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  • Borussia Dortmund: Juwel-Frust! Deutliche Ansage an Kovac

    Borussia Dortmund: Juwel-Frust! Deutliche Ansage an Kovac


    Bei Borussia Dortmund türmen sich die Baustellen. Die größte bleibt das Kreativzentrum. Im zentralen Mittelfeld funktioniert seit Monaten nichts und niemand. Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß liefern einen Grusel-Auftritt nach dem anderen ab. Das Ergebnis: Kaum Gefahr, kaum Torchancen, kaum Tore.

    Alternativen sind rar, aber vorhanden. Immer lauter rufen die Fans nach einer Chance für Kjell Wätjen. Doch das Juwel ist unter Niko Kovac weiter weg von der Startelf als je zuvor. Dabei könnte es mit dem aktuellen Personal kaum schlechter laufen.

    Borussia Dortmund: Fans fordern Wätjen-Chance

    Wie lange darf ein Formtief dauern, bis man es Normalform nennen muss? Diese Frage stellen sich viele BVB-Fans aktuell über ihre Spielmacher-Fraktion. Das Zentrum sollte eigentlich Dortmunds Prunkstück sein. Stattdessen ist es zum Sinnbild der Krise geworden. Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß kriegen seit Wochen kein Bein auf den Boden – geschweige denn den Ball gefährlich vor das Tor.

    +++ Borussia Dortmund unter Schock! Hiobsbotschaft für BVB-Star +++

    Trotzdem scheinen sie nicht zu ersetzen zu sein, denn Woche für Woche stehen sie wieder in der Startelf. Ob unter Nuri Sahin, Mike Tullberg oder Niko Kovac. Mit Felix Nmecha ist der einzige zuletzt konstante Spieler aus dem Mittelfeldzentrum noch lange verletzt. Im Winter reagierte Sebastian Kehl und holte mit Carney Chukwuemeka eine weitere Alternative. Doch dem Engländer fehlt es an Spielpraxis, zudem schlägt er sich zum Start beim BVB mit Knieproblemen herum. Giovanni Reyna wird die Rolle des Spielmachers schon lange nicht mehr zugetraut, er kommt meist nur für die Schlussminuten. Bleibt nur noch einer: Kjell Wätjen.

    Unter Kovac ohne Chance

    Der Youngster ist in Dortmund zum Rätsel geworden (hier mehr). Als Ausnahmetalent abgefeiert, gab er bei seinen ersten Profi-Einsätzen bereits eine Kostprobe seines Könnens, erfrischte das Spiel, begeisterte die Fans und steuerte direkt seine erste Torvorlage bei. „Reus-Nachfolger“ wurde er hinter vorgehaltener Hand bereits genannt. Doch dann wurde es still. Aus einem Formloch hatte er sich laut Sahin „beeindruckend befreit“, eine Muskelverletzung hinter sich gebracht. Doch bei Borussia Dortmund kommt er überhaupt nicht mehr zum Zug.

    Immer lauter werden die Rufe der Fans nach einer Chance für Kjell Wätjen. Schlimmer kann es beim BVB schließlich kaum werden. Doch unter Niko Kovac ist der 19-Jährige davon meilenweit entfernt. Nicht einmal im Kader stand das Eigengewächs zuletzt, musste stattdessen bei der U23 ran. Bei den BVB-Fans kommt das gar nicht gut an.

    • „Gebt ihm halt mal ne Chance!“
    • „Einfach mal spielen lassen. Schlechter kann er es auch nicht machen.“
    • „Er tut mir extrem leid, dass er bei dem ganzen Elend im zentral-offensiven Mittelfeld nicht mehr Spielanteile bekommt.“
    • „Der darf ja nicht mal spielen, wenn die Saison schon gelaufen ist.“
    • „Lasst den Jungen noch mehr auf der Bank verrotten. Dann kann er im Sommer den Verein wechseln und woanders durchstarten.“

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    Was muss Kjell Wätjen tun, um eine Chance bei Borussia Dortmund zu bekommen? Diese Frage stellen sich immer mehr Fans, die genug von Brandt, Sabitzer und Co. gesehen haben. Und womöglich auch Wätjen selbst. „Man tut, was man kann“, sagt er schmallippig über seine Einsatzchancen bei den Profis. Im Winter flackerten erste Wechsel-Gerüchte auf…



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  • Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen

    Borussia Dortmund: Niko Kovac greift durch! Star-Flucht hat Konsequenzen


    Die Niederlage von Borussia Dortmund gegen Bochum warf Fragen auf. Fragen danach, wie es mit dieser Mannschaft noch weiter gehen soll. Ob sie jetzt das gesamte internationale Geschäft verpasst. Und Fragen nach der Führungsstärke der eigentlichen Anführer.

    Nach Abpfiff herrschte kollektives Schweigen. Die Profis duckten sich weg, niemand sprach in der Mixed Zone mit den wartenden Reportern. Hatte Niko Kovac die Spieler von Borussia Dortmund zunächst noch in Schutz genommen, greift er wenige Tage später durch.

    Borussia Dortmund: Kovac mit Ankündigung

    Für viele Fans kam das Schweigen der Spieler einer Bankroterklärung gleich. Niemand übernahm Verantwortung, niemand schlug mit der Faust auf den Tisch, niemand lieferte auch nur irgendeine Erklärung. Der BVB ließ den nächsten Tiefpunkt einer frustrierenden Saison einfach so über sich ergehen.

    +++ Blankes Entsetzen bei den Fans! DAS sagt alles über die Krise aus +++

    Zumindest das traurige Nachspiel soll so nie wieder vorkommen. Dafür will Kovac jetzt persönlich sorgen. „Das ist etwas, das nicht gut gelaufen ist“, formulierte der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Spiel gegen Sporting Lissabon deutlich.

    „Aber dafür werden der Sven [Pressesprecher Westerschulze; Anm. d. Red] und ich in Zukunft sorgen, dass das dementsprechend passiert“, kündigt er an. Ein solches Schweigen bei Interviews soll es künftig also nicht mehr geben.

    Kovac bittet um Entschuldigung

    Dennoch wirbt Kovac auch um Verständnis für seine Spieler. „Ich bitte um Nachsicht“, sagte er. „Wenn man erfolgreich ist, dann freut man sich über positive Kritik. Wenn nicht, dann ist es eben die negative. Aber das werden wir mit Sicherheit besser machen“, so Kovac. Denn sich den Fragen zu stellen, gehöre nun mal dazu.


    Lies hier mehr von uns:


    Am liebsten würden es bei Borussia Dortmund ohnehin alle sehen, wenn es gar keinen Grund für negative Kritik gebe und man die Bundesliga-Saison noch herumreißen kann. Doch weil man auf Platz 11 angewurzelt es, muss erstmal die gute alte Tante Champions League wieder für positive Highlights sorgen.



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  • Borussia Dortmund – Union Berlin: Schock! Kovac erreicht bittere News

    Borussia Dortmund – Union Berlin: Schock! Kovac erreicht bittere News


    Für Borussia Dortmund wird es in der Tabelle fast wöchentlich immer dramatischer. Vor der Partie gegen Union Berlin (22. Februar, 18.30 Uhr) ist der BVB auf Platz 12 abgerutscht. Deshalb muss unbedingt wieder ein Sieg her. Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten für Cheftrainer Niko Kovac.

    Der neue Coach von Borussia Dortmund muss gegen Union Berlin auf einen seiner Stammspieler verzichten: Julian Brandt wird dem BVB im Bundesliga-Spiel gegen die Eisernen kurzfristig nicht zur Verfügung stehen.

    Borussia Dortmund – Union Berlin: Bitterer Ausfall

    Schon mehrere Stunden vor dem Anpfiff des Bundesliga-Topspiels des 23. Spieltags zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin gab es Aufregung: Julian Brandt war nämlich nicht mit der Mannschaft ins Teamhotel gefahren. Bereits da wurde über einen Ausfall des Mittelfeldspielers spekuliert.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Bittere Wende um Hoffnungsträger – jetzt spricht Kehl Klartext


    Als die Startelf rund eine Stunde vor Anpfiff dann verkündet wurde, herrschte bittere Gewissheit: Brandt steht Cheftrainer Niko Kovac nicht zur Verfügung. Der neue Coach des BVB setzte bisher in allen Spielen auf seine Nummer 10 und muss nun gegen die Berliner auf ihn verzichten. In den vergangenen Wochen lobte Kovac Brandt immer in höchsten Tönen und stellte ihn sogar auf eine Stufe mit Florian Wirtz und Jamal Musiala.

    Als Grund für den kurzfristigen Ausfall nannten die Schwarzgelben: „Julian Brandt fehlt aufgrund einer Muskelverhärtung.“

    Reyna startet für Brandt

    Neben Julian Brandt fehlt bei Borussia Dortmund weiterhin der Langzeitverletzte Felix Nmecha. Dafür ist Neuzugang Carney Chukwuemeka, der zuletzt über Kniebeschwerden klagte, wieder dabei. Gegen Union Berlin rückt Giovanni Reyna für Brandt in die Startelf. Ansonsten sieht die Startformation wie folgt aus: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß, Reyna – Adeyemi, Beier, Guirassy.


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    Dann gibt es im Signal-Iduna-Park auch noch einen Rückkehrer: Tom Rothe steht bei den Berlinern in der Startelf gegen seinen ehemaligen Klub. Der Youngster kommt nämlich aus der BVB-Jugend und wechselte im vergangenen Sommer zu den Eisernen.



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  • Borussia Dortmund: Kovac lässt Fans kochen – “Vereinsschädigend”

    Borussia Dortmund: Kovac lässt Fans kochen – “Vereinsschädigend”


    Bundesliga pfui, Champions League so lala – so könnte man die ersten Wochen von Niko Kovac bei Borussia Dortmund wohl beschreiben. Gegen Stuttgart (1.2) und in Bochum (0:2) verloren, gegen Sporting Lissabon (3:0 ; o:o) durchgesetzt. Die Situation beim BVB bleibt prekär, die Stimmung im Verein ist so schlecht wie seit Jahren nicht.

    Viele Fans haben genug, sie sind mehr und mehr angefressen und auch Kovac konnte dies in seinen ersten Wochen als neuer Trainer von Borussia Dortmund nicht ändern. Ganz im Gegenteil. Nun sorgt auch er persönlich für Ärger bei den Fans.

    Borussia Dortmund: Überschwängliches Kovac-Lob für BVB-Stars

    Nur ganz wenige Akteure sind den Fans wirklich noch wohlgesonnen. Mit vielen „ihrer“ Stars haben die Borussen wohl bereits abgeschlossen. Zu viel ist in den letzten Wochen, Monaten und Jahren passiert, zu oft haben diese Spieler Schwarz-Gelb enttäuscht. Kovac sieht das jedoch wohl anders.

    Denn der lobt seine Schützlinge in den Himmel. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin (Samstag, 22. Februar, 18.30 Uhr) hatte er fast überwiegend Lob für seine Spieler parat – obwohl die allermeisten seit Wochen und Monaten enttäuschen. Die Worte „Top“, „super“ oder auch „sensationell“ fielen im Zusammenhang mit bestimmten Spielern nicht nur einmal.

    ++ Borussia Dortmund: Ex-Profi fordert Star-Abschied -„Er muss wechseln“ ++

    Doch wie sind diese Aussagen zu bewerten? Stellt sich der Trainer nur vor seine Mannschaft, versucht er diese gar wieder starkzureden oder ist das bloß Schönrederei, wie es sie beim BVB in der Vergangenheit immer wieder gab? Die Fans fällen ein eindeutiges Urteil.

    BVB-Fans können es nicht fassen

    „So wie Niko Kovac über unser Mittelfeld spricht, könnte man meinen, wir wären der Tabellenführer. Da sind wir wieder beim Thema Schönrederei und sich selbst anlügen“, schreibt ein Fan auf „X“. Ein anderer sah das ähnlich. „Das ist absolute Schönrederei. Wie kann man so was in der aktuellen Situation nur sagen?“, fragte der Borussen-Anhänger.


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    „So viele ganz irre Aussagen von Kovac. Das ist verblendet und vereinsschädigend, mehr nicht“, wütete ein Fan. Knallharte Aussagen der sonst so treuen BVB-Fangemeinde. Es scheint, als würde Kovac jeglichen Kredit der Fans, der schon vor Amtsantritt nicht allzu groß war, langsam aber sich verspielen.



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  • Was Kovac ändert und wie Dortmund profitiert

    Was Kovac ändert und wie Dortmund profitiert


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  • BVB: SO holt Kovac Dortmund aus der Krise | Sport

    BVB: SO holt Kovac Dortmund aus der Krise | Sport


    Das Lob für Niko Kovac (53) kam von höchster Stelle…

    Beim 6:0 gegen Union Berlin strahlte Ober-Boss Hans-Joachim Watzke (65) plötzlich völlig losgelöst auf der Tribüne, klatschte stehend Beifall – Bilder, die man beim Krisen-BVB lange nicht mehr gesehen hat.



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  • BVB: Sieg gegen Union zeigt, wie das System von Niko Kovac bei Borussia Dortmund funktionieren kann

    BVB: Sieg gegen Union zeigt, wie das System von Niko Kovac bei Borussia Dortmund funktionieren kann


    Borussia Dortmund schlägt Union mit 6:0 – und gibt eine Kostprobe davon, wie Kovac-Fußball beim BVB erfolgreich sein kann.

    “Fußball ist eine Geschichte: Es muss zu dir fallen oder es fällt zum Gegner”, sagte Niko Kovac nach dem 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin bei Sky. Es ist eine Aussage, die sich dazu eignen würde, den Trainer und auch Menschen Kovac zu erklären.

    Der 53-Jährige liebt es, Sachverhalte einfach und simpel darzustellen, dem Fußball die Komplexität dort zu nehmen, wo sie aus seiner Sicht nur stört. Gegen Union Berlin haben sich die Vorteile seiner Philosophie und seiner Herangehensweise gezeigt. Drei Erkenntnisse zum Kantersieg von Borussia Dortmund.



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  • Borussia Dortmund: Nach Gala-Sieg – Kovac überrascht mit Maßnahme

    Borussia Dortmund: Nach Gala-Sieg – Kovac überrascht mit Maßnahme


    So kann man sich auch den Frust aus der Seele schießen! Borussia Dortmund hat unter Neu-Trainer Niko Kovac den ersten Bundesliga-Sieg eingefahren und Union Berlin mit 6:0 aus dem Signal-Iduna-Park rausgeballert.

    Dank einer starken Leistung und einem überragenden Serhou Guirassy, dem vier Tore gelangen, holt Borussia Dortmund drei wichtige Punkte. Nach dem Spiel überraschte Kovac mit einer Maßnahme für die Mannschaft.

    Borussia Dortmund: Kovac jubelt endlich

    Im dritten Anlauf hat es dann doch geklappt. Nach zwei bitteren Niederlagen gegen Stuttgart (1:2) und Bochum (0:2) geht Borussia Dortmund in der Bundesliga als Sieger vom Platz. Es ist schon eine Weile her, seitdem der BVB eine solch souveräne und abgeklärte Leistung gezeigt hatte, wie es am 23. Spieltag gegen Union Berlin der Fall war.


    Auch interessant: BVB-Kapitän Emre Can spricht Klartext – „Kann es nicht alleine in die Hand nehmen“


    In der Abwehr war die Mannschaft von Trainer Niko Kovac stabil, ließ nicht viel zu. Und wenn die Berliner durchkamen, dann war Keeper Gregor Kobel zur Stelle. Vorne machte Serhou Guirassy vier Tore, Maximilian Beier jubelte auch einmal und Diogo Leite traf beim 1:0 ins eigene Tor.

    Ein rundum perfekter Abend für die Schwarzgelben, die jetzt natürlich auf die Trendwende hoffen. Zur Feier des Tages gab es dann vom Chefcoach höchstpersönlich eine Belohnung für die Mannschaft.

    Zwei freie Tage für BVB-Stars

    Nach der Partie erklärte Kovac nämlich, dass es für die Spieler jetzt zwei freie Tage gibt. In dieser Woche hat Borussia Dortmund spielfrei. Im DFB-Pokal ist der Revierklub nicht mehr vertreten und die Champions League pausiert, bis es bald im Achtelfinale dann gegen den LOSC Lille weitergeht.

    Die Entscheidung von Kovac ist zum einen verständlich, da die Profis anstrengende Wochen und Monate hinter sich haben und jetzt auch ein wenig die Beine hochlegen können. Andererseits erklärte der BVB-Coach zuletzt, dass er mehr Zeit mit seinem Team brauche und alle beisammen haben möchte.


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    So oder so werden sich die Stars über die freien Tage freuen. Bis es am kommenden Wochenende dann beim FC St. Pauli weitergeht. Folgt jetzt tatsächlich die Trendwende?



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  • Torfestival beendet Dortmund-Gruselserie von Niko Kovač

    Torfestival beendet Dortmund-Gruselserie von Niko Kovač


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    Borussia Dortmund feiert gegen Union Berlin einen Gala-Triumph. Niko Kovač durchbricht dabei eine beachtliche Negativserie.

    Dortmund – Am Samstagabend hat Borussia Dortmund gegen Union Berlin den ersten Heimsieg in der Bundesliga seit dem 23. November eingefahren. Fast auf den Tag genau drei Monate nach einem 4:0 gegen den SC Freiburg übertraf sich der BVB um zwei weitere Treffer. Der 6:0-Galasieg gegen die Berliner sollte dem Team einiges Selbstvertrauen geben.

    Für Niko Kovač war es dabei ein durchaus besonderer Moment. Der historische Fehlstart mit zwei Bundesliga-Pleiten liegt nun hinter dem Trainer, zudem ist eine persönliche Horrorbilanz in Dortmund zu Ende gegangen: Als Chefcoach von Eintracht Frankfurt, beim FC Bayern und VfL Wolfsburg war Kovač sechsmal im Signal Iduna Park zu Gast und verlor alle sechs Spiele.

    Niko Kovač feiert BVB-Gala mit einem Glas Rotwein

    Auch sein BVB-Heimdebüt gegen den VfB Stuttgart war für den gebürtigen Berliner mit einer Pleite verbunden. Unter der Woche gelang Kovač im Playoff-Rückspiel der Champions League mit einem 0:0 gegen Sporting ein erster Teilerfolg, gegen Union durfte der Ex-Herthaner nun endlich mal so richtig im Westfalenstadion jubeln.

    „Es fühlt sich gut an, natürlich bin ich glücklich. Zumal sich die Jungs heute wirklich in einen Rausch gespielt haben“, sagte Kovač nach der Partie beim TV-Sender Sky. Eine allzu große Siegesfeier wird es aber mit seinem Bruder Robert, der ihn auf allen Trainerstationen als Assistent und rechte Hand begleitet, nicht geben.

    Niko Kovač hat eine lang erwartete Premiere in Dortmund gefeiert.
    Niko Kovač hat eine lang erwartete Premiere in Dortmund gefeiert. © IMAGO/Marco Bader

    „Der Robbie hat schon einige Spiele hier gewonnen“, spielte Kovač auf die Vergangenheit seines Bruders als Abwehrmann beim BVB an. „Für mich ist es schön, aber wir wollen es auch nicht überbewerten. Wir werden es genießen, uns ein Glas Rotwein gönnen, die Jungs bekommen zwei Tage frei“, sagte der Cheftrainer.

    Kovač fasst Leistung von BVB-Torjäger Serhou Guirassy in einem Wort zusammen

    Bei wem sich Kovač zuvorderst für die Beendigung seiner Horrorserie in Dortmund bedanken musste, wird mit einem Blick auf das Statistikblatt offensichtlich: Serhou Guirassy legte vor der Halbzeitpause zum sprichwörtlichen psychologisch günstigen Zeitpunkt das 2:0 nach, in der Schlussphase der zweiten Halbzeit ließ er drei Tore binnen acht Minuten folgen. Ein Viererpack war beim BVB zuletzt Erling Haaland im November 2020 gegen Hertha BSC gelungen.

    „Weltklasse. Mehr gibt es nicht zu sagen, wenn einer vier Tore macht“, reagierte Kovač auf den Punkt gebracht auf die Leistung von Guirassy, der seine Treffer in klassischer Mittelstürmer-Manier beigesteuert hatte.

    „Ich glaube, das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich vier Tore schieße. Ich habe ein paar Hattricks gesammelt, aber vier Tore sind etwas Besonderes. Das wichtigste sind aber die Mannschaft und der Sieg“, sagte Guirassy selbst bei Sky.

    Pascal Groß macht sein bestes Spiel seit dem Wechsel zum BVB

    Die Lobeshymnen muss sich Guirassy derweil wohl mehr teilen, als es bei einem Spieler, der einen Viererpack geschnürt hat, üblich ist. Denn auch Pascal Groß sammelte mit Vorlagen für drei Treffer von Guirassy sowie den Schlusspunkt von Maximilian Beier vier Scorerpunkte.

    „Ich will auch Pascal hervorheben, der vier aufgelegt hat. Das ist auch Klasse“, geriet Kovač ins Schwärmen und erklärte: „Seine Rolle ist immens wichtig: In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch.“

    Neuer Bundesliga-Rekord beim BVB dank Guirassy und Groß?

    Durchaus möglich, dass dem BVB dank Guirassy und Groß am Samstagabend sogar ein Novum gelang: Ob in einer Partie der Bundesliga jemals ein Spieler vier Treffer erzielte, während ein anderer vier Vorlagen sammelte, ist jedoch schwer zu sagen. Assists sind in der Bundesliga erst seit der Saison 2004/05 Teil der detaillierten Datenerfassung, weiter zurück gehen nur inoffizielle Datenbanken.

    Nach immerhin 20 Jahren der detaillierten Erfassung ist Groß erst der dritte Spieler, der vier Torvorlagen in einem Spiel gesammelt hat. Vier Treffer durch einen Spieler hat es indes schon in mehr als 50 Bundesliga-Spielen gegeben – diese Statistik wird jedoch eben auch schon seit Gründung der Beletage des deutschen Fußballs im Jahr 1963 geführt.



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  • Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac

    Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac


    Leite leitet Unions Pleite ein 

    Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac

    ©IMAGO

    Der Premierensieg unter dem neuen Trainer Niko Kovac ist geschafft – und wie! Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin gibt Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit seinem ersten Viererpack der Karriere (40. Minute/75./80./83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele. Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Kovac hatte zuvor ein Eigentor von Diogo Leite (25.) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten eingeleitet. Maximilian Beier (89.) setzte den Schlusspunkt.

    Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Klubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei „Sky“.

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    „Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein“, sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte.

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

    Jetzt über die Marktwerte der Bundesliga mitdiskutieren!



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