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  • Nach der Auslosung am Freitag ist alles bekannt

    Nach der Auslosung am Freitag ist alles bekannt


    Die 16 Achtelfinalisten der Champions League stehen fest, ab Freitag auch die Paarungen. Doch die Auslosung ergibt noch viel mehr.

    Wenn es nach Dietmar Hamann geht, steht der FC Bayern in der Champions League vor dem Aus. “Wenn sich die Bayern nicht drastisch verbessern, dann wird – egal, gegen wen – Schluss sein in der nächsten Runde”, sagte Hamann dem “Münchner Merkur/tz”. Bekannt ist, dass der Gegner entweder Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid heißt. Leverkusen sei aktuell “spielerisch besser”, sagte der Ex-Profi: “Und bei Atlético weiß man: Die können dich auffressen!”

    Wer von den beiden Teams es wird, erfährt der FC Bayern am Freitag. Ab 12 Uhr werden in Nyon (Schweiz) die Paarungen ausgelost. Doch neben den Achtelfinalpaarungen steht dann noch viel mehr fest. Denn durch die Champions-League-Reform gibt es einen fertigen Turnierbaum, der ähnlich wie bei einer Setzliste im Tennis funktioniert. So können die Nummer eins und die Nummer zwei der Ligaphase, der FC Liverpool und der FC Barcelona, erst im Finale aufeinandertreffen.

    Bereits jetzt ist klar, dass ein möglicher Viertelfinalgegner der Bayern, sollte der Rekordmeister weiterkommen, Feyenoord Rotterdam ist. Die Niederländer setzten sich in der Zwischenrunde gegen den italienischen Topklub AC Mailand durch, treffen im Achtelfinale entweder auf Inter Mailand oder den FC Arsenal. Der Sieger des Duells Feyenoord gegen Inter/Arsenal trifft auf den Sieger von Bayern gegen Leverkusen/Atlético. In einem etwaigen Halbfinale träfe Bayern dann auch frühestens auf Borussia Dortmund.

    Auch interessant für Dortmund und den FC Bayern: Auf Topteams wie Real Madrid oder Paris Saint-Germain können die Münchner erst im Finale treffen, da sie auf der anderen Seite des Turnierbaums sind.

    Für den BVB geht es im Achtelfinale gegen einen verhältnismäßig schwächeren Gegner. Aston Villa und der OSC Lille sind die möglichen Teams, auf die Dortmund treffen kann. Keine leichten Aufgaben, im Vergleich zu Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid aber womöglich etwas machbarer. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte jedoch: “Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen.”

    Sollte sich der BVB im Achtelfinale durchsetzen, könnte im Viertelfinale Liverpool oder Barcelona warten. Eines der beiden Topteams trifft auf Benfica aus Lissabon. Der Sieger der Partie fordert dann den BVB oder Lille/Villa heraus.

    Bayer Leverkusen weiß vor der Auslosung noch relativ wenig über den Turnierverlauf ab dem Viertelfinale. Aufgrund der Tatsache, dass das Team von Trainer Xabi Alonso zu den besten acht Teams der Champions-League-Ligaphase zählte, gilt es als ein “gesetztes Team”, das am Freitag zu den “ungesetzten” Teams, die den Weg über die Zwischenrunde gehen mussten, gelost wird. Leverkusen kann entweder auf Real Madrid treffen – und damit in einem möglichen Viertelfinale auf den Sieger von PSV Eindhoven gegen Inter Mailand/FC Arsenal – oder es mit den Bayern zu tun bekommen.

    Sollte Leverkusens Gegner Real sein, wäre ein Aufeinandertreffen mit Bayern oder dem BVB frühestens im Finale möglich.

    Ausgelost wird dann nach dem morgigen Event in Nyon keine einzige Paarung mehr in der laufenden Champions-League-Saison. Offen ist nur noch das Heimrecht der Spiele ab dem Viertelfinale, was dann stets gelost wird. Davon abgesehen wissen Bayern, Dortmund und Leverkusen, gegen welche Teams ihr Weg ins Finale nach München führen würde.



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  • Italiens Horror-Woche in der Champions League

    Italiens Horror-Woche in der Champions League


    Mamma mia!

    Aktualisiert am 20.02.2025, 12:50 Uhr

    Noch vor wenigen Wochen blickten deutsche Klubs in der Champions League neidisch auf Italien. Doch in den Playoffs zeigten Vereine aus der belgischen und niederländischen Liga den Serie-A-Teams ihre Grenzen auf. Die gute Saison im Europapokal ist dahin.

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    Es ist noch gar nicht lange her, da war die italienische Fußballwelt eine andere. Am vorletzten Spieltag der neuen Ligaphase gewannen vier der fünf Teams in der Champions League ihre Partien, nur Juventus Turin spielte gegen den FC Brügge unentschieden.

    In der Tabelle standen mit den zwei Mailänder Vereinen AC und Inter sowie mit Atalanta Bergamo drei Klubs unter den Top Acht, die die direkte Achtelfinal-Qualifikation bedeutet hätten – mehr als alle anderen Länder. Mit Juventus hatte noch ein weiteres Team gute Chancen, ebenfalls in die Spitzengruppe zu rutschen. Vier italienische Teams in der heißen Phase der Champions League – damals gar nicht so unrealistisch.

    Die Träume von der europäischen Dominanz haben sich jedoch innerhalb von zwei Tagen ausgeträumt. Der italienische Fußball erlebte in den Rückspielen der Champions-League-Playoffs eine echte Horror-Woche. Gleich drei Klubs – Juventus, der AC Milan und Atalanta Bergamo – hatten mit PSV Eindhoven, Feyenoord Rotterdam und dem FC Brügge auf dem Papier eigentlich schlagbare Gegner aus kleineren Ligen erwischt. Doch am Ende enttäuschten alle drei Favoriten gegen die Klubs aus den Niederlanden und Belgien.

    Italienische Klubs blamieren sich in CL-Playoffs

    Während Juventus in Eindhoven eine 1:0-Führung aus dem Hinspiel verspielte, war das Ausscheiden vom AC Milan schon beim schwachen Auftritt in der Vorwoche in Rotterdam erkennbar gewesen. Doch besonders Atalanta lieferte im Rückspiel vor eigenem Publikum einen desaströsen Auftritt, leistete sich einen unnötigen Aussetzer auf dem Platz und machte mit einem Trainer, der den eigenen Spieler wegen eines verschossenen Elfmeters anging, negative Schlagzeilen.

    Statt möglicherweise vier Teams ist jetzt mit Inter Mailand nur noch ein italienischer Vertreter im Champions-League-Achtelfinale vertreten – zuletzt war dies in der Saison 2014/15 der Fall, als Juventus als einziger italienischer Klub die K.o.-Runde und letztlich auch das Finale erreichte. Ein Szenario, das sicherlich auch den Inter-Fans gefallen würde – doch im Achtelfinale wartet mit Feyenoord oder Eindhoven ein Team, das im Besiegen von italienischen Teams bereits Erfahrung hat.

    Trotzdem ist das Ausscheiden aus der Champions League nicht nur für die einzelnen Teams, sondern auch für die italienische Liga, eine herbe Enttäuschung. “Ein Desaster”, kommentierte Italiens wichtigste Sportzeitung “Gazzetta dello Sport”. Die Hoffnung, für gute Leistungen im Europapokal einen fünften Champions-League-Platz für die kommende Saison zu erhalten, muss der italienische Fußball damit endgültig aufgeben.

    Die großen Klubs aus Mailand und Turin scheinen aktuell aber sowieso mehr mit sich selbst beschäftigt zu sein. Besonders bei Juventus (Vierter in der Serie A) und Milan (Siebter) geht es in der nationalen Meisterschaft längst auch darum, überhaupt die Mindestziele zu erreichen. Um die Meisterschaft kämpft derweil Inter Mailand mit dem SSC Neapel, der als letztjähriger Zehntplatzierter in diesem Jahr gar nicht im Europapokal vertreten ist.

    Italienischer Fußball war in Europa zuletzt stark

    Dabei hatte die Serie A auf europäischer Ebene in den vergangenen Saisons eine Hochphase, in der Spielzeit 2022/23 waren die italienischen Klubs noch zu fünft in den Halbfinals der europäischen Wettbewerbe vertreten, darunter als Champions-League-Finalist. Mit dem ersten italienischen Titel in der Königsklasse seit 2010 klappte es nicht, dennoch stellt das Land mit Atalanta Bergamo und der AS Rom zuletzt immerhin zwei Europapokalsieger. Und in dieser Saison war die Serie A mit der Bundesliga eine der Ligen, die aufgrund guter Leistungen in Europa einen fünften Platz in der Champions League zugesprochen bekam.

    Dass es dieses Jahr so weitergeht, kann nach der aus italienischer Sicht enttäuschenden europäischen Woche erst einmal ausgeschlossen werden. Denn in den weiteren europäischen Wettbewerben sieht es nur ein wenig besser aus. In der Europa League strauchelte die AS Rom in den Playoffs gegen den FC Porto, mit dem Stadtrivalen Lazio ist aber zumindest ein Team sicher im Achtelfinale. Und in der Conference League ist Italien mit der AC Florenz, die nach zwei Finalniederlagen nun den dritten Anlauf startet, die Conference League zu gewinnen, ebenfalls nur mit einem Team vertreten.

    Der Höhenflug des italienischen Fußballs wurde auch mit dem sogenannten “Decreto Crescita” verbunden, einem 2019 verabschiedeten Gesetz, das den italienischen Teams Steuererleichterungen für im Ausland verpflichtete Spieler versprach. Ende 2023 wurde es wieder abgeschafft. Kritiker, die mit dieser Entscheidung einen Abschwung des italienischen Fußballs prognostizierten, darunter etwa Lazios Präsident Claudio Lotito, könnten jetzt wieder lauter werden.

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  • Warnstreik wirbelt Reisepläne der Werder Bremen-Fans

    Warnstreik wirbelt Reisepläne der Werder Bremen-Fans


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    Die Fans des SV Werder Bremen freuen sich auf das Auswärtsspiel beim SC Freiburg, müssen aber mit erschwerten Bedingungen bei der Anreise zurechtkommen.
    Die Fans des SV Werder Bremen freuen sich auf das Auswärtsspiel beim SC Freiburg, müssen aber mit erschwerten Bedingungen bei der Anreise zurechtkommen. © IMAGO/Blatterspiel

    Die Dienstleistungs-Gewerkschaft Verdi hat für Freitag einen Warnstreik in Freiburg angekündigt. Das könnte zum Problem für viele Fans des SV Werder Bremen werden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg anreisen wollten.

    Freiburg – Eine Auswärtsfahrt nach Freiburg nimmt für die Fans des SV Werder Bremen bereits im Normalfall viel Zeit in Anspruch. Nun dürfte sich die Anreise zum Spiel (Anstoß: Freitag, 20.30 Uhr, im DeichStube-Liveticker) für die Anhänger der Grün-Weißen noch einmal deutlich verkomplizieren. Im Tarifstreit mit der Freiburger Verkehrs AG (VAG) hat die Dienstleistungs-Gewerkschaft Verdi für Freitag den bereits dritten Warnstreik innerhalb kürzester Zeit angekündigt: Von Freitagmorgen bis Samstagmorgen, 5 Uhr, soll nahezu der gesamte öffentliche Nahverkehr in Freiburg lahmgelegt werden, was auch die Reiseplanungen zahlreicher Werder-Fans erschweren dürfte. Zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg fällt der gesamte Straßenbahn-Verkehr der VAG in Richtung Europa-Park-Stadion aus. Bis auf wenige Ausnahmen fahren auch keine Busse. Ein Notfallfahrplan sei nicht möglich, erklärt die VAG.

    Warnstreik erschwert Anreise für Fans des SV Werder Bremen beim Auswärtsspiel gegen SC Freiburg

    Zudem werde der Streik mutmaßlich Auswirkungen auf das in Freiburg gern genutzte Frelo-Radverleihsystem haben. Hintergrund: Viele Fans des SC Freiburg reisen an Spieltagen mit Leihfahrrädern zum Stadion. Die VAG weist nun darauf hin, dass der Streik zur Folge haben dürfte, dass voraussichtlich weniger Räder zur Verfügung stehen werden.

    Betroffen vom Streik seien in der Nacht von Freitag auf Samstag dieses Mal auch der durchgehende Nachtverkehr im Stadtbahnnetz, die Nachtbuslinie N40 sowie die dazugehörigen Anschlusstaxi-Angebote in die angeschlossenen Umlandgemeinden. Wie die Fans des SV Werder Bremen am Freitag (Anpfiff: 20.30 Uhr, live im TV und im Livestream) dennoch pünktlich und möglichst reibungslos zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg anreisen können, darüber dürfte der Verein noch im Laufe des Donnerstags informieren. (mwi)



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  • Was kommt nach der Fußballkarriere?

    Was kommt nach der Fußballkarriere?


    Karriereplanung

    Werder-Trainer: Nach dem Fußball könnte was ganz anderes kommen

    Aktualisiert am 16.02.2025Lesedauer: 1 Min.

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    Werder Trainer Ole Werner im Weserstadion (Archivbild): “Erst Bundesliga-Coach, dann Surflehrer?” – “Kann man machen”. (Quelle: Carmen Jaspersen)

    Werder Trainer Ole Werner kann sich vorstellen, auch mal was ganz anderes zu machen. Statt um Bälle würde es um Bretter gehen.

    Seit November 2021 ist Ole Werner Trainer von Werder Bremen. Doch für die Zeit nach seiner Trainerlaufbahn hat der gebürtige Schleswig-Holsteiner bereits andere Pläne. In einem Interview mit der “Bild am Sonntag” verriet der 36-Jährige, dass er sich durchaus vorstellen könne, als Surflehrer zu arbeiten.

    “Warum nicht?”, so Werner. “Man muss dann ja nicht mehr selbst draufstehen, sondern nur erklären, wie es geht. Das ist für mich nicht total absurd – das kann man schon machen.”

    Ole Werner stammt aus einer Region in Schleswig-Holstein, die stark vom Tourismus und Wassersport geprägt ist. “Ich komme aus einer Gegend, in der Tourismus und besonders Wassersport eine Rolle spielen. Und ich habe viele Freunde, die damit ihr Geld verdienen”, erklärte er weiter. Daher sei es für ihn gut vorstellbar, später einmal in Bereichen wie Hotellerie, Gastronomie oder eben auch in einer Surfschulen mitzuwirken.



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  • BVB folgt FC Bayern ins Achtelfinale der Champions League – DW – 20.02.2025

    BVB folgt FC Bayern ins Achtelfinale der Champions League – DW – 20.02.2025


    “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, gab Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Rückspiel der Playoffs in der Champions League gegen Sporting Lissabon offen zu. Nach dem 3:0-Hinspielerfolg in Portugal reichte dem BVB das Ergebnis locker zum Weiterkommen, ein echtes Vergnügen für die Fans war es aber nicht.

    Vier Tage nach der überraschenden Bundesliga-Niederlage beim Tabellenletzten VfL Bochum hätte die Heimpartie gegen Sporting im ausverkauften Stadion die Möglichkeit zur Wiedergutmachung geboten. Doch das Team von Trainer Niko Kovac tat sich gegen einen harmlosen Gegner schwer und spielte eher zurückhaltend als offensiv und risikobereit.

    Die meisten guten Chancen, die sich für den BVB ergaben, vereitelte der starke Sporting-Torhüter Rui Silva. Unter anderem hielt er einen Foulelfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute). Außerdem scheiterte Giovanni Reyna am Pfosten (69.) und ein Kopfballtreffer von Can zählte zurecht nicht, weil der BVB-Kapitän im Abseits gestanden hatte. “Wir hatten die Möglichkeiten, haben es leider nicht geschafft”, sagte Can: “Am Ende sind wir weiter, das zählt.”

    Sporting Lissabons Torwart Rui Silva hält Elfmeter gegen Borussia Dortmund
    Sportings Torhüter Rui Silva ist stets auf dem Posten – auch den Elfmeter von Serhou Guirassy hält er Bild: Martin Meissner/AP Photo/picture alliance

    Im Achtelfinale, dessen Paarungen am Freitag ausgelost werden, kann Dortmund entweder auf den französischen Klub OSC Lille oder Aston Villa aus der englischen Premier League treffen. Wichtiger als die Champions League bleiben für den BVB aber gute Ergebnisse in der Bundesliga, in der man nach 22 Spieltagen nur Rang elf belegt.

    FC Bayern vermeidet Verlängerung gegen Celtic Glasgow

    Im Spiel des FC Bayern München gegen Celtic Glasgow liefen bereits die letzten Sekunden der Nachspielzeit als Alphonso Davies den Ball doch noch zum 1:1 (0:0)-Endstand über die Torlinie stocherte (90. Minute + 4). Während die Spieler des schottischen Meisters enttäuscht zu Boden sanken, feierten die Münchener den späten Treffer fast so, als hätten sie gerade einen Titel gewonnen.

    Dabei hatten sie “nur” gegen einen unangenehmen Gegner mit Mühe und Not eine Verlängerung vermieden und sich ins Achtelfinale der Champions League geschossen. Das Hinspiel in Schottland hatten die Bayern vor einer Woche mit 2:1 gewonnen.

    “Das ist die Champions League. Wir haben gegen ein starkes Celtic gespielt. Sie spielen mit hoher Intensität. Wir sind glücklich, dass wir weitergekommen sind. Es ist nicht einfach”, sagte Davies nach der Partie.

    Kalte Dusche durch ehemaligen Bayer-Spieler

    Celtic ging nach einer guten Stunde überraschend in Führung (63.). Der deutsche Torschütze Nicolas Kühn hatte von 2020 bis 2022 bei den Amateuren des FC Bayern gespielt und war über Stationen beim damaligen Zweitligisten Erzgebirge Aue und Rapid Wien in Österreich im Januar 2024 bei Celtic gelandet.

    Tor Nicolas Kühn von Celtic Glasgow gegen Bayern München
    Der Außenseiter geht in Führung: Ex-Bayern-Amateur Nicolas Kühn überwindet Bayern-Torhüter Manuel NeuerBild: Sven Hoppe/dpa/picture alliance

    Die Bayern waren kurz geschockt, rappelten sich dann aber auf und drängten auf den Ausgleich. Es dauerte allerdings bis zur allerletzten Minute, bis Davies sie erlöste. Drei Tage nach dem glücklichen 0:0 im Bundesliga-Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen bejubelten die Münchener erneut ein Unentschieden wie einen Sieg.

    Kompany: “Ergebnisse erarbeiten”

    “Wir haben in den vergangenen sechs Tagen sehr viel Energie gespendet. Und am Ende dieser sechs Tage haben wir [in der Bundesliga] acht Punkte Vorsprung und stehen [in der Champions League] in der nächsten Runde”, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany. “Natürlich wollen wir immer, dass der Unterschied zwischen uns und dem Gegner so groß wie möglich ist, aber wenn das nicht so ist, muss man sich die Ergebnisse erarbeiten.”

    Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hebt an der Seitenlinie den Daumen
    Bayern-Trainer Vincent Kompany sieht das Spiel gegen Celtic “im Kontext” der vergangenen Tage und ist zufrieden mit dem ErgebnisBild: Matthias Schrader/AP Photo/picture alliance

    Für die Münchener war der Erfolg gegen Celtic Glasgow der nächste Schritt in Richtung eines großen Ziels: Das Finale der Champions League findet am 31. Mai in München statt. Die Bayern wollen es gerne erreichen, um vor heimischem Publikum um den Titel zu kämpfen. Zuvor steht aber das Achtelfinale an Dort trifft der FC Bayern entweder auf Atletico Madrid oder Bayer Leverkusen.

    Kylian Mbappé schießt Manchester City ab

    Im Topspiel der Playoffs setzte sich Titelverteidiger Real Madrid auf beeindruckende Art und Weise mit 3:1 (2:0) gegen Manchester City durch. Nachdem Real das Hinspiel in Manchester nur knapp mit 3:2 gewonnen hatte, sorgte im Rückspiel Superstar Kylian Mbappé für klare Verhältnisse. Er traf vor der Pause doppelt (4./33.) und machte nach 61 Spielminuten mit seinem 3:0 alles klar. City kam in der Nachspielzeit durch Nico nur zum Ehrentreffer (90.+2).

    “Wir haben als Team bestmöglich gespielt und die Fans glücklich gemacht”, sagte Mbappé, der in den vergangenen 18 Pflichtspielen für seinen Klub 18 Treffer erzielt hat. “Ich möchte hier gut spielen, eine Ära begründen und Geschichte bei Real Madrid schreiben.”

    Die Auslosung am Freitag dürfte auch für die erfahrenen und erfolgsverwöhnten Madrilenen spannend werden, denn ihre potentiellen Gegner sind dieselben wie die des FC Bayern. Für Real kommt es also entweder zum Duell mit dem Stadtrivalen Atletico Madrid oder mit Bayer Leverkusen und dem ehemaligen Real-Star Xabi Alonso.

    Die Ergebnisse Playoff-Rückspiele der Champions League:

    Dienstag, 18.02.2025

    FC Bayern München – Celtic Glasgow 1:1 (0:0) / Hinspiel 2:1

    AC Mailand – Feyenoord Rotterdam 1:1 (1:0) / Hinspiel 0:1

    Benfica Lissabon – AS Monaco 3:3 (1:1) / Hinspiel 1:0

    Atalanta Bergamo – Club Brügge 1:3 (0:3) / Hinspiel 1:2

    Mittwoch, 19.02.2025

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon 0:0 / Hinspiel 3:0

    Paris Saint-Germain – Stade Brest 7:0 (2:0) / Hinspiel 3:0

    PSV Eindhoven – Juventus Turin 3:1 n.V. (2:1, 0:0) / Hinspiel 1:2

    Real Madrid – Manchester City 3:1 (2:0) / Hinspiel 3:2



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  • Milan, Juve und Bergamo erleben Desaster in der Königsklasse

    Milan, Juve und Bergamo erleben Desaster in der Königsklasse


    Stand: 20.02.2025 11:04 Uhr

    Fast schon erwartet reißerisch klingen die italienische Gazetten, um die Rückschläge in den Playoffs der Champions League zu beschreiben. Wer hatte erwartet, dass der Europa-League-Triumphator Atalanta Bergamo und die früheren Titelträger AC Mailand und Juventus Turin vor dem Achtelfinale scheitern würden?

    Vom “Euro-Desaster” ist die Rede. Am Dienstag verabschiedeten sich auf unrühmlich Art und Weise erst Atalanta Bergamo (1:3 gegen Club Brügge) und AC Mailand (1:1 gegen Feyenoord Rotterdam) aus der Königsklasse, dann blamierte sich am Mittwoch auch noch Juventus Turin (1:3 nach Verlängerung beim PSV Eindhoven).

    Randal Kolo Muani mal wieder unglücklich

    Das Aus der “alten Dame” setzt dem Versagen auf dieser Bühne noch die Krone auf. Dabei hatte es doch geheißen, Trainer Thiago Motta habe mit seiner Verjüngung den richtigen Kurs gewählt. Doch in Eindhoven war Juve von Anfang an auf dem Irrweg, auch der ehemalige Bundesligastürmer Randal Kolo Muani, auf Leihbasis aus Paris gekommen, agierte mal wieder höchst unglücklich.

    Als für ihn nach 90 Minuten endlich Dusan Vlahovic das Spielfeld betrat, kam auch noch Pech dazu: Der serbische Stürmerstar grätschte die Kugel in der umkämpften Verlängerung an den Pfosten. Die Bianconeri hatten aber offensiv zu wenig zu bieten – und offenbarten ungeahnte defensive Schwächen. Als Timothy Weah zwischenzeitlich für den italienischen Rekordmeister ausglich (63.), brachte Ismael Saibari die Niederländer gleich wieder in Führung (74.).

    Loblieder auf die Serie A verfrüht

    Das finanziell deutlich schwächer ausgestattete Gegner aus Benelux zu Stolpersteinen für italienische Renommerklubs werden, stellt einen Schockmoment für die Serie A dar, die sich doch im vergangenen Jahr auf einem herausragenden Weg wähnte, weil ihre Vertreter in der UEFA-Fünfjahreswertung die meisten Punkte sammelten. Mehr als die deutsche Bundesliga, die spanische La Liga und die englische Premier League. Belohnt mit einem fünften Champions-League-Startplatz.

    International wurden wieder viele Loblieder auf den italienischen Fußball angestimmt, weil Verband und Vereine vermeintlich aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hatten – und eigene Tugenden wie taktische Disziplin mit internationalen Errungenschaften zur erfolgreichen Rezeptur mischten. Doch kaum ein Jahr später ist das Wehklagen gewaltig. Und die Wut suchte sich danach definitiv die falschen Ventile.

    Felix Zwayer bekommt den Zorn zu spüren

    Ausgerechnet der auch in Deutschland oft kritisierte Schiedsrichter Felix Zwayer bekam den italienischen Zorn am eigenen Leib zu spüren. Der Berliner stellt sich dem vor Wut schäumenden Rafael Toloi mutig in den Weg, doch der Atalanta-Kapitän rempelte den Referee einfach weg, um dann Gegenspieler Maxim De Cuyper im Stile eines Wrestlers zu Boden zu reißen.

    Rot war die logische Konsequenz fürs unrühmliche Ende eines Ensembles, das im Vorjahr den Nimbus der Unbesiegbarkeit von Bayer Leverkusen mit einer imponierenden Vorstellung im Europa-League-Endspiel von Dublin beendete.

    Die Beherrschung verloren: Rafael Toloi sieht Rot von Schiedsrichter Felix Zwayer

    “Der italienische Fußball hat einen schwarzen Dienstag erlebt”, schrieb nun die Zeitung Corriere della Sera über einen Abend, der für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Das galt vor allem für Tolois Ausraster kurz vor Spielende. Auslöser war ein unnötiger Rempler von Brügges De Cuyper. Der Bergamo-Profi verlor die Nerven, wollte erst den Ball auf seinen Gegenspieler werfen, verlor das Spielgerät jedoch kläglich, rutschte aus, rappelte sich auf, bekam den Ball wieder nicht zu fassen, ließ den herbeigeeilten Zwayer an sich abtropfen und erreichte dann doch noch De Cuyper.

    Bergamo-Coach kritisiert eigenen Spieler

    Und doch war der italienische Nationalspieler mit brasilianischen Wurzeln nicht der größter Verlierer, diese Rolle gehörte Ademola Lookman. Der frühere Leipziger, der im Mai vergangenen Jahres gegen die Werkself einen Dreierpack schnürte, verschoss beim Stand von 1:3 einen Elfmeter – und wurde nach Schlusspfiff von seinem Trainer öffentlich angezählt. “Ademola Lookman ist einer der schlechtesten Elfmeterschützen, die ich je gesehen habe”, zürnte der Coach Gian Piero Gasperini wenig mitfühlend: “Er wollte schießen, weil er vorher schon ein Tor erzielt hatte. Er hat den Ball genommen, obwohl Retegui und De Ketelaere zur Verfügung standen. Ich mag nicht, was Lookman getan hat.” Vergaß der in Ehren ergraute Fußballlehrer seine gute Kinderstube?

    Lookman reagierte tief enttäuscht auf die Kritik. “Auf diese Weise herausgegriffen zu werden, tut weh und gibt mir das Gefühl, nicht respektiert zu werden”, schrieb er am Mittwoch in den sozialen Netzwerken. Zeitgleich verabschiedete sich auch Milan – gegen “den Tabellenvierten aus Holland”, wie Corriere dello Sport auf dem Titel anmerkte. Das Remis war nach dem 0:1 im Hinspiel zu wenig.

    Die Schwalbe von Theo Hernandez

    Auch hier war der Sündenbock schnell ausgemacht: Frankreichs Nationalspieler Theo Hernandez sah kurz nach der Pause Gelb-Rot (51.) für eine Schwalbe, danach kippte das Spiel. “Fußball ist ein Teamsport, doch es gibt Fälle, in denen ein Spieler allein eine Niederlage besiegeln kann”, schrieb Gazzetta dello Sport. Für Tuttosport war das Aus eine „Schande! Man kann nicht gegen ein derart schwaches Feyenoord ausscheiden.“ Offenbar ging es doch.

    In der Serie A müssen die Rossoneri nun als Siebter um die erneute Qualifikation für die Königsklasse bangen. Immerhin: die vier Startplätze Italiens sind nicht in Gefahr – die Nation ist immer noch Zweite in dem UEFA-Ranking. Und ein Klub spielt auch noch in der Champions League mit: Inter Mailand hatte sich als einzige Mannschaft direkt fürs Achtelfinale qualifiziert.

    Wie es der Zufall so will, trifft der Meister und aktuelle Tabellenzweite nun entweder auf Rotterdam oder Eindhoven. Man kann also Wiedergutmachung für die Konkurrenz aus dem eigenen Land betreiben. Doch die Chancen, dass erstmals seit 15 Jahren wieder ein italienischer Klub den Henkelpott empfängt, sind nach einer katastrophal verlaufenden Playoff-Runde auf dieser Bühne rapide gesunken.



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  • Borussia Dortmunds Jamie Gittens – vom Bayern-Flirt zum Sinnbild der BVB-Krise: “Kann bei uns in der Westfalenliga spielen”

    Borussia Dortmunds Jamie Gittens – vom Bayern-Flirt zum Sinnbild der BVB-Krise: “Kann bei uns in der Westfalenliga spielen”


    Der Motor bei Borussia Dortmund stottert seit Wochen extrem. Ein Gesicht der Krise ist Jamie Gittens, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt – und zuletzt von einer BVB-Legende zerpflückt wurde.

    Von Chris Lugert

    Es ist das bestimmende Thema der vergangenen Monate bei Borussia Dortmund: Zwischen der individuellen Qualität im Kader und den Leistungen auf dem Platz herrscht eine unerklärliche Diskrepanz.

    Rein auf dem Papier verfügt der BVB über eine eindrucksvolle Mannschaft, die es aber unter keinem Trainer schafft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sinnbildlich für diese Problematik steht Toptalent Jamie Gittens.

    Mit einem Marktwert in Höhe von 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist der Engländer derzeit der wertvollste Spieler im gesamten Dortmunder Kader. Auch dem FC Bayern wurde immer wieder Interesse nachgesagt. Doch seit Wochen läuft der 20-Jährige seiner Form hinterher.

    Im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) war er neben Serhou Guirassy der schwächste Dortmunder Spieler auf dem Feld (ran-Note 5) und wurde bereits in der Halbzeitpause von Niko Kovac ausgewechselt. Seine Fähigkeiten im Dribbling brachte er erneut viel zu selten ein, stattdessen verzettelte er sich und verlor viel zu häufig den Ball.

    Dabei hat Gittens bereits mehr als nur angedeutet, wozu er imstande sein kann. Sein Start in die Saison war stark, zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt traf er doppelt, ebenso im ersten Champions-League-Spiel in Brügge.

    Jamie Gittens: Schlimme Flaute nach starker Phase

    Zudem schien er in den Wochen vor und unmittelbar nach der Winterpause endlich seine Konstanz gefunden zu haben. Zwischen dem elften und 17. Spieltag erzielte er in der Bundesliga fünf Tore und gab zwei Assists, unter anderem traf er beim 1:1 gegen die Bayern.

    Die Münchner, so berichtete unter anderem “Sky”, sollen Gittens längst auf der Liste für mögliche Neuzugänge haben, sollten Spieler wie Leroy Sane und/oder Serge Gnabry und/oder Kingsley Coman den Klub verlassen. Auch bei anderen europäischen Klubs, besonders in England, steht er hoch im Kurs.

    Doch seit seinem Tor in Kiel, als der BVB ohnehin völlig unter die Räder kam, herrscht bei Gittens eine derbe Flaute. Neun Pflichtspiele ist er inzwischen ohne jede Torbeteiligung, längst ist der gebürtige Londoner ein Sinnbild der Krise und der gesamten Dortmunder Probleme.

    BVB-Krise immer größer? Kovac zieht Fazit

    Denn Gittens reiht sich ein in eine Riege junger, hochtalentierter Spieler wie Karim Adeyemi und Maximilian Beier, die sich beim BVB aktuell schwer damit tun, den nächsten Schritt zu gehen. Was auch daran liegt, dass die Gesamtsituation des Klubs gerade diesen Spielern aktuell wenig Möglichkeiten gibt, befreit aufzuspielen.

    BVB-Ikone Kevin Großkreutz holte zuletzt bereits zu einem Rundumschlag gegen Gittens aus. In seinem eigenen Podcast “Viertelstunde Fußball” bemängelte der langjährige Fanliebling die Inkonstanz des Außenstürmers.

    “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalenliga spielen”, sagte Großkreutz, der nach dem Ende seiner Profikarriere inzwischen beim SV Wacker Obercastrop in besagter Westfalenliga kickt.

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    Gittens inzwischen Stammspieler beim BVB

    Harte Worte, die Gittens aktuell aber gut beschreiben. Die Weltklasse trägt er in sich, er hat es bereits bewiesen. Und doch muss er irgendwann anfangen, ein prägender Unterschiedsspieler in Dortmund zu werden. An mangelnden Gelegenheiten, sich zu beweisen, liegt es nicht. Von den 34 Pflichtspielen des BVB in dieser Saison stand er 29-mal in der Startelf.

    Diesbezüglich hat er den nächsten Schritt im Vergleich zur Vorsaison bereits gemacht. Damals pendelte er unter Edin Terzic wesentlich häufiger zwischen Startelf und Jokerrolle. Entsprechend mau waren seine individuellen Statistiken. Inzwischen aber ist er unumstrittene Stammkraft.

    FC Bayern München: Angebliche Streichliste von Verkaufskandidaten sorgt für Aufsehen

    <strong><em>Angebliche Abschussliste des FC Bayern</em></strong><br><em>Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die "Sport Bild" nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.</em>

    © Sven Simon

    Angebliche Abschussliste des FC Bayern
    Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die “Sport Bild” nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.

    <strong>Leon Goretzka</strong><br>Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.

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    Leon Goretzka
    Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.

    <strong>Kingsley Coman</strong><br>Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.

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    Kingsley Coman
    Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.

    <strong>Serge Gnabry</strong><br>Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden - dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.

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    Serge Gnabry
    Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden – dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.

    <strong>Bryan Zaragoza</strong><br>Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.

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    Bryan Zaragoza
    Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.

    <strong>Joao Palhinha</strong><br>Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.

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    Joao Palhinha
    Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.

    <strong>Sacha Boey</strong><br>Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.

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    Sacha Boey
    Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.

    <strong>Raphael Guerreiro</strong><br>Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.

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    Raphael Guerreiro
    Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.

    Mit sieben Toren und vier Vorlagen in der laufenden Bundesligasaison hat er längst persönliche Bestmarken aufgestellt, obwohl er seit Mitte Januar keinen Scorerpunkt mehr hinzufügen konnte. Die Entwicklung insgesamt ist positiv, allerdings ist die Delle der vergangenen Wochen extrem – und muss langsam ausgebeult werden.

    Doch das gilt nicht nur für Gittens, sondern für den gesamten BVB. Das weiß auch Julian Brandt, der seinerseits selbst nach Konstanz sucht. “Das Selbstverständnis ist seit Wochen nicht da, wir stehen uns teilweise gegenseitig auf den Füßen. Es ist ein Spiegelbild, dass es in den letzten Wochen offensiv hakt”, sagte er nach dem Spiel gegen Sporting bei “DAZN”.

    Und weiter meinte Brandt: “Es ist Sand im Getriebe, da hilft auch kein Schamane mehr.” Kovac wiederum will es nicht mit Zauberei, sondern mit positiver Ansprache versuchen. “Wir wissen, dass der Kopf eine große Rolle spielt, wir versuchen den Jungs die Sachen zu zeigen, die sie richtig gut können. Ich glaube fest an die Jungs”, sagte der Kroate.

    Gittens wäre hier einer der ersten Adressaten, bei denen er diese Herangehensweise ausprobieren kann. Denn an der Qualität mangelt es nicht.



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  • Borussia Dortmund – Jamie Gittens steckt in der Formkrise: “Kann bei uns in der Westfalenliga spielen”

    Borussia Dortmund – Jamie Gittens steckt in der Formkrise: “Kann bei uns in der Westfalenliga spielen”


    Der Motor bei Borussia Dortmund stottert seit Wochen extrem. Ein Gesicht der Krise ist Jamie Gittens, der weit unter seinen Möglichkeiten spielt – und zuletzt von einer BVB-Legende zerpflückt wurde.

    Von Chris Lugert

    Es ist das bestimmende Thema der vergangenen Monate bei Borussia Dortmund: Zwischen der individuellen Qualität im Kader und den Leistungen auf dem Platz herrscht eine unerklärliche Diskrepanz.

    Rein auf dem Papier verfügt der BVB über eine eindrucksvolle Mannschaft, die es aber unter keinem Trainer schafft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Sinnbildlich für diese Problematik steht Toptalent Jamie Gittens.

    Mit einem Marktwert in Höhe von 50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist der Engländer derzeit der wertvollste Spieler im gesamten Dortmunder Kader. Doch seit Wochen läuft der 20-Jährige seiner Form hinterher.

    Im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon (0:0) war er neben Serhou Guirassy der schwächste Dortmunder Spieler auf dem Feld (ran-Note 5) und wurde bereits in der Halbzeitpause von Niko Kovac ausgewechselt. Seine Fähigkeiten im Dribbling brachte er erneut viel zu selten ein, stattdessen verzettelte er sich und verlor viel zu häufig den Ball.

    Dabei hat Gittens bereits mehr als nur angedeutet, wozu er imstande sein kann. Sein Start in die Saison war stark, zum Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt traf er doppelt, ebenso im ersten Champions-League-Spiel in Brügge.

    Jamie Gittens: Schlimme Flaute nach starker Phase

    Zudem schien er in den Wochen vor und unmittelbar nach der Winterpause endlich seine Konstanz gefunden zu haben. Zwischen dem elften und 17. Spieltag erzielte er in der Bundesliga fünf Tore und gab zwei Assists, unter anderem traf er beim 1:1 gegen die Bayern.

    Die Münchner, so berichtete unter anderem “Sky”, sollen Gittens längst auf der Liste für mögliche Neuzugänge haben, sollten Spieler wie Leroy Sane und/oder Serge Gnabry und/oder Kingsley Coman den Klub verlassen. Auch bei anderen europäischen Klubs, besonders in England, steht er hoch im Kurs.

    Doch seit seinem Tor in Kiel, als der BVB ohnehin völlig unter die Räder kam, herrscht bei Gittens eine derbe Flaute. Neun Pflichtspiele ist er inzwischen ohne jede Torbeteiligung, längst ist der gebürtige Londoner ein Sinnbild der Krise und der gesamten Dortmunder Probleme.

    BVB-Krise immer größer? Kovac zieht Fazit

    Denn Gittens reiht sich ein in eine Riege junger, hochtalentierter Spieler wie Karim Adeyemi und Maximilian Beier, die sich beim BVB aktuell schwer damit tun, den nächsten Schritt zu gehen. Was auch daran liegt, dass die Gesamtsituation des Klubs gerade diesen Spielern aktuell wenig Möglichkeiten gibt, befreit aufzuspielen.

    BVB-Ikone Kevin Großkreutz holte zuletzt bereits zu einem Rundumschlag gegen Gittens aus. In seinem eigenen Podcast “Viertelstunde Fußball” bemängelte der langjährige Fanliebling die Inkonstanz des Außenstürmers.

    “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalenliga spielen”, sagte Großkreutz, der nach dem Ende seiner Profikarriere inzwischen beim SV Wacker Obercastrop in besagter Westfalenliga kickt.

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    Gittens inzwischen Stammspieler beim BVB

    Harte Worte, die Gittens aktuell aber gut beschreiben. Die Weltklasse trägt er in sich, er hat es bereits bewiesen. Und doch muss er irgendwann anfangen, ein prägender Unterschiedsspieler in Dortmund zu werden. An mangelnden Gelegenheiten, sich zu beweisen, liegt es nicht. Von den 34 Pflichtspielen des BVB in dieser Saison stand er 29-mal in der Startelf.

    Diesbezüglich hat er den nächsten Schritt im Vergleich zur Vorsaison bereits gemacht. Damals pendelte er unter Edin Terzic wesentlich häufiger zwischen Startelf und Jokerrolle. Entsprechend mau waren seine individuellen Statistiken. Inzwischen aber ist er unumstrittene Stammkraft.

    FC Bayern München: Angebliche Streichliste von Verkaufskandidaten sorgt für Aufsehen

    <strong><em>Angebliche Abschussliste des FC Bayern</em></strong><br><em>Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die "Sport Bild" nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.</em>

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    Angebliche Abschussliste des FC Bayern
    Der FC Bayern München will im Sommer Spieler verkaufen, das ist relativ klar. Wie die “Sport Bild” nun berichtet, soll es sich um gleich sieben konkrete Akteure handeln, die den FC Bayern nach der Saison gewinnbringend verlassen sollen. Angeblich, weil Max Eberl bis zu 200 Millionen Euro einsparen muss.

    <strong>Leon Goretzka</strong><br>Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.

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    Leon Goretzka
    Kein neuer Name ist Leon Goretzka. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich zwar zuletzt zurück in die erste Elf gekämpft, soll jedoch trotzdem im Sommer verkauft werden. Er profitiert von den Verletzungen und Formschwächen anderer Spieler.

    <strong>Kingsley Coman</strong><br>Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.

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    Kingsley Coman
    Gleiches gilt für Kingsley Coman. Der Flügelspieler ist aktuell hintendran, was die Form angeht. Das gilt, abgesehen von Michael Olise, jedoch für alle Flügelspieler des FCB. Coman absolvierte trotz weitestgehend verletzungsfreier Zeit nur knapp die Hälfte der möglichen Pflichtspielminuten.

    <strong>Serge Gnabry</strong><br>Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden - dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.

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    Serge Gnabry
    Wie auch bei den beiden vorher genannten spielen bei Serge Gnabry Formschwäche sowie Kostengründe eine Rolle. Es soll vor allem das Gehaltsgefüge beim Rekordmeister nach unten korrigiert werden – dafür wäre auch der Nationalspieler prädestiniert.

    <strong>Bryan Zaragoza</strong><br>Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.

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    Bryan Zaragoza
    Weniger um Gehalt als vielmehr um fehlende sportliche Perspektive geht es bei Bryan Zaragoza. Der spanische Flügelflitzer ist aktuell an die CA Osasuna ausgeliehen und ist dort unverzichtbar. Beim Rekordmeister hofft man darauf, eine Einigung zu erzielen, dass Zaragoza in Pamplona bleibt.

    <strong>Joao Palhinha</strong><br>Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.

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    Joao Palhinha
    Nicht unbedingt verkauft werden soll Joao Palhinha. Freilich, die Bayern baggerten nahezu monatelang an dem Portugiesen, ehe sie ihn vom FC Fulham loseisen konnten. Allerdings spielt er weit unter den Erwartungen und ist aktuell nur selten gefragt. Aber nicht nur haben die Verantwortlichen ihn noch nicht aufgegeben, auch würde wohl kein Verein mehr die Summe aufbringen, die der Rekordmeister einst zahlte.

    <strong>Sacha Boey</strong><br>Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.

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    Sacha Boey
    Seitdem er beim FC Bayern ist, verbrachte Sacha Boey mehr Zeit im Krankenlager der Säbener Straße als auf dem Platz. Noch immer scheint es, als hätte sich der Franzose nicht an das Tempo der Bundesliga gewöhnt. Auch ihm würden die Bayern keine Steine in den Weg legen.

    <strong>Raphael Guerreiro</strong><br>Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.

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    Raphael Guerreiro
    Immer wieder schenkte Vincent Kompany Raphael Guerreiro das Vertrauen, nur selten zahlte er es zurück. Der Musterschüler von Thomas Tuchel ist gerade in dieser Saison weit weg von dem, was er zu seiner besten Zeit bei Borussia Dortmund gezeigt hat. Da er seinerzeit ablösefrei kam, würden sich die Bayern wohl auch bei einem moderaten Preis verkaufsbereit zeigen.

    Mit sieben Toren und vier Vorlagen in der laufenden Bundesligasaison hat er längst persönliche Bestmarken aufgestellt, obwohl er seit Mitte Januar keinen Scorerpunkt mehr hinzufügen konnte. Die Entwicklung insgesamt ist positiv, allerdings ist die Delle der vergangenen Wochen extrem – und muss langsam ausgebeult werden.

    Doch das gilt nicht nur für Gittens, sondern für den gesamten BVB. Das weiß auch Julian Brandt, der seinerseits selbst nach Konstanz sucht. “Das Selbstverständnis ist seit Wochen nicht da, wir stehen uns teilweise gegenseitig auf den Füßen. Es ist ein Spiegelbild, dass es in den letzten Wochen offensiv hakt”, sagte er nach dem Spiel gegen Sporting bei “DAZN”.

    Und weiter meinte Brandt: “Es ist Sand im Getriebe, da hilft auch kein Schamane mehr.” Kovac wiederum will es nicht mit Zauberei, sondern mit positiver Ansprache versuchen. “Wir wissen, dass der Kopf eine große Rolle spielt, wir versuchen den Jungs die Sachen zu zeigen, die sie richtig gut können. Ich glaube fest an die Jungs”, sagte der Kroate.

    Gittens wäre hier einer der ersten Adressaten, bei denen er diese Herangehensweise ausprobieren kann. Denn an der Qualität mangelt es nicht.



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  • Niko Kovac, der Un-Berliner Ur-Berliner: Aus dem Wedding in

    Niko Kovac, der Un-Berliner Ur-Berliner: Aus dem Wedding in


    Dortmunds Trainer Niko Kovac
    –

    Der Un-Berliner Ur-Berliner


    Dortmund-Trainer Niko Kovac (imago images/Max Maiwald)
    Bild: imago images/Max Maiwald

    Eigentlich müsste Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac so etwas wie eine Berliner Fußball-Ikone sein. Tatsächlich aber wird der 53-Jährige selten mit der Hauptstadt verbunden. Auch, weil viel aussagt, wie wenig er sagt. Von Ilja Behnisch

    Über Niko Kovac, Trainer von Union Berlins kommendem Gegner Borussia Dortmund (22. Februar, 18:30 Uhr), lässt sich viel lesen dieser Tage. Seit zwei Bundesliga-Spieltagen ist der 53-Jährige nun für die Profis des Ballspielverein 09 verantwortlich. Beide gingen verloren. Das hatte es 1984 zuletzt gegeben, unter Timo Konietzka, der zwar ein grandioser Spieler war, als Trainer allerdings eher glücklos agierte.

    Auch Niko Kovac war ein herausragender Spieler. Ein 83-facher Nationalspieler Kroatiens, der bei Bayern München, Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV unter Vertrag stand, als das noch als Auszeichnung zu verstehen war. Also was den HSV angeht. Doch anders als Konietzka konnte der ehemalige Sechser sein Können auf höchstem Niveau ins Trainerfach übertragen. Er betreute Kroatien bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und formte Eintracht Frankfurt von einem Abstiegskandidaten zum DFB-Pokalsieger 2018.

    Er wurde von den Bayern abgeworben, holte sofort das Double und war damit der erste überhaupt, dem dieses Kunststück sowohl als Spieler als auch als Trainer gelang. Er trainierte erfolgreich in Monaco und weniger erfolgreich in Wolfsburg. Jetzt also soll er die zum Murks neigende Saison der Dortmunder retten.

    “Ein Führungsspieler im besten Sinne”

    Die einen trauen ihm das zu. Vor allem, weil Kovac als Disziplin-Fanatiker gilt, der viel von harter Arbeit hält. Die anderen halten ihn nun genau deshalb für den falschen. Weil das zu wenig Profil sei für einen so großen Klub. Dass in der Beurteilung des Trainers Niko Kovac vermutlich beides zu kurz greift, sagt viel über die Debatten-Kapazität von Fußball-Fans aus. Aber auch etwas über Niko Kovac. Der sich nie etwas daraus gemacht hat, ein anderes Bild von sich zu zeichnen als jenes, das nun also in der Welt ist.

    Die Karriere von Niko Kovac

    Als Spieler

    • Rapide Wedding (-1989)
    • Hertha 03 Zehlendorf (1989-1991)
    • Hertha BSC (1991-1996)
    • Bayer Leverkusen (1996-1999)
    • Hamburger SV (1999-2001)
    • Bayern München (2001-2003)
    • Hertha BSC (2003-2006)
    • FC RB Salzburg (2006-2009)

    Als Trainer

    • RB Juniors (2009-2011)
    • Kroatien U21 (2013)
    • Kroatien (2013-2015)
    • Eintracht Frankfurt (2016-2018)
    • Bayern München (2018-2019)
    • AS Monaco (2020-2021)
    • VfL Wolfsburg (2022-2024)
    • Borussia Dortmund (2025-)

    Und es ist ja auch kein falsches. So sagt etwa der Ex-Herthaner Malik Fathi (41), der heute Co-Trainer beim VfB Stuttgart ist und immerhin 58 Mal mit Niko Kovac zusammen für Hertha BSC aufgelaufen ist zwischen 2003 und 2006, die drei Eigenschaften, die er mit Kovac verbinde, seien: “Ehrgeizig, professionell, seriös.” Ein Führungsspieler im besten Sinne sei Kovac gewesen, ein Leadertyp. Mit hohen Anforderungen, auch an seine Mitspieler. Aber immer sympathisch, immer mit gesundem Maß. Als angenehm habe er ihn wahrgenommen, sagt Fathi. Vielleicht auch, weil Kovac ihm einst eine Dummheit verzieh.

    Lobende Worte auch von Kevin-Prince Boateng

    Mit seinem ersten Leasing-Auto als Jung-Profi (ein himmelblaues CLK-Cabriolet) sei Fathi beim Ausparken “gedankenverloren” gegen den Porsche von Kovac gefahren. “Da hatte ich ein bisschen Schiss”, so Fathi in Erinnerung an den Moment, in dem der Youngster dem Leitwolf der damaligen Hertha-Mannschaft sein Malheur zu gestehen hatte. Der habe dann, so Fathi, aber “verständnisvoll Kritik geübt”.

    Es passt zum Trainer Kovac, der sich jüngst auch nach schmalen Leistungen seiner Dortmunder Spieler vor diese stellte. Zwar gibt es auch anders lautende Einzelmeinungen wie jene von Max Kruse, der von Kovac in Wolfsburg schnell aussortiert wurde und der nun keine Gelegenheit auslässt, Kovac als eine Art Steinzeit-Hardliner zu diskreditieren. Allerdings war Kovac nun beileibe nicht der einzige Trainer in der Karriere von Max Kruse, der mit der Arbeitseinstellung von Max Kruse wenig anzufangen wusste.

    Ein anderer, nicht ganz pflegeleichter Ex-Profi hingegen ist voll des Lobes. Er könne es jedem Spieler der Welt nur ans Herz legen, unter Niko Kovac zu trainieren, sagte Kevin-Prince Boateng einmal, denn der “macht jeden Spieler besser”. Das könne zwar in “harte Arbeit ausarten”, würde sich aber lohnen.

    Kovac fühlt sich als Kroate

    Dabei darf das Boateng-Lob kein Stück verwundern. Denn Kovac und er teilen mehr als sie voneinander unterscheidet. Sie erzählen ihr Leben nur anders.

    Zwar trennen die beiden 16 Lebensjahre. Und doch nur eine Straße. Beide sind groß geworden im Wedding. Kovac in der Turiner Straße. Boateng in der Malplaquestraße. Und während sich die Boateng-Brüder ihre Nachmittage auf dem “Panke”-Bolzplatz um die Füße und daraus später werbeträchtige “Geboren auf Beton”-Slogans schlugen, zog es Niko und seinen Bruder Robert auf einen Platz in der Ruhestraße, die ihrem Namen nicht gerade Ehre macht, aber gut zu Kovac passt.

    Er habe sich nie als Ausländer oder fremd gefühlt, sagte der Sohn zweier Immigranten einmal. Und doch “immer als Kroate”. Vielleicht hat Kovac auch deshalb nie berlinert. Oder auch nur den Anschein gemacht, aus Berlin zu kommen. Man kann es nur vermuten. Viel über sich erzählt hat Kovac nie. Was man weiß: Abitur mit 2,9. Die spätere Frau auf dem Schulhof kennengelernt. Eine Tochter. Und sonst?

    Es müssen andere herhalten, um von ihm zu erzählen. So wie der Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe, der einst zusammen mit Bruder Robert Kovac bei Rapide Wedding spielte. Der drei Jahre jüngere Robert sei der “technisch bessere gewesen, Niko dafür cleverer. Ein echter Anführer und Stratege, das war damals schon zu sehen”, so Gräfe einst gegenüber dem Berliner Tagesspiegel.

    Ein Wechsel für 100 D-Mark

    Dass Niko, damals neun, und Robert bei Rapide landen, ein Verein, der inzwischen längst aufgelöst wurde, war allerdings weniger strategisch geplant, als einem Zufall zu verdanken. Zusammen mit ihrem Vater Mato spielten die Brüder im Park. Rapide-Trainer Andreas Beese, der auch Jerome Boateng und Maximilian Philipp entdeckt hat, sah ihnen zu und lud zum Training ein.

    Später teilte er seine Erinnerung an diesen Moment mit der Süddeutschen Zeitung: “Wie sie sich beim Eins-gegen-eins gegenüberstanden: Da gab es keine Geschwisterliebe. Man beobachtet, was passiert, wenn sie den Ball verlieren. Die sind volles Tempo gegangen. Die wollten ihr Spielzeug wiederhaben.”

    Der Rest ist Geschichte. Und ein Teil davon auch, dass es immerhin 100 D-Mark waren, die der Klub aus Ausbildungsentschädigung erhielt, als Kovac 1989 schließlich zu Hertha 03 Zehlendorf weiterzog, damals Berlins Talente-Schmiede schlechthin. Dann folgte Hertha BSC. Dann die große Welt.

    “Wir haben das nötige Glück gehabt, meist zu richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein”, hat Niko Kovac einmal gesagt. In Dortmund werden sie hoffen, bald mit gemeint zu sein. Egal, was man so liest derzeit.

    Sendung: rbb24 Inforadio, 18.02.2025, 09:15 Uhr



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  • FC Bayern, BVB, Leverkusen: Auslosung und Finalweg in der Champions League

    FC Bayern, BVB, Leverkusen: Auslosung und Finalweg in der Champions League


    Der BVB folgt dem FC Bayern und Bayer Leverkusen ins Achtelfinale der Champions League. Die nur je zwei möglichen Gegner in der K.o.-Runde sind durch den neuen Modus bekannt. Fest steht: Ein Finale wie 2013 wird es nicht geben.

    Bayern gegen Bayer als Königsklassen-Doppelpack mit K.o.-Charakter im März? Oder folgt das große deutsche Kräftemessen mit den Top-Klubs aus Madrid? Vor der Auslosung des Achtelfinals der Champions League am Freitag (12.00 Uhr) bei der Uefa in Nyon sind die Optionen für die drei deutschen Starter zwar begrenzt – doch Spannung ist garantiert.

    Der FC Bayern München trifft in der nächsten Runde auf den deutschen Meister Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid, die einzige Alternative für den Werksklub zu den Münchnern ist Rekordsieger Real Madrid – ein hartes Los.

    Nicht ganz so schwierig geht es für Borussia Dortmund weiter. Der Vorjahresfinalist trifft nach dem Weiterkommen gegen Sporting Lissabon nun auf OSC Lille aus Frankreich oder den englischen Premier-League-Club Aston Villa. „Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir spielen“, sagte Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 0:0 Play-off-Rückspiel gegen Sporting Lissabon (Hinspiel 3:0), „der Fokus liegt jetzt einzig und allein auf Union Berlin. Wir wollen dieses Heimspiel unbedingt gewinnen.“ Am Samstagabend (18.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) empfängt der BVB den Tabellen-13 aus Köpenick.

    Wieso kennen die Klubs ihre Gegneroptionen für das Achtelfinale – und sogar darüber hinaus?

    Der neue Modus macht es möglich. Anders als bislang wird nicht aus zwei Töpfen mit je acht Teams nur die nächste K.o.-Runde gelost. Abhängig von der Platzierung in der Vorrunde haben alle Teams eine Setznummer. Bayer wurde 6. Die Dortmunder 10. und die Bayern 12.

    Jedem Team werden ähnlich zum Setzbaum beim Tennis zwei Gegneroptionen zugeordnet. Die Top-Teams FC Liverpool (1) und FC Barcelona (2) spielen zum Beispiel gegen die Nummer 15, Paris St. Germain oder 16, Benfica Lissabon. So wird ein Tableau bis zum Finale am 31. Mai im Münchner Stadion vorgegeben.

    Sind weitere deutsche Duelle möglich?

    Ja, aber sehr begrenzt. Neben dem Achtelfinal-Kracher Bayern gegen Bayer sind folgende Paarungen möglich: Bayern gegen Dortmund ist nur im Halbfinale denkbar, nicht aber davor oder im Endspiel, da beide Teams fix in der unteren Setz-Hälfte sind. Eine Neuauflage des Finals von 2013 (2:1 für Bayern) ist also nicht möglich.

    Trifft Leverkusen nicht auf die Bayern, wäre das deutsche Top-Duell hingegen erst im Finale möglich, da Leverkusen dann in die vordere Turnierbaum-Hälfte mit Real wandern würde. Leverkusen gegen Dortmund könnte es erst im Halbfinale oder Finale heißen.

    Wie ginge es für Bayern, Bayer und den BVB im Viertelfinale und bis zum Endspiel weiter?

    Nach den Achtelfinal-Spielen am 4./5. und 11./12. März, in denen die Bayern und Dortmund zuerst zu Hause, Leverkusen hingegen zuerst auswärts spielt, ginge es für das deutsche Trio im Erfolgsfall so weiter:

    Die möglichen Gegner des FC Bayern

    Im Viertelfinale wären entweder der FC Arsenal oder Inter Mailand und in jedem Fall Feyenoord Rotterdam die Kandidaten. Für das Halbfinale gibt es noch sechs Optionen, darunter auch Liverpool und Barcelona und den BVB. Erst im ersehnten „Finale dahoam“ könnte es unter anderem gegen Real oder wie 2020 gegen Paris St. Germain gehen.

    Die möglichen Gegner von Leverkusen

    Im Viertelfinale ginge es auch für Bayer gegen Arsenal, Inter oder Feyenoord. Zusätzliche Option wäre die PSV Eindhoven. Für den Werksklub gibt es bislang noch je acht mögliche Gegner für Halbfinale und bis Freitag sogar 15 für das Endspiel, diese Anzahl reduziert sich mit der Los-Zeremonie auch auf acht.

    Die möglichen Gegner des BVB

    Im Viertelfinale ginge es für den BVB gegen Benfica Lissabon oder Barcelona oder Liverpool weiter. Ob Barca oder Liverpool möglich ist, entscheidet sich am Freitag. Im Halbfinale sind, Stand jetzt, die Bayern und Feyenoord und entweder Arsenal oder Inter und Leverkusen oder Atlético mögliche Kontrahenten. Für das Finale gibt es auch noch zwölf Optionen, ab Freitag nur noch acht.

    Was wird sonst noch gelost am Freitag?

    Letztmals werden in dieser Saison Kugeln in Nyon gezogen. Das Tableau ist am Freitag fix. Festgelegt per Los werden für Viertel- und Halbfinale auch, wer zuerst zu Hause antritt und wer entsprechend im Rückspiel Heimrecht hat. Für das Finale in München wird aus formalen und organisatorischen Gründen ein mögliches Heimteam bestimmt.

    dpa/pk



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