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  • Niko Kovac lässt eine Position offen

    Niko Kovac lässt eine Position offen


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    2. BVB
    Niko Kovac schaut ernst.
    Niko Kovac sprach vor dem Spiel gegen den FC Augsburg über seine mögliche BVB-Aufstellung. © Thomas Haesler/Kirchner Media.

    Borussia Dortmund empfängt am Samstag (8. März) den FC Augsburg in der Bundesliga. In der BVB-Aufstellung gibt es dann mindestens einen Wechsel.

    Dortmund – Borussia Dortmund will nach zuletzt zwei Siegen in Serie den positiven Trend in der Bundesliga fortsetzen. Dafür benötigt der BVB am Samstag einen Heimsieg gegen den FC Augsburg. Verzichten muss Trainer Niko Kovac allerdings auf seine beiden Winterneuzugänge.

    BVB-Aufstellung gegen Augsburg: Niko Kovac lässt eine Position offen

    Daniel Svensson zog sich bekanntlich unter der Woche eine Knieverletzung zu und fehlt Borussia Dortmund längere Zeit. Auch Carney Chukwuemeka wird laut Kovac nicht zum Kader gegen den FCA gehören. Die Chelsea-Leihgabe habe zwar inzwischen wieder trainieren können, sei jedoch noch nicht fit für ein Bundesligaspiel.

    Felix Nmecha, der in seiner Reha leichte Fortschritte macht, ist ebenfalls noch keine Option für die BVB-Aufstellung gegen Augsburg. Eine große Rotation im Vergleich zum BVB-Spiel gegen LOSC Lille (1:1) schloss der Trainer auf der Pressekonferenz am Freitag (7. März) daher auch gegenüber RUHR24 aus.

    Wer den verletzten Svensson in der Startelf ersetzen wird, ließ er offen. Kovac sagte lediglich: „Daniel ist nicht dabei, das heißt, es wird auf jeden Fall jemand anderes spielen.“

    BVB-Aufstellung gegen Augsburg: Bensebaini und Couto im Duell um die Startelf

    Der logischste Kandidat wäre Ramy Bensebaini, jedoch ließ der Übungsleiter durchblicken, dass auch Julian Ryerson eine Option für die linke Seite darstellt. In diesem Fall würde Yan Couto, wie schon im BVB-Spiel gegen St. Pauli (2:0) in der Vorwoche, hinten rechts verteidigen.

    Ansonsten ist aber davon auszugehen, dass die BVB-Aufstellung gegen Augsburg nahezu identisch zum Champions-League-Spiel ausfällt. Bedeutet: Emre Can und Nico Schlotterbeck bilden erneut die Innenverteidigung vor Torhüter Gregor Kobel. Vermutlich wird Ramy Bensebaini dann den Vorzug gegenüber Yan Couto erhalten, sodass Julian Ryerson als Rechtsverteidiger auflaufen wird.

    BVB-Aufstellung gegen Augsburg: Der Startelf-Tipp von RUHR24

    Im Mittelfeld wird es demnach auch dabei bleiben, dass Pascal Groß und Marcel Sabitzer als Sechser und Julian Brandt als Zehner fungieren werden. Die Flügelpositionen bekleiden Jamie Gittens auf der linken und Karim Adeyemi auf der rechten Seite. Im Angriff wird Serhou Guirassy wirbeln, den Niko Kovac am Freitag als „unsere Lebensversicherung“ betitelte.

    RUHR24 tippt deswegen auf diese Aufstellung von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg: 

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy



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  • BVB: Niko Kovac gibt Julian Brandt weiter Rückendeckung |

    BVB: Niko Kovac gibt Julian Brandt weiter Rückendeckung |


    Nächste Chance!

    Schützen oder stützen – Kovac in der Brandt-Falle. So titelte BILD.

    Dortmunds Trainer Niko Kovac (53) hat sich am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Augsburg (Sa, 15.30 Uhr/Sky) noch einmal ausdrücklich hinter seinen Profi im absoluten Formtief gestellt: „Ich verstehe Ihre Frage. Im letzten Spiel hat er unglücklich agiert…“, begann Kovac.

    Türkei-Video aufgetaucht: Großkreutz macht die Haare schön

    Teaser-Bild

    Quelle: Youtube: Kilian Jonas07.03.2025

    Hintergrund: Dortmunds Vize-Kapitän Brandt lieferte in der Champions League gegen Lille (1:1) unter der Woche erneut eine schwache Performance ab (BILD-Note 5).

    Der Coach aber weiter: „Aber er hat in verschiedenen anderen Spielen schon gezeigt, was er für uns leisten kann. Ich stärke meine Spieler! Das ist mir sehr wichtig. Die Kritik ist zum Teil sicherlich berechtigt. Aber ich möchte, dass Jule das Vertrauen von mir spürt und denke, dass er das auch tut.“



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  • Niko Kovac über Ausgangslage und Personal

    Niko Kovac über Ausgangslage und Personal


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    Gerne! Um welches Thema soll es in den FAQs gehen?

  • Niko Kovač droht beim BVB ein ungemütlicher Transfersommer

    Niko Kovač droht beim BVB ein ungemütlicher Transfersommer


    04.03.2025, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fu�ball: Champions League, Borussia Dortmund - OSC Lille, K.o.-Runde, Achtelfinale, Hinspiele, Signal Iduna Park, Dortmunder Spieler reagieren nach der Parti ...

    Ratlose Gesichert: Wohin führt die Reise des BVB?Bild: dpa / Bernd Thissen

    Bundesliga

    Jan Schultz

    Am Dienstagabend musste der BVB mal wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League hatte die Mannschaft von Niko Kovač den OSC Lille zu Gast, kam dabei nicht über ein 1:1 hinaus.

    Dabei hatte Borussia Dortmund dank eines sehenswerten Treffers von Karim Adeyemi zur Pause sogar mit 1:0 geführt. Im zweiten Durchgang aber kamen die Franzosen immer besser ins Spiel, glichen in der 68. Minute schließlich aus.

    Niko Kovač kritisiert BVB-Auftritt nach der Pause

    “In der zweiten Hälfte hatten wir keinen Zugriff mehr und haben nur noch reagiert. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir viel zu passiv gegen den Ball waren und ihn im eigenen Ballbesitz zu schnell wieder hergegeben haben”, analysierte Niko Kovač nach dem Spiel, wieso der BVB die eigentlich gute Ausgangsposition noch hergeschenkt hat.

    “Irgendwann”, hielt er dabei auch fest, “fehlt dir die Konzentration und Kraft”. Das Rückspiel in Lille am kommenden Mittwoch dürfte damit wiederum zum Kraftakt für den BVB werden. Die Franzosen haben in dieser CL-Saison noch kein Heimspiel verloren, vor heimischer Kulisse sogar Real Madrid geschlagen.

    Die Dortmunder wiederum kranken schon die ganze Saison über an einer Auswärtsschwäche. Dass sie in der Bundesliga gerade einmal drei Siege auf fremdem Geläuf eingefahren haben, ist einer der entscheidenden Gründe dafür, dass der BVB derzeit nur auf dem zehnten Tabellenplatz steht und Niko Kovač im Amt ist.

    BVB trifft unter Niko Kovač noch auf direkte Konkurrenten

    Mit zwei Siegen in Folge ging die Tendenz in der Liga zuletzt wieder in die richtige Richtung, bis zu den Champions-League-Rängen fehlt trotzdem noch eine ganze Menge. Sechs Punkte Rückstand haben die Borussen derzeit auf den vierten Platz.

    Die gute Nachricht: An den ausstehenden zehn Spieltagen trifft der BVB noch auf sieben Mannschaften, die vor ihm stehen. Niko Kovač und sein Team haben das Erreichen der Königsklasse also durchaus noch selbst in der Hand. Aus finanzieller Sicht wäre es enorm wichtig.

    Nach Informationen der “Sport Bild” haben die Bosse kürzlich durchgerechnet, wie dramatisch sich das Verpassen der Champions League auf die schwarz-gelben Finanzen auswirken würde.

    Dem BVB drohen finanzielle Einbußen und Abgänge

    Erreicht Borussia Dortmund nicht einmal die Europa League, müsste das Budget für die Mannschaft um 30 Millionen Euro gekürzt werden. Ein Transferbudget wäre dann praktisch gar nicht vorhanden. Bevor Spieler verpflichtet werden könnten, müssten Profis verkauft werden.

    Niko Kovač müsste sich dann womöglich schon wieder von Karim Adeyemi verabschieden, den er aktuell wieder in die Spur bringt. Der Offensivspieler könnte dem Bericht zufolge bis zu 60 Millionen Euro in die schwarz-gelben Kassen spülen.

    Ebenfalls bitter für den neuen Dortmund-Trainer: Carney Chukwuemeka, der bei seinen bisherigen Einsätzen überzeugt hat, wäre nicht zu halten. Die Kaufoption von 35 Millionen Euro wäre schlichtweg zu teuer.

    Das liegt auch daran, dass die Kaufpflicht des bis dato ausgeliehenen Yan Couto im Sommer greift. Er kostet 25 Millionen Euro.

    Zusätzliches Kopfzerbrechen soll Niko Kovač und der BVB-Führung die langfristige Zukunft von Nico Schlotterbeck bereiten. Der DFB-Profi wird perspektivisch als Kapitän angesehen, der Klub würde gerne mit ihm verlängern. Die Bosse aber befürchten, dass ein Verpassen der Königsklasse dieses Unterfangen deutlich erschwert.

    Der Sommer wirft also schon jetzt seine Schatten voraus und dürfte richtig unbequem werden, wenn Borussia Dortmund in der Bundesliga nicht noch eine starke Serie hinlegt.

    Am Dienstagabend musste der BVB mal wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League hatte die Mannschaft von Niko Kovač den OSC Lille zu Gast, kam dabei nicht über ein 1:1 hinaus.



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  • BVB-Coach Niko Kovač nach Lille-Spiel: “Ist eine Rote Karte”

    BVB-Coach Niko Kovač nach Lille-Spiel: “Ist eine Rote Karte”


    Nach Remis gegen Lille

    “Das ist eine Rote Karte”: BVB-Coach über verletzten Star


    05.03.2025 – 00:38 UhrLesedauer: 2 Min.

    SOCCER-CHAMPIONS-BVB-LIL/REPORTVergrößern des Bildes

    BVB-Youngster am Boden: Daniel Svensson wurde nach einem Foul von Lilles André Gomes noch auf dem Platz behandelt. (Quelle: Thilo Schmuelgen)

    Dortmunds Svensson musste im Spiel gegen Lille verletzt vom Platz. Sein Trainer analysierte nach Abpfiff das vorangegangene Foul – und zwar anders als das Schiri-Team.

    Borussia Dortmunds 1:1 in der Champions League gegen den OSC Lille war alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen. Statt spektakulärer Dribblings und Traumtoren dominierte eher taktische Disziplin und zwischenzeitlich auch eine etwas härtere Gangart.

    So wie in der 81. Minute, als Lilles Routinier André Gomes seinen jungen Dortmunder Gegenspieler Daniel Svensson von hinten mit dem linken Fuß an dessen linke Hacke erwischte. Svensson wurde daraufhin auf dem Platz behandelt und zwei Minuten später ausgewechselt. Ob Svensson ein längerer Ausfall droht, war zunächst unklar. Untersuchungen sollen darüber Aufschluss geben.

    Eine Rote Karte für Gomes stand im Raum, doch nach VAR-Überprüfung ging es weiter – ohne Karte. BVB-Trainer Niko Kovač war damit nicht ganz einverstanden. “Ich habe es mir gerade im Fernsehen nochmal angeschaut. Natürlich sehr unglücklich, total unabsichtlich”, konstatierte der Fußballlehrer bei Amazon Prime Video und schob dann hinterher: “Aber er ist schon oberhalb des Sprunggelenks.”

    Von der Achillessehne ziehe der Portugiese mit einem Fuß runter zu Svenssons Sprunggelenk. Kovačs abschließendes Urteil: “Das ist meines Erachtens schon eine Rote Karte.” Dass es zu der im Spiel nicht kam, brachte den Trainer aber nicht zu sehr aus der Fassung.

    Er formulierte ganz ruhig: “Wir haben es in der ersten Hälfte sehr ordentlich gemacht, aber auch gesehen, dass Lille eine fußballerisch sehr starke Mannschaft ist. Aber wir hatten trotzdem die besseren Möglichkeiten.”

    Nach dem ersten von zwei Spielen sei nun “Halbzeit” und der BVB habe am Mittwoch in Lille (ab 21 Uhr im Liveticker von t-online) noch einen “harten Gang zu gehen”, so Kovač.



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  • Niko Kovac startet als Trainer von Borussia Dortmund

    Niko Kovac startet als Trainer von Borussia Dortmund


    Einstand gegen Stuttgart :

    Niko Kovac und sein Plan mit Borussia Dortmund

    „Ich habe in den Trainingseinheiten gesehen, dass hier viel Qualität ist“: BVB-Trainer Niko KovacReuters

    Erstmals steht Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund an der Seitenlinie. Vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart ist er optimistisch. Die Vorzeichen könnten aus BVB-Sicht aber besser sein.



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    FAQ: Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund

    Frage 1: Wann wurde Niko Kovac Trainer von Borussia Dortmund?
    Antwort: Niko Kovac wurde am [Datum einfügen] als Trainer von Borussia Dortmund vorgestellt.

    Frage 2: Welche Erfolge hatte Niko Kovac vor seinem Wechsel zu Borussia Dortmund?
    Antwort: Vor seinem Wechsel zu Dortmund hatte Niko Kovac erfolgreiche Trainerstationen, unter anderem beim FC Bayern München, wo er die Bundesliga und den DFB-Pokal gewann, sowie beim Eintracht Frankfurt, wo er mit dem Team den DFB-Pokal holte.

    Frage 3: Welche Spielphilosophie verfolgt Niko Kovac?
    Antwort: Niko Kovac setzt auf eine ausgeglichene Mischung aus offensivem und defensivem Spiel, legt Wert auf eine kompakte Defensive und schnelles Umschaltspiel. Er fördert auch die Entwicklung junger Talente.

    Frage 4: Wer sind die wichtigsten Spieler im Kader von Borussia Dortmund unter Niko Kovac?
    Antwort: Dazu gehören Spieler wie [Spielername einfügen], [Spielername einfügen] und [Spielername einfügen], die eine zentrale Rolle in Kovacs Spielsystem spielen werden.

    Frage 5: Was sind die Ziele von Niko Kovac mit Borussia Dortmund in dieser Saison?
    Antwort: Kovac hat das Ziel, die Mannschaft in der Bundesliga und im DFB-Pokal konkurrenzfähig zu machen sowie eine starke europäische Leistung zu zeigen.

    Frage 6: Wie reagierten die Fans auf die Verpflichtung von Niko Kovac?
    Antwort: Die Reaktionen der Fans waren gemischt, mit einigen, die sich auf seine Erfahrung freuen, während andere Bedenken hinsichtlich der bisherigen Leistungen in seinen letzten Trainerpositionen äußerten.

    Frage 7: Welche Herausforderungen wird Niko Kovac bei Borussia Dortmund facing?
    Antwort: Zu den Herausforderungen gehören die Konkurrenz in der Bundesliga, die Integration von neuen Spielern, die Umsetzung seiner Spielphilosophie und die Erwartungen der Fans und des Vereins.

    Frage 8: Wo kann ich die kommenden Spiele von Borussia Dortmund unter Niko Kovac verfolgen?
    Antwort: Die Spiele von Borussia Dortmund können über verschiedene nationale und internationale Sportkanäle sowie Livestreaming-Dienste verfolgt werden.

    Frage 9: Gibt es geplante Presselügen oder Medienkonferenzen mit Niko Kovac?
    Antwort: Ja, es sind regelmäßige Pressekonferenzen geplant, bei denen Niko Kovac Fragen der Medien und Fans beantworten wird. Die Termine werden auf der offiziellen Website von Borussia Dortmund bekannt gegeben.

    Frage 10: Wie wird Niko Kovac das Team auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten?
    Antwort: Kovac wird Trainingseinheiten leiten, um sowohl die technische als auch die taktische Seite der Spieler zu verbessern, und wird eng mit seinem Trainerteam zusammenarbeiten, um die Mannschaft bestmöglich einzustellen.

    Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich an die offiziellen Kommunikationskanäle von Borussia Dortmund wenden.

  • Karim Adeyemi blüht bei Borussia Dortmund unter Niko Kovac

    Karim Adeyemi blüht bei Borussia Dortmund unter Niko Kovac


    Um die Geschichte des Fußballprofis Karim Adeyemi zu verstehen, lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und aus der Ferne nach Dortmund zu blicken, zum Beispiel aus dem süditalienischen Neapel. Zu sehen ist dann ein Sportler, der Phantasien weckt. Einer dieser seltenen und sehr begehrten Flügelspieler, die nicht nur rasend schnell rennen, sondern auch geschickt Haken schlagen können.

    Ein Mann, der an guten Tagen kaum zu stoppen ist, der Tore schießt, dessen technische Brillanz fasziniert, der sogar köpfen kann. Aus der Ferne sieht Karim Adeyemi aus wie ein Spieler, für den ein ambitionierter Klub auch mal 40 oder 50 Millionen Euro ausgeben kann, weil er das Potential hat, Spiele zu entscheiden.

    Sogar in den größten Wettbewerben, in der Bundesliga, in der Champions League, wo Adeyemi mit seinem BVB am Dienstagabend (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei Prima Video) im Hinspiel des Achtelfinales auf den OSC Lille trifft. Er mag diesen Wettbewerb.

    Er hatte den Titel auf dem Fuß

    Beinahe hätte der 23 Jahre alte Dortmunder schon dem verlorenen Cham­pions-League-Endspiel des BVB gegen Real Madrid im vergangenen Jahr mit einem oder zwei Toren eine ganz andere Richtung gegeben. Er hatte den Titel sozusagen auf dem Fuß.

    Und auch in der laufenden Saison hat Adeyemi in seinen sechs absolvierten Partien in der Champions League bereits vier Tore erzielt und ein weiteres vorbereitet. Kein Wunder also, dass dieser Typ ambitionierte Manager in Italien, Spanien und England reizt.

    DSGVO Platzhalter

    Das Aufspüren von stagnierenden oder hadernden Großtalenten, die nur ins richtige Umfeld überführt werden müssen, um dort aufzublühen, ist eine Art Königsdisziplin in der Kaderplanung. So erklärt sich, dass der Transfermarktinsider Fabrizio Romano im Januar behauptete, dass die SSC Neapel im Winter eine Ablösesumme zwischen 40 und 50 Millionen Euro für Adeyemi geboten habe, und das passende Zitat von dem neapolitanischen Sportchef Giovanni Manna gleich mitlieferte: „Ich kann bestätigen, dass wir uns mit Borussia Dortmund einig waren. Ich habe Karim in Deutschland getroffen, aber der Deal platzte, weil er nicht zu uns wechseln wollte.“

    Dort, wo viele Leute Adeyemi in jedem seiner Spiele sehen, wo sie die Geschichten von seiner nicht immer ganz professionellen Lebensweise kennen, wurde gestaunt über diese angebliche Offerte, von der Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl sagte, dass es sie nie gegeben habe.

    „Dann ist er schwer zu bremsen“

    In jedem Fall ist Adeyemi immer noch beim BVB, wo der neue Trainer Niko Kovac klug genug ist, den Problemspieler gelöst von der Vorgeschichte zu betrachten. „Karim kriegt von mir das Vertrauen, das jeder Spieler braucht“, sagte Kovac schon vor seinem ersten Spiel als Trainer in Dortmund: „Ich wünsche mir für ihn und für uns, dass er die Fähigkeiten, die er hat, voll reinwirft, denn dann ist er schwer zu bremsen und dann ist auch der BVB schwer zu bremsen.“

    Kovac beobachtet Adeyemi seit Jahren, er kennt das Potential und die großartigen Momente dieses Fußballers. Zum Beispiel sein atemraubendes 1:0-Siegtor im Achtelfinale der Champions League vor zwei Jahren gegen den FC Chelsea. Alle in Dortmund wollen mehr davon.

    Demgegenüber stehen jedoch Verletzungen, seine Neigung, mit Schwalben Elfmeter schinden zu wollen, und mitunter lustlos wirkende Auftritte, die in einer ohnehin nicht stabilen Mannschaft besonders destruktiv aussehen. Adeyemi produziert wirre Aktionen, denen mehr gedankliche Klarheit guttäte. Er ist ein Spieler, der nicht in allen Phasen seiner Dortmunder Zeit so professionell lebte, wie es von einem Angestellten mit Millionengehalt erwartet wird, der sich schwer tat mit der Fleißarbeit in der Defensive.

    Im Umfeld des BVB zweifeln inzwischen viele Beobachter, dass Adeyemi irgendwann die Konstanz und die Reife entwickelt, die er braucht, um zu einer prägenden Figur bei einem der besten Klubs der Welt und vielleicht auch wieder in der deutschen Nationalmannschaft zu werden.

    „Jetzt zählt es für ihn“

    Am Samstag nach dem Dortmunder Sieg beim FC St. Pauli wurde Adeyemi im Sky-Interview nach seiner Wechseloption im Winter befragt, seine Antwort war so unsortiert wie seine Zeit in Dortmund bisher: „Das ist, glaube ich, wie man in den Medien lesen kann, was jetzt, ich habe, glaub ich, was gelesen jetzt vor Kurzem, dass da was klipp und klar stand – und dazu stehe ich.“ Verstanden hat das niemand.

    Auf dem Platz zuvor hatte er sich allerdings von seiner besten Seite gezeigt und später seinem Trainer gedankt. „Er vertraut mir“, sagte Adeyemi über Kovac, nachdem er seinen Auftritt mit einem Treffer und einer Torvorlage veredelt hatte, und wieder einmal stellte sich diese große Frage, die noch niemand beantworten konnte: Warum nicht immer so?

    DSGVO Platzhalter

    Kehl berichtete von vielen „Einzelgesprächen“, die er mit Adeyemi geführt habe, bisher ohne den erhofften Durchbruch zu bewirken, und Abwehrchef Nico Schlotterbeck sagte: „Mit seiner Geschwindigkeit kann er so viel rausholen. Jetzt zählt es für ihn, das nicht ein- bis zweimal pro Monat zu machen, sondern jeden Tag.“

    Womöglich haben die Dortmunder auch an Adeyemi gedacht, als sie beschlossen, das Team nach den Jahren mit den eher antiautoritär arbeitenden Trainern Edin Terzic sowie Nuri Sahin nun in die Hände eines Mannes zu legen, der eine gewisse väterliche Strenge ausstrahlt. Auf jeden Fall scheint es zu passen mit Kovac, der Adeyemi in seinen ersten Partien beim BVB trotz damals noch schwacher Leistungen viel Spielzeit gewährte.

    Das vergangene Wochenende lieferte Argumente für alle, die trotz der vielen Enttäuschungen weiter an diesen Hochbegabten glauben, die Erfahrung hingegen sagt: Vertrauen kann man diesen Eindrücken nicht, weil das Gesamtbild eine andere Geschichte erzählt. Vorerst bleibt Karim Adeyemi ein Rätsel.



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  • Champions League: Borussia Dortmund dank Niko Kovac mit neuem Selbstbewusstsein gegen OSC Lille – “Medizin des Siegens”

    Champions League: Borussia Dortmund dank Niko Kovac mit neuem Selbstbewusstsein gegen OSC Lille – “Medizin des Siegens”


    Es ist noch kein Hoch, ein Höchlein vielleicht.

    Doch bei Borussia Dortmund dreht die Stimmung nach quälenden Monaten der Dunkelheit ins Frühlingshafte – und der BVB träumt wieder von strahlenden Champions-League-Nächten. Wie wäre es im Viertelfinale mit dem FC Barcelona?

    Aber die Götter der Lostöpfe werfen dem Finalisten des Vorjahres fiese “Spiegel-Spiele” in den Weg. Der OSC Lille bringt keinen donnernden Weltruf mit, keine Superstars, er schwächelt.

    Er stellt dem gleichsam wankelmütigen BVB vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker) die Falle, schlagbar zu wirken.

    Kovac und die “Medizin des Siegens”

    Also dürfen sich die Dortmunder nach zwei Bundesliga-Siegen mit insgesamt 8:0 Toren und drei Spielen in Folge ohne Gegentreffer selbst keinen Stock in die Speichen stecken.

    “Wir müssen jetzt nicht komplett in Euphorie verfallen”, mahnte Sport-Boss Lars Ricken, “jetzt geht es darum, den Tunnelblick zu haben, die Scheuklappen aufzusetzen.” Trainer Niko Kovac gab den Arzt: Von der Medizin des Siegens “brauchen wir noch viel mehr”, betonte er.

    Der BVB wird gegen den französischen Tabellenfünften nicht nur nach Meinung des Trainers selbst darüber entscheiden, ob er weiterkommt. “Der Name des Gegners ist dann relativ egal”, sagte Ricken, gleichwohl “nehmen wir Lille extrem ernst.”

    Kovac schenkt BVB-Spielern Vertrauen zurück

    Sicher biete sich eine “Riesenchance”, wieder in den Edel-Klub der besten Acht einzuziehen, aber der frühere Champions-League-Held sieht noch eine andere Dimension: “In unserer Situation wären nicht nur viele deutsche, sondern auch europäische Vereine gerne.”

    Grüße an Bayern München und Bayer Leverkusen, die sich in einem Knaller-Achtelfinale gegenseitig rauskegeln müssen.

    Der BVB, bei dem Julian Ryerson wieder fit ist, liefert dazu die Ouvertüre. Mit einer Stabilität, die vor wenigen Wochen noch undenkbar gewesen wäre. “Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser”, analysierte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck: “Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus.”

    Ähnlich sah es auch Stürmer Karim Adeyemi: “Wenn man das Vertrauen vom Trainer hat, kommt die Leichtigkeit nach ein paar Spielen von selbst.”

    Lille ähnlich schwankend wie der BVB

    Und so erscheinen am Horizont Umrisse eines Kovac-Effekts. Defensiv fester, im Mittelfeld zupackend, offensiv kälter – so stellt der Kroate sich den BVB vor. Dass Adeyemis Formkurve steil ansteigt, ist dabei eine große Hilfe. “Das Stadion wird brennen – und wir werden auf das Spiel brennen”, kündigte er an.

    Sportdirektor Sebastian Kehl hatte sich vorgenommen, nach dem Sieg beim FC St. Pauli (2:0) das Lille-Spiel bei Paris Saint-Germain zu schauen.

    Was er sah: Die Mannschaft des früheren BVB-Profis Thomas Meunier ging geradezu unter, lag beim 1:4 nach 37 Minuten 0:4 hinten.

    Ein Achterbahn-Team, das Großes vermag: Bei Atlético Madrid zu siegen, Feyenoord Rotterdam abzuschießen. Ein Team aber auch, das brechen kann, das zu Hause im Pokal gegen einen Zweitligisten verlor. Das schwankt. Der BVB könnte sich darin wiedererkennen.

    Die voraussichtlichen Aufstellungen:

    • Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy.
    • Lille: Chevalier – Meunier, Diakité, Alexsandro, Gudmundsson – André, Bouaddi – Mukau, Sahraoui, Haraldsson – David.

    Schiedsrichter: Sanchez Martinez (Spanien)

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    Leverkusen im CL-Kracher gegen Bayern Favorit? “Wir sind nicht dumm”

    Video credit: Perform



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  • Karim Adeyemi: Unter Niko Kovac endlich zur Konstante?

    Karim Adeyemi: Unter Niko Kovac endlich zur Konstante?


    Karim Adeyemi ist einer der Gewinner des Trainerwechsels bei Borussia Dortmund. Schafft der 23-Jährige nun unter Niko Kovac endlich den Sprung vom Unterschiedsspieler in Teilzeit zum konstanten Leistungsträger?

    Von Christoph Gailer

    Mit 34,24 km/h war Karim Adeyemi mal wieder der schnellste Spieler auf dem Platz!

    Beim 2:0-Auswärtssieg von Borussia Dortmund in der Bundesliga beim FC St. Pauli überzeugte der 23-Jährige aber nicht nur durch seine ohnehin bekannte und überragende Antrittsschnelligkeit.

    Mit seinem Tor zum 2:0-Endstand in der 58. Minute bekräftigte der gebürtige Münchner zudem einerseits seinen persönlichen, sportlichen Aufstieg in den zurückliegenden Wochen und begeisterte dabei auch die Verantwortlichen des BVB.

    “Diese Szene taugt ein bisschen als Spiegelbild. Karim fällt nicht, sondern wehrt sich und setzt sich am Ende durch”, lobte Sportdirektor Sebastian Kehl das Durchsetzungsvermögen Adeyemis nach dessen 60-Meter-Sprint am Millerntor, “wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen – und dafür braucht man auch solche Aktionen”.

    Doch in dieser Situation, die zum 2:0 führte, zeigte Adeyemi viel mehr, als “nur” Antrittsschnelligkeit und Durchsetzungsvermögen – beides Attribute, die man bei ihm ohnehin durchaus schon vor dem St.-Pauli-Spiel kannte.

    Zudem überzeugte der BVB-Star bei seinem Treffer durch das kurze Verzögern vor dem Abschluss, das richtige Gespür für die Situation. So ließ er seinen Gegenspieler aussteigen und schoss anschließend souverän ein. Die Entscheidungsfindung in Strafraumsituationen galt bisweilen als großes Manko in Adeyemis Spiel – am Millerntor machte er beim 2:0 alles richtig.

    Adeyemi als Gewinner des Trainerwechsels

    Die Leichtigkeit und fast schon Selbstverständlichkeit, mit der Adeyemi in Hamburg traf, ist ein klarer Ausdruck des wiedergewonnenen Selbstvertrauens beim viermalige Nationalspieler.

    Vor einigen Wochen sah seine Perspektive in Dortmund nämlich noch deutlich schlechter aus. Unter dem mittlerweile gefeuerten Ex-Coach Nuri Sahin war Adeyemi sportlich außen vor, unter Nachfolger Niko Kovac blüht er nun auf. Dennoch bleibt Adeyemi weiter äußerst ambitioniert.

    Konstanz unter Kovac nach “Nein” zu Neapel?

    Vereinzelte Gala-Auftritte gab es von Adeyemi schon einige, seit er im Sommer 2022 für kolportierte 30 Millionen Euro Ablöse von Red Bull Salzburg zum BVB kam. Was ihm aber seitdem nie gelang, sind konstante Leistungen über einen längeren Zeitraum, auch bedingt durch immer wieder aufgetretene Verletzungen.

    Damit steht der Offensivstar ungewollt sinnbildlich für die Performance seines Klubs in den zurückliegenden Jahren. Topleistungen in unregelmäßigen Abständen? Ja. Konstanz? Nein.

    Nicht zuletzt deshalb war der BVB bereit, Adeyemi trotz Vertrages bis 2027 zuletzt am Jahresanfang ziehen zu lassen.

    Die SSC Neapel hatte großes Interesse an einer Adeyemi-Verpflichtung. “Der Deal platzte, weil er nicht zu uns kommen wollte”, bestätigte Neapels Sportdirektor Giovanni Manna dem Transfer-Experten Fabrizio Romano. Mit dem BVB war sich Neapel hingegen grundsätzlich einig, eine Ablösesumme von bis zu 50 Millionen Euro stand demnach wohl im Raum.

    “Ich bin bei Borussia Dortmund sehr glücklich”, erklärte Adeyemi bei “Sky” seine Neapel-Absage, schließt aber einen möglichen Abgang nach der Saison nicht aus, “was in der Zukunft passiert, weiß man nie”.

    Vor allem für den Fall, dass der BVB tatsächlich die Champions League verpassen sollte, müssten wohl einige Stars verkauft werden, um den finanziellen Schaden abzufangen. Dieses Schreckens-Szenario droht dem Tabellen-Zehnten der Bundesliga auch nach dem Sieg auf St. Pauli immer noch.

    Umso mehr ist gerade in den kommenden Wochen Konstanz gefragt, um das Worst-Case-Szenario abzuwenden – vom BVB als Team, aber auch gerade von Adeyemi. Womöglich spielt er somit gleich in mehrfacher Hinsicht um seine eigene Zukunft in Dortmund.



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  • Niko Kovac beim BVB: Rettet der Trainer die Saison in der Champions League? – Sport

    Niko Kovac beim BVB: Rettet der Trainer die Saison in der Champions League? – Sport


    Niko Kovac, das muss man ihm lassen, hat ein ausgesprochen vielseitiges Pokerface. Er kann charmant lächeln, gefährlich gucken, aber auch nahezu vollständig auf Gefühlsregungen verzichten. Über seine Mimik werden nuancierte Botschaften übermittelt. Und man unterstellt dem Trainer von Borussia Dortmund wohl nicht zu viel, wenn man davon ausgeht, dass er genau weiß, was er da tut.



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