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  • VfL Wolfsburg ist noch auf der Suche nach der Konstanz

    VfL Wolfsburg ist noch auf der Suche nach der Konstanz


    Wolfsburg. Die „Hurricanes“-Handballerinnen zeigten zuletzt zwei Gesichter. Dennoch glauben sie an ihre Chance gegen List, eines der Oberliga-Topteams.



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  • „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“

    „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“


    Wolfsburg. Hauptrunden-Finale am Freitag in der DEL – es wird dramatisch! Und die Grizzlys Wolfsburg sind nach dem 5:2-Sieg gegen Straubing mittendrin. Denn es geht nach Düsseldorf, wo die DEG ums sportliche Überleben kämpft. Am Dienstagabend kassierte der Traditionsklub vom Rhein eine 1:5-Niederlage beim direkten Konkurrenten Augsburg und purzelte wieder auf den letzten Platz. Folgt eine Niederlage gegen Wolfsburg, wäre der sportliche Abstieg besiegelt.

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    Die Wolfsburger brauchen derweil diesen Sieg, um Rang zehn und damit die Teilnahme an der ersten Playoff-Runde auf jeden Fall zu sichern. „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“, sagte Trainer Mike Stewart nach dem Straubing-Spiel. Der Stein, der ihm dabei vom Herzen fiel, war „relativ groß“, wie er zugab. „Es war unsere Pflicht, die drei Punkte zu holen. Das ist uns mit einer super Teamleistung gelungen. Strahlie war bärenstark im Tor, wir haben Tore geschossen und gut verteidigt. Freitag heißt es jetzt ‚Alles oder nichts!‘“

    Frankfurt verliert in Mannheim

    Goalie Dustin Strahlmeier sah es ähnlich: „Das war nur der Start, am Freitag geht es weiter. Wir haben super gespielt, aber ein paar Kleinigkeiten abgegeben, mit denen Straubing ins Spiel gekommen ist. Am Schluss sind wir vielleicht ein bisschen nervös geworden, weil wir wussten, was auf dem Spiel steht.“ Und wie sind jetzt die Aussichten Richtung Hinrunden-Finale? „Es ist egal, aus welcher Position man kommt. Manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn man sich von unten rauskämpfen muss…“

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    Grizzlys-Trainer Mike Stewart nach dem Sieg gegen Straubing

    Grizzlys-Trainer Mike Stewart nach dem Sieg gegen Straubing

    Wahrscheinlich würde in Düsseldorf auch ein Overtime-Erfolg reichen, weniger aber darf es nicht werden, denn sonst könnten die Frankfurter Löwen wieder vorbeiziehen. Am Dienstag kassierten die Hessen eine 0:3-Niederlage bei den Adlern in Mannheim, die letzten beiden Treffer fielen allerdings erst in der letzten Minute.

    Tigers sind ein möglicher Playoff-Gegner

    Straubing hatte schon vor der Niederlage in Wolfsburg die Pre-Playoffs gesichert, am letzten Spieltag geht es gegen München nur noch darum, Rang sieben zu verteidigen – die Tigers wären damit auch ein möglicher Wolfsburg-Gegner in der ersten Playoff-Runde.

    Für München geht es dabei um die Chance auf Platz vier und damit auf Heimrecht im ersten Viertelfinalspiel, das Ex-Grizzly Chris DeSousa verpassen wird. Der Stürmer bekam wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich gegen Mannheims Luke Esposito eine Sperre aufgebrummt. Weil er als Wiederholungstäter gilt, fiel die mit vier Spielen happig aus. DeSousa fehlte schon am Dienstag beim 2:4 in Ingolstadt und wird auch das Hauptrunden-Finale und die ersten beiden Playoff-Partien verpassen.

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    Ganz oben war schon seit Sonntag alles klar: Ingolstadt ist Hauptrunden-Sieger, Berlin geht als Zweiter ins Playoff-Rennen. Und Bremerhaven ist nach dem 1:0 gegen Nürnberg der dritte Rang nicht mehr zu nehmen. Bereits nach dem vorletzten Spieltag stehen damit zwei Partien für das Playoff-Viertelfinale fest. Die Fischtown Pinguins bekommen es ab dem 16. März mit den Kölner Haien zu tun. Zwischen Mannheim und RB München kommt es bereits zu einem Top-Duell.

    AZ/WAZ



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  • Serie A: Juventus kann die Saison doch noch retten

    Serie A: Juventus kann die Saison doch noch retten


    Stand: 03.03.2025 23:35 Uhr

    In der Champions League und in der Copa Itralia hat sich Juventus Turin vorzeitig verabschiedet – umso wichtiger war jetzt der späte Sieg gegen Hellas Verona.

    Christian Hornung

    Die Begegnung spiegelte aber jede Menge von der Saison wieder, die die “Alte Dame” aktuell spielt. Nichts fällt leicht, alles ist harte Arbeit. Es sieht selten schön aus, was Juve abliefert, auch dieses 2:0 (0:0) gegen den Tabellen-14. der Serie A war kein Produkt von spielerischer Klasse, sondern defensiver Disziplin gepaart mit Geduld und Beharrlichkeit bis in die Schlussphase.

    • 27. Spieltag
      Pfeil rechts

    Erlösung erst in der 90. Minute durch Koopmeiners

    Bis in die 72. Minute durfte Hellas davon träumen, im Kapmf um den Klassenerhalt einen echten Befreiungsschlag zu landen. Dann gelang Khéphren Thuram der Führungstreffer, es blieb zwar eng bis in die letzten Minuten, doch das Juve-Bollwerk hielt dicht wie in den besten Zeiten von Giorgio Chiellini, Leonardo Bonucci und Andrea Barzagli.

    In der 90. Minute erlöste Teun Koopmeiners die Fans in Turin mit dem Treffer zum 2:0, der den Sprung auf Platz vier bedeutete: Mit 52 Zählern zog Juventus an Lazio Rom (50) vorbei und darf sogar wieder von mehr als der erneuten Champions-League-Teilnahme träumen: Inter Mailand auf Platz 1 ist sechs Punkte entfernt, Neapel fünf, Atalanta Bergamo vier.

    Doppel-Aus im Februar

    Alles andere als dieser Pflichtsieg hätte die Lage bei Juve verschärft, denn vergangene Monat war für den Verein schlimm gewesen. Am 19. Februar ging das Rückspiel in der Königsklassen-K.o.-Runde bei der PSV Eindhoven nach Verlängerung 1:3 verloren, das 2:1 aus dem Hinspiel reichte also nicht. Ebenfalls ausgeschieden ist Juve sieben Tage später in der Copa: Im Elfmeterschießen setzte sich in Turin das Serie-A-Kellerkind SC Empoli im Elfmeterschießen durch – und das mit zuvor nur 31 Prozent Ballbesitz.

    Thiago Motta fand nach dieser Vollblamage erneut sehr deutliche Worte über seine Mannschaft. Schon nach dem Aus in der Königsklasse urteilte er: “Es hat uns einfach an allem gefehlt.” Nach Empolis Triumph gab er zu: “Ich schäme mich, wir sind am Tiefpunkt angekommen. Wir können Fehler machen, aber die Einstellung in der ersten Halbzeit war beschämend. Empoli hatte sogar noch einige Spieler geschont, wir haben es sportlich nicht verdient, ins Halbfinale einzuziehen.”

    Sieg gegen Verona bringt etwas Zeit

    Motta war erst in diesem Sommer für den gefeuerten Massimo Allegri zu Juventus gekommen, nach dem Doppel-Aus in Pokal und Champions League wurde schon wieder über seine Ablösung debattiert. Der Sieg über Hellas Verona hat ihm nun etwas Zeit verschafft. Wie nachhaltig der Aufschwung ist, wird sich in den kommenden beiden Wochen mit den Wegweiser-Spielen gegen Atalanta Bergamo und beim AC Florenz zeigen – alles andere als ein Platz in den Top-Vier am Saisonende würde auf jeden Fall seinen Job gefährden.



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  • Stadion soll “brennen”, aber noch sind Tickets zu haben: BVB droht in der Champions League gegen Lille erstes nicht ausverkauftes Heimspiel der Saison

    Stadion soll “brennen”, aber noch sind Tickets zu haben: BVB droht in der Champions League gegen Lille erstes nicht ausverkauftes Heimspiel der Saison


    Das kommt auch nicht alle Tage vor. Einen Tag vor dem Achtelfinal-Hinspiel der CL gibt es noch Tickets für das Westfalenstadion.

    Heimspiele des BVB sind ausverkauft. Das ist ein Satz, der im modernen Fußball beinahe die Qualität eines Naturgesetzes hat. 81.365 Zuschauer lautet seit geraumer Zeit die magische Zahl, die bei jeder Partie im Signal Iduna Park von Norbert Dickel verkündet wird. In der laufenden Saison war das in der Bundesliga bei zwölf von zwölf Gelegenheiten so und in der Champions League bei vier von vier. Wird es am Dienstag anders, wenn der BVB auf OSC Lille im Achtelfinal-Hinspiel der Königklasse trifft?



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  • Borussia Dortmund: Der Kampf um noch mehr Millionen

    Borussia Dortmund: Der Kampf um noch mehr Millionen


    In der Bundesliga zittert Borussia Dortmund um eine erneute Qualifikation für Champions League. Umso wichtiger wäre es, in der laufenden Saison international möglichst weit zu kommen. Es geht um viel Geld – und darum, die nationale Konkurrenz abzuwehren.

    Lars Ricken war weit davon entfernt, euphorisch zu werden. „Wir haben Siege gefordert. Wir haben jetzt in zwei Spielen zwei Erfolge eingefahren“, sagte der Geschäftsführer Sport von Borussia Dortmund nach dem 2:0 beim FC St. Pauli vom Samstag. Insofern hätte die Mannschaft „abgeliefert“ – nicht mehr und nicht weniger, so Ricken.

    Jeglicher Kommentar, der auch nur ansatzweise überschwänglich geklungen hätte, wäre deplatziert gewesen. Es war schließlich das erste Mal in der laufenden Saison, dass der BVB zwei Bundesligaspiele in Folge gewinnen konnte – am bereits 24. Spieltag. Das verdeutlicht, wie enttäuschend die laufende Spielzeit für den nach Bayern München umsatzstärksten deutschen Verein bislang verlaufen ist. Und der Pflichtsieg beim Aufsteiger bringt den Tabellenzehnten seinem Minimalziel, der erneuten Qualifikation für die Champions League, auch nur minimal näher. „Wir pirschen uns ran, und jetzt geht es im Tunnelblick weiter“, erklärte Ricken. Das Motto müsse lauten: „Scheuklappen auf und nächstes Spiel.“

    Die kommende Partie ist vor dem Hintergrund der tristen Gegenwart für die Zukunft besonders wichtig. Am Dienstag geht es im Hinspiel des Achtelfinales in der Königsklasse gegen den OSC Lille (21 Uhr/Prime Video und im WELT-Liveticker). Und weil es nicht unwahrscheinlich ist, dass den Dortmundern in der kommenden Saison die große europäische Bühne verwehrt bleiben könnte, sind die Einnahmen aus der aktuellen Spielzeit in der Champions League umso bedeutsamer für die Ausgestaltung der Zukunft. Sollten Umbauarbeiten am Team vorgenommen werden, dürfte dies einiges kosten.

    Einnahmen von bis zu 110 Millionen Euro

    Die Champions League ist für den BVB eine Cashcow, von der der Verein in den vergangenen Jahren sehr gut gelebt hat. Denn selbst wenn es in der Bundesliga in der vergangenen Saison nur zum fünften Platz gereicht hat und diesmal am Ende sogar eine noch schlechtere Platzierung drohen könnte – international ist der Klub eine starke Marke.

    Was den Klub-Koeffizienten des europäischen Verbandes Uefa angeht, der die Spielstärke der einzelnen Vereine vergleicht und somit Auswirkungen auf die Gelder aus dem Marketingpool hat, liegt der BVB auf Rang sieben. Zwar mit deutlichem Rückstand auf die Bayern (Platz drei), aber unverändert vor dem Deutschen Meister Leverkusen (Platz neun). Das hat damit zu tun, dass die Dortmunder in den vergangenen Jahren Dauergast in diesem Wettbewerb waren und deshalb von der Fünf-Jahres-Wertung profitierten.

    Das ließ und lässt Einnahmen sprudeln. Allein in der vergangenen Saison, als das Finale erreicht werden konnte, flossen rund 120 Millionen Euro an Prämien und Zuwendungen aus dem Marketingpool an den BVB. Zuschauereinnahmen kamen noch hinzu.

    In der laufenden Spielzeit könnte dies wegen des ausgeweiteten Formats ebenfalls geschafft werden – selbst wenn die Dortmunder nicht ganz so weit kommen sollten. Bereits durch das Erreichen des Achtelfinales dürften bereits etwa 110 Millionen Euro aus den verschiedenen Einnahmefeldern sicher sein. Sollte sich die Mannschaft von Niko Kovac gegen den aktuell Tabellenfünften der Ligue 1 durchsetzen, könnten weitere 12,5 Millionen Euro allein an Prämien verbucht werden.

    Die Dortmunder setzen deshalb vor allem auf die internationale Karte. „Wir haben eine Riesenchance, uns für die besten Acht in Europa zu qualifizieren“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl – wohl wissend, dass ein Weiterkommen vor allem seine Arbeit sehr erleichtern könnte. Es würde den Spielraum auf dem Transfermarkt vergrößern – und möglicherweise auch helfen, ein Jahr ohne Teilnahme an der Königsklasse zu kompensieren.

    „Der BVB hält auch zwei Jahre ohne Champions League aus“, hatte der im November scheidende Klubchef Hans-Joachim Watzke vor einigen Wochen gesagt. Eine taktisch motivierte Aussage: Denn die nationale Konkurrenz könnte dem BVB den Rang ablaufen. Rein wirtschaftlich könnten die Einnahmeverluste durch Transfers kompensiert werden. Außerdem nehmen die Dortmunder nach Saisonende auch noch an der Fifa-Klub-WM in den USA teil. Dort soll es eine Antrittsgage von 50 Millionen Euro geben.

    Ein wichtiger Aspekt ist allerdings die Auswirkung auf die Strahlkraft des Vereins, die sich auf dem zunehmend globalisierten Markt in erster Linie an einer erfolgreichen Performance in der Champions League speist. Vor diesem Hintergrund wäre es von großer Bedeutung, weit zu kommen.

    Leicht wird dies jedoch nicht. „Lille ist ein unangenehmer Gegner, der defensiv sehr stark ist“, sagte Kehl über die Franzosen, die sich bereits in der Liga-Phase als Favoritenschreck erwiesen haben. Die Mannschaft von Trainer Genesio Bruno hat zu Hause Titelverteidiger Real Madrid (1:0) geschlagen, bei Atlético Madrid 3:1 und beim FC Bologna 2:1 gewonnen sowie am letzten Vorrundenspieltag Feyenoord Rotterdam mit 6:1 aus dem eigenen Stadion gefegt. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Aber unser Stadion wird brennen“, sagte BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck.



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  • So haben Sie die Profis des VfL Wolfsburg auch noch

    So haben Sie die Profis des VfL Wolfsburg auch noch


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    Fußball-Bundesliga

    So haben Sie die Profis des VfL Wolfsburg auch noch nicht gesehen…

    Wolfsburg. Wolfsburgs Trainer war nach dem harterkämpfen aber verdienten 2:1-Sieg bei Werder Bremen rundum zufrieden, da lag es nahe, seinen Profis nach der englischen Woche mit dem unglücklichen Pokal K.o. bei RB Leipzig ein Geschenk zu kredenzen. Das tat der Österreicher dann auch und gab seinen Profis zwei Tage frei. Genug Zeit also, um sich ins Karnevalsgetümmel zu werfen, ein wenig zu schunkeln und das ein oder andere gerstenreiche Kaltgetränk zu sich zu nehmen. Nun aber stellte sich aber für die Profis die Frage der Frage: Was anziehen in den jecken Tagen?

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    Müller wie „Sully“ aus „Monster-AG“

    Marius Müller, Wolfsburgs aktuelle Nummer 1, hatte bereits nach dem Abpfiff im Weserstadion angekündigt, dass er tief in die Klamottenkiste packen würde. Als was oder wer er denn nun Karneval feiern wolle, das wollte er nicht verraten. „Das ist noch ein großes Geheimnis“, sagte der Ex-Schalker mit einem Schmunzeln. Nun gab es Sontag gab es im Kabinentrakt die Auflösung – sein Look sollte offenbar an „Sully“ aus dem Film „Monster-AG“ erinnern.

    „Joker“ Dardai täuschend echt

    Etwas einfacher war die Sache dann bei Yannick Gerhardt. Der kölsche Jung, geboren in der Nähe der Rheinmetropole, hatte sich einige Tattoos aufgeklebt und einen Sträflingsoverall überzogen. Jungstar Bence Dardai, das darf man an dieser Stelle konstatieren, griff ganz tief in die Klamottenkiste und verwandelte sich in den „Joker“ aus dem gleichnamigen Film. Seine Verkleidung war ziemlich beeindruckend bis perfekt. Grüne Perücke, Joker-Face, grüne Krawatte, Nadelstreifenanzug und Stock. Stürmer Kevin Behrens ging als Römer, sein Gladiatorenkostüm sah bestechend echt aus, während sein Kollege Jakub Kaminski eine Trainingsanzug trug, dazu eine Langhaarperücke und eine Brille aus de Siebzigern.

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    Ganz schön jeck, die Vfler, die sich nach ihrer Verwandlung in Braunschweig ins karnevalistische Treiben stürzten. Dienstag dann ist Schluss mit lustig, dann erwartet Hasenhüttl seine Profis wieder zur Arbeit. Schließlich heißt es: Kraft tanken für die kommende Aufgabe zu Hause gegen Aufsteiger St. Pauli, um endlich auch mal wieder einen Dreier einzufahren vor heimischer Kulisse. Ein Sieg nämlich könnte bedeute, dass die Niedersachsen endlich auf einen Platz in der Tabelle vorrücken würden, der für die Rückkehr ins internationale Geschäft reichen würde.

    AZ/WAZ



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  • Werder kämpft immer noch mit denselben Problemen

    Werder kämpft immer noch mit denselben Problemen


    Werder-Trainer Ole Werner steht an der Seitenlinie und macht mit ausgebreiteten Armen eine fragende Geste.

    Werder-Trainer Ole Werner steht an der Seitenlinie und macht mit ausgebreiteten Armen eine fragende Geste.

    Werder-Trainer Ole Werner erlebte gegen Wolfsburg eine Mannschaft, die nicht effektiv genug war.

    Bild: Imago | Nordphoto

    Trainer Ole Werner sah auch Positives bei der 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg. Doch um die fünfte Pflichtspiel-Pleite in Folge zu verhindern, reichte es einfach nicht.

    Ole Werner saß mit sparsamer Miene auf dem Podium des Weserstadions und suchte nach Erklärungen. “Wenn es darum geht, Spiele zu gewinnen, haben wir aktuell Probleme mit der Effektivität, sowohl defensiv als auch offensiv”, sagte der Trainer nach dem 1:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg, der fünften Niederlage in Serie. Werder Bremen wird seine Krise einfach nicht los – und kämpft um den Zusammenhalt.

    “Natürlich ist es in so einer Phase schwierig für den Kopf”, sagte Werner. Und schwierig ist es auch, das alles im Umfeld zu vertreten. Die Europapokalplätze sind nach dem Rückschlag gegen den vermeintlich direkten Konkurrenten erst einmal kein Thema mehr, die lange hoffnungsvollen Anhänger mittlerweile spürbar frustriert. Über die 30 Punkte, die seit Ende Januar wie zementiert bei den Hanseaten in der Tabelle stehen, kommt Werder trotz aller Anstrengungen einfach nicht hinaus.

    Aussprache mit den Werder-Fans

    Werder-Fans halten in der Ostkurve des Weser-Stadions ein Transparent hoch mit der Aufschrift:

    Werder-Fans halten in der Ostkurve des Weser-Stadions ein Transparent hoch mit der Aufschrift: "Kein Wille kein Kampf keine Mentalität. Wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen".

    Werder-Fans hielten in der Ostkurve ein Transparent hoch mit der Aufschrift: “Kein Wille, kein Kampf, keine Mentalität. Wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen”.

    Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

    Schon nach dem bitteren Pokal-K.o. bei Drittligist Arminia Bielefeld (1:2) waren Spannungen in der sonst so harmonischen Werder-Welt offen zutage getreten. Eine Aussprache vor dem Wolfsburg-Spiel mit den Fans kittete zumindest die größten Risse. Und dennoch war die per Plakat transportierte Botschaft an die Profis nach dem Abpfiff am Samstag deutlich: “Kein Wille, kein Kampf, keine Mentalität – wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen”, stand darauf.

    “Es geht nur gemeinsam”, sagte Werner, der die Unterstützung des Publikums lobte. Und Verbesserungen bei seiner Mannschaft feststellte, die auf den frühen Fehler von Torwart Michael Zetterer vor dem 0:1 von Doppeltorschütze Patrick Wimmer (6./48.) ordentlich reagierte, aber mehrere Ausgleichschancen liegen ließ. Der Anschlusstreffer von Mitchell Weiser (90.) war am Ende nur Ergebniskorrektur.

    Angespannte Lage bei Werder

    “Es ist schade, dass wir nicht mehr mitgenommen haben, denn Wolfsburg hat aus wenig viel gemacht”, sagte Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz. “Wir sind derzeit in einer schwierigen Position, da gehen die 50:50-Spiele einfacher zur anderen Seite, und das ist heute passiert”, meinte Jens Stage, der wie die gesamte Mannschaft noch nicht wieder in der Verfassung der Hinrunde ist. Der Druck wird vor dem enorm schwierigen Auswärtsspiel in Leverkusen damit noch ein Stück größer.

    Auf die sportliche Führung, auf die Mannschaft, auf Werner. Alle betonten den zarten Fortschritt. “Das war das Gesicht, das wir jetzt wieder über einen längeren Zeitraum zeigen müssen”, sagte der Trainer. Die Stimmung bleibt enorm angespannt an der Weser.

    2021/2022 2022/2023 2023/2024 2024/2025

    1. Spieltag 2. Spieltag 3. Spieltag 4. Spieltag 5. Spieltag 6. Spieltag 7. Spieltag 8. Spieltag 9. Spieltag 10. Spieltag 11. Spieltag 12. Spieltag 13. Spieltag 14. Spieltag 15. Spieltag 16. Spieltag 17. Spieltag 18. Spieltag 19. Spieltag 20. Spieltag 21. Spieltag 22. Spieltag 23. Spieltag 24. Spieltag 25. Spieltag 26. Spieltag 27. Spieltag 28. Spieltag 29. Spieltag 30. Spieltag 31. Spieltag 32. Spieltag 33. Spieltag 34. Spieltag

    Spielplan

    Tabelle

    Legende:

    • Champions League
    • Europa League
    • Europa Conference League Quali.
    • Relegation
    • Abstieg
    • Die Partie Union Berlin – VfL Bochum (1:1) vom 14. Spieltag wurde nachträglich mit 2:0 für Bochum gewertet, nachdem VfL-Keeper Patrick Drewes in der Nachspielzeit von einem Feuerzeug am Kopf getroffen wurde und die Partie nicht zu Ende spielen konnte. Das DFB-Bundesgericht hat das Urteil bestätigt und es ist so in die Tabelle eingeflossen, aber Union will vor das Ständige Schiedsgericht ziehen. (Stand 01.03.2025).

    Mehr zu Werder Bremen:

    Quelle:
    sid.

    Dieses Thema im Programm:
    buten un binnen mit Sportblitz, 2. März 2025, 19:30 Uhr



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  • BVB – News und Gerüchte: Julian Brandt noch Stammspieler bei

    BVB – News und Gerüchte: Julian Brandt noch Stammspieler bei


    1. BVB – News und Gerüchte: Julian Brandt noch Stammspieler bei Borussia Dortmund? Niko Kovac stellt klar  SPOX
    2. Bundesliga heute: St. Pauli – Dortmund LIVE im TV, Liveticker & Livestream – Brandt-Entscheidung gefallen  SPORT1
    3. Brandt-Einsatz gegen St. Pauli? Kovac bleibt vorsichtig: ”Ist nur eine Alternative”  Sky Sport
    4. BVB: Brandt gegen St. Pauli zunächst auf der Bank  RAN
    5. BVB gegen St. Pauli: Julian Brandt hat Stammplatz nicht sicher – die Alternativen  WAZ News



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  • Der größte Bulle ist noch da: Elefantenschieber Ricken

    Der größte Bulle ist noch da: Elefantenschieber Ricken



    Der größte Bulle ist noch da

    Elefantenschieber Ricken bekommt beim BVB heiße Füße

    Lars Ricken baut Borussia Dortmund um und löst Baustellen auf. Lange Zeit farblos, greift der Champions-League-Held von 1997 in diesen Wochen mit Personalentscheidungen und klaren Ansagen knallhart durch. Noch aber hat er seine Ziele nicht erreicht.

    Manchmal sieht sich Lars Ricken noch so, wie er in Übergröße auf einem mächtigen Betonpfeiler der Südtribüne abgebildet ist. Champions-League-Finale, 25 Meter vor dem Tor von Juventus Turin, der Kopf oben, Angelo Peruzzi zu weit draußen. “So wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, so habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer”, sagt Ricken. Nur, dass er damals jung war, stürmisch, mutig – inzwischen tritt er bei Borussia Dortmund die Schwelbrände aus und bekommt davon heiße Füße.

    Nach blassen ersten Amtsmonaten schärft er sein Profil. In der berüchtigten “Elefantenrunde” der BVB-Entscheider hat der 48-Jährige derart aufgeräumt, dass sie nicht mehr benötigt wird. Er entließ Trainer Nuri Şahin, er warf den Kaderplaner Sven Mislintat raus – und Ober-Boss Hans-Joachim Watzke wird im Herbst ausscheiden, woran Ricken auch seinen Anteil hat: Das frühere Idol der “Süd” wurde an Sebastian Kehl vorbei befördert und übernahm von Watzke die Sport-Geschäftsführung.

    Klare Ansagen und Lehrgeld-Momente

    Die monatlichen Treffen der meinungsstarken Entscheider waren stets mit Watzke, lange auch mit Michael Zorc und Matthias Sammer besetzt. Dort wurde festgelegt, von dort wurde anschließend nach unten kommuniziert. Auch den Berater Sammer hat Ricken eingefangen, indem er ihm nach einem allzu wüsten TV-Auftritt nahelegte, nicht mehr als Prime-Video-Experte für BVB-Spiele tätig zu sein. Diese kuriose Doppelrolle scheint aufgelöst.

    Alles gut? Nein. Noch nicht. Einige Lehrgeld-Momente gab es schließlich auch: An seinem ehemaligen Mitspieler Sahin beispielsweise hat Ricken viel zu lange festgehalten. Er hat sich die Wende so sehr herbeigewünscht, dass er übersah, was andere klar vor Augen hatten: dass sie nicht kommen würde.

    Hauch von Umschwung

    Zweites Beispiel – den lähmenden Machtkampf zwischen Mislintat und Kehl hat Ricken zwar zerschlagen. Das war notwendig. Jedoch: Als Mislintat gehen musste, existierte die Möglichkeit, Kehl ebenfalls freizustellen, quasi gar nicht. Denn der Vertrag mit dem Sportdirektor war trotz interner Unzufriedenheit mit der Kaderzusammenstellung kurz zuvor verlängert worden. Ricken hatte dafür auf der Mitgliederversammlung geworben – mit einer Kehrtwende hätte er sich selbst beschädigt.

    Andererseits hat er zwei “Elefanten” aus dem Weg geschoben. “Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist, und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen”, sagte er. “Getroffen”, auch bekannt als: von Ricken entlassen. Das sei “unbequem” gewesen, versicherte er, und er führte einen ganz normalen täglichen Austausch mit Kehl und Trainer Niko Kovac ein.

    Noch aber wacht der größte Elefantenbulle über der Herde. Intern hat Watzkes Wort auch in schlankerer Struktur weiter das größte Gewicht, aber er hält sich öffentlich auffällig zurück – und erleichtert es Ricken damit, seine Machtbasis zu festigen. Wenn am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) beim FC St. Pauli noch sportlich trittsichere Pfade erreicht werden und sich ein Hauch von Umschwung danach in eine Tendenz verfestigt, wäre Ricken wirklich führend. Doch die Kovac-Verpflichtung war aus der Not geboren: Sie könnte ihn schneller wieder einholen, als ihm lieb ist.



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  • Weisse noch? Als sich RWE und Dortmund II einen engen Aufstiegskampf lieferten

    Weisse noch? Als sich RWE und Dortmund II einen engen Aufstiegskampf lieferten


    In der Saison 2020/21 lieferten sich Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund II in der Regionalliga West einen engen Kampf um den Aufstieg. Erst am letzten Spieltag kam es zur Entscheidung.

    Vor nicht allzu langer Zeit kämpften Rot-Weiss Essen und Dortmund II in der Regionalliga West um den Aufstieg in die 3. Liga. Am Ende musste sich RWE knapp geschlagen geben- während die Zweitvertretung des BVB als Meister den direkten Aufstieg in die 3. Liga schaffte.

    Der Aufstiegskampf in dieser Saison war denkbar knapp. Beide Teams lieferten sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen einen engen Zweikampf um die Spitze. Erst am letzten Spieltag entschied der BVB II dieses Rennen für sich.

    Lange Zeit sah es so aus, als würde Dortmund II ungefährdet an der Spitze stehen, während die Essener schon etwas abgeschlagen schienen. Sechs Spieltage vor Schluss betrug der Vorsprung bereits sechs Punkte. Allerdings nutze RWE die zwei Unentschieden in Folge des Konkurrenten, um sich so noch einmal heranzukämpfen.

    Am letzten Spieltag war die Ausgangslage unfassbar spannend:
    Mit einem knappen Vorsprung und einer fast identischen Tordifferenz (nur zwei Tore trennten die Teams) war eine Punktegleichheit theoretisch noch möglich.

    Zur Halbzeit führte Essen mit 2:0, während Dortmund mit 0:1 beim WSV zurücklag – es schien also noch alles möglich.

    Jedoch gewannen am Ende beide Vereine ihre finalen Partien, sodass sich am endgültigen Punktestand und der Platzierung nichts mehr änderte. Dortmund II blieb erster und stieg auf.

    Interessanter Fakt: In der Saison 2020/21 trennten sich beide Teams sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel mit 1:1. Beide Male waren die Essener in Führung gegangen, doch Dortmund II gelang jeweils der Ausgleich.

    Nur eine Saison später sicherte sich Rot-Weiss Essen allerdings ebenso den Aufstieg in die 3. Liga. Wieder war es ein spannendes und besonders knappes Rennen – diesmal mit Preußen Münster. Dank der besseren Tordifferenz krönte RWE sich zum Meister vor dem punktgleichen Konkurrenten.

    Seitdem spielen beide Teams in der 3. Liga. An diesem Wochenende (1. März) kommt es zum direkten Aufeinandertreffen in Dortmund im Stadion Rote Erde. Diesmal jedoch mit einer anderen Ausgangslage. Statt um den Aufstieg kämpfen beide Teams jetzt um wichtige Zähler gegen den Abstieg. Die Tabellensituation der dritten Liga ist aktuell extrem eng.

    Die letzten Begegnungen mit der zweiten Mannschaft der Borussia kann den Essener Fans vor der Partie Hoffnung machen. Aus den letzten zehn Aufeinandertreffen ging aus Essener Sicht nur ein Spiel verloren. Sechs Mal ging man als Sieger von Platz, viermal teilte man sich die Punkte.



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