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  • Diese Spielerin hat jetzt sogar die Chance auf das „Tor

    Diese Spielerin hat jetzt sogar die Chance auf das „Tor


    Jessica Volk vom 1. FC

    Diese Wolfsburgerin hat jetzt sogar die Chance auf das „Tor des Jahres”

    Wolfsburg. Gibt’s den nächsten Wahlsieg für Jessica Volk? Die Stürmerin des 1. FC Wolfsburg erzielte im Oktober das NFV-Tor des Monats. Jetzt lässt der Niedersächsische Fußballverband über das Tor des Jahres per Fanvoting abstimmen. Neben Volks Treffer stehen acht weitere zur Wahl.

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    Auch die Hacke war im Spiel

    So kam es zum Zaubertor von Volk für den Fußball-Landesligisten: Nachdem sie im Niedersachsen-Pokal gegen den Oberligisten TSV Limmer mit dem Rücken zum Tor den Ball bekam, drehte sie sich, nahm den Ball mit der Hacke mit und zog mit ihrem schwächeren linken Fuß ab, sodass das Spielgerät über die gegnerische Torhüterin hinweg in die Maschen fiel.

    Acht männliche Gegner

    Ihre Konkurrenten bei der Wahl sind Jannes Ostermann (SV Evenkamp), David Schiller (BSV Kickers Emden), Hendrik Brunken (TSV Friesenstolz Riepe III), Oliver Ackermann (SV Concdordia Emsbüren), Tjark Höpfner (SC Spelle-Venhaus), Tayar Tasdelen (HSC Hannover), Yahya Yildiz (TuS Neuenkirchen) sowie Luca Barthel (TSV Nettelrede) – und damit ausnahmslos männlich.

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    Bis einschließlich Dienstag, den 18. Februar, läuft das Voting über Instagram und Facebook auf den Kanälen des NFV. Per Kommentar können Interessierte unter dem Video des persönlichen Favoriten abstimmen.

    AZ/WAZ



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  • Werder Bremen: Ole Werner – „Die zwei Leben

    Werder Bremen: Ole Werner – „Die zwei Leben


    Fußballtrainer war nicht der Karriereplan von Werder Bremens Trainer Ole Werner. In anderen Jobs aber wäre er wohl nicht glücklich geworden, sagt der 36-Jährige im sehr persönlichen Interview. Denn für seinen Alltag bedarf es einer speziellen Struktur.

    Auf dem angestrebten Weg in den Europapokal darf der Angstgegner für Werder Bremen dieses Mal kein Stolperstein werden. Fast elf Jahre lang warten die Grün-Weißen auf einen Heimsieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Als es letztmals einen Dreier gegen die Kraichgauer gab, saß noch ein gewisser Robin Dutt als Trainer auf der Werder-Bank. Die Bremer Treffer erzielten Philipp Bargfrede, Santiago Garcia und Nils Petersen.

    An diesem Sonntag (15.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) müssen es in Hoffenheim andere richten. Vor der Partie bezog Trainer Ole Werner Stellung.

    Frage: Herr Werner, nach dem Mainz-Spiel Anfang Februar sahen Sie erstmals Rot. Was haben Sie sich von der Mannschaft anhören müssen?

    Ole Werner: Die Spieler waren kein Problem. Es war eher ein Thema, das ich mit mir selbst auszumachen hatte. Ich musste meine Strafe in die Mannschaftskasse zahlen. Und die ist schon so hoch, dass sie wehtut. Ich saß dann abends am Küchentisch und habe per Online-Überweisung meine Rechnung bezahlt.

    Frage: In der öffentlichen Wahrnehmung sind Sie ein sehr kontrollierter Typ. Wie sind Sie abseits des Platzes?

    Werner: Die zwei Leben unterscheiden sich bei mir schon sehr deutlich. Ich bin lockerer, deutlich unstrukturierter und nehme viele Dinge, die mich betreffen, nicht so ernst. Ich kann deutlich besser damit umgehen, wenn etwas nicht gelingt. Das klappt im Job weniger. Ich bin als Trainer einfach meistens konzentriert, im privaten Bereich nicht.

    Frage: Wie äußert sich die Lockerheit?

    Werner: Ich kann auch mal mit dem Auto in den Urlaub fahren und noch nicht wissen, ob es nach Frankreich oder Italien geht. Ich lebe spontan, brauche keinen Tagesplan und glaube, dass deshalb auch Fußballtrainer der Beruf ist, bei dem ich hängengeblieben bin. Weil du nicht weißt, was morgen passiert. Mit einem völlig strukturierten, eintönigen Alltag käme ich wahrscheinlich nicht zurecht.

    Frage: Fußballtrainer war nicht ihr Karriereplan. Sie haben eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht, Deutsch auf Lehramt studiert. Wären Sie in den Jobs glücklich geworden?

    Werner: Das bezweifle ich. Wenn man sich mein Leben anguckt, habe ich eigentlich alle zwei, drei Jahre etwas Neues gemacht. Das, was man noch nicht kennt, hat mich gereizt.

    Frage: Sie haben auf Lehramt studiert. Eine Verlegenheitslösung?

    Werner: Nein. Obwohl ich nie gut in der Schule war, habe ich mich dort immer wohlgefühlt. Und ein vernünftiges Einkommen gibt es auch. Ich habe aber bei Weitem nicht zu Ende studiert, war mehr Semester eingeschrieben als wirklich aktiv.

    Frage: Immerhin konnten Sie so umsonst mit den Öffis fahren.

    Werner: Das stimmt (lacht).

    Frage: Wie haben Sie sich als Student finanziert?

    Werner: Ich war bei Holstein Kiel schon Jugendtrainer und habe ein bisschen was verdient – zweistellig im Monat. Kein Witz! Das durften meine Eltern bei dem Zeitaufwand nicht wissen. Ich hatte einen Job im Gartenservice, habe in der Buchhaltung einer Augenklinik gearbeitet und BAföG bekommen. Eine anstrengende Zeit, weil ich die vielen Jobs koordinieren musste. Auf der anderen Seite bin ich gerne und viel feiern gewesen. Mit dem schmalen Portemonnaie, das ich hatte, habe ich trotzdem schöne Abende hingekriegt (lacht). Die Freunde habe ich immer noch. Da hat sich bei mir in den vergangenen 18 Jahren wenig getan.

    Frage: Sie haben auch ein Jahr als Gärtner in Australien verbracht. Wie kam es dazu?

    Werner: Eigentlich wollte ich studieren, das hat aber nicht geklappt. An gewissen Unis musste man das Abi-Zeugnis beilegen und an anderen nicht. In Kiel hätte ich es gemusst, wusste es aber nicht. Ich musste also Zeit überbrücken …

    Frage: Dann ging es nach Australien.

    Werner: Weil ich mit nicht viel Geld runter bin, musste ich erst mal neun Monate lang arbeiten, um danach reisen zu können. Eigentlich war die Zeit in Sydney, neun Monate mit richtigen Nachbarn, Job und Wohnung, die schönste. Das hat noch viel mehr Spaß gemacht, als dann das Land zu bereisen.

    Frage: Ist noch Garten-Know-how hängengeblieben?

    Werner: Damit kann ich mich blicken lassen. Ich selbst habe keinen großen Garten, helfe aber meiner Mutter, wenn die Zeit es zulässt. Ob mit der Heckenschere oder womit auch immer.

    Frage: Woher kommen die Abenteuerlust und das Interesse, neue Dinge auszuprobieren?

    Werner: Die Neugier habe ich von meinen Eltern. Ein Beispiel: Als ich früher im Urlaub war, gab es noch nicht in jedem Land Roaming. Dann bin ich manchmal alleine mit dem Bus durch Europa gefahren, weil am Saisonende Ende Mai keiner Zeit hatte. Ich habe mir im Baskenland Sachen aufgeschrieben, die ich dort interessant fand. Und als ich zu Hause war, hatte ich 20 Sachen, die ich googeln konnte. Das macht mir einfach Spaß.

    Frage: In einer Woche sind Bundestagswahlen. In Deutschland und der Welt ist unglaublich viel los. Bereitet Ihnen das Weltgeschehen Sorge?

    Werner: Es beschäftigt mich schon. Jeder merkt, dass Dinge in der Welt in Bewegung sind. Dass jahrelange Gewissheiten keinen Bestand mehr haben. Aber vieles ist so komplex, dass man es selbst nur schwer einordnen kann. Das sorgt für Verunsicherung. Ich bin in Europa in einer relativ berechenbaren Welt aufgewachsen, das verändert sich gerade.

    Frage: Wie äußert sich die Verunsicherung bei Ihnen?

    Werner: Ich denke über vieles mehr nach als noch vor fünf Jahren. Und es ergeben sich mehr Gespräche über Themen, die viel diskutiert und kontrovers sind. Auch bei den Spielern merkt man das. Gerade heute ging es in der Kabine darum, wofür welche Parteien bei der Bundestagswahl stehen. Ich habe schon das Gefühl, dass es für alle bei uns ein Thema ist und jeder ein ähnliches Gefühl hat wie ich. Dass man sich informieren muss, und versucht, sich eine Meinung zu bilden.

    Frage: Ihr Vertrag läuft bis 2026. Laufen Gespräche über eine Verlängerung?

    Werner: Es gibt schon Zukunfts-Gespräche. Aber weniger über meinen Vertrag. Eher darüber, was wir vorantreiben wollen. Es steht ein Sommer vor der Tür, der für uns wichtig sein wird, in dem Weichen gestellt werden. Sicher weiß man es nie, aber es kann gut sein, dass ein Umbruch bevorsteht.

    Frage: Sie haben Werder in die 1. Liga zurückgeführt, den Verein dort etabliert. Hat bei Ihnen mal ein anderer Klub angeklopft?

    Werner: Ich habe noch nie parallel mit einem Verein Gespräche geführt, wenn ich bei einem anderen gearbeitet habe. Ich bin mit dem Kopf total hier, es gibt genug zu tun und es ist nicht so, dass mir langweilig wird. Ich habe hier nicht das Gefühl, dass es abgeschlossen ist.

    Frage: Aus der Zeit in Australien wird gutes Englisch übrig geblieben sein. Können sie sich eines Tages eine Station in den USA oder England vorstellen?

    Werner: Es kann schon sein, dass ich die Herausforderung suche. Ich warte aber nicht auf einen Anruf mit englischer Vorwahl.

    Frage: Sie haben gesagt, dass Sie vielleicht noch mal in einem ganz anderen Bereich arbeiten möchten. Was könnte das sein?

    Werner: Ich komme aus einer Gegend, in der Tourismus und besonders Wassersport eine Rolle spielen. Und ich habe viele Freunde, die damit ihr Geld verdienen. Ich kann mir gut vorstellen, da mitzuarbeiten. In der Hotellerie, Gastronomie, aber auch in Surfschulen. Ich könnte Inhalte vermitteln, mit jungen Leuten zu tun haben und an der frischen Luft sein. Aber es könnte sogar sein, dass ich noch mal Lehrer werde. Um einen anderen Alltag zu haben, neue Dinge zu lernen. Vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem ich auf andere Art und Weise Dinge weitergeben möchte.

    Frage: Surflehrer mit 50 also?

    Werner: Warum nicht? Man muss dann ja nicht mehr selbst draufstehen, sondern nur erklären, wie es geht (lacht). Das ist für mich nicht total absurd – das kann man schon machen.

    Der Text wurde für das Sport-Kompetenzcenter (WELT, SPORT BILD, BILD) erstellt und zuerst in SPORT BILD veröffentlicht.



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  • Wimmer macht’s wie Okocha: Stiller ärgert’s, die

    Wimmer macht’s wie Okocha: Stiller ärgert’s, die



    Patrick Wimmer spielt sich beim VfL Wolfsburg in der Startelf fest: Als Triebfeder und Spektakelfußballer – der seine Kollegen an Jay Jay Okocha erinnert.

    Unter Gegnerdruck: Wolfsburgs Patrick Wimmer (li.) behauptet den Ball gegen Stuttgarts Maximilian Mittelstädt.


    Unter Gegnerdruck: Wolfsburgs Patrick Wimmer (li.) behauptet den Ball gegen Stuttgarts Maximilian Mittelstädt.

    picture alliance/dpa


    Die Nachspielzeit war schon abgelaufen, es waren die letzten Sekunden des Spiels, die Patrick Wimmer nutzte, um sehenswert den Wolfsburger 2:1-Sieg in Stuttgart ins Ziel zu bringen. An der linken Außenbahn setzte der Österreicher zum sogenannten Rainbow Flick an. Ein Trick, mit dem er den Ball über Gegenspieler Fabian Rieder hinweg lupfte, den Zuschauern noch etwas Spektakuläres bot, was Angelo Stiller freilich als provokant empfand: Der VfB-Mittelfeldmann (warum bekam er eigentlich nicht Gelb?) schubste den Wolfsburger kurzerhand rabiat weg. Am Ende freute sich Wimmer – der zwar nicht Stiller, aber seine Kollegen verzückte.

    Keeper Müller erinnert an Jay Jay Okocha


    Trainer Ralph Hasenhüttl umarmte den Mittelfeldspieler, der einmal mehr auf der Acht zu überzeugen wusste, herzlich, die Mitspieler feierten den 23-Jährigen bei Instagram. “Jay-Jay Okocha … unfassbar”, erinnert sich Keeper Marius Müller an den früheren Frankfurter, der einst im Februar 1993 im Spiel der Eintracht in Dresden diesen Trick in die Bundesliga brachte. Damit nicht genug: Yannick Gerhardt verlinkte Wimmer mit keinem Geringeren als Neymar.


    Wimmer zaubert und arbeitet sich aktuell in die Wolfsburger Startelf, angesichts des Überangebots auf dem Flügel findet er seine Rolle im Zentrum, wo er auch in Stuttgart die VfL-Triebfeder war. Aus dem Zentrum heraus initiierte der Österreicher den Ausgleich durch Tiago Tomas, sein Schuss führte zum Handspiel und dem daraus resultierenden Strafstoß zum 2:1-Siegtreffer durch Mohammed Amoura.

    “Der österreichische Ronaldinho”


    “Immer an uns geglaubt, nie nachgelassen und am Ende mit drei Punkten belohnt – starke Teamleistung”, kommentiert Wimmer den wichtigen Wolfsburger Auswärtserfolg, in Erinnerung bleibt aber auch seine technische Finesse in den Schlusssekunden. Okocha, Neymar, oder wie ein weiterer User schrieb: “Der österreichische Ronaldinho”.



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  • Mainz stürzt Heidenheim tiefer in die Krise

    Mainz stürzt Heidenheim tiefer in die Krise


    Angeführt von Startelf-Rückkehrer Jonathan Burkardt ist der 1. FSV Mainz 05 auf einen Europapokalplatz gesprungen und hat die Krise des 1. FC Heidenheim weiter verschärft. Beim 2:0 (1:0) auf der Ostalb stach Nationalstürmer Burkardt als Torschütze und Vorbereiter für die Mainzer heraus, die auf Rang sechs kletterten.

    Burkardt, der beim torlosen Remis gegen den FC Augsburg am vergangenen Wochenende ein Comeback von der Einwechselbank gegeben hatte, spielte erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung wieder von Beginn an. Mit seinem 13. Saisontreffer in der Fußball-Bundesliga (29. Minute) und der Flanke für den Kopfballtreffer von Nelson Weiper (49.) unterstrich er, wie wichtig er für die Rheinhessen ist. Die Mainzer von Trainer Bo Henriksen stoppten damit nach zuvor drei Niederlagen in der Fremde ihre Auswärtsmisere.

    Die Heidenheimer schafften es nicht, den Schwung vom überraschenden 2:1 in der Conference League beim FC Kopenhagen in Punkte im Abstiegskampf umzumünzen. Ihre Situation im Tabellenkeller und auf dem Relegationsrang wird immer bedrohlicher. Weil Hoffenheim in Bremen siegte, wuchs der Abstand auf den Nichtabstiegsplatz auf sieben Zähler. Bochum zog zudem als Tabellen-17. mit dem Erfolg gegen Dortmund nach Punkten gleich.

    Heidenheimer im Fanblock

    Schon vor dem Spiel waren die Heidenheimer im Fanblock gewesen und hatten sich für die Treue bedankt. „Die Fans haben die Botschaft gegeben, dass sie an die Mannschaft glauben, dass sie sie unterstützen und dass jeder versteht, es geht nur gemeinsam“, erläuterte FCH-Trainer Frank Schmidt bei DAZN.

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    Die Gastgeber starteten etwas besser und bemühten sich um Kontrolle. Erst nach einer Viertelstunde kamen auch die Mainzer besser ins Spiel. Vieles aber spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Auf beiden Seiten fehlte es lange an klaren Torchancen und der notwendigen Präzision im Kombinationsspiel. 

    Nach einem Konter über Winter-Neuzugang Budu Siwsiwadse sorgte Mathias Honsak für den ersten nennenswerten Heidenheimer Torabschluss (25.). Auch beim Distanzschuss von Heidenheims Kapitän Patrick Mainka nach der folgenden Ecke war der Mainzer Torwart Robin Zentner gefordert.

    Heidenheimer Defensive unverändert

    Mit acht Wechseln in der Startelf im Vergleich zum Auftritt in Kopenhagen wollte Schmidt für Frische in der Offensive und Stabilität in der Defensive sorgen. Nur das in der dänischen Hauptstadt entscheidende Abwehrtrio mit Mainka und den Torschützen Tim Siersleben und Thomas Keller spielte erneut von Beginn an. 

    Eine knappe halbe Stunde stand die Heidenheimer Defensive recht sicher. Doch dann schlug Burkardt zu. Die Hereingabe von Anthony Caci drückte der 24-Jährige über die Linie.

    In Kopenhagen in der Conference League war den Heidenheimern nach einem Pausenrückstand dank einer klaren Leistungssteigerung in Hälfte zwei die Wende gelungen. So haben sie sich eine gute Ausgangslage für das mögliche Erreichen des Achtelfinals im Rückspiel am Donnerstag erarbeitet. 

    Gegen die Mainzer mussten sie früh das zweite Gegentor verdauen, nachdem Burkardt im Fallen für Weiper per Flanke vorbereitete. Nach einer guten Stunde war sein Einsatz zum Abschluss dieses 22. Spieltages dann beendet. Sein Team hatte da schon etwas nachgelassen. Doch den Heidenheimern glückte auch bei den Möglichkeiten von Honsak und des eingewechselten Marvin Pieringer (74./89.) nicht mehr der Anschluss.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-377219/1

    Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.



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  • Die erstaunliche Verwandlung von Borussia Dortmund in der

    Die erstaunliche Verwandlung von Borussia Dortmund in der


    Manche Vorgänge im Fußball werden sich nie vollständig erklären lassen, weshalb diese Mannschaftssportart sich so schön eignet für Metaphern aller Art. Wirklich klar war den Angehörigen von Borussia Dortmund nach dem erstaunlichen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon nur, dass etwas Rätselhaftes geschehen war im Verlauf dieser Partie, oder besser: in der Halbzeit. „Als wäre eine Handbremse gelöst worden“, sei ihm der Spielverlauf vorgekommen, war die Allegorie, die Lars Ricken, dem Geschäftsführer Sport, spät in der Nacht in den Sinn kam.

    Ziemlich unerwartet hatten die Dortmunder sich auf ihrer Reise an den Atlantik nach einer von all der Unsicherheit und Schwere dieses Winters geprägten ersten Halbzeit ganz plötzlich in eine richtig gut spielende Champions-League-Mannschaft verwandelt. „Spielfreude war auf einmal da“, sagte Ricken.

    Der Lohn waren drei schöne Tore und ein äußerst kostbarer Sieg, der das Potential zu einem Wendepunkt haben könnte. Weil er die Situation beruhigt, den Glauben an die kollektive Stärke belebt und als heilsames Medikament für die vielen unter Krisensymptomen leidenden Einzelspieler taugt.

    Trainer Niko Kovac freute sich für Torhüter Gregor Kobel, der erstmals seit dreizehn Partien wieder ohne Gegentor geblieben war. Er lobte das Innenverteidigerduo Emre Can und Nico Schlotterbeck, das die Mannschaft schon während der schwachen ersten Hälfte stabilisiert hatte. Er feierte den „Ausnahmestürmer“ Serhou Guirassy, der mit dem wichtigen 0:1 bereits seinen zehnten Champions-League-Treffer dieser Saison erzielt (60. Minute) und kurz darauf auch das 0:2 durch Pascal Groß (68.) vorbereitet hatte.

    „Das ist der Löser, den wir brauchen“

    Julian Brandt hatte die Vorarbeit zum ersten Treffer und zum 0:3 durch Karim Adeyemi (82.) geleistet. Zudem lobte Kovac den „kleinen Jungen, Daniel“, den Winterzugang Daniel Svensson, der als Linksverteidiger erstmals in der Startelf des BVB und erstmals überhaupt in der Champions League gespielt hatte. Konzentriert, selbstbewusst und besonnen löste der Schwede eine taktisch anspruchsvolle Aufgabe: defensiv auf der linken Außenbahn und offensiv, bei Ballbesitz, oft auch im Zentrum. „Das ist der Löser, den wir brauchen“, verkündete Kovac.

    Am Ende stand ein Spiel, das tief in die Psyche dieser Mannschaft blicken ließ. In der ersten Halbzeit waren noch all die Verwerfungen und Unwuchten sichtbar, mit denen dieses Team sich in diesem Winter herumquält. Die schlechte Stimmung verstärkte den allgegenwärtigen Mangel an Selbstvertrauen, das wiederum erzeugte Disharmonien im Zusammenspiel. Kovac fand: „Wir haben einfach viel zu langsam Fußball gespielt.“

    Der BVB hatte Glück, dass Sporting ebenfalls ein labiles Team auf der Suche nach dem verlorenen Flow ist; ein richtig starker Gegner hätte die fehlerhaften Dortmunder in der ersten Halbzeit leicht mit zwei Treffern bestrafen können und das kleine Wunder nach der Pause unmöglich gemacht.

    Was genau die Verwandlung auslöste, konnte später aber niemand erklären. „Ich habe irgendwie das Gefühl, in der Champions League spielen wir befreiter auf“, mutmaßte Emre Can, was aber auf die erste Halbzeit ebenso wenig zutraf wie auf das verlorene Duell in Bologna im Januar, in dessen Folge Nuri Sahin entlassen wurde. Kovac hatte in der Halbzeit mehr Mut und eine Erhöhung des Balltempos gefordert, vor allen Dingen ist aber irgendetwas in den Köpfen passiert.

    Während zuletzt von allen Seiten auf das Team eingeprügelt wurde und sich womöglich mancher Spieler selber schämt und Vorwürfe macht, richtet der neue Trainer die Aufmerksamkeit auf Dinge, die gute Gefühle entstehen lassen. Er habe versucht, „die Jungs mit positiven Dingen zu überraschen“, erzählte der Kroate. „Diese Mannschaft hat so viele Qualitäten, wir wollten unsere Spieler stärken.“

    Nach der schwachen Leistung gegen Stuttgart am vergangenen Wochenende riskierte er mit seiner Schönfärberei seine Glaubwürdigkeit, nun zahlte sich dieses Vorgehen aus. Die Krise der vergangenen Wochen habe ihn „schon ein bisschen bedrückt in den letzten Wochen, das ist eine Phase, die ich so noch nicht erlebt habe“, erzählte Brandt. Diese Last war seinem Spiel zuletzt anzusehen. In der zweiten Spielhälfte von Lissabon fand nicht nur der sensible Offensivspieler die Leichtigkeit, die er für gute Leistungen braucht.

    „Wir haben auch dieses Jahr schon Spiele gewonnen, wo ich nicht mit so einem guten Gefühl vom Platz gegangen bin“, sagte Groß. Denn der Sieg von Lissabon ist nicht erzwungen worden, vielmehr war diese zweite Halbzeit umweht von einem Gefühl der Befreiung auf unterschiedlichen Ebenen: Er stabilisiert den Glauben an die Arbeit mit Kovac, zeigt, dass die Mannschaft Wege aus der Krise finden kann und zwar nicht durch Kampf und Hingabe, sondern spielerisch.

    „Am meisten hoffe ich, dass Selbstbewusstsein, Leichtigkeit und Selbstverständnis wiederkommen, bei vielen Spielern, bei mir natürlich auch“, sagte Brandt. „Das schaffst du zwar nicht in einem Spiel, aber es ist ein Schritt dahin zurück.“ Am Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) steht eine Partie in Bochum an, wo die erstaunliche Verwandlung des BVB wahrscheinlich mit gemischten Gefühlen verfolgt wurde.



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  • Borussia Dortmund: mit Alkohol gegen die Krise? | Sport

    Borussia Dortmund: mit Alkohol gegen die Krise? | Sport


    Wie kann Borussia Dortmund aus der Krise kommen?

    Auch mit dem neuen Trainer Niko Kovac (53) läuft’s beim BVB einfach nicht. Nach einem 0:2 in Bochum, stehen die Dortmunder im Mittelfeld der Tabelle auf Platz 11. Der Frust in Dortmund: groß. Besserung? Nicht in Sicht.



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  • Wer hat überzeugt? Jetzt die Top-Elf des 22….

    Wer hat überzeugt? Jetzt die Top-Elf des 22….


    Bis Montag um 10 Uhr 

    Wer hat überzeugt? Jetzt die Top-Elf des 22. Bundesliga-Spieltages wählen

    ©Transfermarkt

    Nach dem 22. Spieltag der Bundesliga-Saison 2024/25 ist es wieder Zeit für die Wahl der Elf des Spieltages. Wer waren die Besten auf dem Platz? Jetzt kann die TM-Community entscheiden, welcher Profi sich einen Platz in der Auswahl verdient hat. Die Wahl läuft bis Montag um 10 Uhr – hier geht es zur Abstimmung!

    Mit dem Top-Elf-Tool lässt sich bei der Aufstellung zwischen zahlreichen Formationen wählen. Die Spieler, die in deinen Augen zu den besten gehörten, können per schnellem Klick in den Kader gewählt werden. Nach der Wahl gibt es dann auch die Möglichkeit, die eigene Elf zu teilen.



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    Wer hat überzeugt? Jetzt die Top-Elf des 22….


    Bis Montag um 10 Uhr 

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    Mit dem Top-Elf-Tool lässt sich bei der Aufstellung zwischen zahlreichen Formationen wählen. Die Spieler, die in deinen Augen zu den besten gehörten, können per schnellem Klick in den Kader gewählt werden. Nach der Wahl gibt es dann auch die Möglichkeit, die eigene Elf zu teilen.



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  • Ex-Trainer-Kandidat Ralf Rangnick kritisiert BVB-Kader: “Die Spielidee fehlt“

    Ex-Trainer-Kandidat Ralf Rangnick kritisiert BVB-Kader: “Die Spielidee fehlt“


    Dortmund. Die sportliche Krise bei Borussia Dortmund verschärft sich. Mit Ralf Rangnick äußert nun ein ehemaliger Trainerkandidat deutliche Kritik am BVB-Kader.



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  • LIVE! Endet Liverpools Mini-Krise gegen die Wolves?

    LIVE! Endet Liverpools Mini-Krise gegen die Wolves?



    Der FC Liverpool schien zunächst auf einen ungefährdeten Heimsieg zuzusteuern, ehe sich Gegner Wolverhampton steigerte. Luis Diaz wurde trotz zittriger Schlussminuten zum Matchwinner.

    Das 1:0: Luis Diaz trifft im Fallen.


    Das 1:0: Luis Diaz trifft im Fallen.

    IMAGO/Propaganda Photo


    Als Spitzenreiter von Premier League und Champions-League-Ligaphase war bislang viel für den FC Liverpool gelaufen, zuletzt war aber erstmals in dieser Saison wirklich der Wurm drin. Erst waren die Reds gegen den strauchelnden Zweitligisten Plymouth Argyle aus dem FA Cup geflogen, dann gab es im Merseyside Derby nur ein Remis. Anschließend kamen die Wolves an die Anfield Road.


    Diese bewiesen dort allerdings, dass ihre Tabellenposition – 17 – kein Zufall war. Liverpool begann direkt dominant, was die Mannschaft von Arne Slot auch ohne große Probleme sein durfte. Wolverhampton erzeugte kaum Druck, bekam keinen Zugriff, bot viele Räume an. Ohne den übermäßigen Drang schien die Führung der Hausherren nur eine Frage der Zeit zu sein.

    Luis Diaz zweimal beteiligt


    Diogo Jota durfte starten und näherte sich als Aktivposten an (8.), doch Luis Diaz stolperte den Ball unter Mithilfe der Wolves-Hintermannschaft als erster über die Linie (15.). Der Kolumbianer wurde nach weiteren Chancen durch Szoboszlai (26.) und Diogo Jota (32.) von Sa im Strafraum von den Beinen geholt – Salah verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (36.).


    Erst nach dem verdienten 2:0 trauten sich die Wolves nach vorne etwas mehr, per Freistoß erzeugte Goalgetter Cunha sogar Gefahr (40.). Doch dieser Gegner machte es Liverpool alles in allem schon sehr leicht.

    Premier League – 25. Spieltag


    Mit Wiederbeginn zeigten die Wolves ein anderes Gesicht, der Anschlusstreffer lag plötzlich in der Luft. Doch Cunha scheiterte am Fünfer an Mac Allister (46.), Munetsi im Eins-gegen-eins an Alisson (50.). Schon in dieser Phase hätte etwas passieren können.

    Cunha auf eigene Faust – Liverpool wackelt bedenklich


    Wenig später hatten die Gäste sogar Glück, dass Salah vor seinem vermeintlichen zweiten Treffer knapp im Abseits gestanden hatte (51.), ehe ein zweiter Elfmeter zurückgenommen wurde. Diogo Jota hatte sich recht eindeutig fallen gelassen (59.). Zweimal also nicht die Vorentscheidung.


    So lebten die Wolves in Anfield weiter, während es auf den Rängen immer stiller wurde. Denn Liverpool ließ spürbar nach, die Gäste glaubten mehr und mehr an sich – erst recht nach Cunhas feinem 20-Meter-Schlenzer zum Anschluss (67.). In der Schlussphase war auf einmal alles drin.


    Die Reds hatten jegliche Inspiration verloren, defensiv auch den Biss. Daher spielte hinten raus fast nur das Gastteam, das sich das 2:2 durchaus verdient gehabt hätte. Munetsi hätte es in der 88. Minute beinahe auf dem Fuß gehabt, doch Quansahs Grätsche verhinderte einen Patzer des Spitzenreiters, der seinen Sieben-Punkte-Vorsprung vor Arsenal mehr schlecht als recht wahren konnte. Wolverhampton bleibt im Tabellenkeller.



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