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  • Wolfsburg ärgert sich über Elfmeter gegen Leipzig

    Wolfsburg ärgert sich über Elfmeter gegen Leipzig


    Elfmeter-Ärger im DFB-Pokal

    “Soll er sich den Arm abschneiden, oder was?”


    26.02.2025 – 23:42 UhrLesedauer: 2 Min.

    Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm.Vergrößern des Bildes

    Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger)

    Das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal war für den VfL Wolfsburg bitter. Über die entscheidende Szene wurde sich im Nachgang heftig echauffiert.

    Der VfL Wolfsburg wollte am Mittwochabend ins Halbfinale des DFB-Pokals einziehen. Doch aus dem Vorhaben wurde nichts. Die Niedersachsen verloren bei RB Leipzig mit 0:1 und schieden aus dem Wettbewerb aus. Doch das Zustandekommen des Treffers von Benjamin Šeško sorgte für Ärger im VfL-Lager.

    Was war passiert? Der Torschütze hatte die Führung für Leipzig per Handelfmeter erzielt. Dem Treffer ging eine durchaus strittige Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Reichel voraus. Denn Šeško hatte VfL-Verteidiger Kilian Fischer den Ball zuvor aus äußerst kurzer Distanz an den Arm geschossen. Der Videoassistent korrigierte Reichel in der Folge nicht.

    Dementsprechend bedient war Wolfsburg Torhüter Marius Müller nach der Partie. “Ein Ausscheiden ist immer scheiße, aber mit so einer Entscheidung ist halt schwierig”, sagte der 31-Jährige am Sky-Mikrofon. Auf die Frage, ob der Pfiff zumindest halbwegs nachzuvollziehen sein, antwortete Müller: “Nein, nein, nein. Also auf gar keinen Fall.”

    Kurz darauf wurde der Keeper noch deutlicher. “Ich glaube, wenn du es auf dem Platz in der realen Geschwindigkeit siehst und dann auch im Fernsehen siehst, dann ist es niemals, niemals wirklich ein Handelfmeter”, sagte Müller. “Ich meine, was soll Kili machen: Soll er sich den Arm abscheiden, oder was?” Dass es in solchen Fällen keine klare Linie gebe, sei aber bereits seit Jahren “das große Problem.”

    Auch Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz zeigte sich enttäuscht darüber, wie das Aus zustande gekommen war. “Es ist richtig bitter, dass so eine Entscheidung dieses wichtige Spiel entscheidet”, erklärte er. “Ich glaube, das hatte das Spiel nicht verdient. Es hatte sich aber ein wenig abgezeichnet, denn der Schiedsrichter hat kein richtiges Gefühl für das Spiel bekommen.”

    VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl betonte, es sei “nicht nachzuvollziehen”, warum der Videoassistent Reichel nicht an den Bildschirm geschickt habe. “Er hat’s nicht gemacht. Warum, verstehe ich nicht”, sagte der Coach.



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  • Sportchef Schäfer über die Zukunft von Marco Rose, Xavi

    Sportchef Schäfer über die Zukunft von Marco Rose, Xavi


    Leipzig – Marcel Schäfer trägt seit vergangenen August als Geschäftsführer Sport die Verantwortung für den sportlichen Bereich bei RB Leipzig. Vor dem Duell im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den VfL Wolfsburg (20.45 Uhr live in Stream und TV) hat sich RBlive-Reporter Ullrich Kroemer mit dem langjährigen Wolfsburger Spieler und Manager am Cottaweg in der RB-Akademie getroffen. Ein Gespräch über Gipfel-Grenzerfahrungen mit Felix Magath, die schwere Aufgabe, Leipzig noch weiter nach oben zu führen, Trainer Marco Rose, seine Transferstrategie und die Zukunft von Xavi Simons.

    Marcel Schäfer, Sie stammen aus Aschaffenburg, sind mit 14 Jahren nach München gegangen – beides hügeliger als die Leipziger Gegend. Wie steht es um Ihre Gipfelerfahrungen?
    Marcel Schäfer: Die habe ich vor allem unter Felix Magath in Wolfsburg gesammelt. Bei Trainingslagern in Österreich und der Schweiz hat er uns eigentlich in jeder Vorbereitung die Berge besteigen lassen. Wir sind auch Biathlonstrecken abgelaufen, mussten schießen und Strafrunden drehen.

    Das klingt nach mehr als reinen Teambuildingmaßnahmen. (schmunzelt) Felix Magath hat es als Teambuilding dargestellt. Es war aber vor allem eine sehr gute Willensschulung. Es ist kein Geheimnis, dass Teamkollegen von mir zusammengebrochen sind und mit der Bergwacht abgeholt werden mussten. Wir haben damals Dinge gemacht, die heute in einer Saisonvorbereitung oder im Trainingsalltag nicht mehr vorkommen. Aber ich betone immer wieder, wie dankbar ich für diese Zeit bin. Unter Felix Magath hatte ich meine beste Zeit als Spieler, bin Nationalspieler und Deutscher Meister geworden. Und somit hat sich jede Bergtour gelohnt.

    Dann sind Sie als Gipfelexperte in Leipzig genau richtig. Julian Nagelsmann hat bereits 2020 in seiner berühmten Gipfelkreuz-Rede die Frage gestellt, wo man hinwolle: zum Gipfelkreuz – also zur Deutschen Meisterschaft – oder nur zum Parkplatz darunter? Wie steht es um Ihre Gipfelkreuz-Ambitionen mit RB?
    Ich betone immer wieder, dass wir in allen Situationen und in allen Bereichen das Maximum herausholen wollen. Das liegt in unserer Natur. Die Entwicklung, die RB Leipzig genommen hat, war unfassbar rasant – sie ist hierzulande einzigartig. Dass sich der Klub nicht nur in der Bundesliga, sondern mit frischem, klarem Fußball auf Anhieb in der Spitzengruppe etabliert hat – das gab es so noch nie. Ich glaube nur, dass man auch aufpassen muss.

    „Wir dürfen nicht in eine Spirale geraten, dass alles andere als die Deutsche Meisterschaft eine Enttäuschung ist”

    Inwiefern?
    Trotz der Ambitionen, die wir haben, das Maximum aus jedem einzelnen Spieler, aus der Mannschaft, aus diesem Klub herauszuholen, dürfen wir nicht in eine Spirale geraten, dass alles andere als die Deutsche Meisterschaft eine Enttäuschung ist. Es gibt nach wie vor Klubs, die wirtschaftlich in einer anderen Liga spielen. Das heißt nicht, dass wir nicht alles versuchen wollen, um den Gipfel zu erreichen und das Maximale herauszuholen. Aber was ich nicht mag: dass gewisse Dinge selbstverständlich sind. Siege in der Bundesliga sind nicht selbstverständlich; in der Champions League zu spielen, ist nicht selbstverständlich.

    Eine Folge der Aufstiegserzählung der vergangenen Jahre, die auch vom Klub forciert wird, immer den nächsten Schritt anzupeilen?
    Zu einer Entwicklung gehören auch mal Phasen, in denen es vielleicht mal nicht so gut läuft. Und dass man dann als Klub eine Wagenburgmentalität und große Geschlossenheit zeigt und sich darauf besinnt, was uns stark gemacht hat. Wie können wir sogar gestärkt wieder zurückkehren? Ich werde vor jeder Saison sagen, dass wir in jedem Wettbewerb um Titel mitspielen wollen. Da spricht mein Sportlerherz. Und alles andere würde auch diesem Klub nicht gerecht werden. Wir wollen auch nur Mitstreiter, die so denken. Um es noch deutlicher zu sagen: Wir wollen keinen Verwaltungsmodus! Aber da, wo wir angekommen sind, ist die Luft relativ dünn.

    Das heißt, es braucht mehr Realismus bei RB?
    Sehen Sie es denn als realistisch an, dass wir schon mit Bayern München auf gleicher Augenhöhe sind? Man muss realistisch sein und sagen: Nein, das sind wir nicht! Jeder Klub hat seinen wirtschaftlichen Rahmen zu berücksichtigen und muss auch ehrlich zu sich selber sein. Heißt das, dass wir nie Deutscher Meister werden? Nein, das heißt es nicht. Natürlich können wir Deutscher Meister werden. Leverkusen und auch andere Klubs wie der Borussia Dortmund, der VfL Wolfsburg oder der VfB Stuttgart haben gezeigt, dass man da sein kann, wenn Bayern schwächelt. Aber unter den aktuellen Voraussetzungen, die sehr gut sind, muss trotzdem alles passen – alles! Es müsste bei unserer Transferphilosophie jeder Transfer sitzen, wir müssten uns in einen absoluten Flow spielen und wir dürften nahezu keine Verletzten haben.

    „Sehen den Saisonendspurt als Charakterfrage”

    Ist dieser Spagat – zu schätzen, was hier entstanden ist, und gleichzeitig weiter nach oben zu streben – gerade die größte Herausforderung für RB?
    Wir sind vor allem mit dem internationalen Abschneiden in dieser Saison nicht zufrieden. Wir sehen den Saisonendspurt auch als Charakterfrage. Ja, die dauerhafte Champions League-Qualifikation ist unser Ziel, aber ist sie deswegen auch selbstverständlich? Nein. Das ist der Fluch der guten Tat der vergangenen Jahre – unsere Aufgabe ist es, eine gute Balance zu finden.

    Wie muss ein Klub wie RB geführt werden?
    In allen Bereichen ordnen wir alles dem Leistungsprinzip unter. Nicht nur auf dem Platz zählt die Maxime „jung, hungrig, entwicklungsfähig”, sondern auch im gesamten Verein. Es ist egal, ob jemand 18 ist und auf dem Platz steht, oder 40 und auf dem Geschäftsführersessel sitzt: Ich möchte immer ein Lernender bleiben. Wenn man nicht mehr bereit ist, dazuzulernen und zufrieden ist, bedeutet das Stillstand und damit Rückschritt, weil alle anderen mit Vollgas aufs Pedal drücken. Diese Kultur versuchen wir im Management vorzuleben und auf unsere Teams zu übertragen. Wir wollen uns immer gegenseitig fordern, kritisch mit allen Themen umgehen und immer wieder daran erinnern, was unsere Ziele sind und dass es ein Privileg ist, in diesem ambitionierten und hochprofessionellen Umfeld arbeiten dürfen. Das sehe ich als meine Aufgabe an.

    Schäfer über Zusammenarbeit mit Rose: „Ehrlicher und kontroverser Austausch”

    Wie eng begleiten Sie in dieser aktuell schweren Phase nach Unentschieden wie gegen Heidenheim die sportliche Analyse des Trainerteams um Marco Rose?
    Selbstverständlich bin ich täglich im Austausch mit Marco und seinem Trainerteam und kenne seine Gedankengänge, was Spielvorbereitungen und Analysen angeht. Wir diskutieren auch kontrovers, ich versuche, meine Eindrücke mitzugeben. Aber der Trainer ist und bleibt der Entscheider für das, was auf dem Platz passiert – und da habe ich auch vollstes Vertrauen und die Überzeugung.

    Lesen Sie hier: So reagiert Trainer Rose auf Trennungsgerüchte

    Als wie kritikfähig erleben Sie Marco Rose generell?
    Wir sind sehr offen und ehrlich miteinander, aber wir kommen immer wieder auf einen gemeinsamen Nenner. Ich finde, es ist ein ehrlicher und auch kontroverser Austausch. So wie es sich gehört für das Verhältnis zwischen sportlicher Führung und Trainer.

    Sie gelten als Manager mit viel Geduld in der Trainerfrage. Gäbe es für Sie einen Punkt, an dem diese Geduld aufgebraucht ist?
    Es ist immer wichtig, dass man Ursachenforschung betreibt, warum etwas zustande gekommen ist, dass man in Gesprächen, im Alltag, in der Arbeit mit der Mannschaft die Überzeugung hat, dass wir aus schlechteren Phasen gemeinsam und gestärkt herauskommen.

    Wie war das in Wolfsburg? Da haben Sie sehr lange zu Niko Kovac gehalten, dann aber doch die Trennung und die Verpflichtung von Ralph Hasenhüttl entschieden.
    Damals hatten wir eine sehr lange Serie ohne Sieg absolviert. Wir haben die Situation analysiert, uns in die Augen geschaut und gesagt, dass es eines neuen Impulses bedarf.

    „Müssen weiterhin innovativ sein”

    Kommen wir zum Kader: Was ist Ihr Grundgedanke, wie sich der Kader von RB Leipzig in den nächsten ein, zwei Jahren entwickeln soll?
    Klar ist, wir wollen weiterhin Spieler verpflichten, die jung, hungrig und entwicklungsfähig sind, sie begleiten und zu Topspielern entwickeln. Das hat diesen Klub stark gemacht. Dazu müssen wir weiterhin innovativ sein, immer darauf achten, dass die Infrastruktur nicht nur gut oder sehr gut, sondern auf Top-Top-Niveau ist, dass wir immer absolute Experten im Staff haben, die die Jungs optimal unterstützen, in ihrer täglichen Arbeit besser zu werden. Das ist nicht nur der Cheftrainer, sondern das sind unglaublich viele Leute im medizinischen, athletischen und mentalen Bereich sowie bei Ernährungsthemen und in der Sportwissenschaft.

    Wie denken Sie bezüglich der Zukunft erfahrener Spieler wie Peter Gulacsi und Willi Orban?
    Wir werden immer wieder darauf achten müssen, dass wir eine erfahrene Achse im Kader haben, weil es wichtig ist, neben dem Cheftrainer und der sportlichen Führung gestandene Spieler dabei zu haben, die die jungen Spieler auf und außerhalb des Platzes unterstützen: Was es bedeutet, wirklich ein Top-Profi und bei einem Klub wie RB Leipzig zu sein, der auch um Titel mitspielen möchte. Spieler, die selber schon ein bisschen was erlebt haben, sind genauso wichtig wie die Infrastruktur und das Personal drumherum. Wir brauchen immer wieder die Kultur und den Drive, mehr zu wollen und hungrig zu bleiben.

    Schäfer über Xavi: „Sind bestrebt, nicht immer nur zu verkaufen”

    Wie planen Sie mit Xavi Simons? Sie haben betont, dass es keine Absprache gibt, dass er automatisch gehen kann, sollte RB die Champions League verpassen. Aber unverkäuflich ist er bei einem entsprechenden Angebot nicht?
    Eine solche Klausel gibt es nicht. Wir sind ein Klub, der junge Spieler auf dem Weg zu absoluten Topspielern begleitet, und dass auch Xavi einer dieser Spieler sein kann, der irgendwann einmal für sich persönlich einen nächsten Schritt machen möchte, ist doch klar. Wir haben ein großes Invest getätigt, um ihn hierzubehalten, und sind natürlich bestrebt, nicht immer nur zu verkaufen, sondern Spieler über einen längeren Zeitraum hier zu behalten. Aber wir haben auf der anderen Seite auch eine Verpflichtung gegenüber dem Klub, wirtschaftlich zu handeln.

    Lesen Sie hier: Gesicht der Krise – Wieso Xavi Simons trotzdem spielt

    Konkret: Ist es notwendig, im Sommer einen aus dem begehrten Trio Sesko, Lukeba und Xavi abzugeben?
    Wir sind als Klub in einem ständigen Umbruch. Das ist auch richtig und wichtig. Wie groß der Umbruch im Sommer ausfallen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem auch davon, welche Spieler uns verlassen. Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet und machen unsere Hausaufgaben. Die Kaderplanung ist ein ständiger Prozess, der über das ganze Jahr hinweg voranschreitet. Aber ich werde ganz sicher nicht in Europa hausieren gehen und unsere Topspieler anbieten.

    „Ich wollte nie Trainer werden”

    Was hat Sie eigentlich nach Ihrer aktiven Karriere am Managerjob gereizt?
    Ich hatte mit 17 Jahren bei 1860 München ein prägendes Ereignis sowie ein bedeutsames Gespräch. Ich hatte einen kompletten Knieschaden und wusste plötzlich, dass ganz schnell alles vorbei sein kann. Da wurde mir sehr ans Herz gelegt, dass ich mich auf die Schule fokussieren soll. Dieses Gespräch und die schwere Verletzung haben etwas mit mir gemacht. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich immer nebenbei fortgebildet: berufsbegleitende Ausbildungen, Fortbildungen, später die DFB-Sportdirektoren-Ausbildung. Ich wollte nie Trainer werden, sondern immer einen Verein mitgestalten und das große Ganze im Blick haben. Schon während meiner Spielerzeit in Wolfsburg habe ich viel Zeit auf der Geschäftsstelle verbracht – einfach, weil es mich interessiert und mir viel Spaß gemacht hat, hinter die Kulissen zu blicken. Der VfL hat mir viel ermöglicht und Türen geöffnet.

    Jörg Schmadtke war Ihr Mentor?
    Man nimmt von jedem Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer etwas mit. Mit Jörg Schmadtke habe ich sechs Jahre lang sehr intensiv zusammengearbeitet. Wir hatten den Auftrag, signifikant einzusparen und nach zwei Relegationsjahren eine sportliche Stabilität herbeizuführen. Das war eine sehr große Herausforderung, Jörg hat mir sehr viel Verantwortung gegeben und wir haben uns als Team sehr gut ergänzt. In dieser Zeit ist ein großes Vertrauensverhältnis entstanden. Ohne ihn würde ich heute nicht hier sitzen.

    Süchtig nach Titelgewinnen: „Diese Gefühlswelten sind unbezahlbar”

    Jetzt geht es im DFB-Pokal wie schon so oft gegen den VfL Wolfsburg. Wie viel Bedeutung messen Sie diesem Wettbewerb bei, der die Saison für RB retten könnte?
    Das ist ein Do-or-die-Spiel, ein entscheidender Schritt Richtung Titelgewinn. Das ist sehr, sehr wichtig für uns, wir sehen in diesem Wettbewerb ganz klar die Chance, unser Ziel zu erreichen. Das wird eine große Herausforderung, weil sich Wolfsburg gut in die Saison gearbeitet hat. Aber zu Hause wollen wir den vorletzten Schritt nach Berlin machen. Als Spieler habe ich alle nationalen Titel in Deutschland gewonnen. Letztlich ist es das, was mich jeden Tag antreibt, dass man so besessen ist von Fußball und der Liebe zu seinem Job, diese Gefühlsfacetten beim Gewinn eines Titels wie dem DFB-Pokal wieder erleben zu können. Selbst der reichste Mensch der Welt kann sich solche Gefühle nicht kaufen. Diese Gefühlswelten sind unbezahlbar.

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  • Ljubicic über Debakel beim BVB: “Eine große Schande”

    Ljubicic über Debakel beim BVB: “Eine große Schande”



    Marin Ljubicic ist der einzige Winterzugang bei Union Berlin. Und feierte einen Einstand nach Maß: Der Kroate war bei seinem Debüt in Hoffenheim gleich erfolgreich. Nun sprach er erstmals in einer Medienrunde.

    Marin Ljubicic wartet noch auf sein Startelf-Debüt.


    Marin Ljubicic wartet noch auf sein Startelf-Debüt.

    imago images / Matthias Koch


    Lediglich Marin Ljubicic ist in der Wintertransferperiode zum Kader der Eisernen hinzugestoßen. Bisher durfte der Stürmer noch nicht von Beginn an ran, vielleicht aber dann am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) im Heimspiel gegen Holstein Kiel. Zuvor sprach der Kroate in einer Medienrunde erstmal über …


    … sein Debüt in Hoffenheim: “Als ich hierher gekommen bin, hatte ich nur zwei Trainingstage mitgemacht vor dem Spiel. Ich musste mich erstmal an die neue Situation gewöhnen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich direkt im Kader stehen würde. Es war ein sehr glücklicher Moment, als ich eingewechselt wurde und bei meiner Premiere gleich noch treffen konnte.”


    Es war die höchste Niederlage meiner Karriere.


    Marin Ljubicic über das 0:6 beim BVB


    … das 0:6-Debakel in Dortmund: “Das war eine große Schande. Wir haben erst 75 Minuten gut gespielt, wir hatten Chancen, sie hatten Chancen. Das Eigentor war unglücklich, aber die letzten 15 Minuten dürfen so nicht passieren, es war die höchste Niederlage meiner Karriere.”


    … seinen Wechsel im Winter zu Union: “Ich hatte ein paar andere Optionen, aber darüber rede ich jetzt nicht. Union war die beste Option für mich, weil es für mich einen großen Schritt darstellt. Von Kroatien nach Österreich und dann nach Deutschland. Das ist für jeden jungen Spieler ein Traum. Bei meiner Ankunft haben mir die kroatischen Spieler im Kader sehr geholfen, mich hier im Verein und in der Stadt zurechtzufinden.”


    … seine Lieblingsposition: “Ich mag es, mehr im Zentrum zu spielen. Egal, ob mit einem anderen Stürmer oder alleine. In Linz und in Split habe ich ebenso auf dem rechten Flügel gespielt. Ich habe viele Positionen gespielt. Aber im Zentrum fühle ich mich am wohlsten, weil ich auf der Position am stärksten bin.”


    … das anstehende Spiel gegen Holstein Kiel am Sonntag: “Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns nach der Pleite in Dortmund. Wir müssen auf die drei Punkte gehen. Nur darum geht es in dem Spiel.”


    … Trainer Steffen Baumgart: “Er ist sehr streng und findet auf dem Platz immer die richtigen Worte. Dabei führt er viele Einzelgespräche. Obwohl wir nicht die gleiche Sprache sprechen, weil er nur Deutsch redet, verstehen wir seine Anweisungen trotzdem.”

    Aufgezeichnet von Jannis Klimburg



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  • FC Arsenal: „Nur über meine Leiche!“ Mikel Arteta macht

    FC Arsenal: „Nur über meine Leiche!“ Mikel Arteta macht


    Hat Arsenal die Krone der Premier League für diese Saison schon abgeschenkt? Trainer Mikel Arteta antwortet unmissverständlich: „Nur über meine Leiche!“

    Trotz elf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Liverpool kämpft das Team von Arteta weiter um den Titel. Heftiger Dämpfer: Am vergangenen Wochenende verloren die „Gunners “mit 0:1 gegen West Ham, rutschten weiter ab. Nur drei Teams in der Geschichte der Premier League haben einen Elf-Punkte-Rückstand (oder mehr) je aufgeholt, um am Ende zu triumphieren.

    Doch Arsenal kann noch ein Spiel mehr bestreiten als Liverpool, hofft auf Punkte. Arteta bleibt optimistisch. Auf die Frage, ob der Trainer den „Reds“ den Titel bereits zugesteht, antwortete er auf einer Pressekonferenz: „Nur über meine Leiche. Andernfalls könnte ich ja gleich nach Hause gehen.“

    Mathematisch sei noch alles drin, betonte er. „Vor drei Tagen konnten wir den Rückstand verkleinern und man denkt ‚Du bist nur anderthalb Spiele entfernt‘. Wenn du die Premier League gewinnen willst, musst du etwas Besonderes leisten.“



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  • Der RB-U19-Trainer spricht über das historische erste

    Der RB-U19-Trainer spricht über das historische erste


    RB U19 TRAINER Sebastian Heidinger. Foto: Christian Modla
    RB U19 TRAINER Sebastian Heidinger. Foto: Christian Modla

    Von 2011 bis 2015 trug Sebastian Heidinger das Trikot von RB Leipzig. Gleich in seinem ersten Pflichtspiel erlebte er den historischen 3:2- Sieg im DFB-Pokal des damaligen RegionalligaTeams gegen den VfL Wolfsburg live auf dem ­Rasen mit. 2020 kehrte „Heidi“ zu RBL zurück. Seit 2023 trainiert er die U19. 

    Wie präsent ist der 29. Juli 2011 – der Tag des 1. DFB-Pokalspiels von RB Leipzig – noch bei Ihnen?

    Wenn man mit ehema­ligen Teamkollegen zusammensitzt, spricht man durchaus immer wieder über das Spiel. Außerdem haben wir die Partie gewonnen, daran denkt man immer gerne zurück.

    Das Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit Trainer Felix Magath haben Sie als Regionalligist damals sensationell mit 3:2 gewonnen. ­Welche Erinnerungen haben Sie an dieses Spiel?

    Durchweg positive Erinnerungen natürlich. Es war mein erstes Pflichtspiel für RB Leipzig überhaupt, allein deswegen war es schon speziell. Zum Spiel kamen über 30 000 Menschen ins Stadion und wir konnten als Underdog einen renommierten Bundesligisten schlagen. Das war ein sehr großer Erfolg, der uns im weiteren Verlauf der Saison extrem gestärkt hat.

    Auch in ihrem dritten und letzten DFB-Pokalspiel im RB-Trikot am 4. März 2015 ging es im Achtelfinale vor heimischer Kulisse gegen Wolfsburg. Dieses Spiel ging mit 0:2 verloren. Haben Sie daran noch Erinnerungen?

    Wenn ich mir die Aufstellung von Wolfsburg damals anschaue, kommen tatsächlich Erinnerungen hoch. Auf meiner Seite spielte André Schürrle, der im Jahr zuvor die Vorlage zum Tor von Mario Götze im WM-Finale gegeben hatte. Zudem standen Spieler wie Luiz Gustavo und Kevin De Bruyne auf dem Platz. Weltklassespieler, mit denen ich mich messen konnte. 

    In den vergangenen sechs Jahren hat RB Leipzig vier Mal das Pokalfinale erreicht und zweimal den Pott gewonnen. Aus ihrer eigenen Erfahrung: Was ist das ­Besondere am Pokal­wett­bewerb?

    Am Ende klingt es wie eine Phrase, aber es ist die Wahrheit: ‚Der Pokal ist der kürzeste Weg zu einem Titel.‘ Dir reichen sechs Siege, um die Trophäe in den Händen zu halten. Hinzu kommt, dass Siege von Underdogs im Bereich des Möglichen sind. Kleinere Teams schaffen immer wieder Überraschungen, wodurch der Wettbewerb auch seinen Charakter bekommt.

    HISTORISCHER JUBEL: SEBASTIAN HEIDINGER bejubelt bei der Premiere von RB Leipzig im DFB-Pokal den Treffer zum 3:2 von Daniel Frahn gegen den Bundesligisten VfL Wolfsburg. Foto: Peter Endig/dpa
    HISTORISCHER JUBEL: SEBASTIAN HEIDINGER bejubelt bei der Premiere von RB Leipzig im DFB-Pokal den Treffer zum 3:2 von Daniel Frahn gegen den Bundesligisten VfL Wolfsburg. Foto: Peter Endig/dpa

    Sie haben insgesamt 89 Spiele für RB Leipzig ­bestritten. Welches Spiel ist Ihnen neben dem Pokalspiel gegen Wolfsburg am meisten in Erinnerung geblieben?

    Das sind sicherlich die Aufstiegsspiele gegen Lotte. Vor allem das Rückspiel, dass von der Spannung her kaum zu überbieten war. Hinzu kommt aber auch die Feierei nach dem Abpfiff, die Zugfahrt mit den Fans und die Freude aller Leipzigerinnen und Leipziger bei unserer Ankunft. Das Spiel ist mir definitiv in Erinnerung geblieben. 

    Nachdem Sie ihre aktive ­Karriere 2020 bei Wacker Nordhausen beendet haben, sind Sie als Nachwuchstrainer zu RB Leipzig zurückgekehrt. Was ist für Sie das Besondere am Verein?

    Ich habe hier in Leipzig eine sehr erfolgreiche und vor allem schöne Zeit erlebt. Der Verein, die Stadt und die Menschen sind mir sehr ans Herz gewachsen und für mich war klar, dass ich nach meiner aktiven Karriere wieder in Leipzig leben möchte. Zudem habe ich beruflich gesehen tolle Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln und in einem sehr innovativen und professionellen Umfeld zu lernen.

    Im September 2023 haben Sie die U19 als Coach übernommen. Wie sehen Sie die Entwicklung des Teams in den vergangenen Jahren?

    Unser primäres Ziel ist es, junge Spieler in den Profibereich zu führen und sie dabei bestmöglich zu unterstützen. Wir wollen in unserer Akademie Profifußballer entwickeln. Mich macht es stolz, dass wir in dieser Saison bereits Debüts feiern und Spieler sowohl national als auch international in den ­professionellen Fußball bringen konnten. Dennoch haben wir weiterhin eine sehr junge und talentierte Mannschaft, denn wir wollen den Jungs so früh wie möglich die Chance geben, in den Männerbereich zu ­kommen und dort Fuß zu fassen. 

    Gerade in den letzten Monaten haben immer wieder ­einige Spieler den Sprung in den Bundesligakader geschafft und sind damit für die U19-Spiele ausgefallen. Was überwiegt bei Ihnen: Die Freude, dass sich die jungen Spieler für „Höheres“ empfehlen oder das Kopfzerbrechen, dass Ihnen die besten Spieler regelmäßig fehlen?

    In erster Linie sind wir ­dafür da, dass die Jungs den nächsten Schritt hin zu den Profis machen. Daher verzichte ich in solchen Fällen auch ohne Missgunst auf die Spieler, weil ich es ihnen von ganzem Herzen gönne. Das ist ein großer Bestandteil meiner Arbeit und auch für uns als Trainerteam ein Erfolg. Außerdem ist es auch für mich emotional, wenn Spieler wie Faik Sakar oder Viggo Gebel ihr Debüt in der Bundesliga, im DFB-Pokal oder sogar in der Champions League feiern.

    Interview: Andreas Neustadt

    Zur Person

    Alter: 39 Jahre
    Position: Trainer U19 RB Leipzig (seit 8. September 2023)
    Karriere als Spieler: 94 Pflichtspiele für RB Leipzig (9 Tore / 5 Vorlagen) von 2011 bis 2015
    Karriereende als Spieler: Januar 2020 (Wacker Nordhausen II)

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  • Gladbach-Gerüchte über dritten Sommer-Transfer

    Gladbach-Gerüchte über dritten Sommer-Transfer


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    Gladbach-Gerüchte über dritten Sommer-Transfer

    Bundesliga

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    FAQ: Gladbach-Gerüchte über dritten Sommer-Transfer

    Frage 1: Gibt es konkrete Namen für den dritten Sommer-Transfer von Gladbach?
    Antwort: Bisher wurden mehrere Spieler gehandelt, darunter [Spielername 1] und [Spielername 2]. Es gibt jedoch noch keine offizielle Bestätigung von der Vereinsführung oder den Verantwortlichen.

    Frage 2: Wann könnte der Transfer offiziell verkündet werden?
    Antwort: In der Regel werden Transfers entweder am Ende der Transferperiode oder zu bestimmten Zeitpunkten während der Vorbereitung auf die neue Saison bekannt gegeben. Fans sollten regelmäßig die offiziellen Kanäle des Vereins für Updates checken.

    Frage 3: Welche Position könnte der dritte Transfer verstärken?
    Antwort: Es wird spekuliert, dass der Club möglicherweise in der Defensive oder im Mittelfeld nach Verstärkung sucht, um die Squad-Tiefen zu erhöhen.

    Frage 4: Woher kommen die Gerüchte über diesen Transfer?
    Antwort: Die Gerüchte stammen aus verschiedenen Quellen, darunter Sportjournalisten, Fans und Transfer-Experten. Viele dieser Informationen sind jedoch noch unbestätigt und sollten mit Vorsicht betrachtet werden.

    Frage 5: Gibt es bereits Abgänge, die diesen Transfer nötig machen?
    Antwort: Ja, [Namen der Spieler] haben den Club verlassen, was möglicherweise Platz für neue Talente schafft. Die Vereinsführung arbeitet daran, die Kaderstruktur zu optimieren.

    Frage 6: Wie steht es um das Transferbudget von Gladbach?
    Antwort: Es wird angenommen, dass Gladbach über ein begrenztes Budget für Transfers verfügt, was strategische Entscheidungen und zielgerichtete Einkäufe erfordert.

    Frage 7: Wo kann ich offizielle Informationen über Transfers lesen?
    Antwort: Offizielle Informationen sind am besten über die Website und die Social-Media-Kanäle von Borussia Mönchengladbach erhältlich. Auch lokale und nationale Sportmedien berichten regelmäßig über Entwicklungen.

    Frage 8: Was denken die Fans über mögliche Transfers?
    Antwort: Das Fan-Feedback variiert. Viele Fans sind optimistisch, wünschen sich jedoch gezielte Verstärkungen in Schlüsselpositionen, um die Konkurrenzfähigkeit in der Liga zu verbessern.

    Frage 9: Welche anderen Transfers sind in der Sommer-Transferperiode bereits abgeschlossen worden?
    Antwort: Gladbach hat bereits [Details zu den Transfers] verpflichtet. Diese bisherigen Transfers haben sowohl die Offensive als auch die Defensive des Teams stärkt.

    Frage 10: Wo kann ich Updates zu Transfers verfolgen?
    Antwort: Ehren Sie die offiziellen Gladbach-Medien, Sportberichterstattung und Transferplattformen wie [z. B. Transfermarkt.de], um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

    Fazit

    Die Transferperiode ist eine spannende Zeit für jeden Fußballverein und seine Anhänger. Gladbach-Fans sollten die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und auf offizielle Ankündigungen achten, um die neuesten Informationen zu erhalten.

  • Pokal – Drittligist Arminia Bielefeld nach Sieg über

    Pokal – Drittligist Arminia Bielefeld nach Sieg über


    Im Fußball-DFB-Pokal der Männer ist Drittligist Arminia Bielefeld ins Halbfinale eingezogen.

    26.02.2025

    Jubelnde Spieler von Arminia Bielefeld umarmen den Torschützen zum 1:0, Marius Wörl. Szene aus dem DFB-Pokalviertelfinale Arminia Bielefeld - Werder Bremen am 25.02.2025.

    Der Torjubel der Bielefelder zum 1:0. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

    Die Mannschaft besiegte im Viertelfinale den Bundesligisten Werder Bremen mit 2:1.

    In der Nations League der Frauen schlug das deutsche Nationalteam Österreich mit 4:1.

    Diese Nachricht wurde am 26.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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  • Pokal – Drittligist Arminia Bielefeld nach Sieg über

    Pokal – Drittligist Arminia Bielefeld nach Sieg über


    Im Fußball-DFB-Pokal der Männer ist Drittligist Arminia Bielefeld ins Halbfinale eingezogen.

    26.02.2025

    Jubelnde Spieler von Arminia Bielefeld umarmen den Torschützen zum 1:0, Marius Wörl. Szene aus dem DFB-Pokalviertelfinale Arminia Bielefeld - Werder Bremen am 25.02.2025.

    Der Torjubel der Bielefelder zum 1:0. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

    Die Mannschaft besiegte im Viertelfinale den Bundesligisten Werder Bremen mit 2:1.

    In der Nations League der Frauen schlug das deutsche Nationalteam Österreich mit 4:1.

    Diese Nachricht wurde am 26.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



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  • Borussia Dortmund: “Agent” lockte – Zugang packt über Wechsel aus

    Borussia Dortmund: “Agent” lockte – Zugang packt über Wechsel aus


    Auf seine Stärken setzen bei Borussia Dortmund jetzt alle. Carney Chukwuemeka deutete in gerade mal 20 Minuten gegen Union Berlin an, wozu er imstande sein kann. Kann er die bisher enttäuschende BVB-Saison noch herumreißen?

    Diese Hoffnung hatten die Fans bereits seit dem Tag, an dem Borussia Dortmund ihn als Neuzugang vorstellte. Nach seinem erfolgreichen Heim-Debüt packt der Mittelfeldmann jetzt über seinen Wechsel aus. Dabei enthüllt er, welcher BVB-Star eine große Rolle bei seiner Entscheidung spielte.

    Borussia Dortmund: Vorgezogener Königs-Transfer?

    Natürlich haben 20 Minuten in einem Spiel, in dem das gesamte BVB-Team die wohl beste Leistung der Saison zeigte, kaum große Aussagekraft. Doch in dieser kurzen Spanne zeigte Chukwuemeka bereits, wie er das Spiel der Schwarzgelben lenken kann, wenn er künftig regelmäßig zum Einsatz kommt.

    +++ Das könnte teuer werden! BVB droht Strafe +++

    Seine Leihe ist als Versprechen an die Zukunft gedacht. Nicht umsonst vereinbarte Borussia Dortmund (hier mehr zum Verein lesen) mit Chelsea London eine Kaufoption über angeblich 35 Millionen Euro. Sollte der Transfer im Sommer über die Bühne gehen, dürfen sich die Verantwortlichen des BVB auch bei Flügelflitzer Jamie Gittens bedanken.

    Gittens spielte wichtige Rolle

    Bei der Entscheidung, ins Ruhrgebiet zu wechseln, spielte Gittens eine entscheidende Rolle. Denn er und Chukwuemeka verbindet eine innige und bereits langanhaltende Freundschaft, wie Chukwuemeka jetzt gegenüber „Sports Boom“ verrät.

    „Um ehrlich zu sein, stehen Jamie und ich uns sehr nahe“, so die Chelsea-Leihgabe. „Wir sind auch außerhalb des Fußballs in der gleichen Freundesgruppe“, sagt er. Das liegt daran, dass beide einst schon in der U11 öfters aufeinandertrafen. Während Gittens für den FC Reading spielte, kickte Chukwuemeka in Northampton. Später trafen sie in der U19 Englands wieder aufeinander, wo sie die Europameisterschaft gewannen. „Seitdem sind wir uns sehr nahe und haben ein sehr gutes Verhältnis“, beschreibt Chukwuemeka.


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    Entsprechend dürfte „BVB-Agent“ Gittens Chukwuemeka auch in privaten Gesprächen davon überzeugt haben, zum Verein zu wechseln. Nach einigen Verletzungsproblemen zum Start bei Borussia Dortmund ist die Leihgabe jetzt auch topfit, um eine größere Rolle an der Seite seines Kumpels zu spielen.



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  • Was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken

    Was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken


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    Pascal Groß im Spiel des BVB gegen Union Berlin
    Pascal Groß äußerte sich in einem BVB-Talk über die Choreografie der Fans gegen Union Berlin © Bahho Kara/Kirchner-Media

    BVB-Profi Pascal Groß überraschte in einem Talk mit Aussagen zur Fan-Choreo gegen Union Berlin. Eine große Rolle spielt dabei Nico Schlotterbeck.

    Dortmund – Pascal Groß war am vergangenen Samstag (22. März) einer von schwarzgelben Helden. Gemeinsam mit Serhou Guirassy und Borussia Dortmund verpasste er Union Berlin gleich vier Nackenschläge in Form von vier Assists. Passend dazu war der Vorlagengeber zu Gast im BVB-Talk „Brinkhoff‘s Ballgeflüster“. Auch RUHR24 war am Dienstagabend vor Ort und weiß: Eine Szene und Nico Schlotterbeck beschäftigten den Showgast besonders.

    Pascal Groß überrascht Fans: Was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken

    Für Pascal Groß sei die Choreografie der BVB-Fans vor dem Spiel gegen Union Berlin extrem besonders gewesen, sagte er. Zum Hintergrund: Die Südtribüne erstrahlte am Wochenende in blinkenden Pyrolichtern und schwarz-gelben Fahnen bei einer organisierten Aktion der Dortmund-Anhänger.

    „Als wir rausgelaufen sind, war das extrem besonders“, betonte der 33-Jährige und ergänzte: „gerade in einer schwierigen Phase.“ Dabei spielte Groß auf die sportliche Krise von Borussia Dortmund zu Anfang des Jahres 2025 an. Der deutsche Nationalspieler verriet aber vor allem durch eine Anekdote, was einige Borussia-Spieler über Choreos denken.

    BVB-Star Groß enthüllt Choreo-Gespräch mit Schlotterbeck: „Dann hauen wir die Gegner immer weg“

    Der BVB-Profi enthüllte ein Gespräch über die Choreo mit seinem Mannschaftskollegen Nico Schlotterbeck: „Schlotti kam vor dem Spiel zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg.“ Die Worte sorgten im Publikum für schallendes Lachen und Applaus.

    Dabei schien die Fan-Aktion sowohl den BVB-Verteidiger als auch Pascal Groß besonders zu motivieren. Der Ex-Brighton-Spieler erklärte, dass die Fans damit eine „gewisse Schärfe“ hereingebracht und die Spieler „extrem gepusht“ hätten. Obwohl Nico Schlotterbeck seinen Vordermann im zentralen Mittelfeld hörbar motivierte, stimmen seine Worte nicht ganz.

    Der wohl nicht ernst gemeinte Zusammenhang zwischen einer Choreo und einem BVB-Sieg wurde erst im vergangenen Jahr widerlegt, als die Dortmunder am 6. April 2024 mit 0:1 gegen den VfB Stuttgart verloren. Damals organisierten die Fans eine Aktion zum 50. Geburtstag des Westfalenstadions (heute: Signal Iduna Park). Pascal Groß dürfte Schlotterbecks Motivations-Aussage weniger gestört haben. Generell äußerte er sich sehr wohlwollend über die Fans.

    Mittelfeldspieler Pascal Groß schwärmt vom BVB: „Mache das aus Liebe und Leidenschaft“

    Angesprochen auf die große BVB-Kritik von Fans und Medien in den vergangenen Wochen sagte Pascal Groß: „Das ist schon eine andere Hausnummer als bei den Vereinen, wo ich vorher gespielt hab.“ Trotzdem sei es für den gebürtigen Mannheimer „umso schöner, wenn es läuft“.

    Pascal Groß kann nach dem Fußballspielen allgemein schlecht abschalten und nimmt „Niederlagen mit nach Hause“, wie er zugab. Alles andere könnte technisch versierte Rechtsfuß des BVB auch nicht nachvollziehen: „Ich habe wenig Verständnis, wenn man sich zu Hause damit nicht beschäftigen würde. Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft und bin dankbar, dass ich für Dortmund spielen kann. Das ist dann das Mindeste.“

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    Das Publikum des BVB-Talks war hörbar erfreut über die Aussagen und zahlte es dem Sommerneuzugang mit lautem Applaus zurück. Pascal Groß dürfte nach den Worten seines Teamkameraden hingegen auf weitere Choreografien der Borussia-Fans hoffen. Über einen den Wunsch nach einem weiteren Vorlagen-Viererpack in den kommenden Spielen sagte er: „Ich gebe mein Bestes.“



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