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Der BVB hat das Playoff-Hinspiel um das Achtelfinale in der Champions League für sich entschieden. Die Dortmunder siegten bei Sporting Lissabon dank hoher Effizienz. Die Partie zum Nachlesen im Liveticker.
Am Mittwoch greift der FC Bayern in die Play-offs ein. Die Münchner sind bei Celtic Glasgow gefordert. Vincent Kompany setzt dabei auf wichtige Lerneffekte aus den schmerzhaften Champions-League-Niederlagen wie dem 0:3 bei Feyenoord Rotterdam. „Meine Hoffnung ist, dass wir aus diesen Momenten Schlüsselmomente machen, damit wir Entwicklungsschritte als Mannschaft machen“, sagte der Münchner Trainer vor dem Hinspiel in Europas Fußball-Königsklasse (21.00 Uhr/DAZN).
In der reformierten Liga-Phase der Champions League gab es für den FC Bayern bei Aston Villa (0:1), beim FC Barcelona (1:4) und jüngst in Rotterdam (0:3) empfindliche Schlappen. „Die Psychologie dieser Partie ist aber anders, weil es zwei Spiele sind. Celtic muss auch zu uns kommen“, sagte der 38-jährige Belgier.
Am Vorabend des Spiels erinnerte sich Kompany auch an den November 2003, als er mit dem RSC Anderlecht als 17-Jähriger mit 1:3 im stimmungsgeladenen Celtic Park verlor. „Es war eine aufregende Erfahrung, wir hatten zu Hause überzeugend zu zehnt gewonnen. Ich bin mit 17 Jahren voller Vertrauen als junger Bursche hergekommen – und die Realität war ganz anders“, sagte Kompany. „Wir haben 0:5 verloren und hätten sogar noch höher verlieren können.“
Gegen Celtic Glasgow wollen die Münchner sich nun eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Dienstag in München verschaffen, wenn der Achtelfinal-Einzug perfekt gemacht werden soll. Wieder mit dabei ist der zuletzt krank fehlende Serge Gnabry.
Kapitän Manuel Neuer (38) steht vor seiner Premiere im Celtic Park. „Ich freue mich auf diese Atmosphäre, auf ein bisschen Fußball-Historie und die Geschichte, die Celtic geschrieben hat“, sagte Neuer. Als die Münchner im Jahr 2017 2:1 gewannen, fehlte der Torwart verletzt. „Ich musste den Fernseher jetzt nicht leiser drehen, aber ich habe natürlich die Atmosphäre mitbekommen“, schilderte es Neuer.
Der gastgebende Außenseiter betont seinen großen Respekt, sieht aber auch eine Chance. „Der FC Bayern ist einer der Giganten des europäischen Fußballs. Es sind wirklich die Könige des Fußballs mit dem, was sie über die Jahre auf diesem Niveau erreicht haben“, sagte Trainer Brendan Rodgers. „Wir haben an den Grundlagen gearbeitet, unsere Laufarbeit und Körperlichkeit haben wir verbessert. Ich denke, wir können das schaffen, und mit der Energie und der Unterstützung im Rücken ist in diesem Spiel alles möglich.“
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Ein überwiegend regungslos am Spielfeldrand stehender Trainer Marco Rose hat mit RB Leipzig eine weitere enttäuschende Vorstellung in der Fußball-Bundesliga abgeliefert. «Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert. Wir hätten heute gerne gewonnen, aber dafür hätten wir besser Fußball spielen müssen», sagte der RB-Coach.
Das offensiv trostlose 0:0 der Sachsen beim FC Augsburg, der zum sechsten Mal nacheinander ungeschlagen blieb, war zum Auftakt des 22. Spieltags beileibe keine Empfehlung für den nächsten Einzug in die Champions League. «Uns fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Wir hatten gute Kontrolle und am Ende einige gute Chancen. Darum ärgern wir uns», befand Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi bei DAZN. Auch David Raum kritisierte die Offensive. «Wir sind nicht torgefährlich genug», sagte der Nationalspieler.
Der VfB Stuttgart könnte die Leipziger am Samstag mit einem Heimsieg gegen Wolfsburg von Platz vier verdrängen. Roses Team bot einen Fußball, der mit der von Tempo, Energie und Pressing geprägten Red-Bull-DNA wenig zu tun hatte.
Die Gäste hatten am Ende sogar erst Glück, dass Augsburgs Frank Onyeka aus 13 Metern in zentraler Position den Ball am Leipziger Tor vorbeischoss (82.). Und dann waren sie im Pech, als der eingewechselte Kosta Nedeljkovic in der Nachspielzeit an die Latte köpfte. Den insgesamt 28. Saisonpunkt verdiente sich der FCA mit ordentlicher Arbeit.
In Ballbesitz fehlte es dem Tabellenvierten an fußballerischen Ideen und Überraschungsmomenten. Großchancen erspielten sich die Gäste um den auch wenig kreativen Xavi Simons nicht. Von Stürmer Benjamin Sesko war nichts zu sehen. Loïs Openda saß etwas über eine Stunde lang auf der Bank, bis er den wirkungslosen Christoph Baumgartner als zusätzlicher Stürmer ablöste. Der Joker stach aber auch nicht.
Abwehrspieler Lutsharel Geertruida schoss in der ersten Hälfte einmal gefährlich aus der Distanz (11. Minute). Nationalspieler David Raum prüfte FCA-Torwart Finn Dahmen (28.). Aber echten Druck baute Roses Mannschaft nur in einigen Mini-Phasen nach der Halbzeitpause auf.
Dahmen reagierte allerdings gut bei einem Abschluss von Ex-Nationalspieler Lukas Klostermann, der den gesperrten Willi Orban als Abwehrchef vertrat (47.). Und Simons verfehlte das Augsburger Tor nur knapp aus 18 Metern (49.). Der Wille, den wichtigen Auswärtssieg zu erzwingen, war nicht zu erkennen.
Und die Augsburger? Sie standen vor 28.260 Zuschauern defensiv kompakt und waren offensiv sogar hin und wieder zielstrebig. Dazu forderten sie einmal vehement, aber vergeblich einen Elfmeter, als Leipzigs Ridle Baku der Ball im Zweikampf mit Marius Wolf an den angelegten Oberarm prallte (25.).
Alexis Claude-Maurice zwang Leipzigs erfahrenen Schlussmann Gulacsi in der 39. Minute mit einem tückischen Aufsetzer zu einer Parade. In der zweiten Hälfte kam der im Mittelfeld sehr präsente Kristijan Jakic zu einer Kopfballchance, doch Gulacsi war wieder auf dem Posten (73.). Wolf war vor allem mit der Defensivleistung zufrieden. «Darauf können wir aufbauen», sagte der Außenbahnspieler.
© dpa-infocom, dpa:250214-930-375873/2
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Erzielte seine Saisontore 4 und 5
Dan Ndoye.
imago images/Gribaudi/ImagePhoto
Dan Ndoye hat in der Serie A seine Saisontore 4 und 5 erzielt und damit wesentlich zu Bolognas 3:2-Sieg gegen Torino beigetragen. Der Nati-Stürmer traf zum 1:0 und mittels Penalty zum 2:2 und hielt sein Team damit im Spiel. Die Entscheidung fiel in der 90. Minute, als dem eingewechselten Cristiano Biraghi ein Eigentor unterlief. Remo Freuler spielte bei Bologna durch, Michel Aebischer wurde in der Schlussphase eingewechselt.
Chelsea hat gegen Brighton eine empfindliche 0:3-Schlappe kassiert. Wie schon beim 2:1 unter der Woche im FA-Cup behielt das Team von Fabian Hürzeler die Oberhand. Die Tore für Brighton erzielten Yankuba Minteh (2) sowie Kaoru Mitoma. Chelsea verpasste es damit, Boden auf die Top 3 der Tabelle gutzumachen.
RB Leipzig ist weiter auf der Suche nach Konstanz. Das Team von Marco Rose kam bei Augsburg zum Auftakt des 22. Spieltags nicht über ein 0:0 hinaus und muss damit den nächsten Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze hinnehmen. In den vergangenen sechs Ligaspielen gelang Leipzig nur ein Sieg.
agenturen/mas
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Ein überwiegend regungslos am Spielfeldrand stehender Trainer Marco Rose hat mit RB Leipzig eine weitere enttäuschende Vorstellung in der Fußball-Bundesliga abgeliefert. „Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert. Wir hätten heute gerne gewonnen, aber dafür hätten wir besser Fußball spielen müssen“, sagte der RB-Coach.
Das offensiv trostlose 0:0 der Sachsen beim FC Augsburg, der zum sechsten Mal nacheinander ungeschlagen blieb, war zum Auftakt des 22. Spieltags beileibe keine Empfehlung für den nächsten Einzug in die Champions League. „Uns fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Wir hatten gute Kontrolle und am Ende einige gute Chancen. Darum ärgern wir uns“, befand Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi bei DAZN. Auch David Raum kritisierte die Offensive. „Wir sind nicht torgefährlich genug“, sagte der Nationalspieler.
Der VfB Stuttgart könnte die Leipziger am Samstag mit einem Heimsieg gegen Wolfsburg von Platz vier verdrängen. Roses Team bot einen Fußball, der mit der von Tempo, Energie und Pressing geprägten Red-Bull-DNA wenig zu tun hatte.
Die Gäste hatten am Ende sogar erst Glück, dass Augsburgs Frank Onyeka aus 13 Metern in zentraler Position den Ball am Leipziger Tor vorbeischoss (82.). Und dann waren sie im Pech, als der eingewechselte Kosta Nedeljkovic in der Nachspielzeit an die Latte köpfte. Den insgesamt 28. Saisonpunkt verdiente sich der FCA mit ordentlicher Arbeit.
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In Ballbesitz fehlte es dem Tabellenvierten an fußballerischen Ideen und Überraschungsmomenten. Großchancen erspielten sich die Gäste um den auch wenig kreativen Xavi Simons nicht. Von Stürmer Benjamin Sesko war nichts zu sehen. Loïs Openda saß etwas über eine Stunde lang auf der Bank, bis er den wirkungslosen Christoph Baumgartner als zusätzlicher Stürmer ablöste. Der Joker stach aber auch nicht.
Abwehrspieler Lutsharel Geertruida schoss in der ersten Hälfte einmal gefährlich aus der Distanz (11. Minute). Nationalspieler David Raum prüfte FCA-Torwart Finn Dahmen (28.). Aber echten Druck baute Roses Mannschaft nur in einigen Mini-Phasen nach der Halbzeitpause auf.
Dahmen reagierte allerdings gut bei einem Abschluss von Ex-Nationalspieler Lukas Klostermann, der den gesperrten Willi Orban als Abwehrchef vertrat (47.). Und Simons verfehlte das Augsburger Tor nur knapp aus 18 Metern (49.). Der Wille, den wichtigen Auswärtssieg zu erzwingen, war nicht zu erkennen.
Und die Augsburger? Sie standen vor 28.260 Zuschauern defensiv kompakt und waren offensiv sogar hin und wieder zielstrebig. Dazu forderten sie einmal vehement, aber vergeblich einen Elfmeter, als Leipzigs Ridle Baku der Ball im Zweikampf mit Marius Wolf an den angelegten Oberarm prallte (25.).
Alexis Claude-Maurice zwang Leipzigs erfahrenen Schlussmann Gulacsi in der 39. Minute mit einem tückischen Aufsetzer zu einer Parade. In der zweiten Hälfte kam der im Mittelfeld sehr präsente Kristijan Jakic zu einer Kopfballchance, doch Gulacsi war wieder auf dem Posten (73.). Wolf war vor allem mit der Defensivleistung zufrieden. „Darauf können wir aufbauen“, sagte der Außenbahnspieler.
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Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.
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Manuel Neuer, Alphonso Davies, Jamal Musiala: Mit drei Stars haben die Bayern mittlerweile verlängert. Joshua Kimmich ziert sich noch. Warum eigentlich?
Es ist nicht überliefert, wann und wie Joshua Kimmich von Jamal Musialas Vertragsverlängerung erfahren hat. Als der Rekordmeister am Freitag um 13.00 Uhr den Deal offiziell verkündete, befanden sich die Spieler des FC Bayern gerade im Profitrakt an der Säbener Straße und bereiteten sich auf das für 13:30 Uhr angesetzte Training vor.
Gut möglich also, dass Kimmich zu den allerersten Gratulanten gehörte.
Noch interessanter ist ab sofort allerdings die Frage nach seiner eigenen Zukunft. Der 30-Jährige hatte im Ringen um einen neuen Vertrag jüngst verkündet, dass es vor allem sportliche Aspekte sind, die für ihn zählen.
Wie sieht Bayerns Kader der Zukunft aus und wie titelreif wird der Rekordmeister in den kommenden Jahren sein? Das sind die Schlüsselfragen, die Kimmich an- und umtreiben.
Sollte es der DFB-Kapitän damit wirklich ernst meinen, dürfte seine Entscheidung seit Freitagmittag eigentlich klar sein: Kimmich müsste angesichts der Musiala-Verlängerung Bayern ebenfalls die Treue schwören. Schließlich ist der Youngster in den Augen vieler Beobachter quasi eine Erfolgsgarantie für die Münchner.
SPORT1 hatte bereits Anfang Januar berichtet, dass Kimmich vor allem die vertragliche Entwicklung von Musiala abwartet.
Gut möglich aber, dass sich Kimmich mit der Entscheidung weiter Zeit lässt. Sogar bis April könnte es dauern, bis der Bayern-Star sich festlegt. Bis dahin bleibt den Klub-Bossen eigentlich nur eine Möglichkeit: Abwarten – selbst wenn hinter den Kulissen darüber debattiert wurde, ob man dem Nationalspieler nicht eine Deadline setzen müsse.
Ob er den Kader aktuell für zukunftsfähig hält, lässt sich aus Kimmichs öffentlichen Aussagen momentan nur schwer ablesen. Zwar lobte er nach dem Sieg bei Celtic Glasgow die Entwicklung des Teams. Dass er zuvor aber gleich zweimal verbal Alarm schlug, ist nicht verborgen geblieben.
Nach der Pleite in Rotterdam hatte er davon gesprochen, dass der FCB aktuell kein Top-Team mehr sei. Nach dem knappen Sieg über Kiel polterte der 30-Jährige: „Wir dürfen unsere Prinzipien nicht verlieren. Wenn wir die verlieren, sind wir eine normale Mannschaft!“
Eine „normale Mannschaft“? Das will der FC Bayern sicherlich nicht sein. Kimmich gilt als Spieler mit klaren Vorstellungen. Er legt den Finger auch mal in die Wunde, wenn andere nichts Kritikwürdiges erkennen. Diese Eigenschaft macht ihn streitbar, doch sie passt zum FC Bayern. Solange es noch besser geht, ist gut nicht gut genug. Solche erfolgshungrigen Spieler sind begehrt.
Kein Wunder also, dass die Spekulationen um Kimmich weiter an Fahrt aufnehmen. Kein Tag vergeht, an dem der Bayern-Star nicht mit anderen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht wird. Hinzu kommen allerlei Einflüsterungen und Ratschläge von außen. Ex-Bundestrainer Joachim Löw hatte erst vor Kurzem via Sky seinem Ex-Schützling einen Wechsel ins Ausland empfohlen.
Eine Einmischung, die man beim Rekordmeister zwar locker hinnimmt, aber sicherlich auch nicht gut findet.
„Ich glaube, Joshua Kimmich hat gern sein eigenes Schicksal in der eigenen Hand. Er bekommt sehr viele Ratschläge, er konzentriert sich jetzt aber auf sich und seine Familie“, erklärte Max Eberl auf SPORT1-Nachfrage auf der PK vor dem Bundesliga-Topspiel der Bayern bei Bayer Leverkusen (Samstag ab 18:30 Uhr im LIVETICKER).
Der Sportvorstand sagte weiter: „Wenn wir von Führungsspielern reden, dann ist das Josh und dann weiß er genau, was er will in seiner Karriere.“
Für Kimmich steht beim FC Bayern alles bereit. Es ist angerichtet. Bis zu einer finalen Entscheidung könnte es jedoch auch aufgrund des engen Terminkalenders und der zahlreichen Partien noch dauern.
Bereits vor Weihnachten hatte der 30-Jährige angedeutet, dass er sich aufgrund der Flut an Reisen und Spielen gar nicht in Ruhe Gedanken machen könne. Wenn der Deal aber über die Bühne gegangen ist, ist es vielleicht Jamal Musiala, der Kimmich als Erster gratuliert.
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Ex-Nationalspieler fliegt in England aus dem Kader
Aktualisiert am 08.02.2025Lesedauer: 2 Min.

Für Timo Werner läuft es bei Tottenham Hotspur nicht rund. Jetzt muss der 28-Jährige einen weiteren Rückschlag verkraften.
26 Pflichtspiele, ein Tor: Das ist die magere Ausbeute von Timo Werner in dieser Saison beim englischen Team Tottenham Hotspur. Der langjährige deutsche Nationalspieler (57 Länderspiele, 24 Tore) findet einfach nicht mehr in die Spur – und darf sich jetzt nicht mal mehr auf europäischer Bühne beweisen.
Wie Tottenham am Freitag mitteilte, wurde Werner gemeinsam mit seinen Kollegen Fraser Forster und Radu Drăgușin aus dem Kader für die Europa League gestrichen. Neu dabei im Aufgebot der “Spurs” sind dafür der Ex-Bundesligaprofi Kevin Danso, Djed Spence sowie Mathys Tel.
Der französische U-Nationalspieler war erst vor wenigen Tagen vom FC Bayern nach London verliehen worden. Tottenham besitzt Berichten zufolge eine Kaufoption für Tel in Höhe von 60 Millionen Euro.
Der 19-Jährige dürfte als einzige neu-gemeldete Offensivkraft der direkte Ersatz für Werner im Europa-League-Kader des Klubs sein. Sein Debüt für Tottenham hatte Tel unter der Woche gegeben. Im Halbfinale des Ligapokals setzte es aber eine herbe Pleite beim FC Liverpool (0:4), bei welcher der Neuzugang noch nicht aufzutrumpfen wusste.
Timo Werner muss durch die Tel-Verpflichtung derweil bangen, noch weniger Spielzeit zu erhalten. In der Premier League kommt er aktuell nur auf 500 Minuten, wird von Trainer Ange Postecoglou meist nur eingewechselt. Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko mit der deutschen Nationalelf rückt für ihn damit in noch weitere Ferne. Für die EM im vergangenen Jahr war er nicht einmal nominiert worden. Sein letztes Länderspiel absolvierte er im März 2023.
Werner ist von Bundesligist RB Leipzig nach Tottenham verliehen. Bei den Sachsen hatte er sich einst zu einem Stürmer mit internationalem Format entwickelt. Nach einem millionenschweren Wechsel zum FC Chelsea 2020 zeigte sich Werner dann aber nicht mehr so treffsicher, obgleich er mit dem Klub sogar die Champions League gewann. 2022 kehrte er nach Leipzig zurück. Das zweite Engagement bei den “Roten Bullen” war aber von deutlich weniger Erfolg gekrönt.
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Champions-League-Ansprüche sehen anders aus. Mehr als einen Punkt hat Leipzigs Auftritt in Augsburg nicht verdient. Die Gastgeber setzen eine Serie fort.
Ein überwiegend regungslos am Spielfeldrand stehender Trainer Marco Rose hat mit RB Leipzig eine weitere enttäuschende Vorstellung in der Fußball-Bundesliga abgeliefert. “Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert. Wir hätten heute gerne gewonnen, aber dafür hätten wir besser Fußball spielen müssen”, sagte der RB-Coach.
Das offensiv trostlose 0:0 der Sachsen beim FC Augsburg, der zum sechsten Mal nacheinander ungeschlagen blieb, war zum Auftakt des 22. Spieltags beileibe keine Empfehlung für den nächsten Einzug in die Champions League. “Uns fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Wir hatten gute Kontrolle und am Ende einige gute Chancen. Darum ärgern wir uns”, befand Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi bei DAZN. Auch David Raum kritisierte die Offensive. “Wir sind nicht torgefährlich genug”, sagte der Nationalspieler.
Nedeljkovic scheitert in der Nachspielzeit
Der VfB Stuttgart könnte die Leipziger am Samstag mit einem Heimsieg gegen Wolfsburg von Platz vier verdrängen. Roses Team bot einen Fußball, der mit der von Tempo, Energie und Pressing geprägten Red-Bull-DNA wenig zu tun hatte.
Die Gäste hatten am Ende sogar erst Glück, dass Augsburgs Frank Onyeka aus 13 Metern in zentraler Position den Ball am Leipziger Tor vorbeischoss (82.). Und dann waren sie im Pech, als der eingewechselte Kosta Nedeljkovic in der Nachspielzeit an die Latte köpfte. Den insgesamt 28. Saisonpunkt verdiente sich der FCA mit ordentlicher Arbeit.
Kurze Leipziger Druckphasen
In Ballbesitz fehlte es dem Tabellenvierten an fußballerischen Ideen und Überraschungsmomenten. Großchancen erspielten sich die Gäste um den auch wenig kreativen Xavi Simons nicht. Von Stürmer Benjamin Sesko war nichts zu sehen. Loïs Openda saß etwas über eine Stunde lang auf der Bank, bis er den wirkungslosen Christoph Baumgartner als zusätzlicher Stürmer ablöste. Der Joker stach aber auch nicht.
Abwehrspieler Lutsharel Geertruida schoss in der ersten Hälfte einmal gefährlich aus der Distanz (11. Minute). Nationalspieler David Raum prüfte FCA-Torwart Finn Dahmen (28.). Aber echten Druck baute Roses Mannschaft nur in einigen Mini-Phasen nach der Halbzeitpause auf.
Dahmen reagierte allerdings gut bei einem Abschluss von Ex-Nationalspieler Lukas Klostermann, der den gesperrten Willi Orban als Abwehrchef vertrat (47.). Und Simons verfehlte das Augsburger Tor nur knapp aus 18 Metern (49.). Der Wille, den wichtigen Auswärtssieg zu erzwingen, war nicht zu erkennen.
Augsburg fordert Handelfmeter
Und die Augsburger? Sie standen vor 28.260 Zuschauern defensiv kompakt und waren offensiv sogar hin und wieder zielstrebig. Dazu forderten sie einmal vehement, aber vergeblich einen Elfmeter, als Leipzigs Ridle Baku der Ball im Zweikampf mit Marius Wolf an den angelegten Oberarm prallte (25.).
Alexis Claude-Maurice zwang Leipzigs erfahrenen Schlussmann Gulacsi in der 39. Minute mit einem tückischen Aufsetzer zu einer Parade. In der zweiten Hälfte kam der im Mittelfeld sehr präsente Kristijan Jakic zu einer Kopfballchance, doch Gulacsi war wieder auf dem Posten (73.). Wolf war vor allem mit der Defensivleistung zufrieden. “Darauf können wir aufbauen”, sagte der Außenbahnspieler.
dpa
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Mo Salah ist in der laufenden Saison nicht zu bremsen. Im Merseyside-Derby gegen Everton knackt er den Rekord für die meisten Auswärts-Scorerpunkte in der Premier League.
Rekord gebrochen, Thron erklommen: King Salah schlägt erneut zu!
Beim dramatischen letzten Merseyside-Derby im Goodison Park gab es für den FC Liverpool zwar die späte Ernüchterung durch den Ausgleich, doch einer durfte trotzdem jubeln. Mo Salah. Mit einem Assist und einem eigenen Treffer brach er den Premier-League-Rekord für die meisten Auswärts-Torbeteiligungen. Unfassbare 23-mal war Salah in der laufenden Spielzeit in der Fremde an Erfolgserlebnissen beteiligt (14 Tore und neun Vorlagen). Damit entthront er den Engländer Andy Cole, der in der Saison 1993/94 für Newcastle United 21 Scorerpunkte bei Gastspielen sammelte.
Es war bereits das neunte Spiel der Runde, in dem Salah sowohl ein Tor als auch eine Vorlage gelangen. Somit baut der Ägypter seinen eigenen Rekord weiter aus, zuvor hatte kein Akteur dieses Kunststück mehr als siebenmal in einer PL-Saison vollbracht. International hält kein Geringerer als Lionel Messi den Spitzenwert in dieser Kategorie, zweimal sammelte er als Spieler des FC Barcelona zwölf Partien mit Treffer und Assist (2011/12 und 2014/15). In beiden Fällen wurde La Pulga am Ende der Saison mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet.
Eine Auszeichnung, die in Salahs beeindruckender Karriere noch fehlt. Überhaupt hat es bislang in der Geschichte des Fußballs nur einen Afrikaner gegeben, der zum weltbesten Akteur gekürt wurde. 1995 durfte die aus Liberia stammende Stürmerlegende George Weah den Ballon d’Or entgegennehmen. Sammelt Salah weiter Rekord um Rekord, könnte nach 30 Jahren wieder ein afrikanischer Spieler den Fußball-Thron erklimmen.
Der Linksfuß kommt insgesamt in der Premier League in 24 Einsätzen auf 22 Treffer und 14 Vorlagen. Damit führt er auch das Rennen um den Goldenen Schuh, bei dem der Spieler mit den meisten Treffern in Europa geehrt wird, vor Harry Kane (21 Treffer) an. Mit seinen Vorlagen schnuppert Salah ebenfalls an einem PL-Rekord, Kevin De Bruyne und Thierry Henry stehen derzeit noch mit jeweils 20 Vorlagen in einer Ligakampagne in den Geschichtsbüchern.
Gut möglich, dass der “Egyptian King”, wie der Ausnahmekönner liebevoll von den Liverpool-Fans bezeichnet wird, bald den nächsten Thron besteigt.
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Die Ära Kovac beim BVB startet mit einigen Baustellen. Intern sollen die Rollen von Pascal Groß, Waldemar Anton und das harte Training Thema sein
Beim BVB werden vor dem richtungsweisenden Champions-League-Spiel bei Sporting in Lissabon offenbar pikante Themen intern auf den Tisch gebracht. Im Fokus stehen dabei wohl besonders zwei Stars – und das intensive Training von Niko Kovac.
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