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  • Kevin Paredes ist bald wieder zurück

    Kevin Paredes ist bald wieder zurück


    Bereits seit knapp einem halben Jahr muss der VfL Wolfsburg infolge einer hartnäckigen Mittelfußverletzung auf die Dienste von Kevin Paredes verzichten. Wie Wölfe-Coach Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart verriet, nähert sich die Leidenszeit des US-Amerikaners dem Ende.


    „Paredes hatte ein Kontroll-MRT, welches gut aussah“, so der Übungsleiter über den 21-Jährigen. Auch wenn der Österreicher nicht näher auf die Erkenntnisse einging, konnte er versichern, dass es „nicht mehr lange dauert, bis es zurück auf den Platz geht.“

    Die schwere Verletzung zog sich der Linksaußen in der Sommervorbereitung zu. Auch wenn die Rückkehr ins Training zeitnah bevorsteht, wird der Akteur nach einer solchen Ausfallzeit ein paar Wochen brauchen, um wieder die volle Leistungsfähigkeit zu erreichen.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • „Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben“

    „Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben“


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  • Ist Tommy Stroot noch der Richtige für den VfL

    Ist Tommy Stroot noch der Richtige für den VfL


    Nach dem Pokal-Aus

    Aktualisiert am 15.02.2025, 23:02 Uhr

    Nach der Pokal-Niederlage gegen Hoffenheim forderten nicht wenige Fans des VfL Wolfsburg die Entlassung von Trainer Tommy Stroot. Während eine Top-Spielerin nach der anderen Wolfsburg verlässt, sorgte auch Stroot zuletzt für Unruhe.

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    Im verregneten Sinsheim endete am Mittwochabend eine der außergewöhnlichsten Serien im deutschen Fußball. Nach 52 gewonnenen Spielen im DFB-Pokal verloren die Frauen des VfL Wolfsburg im Viertelfinale mit 0:1 gegen die TSG Hoffenheim – es war die erste Pokalniederlage für die Wölfinnen seit November 2013.

    Zehn Mal in Folge gewann der VfL den DFB-Pokal, nun wird eine Ära enden. Ihr sei klar gewesen, dass die Serie irgendwann einmal reißen müsse, schrieb Alexandra Popp bei Instagram, aber der Schmerz, “mein sogenanntes Baby nun ziehen lassen” zu müssen, sitze tief.

    Es war der zweite Rückschlag für die Wölfinnen innerhalb weniger Tage, durch das 0:0 in der Bundesliga beim 1. FC Köln am vergangenen Freitag wuchs der Rückstand in der Tabelle auf Eintracht Frankfurt und den FC Bayern München auf drei Punkte an.

    Stroot: Großes Ziel bleibt die Champions-League-Qualifikation

    Weshalb viele VfL-Fans nach dem Pokal-Aus ihrem Ärger bei Instagram Luft machten und in den Kommentaren die Entlassung von Trainer Tommy Stroot forderten. Die VfL-Fans, die in den letzten Jahren den Pokalsieg im Abonnement feiern durften, fürchten nun die erste titellose Saison seit 2012.

    Aber welchen Anteil hat Trainer Stroot tatsächlich daran, dass es in der Autostadt nicht mehr so rund läuft wie in den Jahren zuvor? Der 36-Jährige selbst war nach dem Abpfiff in Sinsheim bemüht, die Niederlage einzuordnen und auf die deutlich runtergeschraubten Saisonziele zu verweisen.

    “Wir wollen uns für die Champions League qualifizieren, das ist Ziel Nummer eins. Und wenn am Ende ein Titel dabei rumkommen sollte, wären wir sehr zufrieden. Das ist es, worauf wir die Saison ausgerichtet haben”, sagte Stroot bei Sky.

    Etliche Abgänge konnten nicht kompensiert werden

    Dem Trainer dürfte schon im Herbst klargewesen sein, dass eine schwierige Spielzeit bevorsteht. Mit Lena Oberdorf, Ewa Pajor und Dominique Janssen verließen drei der wichtigsten Spielerinnen Wolfsburg, sie konnten nicht gleichwertig ersetzt werden.

    Dass die Wölfinnen in der Bundesliga elf Tore weniger erzielt haben als letzte Saison zum gleichen Zeitpunkt, lässt sich vor allem durch Pajors Abgang erklären. Oberdorf und Janssen werden ebenfalls schmerzlich vermisst, die Mannschaft tritt nicht mehr so souverän und entschlossen wie früher auf. Auch fehlt die Konstanz und Selbstverständlichkeit, die die VfL-Frauen viele Jahre auszeichnete.

    Unter diesen Umständen spielt Wolfsburg eigentlich eine gute Saison, was auch Stroots Verdienst ist. In der Hinrunde wurde der FC Bayern besiegt, die Wölfinnen standen zeitweise an der Tabellenspitze. Der VfL ist nach wie vor im Titelrennen um die Meisterschaft und steht im Viertelfinale der Champions League.

    Viel mehr ist aus dem aktuellen Kader wohl nicht rauszuholen. Zumal die direkte Konkurrenz aus München, Frankfurt und Leverkusen deutliche Schritte nach vorne gemacht hat, während dem VfL Wolfsburg eine Topspielerin nach der anderen verloren geht.

    Stroot verkündete seinen Abschied – dann verlängerte er seinen Vertrag

    Daran könnte neben dem Direktor Frauenfußball Ralf Kellermann allerdings auch Stroot seinen Anteil haben. Denn der VfL Wolfsburg, der 2023 noch im Finale der Champions League stand und viele Jahre eine Top-Adresse im europäischen Frauenfußball war, gab in den letzten beiden Spielzeiten nicht immer das beste Bild ab.

    Etwa beim Hin und Her um Stroots Verbleib. Der Trainer verkündete im Mai seinen Abschied im Sommer 2025, im September änderte er dann seine Meinung und verlängerte sogar seinen Vertrag bis 2027.

    Was bedeutet, dass im Sommer 2024, als Oberdorf, Pajor und Janssen den Verein verließen, unklar war, wie es beim VfL auf der Trainerposition weitergeht. Was für mögliche Neuverpflichtungen und Vertragsverlängerungen natürlich keine gute Ausgangslage war.

    Stroot degradierte Frohms – Kellermann kritisierte Brand

    Auch die Verträge von Torhüterin Merle Frohms und Offensivspielerin Jule Brand laufen in diesem Sommer aus, beide werden den Verein verlassen. Dass Frohms, die viele Jahre ein starker Rückhalt für die Wölfinnen war, zuletzt zur Ersatztorhüterin degradiert wurde, begründete Stroot mit rein sportlichen Gründen.

    Man kann aber sicherlich darüber diskutieren, ob es in der entscheidenden Phase der Saison eine gute Idee ist, diese Baustelle im Tor aufzumachen und für Unruhe zu sorgen.

    Was auch für die Art und Weise gilt, wie Kellermann Brand im Herbst 2023 öffentlich kritisierte. Die Nationalspielerin wird nun wohl zu einem internationalen Top-Klub wechseln und dort die nächsten Schritte ihrer Karriere gehen.

    Der Umbruch in Wolfsburg wird zur Mammut-Aufgabe

    Potenziellen Neuzugängen wird sicherlich nicht entgehen, dass eine Spielerin nach der anderen Wolfsburg verlässt. Und dass sich die aktuellen Leistungsträgerinnen wie Popp, Marina Hegering und Svenja Huth im Herbst ihrer Karriere befinden. Der Umbruch, der beim VfL gemeistert werden muss, dürfte eine Mammut-Aufgabe werden.

    Zunächst einmal steht aber am Sonntag das enorm wichtige Spiel gegen Eintracht Frankfurt (16:45 Uhr) an, das entscheidend für den weiteren Saisonverlauf wird. Mit einem Sieg wären die Wölfinnen wieder mitten drin im Meisterrennen, bei einer Niederlage könnte sogar die Champions-League-Qualifikation in Gefahr geraten.

    Auch für Tommy Stroot ist das Spiel deshalb von großer Bedeutung. Falls Wolfsburg verlieren sollte, würde die Kritik an ihm sicherlich noch lauter werden.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • Irre Ablöse ist im Gespräch! Drei Schwergewichte sind wohl scharf auf Jamie Gittens vom BVB

    Irre Ablöse ist im Gespräch! Drei Schwergewichte sind wohl scharf auf Jamie Gittens vom BVB


    Beim BVB ist Jamie Gittens einer der wenigen Lichtblicke in dieser Saison. PL-Klubs sollen deshalb mit einer astronomischen Ablöse locken.

    Trotz der sportlichen Misere von Borussia Dortmund ist Youngster Jamie Gittens auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Offenbar liefern sich Klubs aus der englischen Premier League sogar ein irres Wettbieten um den Offensivspieler des BVB.

    Artikel wird unten fortgesetzt



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  • VfL Wolfsburg: Der Überraschungs-Kapitän ist stolz, vom

    VfL Wolfsburg: Der Überraschungs-Kapitän ist stolz, vom


    1. VfL Wolfsburg: Der Überraschungs-Kapitän ist stolz, vom Trainer gab‘s eine Belohnung  Wolfsburger Allgemeine
    2. Überraschende Entscheidung: Mattias Svanberg macht den Arnold  Braunschweiger Zeitung
    3. Karten-Chaos und Hatespeech beim Hinrunden-Spiel Wolfsburg gegen VfB Stuttgart  SWR
    4. Gegner des VfB Stuttgart: So ist die Lage beim VfL Wolfsburg  Stuttgarter Zeitung
    5. VfL-Kapitän: Deshalb entschied sich Hasenhüttl für Svanberg  Wolfsburger Allgemeine



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  • Borussia Dortmund: Mit dieser Mannschaft ist nichts zu gewinnen

    Borussia Dortmund: Mit dieser Mannschaft ist nichts zu gewinnen


    Borussia Dortmund geht beim Tabellenletzten in Bochum baden. Wieder einmal läutet ein vermeintlicher Leistungsträger die Pleite ein. Und nach dem Rückstand kommt statt eines Sturmlaufs nur ein laues Lüftchen. BVB-Fans muss so angst und bange werden. Ein Kommentar.

    Von Martin Jahns

    Borussia Dortmund bleibt auch beim VfL Bochum seinem Saison-Motto treu: Nach einem Schritt voran folgt zwangsläufig einer zurück. Oder eher zwei.

    3:0 gewann der BVB unter der Woche nach einer vielversprechenden zweiten Hälfte bei Sporting Lissabon. Nun setzte es für den letztjährigen Champions-League-Finalisten beim bis dato Tabellenletzten VfL Bochum eine völlig verdiente 0:2-Pleite. Dass die nicht höher ausfiel, hatte die Borussia noch Gregor Kobel zu verdanken.

    Auch unter Niko Kovac, der als erster BVB-Coach seit 1984 seine ersten beiden Bundesliga-Spiele verloren hat, bleibt die Inkonstanz Dortmunds größtes Problem. Gerade einmal ein Sieg gelang dem mit Stars gespickten Team in den jüngsten sieben Bundesligaspielen. Gegen die Abstiegskandidaten Bochum und Kiel setzte es dabei in zwei Partien insgesamt sechs Gegentore – indiskutabel für einen Klub mit Champions-League-Ambitionen.

    Und auch in Bochum waren es haarsträubende individuelle Fehler, die die Niederlage einläuteten: Niklas Süle legte ein Gegentor mit einem verkorksten Rückpass mustergültig vor. Ein Ballverlust vom letzten Mann Yan Couto hätte in der zweiten Hälfte für das 0:3 sorgen können, wenn Kobel nicht zweimal glänzend pariert hätte.

    BVB in Bochum: Ein Aufbäumen sieht anders aus

    Dass Bochum trotzdem nicht mehr zittern musste, lag auch an Dortmunds zahnloser Offensive: Am Ende stand es bei den Torschüssen 18:17 für den VfL.

    Serhou Guirassy hätte sein Team vor der Pause zweimal zurück ins Spiel bringen können, doch die Sturmhoffnung vergab zweimal kläglich. Besonders enttäuschend aus Dortmunder Sicht: In der zweiten Hälfte folgte nicht etwa ein BVB-Sturmlauf beim Außenseiter. Stattdessen hatte Bochum noch mehrfach die Chance auf den endgültigen Knockout.

    Stellvertretend für die indiskutable Dortmunder Angriffsleistung war der hadernde Jamie Gittens, der nach seiner Auswechslung außer sich war und von Waldemar Anton beruhigt werden musste. Es war noch die kämpferischste Szene, die man von einem BVB-Spieler im Derby sehen konnte.

    Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass dem Team noch immer das fehlt, was der damalige Interimstrainer Mike Tullberg schon vor Wochen forderte: die Bereitschaft, in unbequemen Spielen auch einmal durch Kompromisslosigkeit und Kampf Erfolge zu erzwingen.

    Stattdessen gab Dortmund das Mittelfeld über weite Strecken der zweiten Hälfte fast kampflos an die Bochumer ab. “Wir haben es nicht geschafft, dagegenzuhalten”, sagte Kobel nach dem Schlusspfiff bei “Sky”. Teamkollege Nico Schlotterbeck bemängelte, dass “die Basics fehlen”. Ein Offenbarungseid!

    BVB inzwischen wie Heidenheim und St. Pauli

    So wurde auch den BVB-Verantwortlichen – wieder einmal – aufgezeigt: Mit dieser Mannschaft ist aktuell kein Blumentopf zu gewinnen. Es fehlt noch immer ein Spieler auf dem Feld, an dem sich strauchelnde Teamkollegen hochziehen können. Stattdessen stehen selbst vermeintliche Säulen wie Süle oder Marcel Sabitzer neben sich.

    Nun findet sich der BVB in einer Riege mit dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli wieder, den einzigen anderen Teams, die diese Saison gegen Bochum verloren haben.

    Und auch in der Tabelle rückt Dortmund mit einer inzwischen negativen Tordifferenz langsam aber sicher in ähnliche Gefilde wie die vermeintlichen Leichtgewichte. Und das so langsam völlig zu Recht.



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  • Derby im Ruhrgebiet – der BVB ist zu Gast beim VfL Bochum. Der Ticker

    Derby im Ruhrgebiet – der BVB ist zu Gast beim VfL Bochum. Der Ticker


    Bochum. Borussia Dortmund ist heute (15.30 Uhr) zu Gast beim Tabellenletzten VfL Bochum. Trainer Kovac muss dabei auf gleich drei Spieler verzichten.



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  • Bayer Leverkusen gegen FC Bayern: Xabi Alonso ist

    Bayer Leverkusen gegen FC Bayern: Xabi Alonso ist


    Höflich, aber distanziert, effizient, aber nicht minder kreativ: Im Jahr nach der ersten Meisterschaft für Bayer Leverkusen hat Trainer Xabi Alonso sein Team vor dem Spiel gegen die Bayern mit neuen Ideen wieder auf Kurs gebracht.

    Zweieinhalb Jahre steht Xabi Alonso nun in den Diensten von Bayer 04 Leverkusen, und er ist immer noch nicht Mitglied in einem Karnevalsverein. Es ist nicht einmal bekannt, ob er dieses Jahr als Cowboy, Hunne oder Römer zum Rosenmontagszug geht – oder gar, Gott bewahre, auf Kostüm und Parade verzichtet.



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  • Kaufrausch im Winter: Ist die Premier League verrückt

    Kaufrausch im Winter: Ist die Premier League verrückt


    Analyse
    Halbe Milliarde ausgegeben

    Aktualisiert am 07.02.2025, 17:13 Uhr

    Mehr als eine halbe Milliarde Euro haben die englischen Erstligisten in diesem Winter für neue Spieler ausgegeben. Vor allem zwei Beispiele zeigen, wie weit die Premier League der europäischen Konkurrenz in Sachen Geld inzwischen enteilt ist.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Michael Schleicher sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Lange Zeit war die Transferphase im Winter so etwas wie die Light-Version des Sommerfensters. Während im Juli und August die großen Transfers getätigt wurden, waren im Januar Leihen oder kleinere Deals bereits das höchste der Gefühle. Richtige Transfer-Kracher suchte man zur kalten Jahreszeit meistens vergebens.

    Mehr News zum Thema Fußball

    Das ist seit einigen Jahren anders: Zwar kommt das Transferfenster im Winter noch immer nicht an jenes des Sommers heran, mächtig Geld ausgegeben wird zur Saison-Halbzeit aber dennoch.

    Premier League gibt halbe Milliarde für neue Spieler aus

    So war es auch in diesem Jahr. Und wie so häufig steht die Premier League mit ihren finanzkräftigen Klubs an der Spitze der Ausgaben-Rangliste. Unglaubliche 500,55 Millionen Euro gaben die 20 englischen Erstligisten in diesem Winter aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Serie A aus Italien, in der Spieler für insgesamt 230,1 Millionen Euro verpflichtet wurden. Die Bundesliga steht mit 182,85 Millionen Euro auf Rang fünf.

    In Sachen Transferausgaben ist England also – wenig überraschend – mal wieder an der Spitze.

    Kriselnder Transfer-Krösus Manchester City

    Eine halbe Milliarde Euro – nur einmal gaben die englischen Erstligisten im Winter mehr Geld für neue Spieler aus. In der Saison 2022/23 schossen Manchester City, der FC Chelsea und Co. den Vogel ab. Ausgaben von 862 Millionen Euro standen Einnahmen von 117 Millionen Euro gegenüber. Macht einen Saldo von minus 755 Millionen (!) Euro. Zahlen, bei denen die europäische Konkurrenz schon lange nicht mehr hinterherkommt – oder, um genau zu sein, auch noch nie wirklich hinterhergekommen ist.

    Im vergangenen Winter gab es mit “nur” 134 Millionen Euro an Ausgaben zwar einen kleinen Ausreißer nach unten, 2025 haben Englands Klubs aber wieder kräftig zugelangt. Wie abgehoben die finanzstarke Premier League inzwischen ist, machen vor allem zwei Beispiele der abgelaufenen Transferphase deutlich.

    Zum einen muss dabei Manchester City genannt werden. Alleine der Top-Klub, der in dieser Saison mächtig kriselt, ist für fast 44 Prozent der Gesamtausgaben in der Liga verantwortlich. Teure Verstärkungen für insgesamt völlig verrückte 218 Millionen Euro sollen die bislang völlig misslungene Spielzeit noch herumreißen.

    Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann

    Vier der insgesamt fünf Transfers der “Citizens” belegen im ligainternen Vergleich die ersten vier Plätze. Rekord-Neuzugang ist ein Bekannter aus der Bundesliga: 75 Millionen Euro zahlte City für Frankfurt-Stürmer Omar Marmoush. 60 Millionen Euro sind dem Klub die Dienste des zentralen Mittelfeldspielers Nico González wert, der vom FC Porto kam. 40 Millionen Euro blätterten die Skyblues für Abwehr-Talent Abdukodir Khusanov hin, daneben folgten mit Vitor Reis (37 Mio. Euro) und Juma Bah (6 Mio. Euro) zwei weitere Innenverteidiger.

    Was bei den Deals auffällt: Bei fast jedem der Transfers zahlte City deutlich über dem Marktwert. Ausnahme ist mit einem zugedrückten Auge hier noch Marmoush. Hier ist die Diskrepanz zwischen Ablöse (75 Mio. Euro) und Marktwert (60 Mio. Euro) noch vergleichsweise gering.

    Ganz anders sieht es da bei drei der anderen Deals aus: González hat laut “transfermarkt.de” einen Marktwert von 18 Millionen Euro, die Differenz von 42 Millionen Euro ist also immens. Ähnliches Spiel auch bei Khusanov, der aktuell bei einem Marktwert von zwölf Millionen Euro liegt (Differenz: 28 Mio. Euro). Bei Reis beträgt der Unterschied zwischen Ablöse und Marktwert immerhin noch 23 Millionen Euro.

    Bei Ablösen wie diesen ist es wenig verwunderlich, dass die abgebenden Vereine schwach werden, den Spieler ziehen lassen und dafür die hohe Ablöse einstreichen, um sie anderweitig zu investieren. Das altbekannte Problem: Fast nur Top-Klubs aus der Premier League können auf Dauer dermaßen übertriebene Ablösesummen zahlen. Die hohen Einnahmen aus TV-Rechten und Sponsoring machen’s möglich.

    Wenn für einen Zweitligaspieler plötzlich 25 Millionen Euro fließen

    Dass jedoch nicht nur die großen, sondern alle Klubs aus der Premier League vom Geldsegen profitieren, zeigt das zweite Beispiel, das deutlich macht, wie verrückt die Premier League mittlerweile geworden ist.

    Brighton & Hove Albion gab für drei Spieler im Winter knapp 50 Millionen Euro aus. Auch hier wurden den Vereinen Angebote gemacht, die sie nicht ablehnen konnten. Unter ihnen auch der 1. FC Nürnberg aus der 2. Bundesliga. 25 Millionen Euro zahlte der Klub von Trainer Fabian Hürzeler für Mittelstürmer Stefanos Tzimas. Wenig überraschend ist der Grieche damit der Rekord-Abgang in der Geschichte des Clubs.

    Stefanos Tzimas

    Für Stefanos Tzimas bekommt der 1. FC Nürnberg 25 Millionen Euro von Brighton & Hove Albion.

    © picture alliance/Sportfoto Zink/Daniel Marr

    Für Innenverteidiger Eiran Cashin legte Brighton 10,75 Millionen Euro auf den Tisch. Klingt im Vergleich zu den anderen bisher genannten Summen vielleicht erstmal nicht nach sonderlich viel. Der Blick auf Cashins Marktwert zeigt dann aber schnell wieder die Abstrusität des Transfers. Laut “transfermarkt.de” liegt dieser nämlich bei lediglich 1,8 Millionen Euro.

    Geld regiert die Welt – mittlerweile auch im Winter

    Und so kommt es, dass Brighton, das bereits im Sommer übrigens unglaubliche 231 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hatte, in der Winter-Rangliste immerhin auf dem neunten Platz steht. Zwar hinter den zahlungskräftigen Saudi-Vereinen Al-Nassr und Al-Ahli sowie Top-Klubs Paris Saint-Germain, dafür aber vor unzähligen Traditionsklubs wie dem AC Mailand, Manchester United, Juventus Turin, dem FC Bayern, Borussia Dortmund – und natürlich vielen anderen Spitzenvereinen aus Europa.

    Geld regiert die Fußball-Welt – und das mittlerweile auch im Winter. Die Transferphase im Januar ist inzwischen viel mehr als eine Light-Version des Sommer-Pendants. Das zeigte die Premier League im vergangenen Monat mal wieder eindrucksvoll.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • Europa League: Die 5 schönsten Tore im Video – welches ist

    Europa League: Die 5 schönsten Tore im Video – welches ist


    In den Playoffs-Hinspielen der Europa League fielen am Donnerstagabend gleich mehrere sehenswerte Treffer. Welches ist dein Favorit?

    Takefusa Kubo (Real Sociedad)

    Takefusa Kubo mit Traumtor zum 2:0

    13.02.2025

    Sven Mijnans (AZ Alkmaar)

    Mijnans mit tollem Freistoss-Tor

    13.02.2025

    Youssef En-Nesyri (Fenerbahce)

    En-Nesyri köpft wuchtig ein zum 3:0 für Fenerbahce

    13.02.2025

    Jorthy Mokio sichert Ajax den Sieg

    13.02.2025

    Roland Sallai (Galatasaray)

    Sallai hämmert den Bal zum 1:1 rein

    13.02.2025

    Video-Highlights ausgewählter Europa-League-Partien

    Porto – Roma 1:1

    UEFA Europa League // Knockout round Playoffs // Saison 24/25

    13.02.2025

    Alkmaar – Galatasaray 4:1

    UEFA Europa League // Knockout round Playoffs // Saison 24/25

    13.02.2025

    Fenerbahçe – Anderlecht 3:0

    UEFA Europa League // Knockout round Playoffs // Saison 24/25

    13.02.2025

    Union Saint–Gilloise – Ajax 0:2

    UEFA Europa League // Knockout round Playoffs // Saison 24/25

    13.02.2025

    Video-Highlights ausgewählter Conference-League-Partien

    Gent – Betis 0:3

    UEFA Conference League // Knockout round Playoffs // Saison 24/25

    13.02.2025

    København – Heidenheim 1:2

    UEFA Conference League // Knockout round Playoffs // Saison 24/25

    13.02.2025

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