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  • Das wäre ein Hammer gewesen! Manchester City führte im

    Das wäre ein Hammer gewesen! Manchester City führte im


    Manchester City wollte Florian Wirtz angeblich im Winter verpflichten – im Sommer könnte der Transferpoker aber wieder heiß werden.

    Im vergangenen Winter-Transferfenster hat Manchester City offenbar versucht, Florian Wirtz von Bayer Leverkusen loszueisen. Das geht aus einem bei der Schweizer Sky-Ausgabe veröffentlichten Bericht von Transfer-Insider Sacha Tavolieri hervor.



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  • Ein Star kassiert die 6

    Ein Star kassiert die 6


    1. fussball.news
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    3. Borussia Dortmund

    Der BVB hat sich in der Bundesliga im kleinen Revierderby beim VfL Bochum mit einer 0:2-Niederlage auf die Knochen blamiert. Die Spieler in der Einzelkritik.

    Bochum/Dortmund – Borussia Dortmund hat es einmal mehr nicht geschafft, den Schwung aus der Champions League mit in den grauen Alltag der Fußball-Bundesliga mitzunehmen. Im kleinen Revierderby setzte es am Samstag eine 0:2-Niederlage für den BVB.

    Nach gutem Bochumer Beginn hatte Dortmund die Kontrolle übernommen, als ein Doppelschlag von Giorgios Masouras die Hausherren auf die Siegerstraße brachte (33., 35.). Der BVB hatte anschließend vor der Pause genügend Chancen, um zurück ins Spiel zu finden, ließ sie aber ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel hielt der VfL den BVB clever vom Tor fern und war einem dritten Treffer näher als Dortmund einem Anschluss. Die Champions-League-Plätze rücken so in immer weitere Ferne.

    Der BVB hat in Bochum eine verdiente 0:2-Niederlage kassiert.
    Der BVB hat in Bochum eine verdiente 0:2-Niederlage kassiert. © IMAGO/Bahho Kara

    Die Einzelkritik und Noten zum Spiel des BVB beim VfL Bochum in der Übersicht:

    Gregor Kobel

    Hielt den BVB gerade in der zweiten Hälfte gerade so im Spiel, war aber am 0:2 nicht ganz unbeteiligt, als Niklas Süle einen besser mitspielenden Torhüter erwartete. Note: 3

    Niklas Süle

    Erwischte bei seinem Startelf-Comeback nach über zwei Monaten einen denkbar unglücklichen Nachmittag. Seine Vorlage zum zweiten Gegentreffer brach dem BVB das sprichwörtliche Genick. Note: 6

    Emre Can

    Der mit Abstand beste Borusse, ohne dass der Kapitän einen besonderen Auftritt hingelegt hätte. Immerhin gewann Can viele Zweikämpfe und Laufduelle, verschätzte sich aber vor dem 0:1. Note: 3

    Nico Schlotterbeck

    Konnte seiner Mannschaft nicht wie gewohnt mit Spielverlagerungen helfen, zudem mit Stellungsfehler vor dem 0:1. Note: 4

    Daniel Svensson

    Machte ein durch und durch unauffälliges Spiel, damit immerhin keine eklatanten Abwehrfehler. Note: 4

    Marcel Sabitzer

    Blieb einmal mehr zu viel schuldig, was ein so erfahrener Nationalspieler wie der Österreicher in der Situation des BVB zeigen müsste. Note: 5 (ab 46.: Özcan, Note 4. Setzte keine Akzente und half auch nicht dabei, die Defensive zu stabilisieren)

    Pascal Groß

    Der Sechser bemühte sich mehr als manch Kollege, immer öfter wird jedoch deutlich, dass die physischen Defizite von Groß für den BVB ein zu großes Hindernis sind. Note: 4

    Karim Adeyemi

    Hatte seine besten Momente bei der defensiven Mitarbeit. Die wird bei Adeyemi zwar oft angezweifelt, ein gutes Zeichen ist es dennoch nicht. Note: 4

    Julian Brandt

    Legte die zwei besten Chancen der ersten Hälfte auf, ging aber nach den Gegentoren mit der Mannschaft unter. Vom Vizekapitän, den Trainer Niko Kovač vor dem Spiel mit Jamal Musiala und Florian Wirtz erwähnte, muss mehr erwartet werden. Note: 5

    Jamie Gittens

    Wirkt zunehmend überspielt und nach verlorenen Dribblings oder Zweikämpfen genervt. Ließ sich in Bochum regelrecht den Schneid abkaufen und wurde folgerichtig früh ausgewechselt. Note: 5 (ab 58: Beier, Note 5. Blieb genauso wirkungslos wie Gittens)

    Serhou Guirassy

    Konnte sich zuletzt in der Bundesliga über fehlenden Service beschweren. In Bochum bekam er seine Chancen, vergab sie aber teils kläglich. Note: 5



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  • Ein Schatten seiner selbst

    Ein Schatten seiner selbst


    Borussia Dortmund schlittert nach der erneuten Pleite immer tiefer in die Krise. Sinnbildlich für diese enttäuschende Bundesliga-Saison ist vor allem auch der Absturz eines BVB-Stars, der im vergangenen Jahr noch einer der besten war. Kovac straft ihn eiskalt ab.

    Was ist nur mit Marcel Sabitzer los? In der vergangenen Saison war der Österreicher einer der besten Dortmunder, spielte eine überragende Rückrunde und war einer der Hauptgründe, warum der BVB ins Finale der Champions League einzog. Sabitzer war leistungsmäßig und mental ein absoluter Leader.

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    Doch von dieser Form ist der 30-Jährige aktuell weit entfernt. Der Tiefpunkt seiner bisherigen Spielzeit: Die 0:2-Pleite gegen den VfL-Bochum, als BVB-Trainer Niko Kovac ihn nach der ersten Halbzeit vom Platz nahm.

    Sabitzer liefert Zahlen des Grauens

    Seine Stärken, vor allem Zweikampfhärte und Torgefahr, konnte er bislang noch gar nicht einbringen. Die Statistik unterstreicht das.

    Gegen Bochum tauchte der Mittelfeldspieler komplett ab. Insgesamt kam er in 45 Minuten nur auf 35 Ballkontakte. Für einen Spieler in der Schaltzentrale, der sich eigentlich viel zwischen den Strafräumen bewegen und Angriffe initiieren soll, viel zu wenig. Und wenn er mal den Ball hatte, schob er ihn eigentlich nur in ungefährlichen Räumen hin und her.

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    Dazu wirkte der Ex-Bayern-Star im Zweikampfverhalten lethargisch, konnte nur drei seiner zehn direkten Duelle mit einem Gegenspieler für sich entscheiden.

    BVB-Star Sabitzer noch ohne Torbeteiligung

    Das Schlimmste an seinem Auftritt: Mit Leistungsschwankungen hat das kaum mehr etwas zu tun. Sein Formtief scheint zur Gewohnheit geworden zu sein. Nach 29 Einsätzen in dieser Spielzeit steht der 87-malige Nationalspieler noch ohne (!) Torbeteiligung dar. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es in 40 Einsätzen sechs Tore und neun Vorlagen. Und selbst da – so schien es – war noch viel Luft nach oben.

    Sogar ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick sorgt sich um seinen Schützling: „Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen. Das muss ja irgendwelche Gründe haben.“

    Sabitzer und der Führungsspieler-Anspruch

    Sabitzer ist eines der Sinnbilder der Dortmunder Krise. Führungsqualitäten? Fehlanzeige!

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    Die BVB-Verantwortlichen und Mitspieler halten oft dagegen, dass es ohnehin nicht Sabitzers Naturell entspräche, lautstark voranzugehen. Doch wenn dann noch nicht einmal die Leistung auf dem Platz stimmt, wird es dünn.

    Führungsspieler, die dem Anspruch nicht gerecht werden, haben die Dortmunder übrigens einige im Kader. Im Mittelfeld gibt es mit Pascal Groß und Julian Brandt zwei weitere Kandidaten, die im wichtigen Zentrum relativ kommunikationsarm unterwegs sind.

    Potenzial zum Stinkstiefel

    Sabitzer gilt als besonderer, wenn auch wortkarger Charakter mit einem unbändigen Siegeswillen. Doch auch er bestätigte in dieser Spielzeit bereits das Vorurteil, auch mal gerne zu nörgeln.

    Nach dem Champions-League-Spiel in Brügge beschwerte er sich öffentlich darüber, dass ihn Ex-Trainer Nuri Sahin auf der falschen Position einsetze. Übrigens: Das war bislang sein einziger Auftritt in dieser Saison in der Mixed Zone.

    Viele Experten gaben Sabitzer sogar Recht mit seiner Einschätzung, im defensiven Zentrum besser aufgehoben zu sein als halbrechts. Doch selbst als Sahin der Forderung etwas später nachgab, wurde es nicht besser.

    Und überhaupt: In der Nationalmannschaft spielt er diese Halb-Position, wenn auch auf der linken Seite, gerne und ohne Murren.

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    Greift Kovac bei Sabitzer nochmal durch?

    Gegen Bochum ersetzte ihn zur Halbzeit Salih Özcan. Fußballerisch ist der 27-Jährige sicherlich nicht ansatzweise so versiert wie Sabitzer. Doch Özcan, das war offensichtlich, brachte dem Spiel deutlich mehr.

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    Dass der gebürtige Kölner, der im Sommer noch aussortiert und nach nicht einmal einem halben Jahr wieder vorzeitig aus Wolfsburg zurückgeholt wurde, die Rolle im Zentrum aktuell besser ausfüllt als Sabitzer, spricht Bände.

    Ob Özcan perspektivisch Sabitzer sogar komplett ersetzen wird? Undenkbar ist das, bezogen auf die Leistung, keinesfalls. Und Kovac hat bereits bewiesen, dass er nicht davor zurückschreckt, Sabitzer abzustrafen.



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  • „Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben“

    „Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben“


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  • Wenn Dortmund die Champions League verpasst, droht ein

    Wenn Dortmund die Champions League verpasst, droht ein


    Dortmund ohne Champions League?

    Diese BVB-Stars wären kaum noch zu halten


    17.02.2025 – 13:38 UhrLesedauer: 3 Min.

    Geschlagen: Dortmunds Brandt, Kobel, Schlotterbeck nach dem 2:4 bei Holstein Kiel.Vergrößern des Bildes

    Geschlagen: Dortmunds Brandt, Kobel und Schlotterbeck nach dem 2:4 bei Holstein Kiel. (Quelle: IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO/imago-images-bilder)

    News folgen

    Der freie Fall beim BVB kennt kein Ende. Verspielt die Borussia tatsächlich das internationale Geschäft, hätte dies große finanzielle Konsequenzen. Und damit auch personelle.

    Neuer Trainer, altes Leid: Auch unter Şahin-Nachfolger Niko Kovač stürzt Borussia Dortmund in der Bundesliga weiter ab, leistet sich wie am Samstag beim Tabellenvorletzten in Bochum kaum zu erklärende Aussetzer.

    Schon neun Niederlagen kassierte der BVB in den bisherigen 22 Spielen. Nur die letzten sechs Mannschaften der Tabelle verloren häufiger. Zum Vergleich: In der gesamten vergangenen Saison, in der der BVB ebenfalls enttäuschte und nur Fünfter wurde, waren es lediglich sieben Pleiten.

    Nun ist die Lage um ein Vielfaches prekärer. Der Finalist der vergangenen Champions League dümpelt auf dem elften Rang herum. Die internationalen Plätze geraten in immer weitere Ferne – und das könnte zum großen Problem werden.

    Verpasst der BVB das internationale Geschäft, wird er im Sommer zu Spielverkäufen gezwungen sein, ein unfreiwilliger Ausverkauf seiner Stars droht. Und danach sieht es aktuell aus. Der Rückstand auf Königsklassen-Rang vier beträgt schon acht Punkte. Selbst Platz sechs, der Stand jetzt zur Teilnahme an den Conference-League-Playoffs berechtigen würde, ist bereits sechs Zähler entfernt.

    Der auf die Einnahmen der Champions League ausgelegte Kader wäre so nicht mehr zu halten. In der abgelaufenen Ligaphase der neu strukturierten Champions League hat der BVB in diesem Jahr satte 78,6 Millionen Euro eingenommen. Weiteres Geld kommt durch die wahrscheinliche Qualifikation für das Viertelfinale hinzu. Nach dem 3:0-Auswärtserfolg bei Sporting Lissabon sollte im Rückspiel am Mittwoch (18.45 Uhr im t-online-Liveticker) selbst beim so wankelmütigen BVB nichts mehr schiefgehen.

    All diese Einnahmen würden in der kommenden Saison wegfallen, wenn die Westfalen nicht noch zu einer großangelegten Aufholjagd ansetzen. Denn: Selbst der Abstieg in die “zweitklassige” Europa League würde ein großes finanzielles Loch reißen. Europa-League-Achtelfinalist Eintracht Frankfurt nahm in dieser Saison in der Ligaphase rund 50 Millionen Euro weniger ein als der BVB eine Klasse höher. Von der Conference League ganz zu schweigen.

    Ein Verpassen der Champions League wäre ein Fiasko für den Verein, der sich in Deutschland als zweiten Leuchtturm neben Rekordmeister Bayern München sieht. Es hätte im Sommer nicht nur drastische finanzielle, sondern auch personelle Konsequenzen zur Folge.

    Dortmunds Bosse Lars Ricken und Sebastian Kehl wären gezwungen, einige Leistungsträger abzugeben. Anders als bei vorherigen Millionen-Transfers wie Erling Haaland, Jude Bellingham oder Jadon Sancho würde sich diesmal die Verhandlungsposition deutlich verschlechtern. Denn: Die Gegenpartie wüsste, dass der BVB nicht mehr verkaufen kann, sondern verkaufen muss, um die entgangenen Prämien aus den Geldtöpfen der Uefa aufzufangen.

    Ertragreichster Verkaufskandidat wäre fraglos Jamie Gittens, der in dieser Saison seinen Durchbruch feiert. Der erst 20-jährige Engländer kommt auf elf Tore und fünf Assists in allen Wettbewerben. Er ist der Profi mit dem aktuell höchsten Marktwert im Kader (50 Millionen Euro).

    Weitere Stars, die nicht mehr zu halten wären – auch weil sie weiter Champions League spielen wollen –, wären Torwart Gregor Kobel und Nationalverteidiger Nico Schlotterbeck, deren Marktwerte auf jeweils 40 Millionen Euro beziffert werden.

    Ebenfalls scheint ein Abgang von Karim Adeyemi wahrscheinlich. Der schnellste Spieler im BVB-Kader (Marktwert: 35 Mio. Euro) stand bereits im Winter kurz vor einem Wechsel nach Neapel.

    Darüber hinaus wird Dortmund bestrebt sein, seinen Spitzenverdiener Niklas Süle, der in sein letztes Vertragsjahr geht, entweder loszuwerden oder dessen Gehalt deutlich zu reduzieren. Gleiches gilt auch bei Kapitän Emre Can und Vize Julian Brandt. Jedoch dürfte es schwierig werden, Abnehmer für das Trio zu finden, angesichts der enttäuschenden Leistungen einerseits und der hohen Gehälter andererseits.

    Der BVB steht jedenfalls mal wieder vor einem Umbruch. Bedingt durch den sportlichen Misserfolg könnte er diesmal weitaus radikaler ausfallen als in den Jahren zuvor.



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  • BVB und FC Bayern wollten ihn! Wie ein deutscher

    BVB und FC Bayern wollten ihn! Wie ein deutscher


    Armel Bella-Kotchap stand einst kurz vor Transfers zum BVB und zum FC Bayern. Seit über einem Jahr geht es für den Innenverteidiger aber bergab.

    Leider ist unbekannt, ob Armel Bella-Kotchap in den vergangenen acht Wochen mal zum Hörer gegriffen und Mats Hummels angerufen hat. Der ehemalige Dortmunder könnte jedenfalls reichlich Auskunft geben zu Ivan Juric. In seiner nicht einmal zwei Monate währenden Amtszeit bei der AS Rom hatte der kroatische Trainer mehrfach auf Hummels verzichtet – und tut das nun auch bei Bella-Kotchap.

    Seit dem 21. Dezember ist Juric, der bei den Römern erst vier Wochen vorher entlassen worden war, neuer Coach beim FC Southampton. Die erst im Sommer aufgestiegenen Saints sind das große Sorgenkind der Premier League. Mit nur neun Punkten aus 24 Spielen stehen sie abgeschlagen am Tabellenende. Als Juric kam, betrug der Rückstand auf Nichtabstiegsplatz 17 neun Zähler. Nun sind es zehn, obwohl dem Klub unter Juric die beiden einzigen Siege der Saison gelangen – doch die anderen sieben Partien gingen verloren.



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  • Borussia Dortmunds Kaderstrategie wird durch ein Gegentor entlarvt

    Borussia Dortmunds Kaderstrategie wird durch ein Gegentor entlarvt


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    Im peinlichen Spiel gegen Bochum macht BVB-Abwehrspieler Niklas Süle einen schweren Fehler. Dass Niko Kovač ihn überhaupt einsetzt, sagt viel über den Kader aus.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der Bundesliga durch die 0:2-Niederlage beim Tabellenschlusslicht VfL Bochum einen neuen Tiefpunkt erreicht: Die Schwarzgelben haben nach 22 Spieltagen mehr Niederlagen als Siege auf dem Konto, ein negatives Torverhältnis und den gleichen Abstand zu Rang 14 wie Rang vier.

    Dass beim BVB überhaupt noch von der kommenden Champions-League-Saison gesprochen wird, spottet eigentlich jeder Beschreibung und lässt sich nur mit dem Selbstverständnis erklären, das der Klub noch in sich trägt, das aber mit Nicht-Leistungen wie in Bochum mehr und mehr bröckelt.

    Keine Rotation in der englischen Woche von Dortmund

    War es über Monate, wenn nicht gar Jahre, die Mentalitätsfrage, die dem BVB immer und immer wieder gestellt wurde, ist längst auch die Qualitätsfrage erlaubt. Der Kader ist unstimmig zusammengestellt, es fehlt auf zu vielen Positionen an gangbaren Alternativen, die völlig außer Form geratene Profis ersetzen können. Trainer Niko Kovač ist noch nicht lange dabei und hält sich mit kritischen Worten in der Öffentlichkeit zurück.

    Was er von seinem Kader hält, drückt der Übungsleiter mit seinen Aufstellungen aus: In einer englischen Woche mit Spielen am Samstag, Dienstag und Samstag, also mit durchaus hoher Belastung, setzte der Kroate auf einen Stammkern von Spielern, der nur notgedrungen verändert wurde. Sogenannte Alternativen scheinen für Kovač in Wahrheit keine zu sein.

    Überdeutlich machte Kovač seine Haltung beim Spiel in Bochum gegenüber der Besetzung der Rechtsverteidiger-Position.

    Niklas Süle patzte bei der BVB-Blamage in Bochum entscheidend.
    Niklas Süle patzte bei der BVB-Blamage in Bochum entscheidend. © IMAGO/Revierfoto

    Kovač gibt klaren Hinweis, wie er den BVB-Kader bewertet

    Stammkraft Julian Ryerson war nach Gelb-Roter Karte aus der Pleite gegen den VfB Stuttgart gesperrt, an seiner Stelle entschied sich der Trainer für Niklas Süle. Der ist nicht nur gelernter Innenverteidiger, sondern auch ohne jeden Rhythmus, nachdem er sich zweimal in der laufenden Saison schwerer am Sprunggelenk verletzt hatte. Seit dem Hinspiel gegen Bochum Ende September hatte es Süle auf ganze drei Einsätze gebracht, nur einer davon entfiel auf das Jahr 2025 – und der dauerte gegen Sporting in der Champions League auch nur etwas mehr als die Nachspielzeit.

    Es war also ein völliger Kaltstart, den Süle in einem kleinen Revierderby beim aggressiven VfL Bochum hinlegen musste, weil Kovač den etatmäßigen Rechtsverteidiger Yan Couto nicht imstande sah, die Position auszufüllen. „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Niklas Süle erwischt rabenschwarzen Nachmittag in Bochum

    Damit meinte Kovač, dass er Couto nicht als Außenverteidiger in einer Viererkette gebrauchen kann, sondern ihn als Flügelspieler in einem System mit Dreierkette sieht. Dort kann der Brasilianer seine Offensivstärke ausspielen, ohne zu viel defensive Verantwortung zu tragen. Zu einer Systemumstellung konnte sich Kovač nun jedoch nicht durchringen, also ließ er Süle trotz fehlenden Rhythmus‘ beginnen.

    Dass der (Ex-?) Nationalspieler einen ziemlich schwarzen Nachmittag erwischte, passt ins Bild, das der BVB derzeit abgibt. Süle war die mangelnde Praxis anzumerken, schon vor seinem fatalen Fehlpass zum 2:0 für Bochum, das Dortmund den sprichwörtlichen Genickbruch versetze, wirkte der Verteidiger, als sei er nicht im Spiel. Wenn man es auf die Spitze treiben mag, hat dieses Gegentor die Kaderpolitik des BVB entlarvt.

    Dortmund scheint vom Profil von Yan Couto überrascht

    Couto hat zweifelsohne seine Qualitäten, die auch auf gutem Niveau in Spanien beim Überraschungsteam der Vorsaison, dem FC Girona nachgewiesen. Dass sich diese Qualitäten allerdings weitgehend auf den Vorwärtsgang beschränken, war jedem Beobachter völlig klar. Beim BVB scheint man jedoch überrascht, jedenfalls weiß mit Kovač nun schon der dritte Trainer der Saison nicht so recht etwas mit Couto anzufangen.

    Dass der Brasilianer in Bochum selbst einen ebenso schlimmen Fehlpass wie Süle spielte, bei dem jedoch Torhüter Gregor Kobel zur Rettung eilte, ist wohl eher dem völlig fehlenden Selbstvertrauen geschuldet als dem Umstand, dass Couto lieber offensiv mitmacht, als die defensiven Hausaufgaben zu erledigen. Trotzdem war es für ihn nach der Einwechslung für Süle ein weiterer Auftritt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.

    Parallelen zwischen BVB-Einkäufen Couto und Beier

    Couto steht dabei geradezu sinnbildlich für einen Kader, bei dem offenbar in erster Linie Spieler gesammelt wurden, die ihre Qualitäten haben, bei dem aber kaum darauf geachtet wurde, ob sie auch zu einem sinnvollen Gebilde zusammengefügt werden können. Gewiss sind die Leistungen von Couto noch enttäuschender, aber gewisse Parallelen zur Situation etwa von Maximilian Beier sind festzustellen.

    Beim EM-Fahrer besteht die Hoffnung, dass er einen beim BVB keineswegs untypischen längeren Anlauf braucht, um sich zurechtzufinden. Als vielseitiger Offensivspieler wird Dortmund für Beier in Zukunft eine Verwendung finden. Bei Couto sind da Fragezeichen angebracht.

    BVB ließ sich auf Kaufverpflichtung ein, die schon gegriffen hat

    Wenn der Brasilianer tatsächlich alleine für die Rolle des Flügelverteidigers im System mit Dreierkette taugt, für das es dem BVB aber an anderer Stelle fehlt, war Couto schlichtweg ein Fehleinkauf. Das größte Ärgernis ist dabei, dass der 22-Jährige noch als Leihspieler in Dortmund aktiv ist. Sportdirektor Sebastian Kehl und Co. ließen sich jedoch im Deal mit Manchester City auf eine Kaufverpflichtung ein, die bereits gegriffen hat.

    Bis zu 30 Millionen Euro soll der feste Transfer, der bürokratisch erst im Sommer abgeschlossen wird, den BVB kosten. Gemessen an den bisherigen Leistungen von Couto in Dortmund wäre selbst ein Drittel dieser Summe deutlich zu viel. Das gilt umso mehr, wenn die mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbleibenden Einnahmen aus der Champions League in die Überlegung einbezogen werden.

    Der BVB wird im Sommer mutmaßlich den ein oder anderen Spieler verkaufen müssen, um die Lücken zu füllen, wie Hans-Joachim Watzke zuletzt bereits überraschend nonchalant erklärte. In einer solchen Situation eine hohe Ablöse für Couto abzudrücken, schmerzt doppelt und dreifach.



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  • Ein Sprint-Ass des VfL Wolfsburg bangt noch um den

    Ein Sprint-Ass des VfL Wolfsburg bangt noch um den


    Wolfsburg. Die Hallenmeisterschaften genießen für die nationalen Athletinnen und Athleten hohe Priorität. Mit Nele Jaworski und Tobias Morawietz sind auch zwei junge Sprint-Asse des VfL Wolfsburg am kommenden Wochenende in Dortmund vertreten. Besondere Maßnahmen wird‘s in der letzten Trainingswoche nicht geben, das VfL-Duo geht zwar optimistisch an den Start, setzt sich allerdings keine allzu hohen Ziele. Zumal hinter Morawietz‘ Mitwirken sogar noch ein Fragezeichen steht.

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    Es zwickt im unteren Rücken. Woher die Schmerzen kommen, weiß der 22-Jährige selbst nicht genau. Eine Vermutung hat er jedoch: „Ich denke, dass ich es beim Krafttraining übertrieben habe.“ Dennoch: Die Sprint- und Kraftwerte waren in den vergangenen Tagen top. „Ich werde am Montag trainieren und schauen, wie es aussieht“, sagt Morawietz. Behandeln ließ er sich beim Arzt und Chirurgen, die Schmerzen strahlen streckenweise trotzdem bis in die Beine aus. „Daher ist es schwierig, Top-Speed zu bekommen“, erklärt der junge Student. Und: „Wenn ich in Dortmund starte, möchte ich auch in der Form sein, dass ich persönliche Bestzeit laufen kann.“

    Spätestens am Donnerstag fällt die Entscheidung

    Von Montag bis Mittwoch soll normal trainiert werden, am Donnerstag steht ein letzter Formtest auf der Agenda. Sollte Morawietz das Gefühl haben, dass die Schmerzen zu stark sind, wird er die DM absagen. „Ich würde mich schwarzärgern, weil ich viel in die Hallensaison reininvestiert habe und eine vielversprechende Perspektive habe“, sagt der Youngster. „Ich bin aber zunächst einmal positiv gestimmt. Wir werden alles tun, was in unserer Hand liegt. Momentan ist alles aber nur ein Glaskugel-Schauen.“ Allerdings genießt die Outdoor-Saison mit den nationalen Jugendmeisterschaften sowie möglicherweise der U23-Europameisterschaft Vorrang. „Dortmund wäre für mich ein Meilenstein“, betont Morawietz, der im Vorjahr bei den Hallen-DM in Leipzig sogar ins Finale lief.

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    „Wenn ich in Dortmund starte, möchte ich auch in der Form sein, dass ich persönliche Bestzeit laufen kann.“

    Tobias Morawietz

    Sprinter des VfL Wolfsburg

    Bei Indoor-Wettkämpfen beschränkt sich der Wolfsburger aufgrund seiner Größe auf die 60-Meter-Distanz. Seine Bestzeit liegt bei 6,74 Sekunden, doch diese möchte er unterbieten. Um ins Finale (Samstag, 17.30 Uhr) zu gelangen, rechnet Morawietz („Die Spitze hat unheimlich angezogen“) damit, dass er im Vorlauf (14.20 Uhr) sowie im Halbfinale (16.15 Uhr) mindestens eine tiefe 60er-Zeit laufen muss. „Dann werde ich sehen, wofür es reicht“, sagt der 22-Jährige. Sollte der Rücken mitspielen, geht‘s gemeinsam mit Mutter und Trainerin Birgit sowie Trainingspartnerin Jaworski am Freitag in Richtung Dortmund. Auch der VfL-Förderkreis wird das Duo vor Ort unterstützen: „Das macht mich immer sehr stolz. Das sind Gesichter, die man von klein auf kennt.“ In Dortmund herrsche eine tolle und vor allem familiäre Atmosphäre, erklärt Morawietz. Er wird bis Sonntag in Dortmund bleiben, um seine Trainingspartnerin anzufeuern.

    Jaworski trainiert im Vorfeld vor allem Starts

    An „Kleinigkeiten“ möchte Jaworski im Vorfeld arbeiten. Vor allem Starts wird die 20-Jährige in den Trainingseinheiten von Montag bis Donnerstag einstudieren. „Ich werde nicht zu viel machen, damit ich auch nicht zu kaputt bin“, erklärt sie. Prinzipiell ist in Sachen Vorbereitung nichts anders als vor gewöhnlichen Wettkämpfen. Der Puls steigt bei Jaworski erst, „wenn ich am Abend zuvor im Hotel meine Wettkampfklamotten bereitlege“. Schlafen könne die junge VfLerin – egal, wann und wo – immer gut. „So aufgeregt bin ich in der Regel nicht“, sagt sie schmunzelnd.

    Jaworski geht in Dortmund über die 60 und 200 Meter an den Start. Am Samstag steht zunächst die kürzere Distanz auf der Agenda. Der Vorlauf ist für 14.45 Uhr angesetzt, das Halbfinale für 16.30 Uhr und das Finale für 17.40 Uhr. 7,45 Sekunden ist ihre Bestzeit in der laufenden Saison – diese möchte die Studentin unterbieten. „Ich fühle mich gut“, betont sie. Aber: „Ich denke, es wird sehr spannend, man muss mit jedem als Konkurrenten rechnen.“ Jaworskis Mindestziel ist die Qualifikation für den Zwischenlauf. „Was danach kommt, wird man sehen. Über das Finale würde ich mich natürlich freuen.“

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    Viel wird von der Tagesform abhängen

    Auch für die 200 Meter hat sich die Wolfsburgerin keine allzu hohen Ziele gesteckt. Ihre Bestzeit von 24,03 Sekunden möchte sie jedoch toppen. „Mal schauen, wofür es reicht“, sagt Jaworski, die den Einzug in den Endlauf anpeilt. Das Halbfinale steigt am Sonntag um 12.50 Uhr, das Finale um 14.55 Uhr. Es komme wesentlich auf die Tagesform an, erklärt die VfLerin, die in Dortmund („Ich persönlich laufe lieber in Leipzig, weil ich die Bahn lieber mag“) an beiden Tagen von ihrer Familie unterstützt wird.

    AZ/WAZ



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  • Ein Star kassiert die 6

    Ein Star kassiert die 6


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    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Der BVB hat sich in der Bundesliga im kleinen Revierderby beim VfL Bochum mit einer 0:2-Niederlage auf die Knochen blamiert. Die Spieler in der Einzelkritik.

    Bochum/Dortmund – Borussia Dortmund hat es einmal mehr nicht geschafft, den Schwung aus der Champions League mit in den grauen Alltag der Fußball-Bundesliga mitzunehmen. Im kleinen Revierderby setzte es am Samstag eine 0:2-Niederlage für den BVB.

    Nach gutem Bochumer Beginn hatte Dortmund die Kontrolle übernommen, als ein Doppelschlag von Giorgios Masouras die Hausherren auf die Siegerstraße brachte (33., 35.). Der BVB hatte anschließend vor der Pause genügend Chancen, um zurück ins Spiel zu finden, ließ sie aber ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel hielt der VfL den BVB clever vom Tor fern und war einem dritten Treffer näher als Dortmund einem Anschluss. Die Champions-League-Plätze rücken so in immer weitere Ferne.

    Der BVB hat in Bochum eine verdiente 0:2-Niederlage kassiert.
    Der BVB hat in Bochum eine verdiente 0:2-Niederlage kassiert. © IMAGO/Bahho Kara

    Die Einzelkritik und Noten zum Spiel des BVB beim VfL Bochum in der Übersicht:

    Gregor Kobel

    Hielt den BVB gerade in der zweiten Hälfte gerade so im Spiel, war aber am 0:2 nicht ganz unbeteiligt, als Niklas Süle einen besser mitspielenden Torhüter erwartete. Note: 3

    Niklas Süle

    Erwischte bei seinem Startelf-Comeback nach über zwei Monaten einen denkbar unglücklichen Nachmittag. Seine Vorlage zum zweiten Gegentreffer brach dem BVB das sprichwörtliche Genick. Note: 6

    Emre Can

    Der mit Abstand beste Borusse, ohne dass der Kapitän einen besonderen Auftritt hingelegt hätte. Immerhin gewann Can viele Zweikämpfe und Laufduelle, verschätzte sich aber vor dem 0:1. Note: 3

    Nico Schlotterbeck

    Konnte seiner Mannschaft nicht wie gewohnt mit Spielverlagerungen helfen, zudem mit Stellungsfehler vor dem 0:1. Note: 4

    Daniel Svensson

    Machte ein durch und durch unauffälliges Spiel, damit immerhin keine eklatanten Abwehrfehler. Note: 4

    Marcel Sabitzer

    Blieb einmal mehr zu viel schuldig, was ein so erfahrener Nationalspieler wie der Österreicher in der Situation des BVB zeigen müsste. Note: 5 (ab 46.: Özcan, Note 4. Setzte keine Akzente und half auch nicht dabei, die Defensive zu stabilisieren)

    Pascal Groß

    Der Sechser bemühte sich mehr als manch Kollege, immer öfter wird jedoch deutlich, dass die physischen Defizite von Groß für den BVB ein zu großes Hindernis sind. Note: 4

    Karim Adeyemi

    Hatte seine besten Momente bei der defensiven Mitarbeit. Die wird bei Adeyemi zwar oft angezweifelt, ein gutes Zeichen ist es dennoch nicht. Note: 4

    Julian Brandt

    Legte die zwei besten Chancen der ersten Hälfte auf, ging aber nach den Gegentoren mit der Mannschaft unter. Vom Vizekapitän, den Trainer Niko Kovač vor dem Spiel mit Jamal Musiala und Florian Wirtz erwähnte, muss mehr erwartet werden. Note: 5

    Jamie Gittens

    Wirkt zunehmend überspielt und nach verlorenen Dribblings oder Zweikämpfen genervt. Ließ sich in Bochum regelrecht den Schneid abkaufen und wurde folgerichtig früh ausgewechselt. Note: 5 (ab 58: Beier, Note 5. Blieb genauso wirkungslos wie Gittens)

    Serhou Guirassy

    Konnte sich zuletzt in der Bundesliga über fehlenden Service beschweren. In Bochum bekam er seine Chancen, vergab sie aber teils kläglich. Note: 5



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