Schlagwort: reviersport

  • 3. Liga: 560 Premier-League-Spiele – Prominenter Zaungast

    3. Liga: 560 Premier-League-Spiele – Prominenter Zaungast


    Auch wenn sein Fachgebiet zweifellos eher die englische Premier League ist, hat der ehemalige Schiedsrichter Mike Dean am Wochenende ein gutes Auge bewiesen und sich ein besonderes Drittligaspiel herausgesucht.

    In England ist Mike Dean so ziemlich jedem Fußballfan ein Begriff. Jahrelang hat er in der höchsten Spielklasse Partien geleitet, war auch Fifa-Schiedsrichter. Sein letzter Einsatz datiert aus dem Jahr 2022.

    Mittlerweile ist er TV-Experte – und Groundhopper. Das heißt: Dean sammelt Stadien, in England und anderswo. Durch seine aktive Zeit als Schiedsrichter ist schon eine beträchtliche Sammlung zusammengekommen – doch bei Rot-Weiss Essen war er bis zuletzt noch nicht. Bis zuletzt.

    Am vergangenen Wochenende war Dean wieder unterwegs. Er lässt seine Fans auf seinem Instagramaccount @mikedeanref teilhaben. Rund 40.000 Menschen folgen ihm da. Den Anfang machte er am Donnerstagabend, 6. Februar, mit AZ Alkmaar gegen Quick Boys.

    Am Freitagabend war er dann beim belgischen Erstligaspiel KV Mechelen gegen KAA Gent – und hat einen Doppelpack von Ex-Schalker Benito Raman gesehen.

    Das Spiel endete in Ungewissheit – weil der Videobeweis die Fans lange im Unklaren gelassen hatte. Fast zehn Minuten dauerte der Check, bei dem kaum einer im Stadion wusste, was überhaupt los war. Die Stimmung kippte und dann zeigte Visser auch noch an: Tor. So sollte Mechelen tatsächlich noch den 3:1-Vorsprung verspielen. Am Ende stand es 3:3.

    Am Samstag dann hatte sich Dean gleich zwei Spiele vorgenommen. Um 14 Uhr besuchte er zunächst das Stadion an der Hafenstraße und schaute sich den Kellerkracher der 3. Liga, Rot-Weiss Essen gegen die SpVgg Unterhaching, an. “Früher Auftakt in Deutschland, um den Doppelschlag zu starten, bevor ich mich auf den Weg zurück nach Holland für einen Derby-Tag mache”, schrieb er dazu.

    Dean postete zu jedem Besuch ein Bild mit dem Schal des jeweiligen Vereins. So auch in Essen. Am Abend war er dann noch beim Rotterdamer Derby zwischen Feyenoord und Sparta, ehe er sich tags darauf auch noch Fortuna Sittards Heimspiel gegen Ajax Amsterdam zu Gemüte führte.

    Und er kündigte gleich die nächste Hammer-Tour an: In sieben Wochen wolle er vier Spiele im Ausland in nur 27 Stunden besuchen. Das hört sich verdächtig nach Tschechien an. Oder es verschlägt ihn doch wieder in den Ruhrpott?



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  • VfL Bochum – BVB : Gesamtbilanz spricht für Dortmund – aber hier ist Bochum stark

    VfL Bochum – BVB : Gesamtbilanz spricht für Dortmund – aber hier ist Bochum stark



    Borussia Dortmund geht als Favorit in sein Auswärtsspiel in Bochum. Doch eine Statistik macht dem VfL Mut.
    Vermeintlich klare Vorzeichen am 22. Spieltag der Bundesliga. Auch wenn der VfL Bochum und Borussia Dortmund beide ihren Saisonzielen hinterherlaufen, ist die Favoritenrolle klar auf Seiten des BVB. Auch der historische Vergleich spricht für die Borussia. In insgesamt 84 Pflichtspielen gewann der BVB 38 Mal, in 20 Partien verließen die Bochumer den Platz als Sieger. 26 Mal wurden die Punkte geteilt. Seit sechs Spielen müssen die Bochumer bereits auf einen Dreier gegen den BVB warten (zwei Remis, vier Niederlagen). Das Hinspiel in dieser Saison verlief spektakulär, und zunächst sah es nach dem verpatzten Saisonstart am 5. Spieltag nach einem Überraschungssieg der Bochumer aus. Matus Bero (16.) und Dani de Wit (21.) sorgten für ein frühes 2:0, Serhou Guirassy verkürzte kurz vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel drehten die Borussen dann auf und gewannen durch Tore von Emre Can, Guirassy und Felix Nmecha mit 4:2. Die schlimmste Serie ist aber eine persönliche: VfL-Trainer Dieter Hecking hat seine letzten acht Spiele gegen den BVB mit Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg allesamt verloren. Zuletzt gelang einer Hecking-Mannschaft ein Sieg gegen Dortmund im Pokalfinale 2015 (3:1). Das sind erstmal wenig vielversprechende Zahlen aus VfL-Sicht. Doch eine Statistik macht vor der Partie an der Castroper Straße Mut. Hier zeigen sich die Bochumer oft als unangenehmer Gastgeber für den BVB und schickten die Gäste in 13 Begegnungen mit leeren Händen zurück nach Dortmund. Dem gegenüber stehen zehn Auswärtssiege der Borussia sowie 18 Unentschieden. Auch die vergangenen beiden Heimspiele des VfL endeten Remis (1:1). Der letzte Bochumer Erfolg gelang in Dortmund und hatte ebenfalls viel Spektakel auf dem Rasen zu bieten. Am 32. Spieltag der Saison 2021/22 gewann der VfL ein wildes Spiel beim BVB mit 4:3. Dreierpacker Erling Haaland (18./30./62.) hatte ein frühes 2:0 der Bochumer im Alleingang gedreht, in der Schlussphase glich zunächst Jürgen Locadia aus (81.), ehe Milos Pantovic den Auswärtssieg markierte (85.). Damit war der Klassenerhalt des VfL vorzeitig perfekt. Nun soll es im Derby gegen den BVB erneut wichtige Zähler für den Klassenerhalt geben. Anstoß im Vonovia-Ruhrstadion ist am Samstag (15. Februar) um 15.30 Uhr.



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  • VfL Bochum: Dritte Stammkraft fällt gegen Borussia Dortmund aus

    VfL Bochum: Dritte Stammkraft fällt gegen Borussia Dortmund aus



    Felix Passlack kann beim Derby gegen Borussia Dortmund nicht mitspielen. Der rechte Schienenspieler des VfL Bochum laboriert an einer Augenverletzung.
    Myron Boadu wird voraussichtlich zwei Spiele fehlen, Maximilian Wittek ist gegen Borussia Dortmund gesperrt – jetzt fällt auch noch Felix Passlack aus. Der rechte Schienenspieler des VfL Bochum, der am Dienstag noch dosiert mittrainieren konnte, hat sich beim Spiel in Kiel (2:2) eine leichte Augenverletzung zugezogen, die im Nachgang einen kleinen operativen Eingriff erforderlich machte. Dieser ist am Mittwoch erfolgreich vonstattengegangen. Ob Passlack noch länger ausfallt, ist noch offen. Damit fehlen Trainer Dieter Hecking ausgerechnet im hochemotionalen Derby gleich drei Stammkräfte. Wie Wittek, der immer in der Startelf stand, war auch Passlack stets gesetzt, verpasste zuletzt nur die Partie gegen Freiburg wegen einer Erkrankung. Der Ex-Dortmunder könnte von Cristian Gamboa ersetzt werden. Aber auch eine Viererkette mit Tim Oermann als Rechtsverteidiger, wie gegen den SC Freiburg, ist denkbar.



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  • Borussia Dortmund: Schwere Krise – Watzke leidet, Ricken unter Druck

    Borussia Dortmund: Schwere Krise – Watzke leidet, Ricken unter Druck



    Hans-Joachim Watzke leidet schwer unter der aktuellen BVB-Krise. Seinen Karriereplan will er trotz aller Widrigkeiten durchziehen.
    Borussia Dortmund steckt in der schwersten Krise seit Jahren. Die sportliche Misere geht auch am scheidenden BVB-CEO Hans-Joachim Watzke nicht spurlos vorbei. Ganz im Gegenteil: „Mir geht es, ehrlich gesagt, ziemlich beschissen“, gewährte der 65-Jährige in einem Gespräch bei der Wirtschaftsinitiative Frankfurt/RheinMain Einblick in seine Gefühlswelt. Zwar gebe es, stellte Watzke fest, „Millionen Menschen, denen es beschissener geht“, trotzdem schlage der Zustand der Borussia aktuell schwer auf sein Gemüt. Seine Entscheidung, sich im November endgültig aus dem operativen Geschäft beim BVB zurückzuziehen, bleibt allen Umständen zum Trotz bestehen. Ein Rücktritt vom Rücktritt sei „total und komplett“ ausgeschlossen, betonte Watzke, auch wenn er sich zuletzt manchmal gefragt hätte, „ob meine Entscheidung richtig war“. Besonders in der Verantwortung steht nun Lars Ricken, der im vergangenen Mai vom Nachwuchsleiter zum Sport-Geschäftsführer aufgestiegen war. Den Zeitpunkt hält Watzke nach wie vor für gut gewählt, weil es für den neuen starken Mann eine gute Zeit war, „da jetzt reinzugleiten. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir in ein solches Krisenszenario abgleiten.“ Das tue ihm für Ricken leid, „weil der seit Jahren in der zweiten Reihe bei uns super Arbeit“ leiste. BVB: Watzke hält weiter zu Lars Ricken Er sei „ohne Wenn und Aber“ von seinem Nachfolger im Sportbereich überzeugt, sagte Watzke, „aber es ist jetzt natürlich eine ganz andere Herausforderung“. Die Entwicklung habe Ricken „mit voller Wucht getroffen“, jetzt müsse er sich daraus befreien. Die Hoffnung beim BVB lastet nach der Entlassung von Nuri Sahin jetzt auf den neuen Trainer Niko Kovac, dessen Einstellung in erster Linie Ricken zu verantworten hat. Kovacs Einstand gegen den VfB Stuttgart ging allerdings 1:2 verloren. So stehen die Schwarz-Gelben in der Bundesliga auf weiter auf einem indiskutablen elften Tabellenplatz, die Champions League-Ränge rücken in immer weitere Ferne. Die „Verunsicherung“ bei den Spielern ist für Watzke aktuell das Hauptproblem. „Wir sind zum permanenten Überperformen verdammt. Wenn wir das nicht tun, haben wir ein Problem.“ Die Erwartungshaltung des Umfelds laste schwer auf dem Klub: „Je größer du wirst, desto mehr bekommst du aufs Dach.“ Trotz allem stünde die Borussia finanziell „bombenfest“ – auch ohne Einnahmen aus der Champions League.



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  • Borussia Dortmund: “Würden gerne öfters gut spielen” – War das die BVB-Wende?

    Borussia Dortmund: “Würden gerne öfters gut spielen” – War das die BVB-Wende?



    Borussia Dortmund hat mit dem 3:0 bei Sporting Lissabon ein Ausrufezeichen gesetzt. Jetzt steht das wichtige Derby beim VfL Bochum an. Der Beginn einer Aufholjagd?
    Pascal Groß war ein Sinnbild des gelungenen Abends für Borussia Dortmund. Zum 3:0-Sieg über Sporting Lissabon in den Champions-League-Playoffs steuerte er seinen Treffer zum 2:0 bei. In den vergangenen Wochen oft abgetaucht, war er nun voll da. “Wir würden gerne öfters gut spielen. In der ersten Halbzeit hat man uns angemerkt, dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Wir haben uns in das Spiel hineingekämpft und eine ordentliche zweite Halbzeit gespielt. Der Trainer hat uns in der Pause in ein paar Szenen gezeigt, dass wir zu langsam nach vorne spielen, wenn wir die Möglichkeit dazu haben. Und dass wir die Situationen besser ausspielen müssen. Da waren wir schlampig und nicht zielstrebig genug in der ersten Halbzeit. Nur Siege geben Selbstvertrauen. Heute gehe ich mit einem guten Gefühl vom Platz”, sagte er im Nachgang bei Amazon Prime. Neben Groß (68.), trafen Serhou Guirassy (60.) und Karim Adeyemi (82.). Eine glänzende Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Mittwoch, 19. Februar, 18:45 Uhr im Westfalenstadion. “Es ist erst Halbzeit in diesem Duell. Aber ich muss sagen, dass die Mannschaft im zweiten Durchgang ein fantastisches Spiel gemacht und zurecht gewonnen hat. Man kann nicht erwarten, dass wir Sporting von Beginn an an die Wand spielen, aber wir haben in der ersten Halbzeit viel zu langsam Fußball gespielt. Wenn du das Balltempo erhöhst, bekommst du Räume. Die Mannschaft hat die Tore schön herausgespielt und durchgehalten bis zum Schluss”, lobte BVB-Trainer Niko Kovač. Und weiter: “Wir haben Körperlichkeit, Mentalität und Aggressivität gezeigt. Wir wollten unbedingt zu Null spielen. Und als Sportler brauchst du Siege. Ich wünsche mir, dass uns das für die Zukunft einen Impact gibt. Wir wollen aber auch nicht alles in den Himmel heben. Wir haben am Wochenende ein wichtiges Spiel in Bochum.” Genau da muss Borussia Dortmund diese Leistung nun bestätigen (Samstag, 15. Februar, 15:30 Uhr). Der VfL Bochum steht als Tabellenletzter ohnehin mit dem Rücken zur Wand. Aber wenn Borussia Dortmund wirklich noch in die Champions League möchte, dann darf der VfL Bochum keine Hürde sein. Vielmehr muss dieser deutliche Sieg bei Sporting Lissabon der Auftakt zur Aufholjagd sein. Am Samstagabend wissen wir mehr.



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  • VfL Bochum: Derby-Vorfreude – “Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf”

    VfL Bochum: Derby-Vorfreude – “Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf”



    Im Hinspiel hätte der VfL Bochum nach 2:0-Führung beim BVB eine frühe Wende nach dem Fehlstart schaffen können. Nun geht es als Letzter ins Derby.
    Das Hinspiel beim BVB hätte nach einem verkorksten Start in die Saison für den VfL Bochum ein positiver Wendepunkt sein können. Drei Niederlagen und ein Remis gab es zuvor. Dann stand es am fünften Spieltag nach Toren von Matus Bero und Dani de Wit 2:0 für den VfL in Dortmund – Myron Boadu hatte zudem die große Chance auf das 3:0. Er ließ sie aus, der BVB kam zurück und gewann am Ende mit 3:2. Der Rest ist bekannt, der VfL bekam in der Bundesliga kaum ein Bein auf den Boden und steht tief im Keller. Als Letzter empfängt man nun den BVB, zudem fallen mit Myron Boadu, Maximilian Wittek und Felix Passlack drei Stammkräfte aus. Trotzdem gehen die Spieler nicht gefrustet in das Derby, wie Tim Oermann im Vorfeld erklärt: “Unabhängig von der Tabellensituation ist das ein Spiel, auf das man sich freut. Wir wissen, dass wir der Underdog sind.” Bei dem Oermann zuletzt Teil der Dreierkette war, durch den Ausfall von Passlack und Wittek könnte er aber auch auf die Außen rotieren. Seine Meinung: “Ich denke, dass ich ein polyvalenter Spieler bin, der in der Dreier- und der Viererkette spielen kann, auch in der Fünferkette. Aber wo ich am Ende auflaufe, das entscheidet der Trainer.” Mit Blick auf den Gegner ist sich Oermann sicher, dass der BVB nach dem 3:0 in der Champions League in Lissabon mit “mehr Selbstvertrauen kommen wird”. Sein Zusatz: “Das müssen wir ihnen nehmen. Sie sind sehr variabel. Wenn wir es gegen den Ball gut machen und Nadelstiche setzen, dann haben wir gute Chancen.” Wobei der VfL jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt, auch ein Remis könnte schon helfen, schließlich punkten auch Holstein Kiel und der 1. FC Heidenheim kaum. Daher wird es wohl wieder bis zum Ende ein hartes Ringen im Tabellenkeller geben. Philipp Hofmann sagt: “Natürlich wünschen wir uns, dass der Klassenerhalt mal früher feststeht. Aber wir nehmen auch jetzt die Situation so an.” Wobei man immer noch etwas hadert mit dem 2:2 in Kiel, wo man vor der Pause besser war und eine höhere Führung verspielte. Hofmann: “Wenn man den Spielverlauf betrachtet, dann haben wir zwei Punkte verloren. Am Ende haben wir aber auch einen Zähler auf Heidenheim gutgemacht. Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf gegen den BVB.” cb /gp



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