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  • Wie Niko Kovač in Dortmund ankommt

    Wie Niko Kovač in Dortmund ankommt


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    Niko Kovač ist knapp einen Monat Cheftrainer beim BVB. Der erste Eindruck im Verein ist überwiegend positiv. Die Ergebnisse müssen folgen.

    Dortmund – Während des Siegs in der Champions League gegen Schachtar Donezk sickerte bei Borussia Dortmund die Nachricht durch, dass Niko Kovač den Trainerposten von Interimscoach Mike Tullberg und Vorgänger Nuri Şahin übernehmen würde.

    Der Klub sah sich Ende Januar in Person von Lars Ricken spät Abends zu einem Statement gezwungen, in dem der Sportchef die Einigung mit dem Kroaten bestätigte. Kovač hatte nach dem Aus von Şahin schnell den Favoritenstatus inne, sein Dementi im französischen Fernsehen war taktischer Natur.

    Niko Kovač bekam in Dortmund Vertrag bis 2026

    Gescheitert wären die Gespräche allenfalls in der Frage der Vertragslänge. Letztlich hat Dortmund sich auf anderthalb Jahre eingelassen, wobei die FIFA Klub-WM im Sommer für beide Parteien maßgeblichen Einfluss nahm. Die offizielle Linie des BVB lautet dabei, die Vertragslänge sei in den Gesprächen mit Kovač gar kein großes Thema gewesen.

    Klar ist: Auch ein Vertrag für die kommende Saison garantiert nicht, dass Dortmund sie tatsächlich mit Kovač angeht. Der Trainer muss in den kommenden Monaten liefern, das Team in den Europapokal führen und vor allem für Stabilität sorgen. Für eine echte Bilanz ist es nach vier Wochen im Amt selbstredend noch zu früh. Erste Eindrücke lassen sich aber sehr wohl gewinnen.

    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck.
    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck. © IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images

    Das Zauberwort beim BVB heißt Vertrauen

    Sie fallen überwiegend positiv aus. Den Fußball erfindet Borussia Dortmund unter Niko Kovač nicht neu, dafür wurde der vormalige Coach der kroatischen Nationalmannschaft, von Eintracht Frankfurt, des FC Bayern und VfL Wolfsburg aber auch nicht geholt. Die Richtung gab der 53-Jährige schon in seiner ersten Spieltagspressekonferenz vor.

    „Keep it simple. Wenn man es einfach hält – die Jungs haben Titel geholt, Nationalmannschaft gespielt, da muss man den Spielern das Vertrauen geben, dass sie gewisse Sachen selbständig regeln können“, sagte Kovač vor seinem Debüt. Das endete zwar in einer Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart, das Zauberwort des ersten Monats beim BVB hatte der Trainer damit dennoch gesprochen: Vertrauen.

    Kovač beim BVB eher Vaterfigur als „Harter Hund“

    Während manche Kritiker sich in der Spekulation darüber, welchen großen Namen Kovač beim BVB als Erstes „rasieren“ würde, hat der Übungsleiter sofort erkannt, dass die Mannschaft eine starke Schulter braucht. Anstelle des vielfach angekündigten „Harten Hunds“ hat mit Kovač eher eine Vaterfigur übernommen. Der Trainer stellt sich in einer Art und Weise vor die Mannschaft, die bisweilen schon fast übertrieben wirkt.

    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um.
    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um. © IMAGO/Madeleine Fantini

    Dabei hat Kovač bewusst in Kauf genommen, dass er für Schönrederei kritisiert wird. Er hat erkannt: Beim BVB steckt immer noch viel Qualität drin. Sie lässt sich aber nicht aus den Spielern quetschen, sondern sie müssen in die Lage gebracht werden, diese Qualität von sich aus zum Vorschein zu bringen.

    Erinnerung an „berüchtigten“ Co-Trainer von Jürgen Klopp

    Allerdings muss zwischen der Außendarstellung und der täglichen Arbeit durchaus unterschieden werden. Auf dem Trainingsplatz werden die BVB-Profis stärker gefordert als in der jüngeren Vergangenheit. Manche im Verein fühlen sich an die Zeiten erinnert, als Željko Buvač, Co-Trainer von Jürgen Klopp, für die Trainingsgestaltung zuständig war.

    Der Bosnier war unter den BVB-Profis vor allem für die sogenannte „Schweineübung“ berüchtigt: Meistens gegen Ende der intensiven Trainingslager bat Buvač dabei 60 Minuten lang zu Steigerungsläufen mit Ball, die selbst die austrainiertesten Kicker an den Rand ihrer Reserven führten.

    Kovač setzt mitten in der Saison Laktattest an

    Ganz so intensiv ist die Trainingsarbeit unter Kovač aktuell natürlich nicht, zumal seine ersten Wochen beim BVB ob des Spielplans Englische Wochen waren. Bemerkenswert: Zuletzt ließ der Chefcoach laut Medienberichten einen Laktattest durchführen, um besseren Aufschluss über den Fitnesszustand seiner Spieler zu erhalten. Eine solche Maßnahme mitten in der Saison ist keineswegs üblich.

    Sie zeigt, dass Kovač in Dortmund nichts dem Zufall überlassen mag. Und sie passt zu dem Eindruck, den der Klub in den ersten Wochen von seinem Coach gewonnen hat. Die Formulierung „Akribischer Arbeiter“ ist keine Floskel, wenn es um Kovač geht. Der gebürtige Berliner und sein Bruder Robert verbringen einen Großteil ihrer Zeit auf dem Trainingsgelände im Dortmunder Stadtteil Brackel.

    Von Dortmund kann Kovač noch nicht viel gesehen haben

    Auch wenn Robert Kovač dank seiner Vergangenheit als Abwehrspieler beim BVB die schönen Ecken der Ruhr-Metropole Dortmund kennt – viele wird er seinem Bruder Niko noch nicht gezeigt haben. Lediglich die Fahrtstrecke zwischen Hotel, Trainingsgelände und Signal Iduna Park soll der Übungsleiter schon bestens kennen.

    Für ihn sind harte Arbeit und Seriosität Grundvoraussetzungen. Kovač neigt nicht zur großen Emotionalität, die viele seiner Vorgänger ausgezeichnet hat. In der so schwierigen Situation des BVB hatte die Klubführung um Lars Ricken auf diesen Konterpunkt gesetzt. Der „Impuls von außen“ war wichtig, um die aus den Fugen geratene Saison vielleicht doch noch einzufangen.

    Noch ist der Aufwärtstrend des BVB unter Kovač ein zarter

    Ergebnistechnisch ist das bisher nur bedingt gelungen. Das Erreichen des Achtelfinales der Champions League sowie das 6:0 gegen Union Berlin sind positiv, zuvor kassierte Kovač als erster BVB-Trainer nach über 40 Jahren zwei Bundesliga-Niederlagen zum Start in sein Amt. Am Samstag muss Dortmund endlich zum Serientäter in der Liga werden, um von einem echten Aufwärtstrend sprechen zu können: Ein Sieg beim FC St. Pauli ist mehr oder minder Pflicht.

    Damit würde sich ein Eindruck von Kovač verfestigen, der im Umfeld des BVB schon jetzt vorherrscht: Dass der Trainer mit seiner Erfahrung, Ruhe und Ausstrahlung genau der richtige Mann war, um den freien Fall aufzuhalten und wieder ein ordentliches Leitungsfundament zu gießen. Mit der Frage, ob Kovač auch der richtige Mann sein wird, um im zweiten Schritt darauf aufzubauen, muss sich der BVB aktuell noch nicht befassen.



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  • Niko Kovac über Personal und den FC St. Pauli

    Niko Kovac über Personal und den FC St. Pauli


    Dortmund. Borussia Dortmund muss am Samstag beim FC St. Pauli antreten. Trainer Niko Kovac erklärt auf der Pressekonferenz seine Ideen für das Spiel.



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  • Wie Niko Kovač in Dortmund ankommt

    Wie Niko Kovač in Dortmund ankommt


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    Niko Kovač ist knapp einen Monat Cheftrainer beim BVB. Der erste Eindruck im Verein ist überwiegend positiv. Die Ergebnisse müssen folgen.

    Dortmund – Während des Siegs in der Champions League gegen Schachtar Donezk sickerte bei Borussia Dortmund die Nachricht durch, dass Niko Kovač den Trainerposten von Interimscoach Mike Tullberg und Vorgänger Nuri Şahin übernehmen würde.

    Der Klub sah sich Ende Januar in Person von Lars Ricken spät Abends zu einem Statement gezwungen, in dem der Sportchef die Einigung mit dem Kroaten bestätigte. Kovač hatte nach dem Aus von Şahin schnell den Favoritenstatus inne, sein Dementi im französischen Fernsehen war taktischer Natur.

    Niko Kovač bekam in Dortmund Vertrag bis 2026

    Gescheitert wären die Gespräche allenfalls in der Frage der Vertragslänge. Letztlich hat Dortmund sich auf anderthalb Jahre eingelassen, wobei die FIFA Klub-WM im Sommer für beide Parteien maßgeblichen Einfluss nahm. Die offizielle Linie des BVB lautet dabei, die Vertragslänge sei in den Gesprächen mit Kovač gar kein großes Thema gewesen.

    Klar ist: Auch ein Vertrag für die kommende Saison garantiert nicht, dass Dortmund sie tatsächlich mit Kovač angeht. Der Trainer muss in den kommenden Monaten liefern, das Team in den Europapokal führen und vor allem für Stabilität sorgen. Für eine echte Bilanz ist es nach vier Wochen im Amt selbstredend noch zu früh. Erste Eindrücke lassen sich aber sehr wohl gewinnen.

    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck.
    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck. © IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images

    Das Zauberwort beim BVB heißt Vertrauen

    Sie fallen überwiegend positiv aus. Den Fußball erfindet Borussia Dortmund unter Niko Kovač nicht neu, dafür wurde der vormalige Coach der kroatischen Nationalmannschaft, von Eintracht Frankfurt, des FC Bayern und VfL Wolfsburg aber auch nicht geholt. Die Richtung gab der 53-Jährige schon in seiner ersten Spieltagspressekonferenz vor.

    „Keep it simple. Wenn man es einfach hält – die Jungs haben Titel geholt, Nationalmannschaft gespielt, da muss man den Spielern das Vertrauen geben, dass sie gewisse Sachen selbständig regeln können“, sagte Kovač vor seinem Debüt. Das endete zwar in einer Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart, das Zauberwort des ersten Monats beim BVB hatte der Trainer damit dennoch gesprochen: Vertrauen.

    Kovač beim BVB eher Vaterfigur als „Harter Hund“

    Während manche Kritiker sich in der Spekulation darüber, welchen großen Namen Kovač beim BVB als Erstes „rasieren“ würde, hat der Übungsleiter sofort erkannt, dass die Mannschaft eine starke Schulter braucht. Anstelle des vielfach angekündigten „Harten Hunds“ hat mit Kovač eher eine Vaterfigur übernommen. Der Trainer stellt sich in einer Art und Weise vor die Mannschaft, die bisweilen schon fast übertrieben wirkt.

    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um.
    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um. © IMAGO/Madeleine Fantini

    Dabei hat Kovač bewusst in Kauf genommen, dass er für Schönrederei kritisiert wird. Er hat erkannt: Beim BVB steckt immer noch viel Qualität drin. Sie lässt sich aber nicht aus den Spielern quetschen, sondern sie müssen in die Lage gebracht werden, diese Qualität von sich aus zum Vorschein zu bringen.

    Erinnerung an „berüchtigten“ Co-Trainer von Jürgen Klopp

    Allerdings muss zwischen der Außendarstellung und der täglichen Arbeit durchaus unterschieden werden. Auf dem Trainingsplatz werden die BVB-Profis stärker gefordert als in der jüngeren Vergangenheit. Manche im Verein fühlen sich an die Zeiten erinnert, als Željko Buvač, Co-Trainer von Jürgen Klopp, für die Trainingsgestaltung zuständig war.

    Der Bosnier war unter den BVB-Profis vor allem für die sogenannte „Schweineübung“ berüchtigt: Meistens gegen Ende der intensiven Trainingslager bat Buvač dabei 60 Minuten lang zu Steigerungsläufen mit Ball, die selbst die austrainiertesten Kicker an den Rand ihrer Reserven führten.

    Kovač setzt mitten in der Saison Laktattest an

    Ganz so intensiv ist die Trainingsarbeit unter Kovač aktuell natürlich nicht, zumal seine ersten Wochen beim BVB ob des Spielplans Englische Wochen waren. Bemerkenswert: Zuletzt ließ der Chefcoach laut Medienberichten einen Laktattest durchführen, um besseren Aufschluss über den Fitnesszustand seiner Spieler zu erhalten. Eine solche Maßnahme mitten in der Saison ist keineswegs üblich.

    Sie zeigt, dass Kovač in Dortmund nichts dem Zufall überlassen mag. Und sie passt zu dem Eindruck, den der Klub in den ersten Wochen von seinem Coach gewonnen hat. Die Formulierung „Akribischer Arbeiter“ ist keine Floskel, wenn es um Kovač geht. Der gebürtige Berliner und sein Bruder Robert verbringen einen Großteil ihrer Zeit auf dem Trainingsgelände im Dortmunder Stadtteil Brackel.

    Von Dortmund kann Kovač noch nicht viel gesehen haben

    Auch wenn Robert Kovač dank seiner Vergangenheit als Abwehrspieler beim BVB die schönen Ecken der Ruhr-Metropole Dortmund kennt – viele wird er seinem Bruder Niko noch nicht gezeigt haben. Lediglich die Fahrtstrecke zwischen Hotel, Trainingsgelände und Signal Iduna Park soll der Übungsleiter schon bestens kennen.

    Für ihn sind harte Arbeit und Seriosität Grundvoraussetzungen. Kovač neigt nicht zur großen Emotionalität, die viele seiner Vorgänger ausgezeichnet hat. In der so schwierigen Situation des BVB hatte die Klubführung um Lars Ricken auf diesen Konterpunkt gesetzt. Der „Impuls von außen“ war wichtig, um die aus den Fugen geratene Saison vielleicht doch noch einzufangen.

    Noch ist der Aufwärtstrend des BVB unter Kovač ein zarter

    Ergebnistechnisch ist das bisher nur bedingt gelungen. Das Erreichen des Achtelfinales der Champions League sowie das 6:0 gegen Union Berlin sind positiv, zuvor kassierte Kovač als erster BVB-Trainer nach über 40 Jahren zwei Bundesliga-Niederlagen zum Start in sein Amt. Am Samstag muss Dortmund endlich zum Serientäter in der Liga werden, um von einem echten Aufwärtstrend sprechen zu können: Ein Sieg beim FC St. Pauli ist mehr oder minder Pflicht.

    Damit würde sich ein Eindruck von Kovač verfestigen, der im Umfeld des BVB schon jetzt vorherrscht: Dass der Trainer mit seiner Erfahrung, Ruhe und Ausstrahlung genau der richtige Mann war, um den freien Fall aufzuhalten und wieder ein ordentliches Leitungsfundament zu gießen. Mit der Frage, ob Kovač auch der richtige Mann sein wird, um im zweiten Schritt darauf aufzubauen, muss sich der BVB aktuell noch nicht befassen.



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  • „Kontakt gab es erst zu Niko Kovač“

    „Kontakt gab es erst zu Niko Kovač“


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    2. Sport
    3. Fußball

    Niko Kovač ist begeistert von Daniel Svensson. Der BVB-Neuzugang überrascht mit schnellem Fortschritt. Was steckt hinter der Transfer-Erfolgsgeschichte?

    Dortmund – Um es im Sinne des Karnevals im Westen zu sagen: Niko Kovač hat einen Narren an Daniel Svensson gefressen. Der Cheftrainer von Borussia Dortmund zeigte fast schon väterliche Zuneigung, als er den Winter-Neuzugang nach dessen Startelfdebüt beim BVB mit Lob überschüttete und ihn als „kleinen Jungen“ bezeichnete.

    Auch vor dem deutlichen Sieg gegen Union Berlin hatte Kovač den Linksverteidiger in den höchsten Tönen gelobt. Trotzdem erhielt in der Startaufstellung Ramy Bensebaini den Vorzug, was auf den ersten Blick überraschend wirkte. Bei genauerer Betrachtung leuchtet die Entscheidung jedoch ein: Der Algerier spielt eine starke Saison, hatte zuvor nur aufgrund einer Verletzung pausiert. Kovač, der auf klare Teamstrukturen Wert legt, wollte den Status des erfahrenen Bensebaini nicht wegen einer kurzen Verletzungspause infrage stellen.

    BVB-Neuzugang sofort eine echte Option

    Der BVB hat Svensson am Deadline Day des Winter-Transferfensters zunächst als Leihgabe vom FC Nordsjaelland aus Dänemark als Herausforderer verpflichtet. Der schwedische Nationalspieler hat sich schneller als erwartet zu einer echten Option für Dortmund entwickelt.

    In einem ausführlichen Interview mit den Ruhr Nachrichten hat der 23-Jährige interessante Einblicke in seinen Wechsel gegeben. Es ist bekannt, dass auch andere Vereine an Svensson dran waren. Während er den BVB-Fans vor seinem Wechsel nach Dortmund möglicherweise unbekannt war, bestand auf dem Transfermarkt großes Interesse an ihm.

    Niko Kovač war nach Dienstantritt beim BVB gleich am Transfer von Daniel Svensson beteiligt.
    Niko Kovač war nach Dienstantritt beim BVB gleich am Transfer von Daniel Svensson beteiligt. © IMAGO/UWE KRAFT

    Daniel Svensson bestätigt: „Es gab Interesse von anderen Vereinen“

    Svensson bestätigte der Regionalzeitung: „Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber, als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen.“

    Das Blatt führt RB Leipzig, Leeds United und Benfica als Konkurrenten des BVB auf. In der Vergangenheit wurden auch noch renommiertere Vereine mit Svensson in Verbindung gebracht. Keven Bader, Experte beim schwedischen Fotbollskanalen, äußerte dazu gegenüber fussball.news, dem Fußballportal von IPPEN.MEDIA: „Letztes Jahr wurde berichtet, dass Klubs wie Liverpool und Juventus auf ihn schauen. Es hat sich schon angedeutet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein größerer Klub zuschlägt.“

    BVB-Neuzugang saß auf gepackten Koffern

    Das Transferfenster im Winter stand kurz vor dem Abschluss, als doch noch Bewegung in die Angelegenheit kam. Für Svensson waren diese Tage besonders hektisch. Der Linksfuß erklärte: „Ich habe nur auf die Gelegenheit gewartet, zu gehen. Und als ich sie bekam, musste ich schnell handeln.“ Während der ausgedehnten Winterpause in Dänemark befand sich Nordsjaelland im Trainingslager im spanischen Marbella, was Svensson einige Bonusmeilen einbrachte.

    „Ich hatte mehr oder weniger nichts dabei, außer meinen Fußballschuhen. Ich bin dann von Spanien zurückgeflogen, habe die wichtigsten Sachen eingepackt und bin einen Tag später nach Dortmund gereist“, erinnerte sich Svensson. Dieser Wechsel bedeutete für ihn den Schritt in eine neue Welt. Schließlich sind der BVB, die deutsche Bundesliga und die Champions League eine ganz andere Dimension im Vergleich zu Nordsjaelland, der dänischen Superliga und der Conference League.

    Svensson wird sehr wahrscheinlich dauerhaft zum BVB wechseln

    Svensson bewertete seine ersten Schritte beim BVB durchaus bescheiden: „Es war ein neues Level für mich. Natürlich ist es nicht so leicht, einfach auf eine neue Bühne zu gehen und sofort eine gute Leistung zu bringen. Aber ich denke, ich habe mich bei meinen ersten Auftritten ganz gut geschlagen und hatte hier insgesamt einen guten Start.“

    Im Umfeld des BVB herrscht große Begeisterung darüber, wie mühelos sich der Neuzugang anpassen konnte. Die Frage, ob Dortmund die zunächst als Leihe vereinbarte Verpflichtung im Sommer endgültig macht, stellt sich kaum noch. Die Kaufoption wird unter bestimmten Bedingungen automatisch zur Kaufpflicht, was üblicherweise an die Anzahl der Einsätze gebunden ist.

    BVB-Transfer ohne langen Vorlauf

    Da Svensson bereits fest in die BVB-Rotation integriert ist, dürfte sich diese Frage von selbst klären. „Ich weiß noch nicht, was im Sommer passiert. Ich konzentriere mich nur auf das, was ich beeinflussen kann, und versuche einfach, meine bestmögliche Leistung zu bringen. Dann liegt es an den Verantwortlichen, das zu entscheiden“, äußerte sich Svensson zurückhaltend.

    Bei den Verantwortlichen und insbesondere beim Trainer stößt die Personalie Svensson auf offene Ohren. Apropos Trainer: Der Linksverteidiger erklärte mit einem Verweis auf seinen Coach, wie kurzfristig der Transfer zum BVB zustande kam: „Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovač.“

    Am späten Abend des 29. Januar bestätigte Dortmund die Einigung mit dem neuen Cheftrainer und Nachfolger von Nuri Şahin. Der Deadline Day folgte am 03. Februar. Mit der Verpflichtung von Svensson hat der BVB an diesem Tag nach bisheriger Einschätzung einen ausgezeichneten Fang gemacht.



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    „Kontakt gab es erst zu Niko Kovač“


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    Niko Kovač ist begeistert von Daniel Svensson. Der BVB-Neuzugang überrascht mit schnellem Fortschritt. Was steckt hinter der Transfer-Erfolgsgeschichte?

    Dortmund – Um es im Sinne des Karnevals im Westen zu sagen: Niko Kovač hat einen Narren an Daniel Svensson gefressen. Der Cheftrainer von Borussia Dortmund zeigte fast schon väterliche Zuneigung, als er den Winter-Neuzugang nach dessen Startelfdebüt beim BVB mit Lob überschüttete und ihn als „kleinen Jungen“ bezeichnete.

    Auch vor dem deutlichen Sieg gegen Union Berlin hatte Kovač den Linksverteidiger in den höchsten Tönen gelobt. Trotzdem erhielt in der Startaufstellung Ramy Bensebaini den Vorzug, was auf den ersten Blick überraschend wirkte. Bei genauerer Betrachtung leuchtet die Entscheidung jedoch ein: Der Algerier spielt eine starke Saison, hatte zuvor nur aufgrund einer Verletzung pausiert. Kovač, der auf klare Teamstrukturen Wert legt, wollte den Status des erfahrenen Bensebaini nicht wegen einer kurzen Verletzungspause infrage stellen.

    BVB-Neuzugang sofort eine echte Option

    Der BVB hat Svensson am Deadline Day des Winter-Transferfensters zunächst als Leihgabe vom FC Nordsjaelland aus Dänemark als Herausforderer verpflichtet. Der schwedische Nationalspieler hat sich schneller als erwartet zu einer echten Option für Dortmund entwickelt.

    In einem ausführlichen Interview mit den Ruhr Nachrichten hat der 23-Jährige interessante Einblicke in seinen Wechsel gegeben. Es ist bekannt, dass auch andere Vereine an Svensson dran waren. Während er den BVB-Fans vor seinem Wechsel nach Dortmund möglicherweise unbekannt war, bestand auf dem Transfermarkt großes Interesse an ihm.

    Niko Kovač war nach Dienstantritt beim BVB gleich am Transfer von Daniel Svensson beteiligt.
    Niko Kovač war nach Dienstantritt beim BVB gleich am Transfer von Daniel Svensson beteiligt. © IMAGO/UWE KRAFT

    Daniel Svensson bestätigt: „Es gab Interesse von anderen Vereinen“

    Svensson bestätigte der Regionalzeitung: „Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber, als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen.“

    Das Blatt führt RB Leipzig, Leeds United und Benfica als Konkurrenten des BVB auf. In der Vergangenheit wurden auch noch renommiertere Vereine mit Svensson in Verbindung gebracht. Keven Bader, Experte beim schwedischen Fotbollskanalen, äußerte dazu gegenüber fussball.news, dem Fußballportal von IPPEN.MEDIA: „Letztes Jahr wurde berichtet, dass Klubs wie Liverpool und Juventus auf ihn schauen. Es hat sich schon angedeutet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein größerer Klub zuschlägt.“

    BVB-Neuzugang saß auf gepackten Koffern

    Das Transferfenster im Winter stand kurz vor dem Abschluss, als doch noch Bewegung in die Angelegenheit kam. Für Svensson waren diese Tage besonders hektisch. Der Linksfuß erklärte: „Ich habe nur auf die Gelegenheit gewartet, zu gehen. Und als ich sie bekam, musste ich schnell handeln.“ Während der ausgedehnten Winterpause in Dänemark befand sich Nordsjaelland im Trainingslager im spanischen Marbella, was Svensson einige Bonusmeilen einbrachte.

    „Ich hatte mehr oder weniger nichts dabei, außer meinen Fußballschuhen. Ich bin dann von Spanien zurückgeflogen, habe die wichtigsten Sachen eingepackt und bin einen Tag später nach Dortmund gereist“, erinnerte sich Svensson. Dieser Wechsel bedeutete für ihn den Schritt in eine neue Welt. Schließlich sind der BVB, die deutsche Bundesliga und die Champions League eine ganz andere Dimension im Vergleich zu Nordsjaelland, der dänischen Superliga und der Conference League.

    Svensson wird sehr wahrscheinlich dauerhaft zum BVB wechseln

    Svensson bewertete seine ersten Schritte beim BVB durchaus bescheiden: „Es war ein neues Level für mich. Natürlich ist es nicht so leicht, einfach auf eine neue Bühne zu gehen und sofort eine gute Leistung zu bringen. Aber ich denke, ich habe mich bei meinen ersten Auftritten ganz gut geschlagen und hatte hier insgesamt einen guten Start.“

    Im Umfeld des BVB herrscht große Begeisterung darüber, wie mühelos sich der Neuzugang anpassen konnte. Die Frage, ob Dortmund die zunächst als Leihe vereinbarte Verpflichtung im Sommer endgültig macht, stellt sich kaum noch. Die Kaufoption wird unter bestimmten Bedingungen automatisch zur Kaufpflicht, was üblicherweise an die Anzahl der Einsätze gebunden ist.

    BVB-Transfer ohne langen Vorlauf

    Da Svensson bereits fest in die BVB-Rotation integriert ist, dürfte sich diese Frage von selbst klären. „Ich weiß noch nicht, was im Sommer passiert. Ich konzentriere mich nur auf das, was ich beeinflussen kann, und versuche einfach, meine bestmögliche Leistung zu bringen. Dann liegt es an den Verantwortlichen, das zu entscheiden“, äußerte sich Svensson zurückhaltend.

    Bei den Verantwortlichen und insbesondere beim Trainer stößt die Personalie Svensson auf offene Ohren. Apropos Trainer: Der Linksverteidiger erklärte mit einem Verweis auf seinen Coach, wie kurzfristig der Transfer zum BVB zustande kam: „Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovač.“

    Am späten Abend des 29. Januar bestätigte Dortmund die Einigung mit dem neuen Cheftrainer und Nachfolger von Nuri Şahin. Der Deadline Day folgte am 03. Februar. Mit der Verpflichtung von Svensson hat der BVB an diesem Tag nach bisheriger Einschätzung einen ausgezeichneten Fang gemacht.



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  • BVB: Überraschende Transfer-Wende bei Dortmund-Star – wegen Niko Kovac | Sport

    BVB: Überraschende Transfer-Wende bei Dortmund-Star – wegen Niko Kovac | Sport


    Spannende Transfer-Wende in Dortmund!

    Rund um BVB-Star Karim Adeyemi (23) gab es in den letzten Monaten zahlreiche Gerüchte, im Winter wurde er u.a. mit Neapel und Chelsea in Verbindung gebracht. Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet: Unter dem neuen Dortmund-Trainer, Niko Kovac (53), ist Adeyemi wieder gefragt. Seit dem Trainerwechsel stand der geborene Münchner in jedem Spiel in der Startelf.

    Die Folge: eine überraschende Transfer-Entwicklung um Adeyemi bahnt sich an! Der Flügelstürmer kann sich immer mehr einen Verbleib in Dortmund vorstellen.

    Wegen Kovac: Überraschende Transfer-Wende bei BVB-Star

    Teaser-Bild

    Quelle: BILD27.02.2025

    BVB: Langfristiger Verbleib von Karim Adeyemi möglich

    BILD-Fußball-Chef Christian Falk enthüllt in der BILD-Transfer-Sendung „True or not true“: „Adeyemi fühlt sich sehr, sehr wohl unter Niko Kovac. Er kommt langsam wieder in Form, performt gut. Im Winter wollte er eigentlich auch nicht wirklich weg. Da war sein alter Berater, Ali Barat, ein bisschen die Triebfeder, wollte ihn unterbringen. Er hat ihn bei Neapel und bei Chelsea angeboten.“

    So soll es gehen! BVB-Trainer Niko Kovac (53, r.) gibt Adeyemi Anweisungen

    So soll es gehen! BVB-Trainer Niko Kovac (53, r.) gibt Adeyemi Anweisungen

    Foto: Gerd Scheewel

    Im Winter galt Adeyemi als möglicher Transfer-Kandidat beim BVB. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll sich Neapel intensiv um die Verpflichtung des Flügelspielers bemüht haben. Die Italiener sollen bereit gewesen sein, eine Ablösesumme von über 50 Millionen Euro zu zahlen. Doch Adeyemi wollte beim BVB bleiben. Hintergrund: Er wollte im Winter nicht wechseln, schon gar nicht in die Serie A. Ein offizielles Angebot ist nach BILD-Informationen auch nicht eingegangen.

    Falk weiter: „In der Folge hat er sich von Barat getrennt, ist jetzt bei Roof. Er schaut sich das bei Dortmund an. Ein Verkauf ist nicht zwingend. Dortmund hat ja auch damit gerechnet, aber wenn er gute Leistungen bringt, kann das Kapitel weitergehen. Er hat Vertrag bis 2027 und Niko Kovac baut momentan auf ihn.“



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  • Emre Can, Niklas Süle und Co. -die ersten Gewinner und Verlierer unter Niko Kovac

    Emre Can, Niklas Süle und Co. -die ersten Gewinner und Verlierer unter Niko Kovac


    Niko Kovac ist bei Borussia Dortmund seit 25 Tagen im Amt. Bereits jetzt zeigt sich, wer die ersten Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels beim BVB sind.

    von Oliver Jensen,

    Bei fünf Pflichtspielen saß Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund auf der Bank. Die Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen!

    Immerhin: Das Champions-League-Achtelfinale wurde erreicht. Und in der Bundesliga war das 6:0 gegen Union Berlin ein Schritt in die richtige Richtung.

    Dieser Trend soll sich im Idealfall am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (15:30 Uhr, im Liveticker auf ran) fortsetzen.

    Die ersten Wochen unter Kovac haben bereits erste Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels hervorgebracht.

    Das Wichtigste in Kürze

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    Gewinner: Pascal Groß

    Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer von Brighton & Hove Albion zu Borussia Dortmund und sollte das Spiel des BVB ordnen. Unter Nuri Sahin steckte er in einem Formtief, musste teilweise auch als Rechtsverteidiger aushelfen.

    Mit Kovac auf der Trainerbank erlebt Groß einen Leistungssprung. Der deutsche Nationalspieler hat in den fünf Spielen ein Tor geschossen sowie vier Treffer vorbereitet. “Es ist der Pascal, den ich kenne und den wir uns wünschen”, lobt Kovac.

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    © 2025 Getty Images

    Gewinner: Emre Can

    Der Kapitän galt aufgrund seiner Fehleranfälligkeit als das Gesicht der BVB-Krise. Gleich bei Dienstbeginn stellte sich Kovac allerdings hinter den Defensivspieler und sagte bei seiner ersten Pressekonferenz:

    “Ich sehe Emre als einen Führungsspieler. Er ist deutscher Nationalspieler. Er bleibt der Kapitän.” Tatsächlich ist Can unter Kovac als Innenverteidiger gesetzt und hat alle fünf Spiele über 90 Minuten durchgespielt.

    Gewinner: Serhou Guirassy

    Der Sommer-Neuzugang legte beim BVB eigentlich gut los. Zwischen dem 4. und 10. Spieltag der Bundesliga gelangen ihm sechs Tore. Danach allerdings litt der Stürmer zumindest in der Bundesliga zeitweise unter einer kleinen Abschluss-Schwäche.

    Zwischen Ende November und Mitte Januar gelang ihm in sieben Bundesligaspielen lediglich ein Treffer. Sein Viererpack gegen Union könnte nun der Knotenlöser sein.

    Gewinner: Daniel Svensson

    Der Außenverteidiger wurde erst Anfang Februar für die Rückrunde vom dänischen Verein FC Nordsjaelland ausgeliehen. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte: “Daniel ist ein aufstrebender, physisch starker Abwehrspieler, der uns zusätzliche Stabilität verleihen kann und mit dem wir uns im Defensivbereich breiter aufstellen.”

    Tatsächlich aber scheint er die Mannschaft nicht nur in der Breite zu verbessern, sondern auch in der Spitze. Der 23-Jährige kam in allen fünf Spielen unter Kovac zum Einsatz und stand dreimal in der Startelf. Kovac bezeichnete seine Leistung als “fantastisch” und sagte: “Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet und wieder jemanden entdeckt haben.”

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    © 2025 Getty Images

    Verlierer: Niklas Süle

    Erst schwärmte Kovac noch von Süle und sagte: “Wenn Niki gesund ist, dann behaupte ich, dass er ein Spieler für die Weltmeisterschaft 2026 ist.” Tatsächlich allerdings stand der Innenverteidiger nur einmal unter Kovac in der Startelf. Dies war bei der 0:2-Pleite gegen den VfL Bochum, als er das zweite Gegentor mit einem unerklärlichen Fehlpass verschuldete.

    In den folgenden drei Spielen verbrachte Süle zweimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde einmal eingewechselt – in der letzten Minute. Von der WM 2026 hat Kovac seitdem auch nicht mehr gesprochen.

    Verlierer: Waldemar Anton

    Der Sommer-Neuzugang hätte unter Kovac keinen schlechteren Beginn erleben können. Bei dessen Trainer-Debüt gegen den VfB Stuttgart (Ex-Verein von Anton) leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Niederlage ein.

    In den folgenden vier Pflichtspielen unter Kovac spielte er praktisch keine Rolle mehr, verbrachte dreimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde lediglich im Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon eingewechselt – und zwar eine Minute vor Spielende. So lange Can und Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung funktionieren, droht Anton weiterhin die Bank.

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    © RHR-Foto

    Verlierer: Yan Couto

    Der Rechtsverteidiger wechselte leihweise von Manchester City zu Borussia Dortmund, um als Stammspieler richtig durchzustarten. Aufgrund seiner defensiven Anfälligkeit konnte er sich allerdings nicht dauerhaft etablieren. Er kam zwar bereits in 22 Pflichtspielen für den BVB zum Einsatz, allerdings stand er nur fünfmal in der Startelf.

    Die Tendenz ist negativ: Unter Kovac stand er noch gar nicht in der Anfangsformation. Zweimal wurde er spät eingewechselt, dreimal überhaupt nicht. Kovac sagte über ihn kürzlich: “Er wird seine Minuten bekommen. Die Frage ist, wann und wie schnell.”



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  • Niko Kovac will BVB-Stars mit ungewöhnlicher Maßnahme fit machen

    Niko Kovac will BVB-Stars mit ungewöhnlicher Maßnahme fit machen


    1. ruhr24
    2. BVB
    Niko Kovac.
    Soll den BVB leistungstechnisch wieder in die Spur bringen: Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Die BVB-Profis schwächeln in Sachen Fitness. Deshalb lässt Niko Kovac nun die Leistungsfähigkeit der Spieler bestimmen und ergreift Maßnahmen.

    Dortmund – Niko Kovac ist ein Trainer, der viel Wert auf harte Arbeit, Disziplin und Fitness legt. Schon in seiner Antritts-Pressekonferenz versprach der BVB-Coach, Niklas Süle wieder fit zu bekommen. Knapp einen Monat nach seinem Dienstantritt will sich der 53-Jährige ein detailliertes Bild von der Belastbarkeit seiner Profis machen. Längst hat er aber auch schon Maßnahmen ergriffen, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bekommen.

    So will Niko Kovac die BVB-Stars fit machen

    Wie die Sport Bild berichtet, ordnete Kovac für die neunte Kalenderwoche des Jahres (24. Februar bis 2. März) einen Laktattest bei Borussia Dortmund an. Eine während der Saison unübliche, aber in diesem Fall durchaus sinnvolle Maßnahme. Doch der Reihe nach.

    Ein Laktattest gibt, vereinfacht gesagt, Aufschluss über die Ausdauer eines Sportlers und kann dabei helfen, Trainingsempfehlungen auszusprechen. Dafür wird bei einem stufenweise ansteigenden Lauftest am Ende einer jeden Stufe ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen genommen, um die Laktat-Konzentration zu bestimmen.

    Üblicherweise werden Laktattests in den Vorbereitungsphasen einer Saison, also vor Hin- und Rückrunde, durchgeführt. So können die Trainingspläne optimiert werden. Schwebt dem Trainer eine laufintensive Spielweise vor, kann es sinnvoll sein, die Laktatwerte häufiger zu bestimmen. Und hier kommt Kovac ins Spiel.

    BVB-Laufleistung in der Saison 2024/25: Borussia Dortmund performt unterdurchschnittlich

    Die Mannschaften des gebürtigen Berliners gehören immer zu den laufstärksten der Liga. Da die BVB-Spieler im ligainternen Vergleich unterdurchschnittlich abschneiden, hilft ein Laktattest beim Bestimmen des Leistungsstandes.

    Für diesen fand BVB-Berater Matthias Sammer deutliche Worte. Nach der 1:2-Pleite in Bologna attestierte der 57-Jährige den Spielern eine „körperliche und geistige Nicht-Verfassung“.

    Sammers Aussagen lassen sich mit Zahlen untermauern: Von allen 18 Bundesligamannschaften liegt der BVB in Sachen Laufdistanz mit 2.632,5 Kilometern auf dem vorletzten Tabellenplatz, mit 5.251 Sprints auf dem elften und mit 16.360 intensiven Läufen auf Rang 14.

    BVB-Fitness: Niko Kovac lässt länger trainieren

    Kein Wunder also, dass Kovac den Leistungsstand schwarz auf weiß vor Augen haben möchte. Zudem wolle er Vergleichswerte für die im Sommer anstehende Klub-WM und die kommende Saison sammeln. Doch der Cheftrainer der Schwarz-Gelben ergriff auch schon weitere Maßnahmen, um die Spieler fit zu bekommen.

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    An einigen Tagen lasse Kovac „deutlich länger“ trainieren. Darüber hinaus habe er den BVB-Profis in vier Wochen lediglich dreimal freigegeben.



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  • BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac

    BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac


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    Pascal Groß im Spiel des BVB gegen Union Berlin
    Pascal Groß sammelte gegen Union Berlin (22. Februar) gleich vier Vorlagen – drei davon per Flanke. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Die Flanken von Pascal Groß waren für den BVB gegen Union Berlin eine echte Waffe. Der Vierfach-Vorlagengeber enthüllte jetzt sein Erfolgsrezept.

    Dortmund – Für Pascal Groß war der 6:0-Sieg gegen Union Berlin (22. Februar) seine bisher erfolgreichste Leistung im schwarz-gelben Trikot. Nach seinem Vorlagen-Viererpack plauderte der Sommerneuzugang im BVB-Talk, Brinkhoff’s Ballgeflüster, unter anderem darüber, was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken. Groß erklärte den Gästen um RUHR24 aber auch, warum der BVB gleich drei Tore nach Flanken erzielte.

    BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac

    Der Host der Sendung und Stadionsprecher Norbert Dickel konfrontierte den BVB-Profi mit einer Statistik. Borussia Dortmund hätte vor dem Union-Spiel die drittmeisten Flanken in der aktuellen Bundesliga-Saison (aus dem Spiel) geschlagen, aber nur sechs Tore daraus erzielt. „Anscheinend waren die Flanken ein bisschen besser als davor“, lautete Pascal Groß humorvolles Antwort zu seinen drei Flankenvorlagen in nur einem Spiel.

    Die darauffolgenden Worte des 33-Jährigen klingen wiederum logisch: „Das ist ein Stück weit Mathematik. Wir müssen mehr Läufe machen in den Sechzehner, dass alle nicht so den Fokus haben auf Serhou (Guirassy, Anm. d. Red).“ Laut dem deutschen Nationalspieler wäre der BVB-Stürmer sonst einfacher zu verteidigen.

    „Wenn zwei, drei andere Jungs mit reingehen, müssen sie (die gegnerischen Verteidiger, Anm. d. Red) sich überlegen, wen sie nehmen“, erklärte Groß. Nach seiner Rechnung würden sowohl Guirassy als auch andere Spieler dementsprechend „viel mehr Tore schießen“.

    Sechser oder Achter? BVB-Mittelfeldspieler erklärt Position im Kovac-System

    Zu seinem persönlichen Erfolgsrezept bei Flanken betonte Groß gleich mehrmals die Wichtigkeit von Wiederholungen. Der technisch versierte Rechtsfuß würde immer wieder, auch selbstständig, Hereingaben trainieren. Seine vier Vorlagen aus dem Union-Spiel beeinflusste scheinbar auch Niko Kovac.

    Angesprochen auf seine Lieblingsposition sagte Groß: „So wie im Moment: Ich probiere, wenn wir hinten sind, das Spiel mit nach vorne zu tragen, aber wenn wir dann nach vorne kommen, hab ich schon gerne Freiheiten.“ Die Mischung aus Sechser- und Achterrolle liegt Borussia Dortmunds Nummer 13 scheinbar.

    „Es ist eine Stärke von mir, dass ich mit in den Sechzehner durchlaufen kann, Chancen vorbereiten kann oder Tore selbst erzielen kann“, erklärte Groß zur Position im Kovac-System. Obwohl der Ex-Brighton-Spieler eher ein Vorbereiter sei, möchte er in Zukunft auch selber treffen. Sein größtes Ziel sei aber ohnehin mit der Mannschaft Spiele zu gewinnen.



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  • Die ersten Gewinner und Verlierer unter Niko Kovac

    Die ersten Gewinner und Verlierer unter Niko Kovac


    Niko Kovac ist bei Borussia Dortmund seit 25 Tagen im Amt. Bereits jetzt zeigt sich, wer die ersten Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels beim BVB sind.

    von Oliver Jensen,

    Bei fünf Pflichtspielen saß Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund auf der Bank. Die Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen!

    Immerhin: Das Champions-League-Achtelfinale wurde erreicht. Und in der Bundesliga war das 6:0 gegen Union Berlin ein Schritt in die richtige Richtung.

    Dieser Trend soll sich im Idealfall am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (15:30 Uhr, im Liveticker auf ran) fortsetzen.

    Die ersten Wochen unter Kovac haben bereits erste Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels hervorgebracht.

    Das Wichtigste in Kürze

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    Gewinner: Pascal Groß

    Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer von Brighton & Hove Albion zu Borussia Dortmund und sollte das Spiel des BVB ordnen. Unter Nuri Sahin steckte er in einem Formtief, musste teilweise auch als Rechtsverteidiger aushelfen.

    Mit Kovac auf der Trainerbank erlebt Groß einen Leistungssprung. Der deutsche Nationalspieler hat in den fünf Spielen ein Tor geschossen sowie vier Treffer vorbereitet. “Es ist der Pascal, den ich kenne und den wir uns wünschen”, lobt Kovac.

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    Gewinner: Emre Can

    Der Kapitän galt aufgrund seiner Fehleranfälligkeit als das Gesicht der BVB-Krise. Gleich bei Dienstbeginn stellte sich Kovac allerdings hinter den Defensivspieler und sagte bei seiner ersten Pressekonferenz:

    “Ich sehe Emre als einen Führungsspieler. Er ist deutscher Nationalspieler. Er bleibt der Kapitän.” Tatsächlich ist Kovac unter Can als Innenverteidiger gesetzt und hat alle fünf Spiele über 90 Minuten durchgespielt.

    Gewinner: Serhou Guirassy

    Der Sommer-Neuzugang legte beim BVB eigentlich gut los. Zwischen dem 4. und 10. Spieltag der Bundesliga gelangen ihm sechs Tore. Danach allerdings litt der Stürmer zumindest in der Bundesliga zeitweise unter einer kleinen Abschluss-Schwäche.

    Zwischen Ende November und Mitte Januar gelang ihm in sieben Bundesligaspielen lediglich ein Treffer. Sein Viererpack gegen Union könnte nun der Knotenlöser sein.

    Gewinner: Daniel Svensson

    Der Außenverteidiger wurde erst Anfang Februar für die Rückrunde vom dänischen Verein FC Nordsjaelland ausgeliehen. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte: “Daniel ist ein aufstrebender, physisch starker Abwehrspieler, der uns zusätzliche Stabilität verleihen kann und mit dem wir uns im Defensivbereich breiter aufstellen.”

    Tatsächlich aber scheint er die Mannschaft nicht nur in der Breite zu verbessern, sondern auch in der Spitze. Der 23-Jährige kam in allen fünf Spielen unter Kovac zum Einsatz und stand dreimal in der Startelf. Kovac bezeichnete seine Leistung als “fantastisch” und sagte: “Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet und wieder jemanden entdeckt haben.”

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    Verlierer: Niklas Süle

    Erst schwärmte Kovac noch von Süle und sagte: “Wenn Niki gesund ist, dann behaupte ich, dass er ein Spieler für die Weltmeisterschaft 2026 ist.” Tatsächlich allerdings stand der Innenverteidiger nur einmal unter Kovac in der Startelf. Dies war bei der 0:2-Pleite gegen den VfL Bochum, als er das zweite Gegentor mit einem unerklärlichen Fehlpass verschuldete.

    In den folgenden drei Spielen verbrachte Süle zweimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde einmal eingewechselt – in der letzten Minute. Von der WM 2026 hat Kovac seitdem auch nicht mehr gesprochen.

    Verlierer: Waldemar Anton

    Der Sommer-Neuzugang hätte unter Kovac keinen schlechteren Beginn erleben können. Bei dessen Trainer-Debüt gegen den VfB Stuttgart (Ex-Verein von Anton) leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Niederlage ein.

    In den folgenden vier Pflichtspielen unter Kovac spielte er praktisch keine Rolle mehr, verbrachte dreimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde lediglich im Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon eingewechselt – und zwar eine Minute vor Spielende. So lange Can und Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung funktionieren, droht Anton weiterhin die Bank.

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    Verlierer: Yan Couto

    Der Rechtsverteidiger wechselte leihweise von Manchester City zu Borussia Dortmund, um als Stammspieler richtig durchzustarten. Aufgrund seiner defensiven Anfälligkeit konnte er sich allerdings nicht dauerhaft etablieren. Er kam zwar bereits in 22 Pflichtspielen für den BVB zum Einsatz, allerdings stand er nur fünfmal in der Startelf.

    Die Tendenz ist negativ: Unter Kovac stand er noch gar nicht in der Anfangsformation. Zweimal wurde er spät eingewechselt, dreimal überhaupt nicht. Kovac sagte über ihn kürzlich: “Er wird seine Minuten bekommen. Die Frage ist, wann und wie schnell.”



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