags und donnerstags Krafttraining, sonst immer reines Torwarttraining, bevor am Nachmittag das Mannschaftstraining ansteht.“ In den Pausen lenken sich Herrewig und sein Teamkollegen gerne mit Kartenspielen ab und seit neuestem auch mit Darts.

    Ich habe meine Rolle akzeptiert, werde dran bleiben und auf meine Chancen warten.

    Aber warum eigentlich Torwart? Als Kind will man meistens ein Torjäger sein und nicht hinten den Kasten hüten. So hat Herrewig nie gedacht. „Mir wurden die Torwarthandschuhe in die Wiege gelegt, es ging nicht anders.“ Kein Wunder, sein Vater Peter Herrewig ist eine VfL Wittingen-Torwartlegende, der schon früh anfing, ihn zu trainieren. Auch sein Opa war Goalie. „Du musst für diesen Job einen Knacks im Kopf haben und den habe ich“, scherzt das Torwart-Talent.

    Im Sommer 2024 erfolgte der Sprung in die U17. Im Kader gab es einige Zu- und Abgänge. Zur Freude von Herrewig. Denn „das Klima zuvor war nicht das beste, jetzt aber herrscht eine sehr gute Teamchemie und es macht viel mehr Spaß.“ Doch gegen Ende der Saisonvorbereitung der Schock: Herrewig brach sich erst am 1. August einen Finger, dann am 21. August direkt den nächsten. Dadurch war er automatisch bei den ersten Spielen raus. Auch nach seinem Comeback ist er nur die Nummer zwei im Tor. Denn sein Konkurrent Kyrylo Khadasevych hat zurzeit die Nase noch vorn. „Er ist sehr gut und stand auch schon im Kader der U19. Ebenso ist er hochgehyped, da er einen Berater hat, der auch Profis unter Vertrag hat. Und wird daher ein wenig bevorzugt.“ Doch Herrewig ist das egal: „Ich habe meine Rolle akzeptiert, werde dran bleiben und auf meine Chancen warten.“

    In der Vorrunde stand der Rotschopf viermal im Tor. Gegen Halle, Chemnitz, Cottbus und Leipzig gewannen die Grün-Weißen. Herrewig musste nur fünf Gegentore schlucken, spielte einmal zu null. Besonders das letzte Match war für ihn ein Highlight, denn es wurde im AOK-Stadion absolviert. Die Ziele des Torwart-Talents, der über seine Ausstrahlung und seinen ruhigen Spielaufbau kommt, sind klar: „Ich möchte so weit wie möglich mit meiner Mannschaft in der Liga kommen und so viel es geht spielen.“

    Denn während es in der Vorrunde nur gegen Mannschaften aus dem Osten ging, kommen jetzt noch Traditionsklubs aus dem Westen hinzu. Die Nachwuchsliga A besteht aus zwei Erst-, zwei Zweit- und zwei Drittplatzierten, nur die besten Vier kommen weiter. Neben dem 1. FC Magdeburg, Union Berlin und Dortmund treffen die Jungwölfe auch auf Borussia Mönchengladbach und den VfL Bochum.



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