Schlagwort: Ist

  • Kovac mahnt: „Das ist nur die Halbzeit“ – Sporting schont Sturm-Duo mit 63 Scorern

    Kovac mahnt: „Das ist nur die Halbzeit“ – Sporting schont Sturm-Duo mit 63 Scorern


    BVB vor Einzug ins Achtelfinale 

    Kovac mahnt: „Das ist nur die Halbzeit“ – Sporting schont Sturm-Duo mit 63 Scorern

    ©IMAGO

    Die Sporting-Angreifer Viktor Gyökeres und Trincão haben die Reise zum Rückspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund nicht angetreten. Damit fehlt Coach Rui Borges mit 63 Scorern eines der torgefährlichsten Duos Europas. Die Portugiesen brauchen eine historische Aufholjagd, um das Achtelfinale zu erreichen. Borges‘ Gegenüber Niko Kovac wird trotz des desaströsen 0:2 in Bochum wohl an seinem Personal festhalten.

    „Sie können davon ausgehen, dass wir nicht so viel wechseln werden. Wir sind nicht so dumm, davon auszugehen, dass es schon vorbei ist“, sagte Kovac auf einer Pressekonferenz. Das Hinspiel hatte der BVB dank einer starken zweiten Halbzeit mit 3:0 in Lissabon für sich entschieden. Noch nie kam eine Mannschaft nach einer Heimpleite mit drei Toren in einem europäischen Wettbewerb zurück.

    Anders als die meisten Beobachter sieht er sein Team noch nicht im Achtelfinale. „Es ist noch nicht das Ende dieser Runde. Das ist nur die Halbzeit. Ich erwarte eine harte Partie“, meinte Kovac, der abgesehen vom Sieg in Lissabon die ersten beiden Bundesligaspiele mit Dortmund verloren hatte. In der Liga sind die Westfalen als Elfter weit vom internationalen Geschäft entfernt. Bis auf den Ausfall von Felix Nmecha kann er aus dem Vollen schöpfen.

    Sporting-Coach Borges hat Partie noch nicht abgeschenkt

    Bei der Pressekonferenz am Dienstag wurde Borges auf das Fehlen von Gyökeres und Trincão angesprochen. „Champions League oder Meisterschaft? Priorität hat alles. Das Fehlen der beiden ist eine Entscheidung des Trainerteams. Am Sonntag steht ein wichtiges Spiel an, das wir gewinnen wollen. Und da müssen wir schon auf Hjulmand und Diomande verzichten“, entgegnete er den Vorwürfen, er habe die Partie abgeschenkt.

    Während Gyökeres im Hinspiel vor einer Woche nur von der Bank kamen, standen er und Trincão am Wochenende beim 2:2 gegen Arouca über 90 Minuten auf dem Feld. Der Vorsprung des portugiesischen Meisters auf Lokalrivale Benfica ist auf zwei Zähler geschrumpft und am Sonntag trifft man auf Abstiegskandidat Avs FS. Gyökeres ist mit 34 Treffern der wettbewerbsübergreifend beste Torschütze Europas.



    Source link

  • Im Pott heulen alle Sirenen: Der BVB ist nur noch ein

    Im Pott heulen alle Sirenen: Der BVB ist nur noch ein



    Im Pott heulen alle Sirenen

    Der BVB ist nur noch ein Debakel vom Höllenschlund entfernt

    Noch klopft Borussia Dortmund nur am glutleuchtenden Tor zur Hölle. Die Schläge des Pottgiganten werden lauter und lauter. Bald muss der Teufel sich den Verein schnappen. Noch ein Debakel, dann ist es vorbei. Gegen Sporting Lissabon geht es heute um alles und noch viel mehr.

    Borussia Dortmund ist im negativen Sinne vieles zuzutrauen – aber das? Inmitten der Krise kann nur ein historischer Kollaps den BVB noch vom Achtelfinal-Einzug in der Champions League abhalten. Zu sicher jedoch will sich nach den Totalausfällen dieser Saison niemand sein.

    “Ich bin extrem zuversichtlich”, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken vor dem Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon am heutigen Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de). Selbst angesichts des überzeugenden 3:0 aus dem Hinspiel aber “müssen wir gewarnt sein. Es darf nichts passieren, kein schnelles Gegentor.” Nie in der Geschichte der Königsklasse oder des alten Europapokals der Landesmeister, selbst nie in der Europa League, dem UEFA-Cup oder dem Europapokal der Pokalsieger ist eine Mannschaft in der K.-o.-Runde nach einem Drei-Tore-Auswärtssieg noch ausgeschieden.

    Also: Wohlfühlminuten im Lieblingswettbewerb? Nein. Dafür ist die Lage nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Bundesligaspielen unter dem neuen Trainer Niko Kovac zu brisant. Jeder Sieg kann helfen, das erodierte Selbstbild aufzubauen, eine neue Identität zu finden. In der zweiten Halbzeit in Lissabon sah das hervorragend aus, das 0:2 beim VfL Bochum war dann eine schrille Warnung.

    Rickens Löscharbeiten bislang ohne Erfolg

    “Wir haben in dieser Saison gesehen, dass das alles noch einigermaßen fragil ist”, sagte Ricken, der in den vergangenen Wochen als Boss zahlreiche Brände ausgetreten hat. “Wir müssen uns die Leichtigkeit in jedem Spiel erarbeiten.” Kovac setzt auf seine Erfahrung. Der 53-Jährige hat im Fußball vieles erlebt, er weiß, worum es geht: “Wir werden nicht die Nerven verlieren.” Noch ein, zwei Bundesliga-Niederlagen aber, dann wird der Champions-League-Sieg womöglich der “leichtere” Weg zur erneuten Qualifikation sein.

    Die Achterbahnfahrt bläst dem BVB das Haar nach hinten. Nach einem frühen Tor, “das die Handbremse löst” (Ricken), kann sich die Mannschaft in einen Rausch spielen. Mit Widerständen allerdings weiß sie überhaupt nicht umzugehen, dann rauscht sie herab, dem nächsten Looping entgegen.

    Beispiel: Vor dem Bochum-Spiel ist alles wieder einigermaßen rosig gewesen. In einem Zwölf-Minuten-Interview auf der Homepage schwärmte Ricken in seiner Lissabon-Euphorie von Kovac: “Niko kommt ein Stück weit in die Beine, in den Kopf, ins Herz.”

    Doch die Beine versagten, der Kopf streikte, das Herz brannte nicht. Das wirkte sich offensichtlich auf die Stimmbänder aus: Sprechen wollten danach weder Ricken noch Sportdirektor Sebastian Kehl noch die Spieler – niemand kam zu den Journalisten in die Mixed Zone. Im Nachgang wirkte Rickens froher Satz vor Bochum plötzlich düster: “Es ist immer wichtig, dass man schnell Erfolgserlebnisse hat, wenn ein neuer Trainer kommt.”

    Heute kann aber nicht viel passieren – eigentlich. Denn einen Fall, einen einzigen, gibt es doch: Maccabi Tel Aviv feierte sich im Achtelfinale der Conference League 2023/24 für ein 4:1 bei Olympiakos Piräus. Und schied zu Hause aus.



    Source link

  • Was Ungarn einst für die DDR war, ist Borussia Dortmund für den 1. FC Union Berlin

    Was Ungarn einst für die DDR war, ist Borussia Dortmund für den 1. FC Union Berlin


    Mit Überraschungen ist es meist so eine Sache. Bei solch einer Serie wie der folgenden kann jedoch selbst einem alten Fahrensmann der Unterkiefer auf Höhe des Kehlkopfes herunterklappen. Nach dem 3:1-Sieg von Eintracht Frankfurt jüngst gegen Holstein Kiel war die Rede davon, dass Holstein gegen Eintracht 95 Jahre auf einen Sieg wartet. Echt jetzt? Schaut man jedoch genauer hin, liegen zwischen einem 4:2 der Störche im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft 1930 und dem Spiel vom Sonntag genau vier weitere Pflichtspiele. Na gut, nennen wir es Serie.

    Eiserne Serie gegen Borussia Mönchengladbach endet

    Eine seiner Serien fortgesetzt hätte dagegen gern der 1. FC Union Berlin. Die zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach. Nie hatten die Eisernen, beginnend mit dem Elfmeterkrimi im Pokalhalbfinale im Februar 2001, gegen die Fohlen im Stadion An der Alten Försterei verloren. In der Bundesliga hatte es bis zum 1:2 vom zurückliegenden Spieltag so ausgesehen: 2:0, 1:1, 2:1, 2:1 und ein wichtiges 3:1 – mit dem die Köpenicker in der Vorsaison die Horrorserie von wettbewerbsübergreifend 16 Pflichtspielen ohne Sieg beendeten.

    In ihrer Bundesligahistorie haben sich die Männer um Kapitän Christopher Trimmel zu einigen Serien aufgemacht. Gegen den VfB Stuttgart hat es, angefangen mit den erfolgreichen Play-offs zur Bundesliga 2019, zunächst immer Zählbares gegeben. Drei Siege und drei Remis verbuchten die Köpenicker in den ersten sechs Spielen, nachdem die Schwaben nach oben zurückgekehrt waren. Seitdem – selbst nach einer 2:0-Führung zuletzt im Ländle – Pustekuchen.

    Noch glatter lief es gegen den 1. FC Köln. Schon im Aufstiegsjahr begann in der 2. Bundesliga ein nahezu einmaliger Lauf (1:1, 2:0), der sich im Oberhaus mit sieben Siegen und zwei Unentschieden fortsetzte. Bis im letzten Auswärtsspiel der vorigen Spielzeit in der Domstadt nach 2:0-Führung das 2:3 folgte. Etwas Gutes hatte die erste Niederlage in der Bundesliga gegen den Effzeh dennoch. Ohne sie hätte es nicht die dramatische Rettung mit dem letzten Torschuss der Saison von Janik Haberer gegeben. Ab und an gehört Drama, selbst wenn es auf Kosten einer Serie geht, einfach dazu.

    Andersherum geht es natürlich auch. Es gibt Gegner, denen man sich ebenbürtig fühlt, es mit einem Sieg trotzdem nicht klappen will. Für das Nationalteam der DDR war Ungarn einst ein solcher Brocken. Obwohl die goldene Elf um Ferenc Puskas längst Geschichte war, gab es in den ersten acht Begegnungen gegen die Männer aus Budapest sechs Niederlagen und nur zwei Remis. Darunter waren sieben Spiele, in denen es um die Qualifikation für eine WM oder EM ging. Erst im neunten Versuch, als mit Jimmy Hoge der eiserne Tausendsassa den Ungarn zusetzte und der Leipziger Henning Frenzel das goldene 1:0 erzielte, war im Oktober 1967 der Bann gebrochen.

    Dem DFB-Team ging es mit Italien ähnlich. Da ging das WM-Halbfinale 1970 in Mexiko verloren (3:4) und das WM-Endspiel 1982 in Madrid (1:3), da gab es bei der Heim-WM 2006 im Halbfinale ein 0:2 und im EM-Halbfinale 2012 ein 1:2. Erst bei der EM 2016 gelang in einem K.o.-Spiel erstmals das Weiterkommen, allerdings erst nach 18 (!) Elfmetern.

    1. FC Union Berlin 8:0 gegen den BFC Dynamo

    Für die Eisernen bedeutete das vor allem gegen einen Gegner aus alter Zeit grenzenloses Leid. Nachdem die Rot-Weißen in der DDR-Oberliga 1976/77 dem BFC Dynamo mit zwei 1:0-Siegen peinliche Schlappen beigebracht hatten, hielten sich die Hohenschönhauser danach auf schier brutale Weise schadlos. In 18 Punktspielen gelangen dem 1. FC Union Berlin bei 16 Niederlagen ganze zwei Unentschieden. Das Torekonto uferte mit 9:58 aus. Erst 2005 folgte – das 8:0 hielt sich außerhalb der Spiele jahrelang an der Anzeigetafel – die epische Rache.

    Derzeit geht es den Männern von Trainer Steffen Baumgart mit Borussia Dortmund, dem Gegner am Wochenende, ähnlich. Was selbst bei den Bayern einst mit einem 1:1 glückte, ein Teilerfolg, ist in Westfalen ein blinder Fleck: fünf Spiele, null Punkte. Es wäre an der Zeit, Serientäter einmal ganz anders zu sein. Es muss ja nicht gleich ein 8:0 sein.



    Source link

  • Alles großes “Missverständnis”?: Weil Bellingham fliegt, ist

    Alles großes “Missverständnis”?: Weil Bellingham fliegt, ist



    Alles großes “Missverständnis”?

    Weil Bellingham fliegt, ist Tür für Flick jetzt ganz weit auf

    In der Champions League glänzt Real Madrid, doch in der Liga stecken die Königlichen in einer veritablen Krise: Aus den letzten drei Spielen kann der Tabellenführer nur zwei Punkte holen. Nun droht aus vielen Ecken Ungemach.

    Tabellenführer Real Madrid hat in der spanischen La Liga erneut Punkte liegen lassen und im Streit mit dem Schiedsrichterwesen für weiteren Diskussionsstoff gesorgt. Beim CA Osasuna blieben die Königlichen in Abwesenheit von David Alaba und Antonio Rüdiger das dritte Ligaspiel in Folge ohne Sieg und kamen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Mitentscheidend war ein Platzverweis gegen Jude Bellingham.

    Der Engländer sah nach einer Diskussion mit dem Unparteiischen José Luis Munuera Montero die Rote Karte, mutmaßlich wegen einer unsportlichen oder beleidigenden Äußerung (39.). Zuvor hatte Bellingham ein Foul verursacht, bestand aber offensichtlich darauf, dass er den Ball gespielt habe. Nach der Ausführung des Freistoßes, der ohne Auswirkung blieb, diskutierte er erneut mit dem Schiedsrichter und flog vom Platz. Auch Trainer Carlo Ancelotti sah die Gelbe Karte und musste nach dem Halbzeitpfiff beruhigt werden.

    “Ich glaube, der Schiedsrichter hat das Englisch nicht gut verstanden. Er hat ‘fuck off’ gesagt und nicht ‘fuck you’. Das ist ein großer Unterschied”, sagte Ancelotti auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: “Ich denke, die Rote Karte wurde gezeigt, weil der Schiedsrichter nervös war.” Der Engländer selbst erklärte: “Es gab keine Absicht, ihn zu beleidigen, es gab keine Beleidigung. Ich denke man kann sehen, dass es ein Missverständnis war.” Er habe sich nicht einmal zum Schiedsrichter gewandt. “Es war ein Ausdruck zu mir selbst”, sagte der 21-Jährige.

    Bis dahin dominierte Real das Spiel nach Belieben. Der französische Stürmerstar Kylian Mbappé hatte den Meister in Führung gebracht (15.). In Unterzahl haderte Madrid dann aber noch mehr als ohnehin schon mit den Pfiffen von Munuera Montero und verlor den Fokus.

    “Korruptes System”

    Den Ärger verstärkte dann ein Foulelfmeter für Osasuna. Eduardo Camavinga stempelte den Fuß von Ante Budimir, der Pfiff blieb aber zunächst aus. Nach Intervention des VAR trat der Gefoulte selbst an und verwandelte sicher (58.). Ancelotti reagierte an der Seitenlinie mit einem ungläubigen Lachen und schlug sich beide Hände vor das Gesicht. Danach drängte Real trotz der Unterzahl auf den Sieg. Mbappé verpasste die späte Entscheidung (90.+1).

    Vier Tage vor Reals Play-off-Rückspiel gegen Manchester City in der Champions League zog Stadtrivale Atlético Madrid (1:1 gegen Celta Vigo) nach Punkten gleich, Hansi Flicks FC Barcelona kann an diesem Spieltag sogar vorbeiziehen. Noch vor zwei Wochen lagen die Königlichen sieben Punkte vor dem Team des ehemaligen Bundestrainers Flick, holten dann aus den letzten drei Spielen aber nur noch zwei Punkte. Der FC Barcelona beschließt den 24. Spieltag am Montag (21 Uhr/ DAZN und im Liveticker auf ntv.de) gegen den Tabellensechsten Rayo Vallecano.

    Real steckt zudem mitten im Streit mit dem spanischen Fußballverband RFEF. Am Montag gibt es ein Treffen, in welchem die VAR-Konversationen vom Spiel gegen Espanyol Barcelona (0:1) angehört werden.

    Zuletzt hatte der Klub eine “vollständige” Reform des Schiedsrichterwesens gefordert und erhob heftige Anschuldigungen: Das System habe sich als “von innen heraus korrupt erwiesen”. Die Reaktion der Liga war ähnlich heftig: Die Klubführung habe “den Verstand verloren”, sagte Liga-Präsident Javier Tebas laut Nachrichtenagentur AP als Reaktion. Tebas verriet zudem, dass die Liga rechtliche Schritte wegen des Briefes erwäge.



    Source link

  • VfL Bochum: Bernardo: “… das ist das Minimum, das wir

    VfL Bochum: Bernardo: “… das ist das Minimum, das wir


    Bernardo spricht nach dem Derbysieg über den BVB von einem neuen Gefühl, das die Arbeit erleichtere. Dieses gilt es zu konservieren – denn Samstag geht es nach Wolfsburg (22.02, 15:30 Uhr).

    Seit seiner Rückkehr nach der Knieverletzung im November vergangenen Jahres ist Bernardo wieder ein unverzichtbarer Bestandteil der Bochumer Startelf. Auch beim so wichtigen 2:0-Derbysieg über Borussia Dortmund stand der Brasilianer über die volle Distanz auf dem Rasen, war bissig in den Zweikämpfen, ein Fels in der Brandung.

    Der Erfolg gegen den großen Nachbarn bringt Hoffnung und Kraft für die anstehenden Aufgaben. Für Bernardo war die Atmosphäre in der Bochumer Arena nach dem Derbyerfolg nochmal anders als sonst: “Die Stimmung im Stadion ist immer sehr schön. Aber am Samstag war das ein neues Gefühl und nochmal besonderer für mich.”

    Ebenfalls neu: Sirtaki, der nach den beiden Toren des griechischen Neuzugangs Georgios Masouras abgespielt wurde: “Als George diese zwei Tore gemacht hat – diese Musik habe ich noch nie im Stadion gehört – das war sehr lustig, auch anders und neu. Was bleibt, ist das gute Gefühl”, sagt der 29-Jährige nach der Dienstagseinheit. “Das merken wir schon beim Training: Wenn wir ein Derby gewinnen, ist alles einfacher. Klar, das Spiel war sehr intensiv, aber ich fühle mich heute nicht so müde, weil uns dieses gute Gefühl bei allem hilft.”

    Dieser Sieg kann ein entscheidender Wendepunkt im Abstiegskampf gewesen sein, kann wichtigen Rückenwind geliefert haben. Besonders die Einstellung, die Körpersprache der Bochumer hat bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Ich bin schon seit eineinhalb Jahren hier. Ich kenne die Intensität von diesem Verein. Die Basis ist immer die Körpersprache, die Intensität, Zweikämpfe zu gewinnen – das ist das Minimum, das wir für diesen Verein und für diese Fans geben müssen.

    Bernardo

    Für Bernardo sind das die Grundtugenden des VfL: “Ich bin schon seit eineinhalb Jahren hier. Ich kenne die Intensität von diesem Verein. Die Basis ist immer die Körpersprache, die Intensität, Zweikämpfe zu gewinnen – das ist das Minimum, das wir für diesen Verein und für diese Fans geben müssen. Wenn wir uns belohnen, macht das alles Sinn und dann wissen wir, dass wir auf diesem Weg bleiben und viel schaffen können.”

    Als nächstes geht es in die Autostadt zum VfL Wolfsburg, zu einer Mannschaft, die stabiler und konstanter ist als der BVB. Zuletzt konnten die Wölfe sogar den VfB Stuttgart bezwingen. Bernardo setzt auf den treuen Support der VfL-Anhänger, besonders in Wolfsburg.

    “In der Bundesliga ist normalerweise jedes Spiel immer ausverkauft. Wolfsburg ist aber manchmal einer von zwei, drei Vereinen, wo, wenn unsere Fans nach Wolfsburg fahren, halb halb ist, weil unsere Fans sehr laut sind”, sagt Bernardo und schwärmt: “So kriegen wir vielleicht das Gefühl, dass wir nicht auswärts spielen. Das ist schon sehr geil.”



    Source link

  • Der BVB ist weit entfernt von europäischer Festtagslaune

    Der BVB ist weit entfernt von europäischer Festtagslaune


    Die Ausgangslage in der Champions League ist eigentlich bestens, die Stimmung rund um Borussia Dortmund aber auf dem Tiefpunkt. Angesichts der verheerenden Situation in der Bundesliga ist von Festtagslaune vor dem wahrscheinlichen Achtelfinal-Einzug gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/Dazn) nichts zu spüren. Die allgemeine Lage und der Liga-Fehlstart vom neuen Chefcoach Niko Kovac drücken beim Bundesliga-Elften aufs Gemüt. 

    „Wir müssen schauen, dass wir erstmal wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen. Das ist das, was wir brauchen. Das ist die Hausarbeit. Champions League ist nur die Sahne oben auf der Torte“, sagte der mit zwei Niederlagen aus zwei Bundesligaspielen gestartete Kovac vor dem Playoff-Rückspiel gegen den Tabellenführer aus Portugal.

    Einen solch bescheidenen Einstand eines BVB-Trainers hatte es zuletzt vor 41 Jahren gegeben: Timo Konietzka musste 1984 nach sieben Niederlagen aus neun Spielen wieder gehen. 

    16

    Jahre ist es her, dass der BVB zuletzt den Europapokal verpasst hat

    Zum Glück gibt es für die schwarz-gelbe Seele – zumindest noch – die Champions League. Nach dem 3:0 im Hinspiel vor einer Woche ist das Weiterkommen dort selbst für den taumelnden BVB sehr wahrscheinlich. Auch das Viertelfinale ist angesichts von OSC Lille oder Aston Villa als weiterem Gegner, der am Freitag ausgelost wird, alles andere als ausgeschlossen.

    Empfohlener redaktioneller Inhalt

    An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

    Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

    Wie lange darf der BVB noch in der Champions League ran?

    Trotz der günstigen Situation aber herrscht Fatalismus im Revierklub. Der Champions-League-Finalist des Vorjahres bereitet sich längst auf eine nächste Saison ohne Millionen-Einnahmen aus dem internationalen Geschäft vor. Dass die Dortmunder den Wettbewerb gewinnen, darf angesichts des Gesamtzustands der Mannschaft aktuell ausgeschlossen werden.

    Und in der Liga liegen die Westfalen nach dem peinlichen 0:2 beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn VfL Bochum inzwischen schon sechs Punkte gar hinter einem Conference-League-Platz. Das letzte Mal, dass Dortmund nicht international spielte, war 2009/10. „Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von wo wir hinwollen. Aber wir müssen jetzt auch gar nicht nach oben schauen“, sagte Kovac. 

    Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von wo wir hinwollen.

    Niko Kovac, Trainer von Borussia Dortmund

    Vor dessen Verpflichtung hatte der aktuelle österreichische Nationaltrainer Ralf Rangnick die BVB-Offerte dankend abgelehnt. „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist“, kritisierte Rangnick nun in der „Sport-Bild“. 

    Wer muss gehen, wer darf bleiben?

    Im Winter wurden dringend benötigte Kaderkorrekturen weitestgehend verpasst. Rund um den BVB wird munter spekuliert, wer den Club im Sommer verlassen muss. Die Liste derer, die bleiben sollten, wird dabei immer kleiner. Sollten die Dortmunder in der kommenden Spielzeit zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht mehr in der Champions League dabei sein, wird der Klub nach Aussage von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein, zwei große Verkäufe tätigen müssen, um die dann fehlenden Millionen-Einnahmen auszugleichen.



    Source link

  • „Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben“

    „Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben“


    Nach drei Jahren bei Borussia Dortmund steht Marcel Lotka vor dem Abschied. Der 23-Jährige will den nächsten Karriereschritt machen – doch wohin führt sein Weg?

    Marcel Lotka gilt als einer der besten Torhüter der 3. Liga und war in dieser Saison bereits 19-mal für Borussia Dortmund II im Einsatz. Doch für die Profimannschaft des BVB kam der 23-Jährige in seinen zweieinhalb Jahren im Verein noch kein einziges Mal zum Zuge. Da die Konkurrenz mit Stammkeeper Gregor Kobel und Ersatzmann Alexander Meyer zu groß ist, bleibt Lotka nur die Rolle des dritten Torwarts – eine Perspektive, die ihn kaum zufriedenstellt.

    „Ich weiß natürlich, dass mein Vertrag ausläuft. Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben. Wir werden sehen, was im Sommer passiert“, erklärte er nach dem letzten Sieg des BVB II gegenüber den Ruhr Nachrichten.

    Sein Vertrag bei Borussia Dortmund endet im Sommer 2025, doch ein Verbleib bei den Schwarz-Gelben ist so gut wie ausgeschlossen. Lotka will sich weiterentwickeln und auf höherem Niveau spielen als in der 3. Liga. Ein Wechsel im Winter schien bereits möglich, doch Gespräche mit dem 1. FC Heidenheim verliefen ergebnislos. Auch der FC Augsburg und der 1. FC Köln wurden als mögliche Interessenten gehandelt.

    BVB-Keeper Lotka mit Bundesliga-Erfahrung

    Trotz der ungewissen Zukunft gibt sich der Torhüter gelassen: „Alles entspannt. Ich bin noch jung, ich habe noch Entwicklungspotenzial. Ich glaube, Borussia Dortmund ist einer der besten Vereine in Deutschland. Ich versuche, in jedem Training Gas zu geben, an meinen Schwächen zu arbeiten und mich weiterzuentwickeln.“

    Dabei bringt Lotka durchaus Bundesliga-Erfahrung mit: In der Saison 2021/22 stand er zehnmal für Hertha BSC zwischen den Pfosten. Seit seinem Wechsel nach Dortmund im Sommer 2022 sammelte er jedoch ausschließlich Einsätze in der U23. In der 3. Liga hat er inzwischen 77 Spiele absolviert und sich dabei oft als starker Rückhalt für seine Mannschaft bewiesen.

    Da Marcel Lotka im Sommer ablösefrei zu haben ist, dürfte er für viele Klubs eine interessante Option sein. Sein Ziel ist klar: Er will den nächsten Karriereschritt gehen und sich auf einem höheren Level beweisen. Bei welchem Verein er in der kommenden Saison spielen wird, bleibt abzuwarten.



    Source link

  • „Aktuell ist der Kopf der entscheidende Faktor“

    „Aktuell ist der Kopf der entscheidende Faktor“


    !function(f, b, e, v, n, t, s) {
    if(f.fbq) return; n = f.fbq = function() {
    n.callMethod?
    n.callMethod.apply(n, arguments) : n.queue.push(arguments)
    };
    if(!f._fbq) f._fbq = n; n.push = n; n.loaded = !0; n.version = ‘2.0’;
    n.queue = []; t = b.createElement(e); t.async = !0;
    t.src = v; s = b.getElementsByTagName(e)[0];
    s.parentNode.insertBefore(t, s)
    }(window, document, ‘script’,
    ‘https://connect.facebook.net/en_US/fbevents.js’);
    fbq(‘consent’, ‘revoke’);
    fbq(‘init’, ‘2193834034220868’);
    fbq(‘track’, ‘PageView’);



    Source link

  • FC Bayern München, Auslosung Achtelfinale: Ist ein

    FC Bayern München, Auslosung Achtelfinale: Ist ein


    Die Bayern haben gute Karten, um sich für das Achtelfinale der Champions League zu qualifizieren. Könnten sie auf Bayer Leverkusen treffen?

    Nach dem 2:1-Erfolg in Schottland gegen Celtic Glasgow, reicht dem FC Bayern München am heutigen Dienstag, 18. Februar, zuhause in der Allianz Arena schon ein Unentschieden für das Weiterkommen in der Champions League. Wäre im Achtelfinale ein Duell mit dem schon qualifizierten Bayer Leverkusen möglich?

    Hier bei SPOX gibt es die Antwort.



    Source link

  • Auswechslung! Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen

    Auswechslung! Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen


    1. DeichStube
    2. News

    Marvin Ducksch gelang im Spiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim (1:3) kaum etwas und wurde von Trainer Ole Werner in der Halbzeitpause ausgewechselt. (Archivbild)
    Marvin Ducksch gelang im Spiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim (1:3) kaum etwas und wurde von Trainer Ole Werner in der Halbzeitpause ausgewechselt. (Archivbild) © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Auswechslung zur Pause: Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen nach der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim nicht mehr unantastbar? Das sagt Ole Werner!

    Bremen – Es war eine Szene mit Seltenheitswert. Gegen den 1. FC Köln hatte es Vergleichbares mal im Januar 2023 gegeben, doch da hatte der SV Werder Bremen nach einer insgesamt desaströsen Darbietung auch mit 1:7 verloren – und schon zur Pause mit 1:5 zurückgelegen. Damals wie Sonntag passierte es, dass Marvin Ducksch schon nach 45 Minuten ausgewechselt wurde. Das kommt sonst eigentlich nie vor, denn Trainer Ole Werner vertraut voll auf seinen Angreifer, verzeiht ihm auch mal Schwächephasen und lässt ihn auf dem Platz, wenn es nicht so gut für ihn läuft. Immer in der Hoffnung auf den einen Moment, den Ducksch noch haben und der Werder zum Sieg oder wenigstens Remis verhelfen könnte. Mehrmals hat der Coach mit dieser Marschroute schon Erfolg gehabt, doch gegen die TSG Hoffenheim (1:3) änderte der 36-Jährige seine Meinung und erwartete offenkundig wohl keine Impulse mehr. Ist Ducksch also nicht mehr unantastbar beim SVW?

    Marvin Ducksch nicht mehr unantastbar bei Werder Bremen? Ole Werner: „Wir wollten vorne einen anderen Spielertyp haben“

    „Wir haben drei Wechsel in der Halbzeit vorgenommen, weil wir eine andere Energie auf dem Platz haben wollten – sowohl offensiv als auch defensiv“, begründet Ole Werner seine Entscheidung. „Wir wollten vorne einen anderen Spielertypen haben, weil wir es nicht geschafft haben, spielerische Lösungen in den Halbräumen zu finden.“ Kurz nach der frühen Führung des SV Werder Bremen hatten die Hoffenheimer verändert agiert, viel höher und intensiver gepresst. Werder kam damit nicht zurecht und ließ fußballerisch merklich nach. Mit André Silva – so der Gedanke – sollte die Drucklinie der TSG Hoffenheim besser überspielt werden. Geklappt hat der Strategiewechsel bekanntlich nur bedingt, trotz etwas mehr Schwung in Durchgang zwei.

    Trotz schwacher Leistung schützt Werder Bremens Ole Werner Marvin Ducksch: „Kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden“

    So oder so: Bei Werder Bremen sind sie weit davon entfernt, Marvin Ducksch jetzt aus der Startelf zu reden. „Duckschi hat sich in den letzten Wochen komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt, arbeitet viel, er tut und macht“, lobt Ole Werner den 30-Jährigen. „Im Winter hatte er ja auch noch einen kleinen Eingriff an der Schilddrüse, hat trotzdem bisher jedes Spiel gemacht und von Beginn an gespielt. Davor kann ich nur den Hut ziehen. Da kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden.“ Ganz ähnlich argumentiert Peter Niemeyer als Werders Leiter Profifußball: „Die Mannschaft steht über allem – und Marvin hat sich in den letzten Wochen aufgerieben und immer gespielt, obwohl er eigentlich keine Vorbereitung hatte.“ Und der 41-Jährige betont: „Es gilt das Leistungsprinzip, also muss jeder grundsätzlich Leistung bringen. Aber ich muss sagen, dass Marvin genau das immer wieder getan hat. Punkt.“ (mbü)



    Source link