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  • BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac

    BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac


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    Pascal Groß im Spiel des BVB gegen Union Berlin
    Pascal Groß sammelte gegen Union Berlin (22. Februar) gleich vier Vorlagen – drei davon per Flanke. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Die Flanken von Pascal Groß waren für den BVB gegen Union Berlin eine echte Waffe. Der Vierfach-Vorlagengeber enthüllte jetzt sein Erfolgsrezept.

    Dortmund – Für Pascal Groß war der 6:0-Sieg gegen Union Berlin (22. Februar) seine bisher erfolgreichste Leistung im schwarz-gelben Trikot. Nach seinem Vorlagen-Viererpack plauderte der Sommerneuzugang im BVB-Talk, Brinkhoff’s Ballgeflüster, unter anderem darüber, was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken. Groß erklärte den Gästen um RUHR24 aber auch, warum der BVB gleich drei Tore nach Flanken erzielte.

    BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac

    Der Host der Sendung und Stadionsprecher Norbert Dickel konfrontierte den BVB-Profi mit einer Statistik. Borussia Dortmund hätte vor dem Union-Spiel die drittmeisten Flanken in der aktuellen Bundesliga-Saison (aus dem Spiel) geschlagen, aber nur sechs Tore daraus erzielt. „Anscheinend waren die Flanken ein bisschen besser als davor“, lautete Pascal Groß humorvolles Antwort zu seinen drei Flankenvorlagen in nur einem Spiel.

    Die darauffolgenden Worte des 33-Jährigen klingen wiederum logisch: „Das ist ein Stück weit Mathematik. Wir müssen mehr Läufe machen in den Sechzehner, dass alle nicht so den Fokus haben auf Serhou (Guirassy, Anm. d. Red).“ Laut dem deutschen Nationalspieler wäre der BVB-Stürmer sonst einfacher zu verteidigen.

    „Wenn zwei, drei andere Jungs mit reingehen, müssen sie (die gegnerischen Verteidiger, Anm. d. Red) sich überlegen, wen sie nehmen“, erklärte Groß. Nach seiner Rechnung würden sowohl Guirassy als auch andere Spieler dementsprechend „viel mehr Tore schießen“.

    Sechser oder Achter? BVB-Mittelfeldspieler erklärt Position im Kovac-System

    Zu seinem persönlichen Erfolgsrezept bei Flanken betonte Groß gleich mehrmals die Wichtigkeit von Wiederholungen. Der technisch versierte Rechtsfuß würde immer wieder, auch selbstständig, Hereingaben trainieren. Seine vier Vorlagen aus dem Union-Spiel beeinflusste scheinbar auch Niko Kovac.

    Angesprochen auf seine Lieblingsposition sagte Groß: „So wie im Moment: Ich probiere, wenn wir hinten sind, das Spiel mit nach vorne zu tragen, aber wenn wir dann nach vorne kommen, hab ich schon gerne Freiheiten.“ Die Mischung aus Sechser- und Achterrolle liegt Borussia Dortmunds Nummer 13 scheinbar.

    „Es ist eine Stärke von mir, dass ich mit in den Sechzehner durchlaufen kann, Chancen vorbereiten kann oder Tore selbst erzielen kann“, erklärte Groß zur Position im Kovac-System. Obwohl der Ex-Brighton-Spieler eher ein Vorbereiter sei, möchte er in Zukunft auch selber treffen. Sein größtes Ziel sei aber ohnehin mit der Mannschaft Spiele zu gewinnen.



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  • So will Niko Kovac die BVB-Stars fit machen

    So will Niko Kovac die BVB-Stars fit machen


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    Niko Kovac.
    Soll den BVB leistungstechnisch wieder in die Spur bringen: Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Die BVB-Profis schwächeln in Sachen Fitness. Deshalb lässt Niko Kovac nun die Leistungsfähigkeit der Spieler bestimmen und ergreift Maßnahmen.

    Dortmund – Niko Kovac ist ein Trainer, der viel Wert auf harte Arbeit, Disziplin und Fitness legt. Schon in seiner Antritts-Pressekonferenz versprach der BVB-Coach, Niklas Süle wieder fit zu bekommen. Knapp einen Monat nach seinem Dienstantritt will sich der 53-Jährige ein detailliertes Bild von der Belastbarkeit seiner Profis machen. Längst hat er aber auch schon Maßnahmen ergriffen, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bekommen.

    So will Niko Kovac die BVB-Stars fit machen

    Wie die Sport Bild berichtet, ordnete Kovac für die neunte Kalenderwoche des Jahres (24. Februar bis 2. März) einen Laktattest bei Borussia Dortmund an. Eine während der Saison unübliche, aber in diesem Fall durchaus sinnvolle Maßnahme. Doch der Reihe nach.

    Ein Laktattest gibt, vereinfacht gesagt, Aufschluss über die Ausdauer eines Sportlers und kann dabei helfen, Trainingsempfehlungen auszusprechen. Dafür wird bei einem stufenweise ansteigenden Lauftest am Ende einer jeden Stufe ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen genommen, um die Laktat-Konzentration zu bestimmen.

    Üblicherweise werden Laktattests in den Vorbereitungsphasen einer Saison, also vor Hin- und Rückrunde, durchgeführt. So können die Trainingspläne optimiert werden. Schwebt dem Trainer eine laufintensive Spielweise vor, kann es sinnvoll sein, die Laktatwerte häufiger zu bestimmen. Und hier kommt Kovac ins Spiel.

    BVB-Laufleistung in der Saison 2024/25: Borussia Dortmund performt unterdurchschnittlich

    Die Mannschaften des gebürtigen Berliners gehören immer zu den laufstärksten der Liga. Da die BVB-Spieler im ligainternen Vergleich unterdurchschnittlich abschneiden, hilft ein Laktattest beim Bestimmen des Leistungsstandes.

    Für diesen fand BVB-Berater Matthias Sammer deutliche Worte. Nach der 1:2-Pleite in Bologna attestierte der 57-Jährige den Spielern eine „körperliche und geistige Nicht-Verfassung“.

    Sammers Aussagen lassen sich mit Zahlen untermauern: Von allen 18 Bundesligamannschaften liegt der BVB in Sachen Laufdistanz mit 2.632,5 Kilometern auf dem vorletzten Tabellenplatz, mit 5.251 Sprints auf dem elften und mit 16.360 intensiven Läufen auf Rang 14.

    BVB-Fitness: Niko Kovac lässt länger trainieren

    Kein Wunder also, dass Kovac den Leistungsstand schwarz auf weiß vor Augen haben möchte. Zudem wolle er Vergleichswerte für die im Sommer anstehende Klub-WM und die kommende Saison sammeln. Doch der Cheftrainer der Schwarz-Gelben ergriff auch schon weitere Maßnahmen, um die Spieler fit zu bekommen.

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    An einigen Tagen lasse Kovac „deutlich länger“ trainieren. Darüber hinaus habe er den BVB-Profis in vier Wochen lediglich dreimal freigegeben.



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  • Borussia Dortmund: Vertrags & Fitness-Herausforderungen für Niko Kovač | Sport

    Borussia Dortmund: Vertrags & Fitness-Herausforderungen für Niko Kovač | Sport


    Vertragsstreit und Fitnessprobleme: Niko Kovač steht bei Borussia Dortmund unter Druck und muss sofort liefern. Der Trainer kämpft für langfristige Strukturen und setzt auf Disziplin und harte Arbeit. Erste Erfolge sind sichtbar, doch große Herausforderungen bleiben. Lesen Sie mit BILDplus, wie Kovač den BVB auf Kurs bringen will und welche Rolle Fitness und neue Strukturen dabei spielen.



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  • BVB: Wie Niko Kovac die Mannschaft umkrempelt – Ansagen, Umgang mit Stars etc. | Fußball

    BVB: Wie Niko Kovac die Mannschaft umkrempelt – Ansagen, Umgang mit Stars etc. | Fußball


    Beim BVB sind nach der Verpflichtung von Trainer Niko Kovac (53) alle Augen nach vorne gerichtet – doch in nicht allzu ferner Zukunft könnte ein potenziell unbequemes Thema wieder auf dem Tisch landen.

    Kovac hatte eine Vertragslaufzeit über anderthalb Jahre bis Sommer 2026 ausgehandelt, die Dortmund-Bosse wollten in erster Linie nur eine Übergangslösung bis Sommer 2025. Was nach der Saison passiert – völlig unklar.

    Klar ist: Der BVB braucht sofortige Erfolge und eine Aufholjagd an Punkten in der Liga. Gleichzeitig soll Kovac aber nicht zu mächtig werden. Der Kroate hingegen will nicht als Feuerwehrmann fungieren und stattdessen Strukturen für einen langfristigen und gemeinsamen Erfolg schaffen.

    Weil in den ersten Wochen Spiel auf Spiel folgte, blieb nur Zeit für einen Crashkurs. Disziplin und harte Arbeit will Kovac den verunsicherten BVB-Profis vermitteln. Erst dann soll die spielerische Idee mit Intensität, hohen Ballgewinnen und schnellen Tiefenläufen besprochen werden und in Fleisch und Blut übergehen.



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  • Die großen Verlierer unter Niko Kovac

    Die großen Verlierer unter Niko Kovac


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  • Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen

    Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen


    Die Niederlage von Borussia Dortmund gegen Bochum warf Fragen auf. Fragen danach, wie es mit dieser Mannschaft noch weiter gehen soll. Ob sie jetzt das gesamte internationale Geschäft verpasst. Und Fragen nach der Führungsstärke der eigentlichen Anführer.

    Nach Abpfiff herrschte kollektives Schweigen. Die Profis duckten sich weg, niemand sprach in der Mixed Zone mit den wartenden Reportern. Hatte Niko Kovac die Spieler von Borussia Dortmund zunächst noch in Schutz genommen, greift er wenige Tage später durch.

    Borussia Dortmund: Kovac mit Ankündigung

    Für viele Fans kam das Schweigen der Spieler einer Bankroterklärung gleich. Niemand übernahm Verantwortung, niemand schlug mit der Faust auf den Tisch, niemand lieferte auch nur irgendeine Erklärung. Der BVB ließ den nächsten Tiefpunkt einer frustrierenden Saison einfach so über sich ergehen.

    +++ Blankes Entsetzen bei den Fans! DAS sagt alles über die Krise aus +++

    Zumindest das traurige Nachspiel soll so nie wieder vorkommen. Dafür will Kovac jetzt persönlich sorgen. „Das ist etwas, das nicht gut gelaufen ist“, formulierte der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Spiel gegen Sporting Lissabon deutlich.

    „Aber dafür werden der Sven [Pressesprecher Westerschulze; Anm. d. Red] und ich in Zukunft sorgen, dass das dementsprechend passiert“, kündigt er an. Ein solches Schweigen bei Interviews soll es künftig also nicht mehr geben.

    Kovac bittet um Entschuldigung

    Dennoch wirbt Kovac auch um Verständnis für seine Spieler. „Ich bitte um Nachsicht“, sagte er. „Wenn man erfolgreich ist, dann freut man sich über positive Kritik. Wenn nicht, dann ist es eben die negative. Aber das werden wir mit Sicherheit besser machen“, so Kovac. Denn sich den Fragen zu stellen, gehöre nun mal dazu.


    Lies hier mehr von uns:


    Am liebsten würden es bei Borussia Dortmund ohnehin alle sehen, wenn es gar keinen Grund für negative Kritik gebe und man die Bundesliga-Saison noch herumreißen kann. Doch weil man auf Platz 11 angewurzelt es, muss erstmal die gute alte Tante Champions League wieder für positive Highlights sorgen.



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  • Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen

    Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen


    Die Niederlage von Borussia Dortmund gegen Bochum warf Fragen auf. Fragen danach, wie es mit dieser Mannschaft noch weiter gehen soll. Ob sie jetzt das gesamte internationale Geschäft verpasst. Und Fragen nach der Führungsstärke der eigentlichen Anführer.

    Nach Abpfiff herrschte kollektives Schweigen. Die Profis duckten sich weg, niemand sprach in der Mixed Zone mit den wartenden Reportern. Hatte Niko Kovac die Spieler von Borussia Dortmund zunächst noch in Schutz genommen, greift er wenige Tage später durch.

    Borussia Dortmund: Kovac mit Ankündigung

    Für viele Fans kam das Schweigen der Spieler einer Bankroterklärung gleich. Niemand übernahm Verantwortung, niemand schlug mit der Faust auf den Tisch, niemand lieferte auch nur irgendeine Erklärung. Der BVB ließ den nächsten Tiefpunkt einer frustrierenden Saison einfach so über sich ergehen.

    +++ Blankes Entsetzen bei den Fans! DAS sagt alles über die Krise aus +++

    Zumindest das traurige Nachspiel soll so nie wieder vorkommen. Dafür will Kovac jetzt persönlich sorgen. „Das ist etwas, das nicht gut gelaufen ist“, formulierte der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Spiel gegen Sporting Lissabon deutlich.

    „Aber dafür werden der Sven [Pressesprecher Westerschulze; Anm. d. Red] und ich in Zukunft sorgen, dass das dementsprechend passiert“, kündigt er an. Ein solches Schweigen bei Interviews soll es künftig also nicht mehr geben.

    Kovac bittet um Entschuldigung

    Dennoch wirbt Kovac auch um Verständnis für seine Spieler. „Ich bitte um Nachsicht“, sagte er. „Wenn man erfolgreich ist, dann freut man sich über positive Kritik. Wenn nicht, dann ist es eben die negative. Aber das werden wir mit Sicherheit besser machen“, so Kovac. Denn sich den Fragen zu stellen, gehöre nun mal dazu.


    Lies hier mehr von uns:


    Am liebsten würden es bei Borussia Dortmund ohnehin alle sehen, wenn es gar keinen Grund für negative Kritik gebe und man die Bundesliga-Saison noch herumreißen kann. Doch weil man auf Platz 11 angewurzelt es, muss erstmal die gute alte Tante Champions League wieder für positive Highlights sorgen.



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  • BVB: Sieg gegen Union zeigt, wie das System von Niko Kovac bei Borussia Dortmund funktionieren kann

    BVB: Sieg gegen Union zeigt, wie das System von Niko Kovac bei Borussia Dortmund funktionieren kann


    Borussia Dortmund schlägt Union mit 6:0 – und gibt eine Kostprobe davon, wie Kovac-Fußball beim BVB erfolgreich sein kann.

    “Fußball ist eine Geschichte: Es muss zu dir fallen oder es fällt zum Gegner”, sagte Niko Kovac nach dem 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin bei Sky. Es ist eine Aussage, die sich dazu eignen würde, den Trainer und auch Menschen Kovac zu erklären.

    Der 53-Jährige liebt es, Sachverhalte einfach und simpel darzustellen, dem Fußball die Komplexität dort zu nehmen, wo sie aus seiner Sicht nur stört. Gegen Union Berlin haben sich die Vorteile seiner Philosophie und seiner Herangehensweise gezeigt. Drei Erkenntnisse zum Kantersieg von Borussia Dortmund.



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  • Torfestival beendet Dortmund-Gruselserie von Niko Kovač

    Torfestival beendet Dortmund-Gruselserie von Niko Kovač


    1. wa.de
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    Borussia Dortmund feiert gegen Union Berlin einen Gala-Triumph. Niko Kovač durchbricht dabei eine beachtliche Negativserie.

    Dortmund – Am Samstagabend hat Borussia Dortmund gegen Union Berlin den ersten Heimsieg in der Bundesliga seit dem 23. November eingefahren. Fast auf den Tag genau drei Monate nach einem 4:0 gegen den SC Freiburg übertraf sich der BVB um zwei weitere Treffer. Der 6:0-Galasieg gegen die Berliner sollte dem Team einiges Selbstvertrauen geben.

    Für Niko Kovač war es dabei ein durchaus besonderer Moment. Der historische Fehlstart mit zwei Bundesliga-Pleiten liegt nun hinter dem Trainer, zudem ist eine persönliche Horrorbilanz in Dortmund zu Ende gegangen: Als Chefcoach von Eintracht Frankfurt, beim FC Bayern und VfL Wolfsburg war Kovač sechsmal im Signal Iduna Park zu Gast und verlor alle sechs Spiele.

    Niko Kovač feiert BVB-Gala mit einem Glas Rotwein

    Auch sein BVB-Heimdebüt gegen den VfB Stuttgart war für den gebürtigen Berliner mit einer Pleite verbunden. Unter der Woche gelang Kovač im Playoff-Rückspiel der Champions League mit einem 0:0 gegen Sporting ein erster Teilerfolg, gegen Union durfte der Ex-Herthaner nun endlich mal so richtig im Westfalenstadion jubeln.

    „Es fühlt sich gut an, natürlich bin ich glücklich. Zumal sich die Jungs heute wirklich in einen Rausch gespielt haben“, sagte Kovač nach der Partie beim TV-Sender Sky. Eine allzu große Siegesfeier wird es aber mit seinem Bruder Robert, der ihn auf allen Trainerstationen als Assistent und rechte Hand begleitet, nicht geben.

    Niko Kovač hat eine lang erwartete Premiere in Dortmund gefeiert.
    Niko Kovač hat eine lang erwartete Premiere in Dortmund gefeiert. © IMAGO/Marco Bader

    „Der Robbie hat schon einige Spiele hier gewonnen“, spielte Kovač auf die Vergangenheit seines Bruders als Abwehrmann beim BVB an. „Für mich ist es schön, aber wir wollen es auch nicht überbewerten. Wir werden es genießen, uns ein Glas Rotwein gönnen, die Jungs bekommen zwei Tage frei“, sagte der Cheftrainer.

    Kovač fasst Leistung von BVB-Torjäger Serhou Guirassy in einem Wort zusammen

    Bei wem sich Kovač zuvorderst für die Beendigung seiner Horrorserie in Dortmund bedanken musste, wird mit einem Blick auf das Statistikblatt offensichtlich: Serhou Guirassy legte vor der Halbzeitpause zum sprichwörtlichen psychologisch günstigen Zeitpunkt das 2:0 nach, in der Schlussphase der zweiten Halbzeit ließ er drei Tore binnen acht Minuten folgen. Ein Viererpack war beim BVB zuletzt Erling Haaland im November 2020 gegen Hertha BSC gelungen.

    „Weltklasse. Mehr gibt es nicht zu sagen, wenn einer vier Tore macht“, reagierte Kovač auf den Punkt gebracht auf die Leistung von Guirassy, der seine Treffer in klassischer Mittelstürmer-Manier beigesteuert hatte.

    „Ich glaube, das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich vier Tore schieße. Ich habe ein paar Hattricks gesammelt, aber vier Tore sind etwas Besonderes. Das wichtigste sind aber die Mannschaft und der Sieg“, sagte Guirassy selbst bei Sky.

    Pascal Groß macht sein bestes Spiel seit dem Wechsel zum BVB

    Die Lobeshymnen muss sich Guirassy derweil wohl mehr teilen, als es bei einem Spieler, der einen Viererpack geschnürt hat, üblich ist. Denn auch Pascal Groß sammelte mit Vorlagen für drei Treffer von Guirassy sowie den Schlusspunkt von Maximilian Beier vier Scorerpunkte.

    „Ich will auch Pascal hervorheben, der vier aufgelegt hat. Das ist auch Klasse“, geriet Kovač ins Schwärmen und erklärte: „Seine Rolle ist immens wichtig: In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch.“

    Neuer Bundesliga-Rekord beim BVB dank Guirassy und Groß?

    Durchaus möglich, dass dem BVB dank Guirassy und Groß am Samstagabend sogar ein Novum gelang: Ob in einer Partie der Bundesliga jemals ein Spieler vier Treffer erzielte, während ein anderer vier Vorlagen sammelte, ist jedoch schwer zu sagen. Assists sind in der Bundesliga erst seit der Saison 2004/05 Teil der detaillierten Datenerfassung, weiter zurück gehen nur inoffizielle Datenbanken.

    Nach immerhin 20 Jahren der detaillierten Erfassung ist Groß erst der dritte Spieler, der vier Torvorlagen in einem Spiel gesammelt hat. Vier Treffer durch einen Spieler hat es indes schon in mehr als 50 Bundesliga-Spielen gegeben – diese Statistik wird jedoch eben auch schon seit Gründung der Beletage des deutschen Fußballs im Jahr 1963 geführt.



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  • Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen.

    Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin aufatmen.


    Auf der Südtribüne machten die Fans die Triumph-Welle, auf dem Rasen lachten und tanzten die Dortmunder Spieler wie schon lange nicht mehr. Nach einem furiosen 6:0 (2:0) gegen Union Berlin samt Vier-Tore-Show von Torjäger Serhou Guirassy ist beim BVB die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga zurück. «Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans», sagte der Matchwinner bei Sky. «Ich bin natürlich glücklich.»

    Can: «Ein perfekter Samstag»

    Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. «Ich glaube, alle sind erleichtert», sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab zu: «Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.» Ein Sonderlob erhielt Guirassy: «Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert», lobte Kehl, «heute hat’s geknallt». Coach Niko Kovac reichte ein Wort für seinen Torjäger: «Weltklasse!» Und Kapitän Emre Can fand: «Ein perfekter Samstag für uns alle.»

    Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Neu-Trainer Kovac leitete ein Eigentor von Diogo Leite (25. Minute) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten ein. Danach lud Guirassy (40. Minute/75./80./83.) zur Toreparty, ehe Maximilian Beier (89.) den Schlusspunkt setzte. Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. «Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen», sagte der sichtlich zufriedene Trainer.

    Union als guter Aufbaugegner

    Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen. 

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. «Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt», sagte Kovac bei Sky. 

    Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen – Brandt verletzt

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    «Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein», sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Ein Eigentor sorgt für Sicherheit

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte. 

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

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