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  • Borussia Dortmund: Rückkehr von Ilkay Gündogan? Plötzlich ist es möglich

    Borussia Dortmund: Rückkehr von Ilkay Gündogan? Plötzlich ist es möglich


    Während Borussia Dortmund sich durch die Saison krampft, denken viele Fans mit Wehmut an die glorreichen Zeiten zurück. Wagt der BVB jetzt einen Anlauf, einen Meister-Macher zurückzuholen?

    2011/12 war Ilkay Gündogan ein prägendes Gesicht der Mannschaft, die unter Jürgen Klopp das Double holte und Vereinsgeschichte schrieb. Schon einmal wagte Borussia Dortmund einen Anlauf zur Rückholaktion. Nun könnte erneut eine Tür aufgehen.

    Holt Borussia Dortmund Gündogan zurück?

    Fünf Jahre zog er im BVB-Mittelfeld die Fäden, 2016 schnappte sich Manchester City die Dienste des Strategen. Dort krönte er seine Karriere, prägte die erfolgreichste Ära der Klubgeschichte, wurde fünfmal englischer Meister und holte als Kapitän die Champions League. Es folgte der Abschied aus England. Der BVB bemühte sich um eine Rückkehr, wie Gündogan selbst verriet. Doch der Star sagte ab (hier die Gründe).

    Er ging nach Barcelona, kehrte im vergangenen Sommer zu ManCity zurück. Doch diesmal ist alles anders. Mit Manchester erlebt er eine Horror-Saison, ist in der Meisterschaft weit abgeschlagen und nach der Demütigung gegen Real Madrid auch früh aus der Champions League raus. Das wird Konsequenzen haben. Die City-Bosse haben einen Umbruch und zahlreiche Abgänge beschlossen. Dazu gehört auch llkay Gündogan.

    Gelingt der Coup im zweiten Anlauf?

    Bei Borussia Dortmund dürfte man sofort aufhorchen. Mehr denn je hadert der BVB mit seinem Kreativzentrum, in dem jeder Spieler seiner Form meilenweit hinterherläuft. Ein Gündogan, wenn auch inzwischen 34 Jahre alt, könnte dieses Problem auf einen Schlag lösen. Ablösefrei wäre auch das Risiko einer solchen Star-Verpflichtung überschaubar.


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    Wie schon 2023 hängt alles an einer Frage: Will Ilkay Gündogan zurück? Damals begründete er öffentlich seine Absage, sagte: „Ich habe eine starke Verbindung zum BVB. Dass Gerüchte auftauchen, war klar, aber für mich war das kein Thema, in die Bundesliga zurückzukehren.“ Ob sich diese Einstellung geändert hat?



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  • Europa League: Dybala lässt Rom jubeln – Galatasaray ist

    Europa League: Dybala lässt Rom jubeln – Galatasaray ist


    Stand: 20.02.2025 23:56 Uhr

    Wieder ohne Ex-Weltmeister Mats Hummels hat der italienische Fußball-Erstligist AS Rom in der Europa League das Achtelfinale erreicht.

    Im Playoff-Rückspiel gegen den FC Porto setzte sich das Team aus der Ewigen Stadt nach dem 1:1 im Hinspiel dank seines argentinischen Matchwinners Paulo Dybala und in Überzahl mit 3:2 (2:1) durch.

    Hummels wieder nur Bankdrücker

    Hummels blieb zum sechsten Mal nacheinander ohne Einsatzminute. Nach der Gästeführung durch Samu (2.) hatte Weltmeister Dybala die Hausherren mit einem Doppelpack (35. und 39.) noch vor der Pause auf die Siegerstraße gebracht.

    Gegen die von einer Roten Karte gegen Stephen Eustáquio (51./grobes Foulspiel) dezimierten Portugiesen sorgte Niccolò Pisilli (83.) für die Entscheidung zugunsten der Römer. Devyne Rensch gelang für Porto in der Nachspielzeit (90.+6) nur noch der Anschlusstreffer.

    Alkmaar schaltet Galatasaray aus

    Das Achtelfinale verpasst hat Galatasaray. Nach der 1:4-Packung im Playoff-Hinspiel gegen AZ Alkmaar kamen die Türken im Rückspiel in Istanbul nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus. Die Nord-Holländer waren durch Seiya Maikuma (42.) und Denso Kasius (55.) mit 2:0 in Führung gegangen, ehe Victor Osimhen (56.) und Roland Sallai (70.) zumindest noch für das Remis sorgten.

    Tor-Spektakel bringt Bodo/Glimt ins Achtelfinale

    Ein Last-Minute-Krimi samt Sieben-Tore-Spektakel brachte das norwegische Team von Bodo/Glimt gegen Twente Enschede aus den Niederlanden in die K.o.-Runde. Völlig verrückt: Drei der sieben Treffer beim 5:2 (0:1, 3:2) nach Verlängerung waren Eigentore, drei Tore fielen in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit.

    Der Reihe nach: Twente hatte das Hinspiel 2:1 gewonnen und ging auch im Rückspiel durch ein Eigentor von Fredrik Sjovold in Führung (26.). Kasper Hogh glich in der 56. Minute aus, dann führte plötzlich der Gastgeber durch ein spätes Eigentor von Mees Hilgers (90.+2), was die Verlängerung bedeutet hätte. Doch in der vierten Minute der Nachspielzeit traf Brice Wembangomo sogar zum 3:1 – plötzlich wäre Bodo/Glimt weiter gewesen.

    Enschede schlug aber nochmal zurück, Sem Steijn (90.+6) traf zum 2:3, das Tor wurde fast zwei Minuten lang überprüft und dann doch gegeben – es ging in die Overtime. Da nahm dann das Unheil für Twente endgültig Gestalt an: Sondre Fet sorgte in der 111. Minute für das 4:2, das nächste Eigentor, diesmal von Arno Verschueren, bedeutete dann in der 114. Minute den 5:2-Endstand.

    San Sebastian schaltet Midtjylland aus

    Ebenefalls sieben Tore sahen die Fans in San Sebastian. Real Sociedad bezwang den FC Midtjylland mit 5:2 (3:2) und ließ nach dem 2:1-Hinspielsieg keine Zweifel am Erreichen des Achtelfinale aufkommen. Nach den Treffern von Brais Méndez (5.) und Luka Sučić (18.) glichen die Dänen zwar durch Adam Buksa (24.) und Dario Osorio (38.) aus. Danach traf aber nur noch der Gastgeber erneut durch Sučić (45.+2), Mikel Oyarzabal (73.) und Orri Óskarsson (90.). In der 69. Minute hatte sich der Klub aus Herning durch die Rote Karte für Dani Silva auch selbst dezimiert.

    Pilsen souverän gegen Ferencváros

    Deutlich klarer verlief die Partie zwischen Viktoria Pilsen und Ferencváros. Nach dem 1:0 für Budapest im Hinspiel hieß es diesmal 3:0 (3:0) für die Tschechen, schon vor der Pause hatten Rafiu Durosinmi (27./39.) und dazwischen Pavel Šulc (35.) die Verhältnisse geklärt.

    Fenerbahce profitiert vom Hinspiel

    Mit einem beruhigenden 3:0-Polster aus dem Hinspiel war das Starensemble von Fenerbahce nach Anderlecht gereist – und letztlich geriet das Weiterkommen für das Team von José Mourinho beim 2:2 (1:1) auch nie in Gefahr. Luis Vázquez (19./55.) drehte zwar das 0.1 durch Youssef En-Nesyri (4.) in eine 2:1-Führung für RSC, doch spätestens nach dem Ausgleich durch Yusuf Akçiçek (63.) war die Hoffnung der Belgier verflogen. Überschattet wurde die Partie durch eine Massenschlägerei auf der Tribüne, die in der ersten Halbzeit zu einer 20-minütigen Unterbrechung geführt hatte.

    Ajax weiter – trotz Unterzahl ab der 25. Minute

    Ein Krimi bis in die 128. Minute war das Duell zwischen Ajax Amsterdam und Union St. Gilloise, das Ajax letztlich trotz einer 1:2-Niederlage ins Achtelfinale brachte. Im Hinspiel hatte Amsterdam auswärts mit 2:0 gewonnen.

    St. Gilloise, das Überraschungsteam aus Belgien, war aber drauf und dran, den Favoriten noch auszuschalten. Kevin Mac Allister traf in der 16. Minute zur Gäste-Führung, dann sah Ajax-Mittelfeldspieler Davy Klaassen in der 25. Minute Rot wegen Handspiels. Kurz danach nutzte Promise David den daraus resultierenden Strafstoß zum 2:0.

    Danach hatten die Gäste viele Chancen, die Partie noch höher für sich zu gestalten, doch es ging in die Verlängerung. Da kam Ajax schließlich in der 93. Minute per Strafstoß durch Kenneth Taylor zum 1:2 – und die Dramatik nahm minütlich zu. In der 6. Minute der Nachspielzeit der zweiten Verlängerung überprüfte der VAR eine Aktion von Ajax-Keeper Remko Pasveer, der am Ball vorbeigefaustet und dabei St.-Gilloise-Stürmer Mohammed Fuseini die Nase blutig gebost hatte. Dafür gab es dann aber kurioserweise keinen Elfmeter – die Gründe blieben im Dunkeln.



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  • BVB-Präsident Lunow meldet sich mit dringendem Appell: Jeder ist gefordert

    BVB-Präsident Lunow meldet sich mit dringendem Appell: Jeder ist gefordert


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    BVB-Präsident Reinhold Lunow
    BVB-Präsident Reinhold Lunow sendet dringliches Signal an die Dortmund-Fans. © David Inderlied/Kirchner-Media

    Es sind bewegende Tage in Deutschland. Vor der Bundestagswahl mahnt BVB-Präsident Reinhold Lunow die Fans, sich für die Werte des Vereins einzusetzen.

    Dortmund – „Borussia Dortmund verbindet Generationen, Männer und Frauen, alle Nationen“ – heißt es im Songtext der „Borussia“-Hymne. Die Worte sind – wenige Tage vor der Bundestagswahl – aktueller denn je. Auch BVB-Präsident Reinhold Lunow richtete einen dringlichen Appell an die schwarz-gelbe Anhängerschaft.

    BVB-Präsident Lunow meldet sich mit dringendem Appell: Jeder ist gefordert

    Er rief die Borussinnen und Borussen über die Sozialen Medien dazu auf, wählen zu gehen und sich aktiv für demokratische Werte einzusetzen. Seine Botschaft ist klar: Die parteipolitische Neutralität des Vereins bedeutet nicht Gleichgültigkeit.

    „Ich sehe es als meine Verantwortung, unsere klare und unerschütterliche Haltung für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu bekräftigen“, so Lunow. Er richtet sich auch an die BVB-Anhänger.

    BVB-Präsident positioniert sich vor Bundestagswahl: „Mehr als zuvor zählt jede Stimme“

    „Mehr als je zuvor zählt jede Stimme“, betont der Präsident von Borussia Dortmund und verweist darauf, dass die „fundamentalen Werte der Gesellschaft verstärkt unter Druck stehen“.

    Für Borussia Dortmund ist gesellschaftliche Verantwortung kein leeres Versprechen. Am 20. November 2022 wurde fast einstimmig ein Grundwertekodex verabschiedet, auch die Fanabteilung des BVB saß in der Grundwertekommission. Dort heißt es unter dem Absatz „Borussia verbindet“: „Wir werden uns stets für gesellschaftliches Gelingen einsetzen. Darunter verstehen wir ein Vereinsleben und eine Gesellschaft ohne Rassismus, Antisemitismus, LSBTI+-Feindlichkeit, Sexismus, Gewalt und Diskriminierung.“

    BVB-Präsident Lunow fordert Fans vor der Bundestagswahl auf: Sie sollen sich für die Werte Dortmunds einsetzen

    „Ich bin stolz darauf, dass Borussia Dortmund sich seit Jahren mit unterschiedlichen Aktionen für diese Werte einsetzt“ – beispielsweise mit der Bierdeckel-Aktion der BVB-Fanabteilung „Kein Bier für Rassisten“.

    Es seien gemeinsame Werte, „die uns verbinden.“ Es seien Werte, die „einen Kompass für die anstehende Bundestagswahl“ liefern, betonte Lunow. Er schloss sein Statement mit einer dringlichen Bitte an jeden Einzelnen der schwarz-gelben Anhängerschar: „Übernehmt Verantwortung für unser demokratisches Miteinander. Geht wählen und steht ein für die Werte unseres BVB!“



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  • VfL Bochum: “Der Glaube ist da” – Hecking hat

    VfL Bochum: “Der Glaube ist da” – Hecking hat


    Der VfL Bochum reist mit viel Selbstvertrauen zum VfL Wolfsburg. Bis auf zwei Spieler sind alle Mann an Bord. Das plant Dieter Hecking für das Spiel beim VfL Wolfsburg.

    Nach den Heimspielwochen sehnt sich Fußball-Bundesligist VfL Bochum im Abstiegskampf nach einem Auswärtssieg. Bisher gab es noch keinen in der laufenden Saison.

    Wie es am Samstag (15:30 Uhr) beim VfL Wolfsburg, unterstützt von 25000 Bochum-Fans, gelingen soll, das erklärte VfL-Coach Dieter Hecking auf der Pressekonferenz vor der Partie.

    Hecking über…

    … das Personal: “Bis auf Myron Boadu und Felix Passlack sind alle fit.”

    … die Torwartfrage, nachdem Timo Horn gegen den BVB ein starkes Spiel gezeigt hat: “Timo Horn wird spielen. Es ist eine Entscheidung für Timo Horn, nicht gegen Patrick Drewes. Er hat es gut gemacht, es sich verdient gehabt. Er hat im Training sehr stabil gehalten, Patrick unterstützt. Es ist ein sehr, sehr guter Geist in der Torwartgruppe. Es ist keine leichte Entscheidung gewesen, ich habe Patti nichts vorzuwerfen. Er hatte vielleicht auch einfach nicht das Spielglück.“

    … die sonstige Aufstellung, nachdem zum Beispiel Maximilian Wittek wieder dabei ist: Heute weiß ich es wirklich noch nicht. Es bieten sich viele Spieler an. Wir müssen das Problem auf der rechten Seite lösen. Links haben wir mit Maxi Wittek einen, der richtig Gas gegeben hat. Es sind noch zwei, drei Positionen, die offen sind.“

    … das Spiel am Samstag: “Wir haben in den letzten Wochen kontinuierlich gepunktet. Wir wollen auch aus Wolfsburg etwas mitnehmen, das ist die Aufgabe. Der Gegner ist grad gut unterwegs, hat Ambitionen.”

    … über die Stimmung nach den letzten Heimsiegen und dem Anschluss in der Tabelle: “Der Glaube ist da, die Stimmung in der Kabine gut. Der Sieg gegen Dortmund war überlebenswichtig. Wenn wir die nächsten Spiele nicht punkten, haben wir nichts gewonnen. Die Mannschaft ist stabil, aber am Samstag steht wieder alles auf dem Prüfstand.”

    … den Gegner: „Ich sehe in der Mannschaft des VfL Wolfsburg eine Mannschaft, die nächstes Jahr in Europa dabei sein wird. Egal in welchem Wettbewerb.”

    So könnte der VfL Bochum beim VfL Wolfsburg spielen

    Horn – Masovic, Ordets, Bernardo – Oermann, Sissoko, Krauß, Wittek – Bero, Hofmann, Masouras

    Es fehlen: Boadu (Muskelverletzung im Oberschenkel), Passlack (Augen-OP)

    Sperren drohen: Bernardo, Hofmann



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  • BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert


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    BVB-Spieler Nico Schlotterbeck versucht auf dem Platz auf Kapitän Emre Can einzugehen und ihn zu beruhigen.
    BVB-Kapitän Emre Can (r.) irritierte nach 0:0 gegen Sporting Lissabon seinen Trainer Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Ist das BVB-Pferd gegen Sporting Lissabon nur so hoch gesprungen, wie es musste? Ausgerechnet der Kapitän befeuert eine altbekannte Dortmund-Debatte.

    Dortmund – Kein Gegentor, eine Runde weiter und weitere Millionen-Einnahmen garantiert: Nüchtern betrachtet dürfte Borussia Dortmund mit dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale zufrieden sein. Aufgrund des 3:0 im Hinspiel reichte dem BVB im Rückspiel gegen Sporting Lissabon ein 0:0. Also alles gut im schwarz-gelben Rund? Mitnichten.

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    „Ich wollte hier das erste Spiel in diesem Stadion gewinnen, das waren meine Ambitionen“, sagte Niko Kovac am späten Mittwochabend (19. Februar). Seine Premiere als Trainer von Borussia Dortmund war knapp zwei Wochen zuvor im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) misslungen. Nun also erneut kein Sieg in heimischen Gefilden.

    Dabei hatte der BVB nach der Derby-Pleite in Bochum (0:2) am Wochenende zuvor Wiedergutmachung versprochen. Die Niederlage und das Auftreten an sich seien „sehr kritisch miteinander besprochen“ worden, sagte Sebastian Kehl gegenüber DAZN.

    Ehe die Partie gegen Sporting Lissabon angepfiffen wurde, kündigte der Sportdirektor des BVB vollmundig an: „Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.“

    BVB-Enttäuschung gegen Sporting Lissabon: Julian Brandt ist betroffen

    Immerhin verloren die Schwarz-Gelben anschließend nicht und blieben ohne Gegentor. Defensiv ließ der strauchelnde Bundesligist gegen den portugiesischen Tabellenführer nichts zu. Doch das war es dann schon mit den guten Nachrichten.

    Das Spiel sei eine „persönliche Enttäuschung“ gewesen, sagte selbst ein betroffener Julian Brandt nach dem BVB-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. „Wir haben uns schon vorgenommen, den Fans schöne Momente zurückzugeben. Das haben wir heute nicht geschafft.“

    BVB-Kapitän Emre Can irritiert DAZN-Moderatorin Laura Wontorra

    Vor dem Hintergrund wirkt eine Aussage von Emre Can umso irritierender. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig“, leitete der Kapitän von Borussia Dortmund seine Analyse nach der Partie gegenüber DAZN ein.

    Zwar ergänzte der polyvalent einsetzbare Defensivspieler, dass „wir lernen müssen, diese Spiele zu gewinnen“ und dass „wir lernen müssen, Mentalität reinzukriegen, dass wir solche Spiele gewinnen“. Gleichzeitig schob er zwischendurch ein, dass 0:0 ein „gutes Ergebnis“ sei.

    Nach dem Interview griff Moderatorin Laura Wontorra irritiert die Aussage auf und fragte den Experten Sebastian Kneißl: „Ist das die richtige Antwort auf das Bochum-Spiel?“ Ihr Gegenüber wies zwar auf den sehr defensiv eingestellten Gegner hin, stellte die weiterhin kritisch guckende Wontorra mit seinen Worten aber nicht zufrieden. Und nicht nur bei der Moderatorin hinterließ Cans Analyse Fragezeichen.

    BVB-Trainer Niko Kovac widerspricht Kapitän Emre Can

    „Wenn man 0:0 spielt, dann ist das richtig. Er hat als Kapitän das Recht, Verantwortung zu übernehmen und muss das auch. Ich sehe das aber nicht so ganz, dass wir nur das gemacht haben, was wir machen wollten. Wir wollten das Spiel gewinnen“, antwortete Niko Kovac auf seinen BVB-Anführer angesprochen.

    Hier dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der seit mittlerweile Jahren geführten Debatte über die richtige Mentalität. Für Kritiker waren Cans Worte Wasser auf ihren Mühlen.



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  • BVB: Sabitzer reagiert auf Trainer-Kritik – “Weiß ich nicht, ob das hilfreich ist”

    BVB: Sabitzer reagiert auf Trainer-Kritik – “Weiß ich nicht, ob das hilfreich ist”


    Beim BVB gibt es in dieser Saison so einige Enttäuschungen. Zu denen zählt auch Marcel Sabitzer, der wie viele andere Profis von Borussia Dortmund weit hinter den Erwartungen hinkt.

    Zuletzt kassierte Sabitzer nicht nur Kritik beim BVB, sondern auch aus seinem Heimatland. Ausgerechnet Nationaltrainer Ralf Rangnick fällt ein vernichtendes Urteil. Der Dortmund-Star reagierte nun deutlich darauf.

    BVB: Sabitzer reagiert auf Rangnick-Kritik

    Lange Zeit wurde Ralf Rangnick mit einem Engagement mit dem BVB in Verbindung gebracht, als Nuri Sahin entlassen wurde. Doch der Nationaltrainer Österreichs lehnte einen Wechsel ab. Neben seiner Absage kritisierte er zudem einen Spieler im Kader: Marcel Sabitzer.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Bittere Wende um Hoffnungsträger – jetzt spricht Kehl Klartext


    „Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen. Im Nationalteam hat er stets performt und zu den Leistungsträgern gezählt“, sagte Rangnick zuletzt bei „BildTV“ über Sabitzer. Tatsächlich gehört der Mittelfeldspieler zu den großen Enttäuschungen beim Revierklub.

    In 30 Pflichtspielen schaffte Sabitzer nicht einen einzigen Scorerpunkt. Dabei sah es im vergangenen Jahr noch viel besser aus. 15 Scorerpunkte gelangen ihm. Auf die Rangnick-Kritik reagierte Sabitzer nun nach dem Spiel gegen Sporting Lissabon (0:0).

    „Weiß nicht, ob das hilfreich ist“

    „Dass über mich gesprochen wird, ist eben so. Damit muss man umgehen können“, sagte der BVB-Profi nach dem Weiterkommen in der Champions League. Die Rangnick-Aussage kam bei ihm jedenfalls nicht gut an: „Wenn es aus den eigenen Reihen kommt, weiß ich nicht, ob das hilfreich ist. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich rede lieber mit den Menschen als über die Menschen.“


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    Dabei sehen sich Rangnick und Sabitzer sogar bald wieder. Ende März geht es für Österreichs Nationalmannschaft nämlich in der Nations League weiter. Es stehen zwei Spiele gegen Serbien an. Ob sich die beiden Protagonisten dann austauschen werden? Fakt ist: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.



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  • Nach der Auslosung am Freitag ist alles bekannt

    Nach der Auslosung am Freitag ist alles bekannt


    Die 16 Achtelfinalisten der Champions League stehen fest, ab Freitag auch die Paarungen. Doch die Auslosung ergibt noch viel mehr.

    Wenn es nach Dietmar Hamann geht, steht der FC Bayern in der Champions League vor dem Aus. “Wenn sich die Bayern nicht drastisch verbessern, dann wird – egal, gegen wen – Schluss sein in der nächsten Runde”, sagte Hamann dem “Münchner Merkur/tz”. Bekannt ist, dass der Gegner entweder Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid heißt. Leverkusen sei aktuell “spielerisch besser”, sagte der Ex-Profi: “Und bei Atlético weiß man: Die können dich auffressen!”

    Wer von den beiden Teams es wird, erfährt der FC Bayern am Freitag. Ab 12 Uhr werden in Nyon (Schweiz) die Paarungen ausgelost. Doch neben den Achtelfinalpaarungen steht dann noch viel mehr fest. Denn durch die Champions-League-Reform gibt es einen fertigen Turnierbaum, der ähnlich wie bei einer Setzliste im Tennis funktioniert. So können die Nummer eins und die Nummer zwei der Ligaphase, der FC Liverpool und der FC Barcelona, erst im Finale aufeinandertreffen.

    Bereits jetzt ist klar, dass ein möglicher Viertelfinalgegner der Bayern, sollte der Rekordmeister weiterkommen, Feyenoord Rotterdam ist. Die Niederländer setzten sich in der Zwischenrunde gegen den italienischen Topklub AC Mailand durch, treffen im Achtelfinale entweder auf Inter Mailand oder den FC Arsenal. Der Sieger des Duells Feyenoord gegen Inter/Arsenal trifft auf den Sieger von Bayern gegen Leverkusen/Atlético. In einem etwaigen Halbfinale träfe Bayern dann auch frühestens auf Borussia Dortmund.

    Auch interessant für Dortmund und den FC Bayern: Auf Topteams wie Real Madrid oder Paris Saint-Germain können die Münchner erst im Finale treffen, da sie auf der anderen Seite des Turnierbaums sind.

    Für den BVB geht es im Achtelfinale gegen einen verhältnismäßig schwächeren Gegner. Aston Villa und der OSC Lille sind die möglichen Teams, auf die Dortmund treffen kann. Keine leichten Aufgaben, im Vergleich zu Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid aber womöglich etwas machbarer. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte jedoch: “Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen.”

    Sollte sich der BVB im Achtelfinale durchsetzen, könnte im Viertelfinale Liverpool oder Barcelona warten. Eines der beiden Topteams trifft auf Benfica aus Lissabon. Der Sieger der Partie fordert dann den BVB oder Lille/Villa heraus.

    Bayer Leverkusen weiß vor der Auslosung noch relativ wenig über den Turnierverlauf ab dem Viertelfinale. Aufgrund der Tatsache, dass das Team von Trainer Xabi Alonso zu den besten acht Teams der Champions-League-Ligaphase zählte, gilt es als ein “gesetztes Team”, das am Freitag zu den “ungesetzten” Teams, die den Weg über die Zwischenrunde gehen mussten, gelost wird. Leverkusen kann entweder auf Real Madrid treffen – und damit in einem möglichen Viertelfinale auf den Sieger von PSV Eindhoven gegen Inter Mailand/FC Arsenal – oder es mit den Bayern zu tun bekommen.

    Sollte Leverkusens Gegner Real sein, wäre ein Aufeinandertreffen mit Bayern oder dem BVB frühestens im Finale möglich.

    Ausgelost wird dann nach dem morgigen Event in Nyon keine einzige Paarung mehr in der laufenden Champions-League-Saison. Offen ist nur noch das Heimrecht der Spiele ab dem Viertelfinale, was dann stets gelost wird. Davon abgesehen wissen Bayern, Dortmund und Leverkusen, gegen welche Teams ihr Weg ins Finale nach München führen würde.



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  • Sensation in der Champions League: Juve ist raus! –

    Sensation in der Champions League: Juve ist raus! –


    Kenan Yildiz (links) ist mit Juventus raus. © APA/afp / NICOLAS TUCAT

    Die K.o.-Runde in der Champions League bringt Italiens Top-Teams kein Glück. Am Mittwoch flog Juventus sensationell raus. Auch Manchester City verabschiedet sich aus der Königsklasse.

    Mit Inter, Atalanta, Milan und Juventus haben vier Serie-A-Klubs die Gruppenphase der Champions League überstanden. Doch nach den Playoffs ist nur mehr eine Mannschaft übrig: Inter, das bereits fix fürs Achtelfinale qualifiziert war. Milan (gegen Feyenoord Rotterdam) flog genauso wie Atalanta (gegen Brügge) am Dienstag raus, nun hat es auch Juventus erwischt!

    PSV Eindhoven, der Zweitplatzierte der niederländischen Liga, stürzte die Alte Dame mit einem 3:1-Sieg nach Verlängerung ins Tal der Tränen. Juventus hatte zwar das Hinspiel mit 2:1 gewonnen, doch das war am Ende zu wenig. Das frühzeitige Aus in der Champions League ist eine herbe Enttäuschung für die Thiago-Motta-Truppe, die erst am Sonntag mit dem Sieg gegen Inter viel Selbstvertrauen getankt hatte. Gegen den Außenseiter PSV war davon aber nichts zu sehen.

    Thiago Motta wirkte ratlos. © APA/afp / NICOLAS TUCAT

    Von Beginn an gaben die niederländischen Hausherren den Ton an und gingen in der zweiten Halbzeit durch Ivan Perisic in Führung (53.). Zwar glich Juventus durch einen strammen Schuss von Timothy Weah schnell aus (63.), doch Ismael Saibari rettete PSV per Abstauber in die Verlängerung (74.), wo Ryan Flamingo nach einer Slapstick-Aktion im Juve-Strafraum goldrichtig stand und zum entscheidenden 3:1 einnetzte (98.). PSV trifft im Achtelfinale nun entweder auf Inter oder Arsenal. Ausgelost werden die nächsten K.o.-Runden am Freitag (12 Uhr) in Nyon.

    Mbappe wirft ManCity raus

    Manchester City und Pep Guardiola sind in der Champions League vorzeitig ausgeschieden und haben von Fußball-Superstar Kylian Mbappé eine Lehrstunde erhalten. Der englische Meister verlor das Playoff-Rückspiel bei Real Madrid im Estadio Santiago Bernabéu mit 1:3 und muss sich eine Woche nach der 2:3-Heimniederlage aus dem wichtigsten Vereinswettbewerb Europas verabschieden.

    Kylian Mbappe war der überragende Mann auf dem Feld. © ANSA / KIKO HUESCA

    Mbappé sorgte mit seinen beiden Toren (4. Minute/33.) früh für klare Verhältnisse und traf nach der Pause (61.) ein drittes Mal. Das Führungstor des Franzosen nach einem überragenden langen Ball von Raul Asencio war pure Weltklasse. Das späte Tor von Nico (90.+2) war nicht mehr als ein Ehrentreffer für die Gäste aus England. Bei der Niederlage in Madrid saß Erling Haaland aufgrund von Knieproblemen 90 Minuten auf der Bank.

    Dortmund glanzlos, PSG mit 7 Toren

    Borussia Dortmund steht im Achtelfinale der Fußball-Champions-League. Den Deutschen reichte nach dem 3:0-Auswärtssieg in der Vorwoche gegen Sporting Lissabon ein Heim-0:0 gegen die Portugiesen, um den Einzug in die Runde der letzten 16 zu fixieren.

    PSG bejubelte gleich sieben Tore. © ANSA / CHRISTOPHE PETIT TESSON

    Ein wahres Schützenfest hat dagegen PSG gefeiert und mit 7:0 gegen Brest gewonnen. Bradley Barcola (20.), Khvicha Kvaratskhelia (39.), Vitinha (59.), Désiré Doué (64.), Nuno Mendes (69.), Goncalo Ramos (76.) und Senny Mayulu (86.) fixierten den Kantersieg des Hauptstadtclubs, der mit einem Gesamtscore von 10:0 weiterkam.

    Champions League, Playoffs – Rückspiele

    Borussia Dortmund – Sporting CP 0:0
    Hinspiel: 3:0 – Dortmund im Achtelfinale

    PSG – Brest 7:0
    Tore: 1:0 Barcola (20.), 2:0 Kvaratskhelia (39.), 3:0 Vitinha (59.), 4:0 Doue (64.), 5:0 Mendes (69.), 6:0 Ramos (76.), 7:0 Mayulu (86.)
    Hinspiel: 3:0 – PSG im Achtelfinale

    Real Madrid – Manchester City 3:1
    Tore: 1:0 Mbappe (4.), 2:0 Mbappe (33.), 3:0 Mbappe (61.), 3:1 Nico (90.+2)
    Hinspiel: 3:2 – Real im Achtelfinale

    PSV – Juventus 3:1 n.V.
    Tore: 1:0 Perisic (53.), 1:1 Weah (63.), 2:1 Saibari (74.), 3:1 Flamingo (98.)
    Hinspiel: 1:2 – PSV im Achtelfinale



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  • BVB – Sporting : Star gibt Rätsel auf – was ist mit ihm los?

    BVB – Sporting : Star gibt Rätsel auf – was ist mit ihm los?


    Wirklich berauschend spielte Borussia Dortmund auch am Mittwochabend (19. Februar) gegen die B-Elf von Sporting Lissabon nicht. Ein Spieler scheint aktuell aber in einer besonderen Formkrise zu befinden – und das trifft den BVB hart.

    Auf Serhou Guirassy war eigentlich immer Verlass – vor allem in der Champions League. Doch auch dort konnte er Borussia Dortmund dieses Mal nicht weiterhelfen. Gegen Sporting Lissabon scheiterte er erneut.

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon: Guirassy scheitert vom Punkt

    Mit zehn Treffern aus den ersten neun Spielen setzte sich Guirassy in der Champions League an die Spitze der Torschützenliste. Auch im Hinspiel gegen Sporting Lissabon war er mit einem Treffer und einer Vorlage maßgeblich am 3:0-Erfolg beteiligt.

    Eigentlich hätte man erwartet, dass er danach so weitermacht. Doch die Erwartungen wurden nicht erfüllt. Gegen den VfL Bochum entwickelte er sich am Samstag zu einem echten Chancentod. Drei Hochkaräter brachte er nicht im Tor unter.

    +++ BVB-Fans senden deutliche Botschaft – „Verzieh dich“ +++

    Und im Rückspiel gegen Sporting Lissabon ging die Ladehemmung des BVB-Stürmers nun sogar weiter. Vom Elfmeterpunkt hatte er die große Chance, das Spiel für Borussia Dortmund zu entscheiden, doch er vergab. Zugegeben: Schlecht geschossen war der Strafstoß nicht, doch Keeper Rui Silva parierte.

    Seine überragende Torquote in der Champions League konnte Guirassy damit nicht ausbauen – und auch Selbstvertrauen für die Liga wird er mit dem verschossenen Elfmeter nicht sammeln. Nach 69 Minuten war dann für ihn Schluss. Giovanni Reyna kam für ihn in die Partie.


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    Guirassy überspielt?

    Der ein oder andere Fan fragt sich nun: Was ist mit Guirassy los? Eine mögliche Erklärung lieferte Trainer Niko Kovac schon vor dem Spiel. „Das Problem, dass wir momentan haben, ist, dass er alle Spiele über 90 Minuten spielen muss. Das kostet ihn natürlich viel Kraft“, so Kovac, der andeutet, dass Guirassy überspielt ist.

    Der Fehlschuss des 28-Jährigen blieb übrigens ohne Folgen. Mit einem 0:0 hat sich Borussia Dortmund für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert.



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  • Datenanalyse: Kovac ist richtig bei Borussia Dortmund – aber nicht für lang | NDR.de – Sport

    Datenanalyse: Kovac ist richtig bei Borussia Dortmund – aber nicht für lang | NDR.de – Sport


    Stand: 19.02.2025 12:55 Uhr

    Der Effekt des Trainerwechsels bei Borussia Dortmund – so es denn überhaupt einen gegeben hat – scheint bereits verpufft. Die Datenanalyse zeigt, dass Niko Kovac und der BVB trotzdem zusammenpassen könnten. Wenn auch nicht langfristig…

    von Florian Neuhauss

    Die Bundesliga-Rückkehr von Kovac Anfang Februar ging mit 1:2 gegen den VfB Stuttgart daneben. Der verdiente Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon (3:0) machte dann Hoffnung. Der Einzug ins Achtelfinale der “Königsklasse” sollte heute (18.45 Uhr, im NDR Livecenter) im Rückspiel zu Hause Formsache sein. In der Bundesliga hatte es am vergangenen Wochenende aber mit dem 0:2 bei Schlusslicht VfL Bochum den vorläufigen Tiefpunkt gegeben. Dortmund rangiert nach 26 Spieltagen auf Tabellenplatz elf, sechs Punkte von der Qualifikation zum Europapokal entfernt. Die Rede ist wohlgemerkt von der Conference League.

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    Der Pokal der Champions League steht auf einem Podest in einem Fußballstadion. © dpa picture alliance/Pacific Press Agency Foto: Alexander Gusev

    Zieht der BVB heute nach dem 3:0 im Hinspiel ins Achtelfinale ein? Die Partie ab 18.45 Uhr in der Audio-Vollreportage und im Ticker.
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    Von einer “herausfordernden Situation” hatte BVB-Geschäftsführer Sport Lars Ricken schon bei der Verpflichtung des Kroaten am 30. Januar gesprochen. Diese Situation ist seitdem noch prekärer geworden. Und doch kommt die Analyse der von Global Soccer Network (GSN) zu dem Ergebnis, dass Kovac (eigentlich) der richtige Mann für den Job ist. Zumindest, um den BVB wieder zurück in die Erfolgsspur zu führen.

    Kovacs Fußball: “Physisch stark und gut organisiert”

    Eine kompakte Defensive und eine strukturierte Offensive durch taktische Flexibilität und hohes Pressing nennt GSN als die Schlüsselelemente von Kovacs Fußball-Philosophie. “Seine Mannschaften sind physisch stark, gut organisiert und schwer zu bespielen, weil sie flexibel auf verschiedene Spielsituationen reagieren können”, lautet die Zusammenfassung der Analysten.

    Legt man die Tabelle nach “Expected Points” zugrunde, stünden die Dortmunder auf Rang fünf! Doch eine bessere Platzierung verhindern vor allem haarsträubende Fehler in der Defensive. Und der Offensive gelingt es in dieser Saison nicht, diese Fehler auszugleichen.

    Dortmund hat sieben Tore weniger geschossen als im Vergleich zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr – und elf Gegentreffer mehr kassiert. Aktuell steht die Tordifferenz bei -1 und erinnert an eine Zeit, in der der BVB kein Topclub mehr war.

    GSN hat drei große Baustellen für die Dortmunder Misere ausgemacht: 1. Defensive Stabilität und Gegentoranfälligkeit, 2. Chancenverwertung und offensive Effizienz sowie 3. Zweikampfverhalten und Kampf um zweite Bälle. Hier muss und kann Kovac ansetzen: Das sogenannte “Lösungspotenzial” beziffern die Datenspezialisten auf 80 Prozent. Das ist ein guter, fast schon sehr guter Wert.

    Trainer Kovac hat “internationale Klasse”

    Kovac ist Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz. Der GSN-Trainer-Index weist ihn zudem mit 74,70 Punkten als einen Coach mit internationaler Klasse aus. Seine Stärken “Struktur, Organisation und Intensität” sind allerdings eng mit den “Problemen” in seinem System verbunden.

    Die Datenauswertung zeigt, dass die Kovac-Teams nicht gerade vor Kreativität in der Offensive strotzen. Außerdem geht es auf dem Platz eher durch die Mitte denn über die Flügel. Klingt eigentlich nicht nach dem erfolgreichen Dortmund der vergangenen Jahre.

    Auf seinen bisherigen Stationen legte er großen Wert auf taktische Disziplin, was manchmal zu Lasten der spielerischen Freiheit ging und eben auch die Kreativität einschränken kann. Die Folge: Wenn sich der Gegner hinten reinstellt, fehlen oft Lösungen, um spielerisch Lücken zu finden.

    Kovac erarbeitet sich in Frankfurt einen guten Ruf

    Kovac, mittlerweile 53 Jahre alt, bezeichnet sich selbst als “Kind der Bundesliga”. In 148 Zweitliga- und 241 Bundesliga-Partien ist der gebürtige Berliner im deutschen Fußball groß geworden. Seine Nationalmannschaftskarriere (83 Partien) absolvierte Kovac aber für Kroatien. 2001 gewann er mit den Bayern den Weltpokal, 2003 das Double aus Meisterschaft und Pokal – alle Titel unter Legende Ottmar Hitzfeld.

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    Symbolbild Fußball-Daten © Imago / STPP

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    Mit dem DFB-Pokal-Sieg 2018 setzte sich Kovac bei Eintracht Frankfurt selbst als Trainer ein Denkmal. Das Tor zum 3:1-Endstand gegen Bayern München von Mijat Gacinovic hat sich tief ins Gedächtnis eingebrannt. Der Serbe dribbelte nach einer abgewehrten Ecke, zu der Keeper Manuel Neuer mit nach vorn geeilt war, über den halben Platz. Das ganze Stadion erhob sich – und Gacinovic schoss ins leere Tor.

    Kovac war in der Folge knapp eineinhalb Jahre selbst Coach der Münchner (2019 Doublesieger) und danach ähnlich lange Cheftrainer des französischen Topclubs AS Monaco. An beiden Stationen war er den Verantwortlichen allerdings nicht erfolgreich genug. Und besonders bei den Bayern gab es auch immer wieder Kritik, an Kovacs unspektakulärer Spielweise.

    Schwere Zeiten für Kovac in Wolfsburg

    Seine bis dato schwierigste Zeit als Trainer hatte Kovac wohl in Wolfsburg, wo er antrat, um den Club nach enttäuschenden Jahren unter Mark van Bommel und Florian Kohfeldt wieder ins internationale Geschäft zu führen – am besten gleich in die Champions League. Markigen Worten folgten aber zu selten ebensolche Taten.

    In seiner Debütsaison 2022/2023 wurden die “Wölfe” am Ende Achter. Ein Punkt fehlte zur Qualifikation für die Conference League. Als die Wolfsburger im März 2024 wieder in Abstiegsgefahr zu geraten drohten, wurde Kovac beurlaubt. Auch hier dauerte seine Amtszeit am Ende grob eineinhalb Jahre.

    Kovac “nicht die ideale langfristige Besetzung für den BVB”

    Sein Wirken in Wolfsburg klingt eigentlich nicht nach einem Bewerbungsschreiben für die Aufgabe in Dortmund. Zumal der Job beim BVB einen persönlichen Aufstieg bedeutet. Aber da war eben diese “herausfordernden Situation”, von der Geschäftsführer Ricken sprach.

    Das Fazit der Datenanalyse ist eindeutig: Kovac sei zwar ein Trainer, “der den Kader in wichtigen Bereichen optimieren könnte, jedoch nicht die ideale langfristige Besetzung für den BVB”. Gerade der Spielaufbau und die schwach ausgeprägte offensive Kreativität würden “nicht vollständig zu Dortmunds Identität passen”.

    Aber womöglich sind Ricken sowie sein Geschäftsführer-Kollege Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Sebastian Kehl in der gegenwärtigen Lage auch einfach realistisch. Dortmund muss sich stabilisieren – und vielleicht reicht es am Ende ja doch zumindest noch für die Europa League. Ein Schelm, wer bei der Vertragslaufzeit Böses denkt: Die beträgt nämlich anderthalb Jahre.

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    19.02.2025 | 12:17 Uhr

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