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  • VfL Bochum: Am Hauptbahnhof Bochum – VfL-Ultras lauerten

    VfL Bochum: Am Hauptbahnhof Bochum – VfL-Ultras lauerten


    Mutmaßlich Ultras des VfL Bochum haben in den vergangenen Wochen offenbar mehrfach BVB-Fans am Bochumer Hauptbahnhof aufgelauert.

    Kaum eine Region lebt den Fußball so, wie das Ruhrgebiet. Das ist allgemein bekannt. Entsprechend lassen sich auch kaum echte Grenzen ziehen, in welcher Stadt wer Fan von welchem Verein ist.

    Fans von Borussia Dortmund, Schalke 04, Rot-Weiss Essen oder des VfL Bochum gibt es nahezu in jeder Stadt. So wohnen auch in Bochum etliche Anhänger des BVB, die alle zwei Wochen mit der Bahn zu den Heimspielen reisen. Bei der Rückkehr nach Bochum lauerten ihnen nun zuletzt mutmaßlich Ultras des VfL auf.

    Wie Augenzeugen dieser Redaktion gegenüber schilderten, sollen nach den BVB-Spielen gegen den VfB Stuttgart (8. Februar) und gegen Union Berlin (22. Februar) an den Auf- und Abgängen zu den Gleisen sowie im Bahnhofsbereich vereinzelte Gruppen gestanden haben, und gezielt nach BVB-Fans mit Fan-Utensilien Ausschau gehalten haben.

    Augenzeugen berichten auch davon, dass sie gezielt von einzelnen Personen auf ihr Fandasein angesprochen worden seien.

    Ultras des BVB und VfL Bochum verfeindet

    Dies bestätigt die Bundespolizei-Inspektion Dortmund, die für den Bochumer Hauptbahnhof zuständig ist, auf Nachfrage. Demnach wurde bei einer Videoauswertung ermittelt, „dass sich am 22. Februar 2025 eine kleine Personengruppe im Hauptbahnhof Bochum aufhielt und augenscheinlich gezielt einfahrende Züge, in denen sich Fans des Vereins Borussia Dortmund befanden, in Augenschein nahmen.“ Strafrechtlich relevante Sachverhalte – wie etwa Raub von Fanutensilien oder Körperverletzung – wurden durch die Bundespolizei allerdings nicht ermittelt, auch gab es offenbar keine Anzeigen.

    Die Ultra-Gruppierungen von Borussia Dortmund und des VfL Bochum gelten als sich nicht wohlgesonnen. In der Vergangenheit kam es bereits zu Zusammenstößen beider Fanlager. Immer wieder kommt es in Deutschland auch vor, dass Fanutensilien geraubt werden, die dann bei Fußballspielen gegen den jeweiligen Verein als vermeintliche Trophäen präsentiert werden. Offenbar waren die mutmaßlichen Ultras des VfL Bochum zuletzt am Bochumer Hauptbahnhof genau darauf aus.

    Bochumer Hauptbahnhof gesperrt

    In den kommenden Wochen dürften solche Vorfälle aber ausgeschlossen sein. Denn der Hauptbahnhof in Bochum wird am Freitagabend (28. Februar) bis zum 25. April für den Regional- und Fernverkehr aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Dann halten auch am Wochenende, wenn in der Bundesliga Spiele ausgetragen werden, vorerst keine Züge mehr in Bochum. Dennoch seien die örtlichen Bundespolizisten für etwaige Situationen sensibilisiert worden.



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  • VfL Bochum: Hofmann über sein Tor des Monats,

    VfL Bochum: Hofmann über sein Tor des Monats,


    Philipp Hofmann stand in jedem Spiel für den VfL Bochum auf dem Platz. Vor dem Kellerduell gegen Hoffenheim vertraut er auf den Trend, der unter Dieter Hecking in die richtige Richtung zeigt.

    23 Spiele hat Philipp Hofmann in dieser Saison für den VfL Bochum absolviert. Zwei Treffer und drei Vorlagen gelangen ihm in dieser Zeit. Am wichtigsten und schönsten war sicher das 1:0 gegen den FC St. Pauli, der VfL bekam durch diesen Dreier wieder neue Hoffnung im Abstiegskampf.

    Gleichzeitig wurde der eingesprungene Hackentreffer zum Tor des Monats gewählt. Wir haben vor dem Heimspiel am Samstag (15:30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim mit Hofmann gesprochen.

    Philipp Hofmann über…

    … das Lob von Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl: “Das hab ich gar nicht mitbekommen. Aber es freut mich natürlich. Er war damals mein Coach in Ingolstadt. Wir kennen und schätzen uns.”

    … sein Tor des Monats gegen den FC St. Pauli, was gleichzeitig der Siegtreffer in diesem so wichtigen Kellerduell gewesen ist: “Das war eine tolle Sache, ich konnte das schon zum zweiten Mal gewinnen (2022 mit dem KSC, Anmerkung der Redaktion). Das gibt natürlich noch einen Push.”

    … über seine Stürmerkollegen Myron Boadu und Georgios Masouras: “Wir ergänzen uns sehr gut, wir sind verschiedene Spielertypen. Daher sind wir für den Gegner schwieriger auszurechnen.”

    … die letzten Leistungen in der Fremde, wo es immerhin zwei Remis in Kiel und Wolfsburg gab: “Wir sind unter Dieter Hecking einfach stabil geworden, das wollten wir auch auswärts zeigen. Auch hier geht die Tendenz nach oben.”

    … das kommende Kellerduell gegen die TSG Hoffenheim: “Ein guter Gegner, der nicht dachte da unten zu sein. Wir wollen unangenehm spielen, damit kommt Hoffenheim nicht so gut klar. Mit einem Dreier können wir den Anschluss schaffen.”


    … die Kulisse gegen die TSG:
    “Wir können uns immer auf die Fans verlassen. Da mache ich mir auch am Samstag überhaupt keine Sorgen.”

    … der Kampf um den Klassenerhalt: “Wir haben es gezeigt, dass wir bereit sind, leidenschaftlich zu spielen. Das werden wir wieder packen und dann Schritt für Schritt unten rauskommen. Es klappt immer besser, was der Trainer uns vorgibt. Wichtig ist, dass die Basics immer da sind.” cb / gp



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  • 3. Liga: Dieser Zweitligist ist an BVB-II-Ass dran – RWE-Fans sieht Roggow als Ansporn

    3. Liga: Dieser Zweitligist ist an BVB-II-Ass dran – RWE-Fans sieht Roggow als Ansporn


    Rot-Weiss Essen reist am Samstag (1. März, 14 Uhr) zur Zweitvertretung des Bundesligisten Borussia Dortmund. Franz Roggow fehlt gesperrt.

    Die U23-Mannschaft von Borussia Dortmund hat einige hoch veranlagte Spieler in ihren Reihen. Von Jahr zu Jahr wechseln BVB-II-Talente in höhere Ligen. Oft in die 2. Bundesliga.

    Das könnte auch im Fall von Franz Roggow nach dieser Saison passieren. Denn der zentrale Mittelfeldspieler, dessen Vertrag am 30. Juni 2025 ausläuft, steht nach RevierSport-Informationen bei einigen Zweitligisten hoch im Kurs. Allen voran bei Hertha BSC.

    Vor dem Spiel gegen Rot-Weiss Essen (Samstag, 1. März, 14 Uhr, Rote Erde, RevierSport-Liveticker) wollte sich der 22-Jährige zum Hertha-Interesse an seiner Person nicht äußern. Auch über seine Zukunft wollte das BVB-II-Talent nicht sprechen.

    Vielmehr konzentriert sich Roggow auf das Hier und Jetzt. Und da kommt am Samstag Rot-Weiss Essen ins Stadion Rote Erde – mit rund 4000 Fans im Rücken.

    “Ich bin vor 18 Monaten hierher gekommen und wir sind eigentlich seitdem sehr heimstark. Wenn der Gegner viele Fans mitbringt, dann ist das auch für uns immer ein Ansporn”, sagt Roggow, der ein enges Match, das er aufgrund einer Gelbsperre selbst verpassen wird, erwartet: “Essen muss auch punkten und die werden alles reinhauen, wie in den letzten Spielen. Das wird ein sehr zweikampfbetontes Spiel. Aber wir werden versuchen unsere Stärken auf den Platz zu bringen.”

    Der Dortmunder Nachwuchs liegt aktuell fünf Punkte über dem ominösen Strich. Doch auch Roggow weiß, dass der BVB II noch längst nicht durch ist. Die Tabelle rückt von Woche zu Woche enger zusammen. Roggow sagt: “Bei uns geht es erst einmal darum die Klasse zu halten. Wir sind schlecht in das neue Jahr gestartet, aber in den letzten Spielen sah das wieder besser aus. Wir wollen den positiven Weg weitergehen und von Woche zu Woche punkten.”

    Roggow, der im Sommer 2023 vom FC St. Pauli nach Dortmund kam, hofft, dass am Ende sowohl der BVB II als auch Rot-Weiss Essen ihr Ziel erreichen werden: “Ich glaube schon, dass es gut wäre, wenn beide Mannschaften die Liga halten. Es sind immer schöne Spiele gegen RWE.”



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  • 3. Liga: BVB II verfolgt dieses Saisonziel – RWE? Kein Kommentar von Zimmermann

    3. Liga: BVB II verfolgt dieses Saisonziel – RWE? Kein Kommentar von Zimmermann


    Am Samstag (1. März, 14 Uhr) treffen Borussia Dortmund II und Rot-Weiss Essen aufeinander. Wir haben mit dem BVB-U23-Trainer gesprochen.

    Drei Zähler liegt die Zweitvertretung von Borussia Dortmund vor Rot-Weiss Essen. Am Samstag (1. März, 14 Uhr, RevierSport-Liveticker) kommt RWE ins Stadion Rote Erde und bringt auch rund 4000 Fans mit.

    Borussia Dortmund ist mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen ins Pflichtspieljahr 2025 gestartet und liegt bei 33 Punkten. RWE hat 30 Zähler auf dem Konto. Mit einem Sieg in Dortmund würde Essen den Borussen-Nachwuchs unten mit reinziehen. Auf der anderen Seite könnte sich der BVB II mit einem Dreier über Rot-Weiss für die nächsten Wochen etwas Luft verschaffen.

    RevierSport hat vor dem Spiel mit BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann gesprochen. Vorweg: Zum kommenden Gegner Rot-Weiss Essen wollte sich der 45-jährige Fußballlehrer nicht äußern.

    Zwei Siege, ein Remis, drei Niederlagen: Jan Zimmermann, wie bewerten Sie die erste Phase des neuen Spieljahres 2025?

    Die drei Niederlagen am Stück waren natürlich nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Aber wir sind eigentlich nicht schlechter als in der Hinrunde gestartet. Es ist eine enge Liga und jedes Spiel ist schwer. Wir waren zuletzt auch personell etwas eingeschränkt. Deshalb würde ich den Start als solide bewerten.

    Der Abstiegskampf ist enger zusammengerückt. Gefühlt ist die halbe Liga gefährdet. Überrascht Sie das?

    Nein, wie gesagt: es ist sehr schwer in dieser Liga Spiele zu gewinnen. Es sind viele Fifty-Fifty-Duelle dabei, da entscheidet auch oft die Tagesform. Für uns gilt es weiter kontinuierlich Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzusammeln.

    Sehen Sie Ihre Mannschaft auch mit aktuell 33 Punkten und fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz gefährdet?

    Ich weiß nicht, ob gefährdet das richtige Wort ist. Wir sind aber auf jeden Fall aufmerksam, um am Ende 45 Punkte plus X zu erreichen und auch natürlich in der kommenden Saison in der 3. Liga zu spielen.

    Wie ist die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer Niko Kovac? Zeigt er Interesse an der U23-Mannschaft?

    Es gibt zwischen mir und Niko Kovac einen regelmäßigen Austausch. Der Kontakt zum neuen Cheftrainer ist sehr gut.



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  • DFB-Pokal: Bei Bielefelder Pokalsensation – Stürmer

    DFB-Pokal: Bei Bielefelder Pokalsensation – Stürmer


    Arminia Bielefeld steht nach dem sensationellen 2:1-Sieg gegen den SV Werder Bremen im DFB-Pokal-Halbfinale. Cheftrainer Mitch Kniat will weiter Geschichte schreiben.

    Ganz Bielefeld ist im siebten Fußball-Himmel: Die Arminia hat mit dem SV Werder Bremen auch den dritten Bundesligisten in Folge aus dem DFB-Pokal geworfen und bleibt somit das Sensationsteam des Wettbewerbs.

    Im Viertelfinale setzten sich die Bielefelder mit einer beherzten Leistung und einer erstklassigen Kulisse im Rücken 2:1 (2:0) gegen den klaren Favoriten durch.

    „Wir haben eine Pokalnacht gesehen, wie wir sie zuletzt schon öfters erlebt haben“, blickte DSC-Cheftrainer Mitch Kniat voller Stolz auf die 90 Minuten zurück. Seine Elf startete den Pokalfight auf der Bielefelder Alm mit breiter Brust, lief die Gäste immer wieder hoch an und ging direkt ins Risiko – so, wie sie es in den Runden zuvor auch schon erfolgreich getan haben. “Die erste Halbzeit war wie gemalt für uns. Wir haben viel investiert und mussten alles auf eine Karte setzen, weil man gegen einen Bundesligisten nicht viele Chancen bekommt. Die Außenverteidiger haben wir fast bis zum gegnerischen Sechzehner hochgeschoben und darauf gehofft, dass wir treffen“, analysierte Kniat.

    Der Matchplan ging erneut voll auf: Das Stadion erstmal zum Kochen brachte Marius Wörl mit seinem Distanzhammer aus rund 17 Metern Torentfernung, der vom Innenpfosten zur 1:0-Führung (35.) in die Maschen prallte. Als die Werder-Defensive erneut patzte und Julian Malatini die Kugel nach scharfer Flanke zum 2:0 (41.) über die eigene Torlinie bugsierte, waren die Bielefelder Fans endgültig außer Rand und Band.

    Kniat fasste zusammen: „Der Gegner war überrascht von der Intensität, die wir auf den Platz legen. Wir haben alle Kilometerfresser auf den Platz gestellt.“

    DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Lannert, Felix, Schneider, Oppie – Russo, Corboz, Schreck – Kunze (66. Großer), Kania (55. Uldrikis) (66. Sarenren Bazee), Wörl (90. Grodowski)

    SV Werder Bremen: Zetterer – Malatini (88. Pieper), Stark, Jung – Weiser, Lynen, Stage, Grüll (46. Bittencourt), Köhn (82. Agu) – Silva (46. Burke), Ducksch (30. Njinmah)

    Schiedsrichter: Robert Hartmann

    Tore: 1:0 Wörl (35.), 2:0 Malatini (41. / ET), 2:1 Burke (56.)

    Zuschauer: 26.601 (ausverkauft)

    Nach der Halbzeit rettete DSC-Keeper Jonas Kersken zunächst noch exzellent gegen Justin Njinmah (48.), musste sich dann wenig später aber Oliver Burke, der den 1:2-Anschlusstreffer für die Bremer erzielte, geschlagen geben (56.). Infolgedessen verteidigte der Drittligist die knappe Führung leidenschaftlich und mutig, wie es der Coach sehen wollte: „Die Jungs haben sich nicht geschont, sind immer die nötigen Meter mehr gegangen“.

    In der Nachspielzeit wurde das vermeintliches Tor zum 3:1 durch Sam Schreck nach Videobeweis (Foulspiel) zurückgepfiffen (90. + 6), kurz darauf herrschte grenzenloser Jubel über das gelöste Ticket für die Runde der letzten Vier. Einen großen Wermutstropfen musste der DSC dennoch hinnehmen: Winter-Neuzugang Roberts Uldrikis verletzte sich im zweiten Durchgang ohne Gegnereinwirkung schwerer und musste vom Feld getragen werden. Sein Trainer befürchtet das Schlimmste: „Ich kann es noch nicht bestätigen, aber es sieht nach einem Kreuzbandriss aus.“ Uldrikis kam erst vor wenigen Wochen für 600.000 Euro aus Griechenland von Kallithea.

    Wo auf der einen Seite Pokalhelden feierten, bekamen auf der anderen Seite enttäuschte Bremer Wut und Frust der mitgereisten Anhänger ab. Werder-Coach Ole Werner frustriert: „Wir sind sehr enttäuscht über die Leistung und das Ausscheiden. Besonders über die erste Halbzeit, wo wir es nicht geschafft haben, einen Fuß in die Tür zu bekommen. Wir waren darauf eingestellt, dass es aggressiv zur Sache geht und Bielefeld uns phasenweise auch höher anlaufen wird. Wir haben verspielt, etwas Außergewöhnliches zu erreichen.“

    Dreimal zogen die Arminen in ihrer Vereinsgeschichte zuvor ins Halbfinale ein, doch nie reichte es für das große Endspiel. Den Blick auf Vergangenes will Trainer Kniat meiden: „Was davor war, interessiert mich zu null Prozent. Wir sind gerade auf dem besten Weg, unsere eigene Geschichte zu schreiben.“

    Auf wen die Bielefelder im Halbfinale treffen werden, wird am 2. März im Fußballmuseum Dortmund ausgelost. Mögliche Gegner sind der VfB Stuttgart, Bayern Leverkusen und der Sieger der Partie RB Leipzig gegen VfL Wolfsburg (26. Februar, 20:45 Uhr).



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  • VfL Bochum: Anthony Losilla überholt bald Lothar

    VfL Bochum: Anthony Losilla überholt bald Lothar


    Seinen Stammplatz beim VfL Bochum hat Anthony Losilla verloren, dennoch bleibt er ein wichtiger Spieler. Der 38-Jährige ist bald ein Top-Ten-Mann der Bundesliga-Historie.

    Seine besondere Stellung, den immensen Wert, den Anthony Losilla für den VfL Bochum im Abstiegskampf hat Trainer Dieter Hecking unlängst deutlich erklärt. „Er hat eine Aura, eine Ausstrahlung. Er überträgt seinen Optimismus auf alle“, sagte er. „Er steht an der Seite von allen, spricht mit ihnen. Das ist das Klima, das wir brauchen.“

    Seit 2014 spielt Losilla für den VfL Bochum, war immer gesetzt, in der 2. Liga, in der Bundesliga. Seinen Stammplatz hat er nun zwar verloren, weil Winterzugang Tom Krauß mit Matus Bero und Ibrahima Sissoko derzeit ein erstklassiges Zentrum bildet. Doch Losilla ist weiterhin auch als Spieler bereit, wenn er gefordert ist. So wechselte ihn Trainer Hecking beim Derby gegen den BVB ebenso kurz vor Schluss ein wie zuletzt in Wolfsburg (1:1).

    Kurzeinsatz in Wolfsburg für Bochums Kapitän Losilla

    An diesem 22. Februar war Losilla 38 Jahre und 349 Tage alt – und hat damit Lothar Matthäus eingeholt. Wie der kicker berichtet, liegt Losilla nun gleichauf mit dem deutschen Rekordnationalspieler in der Liste der ältesten Feldspieler der Bundesliga aller Zeiten. Beide rangieren auf Platz elf. Spielt Losilla das nächste Mal, zum Beispiel am Samstag gegen die TSG Hoffenheim, schiebt er sich an Matthäus vorbei.

    Auch für die Top-Ten dieses Rankings fehlt ihm nicht mehr viel, am 10. März wird er 39 Jahre alt. Der aktuell älteste aktive Spieler der Liga würde bereits mit einem Einsatz beim FC Bayern am 8. März den derzeit zehntplatzierten Richard Kreß verdrängen. Kreß spielte für Eintracht Frankfurt letztmals im Jahr 1964 im Alter von 38 Jahren und 360 Tagen.

    Platz acht ist in dieser Saison möglich für Anthony Losilla

    Nürnbergs Club-Legende Max Morlock ist mit seinen 38 Jahren und 364 Tagen ebenso in Reichweite wie Günter Sebert von Waldhof Mannheim, der noch spielte als er 39 Jahre und 19 Tage alt war. Um über Platz acht hinauszukommen, müsste Losilla, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, allerdings noch ein Jahr dranhängen, für eine Top-Fünf-Platzierung sogar zwei Spielzeiten.

    Schalke-Legende Fichtel ist die klare Nummer eins

    Auf Rang sieben ist Michael Tarnat platziert, er spielte für Hannover 96 noch mit 39 Jahren und 201 Tagen. Vor ihm liegen noch Morten Olsen (Köln), Makoto Hasebe (Frankfurt), Manfred Burgsmüller (Bremen), Miroslav Votava (Bremen), Claudio Pizarro (Bremen/41 Jahre und 268 Tage) und der unantastbare Klaus Fichtel. Der Schalker stand im Mai 1988 mit stolzen 43 Jahren und 184 Tagen auf dem Bundesliga-Feld.



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  • VfL Bochum: Trio soll fit werden, bester Torjäger fällt

    VfL Bochum: Trio soll fit werden, bester Torjäger fällt


    Der VfL Bochum geht mit Rückenwind in den Keller-Kracher gegen die TSG 1899 Hoffenheim, wird aber voraussichtlich auf seinen besten Torjäger verzichten müssen.

    Das 1:1 gegen den VfL Wolfsburg war für den VfL Bochum gleich der nächste Schritt in die richtige Richtung. Nach dem 2:0-Sieg gegen Borussia Dortmund der nächste Punktgewinn, auch wenn ein Dreier absolut möglich gewesen wäre.

    Der soll und muss jetzt am Samstag, 1. März, 15:30 Uhr, gegen die TSG 1899 Hoffenheim folgen. Sollte der VfL an der Castroper Straße einen Heimsieg feiern, dann würde das Team von Trainer Dieter Hecking seinen Gegner wieder ganz tief in den Abstiegsschlamassel ziehen.

    Voraussichtlich nicht mit dabei sein wird allerdings Stürmer Myron Boadu. Der Sieben-Tore-Mann ist zuletzt mit einer Oberschenkelverletzung ausgefallen. “Ich denke nicht, dass er schon soweit ist. Da werden wir kein Risiko eingehen. Er wird in dieser Woche aufgebaut. Zum Bayern-Spiel sollte es dann realistisch sein”, sagte Hecking.

    Mit Georgios Masouras und Philipp Hofmann hat Hecking aber Optionen im Sturm. Auch Moritz Broschinski wäre ein Kandidat. Hofmann soll am Mittwoch ins Teamtraining einsteigen, Gerrit Holtmann und Felix Passlack am Donnerstag. Dementsprechend sollten alle am Wochenende zur Verfügung stehen.

    Zum Gegner aus Sinsheim wollte Hecking gar nicht allzu viele Worte verlieren. Er habe sie in Bremen beobachtet, sagte er. Da hat er einen 3:1-Auswärtssieg gesehen. Ein Szenario, das die Bochumer unbedingt vermeiden wollen.

    Von einer “brisanten Woche”, in der der VfL Bochum am Freitag gerichtlich zwei Punkte aus dem Union-Spiel gesprochen bekommen und einen Tag später gegen die Hoffenheimer drei weitere holen könnte, wollte Hecking nichts wissen.

    “Was wir am Samstag auf den Platz bringen, ist das Einzige, was zählt. Können wir sie schlagen? Dann wären wir immer noch nicht gerettet. Dieser Fokus ist das Einzige, was mich interessiert”, stellte Hecking klar.

    Dennoch lohnt sich ein Gedankenspiel. Mit fünf Punkten mehr wäre die TSG 1899 Hoffenheim nur noch zwei Zähler entfernt. Sollte der FC St. Pauli parallel sein Heimspiel gegen Borussia Dortmund verlieren, wären die Kiezkicker gar nur noch einen Punkt vor den Bochumern. Es ist also weiter alles drin. mit gp



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  • Bundesliga: Er kam einst von RWE – Borussia stattet

    Bundesliga: Er kam einst von RWE – Borussia stattet


    Fleiß, harte Arbeit und gute Leistungen werden belohnt. So auch beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach.

    Borussia Mönchengladbach hat Mittelfeldspieler Nico Vidic aus der U19 mit einem Profivertrag ausgestattet.

    Der 18-Jährige durchläuft bereits seit der U12 die Jugendmannschaften der Fohlen.

    “Dass wir Nico weiterhin an uns binden konnten, freut uns sehr. Er hat in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen. Leider wurde er durch eine Verletzung in der vergangenen Saison zurückgeworfen, in der aktuellen Spielzeit hat er sich aber eindrucksvoll zurückgekämpft”, sagt Borussias Direktor des Nachwuchsleistungszentrums Mirko Sandmöller. “Nico ist ein technisch versierter und spielintelligenter Spieler mit großem Entwicklungspotenzial. Wir freuen uns, ihn dabei zu begleiten, dieses Potenzial zu entfalten, und ihn gezielt auf die Anforderungen im Seniorenfußball vorzubereiten.”

    Der Mittelfeldspieler mit kroatischen Wurzeln wechselte 2017 von Rot-Weiss Essen in die U12 von Borussia und durchläuft seitdem alle Jugendmannschaften im Fohlen-Stall. Zur Saison 2023/24 rückte Vidic in die U19 der Fohlen auf und kam in elf U19-Bundesligaspielen zum Einsatz, in denen er zwei Treffer erzielte und sieben weitere Tore direkt vorbereitete.

    Nicolas schon operiert: Gladbach-Torwart fehlt lange

    Borussia Mönchengladbach muss voraussichtlich die komplette restliche Saison auf Stammtorwart Moritz Nicolas, der einst wie Nico Vidic von Rot-Weiss Essen zu den Fohlen kam, verzichten. Der 27-Jährige verletzte sich beim 2:1-Sieg am vergangenen Samstag beim 1. FC Union Berlin an den Adduktoren und musste ausgewechselt werden. Er wurde am Montag (17. Februar) operiert.

    Ende November 2023 zog er sich dann allerdings eine Meniskus-Verletzung zu, die ihn lange außer Gefecht setzte. Erst im Oktober 2024 konnte Vidic sein langersehntes Comeback feiern und kam seitdem in insgesamt zehn Pflichtspielen (U19 DFB-Nachwuchsliga und DFB-Pokal der Junioren) zum Einsatz. In den zurückliegenden zwei Spielen der Liga A-Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen 1860 München (1:1) und bei Fortuna Düsseldorf (1:1) gab Vidic jeweils die Vorlage zum Treffer der Fohlen.

    Darüber hinaus lief Vidic viermal für die deutsche U16-Nationalmannschaft auf. Der Sohn kroatischer Einwanderer ist in Essen geboren und aufgewachsen. Das Fußballspielen erlernte er beim SV Borbeck und der Essener SG 99/06 – über Rot-Weiss Essen ging es für ihn dann zu Borussia Mönchengladbach.



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    FAQ: Bundesliga – Der Spieler von RWE zu Borussia

    Frage 1: Welcher Spieler kam einst von RWE zu Borussia?
    Antwort: Der Spieler, der von Rot-Weiss Erfurt (RWE) zu Borussia gewechselt ist, ist [Spielername].

    Frage 2: Wann fand der Wechsel statt?
    Antwort: Der Wechsel zu Borussia erfolgte im Jahr [Jahreszahl].

    Frage 3: Welche Position spielt der Spieler?
    Antwort: [Spielername] spielt in der Position [Position, z.B. Stürmer, Mittelfeldspieler, Verteidiger].

    Frage 4: Wie viele Spiele hat der Spieler bisher für Borussia bestritten?
    Antwort: [Spielername] hat bisher [Anzahl] Spiele für Borussia absolviert.

    Frage 5: Hat der Spieler Erfolge mit Borussia erzielt?
    Antwort: Ja, [Spielername] konnte mit Borussia [nennen Sie relevante Erfolge, z.B. Pokalsiege, Meisterschaften] feiern.

    Frage 6: Wie verlief die Karriere des Spielers vor dem Wechsel zu Borussia?
    Antwort: Vor dem Wechsel zu Borussia spielte [Spielername] bei Rot-Weiss Erfurt und hatte dort eine beeindruckende Leistung mit [nennen Sie relevante Statistiken oder Erfolge].

    Frage 7: Wie haben die Fans auf den Wechsel reagiert?
    Antwort: Die Fans von Borussia [erklären Sie die Reaktionen, z.B. positiv, begeistert], während die Fans von RWE [kurze Beschreibung der Reaktionen, z.B. traurig oder enttäuscht] waren.

    Frage 8: Gibt es besondere medizinische oder sportliche Herausforderungen, die der Spieler überwinden musste?
    Antwort: [Beantworten Sie, ob es relevante Informationen über Verletzungen, Rehabilitation oder Ähnliches gibt.]

    Frage 9: Hat der Spieler eine Rückkehr zu RWE in Erwägung gezogen?
    Antwort: [Gegebenenfalls Informationen über Diskussionen oder Gerüchte in dieser Hinsicht.]

    Frage 10: Wo kann ich weitere Informationen über diesen Spieler finden?
    Antwort: Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite von Borussia sowie auf Sportsportalen und in Sportnachrichten.


    Falls Sie weitere Informationen zu einem spezifischen Spieler oder Themen rund um die Bundesliga benötigen, lassen Sie es mich wissen!

  • Oberliga: Ticket-Ansturm in Siegen, Server macht Probleme,

    Oberliga: Ticket-Ansturm in Siegen, Server macht Probleme,


    Den Sportfreunden Siegen steht ein besonderes Highlight ins Haus. Die Fans bringen den Ticketshop des Fünftligisten schonmal an seine Grenzen. Auch zwei Konkurrenten haben News.

    Nein, nicht nur der SV Werder Bremen muss in einem Pokalwettbewerb gegen Arminia Bielefeld ran. Auch der Oberliga-Westfalen-Vertreter Sportfreunde Siegen muss am Mittwoch, 19. März, 19 Uhr, im heimischen Leimbachstadion gegen den Drittligisten ran.

    Für das Westfalenpokal-Halbfinale kann sich seit Dienstagmorgen, 25. Februar, jeder Interessierte online Karten sichern. Das hat die Server der Siegener dann aber auch schnell an seine Grenzen gebracht.

    “Liebe Sportfreunde-Fans, ihr habt uns mit euren Online-Ticketanfragen für das Spiel gegen den DSC Arminia Bielefeld förmlich überrannt! Dies führt aktuell zu technischen Problemen mit dem System & Server. Wir und unser Dienstleister arbeiten aber gerade mit Hochdruck an schnellen Lösungen. Habt also noch ein wenig Geduld, wir entschuldigen uns für die Umstände!
    Forza SFS”, schreibt der Klub in den sozialen Medien.

    Derweil hat Ligakonkurrent 1. FC Gievenbeck einen Abgang verkündet. Innenverteidiger Miclas Mende verlässt die Münsteraner nach 188 Pflichtspielen. Den 25- jährigen Linksfuß zieht es studienbedingt Richtung Norden – in Hamburg wird Mici sein Masterstudium im Studiengang “Digital Reality” beginnen.

    “Mici ist ein hervorragender Typ, hat sich immer voll mit dem FCG identifiziert und hat sportlich betrachtet eine Entwicklung hingelegt, die mustergültig ist für jeden jungen ambitionierten Spieler bei uns. Dass er uns fehlen wird, steht außer Frage”, lobten ihn seine Trainer Torsten Maas und Steffen Büchter.

    Auch vom ASC 09 Dortmund gibt es Personalnews. Mit Florian Rausch bleibt ein linker Mittelfeldspieler über den Sommer hinaus an Bord. “Rauschi ist eine feste Größe in unserer Mannschaft. Er bringt Stabilität, Kreativität und Torgefahr mit. Seine Standards sind eine echte Waffe, und er hat immer das Auge für den besser postierten Mitspieler”, lobte ihn Dennis Hübner, Sportlicher Leiter beim ASC 09.

    Rausch hat seine Jugend unter anderem beim Hombrucher SV und bei Borussia Dortmund verbracht. Beim BVB ging er den Weg über die U17 und die U19. Im Winter 2019 wechselte er dann in die U19 des SC Preußen Münster. Ein halbes Jahr später zog es ihn nach Aplerbeck, wo er auch künftig spielen wird.



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  • 3. Liga: Gästebereich ausverkauft! Keine Tageskarten für RWE-Fans in Dortmund

    3. Liga: Gästebereich ausverkauft! Keine Tageskarten für RWE-Fans in Dortmund


    Die Fans von Rot-Weiss Essen sind heiß auf das Gastspiel bei Borussia Dortmund II. Die Gästetickets sind vergriffen.

    Die Reserve von Borussia Dortmund trifft am Samstag (1. März, 14 Uhr) auf Rot-Weiss Essen. Es wird ein gefühltes Auswärtsspiel für die BVB-Zweitvertretung.

    Denn die RWE-Fans haben schon zu Wochenbeginn alle zur Verfügung stehen 3.856 Auswärtskarten gekauft. Der Gästeblock ist damit voll!

    “Der Gästebereich ist ausverkauft, daher wird es keine Gäste-Tickets an der Tageskasse geben”, informiert Jens Volke, Pressesprecher der U23-Mannschaft von Borussia Dortmund, gegenüber RevierSport. Er ergänzt: “Wir rechnen mit 5000 bis 6000 Zuschauern.”

    Der Nachbarschaftsvergleich ist nicht nur von der Atmosphäre her ein spannendes Spiel, sondern auch mit Blick auf die Tabelle. Die Gäste aus Esse sind mal so richtig gut in Schuss und haben 13 von den letzten möglichen Punkten geholt. Auch in der Fremde – 2:1 bei Arminia Bielefeld und 3:1 beim SV Wehen Wiesbaden – wurde zuletzt dreifach gepunktet. Zuvor gehörte RWE noch zu den schwächsten Auswärtsmannschaften der 3. Liga. Doch durch die beiden Dreier auf der Alm und in Hessen hat sich die Essener Auswärtsschwäche wieder relativiert.

    Borussia Dortmund ist mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen ins Pflichtspieljahr 2025 gestartet und liegt bei 33 Punkten. RWE hat 30 Zähler auf dem Konto. Mit einem Sieg in Dortmund würde Essen den Borussen-Nachwuchs unten mit reinziehen. Auf der anderen Seite könnte sich der BVB II mit einem Dreier über Rot-Weiss für die nächsten Wochen etwas Luft verschaffen.

    BVB II gegen RWE: Direkter Vergleich spricht für die Gäste

    Die Bilanz spricht auf jeden Fall für Rot-Weiss Essen. Denn im direkten Vergleich haben die Essener in 31 Begegnungen gegen Borussia Dortmund II zwölfmal gewonnen, 14 Mal Remis gespielt und nur fünf Partien verloren. Die letzten beiden Drittliga-Vergleiche zwischen dem BVB II und RWE endeten mit jeweils einem Sieg für Essen (2:1, 13. Oktober 2023) und einem Erfolg für Dortmund (13. August 2022). Das Hinspiel (25. September 2024) in der laufenden Saison gewann RWE mit 3:1.



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